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Mi, 22. Juni: Live Talk Makro-Fotografie


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vor einer Stunde schrieb Manni:

Ja, das wäre besser gewesen. Aber da im ersten Satz im Artikel des Links stand "Vom 20. bis 26.05. ist Insect Week! Passend dazu hat sich OM SYSTEM Ambassador und Gastgeber Thomas Adorff die beiden Makrofotografen Olivia Mortimer und Christian Brockes für seinen Live Stream am 22.06. mit ins Studio geholt.", bin ich mal deduktiv von Insekten-Makros ausgegangen.

nagut man kann das aber auch so interpretieren das man das mal zum Anlass nimmt, sich mal allgemein mit der Makro Fotgrafie zu befassen. Es geht mir auch etwas auf die nerfen, das wenn von Macro Fotgrafie die Rede ist automatisch Insekten Fotografie gemeint ist. Dabei gibt es noch einige andere Intersante Genres der Makro Fotgrafie. Fände es auch langweillig wenn es ausschlielich um Insekten Fotos geht. Klar sollte es einen großen Raum einehmen, schließlich ist das ja auch ein Hauptthema der Gäste. Aber es könnte ja wenigstens auch mal eine Spinne dabei sein 😂.

bearbeitet von wedge
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Am 17.6.2022 um 14:38 schrieb miclindner:

Ok, dann lege ich mal los.

Frage: fotografiert zufällig jemand von den geladenen Gästen mit einem neuen automatischen Balgengerät von Novoflex, das die elektrischen Signale von mft-Objektiven nutzt und daher auch Fokusstacking kameraintern ohne Nachteile ermöglicht ? Wenn ja: ich hab da ein Problem mit der „Wechselgrenze“ - früher war es so, dass ich mit einem 105er KB-Objektiv am Balgen von Unendlich bis in den Makrobereich hinein durchgehend fotografieren konnte. Jetzt mit Om-System geht das nicht mehr, das 60er-Makro am Balgen fängt schon bei Minimalauszug gleich bei Makro an, Habitusbilder einer Pflanze gehen so gar nicht, entweder muss ich mit zwei Kameras fotografieren (die zweite hat ein zweites 60er ohne Balgen am Bajonett) oder ich muss dauernd umbauen. Das 30er-Makro ist kein Ausweg, da es am Balgen nicht montiert werden sollte. Hat da jemand eine Lösung ? Oder schon das neue 100er Makro von Om-System ausprobieren dürfen, das sich in der Hinsicht vielleicht gutmütiger verhält.

Ob Balgen oder Zwischenenring, das ist doch egal. Der Sinn einer Vergrößerung des Auflagemaßes durch eine Verlängerung zwischen Objektiv und Kamerasensor geht genau dahin, dass sich die Einstellung der Naheinstellgrenze und damit auch die Unendlicheinstellung verschieben. Bei einem Balgen und MFT mit sehr kurzem Auflagemaß kann das nicht anders sein aber auch bei anderen Systemen kann es meines Wissen kein echtes UNENDLICH mehr geben, wenn man bei Originalkomponenten des gleichen Systems etwas dazwischen montiert. 

Als einzige Ausnahme kann ich mir gemischte Systeme mit einem langen Auflagemaß wie z.B. M42 vorstellen, weil es hier vorkommen könnte, dass das Auflagemaß nicht überschritten wird aber auch bei meinen alten Leica R Objektiven ist der Adapter an meine MFT länger als meine kürzesten Zwischenringe. Das wäre bei den doch sehr exakten und integrierten Adaptern von Novoflex möglich, dass im eingefahrenen Zustand das Auflagemaß solcher Objektive nicht überschritten wird und dann geht natürlich auch unendlich.

Grüße

Kurt

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Am 17.6.2022 um 15:24 schrieb rodinal:

Da bleiben doch ein paar Fragen. Zählt z.B. eine Kamera zum System, die mit J.Schwarzenböcks modifizierter Firmware ausgestattet ist, um mit ALLEN Objektiven stacken zu können? Zählen FT-Linsen noch zum System, wenn sie mit einem Billigadapter angeschlossen werden? Zählen die Zuiko-Lupenobjektive noch zum System, wenn sie z.B. vor einer Leica-Schnecke oder einem Canon-Balgen sitzen? "Ausschliesslich" ist schon ein harter Ausdruck - da werde ich mich mit dem Bilderzeigen zurückhalten.

