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Die OM System Community
Ignoriert

Berichterstattung Bajonette / Abmahnung


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Laut neustem Internet Geraune soll nun ein Journalist seitens OM-System abgemahnt werden, der über die Probleme mit den Bajonetten von Olympus berichtete. Weil es diese Probleme einfach nicht gäbe. Ich bin sprachlos, absolut sprachlos!

Da hat nun wer fertig bei mir. Ganz fertig. Und es sicherlich nicht dieser Journalist. Es sind diese Leute, die aus meiner Sicht ihr Gesicht schon vor Jahren an der Garderobe abgegeben haben.

Danke für nichts²

bearbeitet von Jörg G
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Guten Morgen ,

mir fehlen die Worte................

Es ist doch kein Hirngespinnst, dass bei meinem 150-400er Metallteile vom Bajonett in beide OM-1 gefallen sind und auf dem Sensor lagen.

Diese Metallteile ließen sich aber leider nicht entfernen.

Alles nach Portugal eingeschickt und bei einer OM-1 Sensor und Bajonett getauscht, beider der zweiten OM-1 Sensor gereinigt und Bajonett getauscht.

Das ist erstmal fankt. In meinem Bekanntenkreis haben 4 Personen das gleiche Problem. 

Es ist wirklich problematisch, dass OMDS anscheinend versucht, berechtigte Kritik durch rechtliche Einschüchterung zu unterdrücken. In deinem Fall wird deutlich, wie das Unternehmen mit Abmahnungen und hohen Geldforderungen auf Beschwerden über vermeintliche Produktmängel reagiert. Dieses Vorgehen kann als Versuch angesehen werden, die Meinungsfreiheit und journalistische Integrität zu untergraben, um negative Publizität zu vermeiden.

Anstatt Journalisten  zum Schweigen zu bringen, wäre es im Interesse aller — einschließlich OMDS — offen und transparent zu agieren, mögliche Mängel zu untersuchen und konstruktiv darauf zu reagieren. Nur so kann Vertrauen in die Marke und ihre Produkte gewährleistet werden.

Es wäre ratsam, dass OMDS diese Gelegenheit nutzt, um ihre Kundenbeziehungen und ihren Ruf durch eine offene Kommunikation und ehrliche Fehlerkorrekturen zu verbessern.

Die  Reaktion von OMDS wird kontraproduktiv sein und viele ihrer loyalen Kunden verärgern. Unternehmen, die Kritik und Feedback nicht konstruktiv nutzen, sondern stattdessen kritische Stimmen durch rechtliche Maßnahmen zu unterdrücken suchen, riskieren langfristigen Schaden für ihr Image und ihre Kundenbeziehungen. Kunden erwarten Transparenz und Ehrlichkeit von den Marken, denen sie vertrauen, und ein solches Vorgehen könnte das Vertrauen erheblich erschüttern und zu einem Rückgang der Kundenloyalität führen.

Seit der E-1 habe ich Olympus / OMDS immer unterstützt und trotz paralleler A7 Experimente sehr sehr viel Geld ausgegeben. 

Dieses Vorgehen bringt mich zum Nachdenken, ob ich eine Firma unterstützen kann und will, die so mit ihren Unterstützern umgeht.  Und ja, Reinhard Wagner ist ein Unterstützer von OMDS und kein Gegner. Nur das haben einigen Herrschaften immer noch nicht verstanden. 

Nur ein Beispiel:

Schaut Euch doch allein den für OMDS wertvollen und den transparenten Umgang mit der Thematik  Panasonic GII Vs. OM-1 II an. Die ganzen "top" Influencer haben die GII in den Himmel gehoben (Panasonic Marketing hat einen Super Job gemacht) , obwohl die Kamera echt schlecht ist (habe sie getestet) und nicht im Ansatz mit der OM-1 gemessen werden kann.  Reinhard Wagner hat hier die Wahrheit gesagt und als das neue FW Update von OMDS kam, nochmals den Unterschied herausgestellt.

Einen besseren, unbezahlten Supporter kann man nicht haben. Nur muss man(n) sprechen und nicht die Nennung des Namen Reinhard Wagner im Forum verbeiten. 

