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Hallo Zusammen,

bin am überlegen auf Mac Mini M4 umzusteigen. Da Apple grundsätzlich nicht einfach macht, da jede Erweiterung mit Mehrkosten verbunden ist.

Meine Frage an das Forum - diejenigen die Mac Mini M4 im Einsatz haben:

In Frage kommen in Moment:

- M4 Pro mit 24 GB RAM und 512 GB SSD

oder

- M4 mit 32 GB RAM und 1000 GB SSD

Welche Ausstattung sollte eher genommen werden, wenn mit DxO Photolab 8, DxO Pure Raw 4/5, Topaz Photo AI, Lightroom gearbeitet wird.

Danke für eure Rückmeldungen.

beste Grüße

Edited by SYSNeuling

Moin,

die beste aller Ehefrauen hat sich gerade einen M4 mit 24GB und 1TB zugelegt. Der rennt ohne Ende. DxO ist nicht im Einsatz, aber Capture One Pro, Topaz AI und Affinity Photo. Schwer zu beurteilen, ob Du mit der Geschwindigkeit zufrieden wärst, aber ich bin schwer beeindruckt von der kleinen Kiste.

Nur meine beiden Groschen

Grüße

Martin

vor 2 Minuten schrieb Martin Groth:

die beste aller Ehefrauen hat sich gerade einen M4 mit 24GB und 1TB zugelegt

die wirklich beste Ehefrau ist jene, die dem Partner den M4 besorgt ...

Ggfs ist der (die ?) Mini doc als günstige Speichererweiterung eine option

Der Arbeitsspeicher ist m. E. nicht erweiterbar. Daher würde ich größten Wert auf viel RAM legen. 
An die SSD kommt man m. E. ran und kann auch aufrüsten (lassen). 

Daher würde ich 24GB RAM wählen, oder sogar die Option auf 32GB RAM. 

Hallo,

habe den M4 mit 24GB RAM im Einsatz. Arbeite mit PS, LR, Affinity, ON1 und Luminar. Ich bin sehr zufrieden und die Geschwindigkeit ist topp.

Der M4 Pro ist für die Bildbearbeitung nach meiner Meinung nicht nötig. Wenn man viel Videos bearbeitet, kann man über einen Pro nachdenken.

Für mehr Datenspeicher gibt es sehr gute und schnelle exterene Lösungen, z.B: ein Gehäuse für M.2 NVMe SSD und einen großen und schnellen Flash-Speicher (zB. Samsung 990 Pro)

Beides ist kostengünstiger als die SSD von Apple.

 

datasheet_IB-1917M-C32_d.pdf

Ich bearbeite meine Bilder und Videos an einem MacBook Pro M1 mit 16GB RAM und 1TB SDD. Die Bilder habe ich ausschließlich auf einer externen SSD. Zum Einsatz kommt ADCSee Pro Mac, LR, PS, Affinity. Bislang ist er immer noch schnell genug.

Einer der größten Faktoren, der die Gesamtperformance eines Rechners negativ beeinflussen kann, ist die Auslagerung des Arbeitsspeichers auf die SSD. Das passiert, wenn nicht genügend RAM zur Verfügung steht. Dieses Problem hatte ich selbst mit meinem iMac Pro mit 32 GB RAM – da sich der Speicher bei diesem Modell nicht aufrüsten ließ, musste ich kürzlich auf einen Mac Mini M4 Pro mit 1TB und 64GB Ram umsteigen.

Programme wie z. B. Lightroom und Photoshop – und möglicherweise auch neuere Betriebssystemversionen – benötigen mit der Zeit immer mehr Arbeitsspeicher. Da sich der RAM bei Apple-Geräten nach dem Kauf nicht mehr erweitern lässt und auch Apple möglicherweise kein großes Interesse daran hat, die speicherinterne Bereinigung im System zu optimieren, würde ich grundsätzlich von einer Konfiguration mit wenig RAM abraten – auch wenn diese aktuell noch ausreichend erscheint.