Ein paar ganz wesentliche Punkte hast du vergessen: die Speicherkarte. Ich denke es werden weit über 90% Fremdfabrikate verwendet. Oh - den Akku und externe Software nicht vergessen. Leider hat mich das auch von vornherein disqualifiziert. 😔

VG Peter

bearbeitet von Piesl
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vor 20 Stunden schrieb Kabe:

Mmh, vielleicht verstehe Dein Problem nicht so recht: Das 60 kann ohne jeden Balgen von ABM 1:1 bis unendlich arbeiten, wo brauchst Du da einen Balgen für Habitusbilder von Pflanzen?

Ich brauche den Balgen, um Abbildungsmaßstäbe über der Grenze des 60er zu realisieren (1:1) und zwar unter Beibehaltung aller Systemvorzüge (automatische Springblende, automatisches Bracketing, kamerainternes Fokusstacking). Das ist alles möglich mit dem 60er Makro von OM-System solo wie auch am Automatkbalgen BAL-MFT von Novoflex. Einziger Wermutstropfen: die Wechselgrenze. Das 60er vergrößert also in der Grundeinstellung (Balgen noch ganz zusammengeschoben) bereits zu hoch. 
 

Ich hatte es aber schon befürchtet, es gibt wohl keine Lösung. Den früheren Komfort gibt es nicht mehr: zu Diafilmzeiten hatte ich mit dem 105er von Novoflex Springblende und min. fast bis Unendlich stufenlos durchgehend bis zur starken Vergrößerung ohne Wechselgrenze (man war also schneller). So konnte man mit einer Einheit ohne Objektivwechsel freihand durchgehend das Biotop dokumentieren und stark vergrößernde  Makros machen (mit dem Vorteil gegenüber einem „einfachen normalen Makroobjektiv“, dass man schnell den objektivkopf wechseln konnte von 135 zu 105 zu 80 zu 60 zu 38 und zu 25 mm (man konnte sich also flexibler auf das Motiv einstellen) und damit viel Platz im Fotorucksack sparen konnte)
 

An der FT-Kamera E3 ging es dann auch via Adapter, allerdings mit der Einschränkung, dass die elektrischen Kontakte unterbrochen waren. Jetzt mit MFT sind die elektrischen Kontakte wieder da, aber der breite Vergrößerungsbereich ist wieder unterbrochen. Und Makroobjektivköpfe wie im damaligen Olympus-OM-System (bzw. Bei Novoflex) ohne eigene Einstellschnecke werden wohl heute nicht mehr gebaut werden. Also wohl keine Komplettlösung in Sicht, dafür ist dieses Anwendersegment zwar lukrativ, aber wahrscheinlich zu klein.

Wie habe ich mir jetzt geholfen ? Wieder Zwei-Kamera-Konzept und ein zweites 60er Makro gekauft, Abbildungsmaßstab Unendlich bis 1:1 und zugleich im schnellen Zugriff ohne Umbauen am Balgen 1,3 :1 bis 5,4:1 (was ja immerhin 10x im KB-Format bedeutet). Man muss halt flexibel sein.

 

bearbeitet von miclindner
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vor 50 Minuten schrieb miclindner:

Wie habe ich mir jetzt geholfen ? Wieder Zwei-Kamera-Konzept und ein zweites 60er Makro gekauft, Abbildungsmaßstab Unendlich bis 1:1 und zugleich im schnellen Zugriff ohne Umbauen am Balgen 1,3 :1 bis 5,4:1 (was ja immerhin 10x im KB-Format bedeutet). Man muss halt flexibel sein.

 

Mir fällt da noch eine Lösung ein, ersetze den zusammengeschobenen Balgen durch einen Zwischenring z.B. 10 mm der auch die Kontakte durchschleift. Ist zwar nochmal ein Umbau aber wäre beim zweiten 60er eine Möglichkeit die 1:1 Richtung 1.3:1 abzudecken. Nur mal so als Idee.

VG Franz

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vor 15 Stunden schrieb miclindner:

Einziger Wermutstropfen: die Wechselgrenze. Das 60er vergrößert also in der Grundeinstellung (Balgen noch ganz zusammengeschoben) bereits zu hoch. 