@Andreas Jürgensen, danke, dass Du das Thema "Names BANN" aufgeweicht hast, denn es ist echt nicht zeitgemäß.

 

VG
Mario

 

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Wir kennen die Abmahnung alle nicht im Detail, und eine Abmahnung ist keine Klage.

Da ist in der Spannbreite wirklich alles drin, von falscher Behauptung seitens des Blogs bis hin zu missbräuchlicher Verwendung des ohnehin nicht schönen Instruments Abmahnung. Einen Gefallen tut sich OMDS hier aber eher nicht, und ich unterstelle mal, dass die hierzulande Beteiligten da andere Maßnahmen vorgeschlagen haben.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb Jörg G:

Laut neustem Internet Geraune soll nun ein Journalist seitens OM-System abgemahnt werden, der über die Probleme mit den Bajonetten von Olympus berichtete. Weil es diese Probleme einfach nicht gäbe. Ich bin sprachlos, absolut sprachlos!

Da hat nun wer fertig bei mir. Ganz fertig. Und es sicherlich nicht dieser Journalist. Es sind diese Leute, die aus meiner Sicht ihr Gesicht schon vor Jahren an der Garderobe abgegeben haben.

Danke für nichts²

Die Abmahnung hat sicher eine lange Vorgeschichte und niemand hier weiß, was da im Vorfeld gelaufen ist und was genau in der Abmahnung steht. Dass sich OMDS rechtlich gegen einige schlecht dokumentierte Behauptungen des Journalisten und Angriffe gegen Mitarbeiter wehrt, ist angesichts der Art und Weise wie sich der Journalist äußert und verhält unausweichlich. Bezeichnend ist auch, dass er nur den Teil der Abmahnung (natürlich selbstlos) zitiert, welcher im Interesse der Kunden sei, der Rest wird nicht mal zusammengefasst. Es ist also klar, dass es in der Abmahnung noch um mehr gehen wird, als der Journalist einräumt.

Ich finde es nicht angemessen, dass man diesem Journalisten alles zugesteht, dem Hersteller jedoch praktisch nichts. OMDS hat die Probleme hier deutlich eingeräumt, insofern ist das Zitat aus der Abmahnung zwar irritierend, aber der Kontext, in dem es steht, ist unklar.

Der Journalist muss sich letztlich selbst an die eigene Nase fassen. Er hat sich das selbst eingebrockt. Zu viele halbgare Behauptungen und Vorwürfe, bei denen am Ende nicht viel herauskommt, aber irgendetwas hängen bleibt. Die Behauptungen über die schlechtere Qualität der Vietnam Version sind nur ein Beispiel, da ist bisher nicht viel Substanzielles übrig geblieben.

Dass man an OMDS offen Kritik üben kann, zeigt das sogenannte „Werksforum“ (also dieses hier) deutlich - so lange es sachlich bleibt. Der Journalist bleibt nicht auf der sachlichen Ebene, sondern instrumentalisiert, dass er im Interesse der Kunden schreibt und dabei sehr oft inhaltlich und emotional überzieht. Das hat nun auch mal Folgen.

Gleichwohl ist OMDS mitgeschädigt. Die Formulierung des angeblichen Zitats der Abmahnung lässt viele Fragen offen, die OMDS hier klarstellen sollte, damit sich der eigene Schaden nicht ausweitet. Denn auch OMDS muss damit rechnen, dass sich der Journalist zu der Abmahnung äußern wird. Auch wenn es schmerzt, hilft es nicht, den Journalisten diesbzgl. zu ignorieren. Angesichts des Umstandes, welchen Stand der Journalist in einem gewissen Teil der Community hat, wird sich OMDS die Abmahnung wohl überlegt haben.

bearbeitet von tgutgu
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Ich glaube, hier ist von den Leuten, die über ihre zerkratzten Bajonette berichteten, keiner verklagt worden.
Das hätten wir gehört, hier wurden sogar Bilder von zerkratzten Bajonetten gezeigt.

Warum nun ein scheinbarer Einzelfall einer Abmahnung wieder so hochkocht, erschliesst sich mir nicht.
Warum muss diese Eskalation zwischen einem Journalisten mit wenige Fakten zu seinen Behauptungen
hier so breit ausgetreten werden?

