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Atoll Kamera Adapter - Alternative zum L-Winkel


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Anguile Kai, ein OMSYSTEM Ambassador hat auf seinem Instagram Account @photomoisho ein wie ich meine sehr interessantes Zubehör als Alternative zum klassischen L-Winkel vorgestellt, quasi einen Kamera-Adapter mit der Funktionalität einer Stativschelle.

Kennt jemand diesen Adapter und kann über seine Erfahrungen damit berichten?

Der Adapter hat einige große Vorteile wie ich finde

  • Keine Einschränkung beim Handling mit dem Schwenkdisplay
  • Akkufach und alle seitlichen Anschlüsse sind ungehindert erreich-u. nutzbar
  • Die Funktionalität einer Stativschelle für jedes Objektiv
  • Der Adapter ist kameraunabhängig
  • Rastfunktion bei horizontaler und vertikaler Position
  • kompatibel mit dem Peak Design Capture Clip V3 !

Eventuelle Nachteile bzw. Einschränkungen:

  • Erreichbarkeit der vorderen FN-Knöpfe an der Kamera etwas fummelig
  • Leichte Behinderung im Bereich des Griffwulstes der Kamera, insbesondere für Kollegen mit großen Händen.

Irgendeine Kröte ist wohl immer zu schlucken aber die Vorteile würden aus meiner Sicht schon deutlich überwiegen und von Anquile gibt es eine klare Empfehlung für die Verwendung an Olympus bzw. OM Kameras. Von daher wäre es natürlich prima wenn jemand damit schon Praxiserfahrungen gesammelt hat und uns darüber aus erster Hand berichten kann.

Preislich liegt das Teil bei ca. 135€ inkl. der benötigten Hebeplatte für OM-Kameras. 

Das ganze war im übrigen ein Kickstarterprojekt im Oktober 2022.

Hier kann man sich den Adapter mal ansehen: 

 

bearbeitet von bewa_fotografie
ABC ;)
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A Toll!

Es scheint auf den ersten Blick interessant zu sein, jedoch hilft ein Blick auf die compatible list von silence corner aus Taiwan, um festszustellen, daß es für die EM5ii und EM5iii schon eher ein Kompromiss ist und wenn man weiter auf den installation guide für die EM1/OM1 klickt, wird klar, das die A Toll! für größere Bodies konstruiert und für die zarten OMDS/Olympus-Gehäuse doch etwas oversized sind. Leider habe ich auch keine Angabe zum Material des Drehringes gefunden. Könnte auch ein Kugelring sein. ich hatte sofort bei diesem Listenpreis  von 3.180TW$ also ~99€ schon kurz überlegt, aber nö. Ich denke, daß irgendeiner auf dieser Welt mittels C&P was Passenderes für die Olys/OMDS auf den Markt werfen wird.

Wenn einer es schon nutzt, wären Praxiserfahrungen natürlich wirklich hilfreich.

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vor einer Stunde schrieb bewa_fotografie:

quasi einen Kamera-Adapter mit der Funktionalität einer Stativschelle.

Die "Hauptfunktionalität" einer Stativschelle ist die Verlagerung des Schwerpunktes für eine höhere Stabilität und die Entlastung des Bajonetts, beides passiert beim Atoll nicht (es findet zwar eine Verlagerung des Schwerpunktes statt, aber nur durch einen zweiten Hebel, was der Stabilität nicht zuträglich ist). Lediglich der Zusatznutzen einer Stativschelle, die Drehung um die optische Achse, ist gegeben. 

Generell ist die Verarbeitung sehr gut und die Funktionalität auch mit Blick auf die Stabilität entspricht durchaus dem Versprochenen, auf dem Stativ für mich definitiv eine bessere Lösung als ein L-Winkel. Freihand hängt es von der konkreten Kamera und den eigenen Fingern ab, wie gut das funktioniert. Bei der von mir verwendeten Kombi (kein µFT, deshalb spielen Details keine Rolle) wäre etwa eine kurzzeitige Freihandnutzung kein Problem, eine Dauernutzung hingegen schon. Stünde letzteres an, wäre der L-Winkel in meinen Augen wieder besser. Aber wie gesagt, das hängt sehr stark von der jeweiligen Kombination Kamera-Hand ab. Allgemein ist die Verwendung kurzer Objektive schwierig, weil der Ring dann deren Bedienelemente bedenkt. 

