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Die OM-System Community
Ignoriert

300f4 oder 40-150f2,8?


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vor 4 Minuten schrieb McLight:

Überwiegend wild life

Und was für Tiere in erster Linie? Vögel? Grössere Wildtiere? Mit was hast du bis jetzt fotografiert?

 

Für Vögel wären mir 600mm KB zu  kurz. Das 40-150 mit 2fach TK (ich habe das) ist dann wirklich am Ende. Den TK kannst du auch ans 300er montieren und kommst so auf 1200mm KB.

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Frei nach Dandy van Dünkel: Verzicht ist der erste Schritt zur Frustration. 😎

Das Optimum sind beide plus die Konverter. DasProblem ist, mit dem 300er bist du fix gebunden, hast aber bei der Brennweite den besseren Lichtwert. Das 40-150 baut mit den Konvertern da schon weit ab. Macht das 300 natürlich auch, du bist aber schon mit dem 1.4er deutlich näher dran. (420mm / 840 KB). Dagegen werden aber selbst Rehe bei 50m schon u. U. recht klein. Das Zoom kann da vergleichsweise nur als tolles Fernglas her halten. Willst du z. B. an einer Futterstelle sehr nah und mit perfekter Schärfe und Details per App Remote und kurzer Belichtungszeit Bilder machen würde ich das 40-150 auf das Stativ setzen. Lieber weitwinkliger, dafür auf sehr kurze Distanz. Schwalben im Flug auf kurze Distanz sind mit dem Zoom auch leichter zu erwischen. Zumindest für mich.

Ich selbst habe mit dem 40-150 und den beiden Konvertern begonnen und dann das 300er (GAS) ergänzt. Im Bedarfsfall ist aber immer das falsche dran oder dabei.

VG Peter

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vor 5 Minuten schrieb McLight:

Bisher mit PL100-400, zuvor PL300 - das ging durchaus. Aber Lichtstärke und Schärfe sind ein Thema. Vögel sind es in der Tat meist. Vor TK mit dem 300-er hat man mich gewarnt.

Habe ich noch bzw. hatte ich auch beide.

Warnungen sind dazu da sie zu überlesen. Klar bringen KV immer eine Qualitätseinbuße, aber schau dir andererseits mal die Exifs der hochgeladenen Bilder durch.

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vor 2 Minuten schrieb McLight:

Bisher mit PL100-400, zuvor PL300 - das ging durchaus. Aber Lichtstärke und Schärfe sind ein Thema. Vögel sind es in der Tat meist. Vor TK mit dem 300-er hat man mich gewarnt.

Der 1.4er TK klappt im Allgemeinen hervorragend mit dem 300er, viele Vogelfotografen nutzen praktisch immer diese Kombi. 

Ich finde das 40-150 zu kurz als alleiniges Objektiv und die Konverter sind gut, um es mal zu verlängern, als Standardlösung würde ich sie aber nicht verwenden wollen.

Eine Alternative könnte auch das PL 2.8/200 sein. Das kommt ja zusammen mit einem 1.4er Konverter,  mit dem es hervorragend harmoniert. Damit bist du dann nicht ganz so unflexibel, wie mit dem 300er pur, verlierst aber die Option auf noch mehr Brennweite.

Gruß 

Hans 

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Wenn es primär um Vögel würde bei der Wahl zwischen dem 40-150 und 300 immer das 300er nehmen. Mit beiden Telekonvertern. Alternativ käme noch das 100-400er in Frage. Ich hatte alle drei. Das 40-150er hat mit dem 2x Konverter doch deutliche Qualitätseinbußen gehabt. Beim Vergleich zwischen 100-400er und 300er habe ich trotz der höheren Flexibilität des Zooms der Qualität (Schärfe) des 300er zunehmend den Vorzug gegeben und am Ende das 100-400er verkauft, obwohl das schon ziemlich gut war.

bearbeitet von Joka
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vor 3 Stunden schrieb McLight:

Bin unschlüssig, ob ich das 300f4 oder das 40-150f2,8 mit Telekonverter anschaffe - was ja die gleiche Reichweite erzielt und vielleicht universeller ist. Bin für Einschätzungen und Erfahrungen dankbar…

Die Reichweite ist nicht gleich das 300er ist länger. Mit 2er Konverter kommst du gerade mal auf die Reichweite des 300er ohne Konverter bei einer ganzen Blende weniger und auch schlechterer Qualität. Am flexibelsten sind die langen 100-400er Zooms. Das 300er ohne Konverter ist zwar noch lichtstärker und besser aber mit Konverter um auf ähnliche Reichweite zu kommen bleibt dann vom Vorsprung nicht mehr viel übrig. Bleibt ansonsten nur noch das 150-400 sofern einem die eine Stufe mehr Lichtstärke und noch etwas mehr Reichweite durch mehr Auflösungsreserven für Konverter den recht heftigen Aufpreis Wert ist. Zudem sollte man auch nicht vergessen das man nicht immer alles mit Brennweite erschlagen kann. Bei großen Entfernungen ist auch oft nicht die Optik sondern die Luft der limitierende Faktor dann macht eine etwas schwächere Optik keine schlechteren Bilder als einer größere und leistungsfähigere Optik aber man muss viel weniger schleppen und ist noch flexibler.

