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Die OM-System Community
Ignoriert

Mein Workflow - oder wie komm ich in den meisten Fällen zu meinen Motiven und Bildern


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My Way - In der Regel suche ich nicht sondern finde die Motive einfach. Ich geh z.B. nicht auf Pilze, denn dann finde ich sie in der Regel nicht.
Irgendwas fällt mir beim Wandern oder spazieren gehen eigentlich immer ins Auge, oder einfach nur im eigenen Garten. Soll aber nicht heißen das ich nicht manchmal ganz gezielt losziehe.
Ausrüstung ist dabei eine meiner E-Meinsen, ein oder zwei Objektive, oft ein Stativ dann meist auch mit Fernauslöser, Kabel oder Funk ist meist egal. Gelegentlich auch ein ND Filter. Aufsteckblitz selten, eher mal nen kleinen Faltreflektor

Insbesondere der Objektivauswahl kommt eine besondere Rolle zu. Klar mit Zooms ist man meist recht gut gerüstet für alles was da so kommt. Festbrennweiten sind da schon eine größere Herausforderung was die Motivwahl betrifft.
Je nach Motiv und Helligkeit wähle ich dann die Kameraeinstellungen, die Möglchkeiten sind vielfälltig und man sollte sich damit schon etwas auskennen. 
Ich bin da eher klassisch orientiert, ganz selten die Spezialeffekte (Filter und so). Obwohl manchmal kommt da auch bei mir der Spieltrieb doch durch 🙂
RAW fotografiere ich meist nur bei schwierigen Lichtbedingungen, wenn ich denke ich brauch bei der Nachbearbeitung mehr Reserven.

Ja, ja  die liebe Nachbeartung... 
Out of Cam ist meist nichts für mich. Aber eine durchautomatisierte Bearbeitung findet bei mit auch nicht statt. Zu Beispiel bei allen Bildern gleichtzeitig die Belichtung 1 hoch oder so. Nee, nee jedes Bildchen bekommt eine Einzelbehandlung:

Die Erstbehandlung findet im Lightrom statt. Auch nicht hochkomplizert. Bildauschnitt und Bildformat. Für die Horizontale in der Regel 16:9 bei mir. Vertikal darf gerne bei 4:3 bleiben. je nach Bedarf aber auch mal 1:1, 2:1 etc.
Transformieren wenn mir irgendwas zu schief erscheint. Unliebsame Dinge im Bild versuch ich dann mit der Reparatur Herr zu werden.
Dann meist die Grundeinstellungen Automatic, ggf. kleineren Korrekturen Belichtung, Kontrast, Lichter, etc von Hand. 
Ganz neu habe ich unter Kalibrierung den Regler Korrekturen- Primärwerte Blau Sättigung für mich entdeckt. Dieser eine Regler allein kann für den ein oder anderen WOW Effekt sorgen und richtig Pepp ins Bild bringen.

Danach wechsel ich dann ins Photoshop. In 4:3 bei 72dpi hat das Bild 5184 x 3888 px das entspricht laut Photoshop 182,88 cm x 137, 16 cm bei 50 oder 80 Megapixel entsprechend größer. 
Da ich die Bilder hauptsächlich für den Bildschirm, sprich Internet bearbeite reduziere ich die Höhe auf 42 cm. Ich orientiere mich da am DIN A3 Querformat. 
Die Breite spielt da für mich ne untergordnete Rolle. Nennt es einen Spleen oder ne Macke. Dieser Punkt ist nicht diskutabel. 
Die Bearbeitung für Ausdruck sieht etwas anders aus: Da nehme ich 300 dpi, Passe das Format des Ausdruck Mediums auf den Milimeter genau an. Z.B. auf 13x18cm das was man halt als Fotopapier so bekommt. 
Ich sehe da Unterschiede bei 72 und 300 dpi. Woran das auch im Einzelnen liegen mag.

Wenn es mit nötig erscheint entrausche und schärfe ich mit Topaz Denoise und Sharpen.

Und jetzt mal Hose runter - wie macht Ihr das so ???

bearbeitet von TKI
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vor 26 Minuten schrieb TKI:

Und jetzt mal Hose runter - wie macht Ihr das so ???

Ich fotografiere doch nicht mit heruntergezogener Hose und hole mir eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgenisses 😄

Wenn ich fotografieren gehe ...

  1. Schaue ich aus dem Fenster und in der App wie sich das Wetter sich in den nächsten Stunden entwickelt
  2. Dann überlege ich was ich fotografiere, je nach Uhrzeit und Jahreszeit: Landschaft, Vögel, Insekten, Blümchen, Wettersituation (Morgen- oder Abenddämmerung), Makro, Wald ...
  3. Dann entscheide ich, welche Kamera nehme ich mit und welche Objektive mitgenommen werden
  4. Kleidung an, Schuhe an und dann raus ...

