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Makro bei großen ABM - welche Hilfsmittel nutzt ihr zur Kamerapositionierung?


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Um nicht bei jeder Perspektivänderung im Makro-Nahbereich Stativ und Kopf bewegen zu müssen, habe ich mir schon vor Jahren aus günstigen Schienen (Mengs) einen Kreuzschlitten gebastelt. Das Teil hat bislang für meine Zwecke (max 1:1) zufriedenstellend funktioniert, aber beim 90er mit hohen ABM empfinde ich das doch als ziemlich fummelig und ungenau.

Was verwendet ihr, um Kamera/Objektiv auf dem Stativ vor einem Motiv schnell und präzise in die richtige Ausgangsposition zum Stacken zu bringen?

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Morgen Karsten.

Das 90er mit dem 2fach Konverter entspricht ja ungefähr 4:1. Ich komme damit und meinen zwei alten novoflex-Stativköpfen ganz gut zurecht. Ärgerlich ist nur, daß, bedingt durch das Kameragewicht, der Stativkopf etwas nachsackt. Dafür habe ich noch keine Lösung gefunden, auch ein neu erworbener Sirui ist nicht besser, ganz im Gegenteil.   Das Feine an der Kombi O-M 1 und dem 90er ist, daß es nicht automatisch eine Zwangsvergrößerung gibt, wenn man am Scharfstellrädchen dreht. Bei Fuji ist das so, wenn du manuell scharfstellst, vergrößert die Cam automatisch und dein anvisiertes Ziel kannst du vergessen bezw. erneut suchen.

Für's "Gemüse" habe ich mir einen "novoflex-quattro" gebaut, um in freier Wildbahn arbeiten zu können, und natürlich auch, um andere Objektive verwenden zu können, die ich dann manuell bewege  -

 

PB280089_6.JPG

bearbeitet von donalfredo
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Ich hatte früher auch einige Zeit mit einem billigen Kreuzschlitten mein Glück versucht, was auch halbwegs klappte, aber ab 1:1 auch wie bei Dir zu hakelig wurde.

Letztlich habe ich vor ein paar Jahren dann etwas mehr Geld investiert und den Kreuzschlitten von Novoflex geholt, mit dem ich nach wie vor sehr zufrieden bin. Er lässt sich sehr präzise einstellen.

Für das 90er Makro habe ich mir die Stativschelle von Haoge besorgt. Damit stehen Kamera und Objektiv für meinen Geschmack etwas besser ausbalanciert auf dem Stativ als bei einer Befestigung im Kameragewinde, was sich nach meinem Empfinden gerade bei einem ABM jenseits von 1:1 positiv bemerkbar macht, weil die Kombination dann weniger kopflastig ist.

Gruß
AchimF

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wie Achim auch verwende ich Dinge von Novoflex. In letzter Zeit habe ich das noch etwas ausgebaut: es kommt darauf an, ob man auch old school rein mechanisch Bilderstapel erzeugen will (über die Gründe gehe ich hier nicht ein). Dafür habe ich einen Castel-M (eine mobile motorisierte Lösung war mir entweder zu umständlich, zu großes Packmaß oder wie im Falle von Novoflex einfach zu teuer).

Dann habe ich mir einen Castel-Mini-II gekauft. Grund: das sehr kleine Packmaß und weil er zusätzlich perfekt unter mein Balgengerät passt. Nachteil: der im uGegensatz zum Castel-Q fehlende Schnellwechselschlitten. Lösung für mich: auf den Mini eine Schnellwechselbasis Q-Mount-Mini montiert und am Objektiv die Stativschelle durch die von Haoge ersetzt wegen dem quadratischen Fuß.

Alternativ geht auch Folgendes: beim Schlitten nicht so auf das Packmaß achten und einen Castel-Q nehmen, der hat den Vorteil mit dem oft kritisierten Quereinschub. Unter die Kamera-Objektiv-Einheit (oder das Balgengerät) dann quer eine QPL-Schiene 85 montiert und schon hat man einen Kreuzschlitten, dessen Verschiebeweg im Makrobereich völlig ausreicht, aber viel weniger Platz in der Tasche braucht und weniger wiegt als ein Kreuz/oder zwei Einstellschlitten. Freihand ohne Schlitten liegt die Kamera durch die Schiene auch gut im Handteller, das ist aber sehr subjektiv.

