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Kaufempfehlung - OM5 Wildlife/OM1 anfängergeeignet.

Featured Replies

Hallo liebes Forum

Für Oktober habe ich mich für eine Reise nach Uganda überreden lassen und bräuchte mal euren Rat und praktische Erfahrungen bezüglich eines Kamerakaufs. 

Ich fotografiere gerne und viel, hauptsächlich im Urlaub und auf Ausflügen, aber auch im Alltag. Bisher allerdings hauptsächlich mit Smartphone und Kompaktkamera im Vollautomatikmodus oder mit Motivprogramm.

Die OM 5ii würde mir sehr gut gefallen, scheint mehr für Einsteiger wie mich ausgelegt und einfacher zu bedienen zu sein, hat aber leider keine Motiverkennung für Tiere. Daher meine Frage zum Autofokus beim Vorgänger: Bekommt man trotzdem die Tiere mit wenig Erfahrung halbwegs scharf. Und funktioniert die Menschenerkennung bei Affen?

Oder würdet ihr eher die OM1ii empfehlen? Die hat den besseren Autofokus mit Motiverkennung, allerdings befürchte ich mit dieser überfordert zu sein. Zwar werde ich bis dahin noch ein paarmal in den Zoo zum üben gehen, aber Profi werde ich mit Sicherheit nicht in der Zeit, d.h. ich möchte/muss mich auch auf die Automatik der Kamera verlassen. Gibt es hier so etwas wie eine idiotensichere Vollautomatik?

Ich freue mich über jeden Erfahrungsbericht und jede Empfehlung!

Vielen Dank schon mal im Voraus und liebe Grüße,

Uta

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorab: Herzlich willkommen in unseren Forum! Dann: Könntest du deine Schriftgröße etwas nach oben korrigieren, dann muss man nicht die Lupe aus der Schublade holen?

Und jetzt zu deinem Thema: Auch, wenn ich die OM-5 II selber noch nicht in Händen halte, kann ich dir garantieren, dass der Autofokus erstklassig sein wird. Du wirst keinerlei Probleme haben, die Tierwelt Ugandas in hoher Qualität abzubilden - entsprechende Objektive vorausgesetzt! Ich würde mal behaupten, dass du die (nicht vorhandene) Motiverkennung in den seltensten Momenten vermissen wirst, denn zumindest bei Landtieren wird dir der akkurate AF scharfe Ergebnisse liefern.

Es gibt, soweit ich sehen kann, lediglich eine Ausnahme: Vögel und, ganz besonders, Vögel im Flug. Da hilft die Motiverkennung schon sehr weiter. Das bedeutet nicht, dass man das mit der OM-5 II nicht hinbekommt (wie die unzähligen grandiosen Bilder zeigen, die andere FotografInnen hier im Forum mit älteren OM-D-Kameras hinbekommen haben, die nicht nur ebenfalls keine Motiverkennung hatten, sondern auch sonst AF-technisch nicht auf dem Niveau der aktuellen Kameras waren...). Es braucht dann allerdings mehr Übung - und Einarbeitung in der C-AF.

Womit ich beim letzten Punkt bin: die OM-5 II ist KEINE Einsteigerkamera, sondern eine ausgereifte und vielseitige Kamera in einem kleinen Gehäuse. Wenn du vom Smartphone und Kompaktkameras kommst, wird es gut sein, wenn du die Zeit bis Oktober nutzt, um dich mit den Möglichkeiten der OM-5 II vertraut zu machen. Durch den im Vergleich zu Kompakten und Smartphones größeren Sensor musst du genauer fokussieren, sonst ist nicht das im Bild scharf, was du gerne scharf hättest. Und, Vorsich Spoiler: Eine One-fits-all-rundum-sorglos-Automatik gibt es natürlich (leider) nicht...

Überleg dir schon mal, welche Brennweiten du brauchst - für Wildlife wir etwas mehr Telebrennweite vermutlich kein Fehler sein...

HG Sebastian

Ich stimme Sebastian vollkommen zu!

Gute Bekannte von mir haben bereits eine Reise nach Uganda gemacht, und sie haben auch Gorillas und Schimpansen besuchen dürfen. Sie konnten in beiden Fällen überraschend nah an die Tiere heran kommen. Daher hat ein mittleres Tele (12-100), oder für Portraits maximal ein 40-150 vollkommen ausgereicht!

Je nachdem, wo sich die Affen befinden, kann der Weg dahin lang und beschwerlich sein. Eine leichte Ausrüstung ist essentiell! Die OM-5II ist dafür sicher eine gute Wahl. Ein deutlich längeres Tele macht, zumindest für die Affen, aus meiner Sicht keinen Sinn.

Wie gesagt, das schließe ich aus den Erzählungen meiner Bekannte, ich selber war noch nicht dort.