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vor 32 Minuten schrieb aperture 8:

A Toll!

Es scheint auf den ersten Blick interessant zu sein, jedoch hilft ein Blick auf die compatible list von silence corner aus Taiwan, um festszustellen, daß es für die EM5ii und EM5iii schon eher ein Kompromiss ist und wenn man weiter auf den installation guide für die EM1/OM1 klickt, wird klar, das die A Toll! für größere Bodies konstruiert und für die zarten OMDS/Olympus-Gehäuse doch etwas oversized sind. Leider habe ich auch keine Angabe zum Material des Drehringes gefunden. Könnte auch ein Kugelring sein. ich hatte sofort bei diesem Listenpreis  von 3.180TW$ also ~99€ schon kurz überlegt, aber nö. Ich denke, daß irgendeiner auf dieser Welt mittels C&P was Passenderes für die Olys/OMDS auf den Markt werfen wird.

Wenn einer es schon nutzt, wären Praxiserfahrungen natürlich wirklich hilfreich.

Das sind halt genau die Fragen und von daher wären Praxiserfahrungen von Kollegen hier natürlich prima. Wobei der Adapter erst kurz auf dem Markt ist, aber wer weiß.

Der eingeschränkte Platz beim Griffwulst würde mich als Landschaftsfotograf z.B. überhaupt nicht stören wenn ich den Adapter im Einsatz hätte, weil ich die Kamera am Gurt oder dem Capture Clip trage und ansonsten die Kamera zu 90% auf dem Stativ zum Einsatz kommt. Die Einschränkung bei Schwenkdisplay hingegen ärgert mich fast jedes mal. 

Aber klar, dass sind Dinge die jeder für sich individuell entscheiden muss. Die Hoffnung das irgend jemand auf dieser Welt mal was 100% passendes zu einer Oly oder OMDS entwickelt habe ich auch schon gefühlt seit ewiger Zeit, aber selbst bei sowas banalem wie einem L-Winkel muss man permanent faule Kompromisse eingehen.

Auf jeden Fall ist es vorbildlich wie der Hersteller auf alle relevanten Kameras und sonstige Kompatibilitätsprobleme eingeht und kommuniziert, dass gibt es auch anders und das böse Erwachen erfolgt dann hinterher.

Die Aussage das der Ring nur für größere Kameras konstruiert sein soll kann ich nicht teilen.. Es sind einfach ganz individuelle Dinge der jeweils verwendeten Kamera oder Objektives, welche im Einzelfall zu Einschränkungen führen können. Das hat weniger mit der Kameragröße zu tun.

Ich habe mal den Kollegen Anguile angeschrieben ob er was zum Ring sagen kann. 

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vor 10 Minuten schrieb Helios:

Die "Hauptfunktionalität" einer Stativschelle ist die Verlagerung des Schwerpunktes für eine höhere Stabilität und die Entlastung des Bajonetts, beides passiert beim Atoll nicht (es findet zwar eine Verlagerung des Schwerpunktes statt, aber nur durch einen zweiten Hebel, was der Stabilität nicht zuträglich ist). Lediglich der Zusatznutzen einer Stativschelle, die Drehung um die optische Achse, ist gegeben. 

Generell ist die Verarbeitung sehr gut und die Funktionalität auch mit Blick auf die Stabilität entspricht durchaus dem Versprochenen, auf dem Stativ für mich definitiv eine bessere Lösung als ein L-Winkel. Freihand hängt es von der konkreten Kamera und den eigenen Fingern ab, wie gut das funktioniert. Bei der von mir verwendeten Kombi (kein µFT, deshalb spielen Details keine Rolle) wäre etwa eine kurzzeitige Freihandnutzung kein Problem, eine Dauernutzung hingegen schon. Stünde letzteres an, wäre der L-Winkel in meinen Augen wieder besser. Aber wie gesagt, das hängt sehr stark von der jeweiligen Kombination Kamera-Hand ab. Allgemein ist die Verwendung kurzer Objektive schwierig, weil der Ring dann deren Bedienelemente bedenkt. 