Alternativ geht auch Folgendes: nur den Castel-Q und als Stativschelle die von Haoge. Durch deren quadratischen Fuß kann man die in der Schlittenaufnahme auch einige Zentimeter quer verschieben, das reicht oft völlig aus als Kreuzschlittenfunktion.

Wer keinen Kreuzschlitten braucht, hat es da natürlich einfacher und nutzt dafür nur den Drehwinkel des Kugelkopfes zur Positionierung. Geht auch gut.

Als Unterbau benutze ich, wenn es auf Gewicht und Packmaße ankommt, das Ministativ Basicpod mit einem auch oft kritisierten Minikugelkopf Ball 30. Git, keine Friktion, dafür aber sehr leicht. Ich habe an der Stativschulter zwar nur zwei Anstellwinkel, kann aber mit STA15-Stangen aufstocken und es ist sehr stabil, wiegt aber fast nichts. Soll es komfortabler sein und habe ich den großen Rucksack mit, habe ich in einer Koenig-Fahrrad-Stativtasche ein kleines Bodenstativ bestehend aus Stativschulter Triopod-classic mit komfortablem variablem Anstellwinkel und den kurzen Teleskopbeinen C-2820.

Wenn ich Blüten fotografiere, kommt es ja auch nicht so auf Schnelligkeit an.

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Ich benutze zum Feinjustieren mittlerweile einen Getriebeneiger. Frank Rückert hatte mal einen sehr informativen Blog auf seiner Seite. Bei mir ist es der von Leofoto G20. Die Cube von Arcaswiss sind eine andere Preisliga. Das Manko vom Kreutzschlitten ist die fehlende dritte Dimension.

bearbeitet von Ernst-W.
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Vielen Dank für Eure Inputs! 

Die Rundum-Sorglos-Lösung ware dann wohl ein Novoflex-Kreuzschlitten mit einem Leofoto-Getriebeneiger obendrauf 😉 aber das ist mir dann doch zu teuer 😄

Ich werde mal in mich gehen und mir überlegen, welches Teil mir dir größten Vorteile bietet und worauf ich am ehesten verzichten kann.

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vor 14 Stunden schrieb Ernst-W.:

Ich benutze zum Feinjustieren mittlerweile einen Getriebeneiger. Frank Rückert hatte mal einen sehr informativen Blog auf seiner Seite. Bei mir ist es der von Leofoto G20. Die Cube von Arcaswiss sind eine andere Preisliga. Das Manko vom Kreutzschlitten ist die fehlende dritte Dimension.

mir reicht dafür allerdings die Friktion des Kugelkopfes. Beim Einstellschlitten gefällt mir die Möglichkeit einer sofortigen Schnellverstellung. Denn einen Einstellschlitten brauche ich auf alle Fälle für die Richtung in der z-Achse und wenn ich dann doch ein klassisches rein mechanisches Bracketing machen will, denn das geht mit dem Getriebeneiger alleine so nicht. Und dann kommt noch das Packmaß ins Spiel. Denn zusätzlich zum Getriebeneiger müsste ich (!) immer auch einen Kugelkopf mitnehmen, da mit dem GetriebeNeiger allein nicht alles geht bzw. der zu langsam ist.

Deshalb habe ich ja jetzt oft einen Kompromiß in der Tasche: den günstigen leichten Castel-Mini-Ii mit Q-Mount-Mini-Wechselbasis und diese 85mm QPL-Schiene als Kreuzschlitten-Ersatz … ich muss im Rucksack eben immer Platz sparen.

bearbeitet von miclindner
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Es ist spannend, zu lesen, was so alles verwendet wird, und was es alles gibt.

Als alter novoflex-Fan kenne ich viele Sachen gar nicht. Einerseits sind die Memminger-Produkte NICHT SCHLECHT, andererseits werde ich bei manchen Sachen den Verdacht nicht los, daß vieles nicht bis zu Ende entwickelt und durchdacht wurde.

Beispiel - mein schon damals vor ca. 10 Jahren sehr teurer Castel Q-Schlitten. Wo befindet sich das Rädchen, um die Spindel anzutreiben und den Schlitten zu bewegen? Richtig. Genau unter'm Kamerabody. Es kann doch nicht angehen, daß ich mir eine Verlängerungshülse aus Alu bauen muß, um dieses Rädchen bewegen zu können. 

Dann habe ich natürlich zwei große novoflex-Köpfe, die beide neigen, nachzusacken.