Vielen Dank für Deine ausführliche Erläuterung, jetzt habe ich Dein Problem verstanden!

Letztlich kommst Du mit montiertem Balgen bereits in Unendlich auf eine so hohe Vergrößerung, dass es für Habitusbilder nicht mehr reicht. Eigentlich könnte da nur ein Balgen mit kürzerer Minimallänge helfen, und das ist natürlich schon aufgrund des notwendigen Platzes für die Kontakte eine kniffelige Sache.

Wenn ich mir den Novoflex BAL-MFT anschaue, dann hätten die da aber auch noch reichlich Luft, das Ding kürzer zu bauen. Klar, gebaut wie ein Tank, aber das von Dir richtig beschriebene Problem wird bei minimal 29mm Minimalauszug natürlich schon früh sichtbar. Das hast Du als Anregung aber sicher schon an die weitergegeben, nehme ich an.

Da hilft nur das neue Olympus Makro im 100er-Bereich, dass genau für solche Fälle noch etwas Überfokusreserve hat 😄

War ein Scherz, nicht dass das jetzt jemand sucht (außer mir…)

bearbeitet von Kabe
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vor 15 Stunden schrieb miclindner:

105er von Novoflex Springblende und min. fast bis Unendlich

Hier schreibst du es korrekt, fast bis Unendlich aber aufgrund deiner Erklärungen frage ich mich, ob es für deine Anwendung richtig war ein Balgen zu kaufen. Ich habe auch diesen Anwendungsfall, dass ich schnell in einen höheren Abbildungsmaßstab als 1:1 und auch wieder zurück in den Normaleinstellungsbereich meines 60er kommen will. Ich bin da auf das Raynox 250 gestoßen, da ist meiner Meinung alles viel schneller und Stacking geht auch sehr gut. Man muss lediglich einen Adapterring für den Raynox Schnellanschluss am besten immer vorne drauf lassen und einen entsprechenden anderen Objektivdeckel verwenden.

Achtung beim Stacking mit Balgen und dem 60mm! Ab ca. 30-35 mm Auszugsverlängerung funktioniert das Stacking umgekehrt also vom entferntesten Punkt wird der Fokus in Richtung Objektiv verschoben. Wo diese Auszugsverlängerung genau liegt musst du selbst herausfinden.

Grüße

Kurt

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Danke für die Rückmeldungen. Mit ZWR habe ich vor 30 Jahren fotografiert, wird auch oft genommen, weil billiger und in der Tasche weniger Platz verbrauchend. Balgen ist für mich die bessere Lösung, da ich den Bildausschnitt am Sucher/Monitor festlege und Makros grundsätzlich möglichst nicht beschneide. Der Zwischenring bietet mir nur eine Vergrößerung. Außerdem hat der Balgen eine eigene „Schnellwechselplatte“eingebaut, mit ZWR muss ich den Kameraboden als Befestigung nutzen, das ist bei höheren ABMs nicht die beste Lösung, was die Vibrationsdämpfung angeht. Die Raynox habe ich natürlich auch. Außerdem schließe ich auch Makroobjektivköpfe aus der Om-Serie an (manuell !), auch da ist ein Balgen flexibler.

Nachtrag für die folgenden Kommentare:

- bei Verwendung eines Balgens weiß ich, welches Motiv ich vor mir habe, der Balgen wird nach dem gewünschten Motivausschnitt bzw. ABM ausgezogen und legt die Vergrößerung fest, das geht beim Zwischenring nicht (der Balgen ist quasi ein variabler ZWR). WICHTIG: Will man hohe Bildqualität, wird danach am Fokusring des Objektives nicht mehr gedreht (AF aus !), denn um den CRC-Mechanismus des Makroobjektives zu umgehen, steht die Fokusskala des 60ers auf einem festen Wert ! Fokusstacking geht natürlich mit beiden Lösungen, sofern die Kontakte da sind

Eine Auszugsverlängerung um x cm führt also immer nur zu einem bestimmten ABM bzw. Motivausschnitt (Objektfeldabmessungen) !