Absolut richtig! Eine Stativschelle für ein großes Telezoom kann er nicht ersetzen, ist aber glaube auch nicht das Ansinnen bzw. notwendig, weil ja diese Objektive eben deswegen eine eigene Schelle haben. Er ist rein eine Alternative zum L-Winkel wo es bis heute nichts 100% zufriedenstellendes für eine OM-1 oder E-M1 gibt, insbesondere das Problem mit dem Display.

Vermute ich das richtig, du hast den Adapter an einer andere Kamera im Einsatz und bist mit der allgemeinen Qualität zufrieden?

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vor 3 Minuten schrieb bewa_fotografie:

Vermute ich das richtig, du hast den Adapter an einer andere Kamera im Einsatz und bist mit der allgemeinen Qualität zufrieden?

Ja, ich habe an der Kickstarter-Aktion teilgenommen, weil ich das Konzept interessant fand für den Einsatz bei Landschaft, Architektur und Astro. An der Qualität gibt es nichts zu kritisieren, die Verarbeitung ist Top, die Rastpunkte sind spürbar, aber trotzdem nicht so stark, dass man gleich das Stativ verreißt, die Stabilität ist hinreichend gut. An der Konstruktion selbst könnte man kritisieren, dass die Fixierschraube etwas klein ist, an der Position wird aber eine andere Lösung schwierig, und zumindest mir ist sie nicht zu klein. Mit Handschuhen könnte es aber schwer werden. Auch muss man bei der Montage auf dem Stativ darauf achten, dass die Bewegung frei erfolgen kann, nichts unmögliches, aber man muss halt daran denken. 

Im Einsatz finde ich die Lösung durchaus überzeugend, bei den genannten Gebieten photographiere ich die meiste Zeit vom Stativ, und eine Freihand-Aufnahme zwischendurch ist auch kein Problem. Damit man perfekt in der optischen Achse dreht muss man natürlich die Platzierung möglichst perfekt hinbekommen (was durchaus etwas komplizierter sein kann), aber umgekehrt hat man solch einen Luxus beim L-Winkel gar nicht. Gleiches gilt auch für die Nutzung "über Kopf", ohne dass die Kamera kopfsteht. Das finde ich ebenfalls ungemein praktisch.

Von daher würde ich prinzipiell durchaus eine Empfehlung für das Produkt aussprechen, aber halt mit der klaren Einschränkung, dass man hinsichtlich der Freihand-Nutzung individuell schauen muss. An zwei Kameras habe ich unterschiedliche eigene Wahrnehmungen, an beiden würde ich sie nicht lange Freihand nutzen wollen. Meine Frau hatte nur bei einer Kamera Probleme und bei der anderen den Ring nicht negativ bemerkt. Ein klassischer L-Winkel ist in dem Punkt weniger anspruchsvoll (wobei ich bei solchen mit "Zusatzgriff" auch schon schlechte Erfahrungen gemacht habe). 

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vor 3 Minuten schrieb Helios:

Ja, ich habe an der Kickstarter-Aktion teilgenommen, weil ich das Konzept interessant fand für den Einsatz bei Landschaft, Architektur und Astro. An der Qualität gibt es nichts zu kritisieren, die Verarbeitung ist Top, die Rastpunkte sind spürbar, aber trotzdem nicht so stark, dass man gleich das Stativ verreißt, die Stabilität ist hinreichend gut. An der Konstruktion selbst könnte man kritisieren, dass die Fixierschraube etwas klein ist, an der Position wird aber eine andere Lösung schwierig, und zumindest mir ist sie nicht zu klein. Mit Handschuhen könnte es aber schwer werden. Auch muss man bei der Montage auf dem Stativ darauf achten, dass die Bewegung frei erfolgen kann, nichts unmögliches, aber man muss halt daran denken. 

