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Format 4:3 / 3:2


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Hallo an alle!

Wie seht ihr das Format-Thema 4:3 eigentlich?
Im Hochformat ist für mich 4:3 harmonischer als jedes andere Format.
Im Landscape-Format finde ich meist 3:2 weit geeigneter.
Was großartig wäre - wenn man das bevorzugte Format je Ausrichtung einstellen könnte.
Gibt es viele, die MFT mit 3:2 Format-Default verwenden?
Mir ist schon klar, dass man im RAW-Format noch immer das eigentliche Format bestimmen kann - aber es geht mir eher um dem Moment der Sichtung.
Bei meiner EM5-II hab ich ja "nur" 16MP wodurch der Beschnitt etwas mehr an Bildinformation verlieren wird.
 

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vor 5 Minuten schrieb Fotoigel:

Hochformat 4:3, Querformat 3:2 oder 16:9. Ich drucke meine Bilder auf A3+. Längste Kante 40 cm. Da wird das Bild quer zwar schmaler, aber ich habe keinen Verlust an Auflösung. Gruß Matthias

Hallo Matthias!

Einen Verlust an Auflösung haben wir doch immer - wenn man von 4:3 abweicht!?
Wenn auch nicht gerade riesig - aber dennoch ...
Denn das native Sensorformat ist ja auf 4:3 ausgerichtet.

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vor einer Stunde schrieb Erich_Wien:

Hallo Matthias!

Einen Verlust an Auflösung haben wir doch immer - wenn man von 4:3 abweicht!?
Wenn auch nicht gerade riesig - aber dennoch ...
Denn das native Sensorformat ist ja auf 4:3 ausgerichtet.

Laut den Menü meiner Panasonic G9 sind es folgende Werte:

4 : 3  entsprechen 20MP
3 : 2  entsprechen 17MP
16:9 entsprechen 14,5 MP
1 : 1  entsprechen 14,5 MP

 

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Ich meine kein Verlust an Pixeln oder Druckpunkten pro Fläche.Die  Sensorauflösung ist natürlich bei 3:2 geringer. Irgendwie ist der Begriff irreführend. 20 MP bei mft ist eigentlich höher auflösend als bei FF bei gleicher Brennweite. Der Bildausschnitt ist nur kleiner.

bearbeitet von Fotoigel
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Dito.

 

Im Hochformat ist 4:3 definitiv schöner, weil nicht so gestreckt. Im Querformat ist es dann doch meistens 3:2, aber manchmal ist es doch gut etwas mehr Luft zu haben, wenn man doch nicht alles mit drauf bekommt bei 3:2, dann kann man etwas "mogeln".

 

Für den Druck allerdings dann immer die beiden Formate, oder halt 16:9 oder 1:1, wenn es mal besser passt.

 

Gruß,

Robin

 

 

 

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Hochformat stets 3:4, 2:3 engt nur ein.
Quer verschieden: 3:2, 16:10, 16:9 und manchmal 2:1

Außerdem fotografiere ich fast nur RAW (JPG nur dann zusätzlich wenn ArtFilter zum Einsatz kommt, meist PEN-F), 3:2 ist aktiviert und habe hinteher am PC die Möglichkeit, nach oben oder unten anzupassen.

bearbeitet von pit-photography
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Ich seh das 4:3 nur positiv, da es meinem natürlichen Sichtfeld am nächsten kommt.

Die beschnittenen Querformate, insbesondere die für Zeitungs-und-andere-Formate (16:10, 16:9, 2,12:1,2) und dann noch durch KI in den Redaktionen vergewaltigt, verhunzen mir meistens die Motive. Daher stell ich zwar für Pressefotos auf 16:9 allerdings in RAW oder RAW+jpg ein, so daß ich im RAW genügend Luft habe, um einen einigermaßen vernüftigen Beschnitt auch nachträglich hin zubekommen. Und da ist es egal ob hoch oder quer, die schmalen Formate sind mir einfach zu engstirnig. 

Grundsätzlich beschneide ich meine Fotos, falls erforderlich, jedoch immer nur nach dem Motiv, um die beste Bildwirkung zu erzielen.

Hier mal ein Beispiel von einem Konzert mit dem karelischen Exilquartett "Exprompt" im hiesigen buchcafé vorletzte Woche, was ganz deutlich zeigt, wie diese gehypten Querformate essentiellen Bildaussagen wegschneiden: Alexey Kleshchenko mit seiner Balalaika im 2,12,:1,2- versus 1:1- Beschnitt.  Und warum sitzt Alexey im linken Bild weiter links? Da ich ihn nur ganz alleine drauf haben wollte, aber links kein freier Raum wegen der Bassbalalaika im Hintergrund war und ein weiterer Höhenbeschnitt Kopf und Kragen oder gar die Hände gekostet hätte, blieb nur dieser bescheidene Kompromiss übrig.

                                                                                                                            

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Und wenn ich dann noch den Beschnitt des Querformates vorab nicht selbst bestimmen würde, würde die KI nach dem Motto "....wenn ein Schnitt daneben geht..." das linke Bild irgendwie zerschneiden.