Mit etwas Erfahrung und Geduld lässt sich das alles händeln, aber den wichtigsten Punkt haben wir noch gar nicht erwähnt - das passende, wuchtige und erschütterungsfrei arbeitende Stativ dazu. In Summe ist der weiter oben erwähnte Leogang Getriebeneiger geradezu ein Klacks ...

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vor einer Stunde schrieb donalfredo:

l… daß vieles nicht bis zu Ende entwickelt und durchdacht wurde.

Beispiel - mein schon damals vor ca. 10 Jahren sehr teurer Castel Q-Schlitten. Wo befindet sich das Rädchen, um die Spindel anzutreiben und den Schlitten zu bewegen? Richtig. Genau unter'm Kamerabody. Es kann doch nicht angehen, daß ich mir eine Verlängerungshülse aus Alu bauen muß, um dieses Rädchen bewegen zu können. 

Dann habe ich natürlich zwei große novoflex-Köpfe, die beide neigen, nachzusacken …

da bin ich doch jetzt verwundert. Ich verwende in der Regel im Makrobereich Stativschellen (wodurch die Sache häher kommt). Aber ich habe jetzt mal schnell die OM-1 mit angesetztem 60er-Makro direkt über die Schnellwechselplatte unter dem Kameraboden auf einen ganz aktuellen Castel-Q gesetzt. Es schauen mich dann 3 blaue Schrauben an: unter dem Kameramonitor direkt die Klemmschraube für das Kameragehäuse, rechte Hand die Blockierschraube für den Tireb, linke Hand die Schraube, mit der der Schlitten vor und zurück bewegt wird (sinnvoll, da die rechte Hand ja i.d.R. am Auslöser liegt). Diese Schraube liegt jetzt hinter dem Kamerabody, aber eben frei zugänglich !

Zweiter Fall: Kamera mit 90er-Makro und jetzt über dessen Haoge-Stativschelle montiert. Linke Schraube wieder  frei zugänglich, diesmal allerdings vor dem Kamerabody. Einzig die mittlere Feststellschraube für die Wechselplatte der Kamera ist jetzt etwas schwer zu erreichen, da direkt unter dem Body. Abhilfe: zum Einsetzen in den Schlitten: diesen erst bis zum hinteren Ende der Schiene schieben. Dann geht‘s einfacher.

 

 

Bei „den“ Kugelköpfen: ich besitze einen CB3 und CB5. Schnell mal nachgeguckt: Beide verschieben bei dem ABM von 1:1 den Bildausschnitt in meinen Augen „nicht“. Das muss also andere Gründe haben.

Nachtrag: dann ist mir wieder eingefallen, woran das liegen könnte. 90er Makro in den S-Modus gebracht und Aufnahmelupe zugeschaltet und auf Lineal fokussiert, damit‘s richtig schön groß wird ( ABM 2:1). Dazu extra den schwächeren Kugelkopf CB3 genommen + Castel-Q, um die Effekte auch sichtbar werden zu lassen (Stativ war jetzt ein Triopod classic mit C-2844er Beinen).

Positioniert man die Kamera jetzt mittels der Hand am Kameragehäuse angreifend und zieht dann den Daumenhebel des CB3 an, verschiebt sich der Bildausschnitt in der Tat leicht um etwa 1 mm. Hält man die Kamera dagegen unter dem Einstellschlitten  fest (also in der Nähe des Kugelkopfhalses) und macht dasselbe, dann verringert sich die Verschiebung geschätzt auf etwa 1/4 mm bei einem Motivfeld von etwa 9x7 mm, das ist schon recht wenig finde ich - und beim stärkeren CB5 wird das Ganze dann noch mal weniger ( lehne ich mich währenddessen dabei unbedachterweise auf meine Schreibtischunterlage, auf der das Testmotiv steht, verschiebt sich der Bildausschnitt übrigens mehr - um ca. 3 mm).

Habe ich jetzt kein künstliches Testmotiv, sondern z.B. eine Zungenblüte vor mir (Pardon, beschäftige mich aber gerade mit Schafgarben), fällt mir das „Problem“ eigentlich überhaupt nicht ins Auge.

übrigens ist das Ganze kein Absacken über die Zeit, sondern ein sogenannter Feststellverzug.

Diese Vorgehen mit dem „Anfasstrick“ bei hohen Abbildungsmaßstäben empfiehlt Novoflex übrigens auch selber.