Im Einsatz finde ich die Lösung durchaus überzeugend, bei den genannten Gebieten photographiere ich die meiste Zeit vom Stativ, und eine Freihand-Aufnahme zwischendurch ist auch kein Problem. Damit man perfekt in der optischen Achse dreht muss man natürlich die Platzierung möglichst perfekt hinbekommen (was durchaus etwas komplizierter sein kann), aber umgekehrt hat man solch einen Luxus beim L-Winkel gar nicht. Gleiches gilt auch für die Nutzung "über Kopf", ohne dass die Kamera kopfsteht. Das finde ich ebenfalls ungemein praktisch.

Von daher würde ich prinzipiell durchaus eine Empfehlung für das Produkt aussprechen, aber halt mit der klaren Einschränkung, dass man hinsichtlich der Freihand-Nutzung individuell schauen muss. An zwei Kameras habe ich unterschiedliche eigene Wahrnehmungen, an beiden würde ich sie nicht lange Freihand nutzen wollen. Meine Frau hatte nur bei einer Kamera Probleme und bei der anderen den Ring nicht negativ bemerkt. Ein klassischer L-Winkel ist in dem Punkt weniger anspruchsvoll (wobei ich bei solchen mit "Zusatzgriff" auch schon schlechte Erfahrungen gemacht habe). 

Herzlichen Dank für diese sehr aufschlussreiche Beschreibung und Einschätzung welche hier für mich wie auch für viele andere schon mal sehr sehr hilfreich sind. 

Es ist wie immer die Summe aller Vor und Nachteile sowie die vielen persönlichen Präferenzen sind es die letztlich den Ausschlag für eine Entscheidung geben. Aber das scheint ein durchaus sehr interessantes Produkt zu sein.

VG Bernhard

 

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Das kam als Antwort von Anguile Kai auf meine Frage zum Drehring zurück. 

The camera rotates between landscape and portrait super smooth. I don’t know which kind of rotation system is hidden inside the ring… but a balls bearing could perfectly be there.

Aber das ist natürlich auch eine reine Vermutung seinerseits. Letztlich ist es aber auch egal weil es gibt sowohl für Gleitringe wie auch Kugel-bzw. Nadellager hochqualitative Systeme und der Hersteller ist gut beraten wenn er auf einen langfristigen Erfolg für sein Produkt hofft das er gerade an dieser sensiblen Stelle nicht den größten Schrott verbaut. Auch wird sich der Hersteller gerade hier nicht unbedingt in die Karten schauen lassen, eben wegen der C&P Fraktion was auch verständlich ist. 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb aperture 8:

Danke für deine Infos! Nochmal meine Frage zum Material und zur Lagerung des Drehringes, kannst du dazu was sagen?

Das Material ist chromatiertes Aluminium. Bei der Lagerung kann ich nur eine Vermutung äußern, würde mich aber aufgrund der Bilder aus der Produktion und bei näherer Betrachtung (sichtbare Beschichtung, Hörprobe) wundern, wenn etwas anderes als ein Gleitlager verwendet werden würde. 

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vor 18 Stunden schrieb bewa_fotografie:

Dieses Video von Ambassador Emilie Talpin habe ich gerade auf YouTube entdeckt. Da sieht man etwas detaillierter wie sich der Adapter an einer OM-1 macht und man kann die Abstände besser beurteilen.

Vielen Dank für das Teilen des Videos. Noch spannender als den Atoll finde ich da aber das Makro-PDF, zu dem sie am Ende des Videos den Link gibt. So eine Bracketing Hilfe für das 2.8/60 hatte ich schon lange gesucht und immer gehofft, sie würde direkt von Olympus / OMDS kommen.

