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DXO Pure RAW 2 vs. Topaz denoise/sharpen


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Liebe Softwarespezialisten

Sind die beiden genannten Programme bezüglich Endresultat vergleichbar?  

Ich besitze die Topaz Geschichte und bin erstaunt, was man da rausholen kann. Vom DXO habe ich sehr gutes gehört und gelesen und der Workflow scheint einfacher zu sein (ganzer Stapel auf einmal durchlassen, dann normale Bearbeitung in LR). Bei Topas Denoise muss jedes Bild nach der Bearbeitung einzeln in ein TIFF umgewandelt und bearbeitet werden (allerdings mit dem Vorteil der manuellen Anpassungen). 

Ich denke über einen Wechsel auf DXO Pure RAW 2 nach, zumal jetzt dei OM-1 auch unterstützt wird. Im weiteren sind die TIFF Dateien gegenüber den DNG halt schon viel grösser (oder liege ich da falsch?).

Hat jemand von euch Erfahrung mit beiden Programmen.

Danke und LG 

Daniel

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Es kommt etwas drauf an. 

Wenn du RAW-Dateien entrauschen willst (also vor der Bildbearbeitung), dann ist DXO aus meiner Sicht deutlich besser, da Farben besser erhalten bleiben. Die Ergebnisse aus Topaz haben hier teilweise einen unschönen Farbstich.

Auch die optischen Korrekturen von DXO sind ein Vorteil.

Aber: PureRaw funktioniert nur mit RAW-Dateien. Ein bearbeitetes Bild kann nicht am Ende mit PureRaw entrauscht werden. Dies geht aber z.B. mit Topaz.

Ich denke, wer ein Tool hat, braucht nicht zwingend das andere, es sei denn man hat wirklich viele Bilder mit hohem Rauschen.

Ich habe beide Programme einmal hier verglichen: Topaz Denoise AI vs. DXO PureRaw

 

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vor 1 Stunde schrieb Jens1979:

Es kommt etwas drauf an. 

Wenn du RAW-Dateien entrauschen willst (also vor der Bildbearbeitung), dann ist DXO aus meiner Sicht deutlich besser, da Farben besser erhalten bleiben. Die Ergebnisse aus Topaz haben hier teilweise einen unschönen Farbstich.

Auch die optischen Korrekturen von DXO sind ein Vorteil.

Aber: PureRaw funktioniert nur mit RAW-Dateien. Ein bearbeitetes Bild kann nicht am Ende mit PureRaw entrauscht werden. Dies geht aber z.B. mit Topaz.

Ich denke, wer ein Tool hat, braucht nicht zwingend das andere, es sei denn man hat wirklich viele Bilder mit hohem Rauschen.

Ich habe beide Programme einmal hier verglichen: Topaz Denoise AI vs. DXO PureRaw

 

Wow, was für eine tolle Arbeit, vielen Dank. Da hast Du Dich aber richtig ins Zeug gelegt. Du hast meine Frage perfekt beantwortet!

Schöns Wucheänd und LG aus der Schweiz

Daniel

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Ganz klar beides. Ich nutze am liebsten als erstes DXO Photolab 5, um mit den ObjektivKorrekturen, (Lilasäume), Vignettierungskorrektur, (im Gegensatz zu PureRaw) einstellbarer Objektivschärfe und natürlich Deep Prime ein sauberes Ausgangsbild zu bekommen.

Je nach Problem dann Topaz denoise, da in der Regel LowNoise, bei Bewegungsunschärfen Sharpen. Auffällig sind bei diesen merkwürdige Artefakte, die in einigen Bildteilen entstehen, ist das Motiv gut, gibt es im Hintergrund oft merkwürdige Netzstrukturen o.ä. Bei Sharpen geschieht oft zuviel des guten, das nutze ich eher sparsam.

Daher arbeite ich oft in Photoshop mit Ebenen, ein rauschfreier, softer Hintergrund, und das geschärfte Motiv. Für die Ausgabeschärfe nutze ich aber immer noch am liebsten NikSharpen, oft auch nur auf das Motiv angewandt.

Der "Lohn" der Mühe errechnet sich für mich in einer Bildqualität, die in optischen Gläsern einige tausend Euro ausmachen dürfte. Hier ein Beispiel mit dem 100-400 aus 8,85 km Entfernung (laut Google Maps)

866412946_Brockenaus8kmEntfernungunbearbeitetausKamera.thumb.jpg.2986c7f79670e656807e6461f49f1ab6.jpg

 

Nachher

1152927848_Brockenaus8kmEntfernungDetailausgearbeitet.thumb.jpg.e72cd0b779a01eff7b82a09324bfcda3.jpg

Nik Sharpen kam beim Beispiel nicht zum Einsatz.