Wenn ich Bilder bearbeite ...

  1. Objektive wieder in den Schrank
  2. Speicherkarte raus und im LR importieren
  3. Speicherkarte wieder in die Kamera und je nach Akku-Zustand werden sie aufgeladen
  4. Bilder sichten und im LR gleich ins Entwicklungsmodul
  5. Das Bild wird individuell bearbeitet. Falls High-ISO, dann wird gleich nach PL6 übergeben und Prime XD entrauscht und dann Re-Import
  6. Die Bearbeitung pro Bild dauert bei mit 2-5 Minuten
  7. Dann am Ende mit Denoise entrauscht (dabei wird ja auch geschärft), die Einstellung im Denoise überlasse ich der Software, ganz selten wird die Schärfe noch runter geregelt.
  8. Dann wird exportiert mit 1200 Pixel kurze Kante

Danach kommen die in meine Webspace

Bei den Bilder die Infrarot aufgenommen werden, ist der Ablauf anders und aufwändiger. Da kommt Nik Color Efex 4 ins Spiel. Dauer ca. 5 bis 10 Minuten pro Bild.

Das alles mit angezogener Hose 🙂

VG Pit

bearbeitet von pit-photography
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Die meisten Motive werden mir durch die Events regelrecht aufgezwungen.
Suchen, Tüfteln und Ausprobieren diverser Einstellungen ist nicht möglich.
Ja, nach ein paar Stunden Shooting vor Ort kommt noch ein bißchen Entwickeln für 200+ Bilder,
in der Regel mit diesen Bearbeitungsstufen. Bei High-ISO-Fotos zusätzlich die Topaz-Bearbeitungsstufen.
Aber dann bin ich noch lange nicht fertig und vorher habe ich für den "Job" bereits ebenfalls Zeit aufgewendet.

Umgerechnet komme ich bei so auf die Hälfte des Mindestlohnes. Doll, was?
Mein Hobby bleibt ein Zuschussbetrieb und wäre als AG schon lange von der Börse ausgeschlossen worden.


1958921643_BearbeitungsschritteLR.jpg.f2ab26f6b6909ca7ae2b1d274db74c6f.jpg

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Vom Spaziergang bis zur Städtereise einfach nur die PEN-F mit dem 12-45mm F4.0. Auf Reisen und bei meinem Hobby Bahn und Schiff die beiden E-M1X mit den drei 2.8er Zooms und dem 25mm F1.2. Bei Architektur oder U-Bahn  die drei F1.2 Festbrennweiten und das 7-14mm F2.8, die Festbrennweiten auch bei fast allen Aufnahmen von Menschen, bei Reportage ergänzt vom 40-150 F2.8.

Alle Aufnahmen in RAW+LSF Natural oder mit der PEN-F auch in Schwarzweiß. Bildformat in der Regel 3:2 bei Portraits oder ausgewählten Einzelaufnahmen auch 4:3. Stativ nur bei gezielten Nachtaufnahmen, sonst noch Blitz zum Aufhellen, Polfilter zum Entspiegeln und Graufilter zur Lichtreduktion beim Filmen.

Wenn fertig dann Kartenwechsel in den PC. Ausmisten mit IrfanView und Ausschnitt und Belichtungskorrekturen mit Workspace, bei verhunzten Aufnahmen sonst JPG ooc.

Ablage in stinknormalen Windowsordnern nach Event und Datum oder in Themenordnern.

Präsentation bei FB oder Insta ohne Größenanpassung, sonst Reduzierung für Foren mit IrfanView.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb pit-photography:

Falls High-ISO, dann wird gleich nach PL6 übergeben und Prime XD entrauscht

 

vor 3 Stunden schrieb pit-photography:

Dann am Ende mit Denoise entrauscht (dabei wird ja auch geschärft)

Lese ich dies richtig, Pit: Deine Bilder werden zweimal entrauscht, Prime XD und Denois.....

HG Jürgen

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vor 35 Minuten schrieb jürgen1950:

 

Lese ich dies richtig, Pit: Deine Bilder werden zweimal entrauscht, Prime XD und Denois.....

HG Jürgen

Nein nur einmal. Die mit ISO 200 gemachten Aufnahmen mit Denoise. Bei höheren ISO ab 2000 und wenn Detailerhalt erforderlich, PL6 mit Prime XD.

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Am 20.11.2022 um 16:26 schrieb TKI:

Da nehme ich 300 dpi, Passe das Format des Ausdruck Mediums auf den Milimeter genau an. Z.B. auf 13x18cm das was man halt als Fotopapier so bekommt. 
Ich sehe da Unterschiede bei 72 und 300 dpi. Woran das auch im Einzelnen liegen mag.

Ganz einfach, wenn du ein 10x 15cm Bild zum Drucken gibst, dann hat das bei 300 dpi ungefähr 2 Megapixel und bei 72 DPI ungefähr 0,121 Megapixel die dann der Drucker wieder aufbläst.

