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Apple veröffentlicht schlaue Photoshop-Alternative als Open Source


macman

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vor 16 Minuten schrieb macman:

Das mag ja vielleicht interessant sein hat aber nur wenig mit Photoshop zu tun und geht auch eher in Richtung Manipulation und Bildmontage und hat damit auch wenig mit Fotografie zu tun.

Bei der Fotografie geht es darum das Motiv entsprechend abzubilden und nicht es zu manipulieren und umzuändern. Das ist dann kein Foto mehr sondern eine Bildmontage.

bearbeitet von systemcam-neu
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vor 10 Stunden schrieb systemcam-neu:

Das mag ja vielleicht interessant sein hat aber nur wenig mit Photoshop zu tun und geht auch eher in Richtung Manipulation und Bildmontage und hat damit auch wenig mit Fotografie zu tun.

Photoshop hat an sich wenig mit Fotografie zu tun sondern ist doch das weltweite Tool zur Bildmontage und -manipulation (fast) aller Agenturen. Das man damit, zufällig oder nicht, auch echte Fotos aus echten Kameras nachbearbeiten kann, so what.. .   

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Ich sehe das eher positiv.

Endlich bekommen auch jene Menschen Zugang zur Entwicklung eines Bildes welche bis jetzt eher ungeschickt mit Masken und Reglern waren.

Klar die manipulativen und KI-Füllungen sind da - sind aber auch in anderen Entwicklungstools und Manipulationstools wie Lightroom, Photoshop usw. vorhanden. Sogar die Smartphone App Snapseed hat ein Tool zum Entfernen und füllen.
Als Fotograf achtet man ohnehin darauf, dass sich keinen unliebsamen Gegenstände im Bild befinden und entfernt vor dem Shot noch weggeworfene Bierdosen, Zigarettenstummel usw. und am besten nicht nur jene die ansonsten am Bild wären.
Wenn man nicht gerade in Jasper (Alabama-USA) ist bleiben dennoch immer wieder einige Antennen, Masten usw. die vor dem Shooting nicht entfernt werden können. Bei so einen Bild dann die Kabel zwischen zwei Hochspannungsmasten im Himmel weg zu retuschieren kann man dann verantworten. 

So richtig interessant wird es trotzdem erst mit Spracherkennung. Wenn man beim Betrachten bzw. Entwickeln entspannt im Sessel sitzt und den "Blechtrottel" seine Vorstellung diktiert. Mach den Himmel dunkler, Mach das Gesicht etwas heller, entferne den Grünstich im Gesicht oder entfernen den Pickel auf der Backe.

Gibt es dann noch einen Unterschied zu den bisherigen Entwicklungstools, bei denen man Maske für Maske separat erstellen muss?

Für mich eben ein User-Interface mit dem auch Menschen ohne großes technisches Verständnis der Regler, Masken, .... arbeiten können.

Alles entwickelt sich in den letzten Jahren Richtung "casual". Wenn man bedenkt was man vor Jahren noch alles beachten musste. In welchen Arbeitsschritt entrauscht man und in welchen schärft man nach. Ist es Sinnvoll die Helligkeit vorher anzuheben und nachher wieder abzusenken? .... Alles Schritte und Überlegungen über die sich ein User heute schon keine Gedanken machen muss - und das ohne Textprompt, KI oder sonstigen SchickSchnack - oder evtl. ist es am Ende doch der SchnickSchnack der das zur Zufriedenheit erledigt und den so Gewohnt ist, dass man ihn nicht mehr Wert schätzt?

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Am 12.2.2024 um 10:06 schrieb Fanille:

Ich sehe das eher positiv.

Endlich bekommen auch jene Menschen Zugang zur Entwicklung eines Bildes welche bis jetzt eher ungeschickt mit Masken und Reglern waren.

Klar die manipulativen und KI-Füllungen sind da - sind aber auch in anderen Entwicklungstools und Manipulationstools wie Lightroom, Photoshop usw. vorhanden. Sogar die Smartphone App Snapseed hat ein Tool zum Entfernen und füllen.
Als Fotograf achtet man ohnehin darauf, dass sich keinen unliebsamen Gegenstände im Bild befinden und entfernt vor dem Shot noch weggeworfene Bierdosen, Zigarettenstummel usw. und am besten nicht nur jene die ansonsten am Bild wären.
Wenn man nicht gerade in Jasper (Alabama-USA) ist bleiben dennoch immer wieder einige Antennen, Masten usw. die vor dem Shooting nicht entfernt werden können. Bei so einen Bild dann die Kabel zwischen zwei Hochspannungsmasten im Himmel weg zu retuschieren kann man dann verantworten. 