Es tut mir um jeden Sensor leid, der beim Einschalten der Kamera scheinbar nicht mehr sauber gerüttelt werden konnte, weil sich Splitter festgesetzt haben.
Es wurde ja scheinbar alles repariert.
Meine Kombi der OMI und 150-400 weist auch Kratzer auf. Zum Glück nicht auf den Bildern, da ist alles gut.

 

Also bitte, nun haltet doch mal die Bajonette flach (beim ansetzen 😉)

bearbeitet von Gartenphilosophin
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vor 54 Minuten schrieb Der_Olymp:

riskieren langfristigen Schaden für ihr Image und ihre Kundenbeziehungen. Kunden erwarten Transparenz und Ehrlichkeit von den Marken, denen sie vertrauen, und ein solches Vorgehen könnte das Vertrauen erheblich erschüttern und zu einem Rückgang der Kundenloyalität führen.

Es ist sehr optimistisch, hier noch vom Risiko für den Ruf zu sprechen - OMDS hat es meisterhaft verstanden, ehemalig treue Kunden erst zu verunsichern, dann zu verprellen und setzt immer wieder einen drauf... Ich habe Olympus mit deren Produkten, den klasse Objektiven, dem 1A- Service in Prag immer - oft erfolgreich - empfohlen. Seit der Übernahme/ Ausgliederung geht es bergab mit teilweise "hanebüchenem" Auftreten am Markt, den Händlern gegenüber, in Sachen Qualität, Marketing, Service... 

Ich habe so viel Oly- Equipment über die Jahre angeschafft, daß ein Systemwechsel nicht in Frage kommt. Aber ich bin nur noch Nutzer, so lange es eben hält... Als Kunde sehe ich mich nicht wirklich mehr... Ich würde und werde baw. auch nichts mehr kaufen. 

RW polarisiert, hat für Olympus in der Vergangenheit viel Positives bewirkt, seit einiger Zeit passen Ton und Auftreten nicht immer zu seriösem Journalismus - letztlich hing aber auch ein Großteil seines Geschäftsmodells von diesem leistungsfähigen und guten Hersteller ab. Das rechtfertigt aber dennoch nicht, aktuell zeitweise weit übers Ziel hinauszuschiessen...

OMDS schafft es aber problemlos ohne RW, die eigene Marke entsprechend zu positionieren - siehe oben.

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vor 1 Stunde schrieb Der_Olymp:

Names BANN

Die Diskussionen um RW in diesem Forum wurden von ihm gerne genutzt, um nach meiner Wahrnehmung verleumderisch über die hiesige Moderation herzuziehen. Von daher war das eine deeskalierende Regel. 

Vor dem Hintergrund dessen, was ich damals wahrgenommen habe, halte ich es nicht mal für ausgeschlossen, dass das kurze Zitat aus der Abmahnung durch die Auslassung eine Sinnveränderung erfahren hat. "Urheberrecht" als Grund, die Abmahnung nicht zu veröffentlichen, ist etwas strange. 

bearbeitet von timeit
Typo
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vor einer Stunde schrieb Der_Olymp:

Anstatt Journalisten  zum Schweigen zu bringen

Hinweis: Abgemahnt wurde genau ein Journalist, um den es hier häufig geht. Zum Schweigen gebracht wird er auch nicht, er muss sich jedoch überlegen, wie er seinen Blog künftig aufstellen wird. Sachlichkeit und fundierte kritische Recherche oder ins Netz geworfene Behauptungen und Angriffe auf Hersteller und Mitarbeiter. Der Journalist hat die Wahl.

bearbeitet von tgutgu
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Zitat § 33 Abs. 2 Beamtengesetz: „Beamtinnen und Beamte haben bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergibt.“ Das gilt natürlich nur für Beamte. Und auf den angesprochenen Fall bezogen tun hier beide Seiten ihrer Marke keinen Gefallen und wären gut beraten sich den vorgenannten Grundsatz einmal selbst vor Augen zu führen.

bearbeitet von Andreas J
Formatierung entschärft
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vor 12 Stunden schrieb tgutgu:

Hinweis: Abgemahnt wurde genau ein Journalist, um den es hier häufig geht. Zum Schweigen gebracht wird er auch nicht,