Im Vergleich zu meinem damaligen Vorgänger-Kugelkopf (dem noch klobigeren Kopf aus der früheren Cullmann Titan-Serie) ist ein Novoflex-Kopf jedenfalls meiner Meinung nach deutlich besser (dazu gibt es auch entsprechende Labortests, die können sich ja nicht alle geirrt haben)?

bearbeitet von miclindner
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OK.

Also, ob unter oder hinter, da bekommen wir beide keinen Streit. Ich gehe jetzt einfach mal zurück in meine spiegellosen Anfänge, die hießen Panasonic G 1 mit dem gleichen wunderbaren Klappi wie die O-M 1. Bereits damals war das FÜR MICH ein Murks, seitlich unter den Monitor greifen und rädeln zu müssen, und da gab es noch keine Stacks.

Ich bin recht sicher, daß man das praktischer hätte lösen können, mittlerweile gibt es ja, glaube ich, sogar das Teil zum Nachkaufen, das ich selbst gefertigt habe.

WARUM WOHL?

 

 

DSCF0419_2.jpg

 

Danke für die Erläuterung des Feststellverzugs.

Es ist halt fragil, wenn man 4:1 anvisiert hat und den Kugelkopf fixieren muß. Da spielt ein "Fall" von Zehnteln schon eine nicht unerheblich Rolle. Wenn das so gottgegeben sein muß, dann ist es so.

Ich habe mir einen Sirui nachgekauft, und der ist noch schlechter. Das spült den Schwaben in mir hoch, ich werfe schlechtem Geld kein gutes hinterher, ich versuche, mit dem, was ich besitze, auszukommen ...

bearbeitet von donalfredo
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das Ding habe ich selber und es gibt es deshalb als Zubehör zum Nachkaufen, weil man damit beim Stacken die Schrittweite des Triebes deutlich verringern kann. Ansonsten lasse ich es daheim, wenn ich nur „normale“ Makrofotografie machen will. Beim Castel-M brauche ich es dagegen nicht, der hat einmal nicht mehr die Triebschraube zum Anbringen dieses Teils und ist von Haus aus schon viel genauer. Es ist also nur für die Castel-Serie sinnvoll und dann auch nur, wenn man überhaupt manuell stacken will.

“Das Ding“ nennt sich übrigens CastFine und ermöglicht es zusammen mit den Einstellschlitten Castel-Q und -Mini, Punkte mit einer Schrittweite von 1/4 (!) Millimeter genau anzufahren. Braucht man eine noch geringere Schrittweite, gibt es rein mechanisch den teureren Castel-M oder sehr komfortabel mit digitaler Bedieneinheit motorisierte Versionen (je nach Geldeinsatz gibt es dann aber entweder viele Aufbauten im Freiland incl. Powerbankversorgung etc. und zusätzlichem Akkusystem oder sehr kompakte Versionen mit Canon-Kameraakku, aber eben auch dann seeehr teuer)

Zurück zum Castel-Q: Da man mit den Schrauben während des Verschiebens aneinander vorbei muss, hätte man einen größeren Durchmesser (Genauigkeit) dieser Triebschraube so nicht einfach umsetzen können. Außer, die Schraubenachse wäre deutlich verlängert worden (Packmaß und Gewicht erhöhen sich dann). Außerdem braucht man eine Nullmarkierung am Schlitten selber, sonst kann man die Bracketingschritte nicht genau einstellen. Und diese Strichmarke muss ablesbar bleiben, was durch eine dickere Achse verdeckt werden kann. Es bleibt also schwierig.

bearbeitet von miclindner
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... oder muß, je nachdem, was man für Equip hat. Ich habe Nicht-AF OMDS taugliche Makrolinsen, ich habe Cams (Sony A 7) die nicht stacken können, aber, ganz kurz gesagt - bei diesem Castel-M Schlitten lacht mein Herz, wenn ich den Preis sehe.

Da gehe ich mit meiner Frau essen und bestelle mir anschließend sowas -

Makroschlitten StackMaster-Studio, Makroschlitten gesteuert, Makroschlitten motorisiert - stonemaster-onlineshop

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ja, man kann ja so viel machen. ich habe mich aber ausdrücklich (s.o.) im Freiland gegen eine stromgesteuerte motorisierte Version entschieden. Ein Glück, das man heute so viele Möglichkeiten hat, glücklich zu werden. Für 700 Euro würde ich mit meiner Frau allerdings mehrmals essen gehen.