 

- beim Balgen von Novoflex habe ich auch noch den Umkehrring dabei, der es mir ermöglicht, auch in Retrostellung die Kontakte durchzuschleifen und weiterhinFokusstacking zu machen, auch das geht beim einfachen Zwischenring nicht

 

bearbeitet von miclindner
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vor 4 Stunden schrieb miclindner:

Der Zwischenring bietet mir nur eine Vergrößerung.

Ich kenne mich mit Makros nicht so wahnsinnig aus, aber ich glaube, da liegst du ziemlich falsch. Der Zwischenring verschiebt den Fokusbereich und damit auch den Abbildungsmaßstab. Du kannst also mit dem 60er Makro in "Normalmontage" von unendlich bis 1:1 arbeiten. mit einem Zwischenring geht es dann - jetzt nur geraten - von 2:1 bis 1:2. Auf jeden Fall gibt es deutlich mehr, als nur einen Vergrößerungsmaßstab.

Gruß

Hans

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vor 21 Minuten schrieb Hacon:

 Auf jeden Fall gibt es deutlich mehr, als nur einen Vergrößerungsmaßstab.

Der Zwischenring verlängert die Abbildungsweite und somit das Verhältnis von Bildweite zu Abbildungsweite und damit zu höherem Abbildungsmaßstab. Außerdem wird der Mindestabstand näher zum Objekt verschoben und die Fokusweite reduziert. Was aber weiterhin funktioniert, falls Kontakte am Zwischenring sind, ist das Fokusstacking bzw Fokusbracketing mit der Kamera. Durch die reduzierte Schärfentiefe kann die Schrittweite um 1-2 Stufen erhöht werden. Zudem verändert sich das verfügbare Licht, im Gegensatz zum Balgen, nur sehr geringfügig. Für mich im Außenbereich die bevorzugte Lösung zusammen mit den Vorsatzlinsen.

VG Franz

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vor 1 Minute schrieb Renate Schulze:

Hat mir richtig gut gefallen heute Abend! 🙂

Klasse Bilder von den beiden und von euch allen, die mit dabei vertreten waren!

Fand ich auch! Und die geladenen Gäste hatten eine so schön differente Herangehensweise, dass es spannend blieb. Ich habe bisher Insekten und Tiere nicht geblitztdingst, werde das aber vielleicht ab und zu bei Insekten und Spinnentieren ändern. Wenn ich richtig zugehört habe (WDR oder NANO von heute) sind in den letzten 30 Jahren 76% der Biomasse an Insekten verschwunden/ ausgestorben. Das lag bestimmt nicht an blitzenden Fotografen.

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Zitat

Ohne viele Technikgelaber …

Nun, so ganz ohne kommt man da aber nicht aus, wenn man wie bei der Vogelfotografie auch einen bestimmten Qualitätslevel im Auge hat. Denn Olympus kann ja mit einem großen Pfund wuchern, dem immens schnellen kamerainternen Fokusstacking (einzig an der begrenzten Zahl im Bilderstapel sollte man noch arbeiten, derzeit nur 15 Bilder). Und  bei der OM1 mit derzeit 2,8 Sec. Bei Verwendung des 2.8/40-150 in Verbindung mit einem VA für 100 Bildern beim Fokusbracketing ist man auch Referenz.

Das große Manko derzeit ist beim Fokusstacking die Einstellung für die Schrittweite, das ist praktisch eine undokumentierte Funktion, die Angabe im Handbuch („Standrd Einstellung 4, Max. 10 …“) ohne weiteren Praxisbezug ist ein Witz und wird in dem wahrscheinlich gerade in Arbeit befindlichen Tutorial besser gemacht. Leute wie Rob Trek haben sich dem Problem schon etwas angenommen, trotzdem wird es schwierig, je mehr Parameter variabel sind (Brennweite, Auszugsverlängerung, vorsatzachromate usw.). Das ist nervig, da man eine detaillierte Schärfekontrolle im Freiland bei Sonne am Monitor selten vornehmen kann und daher mehrere Versuche ins Blaue aufnehmen muss (die bessere Sucherkontrolle ist bei niedriger Aufnahmeposition oft keine Alternative).