 

 

 

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Das 40-150mm f2.8 war für mich ein must have. Um erst einmal länger zu werden, habe ich mir beide Konverter geholt. Mit den Konvertern nimmt bei mir die BQ zwar ab aber nicht so extrem deutlich, wie es einige schreiben. Vielleicht muss man auch etwas Glück haben, dass die beiden gut zusammen Harmonieren. Im Bilder- oder Objektivthread sind einige Beispiele, die mit dem 40-150mm f2.8 und MC-20 aufgenommen wurden und diese sind recht gut.

Ich möchte mir nächstes Jahr entweder noch das 100-400er oder das 300er für noch mehr Reichweite holen. Da dentiere ich aber wahrscheinlich ehrt zu dem 300er, wegen der Lichtstärke und BQ. So habe ich aber schon die beiden Konverter und das EE-1 habe ich mir für die ersten Gehversuche letztens geholt. 

bearbeitet von FotoUwe
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vor 11 Stunden schrieb WRDS:

Für Vögel wären mir 600mm KB zu  kurz. Das 40-150 mit 2fach TK (ich habe das) ist dann wirklich am Ende. Den TK kannst du auch ans 300er montieren und kommst so auf 1200mm KB.

Erst hat mich gewundert, als du schreibst, dass 600 mm als zu kurz für Vögel sei, bis ich das "blöde" KB gesehen hab. KB kannst du draußen lassen, die Frage waren mFT-Ojektive (steht auch im Threadtitel) 😉

Was mich ein wenig erstaunt, dass die Erfahrenen hier die Luftunruhe außen vor lassen. Je länger die Brennweite und wenn das anvisierte Motiv auf der Wiese oder Ackerfeld ist und die Sonne scheint, dann ist die Frust von unscharfen Bildern wegen Luftunruhe da. Ich denke aber, das weiß der Threadsteller (?).

Zu der Ausgangsfrage:
Ich habe beide (40-150/2,8 und 300/4) und auch das 150-400/4,5 TC 1,25. Alle haben ihre Berechtigung. Ich ziehe die Möglichkeit vor, möglichst ohne TK zu fotografieren.
Die Zooms sind natürlich flexibler, aber das 300/4 hat den Vorteil wegen der Lichtstärke gegenüber 40-150/2,8 plus MC-20: f/4 vs. f/5,6 @300 mm.

Auch die Frage wo und welche Tagezeit bzw. welches Wetter gerade herrscht sollte man nicht außer Acht lassen. Hier mal ein Bild mit 1000 mm Brennweite und auf dem Ackerfeld. Sonne war gerade da, so schnell kann die Luftunruhe kommen:

FB060063_DxO.jpg

FB060063_DxO.jpg

Im Original war das Bild ziemlich weich (durch Luftunruhe). Erst mit Bildbearbeitung (PL6 und LR die Strukturminderung im Hintergrund) bekommt man ein akzeptables Ergebnis.

 

bearbeitet von pit-photography
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Mein Lieblingsmotiv sind Vögel. Ich habe früher in der FT Zeit mit 50-200er plus Telekonverter gearbeitet und jetzt bin ich mit dem 300er  F4 auch meist mit Telekonverter (1.4 und 2 fach) unterwegs. Bei den Vögeln, vor allem bei den Kleinen, ist die Brennweite immer zu kurz. Es war nur 4 bis 5 Mal, dass ich mir ein Zoom gewünscht habe, weil die Brennweite zu lang war.

Beim Telekonverter ist für mich eher die Lichtfrage mit den dazu führenden längeren Belichtungszeiten ein Problem. Es geht da nicht ums Verwackeln, sondern um die Bewegung der Tiere, der Federn oder Haare.

 

Grüße

Kurt

 

 

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ich nutze schon ewig nur Festbrennweiten, und hatte bisher selten das Problem, dass mich das 300er bei Vögeln oder Wildlife einschränkt. Im Gegenteil, man zoomt nicht, und ist somit schneller. Und falls man mal zu nah ist, dann gibt´s halt ein Portrait. Die Warnung bezüglich des TK kann ich nicht verstehen, bei MC-14 kostet weder beim 300er, noch beim 100-400 Schärfe. AF-Performance kostet er, das tut der TK2 beim 40-150 aber auch.