-  Eine Abmahnung ist in jedem Fall teuer, wie es auch ausgehen mag

-  Beendet R. Wagner das Thema, wird es für uns Besitzer der Weißen Göttin ungleich schwerer, an irgendwelche global gesammelten Informationen zu kommen, jeder ist dann auf sich alleine gestellt bei Geräten, die dann in der Regel aus der Garantie gefallen sind, also für den Kunden eine ideale Ausgangslage, zum Bittsteller zu werden

- die Sache mit dem Objektiv ist schon schlimm genug angesichts des Preises, aber man liest hier ja eindeutig auch von Fällen, wo die Kamera in Mitleidenschaft gezogen wird (ein Bajonett- und Sensorwechsel dort sind ja keine Lapalien - und dann weitet sich die Sache ja ganz schön aus für mich als Kunden (zumindest ein Forent hier berichtet ja, dass er Objektiv und zwei OM1-Kameras einschicken musste

- Einschicken zum jetzigen Zeitpunkt bringt aber auch nichts, weil ja nachweislich (durch Forenten berichtet) Objektive als „in Ordnung“ (normaler Verschleiß) aus Portugal zurückgeschickt wirden - man wartet also ab und der Kunde darf dann mit seiner Nählupe selber kontrollieren, wann es soweit ist

 

Man nutzt hier also durchaus eine Monopolstellung aus: Olympus stellt Geräte her, die durch ihre Kompaktheit (Maße und Gewicht) Ihresgleichen suchen und daher nicht nur von mir bevorzugt werden, auch wenn wir trotzdem eine Nische bleiben. Dann haben gerade die Käufer des Flaggschiffes OM1 und des betroffenen Objektives 150-400 in der Regel schon viel Geld für andere Gerätschaften des Systems ausgegeben und sind schon dadurch mehr an den Hersteller gebunden. Tja, wirklich toll …

Und Mancher hier sollte vielleicht auch bedenken: wenn man sich mal die Liste mit den Reparaturpauschalen ansieht, sind diese gerade für hochpreisige Objektive nicht gerade verlockend und werden auch dann fällig, wenn einem nur mal ein Schiebeschalter am Objektiv „hängen bleibt“. Und diese werden wie bei Versicherungsbeiträgen noch weiter steigen, wenn man von OM-Seite das Ganze auf die lange Bank schiebt und dann nach und nach Folgeschäden an OM1-Kameras wie Sensortausch und dortiger Bajonettwechsel auch noch behoben werden müssen (wie hier ja im Forum schon berichtet wurde !) - sich zurück zu lehnen, weil man ja nicht betroffen ist von diesem „Luxusproblem“ und „die sollen sich mal nicht so anstellen und den Ball flach halten“ ist dann vielleicht für einen selber auch nicht die ideale Strategie ?

Das Ganze ist ja auch keine Sache, die auf den neuen Eigentümer begrenzt ist. Wer zurückblickt: als das analoge OM-System beerdigt wurde (ohne großes Theater, denn das Internet gab es zu der Zeit in der Form noch gar nicht), da hat damals Olympus bei einem bekannten Reparaturbetrieb, der die „alten“ Sachen von OM-Nutzern weiterhin reparierte, auch versucht, das Leben schwer zu machen. Denn man wollte ja vom neuen digitalen System dann an diesselben Altkunden die neuen schönen Sachen verkaufen …

——————

und zum Vorletzten (Normalschrift hätte es auch getan, brauche noch keine Lupe):

- ich bin kein Beamter und möchte auch keiner sein

- es ist mein Geld und mein Hobby, ich bin auch niemandem verpflichtet, war aber über 30 Jahre treuer Anhänger der Marke Olympus, auch als alle hier in den Foren über Olympus nur gemeckert haben

- wie beim Abgasskandal auch: jeder ist erstmal für sich selber verantwortlich, gerade aber eine Firma recht hochpreisiger Produkte. 

bearbeitet von miclindner
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Was ist denn eigentlich aus den "konstruktiv anderen" Objektiven mit schlechterem, billigerem Glas geworden, die man am geänderten Schwerpunkt erkennen könnte und die deutlich schlechtere Abbildungsleistung besäßen, geworden? (lt. RW ausrecherchiert und durch Messereihen belegt.) Auf der Seite mit den Seriennummern war vor einem Monat nur noch 1 vermerkt. Inzwischen ist diese Page von pen and tell offline.