Diese Einstellfunktion ist ja vergleichbar mit der Schrittweite bei einem guten Makrorechner (s. Dazu crosslens), also dem Verstellweg, den man manuell via Einstellschlitten einstellt, wenn man das automatische Fokusstacking/Fokusbracketing der Kamera nicht nutzt.

ich hatte gehofft, dass man da bei der Veranstaltung mehr darauf eingegangen wäre - vielleicht habe ich es auch verpasst, da ich zwischendurch mal unterbrechen musste. Werd mir das noch mal im Stück ansehen.

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Das Thema hat mehr versprochen als ich dann in den mehr als zwei (zum Teil zähen) Stunden erfahren habe.

Interessant die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Gäste - aber das ist kein Grund mehr als 1 Stunde und 20 Minuten nur über sich selbst und über wenige Fotos der Gäste zu reden, allzumal die Gäste offensichtlich nicht wußten, WELCHE Fotos von ihnen ausgewählt wurden. Ermüdend!

Die Kameras bieten hervorragende Funktionen für Makrofotos (bracketing und stacking) die für meine Verhältnisse fast nur bei den Bildern der Forumsteilnehmer zu finden waren.

Nach meinem Empfinden hat die Frau Mortimer auch wenig "Makrofotos" gezeigt (mal bei WIKI nachschauen wie Makrofotografie definiert ist), ihr Anliegen ist eher die "Nahaufnahme" im Umfeld des Gegenstandes/Insektes. Ohne Zweifel tolle Aufnahmen aber zum Live-Talk "Makrofotografie" hatte ich anderes erwartet - siehe oben.

...und unser "Pabst" der Makrofotografie wurde nur mit einem Bild erwähnt...und das dann auch noch versucht zu "zerreden", schade für Frank.

Das sind meine "2 Cent" zur Veranstaltung.

Anbei ein Bild seinerzeit mit EM5 und Sigma Makro 2,8/150 aufgenommen...manuell gestackt.

Todeskampf.jpeg

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vor 3 Stunden schrieb miclindner:

Das große Manko derzeit ist beim Fokusstacking die Einstellung für die Schrittweite, das ist praktisch eine undokumentierte Funktion, die Angabe im Handbuch („Standrd Einstellung 4, Max. 10 …“) ohne weiteren Praxisbezug ist ein Witz und wird ...

Ich habe den Beitrag zwar noch nicht gesehen bzw. nur sehr kurz eine Stichprobe, aber im Vorfeld hatte ich mich etwas gewundert, dass Thomas dieses Thema moderierte. Von seinen Stammtischen war mir bekannt, dass er selbst mit Makro eigentlich gar nichts am Hut hat. Er ist ein echt guter Studio- und Peoplefotograf, aber eben kein Wildlife- oder gar Makrofreak. Nichts desto Trotz, danke für deinen Einsatz und es war schön wieder von dir einmal etwas zu hören. In der Hoffnung, dass es bald wieder Livetreffen in Durlach gibt bevor Herr Minister K. L. aus B die 4. Welle einläutet und wir alle wieder zu Hause bleiben dürfenmüssen.

Zum Zitat von @miclindner: ich denke das wird auch nicht so easy gehen. Beim Einsatz von diversen Zwischenringkombinationen und oder Vorsatzlinsen, sowie verschiedenen Objektivkombinationen dürfte kein pauschaler Abstand der Einzelschritte gegeben sein. Die Schärfentiefe nimmt je nachdem drastisch ab und somit vermutlich auch der Abstand zwischen den Schritten, optisch - nicht mechanisch. Woher soll das alles die Software wissen was gerade vorne in Kombi dran hängt?

Andere Hersteller wie Canon gehen da den Weg Start- und Endpunkt definieren und los geht's. So hat mir das ein Bekannter bei seiner Cam gesagt. Ich denke da sind wir mit Olympus / OM-DS besser aufgestellt mit sehr hoher Bildzahl und einstellbarer Schrittgröße und vor allem irre hoher Geschwindigkeit. Ein Clubkamerad hat das an seiner Panasonic KB verglichen und bestätigte, dass er da hoffnungslos hinterher hängt.

Gleich ist Mittagspause und dann werde ich mal das Video starten ...!

Gruß Peter

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vor 2 Stunden schrieb JKoch51:

Das Thema hat mehr versprochen als ich dann in den mehr als zwei (zum Teil zähen) Stunden erfahren habe.