Bei der SSD-Größe sollte man möglichst nicht zur 512-GB-Variante greifen, da Apple in diesen Modellen laut Berichten eine langsamere SSD verbaut als in den Varianten mit 1 TB oder mehr. Ab 1 TB sollen die internen SSDs alle gleich schnell sein.

Größer als 1 TB muss die interne SSD aber nicht unbedingt sein, da man den Datenspeicher sehr viel kostengünstiger mit externen SSDs erweitern kann – bei nahezu identischer Geschwindigkeit. Wichtig dabei ist: Die neuen M4-Modelle verfügen über Thunderbolt 4, die M4 Pro-Modelle über Thunderbolt 5. Nur mit Thunderbolt 5 und einem passenden Thunderbolt 5-SSD-Gehäuse erreicht man auch tatsächlich die maximale Geschwindigkeit der internen Apple-SSD.

Ich selbst nutze aktuell ein externes Thunderbolt 4-ZikeDrive-Gehäuse mit einer WD_Black SN850X NVMe-SSD (8 TB) und komme darüber auf etwa 3500 MB/s – was bereits sehr schnell ist. Wer allerdings an die maximalen Werte von knapp 7000 MB/s herankommen möchte, braucht einen Thunderbolt 5-Anschluss und ein entsprechendes Gehäuse (z. B. Acasis Thunderbolt 5). Damit ist die externe SSD dann in etwa genauso schnell wie die interne – was den Aufpreis für größere Apple-SSDs in meinen Augen kaum rechtfertigt.

Unterm Strich sind daher auch die Thunderbolt 5-Anschlüsse des Mac Mini M4 Pro ein wichtiges Argument – selbst wenn man diese extremen Datentransferraten bei der Bildbearbeitung in der Praxis möglicherweise gar nicht so sehr braucht.

VG Jack

Edited by photojack

  • Author

Danke an alle.

ich habe mich für die Pro Variante mit 12 Core, 48 GB RAM, 1 TB SSD entschieden. Nach 17 Jahren Windows, wird es wieder spannend in MacOS einzuarbeiten. Komme ursprünglich von Macintosh, das mit heute nicht mehr vergleichbar ist.

Bei der Konstellation wirst du vor Beschleunigung in den Sitz gedrückt wenn du von Intel und Windows kommst 

Mich wundert generell, dass man in der mFT-Welt mit den 16-20 MP Bildern überhaupt so viel Memory benötigt.
Das sind ~18MB für ein RAW-File - also 0,018 GB die mal geladen werden.
Und soll die Bildbearbeitungssoftware den 100-fachen Platz im Memory einnehmen - für Ebenen/Berechnungen/Indextabellen - whatever.
Dann sind wir bei 1,18GB belegten Memory - rein für die Bilddaten.
Wenn jemand mit 16GB noch immer ein Memoryproblem hat, stellt sich mir die Frage, wer denn hier derart "gierig" ist.
Der Speicherbedarf heutzutage ist ja nur noch verrückt.

vor 27 Minuten schrieb MFT_User:

Mich wundert generell, dass man in der mFT-Welt mit den 16-20 MP Bildern überhaupt so viel Memory benötigt.
Das sind ~18MB für ein RAW-File - also 0,018 GB die mal geladen werden.
Und soll die Bildbearbeitungssoftware den 100-fachen Platz im Memory einnehmen - für Ebenen/Berechnungen/Indextabellen - whatever.
Dann sind wir bei 1,18GB belegten Memory - rein für die Bilddaten.
Wenn jemand mit 16GB noch immer ein Memoryproblem hat, stellt sich mir die Frage, wer denn hier derart "gierig" ist.
Der Speicherbedarf heutzutage ist ja nur noch verrückt.

Meiner Meinung braucht man das nicht.