Würde mich nicht wundern, wenn sich die Abmahnung nicht zuletzt auf diese "Recherche" mit vielen Behauptungen (Vietnam etc.) ohne veröffentlichte Fakten/Messungen bezieht.

bearbeitet von timeit
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PS: ich möchte nicht ausschließen, dass RW zurecht "heissen Spuren", Fehlleistungen von OMDS etc. nachgeht. Nur scheinen mir seine Veröffentlichungen recht weit entfernt von "seriösem Journalismus" zu sein. Die Abmahnung war von daher vorauszusehen.

bearbeitet von timeit
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Ob die Abmahnung berechtigt ist oder nicht, können wir nicht beurteilen, weil wir sie nicht kennen. Mit dem Risiko dürfte er gerechnet haben, von daher sollte er mit unwahren Tatsachenbehauptungen eigentlich vorsichtig umgehen.

Das ganze Instrument der Abmahnung ist leider ein sehr asymmetrisches – den Abmahner kostet das Ganze zunächst mal nichts, und unberechtigte Abmahnungen zu verfolgen, ist ziemlich aufwändig. Auf den eigenen Anwaltskosten bleibt man selber sitzen, und eine negative Feststellungsklage ist ziemlich zeitraubend.

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vor 4 Stunden schrieb miclindner:

-  Beendet R. Wagner das Thema, wird es für uns Besitzer der Weißen Göttin ungleich schwerer, an irgendwelche global gesammelten Informationen zu kommen, jeder ist dann auf sich alleine gestellt bei Geräten, die dann in der Regel aus der Garantie gefallen sind, also für den Kunden eine ideale Ausgangslage, zum Bittsteller zu werden

Welche global gesammelten „Informationen“ gab es bislang denn bisher? Auf PAT habe ich davon nicht viel gesehen und bzgl. des Vietnam Problems gab es ganze 32 gelistete Rückmeldungen, von denen eine eine vermeintliche Anomalie zeigte. Ich denke die Informationen, welche hier im Forum zu der Thematik gesammelt und veröffentlicht wurden und werden, sind da wesentlich nützlicher.

 

vor 4 Stunden schrieb miclindner:

an nutzt hier also durchaus eine Monopolstellung aus: Olympus stellt Geräte her, die durch ihre Kompaktheit (Maße und Gewicht) Ihresgleichen suchen und daher nicht nur von mir bevorzugt werden, auch wenn wir trotzdem eine Nische bleiben. Dann haben gerade die Käufer des Flaggschiffes OM1 und des betroffenen Objektives 150-400 in der Regel schon viel Geld für andere Gerätschaften des Systems ausgegeben und sind schon dadurch mehr an den Hersteller gebunden. Tja, wirklich toll …

Diese Abhängigkeiten und Risiken hast Du mit jedem Hersteller von Kamerasystemen. Nur was willst Du daraus ableiten? Du kannst natürlich wie bei Kapitalanlagen Deine Investitionen breit streuen und bei jedem Hersteller ein bisschen was kaufen, aber das wird garantiert noch teurer.

Du möchtest sicher, dass OMDS pauschal alle O 150-400mm zurückruft und prophylaktisch alle Bajonette gegen etwas stabileres austauscht. Die Schwierigkeit ist, dass wir keinen Einblick in die Gesamtsituation haben, was aber nichts ungewöhnliches ist. OMDS hatte aber angeboten, dass Kunden, die gegenüber dem Zustand ihres O 150-400mm unsicher sind, ihre Exemplare zur Überprüfung einschicken können. Ich würde diesbzgl. einfach mal mit OMDS Kontakt aufnehmen und z.B. ein Foto vom Zustand Deines Bajonettes übermitteln. 