Aber was  ist jetzt mit den Kugelköpfen … ?

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Ich habe für nach vorne und hinten zum verstellen eine Kirk mit pro Umdrehung einen mm Verstellung. Mein Novoflex hat 1 cm Verstellung pro Umdrehung, den nehme ich für seitlich verstellen. 

Montiert auf arca hybrid Getriebeneiger. Hier ist der Schwenkpunkt eher in der Mitte des Sensors. Günstiger und leichter als der Würfel. Nachbau gibt's von LeoPhoto. 

 

bearbeitet von ChristianR.
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Hallo, 

ich unterscheide, ob ich mich Outdoor bis ABM 2:1 bewege oder Indoor ab ABM 2:1 bis deutlich höher.

Outdoor arbeite ich mit dem Castel L, welcher zwar nur eine Achse bedient, aber in den meisten Fällen ausreichend ist. Die Höhe wird über die Mittelachse am Stativ eingestellt und die vertikale Ausrichtung mit ca 2cm mit der ArcaSwiss Platte erreicht.  Die grobe Ausrichtung sollte von Anfang an stimmen. Mit Kreuzschlitten oder zwei Makroschienen (über kreuz montiert) bin ich früher auch mal losgezogen. Ehe man das alles aufgebaut hat, ist die Biene weg. Die Schlepperei ist auch nicht zu verachten. Ist ein Riesen Aufwand.

o.thumb.jpg.6473eabbc161a52e5153eaae4183201d.jpg

Indoor bei ABM > 2:1 halte ich es für den besseren Weg, nicht die schwere Kamera, Objektiv, die Schiene oder Kreuzschlitten, Balken, ... zu bewegen, sondern das Fotoobjekt. Die zu bewegende Masse ist viel geringer, was zu weniger Problemen führt. Das Objekt ist an einem motorischen Schlitten für die z Achse und mit Kreuzschlitten für x und y befestigt.

i.thumb.jpg.dadd8bdad62d1ccace94ad20e5760e62.jpg

 

VG Olaf

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👍. auch eine sehr schöne Lösung. Mir ging es jetzt vornehmlich um die mobile Variante. Und das muss eben alles in meinen armen Fotorucksack, der das dann schleppen muss. Daher habe ich mich für draußen gegen eine motorisierte Variante entschieden, weil ich auch noch Tele für Tiere dabei haben will und mir auch die fast 2000 Euro für die wirklich attraktive Novoflex-Löung einfach fehlen.

bearbeitet von miclindner
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vor 7 Stunden schrieb Karsten:

Die Rundum-Sorglos-Lösung ware dann wohl ein Novoflex-Kreuzschlitten mit einem Leofoto-Getriebeneiger obendrauf 😉 aber das ist mir dann doch zu teuer 😄

Die Rundum-Sorglos-Lösung für Outdoor-Makrofotografie gibt es wahrscheinlich nicht, da die Anforderungen einfach zu vielfältig sind. So wie man beispielsweise für Schleimpilze einen Kreuzschlitten mit einem Getriebeneiger sehr gut gebrauchen kann, wäre es sicher keine gute Idee, mit dieser Ausrüstung aktive Springspinnen zu fotografieren.
 

vor 3 Stunden schrieb Olaf-D:

Mit Kreuzschlitten oder zwei Makroschienen (über kreuz montiert) bin ich früher auch mal losgezogen. Ehe man das alles aufgebaut hat, ist die Biene weg. Die Schlepperei ist auch nicht zu verachten. Ist ein Riesen Aufwand.

Das entspricht auch meiner Erfahrung: Mit steigendem Gewicht und Aufwand sinkt der Spaßfaktor de facto von ganz alleine gegen Null.

Qualitativ hervorragende Makroschlitten gibt es übrigens auch von Swebo


https://swebo.de.aliexpress.com/store/5796905/pages/all-items.html?productGroupId=517541694&spm=a2g0o.store_pc_home.pcShopHead_1081908565.1_1&storeId=5796905&sortType=bestmatch_sort&shop_sortType=bestmatch_sort

https://www.mjkzz.de/de/collections/focus-stacking-rails/products/manual-macro-focusing-rail-0-04-mm?variant=32089132826724

VG Jack

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Am 3.7.2024 um 22:21 schrieb Ernst-W.:

Das Manko vom Kreuzschlitten ist die fehlende dritte Dimension.