Den Atoll Adapter finde ich durchaus interessant, allerdings eher für Makros und im Studio, als für die Landschafts-Fotografie. Ds habe ich mich mittlerweile vom L-Winkel verabschiedet und schwenke ganz herkömmlich mit dem Kugelkopf von Quer- zum Hochformat. Die Stabilität meiner Haupt-Stativkombi ist dafür mehr als ausreichend und ich hatte bisher noch keine Situation, bei der ich den Standpunkt so präzise ausrichten musste, dass das Verschwenken negativ ins Gewicht gefallen wäre. Meist weiß ich eh vorher, ob ich von dem Standpunkt im Hoch- oder Querformat arbeiten will. Bei der MAkro- oder Produktfotografie siewht es allerdings ganz anders aus.

Gruß

Hans

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vor 51 Minuten schrieb Hacon:

Vielen Dank für das Teilen des Videos. Noch spannender als den Atoll finde ich da aber das Makro-PDF, zu dem sie am Ende des Videos den Link gibt. So eine Bracketing Hilfe für das 2.8/60 hatte ich schon lange gesucht und immer gehofft, sie würde direkt von Olympus / OMDS kommen.

Den Atoll Adapter finde ich durchaus interessant, allerdings eher für Makros und im Studio, als für die Landschafts-Fotografie. Ds habe ich mich mittlerweile vom L-Winkel verabschiedet und schwenke ganz herkömmlich mit dem Kugelkopf von Quer- zum Hochformat. Die Stabilität meiner Haupt-Stativkombi ist dafür mehr als ausreichend und ich hatte bisher noch keine Situation, bei der ich den Standpunkt so präzise ausrichten musste, dass das Verschwenken negativ ins Gewicht gefallen wäre. Meist weiß ich eh vorher, ob ich von dem Standpunkt im Hoch- oder Querformat arbeiten will. Bei der MAkro- oder Produktfotografie siewht es allerdings ganz anders aus.

Gruß

Hans

Oh ja Hans, diese Bracketing-Hilfe habe ich schon laminiert und im Rucksack verstaut. Immer wieder stolpert man über so kleine Helferlein die das Fotoleben deutlich vereinfachen 🙂

Für mich wäre der Atoll eine sehr große Hilfe, natürlich für Makro und hier insbesondere in Bodennähe, aber gerade auch in der Landschaftsfotografie. Ich habe z.B. immer den L-Winkel an der Kamera, fotografiere mit Steckfiltersystem, oft ist es noch relativ dunkel wenn ich die Kamera auf dem Stativ aufbaue. Da wäre es mit dem Atoll schon eine deutliche Erleichterung im Handling. Beim Kugelkopf muss ich ja immer seitlich in die Aussparung schwenken, die Kamera ist dann wieder tiefer und das erneute Ausrichten ist ebenfalls ein gefummel. Auch nervt es das der L-Winkel sich immer wieder lockert und die Einschränkung beim Display ist ohnehin das größte Manko. So montiere ich das ganze Setup auf meinen Nivellierkopf, richte einmal aus und kann nach belieben schwenken. Die Kompatibilität mit Peak Designe ist ebenfalls für mich als PD Anwender eine große Erleichterung. Das Produkt scheint schon sehr durchdacht.

Gruß Bernhard     

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Den Atoll Adapter finde ich durchaus interessant, ich warte aber noch auf Erfahrungen und Tests aus der Praxis und ich befürchte das die 
vorderen Tasten bei der OMDS OM-1 und der Olympus OM-D EM-1 MKIII nicht bedienbar sein werden und es zum Handgriff hin sehr eng
werden dürfte, bei meiner Panasonic G9 mache ich mir da keine Sogen die hat eh die Größe einer DSLR...🙂

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vor 1 Minute schrieb Yogi:

Ich hab mir den Atoll D mit empfohlener Zusatzplatte für die OM-1 gestern bestellt und werde gerne berichten, sobald ich ihn erhalten und ausprobiert habe

Dankeschön, ich bin gespannt auf deinen Bericht..🙂

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vor 19 Minuten schrieb Yogi:

Ich hab mir den Atoll D mit empfohlener Zusatzplatte für die OM-1 gestern bestellt und werde gerne berichten, sobald ich ihn erhalten und ausprobiert habe

Cool, darf ich fragen wo und zu welchem Preis du bestellt hast? Hast du dich bewusst für die größte Ausführung D entschieden? 