 

bearbeitet von dpa
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vor 1 Stunde schrieb dpa:

Ganz klar beides. Ich nutze am liebsten als erstes DXO Photolab 5, um mit den ObjektivKorrekturen, (Lilasäume), Vignettierungskorrektur, (im Gegensatz zu PureRaw) einstellbarer Objektivschärfe und natürlich Deep Prime ein sauberes Ausgangsbild zu bekommen.

Je nach Problem dann Topaz denoise, da in der Regel LowNoise, bei Bewegungsunschärfen Sharpen. Auffällig sind bei diesen merkwürdige Artefakte, die in einigen Bildteilen entstehen, ist das Motiv gut, gibt es im Hintergrund oft merkwürdige Netzstrukturen o.ä. Bei Sharpen geschieht oft zuviel des guten, das nutze ich eher sparsam.

Daher arbeite ich oft in Photoshop mit Ebenen, ein rauschfreier, softer Hintergrund, und das geschärfte Motiv. Für die Ausgabeschärfe nutze ich aber immer noch am liebsten NikSharpen, oft auch nur auf das Motiv angewandt.

Der "Lohn" der Mühe errechnet sich für mich in einer Bildqualität, die in optischen Gläsern einige tausend Euro ausmachen dürfte. Hier ein Beispiel mit dem 100-400 aus 8,85 km Entfernung (laut Google Maps)

866412946_Brockenaus8kmEntfernungunbearbeitetausKamera.thumb.jpg.2986c7f79670e656807e6461f49f1ab6.jpg

 

Nachher

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Nik Sharpen kam beim Beispiel nicht zum Einsatz.

 

Erstaunlich, wie du die atmosphärischen Störungen rausarbeiten konntest. Danke für die Infos bezüglich Deines Workflows, deckt sich mit anderen Infos, die ich mittlerweile bekommen habe.

LG Daniel

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Übergreifend zeigt sich immer wieder, dass oft doch mehr als ein One-Cick Workflow erforderlich ist. Ich persönlich habe tatsächlich großen Spaß daran, aus den Luckyshots des Tages das Optimum heraus zu kitzeln. Mit den heutigen, doch sehr leistungsfähigen Werkzeugen ist es im Grunde auch recht einfach geworden. Vor 30 Jahren mit der ersten EOS und einem Photoshop wo auf der ersten Seite noch Thomas Knoll stand, war es eine Spur anspruchsvoller... 😄

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Gerade eben schrieb dpa:

Der "Lohn" der Mühe errechnet sich für mich in einer Bildqualität, die in optischen Gläsern einige tausend Euro ausmachen dürfte.

Es ist egal wieviel tausend oder Millionen Euro ein Glas kostet. Wenn die atmosphärischen Bedingungen nicht mehr hergeben wie in dem Beispiel wird das Bild damit auch nicht besser als mit einem deutlich preiswerteren Objektiv. 

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Ich nehme mal stark an, das das 150-400 dem nachbearbeiteten Bild (100-400) schon ohne Nachbearbeitung hinsichtlich Kontraste und Schärfe näher kommt. 

bearbeitet von dpa
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Am 5.8.2022 um 09:47 schrieb dpa:

Ich nehme mal stark an, das das 150-400 dem nachbearbeiteten Bild (100-400) schon ohne Nachbearbeitung hinsichtlich Kontraste und Schärfe näher kommt. 

Da die fehlenden Kontraste und Schärfe durch die atmosphärischen Bedingungen verursacht wurden, sähe das Bild mit dem 150-400 genauso aus. Ein Objektiv das die  atmosphärischen Bedingungen verbessert wurde leider noch nicht erfunden.

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vor 1 Stunde schrieb systemcam-neu:

Da die fehlenden Kontraste und Schärfe durch die atmosphärischen Bedingungen verursacht wurden, sähe das Bild mit dem 150-400 genauso aus. Ein Objektiv das die  atmosphärischen Bedingungen verbessert wurde leider noch nicht erfunden.

Deswegen habe ich mich über die atmosphärischen Bedingungen auch gar nicht ausgelassen, die Schlieren sind (bis auf pol oder Uv filter und noch so ein paar Dinge) für jedes Glas gleich. Auflösung und Brillianz sind hier auch nicht das Thema. Wer das unbearbeitete Bild besser findet, kann die Nachbearbeitung ja weglassen, wer glaubt billige Objektive sind nicht schlechter als teure kann bei den billigen bleiben.

Hier geht es um Dxopureraw2 und topaz denoise/sharpen, ich wollte nur zeigen, welche Verbesserungen hinsichtlich Kontrast und Schärfe mit beiden "im Duett" möglich sind. Solche Verbesserungen sind sonst (!) Nur mit besseren Objektiven möglich. Auch bei 8,5 cm oder Metern Entfernung.

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