Für genau das Thema hat mir der @fotomann einmal auf Anfrage etwas Tolles gebaut: Und zwar ein Helicoid, mit dem ich 14 mm Feinverstellung in der Höhe bekomme:

zusammen.thumb.jpeg.b921d6f572dcc70f0115bb259f411e64.jpegauseinander.thumb.jpeg.0375318aa8a64a0220350f3cd1e72bab.jpeg

Den stelle ich mir auf die Mittelposition, dann richte ich die Höhe mit dem Stativ ungefähr ein, die genaue Anpassung mache ich dann mit diesem Teil, das ich meist zwischen Stativbasis und Schlitten einsetze.

 

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Hallo,

In meinem Kellerstudio, habe ich einen alten Novoflexschlitten. Wobei ich auch am Schlitten immer so einen kleinen drehbaren Arca Swiss Adapter habe. Das ermöglicht mir am Schlitten noch leicht nachzujustiere.

In freier Natur habe ich den Rollei Winkelarm plus eine billige Schiene hängend auf der Schelle am Objektiv.

Wobei ich bei bodennahen Motiven immer wieder mit Reissack arbeite.

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Am 4.7.2024 um 13:17 schrieb Olaf-D:

Outdoor arbeite ich mit dem Castel L

Wie ist die Stativschelle am Schlitten befestigt? Auf deinem Foto sieht das aus wie eine ARCA-Swiss Klemme. Auf Castel-L Produktfotos sehe ich aber einen Anschluss mit einer Schraubverbindung? Ich habe gesehen, dass es auch ein Modell -QP gibt? Weißt du, ob das bis auf die andere Befestigung identisch ist zum -L?

Auf dem billigen Teil, welches ich aktuell nutze (ähnlich diesem) ist die Stativschelle (ich nutze die von meinem 40-150) festgeschraubt. Das ist etwas unflexibel und umständlich, wenn man sich zwischendurch vom Stativ lösen will.

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@Oggo

Ich hatte das schon versucht, hiermit. Hat aber nicht funktioniert, weil in der Schnellwechselplatte ein feines Gewinde ist, in meiner Schiene aber Schrauben mit einem gröberen Gewinde stecken. Ich muss mir das nochmal genauer anschauen.

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Es gab Asiaten, die haben eine zeitlang metrische Gewinde verbaut. Das ist das, was du zuhause in deinen Sortierkästchen liegen hast. Die von dir verlinkte Schnellwechselplatte hat aber Zollgewinde, wie es (leider) im Fotobereich üblich ist. Am großen Fluß und in der Bucht gibt es Sortimente mit Zollschrauben ...

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vor 3 Stunden schrieb Karsten:

Wie ist die Stativschelle am Schlitten befestigt? Auf deinem Foto sieht das aus wie eine ARCA-Swiss Klemme. Auf Castel-L Produktfotos sehe ich aber einen Anschluss mit einer Schraubverbindung? Ich habe gesehen, dass es auch ein Modell -QP gibt? Weißt du, ob das bis auf die andere Befestigung identisch ist zum -L?

Auf dem billigen Teil, welches ich aktuell nutze (ähnlich diesem) ist die Stativschelle (ich nutze die von meinem 40-150) festgeschraubt. Das ist etwas unflexibel und umständlich, wenn man sich zwischendurch vom Stativ lösen will.

Hallo Karsten,

die Haoge LMR-OM415 hat die Arca Swiss bereits an der Schelle dran.

HaogeLMR-OM415.jpg.00da3530dbdacf42871d17c1baac0979.jpg

Der Castel L hat aber eine andere Aufnahme. Diese Schraubklemme habe ich einfach an die Arca Swiss von Haoge unten eingeschraubt. Fertig. Ist so ein bisschen doppelt gemoppelt, Funktioniert aber gut.

CastelL.jpg.96b33916aa68dee0dfec11f795be9700.jpg

 

Eigentlich ist die Lösung sogar richtig gut. Da die Arca Swiss nicht verwendet wird, kommt die Stativschelle etwas höher, was dazu führt, dass man die Kamera ins Hochformat drehen kann, ohne das sie an der Castel Schiene anstößt. Das klappt auch gut, wenn man den Bildschirm im Hochformat aufklappt. 

bearbeitet von Olaf-D
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