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ich fotografiere in RAW und 3:2. Hinterher nochmal schieben zu können, weil eben doch 4:3 aufgenommen wird, finde ich gerade bei der Tierfotografie wo es schnell gehen muss wirklich genial. Hochformat nutze ich meist das ziemlich "unbekannte" 4:5 Format, weil das von Instagram unterstützt wird (dort poste ich nur Hochformat, weil am Handy eben viel dargestellt wird). Inzwischen wirkt mir ein 4:3 in Hoch fast schon zu schlank, und ein 3:2 viel zu schlank 

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Beim 🏀Mannschaftsbild sind mir 4:3 lieber weil ich oben noch Platz für die wichtigen Sponsoren und Werbung habe, 3:2 streckt es mir seitlich wo nur leerer Raum oder die Turnsaal Taue verankert sind.
Beim Match ist mir 4:3 auch lieber als 3:2 weil ich in der Nähe nach oben hin mehr Platz habe. 
3:2 nehme ich fast nie. 
Quadratisch mag ich auch noch ganz gerne.
LG

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Ich nehme auch grundsätzlich in 3:2 im Format RAW auf. Dann wird das Sucherbild mit der unteren Datenleiste auch voll ausgefüllt (OM-D E-M1 Mk II).
Ggf. passe ich den Bildausschnitt in der Nachbearbeitung an, z.B. für Hochformataufnahmen. In LR ist das Aufnahmeformat ja nicht mehr als ein vorausgewählter Ausschnitt. Das RAW ist immer im Ursprungs-Sensorformat, also 4:3.

Viele Grüße 
Christian 

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Mittlerweile bin auch wieder bei 4:3 Format angekommen, speziell bei Hochkant Bildern. Nur wenn ich konkret für einen Bildervortrag/Projekt Foto mache stelle ich 3:2 RAW ein, da hab ich für mich einen guten Kompromiss gefunden für den beschnitt auf 16:9 Leinwand. LG Roland

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Am 5.12.2022 um 10:27 schrieb Holger R.:

 Hochformat nutze ich meist das ziemlich "unbekannte" 4:5 Format

 

So unbekannt ist das gar nicht- Nikon bietet es immer noch statt 3:4 in ihren Kameras an. 8"x10" und 4"x5" waren schliesslich Standardformate der Grossbildkameras, mit denen die "Alten Meister" von Ansel Adams abwärts etliche ihrer besten Bilder produzierten.

Zufällig hatten zu Analogzeiten meine Schalen mit 24cm x 30cm auch dies Seitenverhältnis - da lernt man es automatisch schätzen. Ich empfinde es für Porträts immer noch harmonischer als 4:3 und hätte nichts dagegen, wenn es von OMDS in künftige Firmware implementiert würde.

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Wenn ich mit MFT fotografiere nutze ich 4:3, und bei meinem anderen Equipment ist der Sucher optisch, also bringt es da nichts, das Aufnahmeformat auf was anderes umzustellen.

Da es nach meinem Empfinden immer aufs Motiv ankommt und ob die Aufnahme in Hoch- oder Querformat erfolgte, kann ich keine allegemeine Präferenz für ein Seitenverhältnis vorweisen. Tendenziell schneide ich aber Querformat-Landschaftsaufnahmen eher in breiter um. Bei Hochformat gefallen mir 4:3 Aufnahmen in der Regel besser, aber auch da schneide ich oft nach Belieben um.

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vor 20 Stunden schrieb Grinzold:
vor 22 Stunden schrieb aperture 8:

wenn das Motiv danach schreit

... kann auch ein freier Zuschnitt die Lösung sein. 

Ich hatte die Frage so verstanden, dass es um das Format bei der Aufnahme ging.
In der Nachbearbeitung kann man ja sowieso frei zuschneiden. Ich hab da von 1:1 bis x:y schon viele verschiedene Formate verwendet. Je nach Motiv eben, wie oben geschrieben.

Viele Grüße 
Christian 

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vor 18 Stunden schrieb christian_m:

Ich hatte die Frage so verstanden, dass es um das Format bei der Aufnahme ging.

 

Ganz genau Christian! Bei der Wahl des Bildausschnittes zum Zeitpunkt der Aufnahme möchte man ja 3:2 sehen.
Daher wäre es doch ein legitimer Wunsch ans Christkind, dass in den Einstellungen das Aufnahmeformat abhängig von der Ausrichtung einstellbar ist.
Scheinbar agieren sehr viele andere auch in dieser Richtung - Portrait 4:3, Landscape 3:2

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vor 7 Stunden schrieb Erich_Wien:

dass es um das Format bei der Aufnahme ging.

Ja genau! Ich war etwas abgekommen.

Aber ich hatte irgendwo schon mal bei den Vorschlägen angeregt, ein CustomerFormat anzulegen, wo man sein gewünschtes Format frei eingeben und auch abspeichern kann. Also sowas wie 16,00 : 8,30 oder das vermaledeite Zeitungsformat 2,12 : 1,20 was eben nicht genau 16:9 ist. Und gerade bei den breiten beschnittenen Formaten sollte man im Sucher exakt sehen, was noch gerade so im Rahmen ist.

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