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vor 5 Stunden schrieb Hacon:

Den Atoll Adapter finde ich durchaus interessant, allerdings eher für Makros und im Studio, als für die Landschafts-Fotografie. Ds habe ich mich mittlerweile vom L-Winkel verabschiedet und schwenke ganz herkömmlich mit dem Kugelkopf von Quer- zum Hochformat.

Ich habe auf meinem Standardstativ entweder nur die Niv-Platte, oder zusätzlich den Neiger, weil ich gern auch längere Belichtungen mit längerer Brennweite mache und dabei nicht selten schlechte Aufnahmebedingungen herrschen. Will ich dann doch eine kürzere Brennweite einsetzen, ist mir das zu unflexibel. Da bräuchte ich dann mindestens einen L-Winkel, mit dem Atoll ist es einfacher geworden. 

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vor 12 Minuten schrieb bewa_fotografie:

Cool, darf ich fragen wo und zu welchem Preis du bestellt hast? Hast du dich bewusst für die größte Ausführung D entschieden? 

$3,991.00 TWD inclusive Versand, also etwa 123 EUR.
Ja, auf der silencecorner Webseite unterhalb der Compatibility-List ist ein Link auf "installation guide Olympus EM1 and OM1". Dort wird mit Fotos gezeigt, dass die Ausführung C zu wenig Platz für die Finger vorne lässt und daher die Ausführung D empfohlen.
Wo: direkt bei silencecorner

bearbeitet von Yogi
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vor 17 Minuten schrieb Yogi:

$3,991.00 TWD inclusive Versand, also etwa 123 EUR.
Ja, auf der silencecorner Webseite unterhalb der Compatibility-List ist ein Link auf "installation guide Olympus EM1 and OM1". Dort wird mit Fotos gezeigt, dass die Ausführung C zu wenig Platz für die Finger vorne lässt und daher die Ausführung D empfohlen.
Wo: direkt bei silencecorner

Ah okay, danke für die Info. Es gibt ja auch noch eine Extensionplatte mit welcher der Ring nach vorne verlagert wird, wäre evtl. auch noch eine mögliche Variante. 

Ich kenne die Seite von silencecorner, aus Taiwan wird aber vermutlich noch eine Zollabgabe fällig wenn ich nicht irre. Der europäische Partnerhändler sitzt ja in Spanien und da sind die Zollgebühren schon eingepreist. 😉 

Edit: Bei einem größeren Ringdurchmesser wäre ja der Platz beim Griffwulst eher noch enger oder liege ich da falsch? 

bearbeitet von bewa_fotografie
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vor 16 Minuten schrieb Helios:

Ich habe auf meinem Standardstativ entweder nur die Niv-Platte, oder zusätzlich den Neiger, weil ich gern auch längere Belichtungen mit längerer Brennweite mache und dabei nicht selten schlechte Aufnahmebedingungen herrschen. Will ich dann doch eine kürzere Brennweite einsetzen, ist mir das zu unflexibel. Da bräuchte ich dann mindestens einen L-Winkel, mit dem Atoll ist es einfacher geworden. 

Verstehe ich. Ich schrieb auch nur von meiner Ausrüstung.  Das ist zurzeit ein sehr stabiles Carbon-Stativ mit einem Acratech-Kugelkopf. Da arbeite ich auch mit dem 150-400mm in der Sidekickstellung des Kopfs, und das ohne Probleme.

Nur mit Nivellierung sähe das Ganze natürlich anders aus.

Gruß 

Hans

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Die Ausführung D beinhaltet die Extensionplatte. Damit kann man das Ganze nach meinem Verständnis so einstellen, dass der Ring nicht am Bajonett anliegt, sondern ein paar Zentimeter nach vorne verschoben wird. Damit kommt man dann mit den Fingern um den Griff und an die Buttons vorne. Evtl. werden aber Schalter am Objektiv abgedeckt - das muss ich dann sehen, wenn es da ist.