Ich habe ein Macbook mit 16/512GB und kann meine Bilder genauso gut wie an dem Windows PC mit 32GB RAM und GTX1660Super bearbeiten. Da habe ich bei PureRaw max 20sek Wartezeit aus LR heraus. Ebenso mit der LR Entrauschung.

Bei Videobearbeitung sieht das aber bestimmt anders aus. Mache ich aber nicht.😉

Bei mir geht es auch um die Nachhaltigkeit. Ein Mac (-Book) kann gerne 10 Jahre produktiv durchhalten und hat es bei mir getan. 
Der Spaßfaktor hängt am Prozessor und am RAM - beide sind nachträglich ärgerlicherweise nicht zu tauschen / upzugraden. 

Die SSD usw. usf. kann man nachträglich beschleunigen, selbst externe Grafikkarten gibt es. 

 

Daher die Strategie, am Anfang etwas mehr auf den Tisch zu legen. 

Edited by janni

  • Author
vor 1 Stunde schrieb MFT_User:

Mich wundert generell, dass man in der mFT-Welt mit den 16-20 MP Bildern überhaupt so viel Memory benötigt.
Das sind ~18MB für ein RAW-File - also 0,018 GB die mal geladen werden.
Und soll die Bildbearbeitungssoftware den 100-fachen Platz im Memory einnehmen - für Ebenen/Berechnungen/Indextabellen - whatever.
Dann sind wir bei 1,18GB belegten Memory - rein für die Bilddaten.
Wenn jemand mit 16GB noch immer ein Memoryproblem hat, stellt sich mir die Frage, wer denn hier derart "gierig" ist.
Der Speicherbedarf heutzutage ist ja nur noch verrückt.

Bilder sind nicht das Problem, mehr die angewendeten Programme mit dessen KI/AI Funktionen, die mehr und mehr Einzug finden.

  • Author
vor 3 Stunden schrieb schappi:

Bei der Konstellation wirst du vor Beschleunigung in den Sitz gedrückt wenn du von Intel und Windows kommst 

Mein Arbeitsstuhl sieht sehr eingesessen aus, da dürfte nicht mehr viel Eindrücken 😉

vor 3 Stunden schrieb MFT_User:

Mich wundert generell, dass man in der mFT-Welt mit den 16-20 MP Bildern überhaupt so viel Memory benötigt.
Das sind ~18MB für ein RAW-File - also 0,018 GB die mal geladen werden.
Und soll die Bildbearbeitungssoftware den 100-fachen Platz im Memory einnehmen - für Ebenen/Berechnungen/Indextabellen - whatever.
Dann sind wir bei 1,18GB belegten Memory - rein für die Bilddaten.
Wenn jemand mit 16GB noch immer ein Memoryproblem hat, stellt sich mir die Frage, wer denn hier derart "gierig" ist.
Der Speicherbedarf heutzutage ist ja nur noch verrückt.

Wenn ich auf meinem neuen Mac Mini M4 Pro, 1 TB SSD und 64 GB RAM beispielsweise Lightroom Classic im Bibliotheksmodul starte – wobei der geöffnete Ordner leer ist und somit keine Bilder angezeigt werden – liegt der anfängliche Speicherverbrauch bereits bei etwa 1,4 GB. Schon nach kurzer Zeit, ohne dass ich etwas in Lightroom gemacht habe, steigt dieser Wert auf rund 4,2 GB. Wähle ich anschließend ein Verzeichnis mit ca. 19.000 Bildern aus und scrolle ein wenig durch die Vorschauen, erhöht sich der Speicherbedarf rasch auf über 6 GB – und dieser Wert nimmt weiter zu, je mehr Bilder ich durchblättere.