Wenn man Druckt sollte man sich des Zusammenhanges der dpi bewusst sein.

Bei 72 dpi verteilst du 72 Bildpunkte auf eine Strecke von 2,54cm (1Zoll) und bei 300dpi analog 300 Bildpunkte, durchaus ein kleiner Unterschied. 

 

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Am 20.11.2022 um 16:26 schrieb TKI:

Danach wechsel ich dann ins Photoshop. In 4:3 bei 72dpi hat das Bild 5184 x 3888 px das entspricht laut Photoshop 182,88 cm x 137, 16 cm bei 50 oder 80 Megapixel entsprechend größer. 

Das kannst du dir sparen, wenn du dir in LR entsprechende Exportvorgaben erstellst

Am 20.11.2022 um 16:26 schrieb TKI:

Da ich die Bilder hauptsächlich für den Bildschirm, sprich Internet bearbeite reduziere ich die Höhe auf 42 cm. Ich orientiere mich da am DIN A3 Querformat.

Hier wiederum ist die Größe und die DPI völlig egal, da dein Bildschirm einfach nur Pixel kennt. Das Bild muss nur für den am höchsten auflösenden Monitor gerechnet werden.

Bei 42cm Höhe und 72dpi erhällst du 1190 Pixel in der Höhe, als langt das gerad mal für FullHD mit 1080 Pixeln in der Höhe. Damit hast den nächsten Nachteil , wenn du das Bild auf einem FullHD darstellst, dann skaliert dir wieder jemand das Bild ein kleines bisschen runter und damit verlierst du automatisch Schärfe bei der Darstellung, da nicht ein Bildpixel = einem Bildschirmpixel ist. 


Das mit der Höhe mache ich übrigens auch so, dass ich in der Exportvorlage die Höhe hier auf meinem 4K Monitor auf 2160 Pixel einstelle, die Breite steht auf 15000 Pixel, das reicht dann auch für größere Panos aus, wichtig ist hier dass die Höhe das begrenzende Element ist.

Bilder für den Druck würde ich nur bedarfsweise exportieren, dann auch zielgerichtet auf die Größe. 
Einen Beschnitt kannst du in LR auch in einem Seitenverhältnis angeben (da kann man einfach auch die CM des Zielformats nehmen), da geht es nur um das passende Seitenverhältnis. Den Rest macht wieder der Exportdialog.

Damit spart man sich die Doppelung der Bilder in Photoshop und den Reeimport in LR, was der Übersichtlichkeit durchaus zuträglich ist.

Du hast also durchaus einiges an Potential zur Verbesserung deiner Bildqualität ohne deinen Workflow zu ändern. Aber er lässt sich auch einfacher ohne Photoshop gestallten.

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Mein Workflow ohne mal aufs Fotografieren einzugehen, hier versuche möglichst optimal zu belichten.

  1. Bilder von der Karte in einen LR Eingangsordner mit einem Kameraabhängiggen Preset und der ersten Runde Verschlagwortung versehen
  2. GPS Daten über das Kartenmodul in die Bilder laden
  3. Massiv aussortieren (in LR mit X ablehnen und über Filter "nur unmarkierte anzeigen" verschwinden sofort aus der Ansicht), HDR, Panos, Stacking in den Schlagworten hinterlegen und zum schnellen Erkennen mit Farben kennzeichnen, Schlagworte ergänzen
  4. Einzelne Hig Iso Bilder mit Deepprime entwickeln (Schlagwort und Farbcode), wenn DP dann im Vergleich nichts bringt, dann gehen diese Bilder in den Müll.
  5. Bilder nach meiner Vorgabe umbennenen und in den passenden Ordner verschieben. (Meist lösche ich dabei auch die abgelehnten Bilder endgültig)
  6. Bearbeitung nach Bedarf
  7. Export als JPG für Dia SHows in 4K (höhe auf 2160 Pixel) die Bilder werden in eine eigene völlig eigenständige Struktur abgelegt und nicht mehr in LR importiert, da es keine Originale sind. (Ich bleibe hier meist beim Originalformat)
  8. Aufarbeitung für Druck und HP erfolgt nur bedarfsweise zielgerecht in Größe, Entrauschung und Schärfung)  in einen temporären Ordenr und die JPGs werden danach wieder gelöscht.
    Bei Druck verwende ich auch mal virtuelle Kopien, wenn ich meine Grundentwicklung nicht antasten will.

Damit komme ich in 99% der Fälle ohne PS aus, nur wenn ich mal was Zusammenbastel (insbesondere Focusstacking) oder Vergrößern muss, dann greife ich auf PS zurück.
HDR und Panoramen gehen mittlerweile sehr gut in LR.

 

bearbeitet von kdww
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