Wenn aber Dein Bajonett noch in gutem Zustand ist und die Kameras tadellos funktionieren, gibt es zwar eine gewisse Sorge, aber keinen konkreten Handlungsbedarf. Derzeit weiss keiner, ob die Bajonette unausweichlich zu einem Schaden an Kamera und Objektiv führen werden oder nicht. 

bearbeitet von tgutgu
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Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb timeit:

Die Diskussionen um RW in diesem Forum wurden von ihm gerne genutzt, um nach meiner Wahrnehmung verleumderisch über die hiesige Moderation herzuziehen. Von daher war das eine deeskalierende Regel. 

Ich habe da eine andere Wahrnehmung. Da ist zwischen beiden das Band zerschnitten. Da geben sich beide Seiten nichts.  Auch so manchen Thread zu diesem Thema  hier im Forum halte ich zu mindestens für grenzwertig. Ich bin persönlich nicht von den Qualitätsproblemen betroffen. Ich werde dieses Forum, das "schwarze Forum" und PaT weiter nutzen. nur so bekomme ich genügend Informationen zur aktuellen Thematik. Ansonsten wird man sehen wo die Reise von OMDS hingeht.

bearbeitet von etted
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vor 5 Minuten schrieb tgutgu:

Diese Abhängigkeiten und Risiken hast Du mit jedem Hersteller von Kamerasystemen. Nur was willst Du daraus ableiten? Du kannst natürlich wie bei Kapitalanlagen Deine Investitionen breit streuen und bei jedem Hersteller ein bisschen was kaufen, aber das wird garantiert noch teurer.

Andere Hersteller wie z.B Nikon jüngst begradigen ihre Fehler. Als es dort Probleme mit dem Bajonett der Z8 gab ist ist das kundenorientiert behoben worden.

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Geschrieben (bearbeitet)

Da gibt es jedoch einen gravierenden Unterschied: Bei der Z8 ließen sich in ungebrauchtem Zustand einige Objektive nicht montieren. Das hat nichts mit Verschleiß nach Gebrauch zu tun, der je nach Nutzung unterschiedlich und nach unterschiedlicher Zeit auftreten kann.

Nur ein weniger gravierendes Beispiel: Bei vielen meiner Olympus Kameras war nach relativ kurzer Zeit die Beschriftung der Knöpfe abgeblättert und die Gummierung lose. Zumindest bei der Gummierung würde ich eine Funktionseinschränkung attestieren. Verschleiß oder Produktionsfehler, der eine Rückrufaktion erfordern würde?

Es ist eine schwierige Situation. An OMDS Stelle würde ich die stark verschleißten Bajonette des O 150-400mm kulant oder mit geringer Kostenbeteiligung reparieren, damit das Thema etwas vom Tisch kommt - vor allem auf der emotionalen Ebene. Sie müssen sich entscheiden, ob allmählich der Imageschaden oder die Reparaturkosten größere Auswirkungen haben. 

Ob jedoch eine Rückrufaktion zum aktuellen Zeitpunkt geboten ist, kann ich nicht beurteilen.

bearbeitet von tgutgu
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vor 33 Minuten schrieb tgutgu:

Sie müssen sich entscheiden, ob allmählich der Imageschaden oder die Reparaturkosten größere Auswirkungen haben. 

Dann machen sie halt wieder eine Rabattaktion und alles ist gut. 😉

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Mir würde die Aussage von omds "ist harmlos und normaler Verschleiss" offiziell ergänzt um "aber sollten doch Schäden an Objektiven oder Kamera auftreten werden diese kostenlos repariert" ja schon reichen.

Es entstehen , z. B. bei einer Vorabbegutachtung via Fotos, kaum Kosten und die Kunden der Flagschiffe könnten sich sicher fühlen, auch bei abgelaufener Garantie. Die Diskussion könnte schlagartig enden.

 

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Vielleicht geht es dabei um die Behauptungen bezüglich der Änderungen der Konstruktion wo ja schon anhand der Rückmeldungen von Besitzern entsprechender Exemplare ersichtlich wurde das die Behauptungen so nicht stimmen können.

Solange der Inhalt nicht bekannt ist oder gar bewußt zurückgehalten wird ist es nichts weiter als ein Gerücht mit unklarer Faktenlage und Wahrheitsgehalt.

Über Gerüchte sollte man nicht spekulieren, verurteilen oder sich empören.