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vor 4 Minuten schrieb Hacon:

Verstehe ich. Ich schrieb auch nur von meiner Ausrüstung.  Das ist zurzeit ein sehr stabiles Carbon-Stativ mit einem Acratech-Kugelkopf. Da arbeite ich auch mit dem 150-400mm in der Sidekickstellung des Kopfs, und das ohne Probleme.

Unsere Ausrüstung ist da wie du weißt sehr ähnlich, aber insbesondere bei der Kombination aus längerer Brennweite, widrigen Aufnahmebedingungen und längerer Belichtungszeit ist die Variante bei mir an ihre Grenzen gekommen. Und am Stativ lag es nicht. Nur mit der Nivellierung oder auch mit dem Neiger, beides von Acratech, ist das hingegen gar kein Problem und das Gesamtpaket auch nicht wesentlich schwerer. Da macht sich der Atoll halt hervorragend als Ergänzung für kürzere Brennweiten, zumal ich ihn an der Kamera montiert lassen kann, wenn ich das Tele nutze, weil er auch dann nicht im Weg ist (genutzt wird er natürlich da nicht). Den Kugelkopf setze ich auf dem Reisestativ ein, dafür hätte ich mir den Atoll nicht geholt, da mache ich es so wie du es beschreibst. Hinzu kommen für mich die Vorteile bei bodennahen Aufnahmen, insbesondere wenn die Kamera eben nur ein Klappdisplay hat, und die Möglichkeit der schnellen Ausrichtung in allen möglichen Stellungen, was vor allem in der Architektur interessant ist. 

Aber natürlich geht es mir da nur um eine Beschreibung meiner Vorgehensweise, warum der Atoll für mich eine gute Lösung ist. Zudem hatte ich ihn bisher aber auch erst auf ein paar Touren mit, verfügbar ist er ja erst seit anderthalb Monaten, und ich bin mal gespannt, ob er mir in einem Jahr immer noch gute Dienste leistet. 

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Hallo

Die Idee die Stativschelle an die Kamera anzubinden ist Interessant. Flexibler wäre das System noch wenn die Kammera per Schnellwechselplatte und Hebelklemme (Peak Design) am Drehring befestigt werden könnte. Hebel auf und ich kann Freihand ohne Einschränkung Fotografieren. oder Objetiv wechseln. .... Die Achse des Bajonets bleibt.

Gruß Gloana

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Am 9.1.2023 um 15:44 schrieb Hacon:

Vielen Dank für das Teilen des Videos. Noch spannender als den Atoll finde ich da aber das Makro-PDF, zu dem sie am Ende des Videos den Link gibt. So eine Bracketing Hilfe für das 2.8/60 hatte ich schon lange gesucht und immer gehofft, sie würde direkt von Olympus / OMDS kommen.

Den Atoll Adapter finde ich durchaus interessant, allerdings eher für Makros und im Studio, als für die Landschafts-Fotografie. Ds habe ich mich mittlerweile vom L-Winkel verabschiedet und schwenke ganz herkömmlich mit dem Kugelkopf von Quer- zum Hochformat. Die Stabilität meiner Haupt-Stativkombi ist dafür mehr als ausreichend und ich hatte bisher noch keine Situation, bei der ich den Standpunkt so präzise ausrichten musste, dass das Verschwenken negativ ins Gewicht gefallen wäre. Meist weiß ich eh vorher, ob ich von dem Standpunkt im Hoch- oder Querformat arbeiten will. Bei der MAkro- oder Produktfotografie siewht es allerdings ganz anders aus.

Gruß

Hans

Sorry, aber wo hast du denn das PDF gefunden?

Hab die Seite von Emilie Talpin jetzt mehrmals durchsucht, finde es aber nicht.

Für Hilfe oder einen Link wäre ich sehr dankbar.

Schöne Grüße

Jan

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