Das 40-150 wäre mir mit TK2 zu kurz, zeitgleich mit dem TK2 nicht mehr auf dem Schärfeniveau wie das 300er.

bearbeitet von Holger R.
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vor 14 Minuten schrieb McLight:

Tendiere jetzt zum 300-er mit Rückenwind von meiner Frau … jetzt mach doch keine Kompromisse 😉

Da könnte sich meine Frau eine Scheibe von abschneiden👍

P.S.: Gibt es eigentlich noch die Sendung "Frauentausch"?😁

bearbeitet von FotoUwe
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vor 12 Minuten schrieb McLight:

Herzlichen Dank für die aufschlussreichen Beiträge. Tendiere jetzt zum 300-er mit Rückenwind von meiner Frau … jetzt mach doch keine Kompromisse 😉

Das 300er ist ein ausgezeichnetes Objektiv. Ich nutze ihn auch gern für Insektenfotografie (ist auch Wildlife 😉) mit sehr großem Abstand. Die Naheinstellgrenze von 1,4 m ist wirklich klasse.

Hier mal ein Beispiel:
F7010123.jpg

Kamera: OM-1
Objektiv: OLYMPUS M.300mm F4.0
Aufnahmedatum: 01. Juli 2022
Aufnahmezeit: 21:23 Uhr
Brennweite: 300 mm
Blende: f/5.6
Belichtungszeit: 1/320
Korrekturwert: +0.3
ISO: 250
Programm-Modus: Blenden-Priorität (A)
Belichtungsmessung: Mehrfeldmessung
Blitz: AUS, nicht ausgelöst

 

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Also ich habe das 40 - 150mm 2.8 und das 300mm 4.0 und nutze zur Vogelfotografie zu 99% das 300er mit dem 1,4 Telekonverter. Das 300er und der Kombi mit der OM-1 ist für mich persönlich die beste Kombi und ich kann damit den ganzen Tag durch die Gegend laufen ohne müde zu werden .

Es ist leichter mit dem 40 - 150 das Objekt an zu visieren, als mit dem 300er, aber das ist Übungssache.

 

Ich hatte auch mal den 2.0Konverter an dem 300er, aber damit bin ich nicht zurecht gekommen.

bearbeitet von Onkel-Herbert
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vor 4 Stunden schrieb pit-photography:

Was mich ein wenig erstaunt, dass die Erfahrenen hier die Luftunruhe außen vor lassen. Je länger die Brennweite und wenn das anvisierte Motiv auf der Wiese oder Ackerfeld ist und die Sonne scheint, dann ist die Frust von unscharfen Bildern wegen Luftunruhe da. Ich denke aber, das weiß der Threadsteller (?).

Ich vermute, wie auch bei mir, dass dies kein außen vor lassen sondern eine Quasi-Selbstverständlichkeit ist. Damit hat jeder zu kämpfen, der in den Tele- bzw. Supertelebereich tritt. Zum Glück haben uns da weder die KB'ler noch die Filmprofies was voraus. Wenn es flimmert in der Luft, dann weiß der Cowboy beim Duell nicht mehr welcher sein Gegenüber ist. Einige Hollywood Größen natürlich außen vor gelassen. 😉☝️

Dein Bild ist ein sehr passendes Beispiel dafür was noch zu retten ist. Aber wenn halt nur noch Matsch auf dem Sensor ankommt kann auch die beste AI Software nichts mehr her zaubern. Das 300er ist übrigens, siehe Falter, ein prächtiges "Makro" und Bokehwunder.

@McLight Du hast die richtige Frau für's Leben gefunden! Objektive kann man(n) tauschen, doch die Entscheidung für das beste Konzept sollte man erst im nächsten Leben machen. 😄

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Ja, und Lufteffekte sowie Frust davon kenne ich 😏, vom PL 100-400 und KB 200-600. Hab em1X gekauft und dann soll es das 300er jetzt sein, grad geordert. Mal sehen, was jetzt rausfliegt - trenne mich schwer von Camera/Objektiven und Büchern 😂

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vor 17 Stunden schrieb McLight:

Bin unschlüssig, ob ich das 300f4 oder das 40-150f2,8 mit Telekonverter anschaffe - was ja die gleiche Reichweite erzielt und vielleicht universeller ist. Bin für Einschätzungen und Erfahrungen dankbar…

Du hast in jedem Fall die richtige Entscheidung getroffen vor allem wenn du vorher schon PL 100-400 und KB 200-600 hattest/hast.

Denn mal unabhängig von der möglichen Brennweite, ist das Bokeh des 40-150 2.8 schon alleine unruhig. Mit TK wird es (nahezu) unerträglich - um es mal etwas übertrieben auszudrücken. Das 300er ist zwar auch auf Schärfe getrimmt und hat auch kein Sahne-Bokeh aber auf jeden Fall besser.

Wünsche dir viel Spaß damit - ist wirklich ein Mega-Objektiv!

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