 

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vor 5 Stunden schrieb miclindner:

... - sich zurück zu lehnen, weil man ja nicht betroffen ist von diesem „Luxusproblem“ und „die sollen sich mal nicht so anstellen und den Ball flach halten“ ist dann vielleicht für einen selber auch nicht die ideale Strategie ?
 

Ich nehme mal an, Du meinst mich.
Wie ich schrieb, nutze ich die Kombi, ich habe ein sehr frühes Exemplar des 150-400.
Das Bajonett hat Kratzer. Bisher habe ich keine Problem, wenn welche auftauchen, dann geht es in die Reparatur ("Lieber Gott, mach, dass ich es nicht wegschicken muss, das hielte ich nicht aus". Ehrlich gemeint).

Bis dahin lasse ich die Laus im Stall und nicht ständig über meine Leber laufen. Es scheint ja auch so zu sein, dass dieser Schäden kostenlos repariert werden.
Also, bleibe ich dabei, den Ball/das Bajonett flach zu halten.

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vor 29 Minuten schrieb Gartenphilosophin:

Bis dahin lasse ich die Laus im Stall und nicht ständig über meine Leber laufen.

Gute Einstellung.👍🏻 Auch wenn es manchmal nicht leicht fällt 😉

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vor 6 Stunden schrieb tgutgu:

 

..........OMDS hat die Probleme hier deutlich eingeräumt, insofern ist das Zitat aus der Abmahnung zwar irritierend, aber der Kontext, in dem es steht, ist unklar.

 

Nun, dieser Meinung bin ich nicht. OMDS hat ganz deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die "Auffälligkeiten" am Bajonett auf das Fehlverhalten bei der Bedienung und ein grobmotorisches Verhalten der Anwender zurückzuführen ist. Vereinfacht ausgedrückt, wir sollten uns ein Tutorial anschauen, wie man ein 7.500 € Objektiv anschließt, damit es nach knapp 3 Jahren nicht so abgeranzt aussieht wie meines.

 

Im Ernst Leute , wenn ich nach 3 Jahren nach Ingolstadt fahren müßte, weil der Türgriff durch das immerwährende auf und zu der Tür im übertragenen Sinne so aussieht, dann hätten die Herrschaften mit den 4 Ringen ein ernsthaftes Problem. Hier geht es nicht darum einen Serienfehler oder sonst irgendetwas abstruses zu konstruieren.  Bitte nur aktiv Eure Kunden ernst annehmen , denn sonst verpasst man eine riesen Chance. 

Aus so einem Dilemma, kann eine Firma mit einem innovativen, verantwortlichen Serviceleiter für EMEA gestärkt herausgehen,  Warum wird nicht ein regoinales Kundenevent mit Check & Clean aufgesetzt. in 8 Regionen (Beispiel Deutschland) findet bei den jeweils größten (interessiertesten Händlern) dieses Event statt. Service ist dabei, Vertrieb und der Partner (Händler). Jeder Betroffene (Bajonett) kann nach vorheriger Onlineregistrierung zum Treffen erscheinen und das Bajonett wird getauscht.  Das kostet fast nichts und die Kundennähe ist wieder da. Bei einem solchen Termin kommen die Leute , denen es unwichtig ist, wenn sie für ein neues 50-250 2.8  3.799 € ausgeben. Das sind die Kunden, an die OMDS herankommen will und muss. Hier ist die Chance, dass OMDS auch die Gesichter zu den Interessenten kennen lernt 

Ich habe das z.B. mit einem der innovativsten Fotohändler diese Vorschlag vorab besprochen.

Björn Wienen (Edlefs) würde sofort seine Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung stellen. Additiv könnte man nach dem Termin noch eine kleine Weinführung bei einem unserer bekannten Winzer anbieten. In Summe für alle ein Win Win Win.

VG

Mario

 

Dear オリンパス株式会社, please talk to your colleagues. Force them to bring finally PENXX and the two planed primes. THX

 

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@Der_Olymp Heftig und hier meine ich den Zustand deines Objektivs - da kann man schon ins grübeln kommen und sich einen Kauf gründlich überlegen - kostenlose Reparatur hin oder her ...  (ich würde großen Abstand nehmen)

bearbeitet von JUBFOTO
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