Öffne ich dann aus Lightroom heraus eine größere PSD-Datei mit einigen Pixel- und Einstellungsebenen (ca. 790 MB) in Photoshop, steigt der Speicherverbrauch von Lightroom sprunghaft auf über 9 GB, während Photoshop zusätzlich etwa 6 GB beansprucht. Wechsel ich bei diesem Bild in das Entwickeln-Modul, steigt der Bedarf in Lightroom nochmals um ca. 3,5 GB auf insgesamt 12,5 GB. Damit belegen Lightroom und Photoshop zusammen bereits 18,5 GB RAM – und das, ohne dass ich das Bild aktiv bearbeitet hätte.

Sobald ich in Photoshop mit dem Bild weiterarbeite – insbesondere beim Erstellen oder Zusammenführen von Pixelebenen – steigt der Speicherverbrauch kontinuierlich an. Selbst wenn man anschließend einzelne Ebenen wieder löscht, wird der zuvor belegte Speicher offenbar nicht freigegeben, sondern der Verbrauch erhöht sich immer weiter. Nicht einmal beim Schließen der Photoshop-Datei wird der zuvor belegte Speicher wieder freigegeben – erst nach dem vollständigen Beenden von Photoshop wird der Speicher tatsächlich wieder freigegeben. So ist es keine Seltenheit, dass allein Lightroom und Photoshop zusammen eine Speicherauslastung von 20 bis 30 GB oder mehr erreichen – und dabei sind weitere Programme und Hintergrundprozesse, die ebenfalls Arbeitsspeicher benötigen, noch gar nicht berücksichtigt.

Vor diesem Hintergrund ist es für mich nur schwer nachvollziehbar, wie man mit einem System, das beispielsweise nur 16 GB RAM zur Verfügung stellt, produktiv arbeiten soll?

Edited by photojack

vor einer Stunde schrieb SYSNeuling:

Bilder sind nicht das Problem, mehr die angewendeten Programme mit dessen KI/AI Funktionen, die mehr und mehr Einzug finden.

Die profitieren nicht unbedingt von besonders viel Speicher auf dem Mac, da macht es eher einen Unterschied wie schnell die Neural Engine auf dem Chip ist (die Varianten ab M4 haben dafür weniger Cores, sind aber schneller). Einen großen Unterschied macht es auch, ob man Lightroom oder Lightroom Classic verwendet: Letztere Variante hat immer noch ein Menge "Legacy Code" und ist gegenüber Lightroom deutlich träger, wenn auch nicht mehr ganz so ausgeprägt wie noch vor zwei Jahren.

Edited by embe71

vor 9 Stunden schrieb photojack:

Wenn ich auf meinem neuen Mac Mini M4 Pro, 1 TB SSD und 64 GB RAM beispielsweise Lightroom Classic im Bibliotheksmodul starte – wobei der geöffnete Ordner leer ist und somit keine Bilder angezeigt werden – liegt der anfängliche Speicherverbrauch bereits bei etwa 1,4 GB. Schon nach kurzer Zeit, ohne dass ich etwas in Lightroom gemacht habe, steigt dieser Wert auf rund 4,2 GB. Wähle ich anschließend ein Verzeichnis mit ca. 19.000 Bildern aus und scrolle ein wenig durch die Vorschauen, erhöht sich der Speicherbedarf rasch auf über 6 GB – und dieser Wert nimmt weiter zu, je mehr Bilder ich durchblättere.

Öffne ich dann aus Lightroom heraus eine größere PSD-Datei mit einigen Pixel- und Einstellungsebenen (ca. 790 MB) in Photoshop, steigt der Speicherverbrauch von Lightroom sprunghaft auf über 9 GB, während Photoshop zusätzlich etwa 6 GB beansprucht. Wechsel ich bei diesem Bild in das Entwickeln-Modul, steigt der Bedarf in Lightroom nochmals um ca. 3,5 GB auf insgesamt 12,5 GB. Damit belegen Lightroom und Photoshop zusammen bereits 18,5 GB RAM – und das, ohne dass ich das Bild aktiv bearbeitet hätte.