Interessant die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Gäste - aber das ist kein Grund mehr als 1 Stunde und 20 Minuten nur über sich selbst und über wenige Fotos der Gäste zu reden, allzumal die Gäste offensichtlich nicht wußten, WELCHE Fotos von ihnen ausgewählt wurden. Ermüdend!

Die Kameras bieten hervorragende Funktionen für Makrofotos (bracketing und stacking) die für meine Verhältnisse fast nur bei den Bildern der Forumsteilnehmer zu finden waren.

Nach meinem Empfinden hat die Frau Mortimer auch wenig "Makrofotos" gezeigt (mal bei WIKI nachschauen wie Makrofotografie definiert ist), ihr Anliegen ist eher die "Nahaufnahme" im Umfeld des Gegenstandes/Insektes. Ohne Zweifel tolle Aufnahmen aber zum Live-Talk "Makrofotografie" hatte ich anderes erwartet - siehe oben.

...und unser "Pabst" der Makrofotografie wurde nur mit einem Bild erwähnt...und das dann auch noch versucht zu "zerreden", schade für Frank.

Das sind meine "2 Cent" zur Veranstaltung.

Anbei ein Bild seinerzeit mit EM5 und Sigma Makro 2,8/150 aufgenommen...manuell gestackt.

Todeskampf.jpeg

Ein schickes Bild der Krabbenspinne, gefällt mir gut. Es wäre jedoch noch jede Menge Arbeit nötig die Doubletten und Versätze heraus zu retuschieren. Vermutlich war es doch etwas windig während der Aufnahmen.

VG Peter

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Man nimmt aus jeder Veranstaltung, jedem Vortrag irgend etwas mit und von daher auf jeden Fall danke dafür.

Ich fand es allerdings schade, dass zwei Gäste eingeladen waren die doch einen ähnlichen Stil hatten, nämlich vorwiegend Einzelfotos und da spielt eine Wertung wie gut die Fotos waren keine Rolle.

Das Interessante für mich an der Makrofotografie ist sehr viele Details sehen zu können und da ist mir nur der Bereich Augen zu wenig. Ich habe erst seit ich mit Olympus fotografiere mit Makros begonnen, da diese Kamera die tollen Möglichkeiten Stacking/Bracketing hat und das kann diese Kamera richtig gut. Also schade, dass darauf überhaupt nicht eingegangen wurde.

Auch hätte ich mir gewünscht es wären mehr  eingesandte Fotos besprochen worden, daraus lernt man nämlich auch immer sehr viel.

LG Sonja

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Das war eine sehr spannende Veranstaltung. Die Auswahl der Gäste fand ich wirklich gelungen. Hier zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen vorzustellen. Tendenziell finde ich es besser eher weniger Bilder, dafür aber zum Entstehungsprozess der Bilder mehr erzählen. Das war hier gut gelungen. Gerade so die Kleinigkeiten die oft so nebenbei erwähnt wurden, wie das Springspinnen manchmal kurz verharren oder Libellen immer wieder die gleichen stellen anfliegen, helfen gerade Fotografen, die das nicht jeden Tag machen.  

Die Interaktion der beiden war auch schön so das es Thomas fast gar nicht gebraucht hat. 😉 Nein er hat das gut Moderiert und auch laufen lassen wenn es eine Dynamik entwickelte aber auch dann wieder ein gebremst wenn zu weit weg ging.

Ich fand es wahnsinnig interessant.

 

vor 16 Stunden schrieb talonmies:

Werden im Nachgang die gezeigten Fotos dann auch hier gezeigt?

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Polypen der Lederkoralle "Tote Mannshand"
OMD E-M1Mark II / OLYMPUS M.60mm F2.8 Macro
F8, 1/160, ISO 200 / Zwei Unterwasserblitze
Aufgenommen Unterwasser im Skagerrak Freihand, Freischwebend.

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von meiner Seite auch ein herzliches Danke.

Es ist wirklich recht gut und bildlich beschrieben worden.

 

Am 16.6.2022 um 15:22 schrieb Andreas J:

Zusammen werden die drei über die wichtigsten Features unseres Systems für Makrofotografie sprechen, ihre Lieblings-Bilder zeigen und Tipps & Tricks an euch weitergeben.

einzig die Features sind mir persönlich etwas zu kurz gekommen. 

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