So richtig interessant wird es trotzdem erst mit Spracherkennung. Wenn man beim Betrachten bzw. Entwickeln entspannt im Sessel sitzt und den "Blechtrottel" seine Vorstellung diktiert. Mach den Himmel dunkler, Mach das Gesicht etwas heller, entferne den Grünstich im Gesicht oder entfernen den Pickel auf der Backe.

Gibt es dann noch einen Unterschied zu den bisherigen Entwicklungstools, bei denen man Maske für Maske separat erstellen muss?

Für mich eben ein User-Interface mit dem auch Menschen ohne großes technisches Verständnis der Regler, Masken, .... arbeiten können.

Alles entwickelt sich in den letzten Jahren Richtung "casual". Wenn man bedenkt was man vor Jahren noch alles beachten musste. In welchen Arbeitsschritt entrauscht man und in welchen schärft man nach. Ist es Sinnvoll die Helligkeit vorher anzuheben und nachher wieder abzusenken? .... Alles Schritte und Überlegungen über die sich ein User heute schon keine Gedanken machen muss - und das ohne Textprompt, KI oder sonstigen SchickSchnack - oder evtl. ist es am Ende doch der SchnickSchnack der das zur Zufriedenheit erledigt und den so Gewohnt ist, dass man ihn nicht mehr Wert schätzt?

Ein Kollege von mir befasst sich professionell mit diversen Aspekten generierender AI. Eine aktuelle Zwischenbilanz von ihm: „Je besser man diese Tools beherrscht, umso klarer wird, dass man (gerade) auch damit die Grundlagen der Fotografie beherrschen sollte. Goldener Schnitt und diverse andere Regeln bleiben auch dort gültig“ 

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vor 9 Stunden schrieb Manfred-Wien:

auch damit die Grundlagen der Fotografie beherrschen sollte.

Die Grundlagen bleiben unangetastet aber die Werkzeuge ändern sich und das sehe ich hier und hat sich in den letzten wenigen Jahren ja auch schon verändert.

Analoge Dunkelkammer mit dessen Tricks und Kniffen mal weggelassen.

Genau genommen könnte man auch sagen, dass die RAW Entwicklung ebenso dazu zählt. Ein echter Fotograf kann ja seine Kamera und sein Licht so einstellen, dass das JPG stimmt. Von WB über Belichtung, Sättigung und Kontrast.....

Dann kommen die Masken ins Spiel
Noch vor wenigen Jahren - wenn nicht bloß Monaten - mussten die Masken händisch gezeichnet werden.
Dann das KI Update - die erstellen sich per Click und man wählt Motiv, Hintergrund, Himmel, .... aus und das meistens ohne Nacharbeiten zu müssen.

Dann bei den Masken unterschiedliche Entwicklungsparameter setzen und fertig.

Die SW macht das alles in einen Schritt - aber das wird anscheinend nicht durch Menüs und Maus gesteuert. Sondern durch eine Befehlseingabe und die Tastatur.
Würde mir persönlich zu lange dauern, weil ich weiß wie man Masken setzt und welcher Schieber was macht oder an welchen Rädchen gedreht werden muss.

Für all jene die das Thema nur Stiefmütterlich betrachtet haben oder nur für speziell wenige Aufnahmen brauchen könnte das der Durchbruch sein. Sich erstmal nicht über Masken und die zahllosen Schieber Gedanken machen. Sondern direkt das schreiben / oder sagen was sie am Bild ändern wollen. Also den Prompt formulieren den wir ohnehin im Kopf haben, aber bei "uns" über die Clicks und Schieber ausgedrückt wird.

Wenn man aber kein klares Bild davon hat wie das Bild am Ende auszusehen hat wird das zu genauso zu nix führen, als ob man mit LR, PS, Affinity, ON1, DxO, ..... einfach mal drauflos werklt und hofft das was rauskommt.

 

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