Sobald ich in Photoshop mit dem Bild weiterarbeite – insbesondere beim Erstellen oder Zusammenführen von Pixelebenen – steigt der Speicherverbrauch kontinuierlich an. Selbst wenn man anschließend einzelne Ebenen wieder löscht, wird der zuvor belegte Speicher offenbar nicht freigegeben, sondern der Verbrauch erhöht sich immer weiter. Nicht einmal beim Schließen der Photoshop-Datei wird der zuvor belegte Speicher wieder freigegeben – erst nach dem vollständigen Beenden von Photoshop wird der Speicher tatsächlich wieder freigegeben. So ist es keine Seltenheit, dass allein Lightroom und Photoshop zusammen eine Speicherauslastung von 20 bis 30 GB oder mehr erreichen – und dabei sind weitere Programme und Hintergrundprozesse, die ebenfalls Arbeitsspeicher benötigen, noch gar nicht berücksichtigt.

Vor diesem Hintergrund ist es für mich nur schwer nachvollziehbar, wie man mit einem System, das beispielsweise nur 16 GB RAM zur Verfügung stellt, produktiv arbeiten soll?

Das beschriebene Verhalten zeigt aber nur, dass dein Rechner den Memory auch sinnvoll nutzt indem der Überfluss als Cache verwendet wird.
Memory kostet Geld und soll auch nicht brach liegen.
Wenn du in tausenden Bildern navigierst wird sich das flüssiger anfühlen, denn dein Cache-Memory ist schon großzügig befüllt.
Wenn du ein Bild erneut öffnest, dazwischen aber schon 20 andere bearbeitet hast, wird dieses eine Bild fast verzögerungsfrei geladen, da es noch immer im Cache liegt.
In vielen Programmen gibt es als Cache-Größeneinstellung "automatisch" - welches sich dann einen gewissen %-Anteil des Gesamtspeichers dafür reserviert.
Setzt man diese Größe bewusst auf einen kleinen Wert, wird sich der Memory- aber auch das "flüssige" Verhalten entsprechend ändern.
Aber hier geht es um einen gewissen Luxus, nicht um Notwendigkeit. Gerade bei den heute so schnellen SSD´s kann man auch mit wenig Memory recht flüssig arbeiten.
 

vor einer Stunde schrieb MFT_User:

Das beschriebene Verhalten zeigt aber nur, dass dein Rechner den Memory auch sinnvoll nutzt indem der Überfluss als Cache verwendet wird.
Memory kostet Geld und soll auch nicht brach liegen.

Es ist natürlich richtig, dass der verfügbare Arbeitsspeicher vom System möglichst effizient genutzt werden sollte. In der Praxis zeigt sich jedoch leider, dass dies offensichtlich nicht immer optimal funktioniert.

Auf meinem alten iMac Pro von 2017 mit 32 GB RAM kam es regelmäßig vor, dass der Speicher – wie oben beschrieben – vollständig ausgelastet war. Dann begann das System den Speicher temporär auf die interne SSD auszulagern und das gesamte System wurde extrem träge und kaum noch vernünftig bedienbar, und das, obwohl die SSD durchaus schnell war, in etwa halb so schnell wie die des aktuellen Mac Mini, also ca, 2700MB/s. Um wieder halbwegs flüssig arbeiten zu können, blieb mir dann nichts anderes übrig, als Lightroom und Photoshop regelmäßig zwischenzeitlich zu schließen. Selbst nach dem Schließen einer PSD-Datei in Photoshop, wurde der belegte Arbeitsspeicher nicht freigegeben, obwohl das System zu diesem Zeitpunkt bereits aktiv auf den Swap-Bereich der SSD ausgelagert hatte. Erst durch das vollständige Beenden der Anwendung wurde dieser Speicher tatsächlich wieder freigegeben.

Mit der Zeit wurde dieses ständige Hin und Her so störend und zeitraubend, dass ich mich schließlich gezwungen sah, auf einen neuen Mac umzusteigen. Es ist gut möglich, dass sich das Verhalten auf einem aktuellen Mac mit Apple-Chip (mein iMac Pro hatte noch einen Intel-Prozessor) anders darstellt. macOS ist in vielerlei Hinsicht eine Blackbox, und nur Apple selbst weiß, wie man das System intern so „optimiert“, dass man als Kunde alle paar Jahre offenbar den neuesten und „schnellsten Mac aller Zeiten“ benötigt. Ich wollte jedenfalls kein Risiko mehr eingehen – und habe mich daher vorsorglich für die Variante mit 64 GB RAM entschieden.

Edited by photojack

vor 11 Minuten schrieb photojack:

Um wieder halbwegs flüssig arbeiten zu können, blieb mir dann nichts anderes übrig, als Lightroom und Photoshop regelmäßig zwischenzeitlich zu schließen

Meines Erachtens (Vorsicht, Spekulation aber dennoch davon überzeugt) - liegt das am Egoismus/Ignoranz bestimmter Softwarehersteller.
Alle moderne Betriebssysteme/Filesysteme verfügen über ausgereifte und clevere Cache-Mechanismen die dem gesamten System zur Verfügung stehen.
Die Belegung/Freigabe des Cache-Memorys erfolgt über den Kern des Betriebssystems und ist komplett unabhängig von Programmen ausbalanciert.
Wenn aber Hersteller XY meint, einen eigenen Cache-Mechanismus betreiben zu müssen nach dem Motto "unsere SW ist immer flüssig, egal wie es den anderen geht", und dann unsauber den Cache wieder frei gibt, kommt man in eine dieser miesen Situationen.
Der Memory ist mit Cachedaten befüllt die gar nicht mehr genutzt werden und wir müssen paradoxerweise anfangen, Programme auf den Swap auszulagern.
Noch mehr Memory in den Rechner zu stopfen behebt zwar nicht das Problem, verzögert aber zumindest den Punkt der Verzweiflung 🙂

 

 

Nein, das ist gar keine Kollision mit den Mechanismen des Betriebssystems, sondern einfach nur die Tatsache, dass viele moderne Programme nicht nur verschwenderisch, sondern auch schlampig mit dem Speicher umgehen. In der Tat habe ich bemerkt, dass es sinnvoll ist, Lightroom nach jeder Bearbeitungssitzung zu schließen. Denn ansonsten ist der Speicherfraß heftig. Und glücklicherweise kann man nach einem Neustart direkt dort weiter machen, wo man das Programm beendet hat.

Für Speicherbereiche, die wirklich nicht mehr verwendet werden, ist Swap eine sehr effiziente Lösung, da die Daten nur einmal ausgelagert werden und dann eben nicht mehr angefasst. Daher ist die Verwendung von Swap Speicher nicht notwendigerweise Anzeichen für ein heftiges Performanceproblem. Dazu kommt, dass die Verwendung auf den modernen Macs besonders flott ist. Aber generell macht mehr Speicher alles einfacher, gerade wenn man sonst noch so einiges auf dem Rechner aktiv hat. Gerade der Webbrowser ist da die größte Baustelle.

Bezüglich der Datenmenge ist zu bedenken, dass die Speicherung bis zu 8 Bytes pro Pixel verbrauchen kann. Denn man hat 3 Farbkanäle, vermutlich 4 mit Alpha, mit 16 Bit pro Kanal, evtl. 32. Dann werden aus den 20 MP eines Bildes schnell 80MB oder mehr. Es ist auch nicht klar, wie viele Zwischenebenen Lightroom bei der Bearbeitung im Speicher hält. Im Extremfall eine pro Verarbeitungsschritt. Das ist ein Anwendungsfall wo Geschwindigkeit und Speicherverbrauch Hand in Hand gehen. Daher ist eine gewisse Großzügigkeit beim Speicherverbrauch auf gut ausgebauten Rechnern sogar zu begrüßen.

Weiß jemand wie sich Capture One bzgl. Speicher verhält. Ich arbeite dort mit Sitzungen nicht mit einem Katalog.

Gruß

Gloana

vor 4 Stunden schrieb MFT_User:

Meines Erachtens (Vorsicht, Spekulation aber dennoch davon überzeugt) - liegt das am Egoismus/Ignoranz bestimmter Softwarehersteller.

Ich würde das nicht unbedingt als Egoismus oder Ignoranz seitens der Softwarehersteller bezeichnen, sondern sehe darin vielmehr eine wirtschaftlich motivierte Entscheidung. Gut strukturierter und hochperformanter Code erfordert schlichtweg mehr Zeit und damit auch höhere Entwicklungskosten, als etwas schnell zusammenzubauen. Hauptsache, die Software läuft zufriedenstellend auf aktueller Hardware – und wenn sie auf älteren Systemen zu langsam ist, dann muss man sich halt einen moderneren Rechner mit schnellerem Prozessor und mehr RAM anschaffen. Aus Sicht der Softwarehersteller ist dieser Ansatz in der Regel kostengünstiger – und nebenbei ganz im Sinne von Apple & Co.

Was systemseitige Optimierungen betrifft, damit beispielsweise neuere Betriebssystemversionen auch auf älterer Hardware zufriedenstellend laufen, so haben wir in der Vergangenheit bereits erlebt, wie Apple heimlich ältere iPhones gedrosselt hat. Das zeigt sehr deutlich die Schattenseiten eines vollständig geschlossenen Hard- und Software-Ökosystems, das offenbar durchaus dazu verleitet, in bestimmten Situationen auf diese Weise nachzuhelfen – nicht zuletzt, um den Umsatz gelegentlich etwas anzukurbeln.

 

vor 19 Minuten schrieb gloana:

Weiß jemand wie sich Capture One bzgl. Speicher verhält. Ich arbeite dort mit Sitzungen nicht mit einem Katalog.

Wenn du das Programm verwendest, kannst du den Speicherverbrauch in Echtzeit ganz einfach über den Aktivitätsmonitor beobachten.

VG Jack

Edited by photojack

vor 54 Minuten schrieb gloana:

Weiß jemand wie sich Capture One bzgl. Speicher verhält. Ich arbeite dort mit Sitzungen nicht mit einem Katalog.

Gruß

Gloana

Mit dem Aktivitätsmonitor kann wie schon gesagt das Ganze mitverfolgt werden. Generell ist mein persönliches Fazit der letzten 5 Jahren das sich Capture One immer "flüssiger" anfühlt als Lightroom Classic besonders bei nicht so potenter Mac Hardware. 

vor einer Stunde schrieb Peter Herth:

Für Speicherbereiche, die wirklich nicht mehr verwendet werden, ist Swap eine sehr effiziente Lösung, da die Daten nur einmal ausgelagert werden und dann eben nicht mehr angefasst. Daher ist die Verwendung von Swap Speicher nicht notwendigerweise Anzeichen für ein heftiges Performanceproblem.

Swap ist nicht dafür gedacht, Speicherbereiche auszulagern, die ohnehin nicht mehr verwendet werden. Der Rechner kann schließlich nicht wissen, welche Daten in Zukunft noch benötigt werden und welche nicht. Und wenn bestimmte Speicherbereiche tatsächlich nicht mehr gebraucht werden, ergibt es ohnehin keinen Sinn, sie auf die SSD auszulagern – dann könnten sie einfach freigegeben werden.

Der Mac Mini mit M4 Pro verfügt über eine Speicherbandbreite von 273 GB/s, während die interne SSD auf etwa 7 GB/s kommt. Das bedeutet, dass der Zugriff auf ausgelagerte Daten im Vergleich zum Arbeitsspeicher etwa 40-mal langsamer erfolgt – ein Unterschied, der sich in der Praxis durchaus durch deutliche Einbußen bei der Performance bemerkbar machen kann.

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