HG, Martin

Hallo Uta, 

 

2 Gedanken von mir. Eventuell denkst du über ein schnellen Fotokurs speziell auf Tiere, Vögel nach? Ich war oft in Afrika und ärgere mich heute noch über meine Ergebnisse durch mangelnde Erfahrung und Fähigkeiten. Und oder jemand im Forum aus deiner Nähe gibt dir mal die OM1 oder OM5 zum anfassen und ausprobieren. 
Ich persönlich würde eine OM1 bevorzugen, nur aus Sicht Wildlife. Es kommt darauf an wie sehr man in diesem Bereich eintauchen möchte. Afrika macht süchtig. VG Thomas 

vor 17 Stunden schrieb Dodo11:

hat aber leider keine Motiverkennung für Tiere.

Die Motiverkennung wird meist auch überbewertet. Wenn man das Fokusfeld auf klein stellt und genau auf das Tier zielt kriegt man das auch sehr gut scharf hin.

Motiverkennung kommt erst dann zum Vorteil wenn das Tier schnell bewegt oder der Verlauf der Bewegung nicht vorhersehbar ist.

Ruhig sitzende oder langsam bewegende Tiere kriegt man mit normalem Autofokus sehr gut scharf hin. Es ist nur wichtig dass der AF-Punkt genau auf die Stelle des Tieres (sollte meist auf das Auge liegen) setzt und zielt.

vor 1 Stunde schrieb Martin Groth:

Daher hat ein mittleres Tele (12-100), oder für Portraits maximal ein 40-150 vollkommen ausgereicht!

Als jemand, der noch nie in Afrika war, ist das eine wichtige Information - und am Ende auch eine, die Kosten spart. Weil, @Dodo11: Die OM-5 II gibts im Set mit dem 14-150mm-Superzoom. Das ist nicht berauschend lichtstark, aber qualitativ ziemlich gut, dabei kompakt und im Set unschlagbar günstig. Und abgedichtet ist es auch noch.

Meine Empfehlungen wären das 12-45 Pro in Kombination mit dem 40-150 f/4 Pro gewesen, aber da reden wir dann doch von einem anderen Invest. Außerdem reduziert die Tatsache, dass das 14-150 universell ist, das Risiko, sich beim Gläserwechsel Staub einzufangen (der Ultraschallfilter ist für die Beseitigung von Savannenstaub nicht vorgesehen...)

HG Sebastian 

Aufjedenfall die OM1.

Bei kleinerem Budget die OM1.1, die kostet im Angebot neu das gleiche wie die OM5II

Ansonsten die OM1.2

Lass dich von der Bedienung nicht abschrecken, die OM5 ist kein bisschen leichter zu bedienen als die OM1.

Bzw. Andersherum ist es freundlicher ausgedrückt, die Bedienung der OM1 ist genauso Anfänger geeignet wie die der OM5.

Die Dinge die du lernen musst, das grundlegende bedienen einer Kamera, ggf. Grundlegendes fotografieren unterscheidet sich nicht zwischen einer Einsteigerkamera (damit meine ich nicht die OM5!) und einem Profi-Modell.

Also ich würde mich da wirklich nicht verunsichern lassen, nur weil die OM1 Mehr an Profis adressiert wird. Wobei ich das generell Mal in Frage stellen würde, meiner Meinung nach adressiert OMDS schon lange keine Profis mehr. Sondern Hobby-Fotografen und engagierte Amateure. Ohne das negativ wertend zu meinen.

Edited by boddah

vor 59 Minuten schrieb boddah:

Bei kleinerem Budget die OM1.1, die kostet im Angebot neu das gleiche wie die OM5II

Das sehe ich genauso. Ich habe die OM 1.1 und die Vorgängerin zur OM 5. Bei größeren Reisen nehme ich nur noch die  OM 1.1 mit. Liegt viel sicherer in der Hand und ist viel robuster. Und der Sucher ist viel besser und zwei Kartenslots , falls eine Karte mal unlesbar werden sollte. 

Das Hauptproblem sehe ich bei deiner mangelnden Erfahrung – die ist immer wichtiger als Technik!

Ich bringe deshalb noch die OM-3 ins Spiel – sicher hat die kleine Nachteile gegenüber der OM-1.2, vor allem der fehlende Grip (da kannst du einen dazu kaufen, z. B. von Leofoto). Aber sie hat 5 anschreibbare Custom-Programme, und wenn du jemanden kennst, der wirklich Ahnung von Fotografie hat, kann er dir einfach 5 Presets schreiben, mit denen du dann sehr gut durchkommst, z. B.:

Landschaft

Portrait (Menschen)

Säugetiere

Vögel

Nachtaufnahmen

Ich würde aber tatsächlich eher ein Zoom nehmen, das ziemlich gut in den Telebereich geht – eher ein 12–200 mm. Denn sobald du etwas kleinere Tiere fotografieren möchtest oder nicht sehr nah rankommst, ist das schnell mal sinnvoll (ich war in Kenia unterwegs und denke, das wird in Uganda nicht viel anders sein).

Dass das Objektiv nicht sehr lichtstark ist, macht in Afrika selten etwas aus, und der Stabi hilft zudem.

Wenn du noch etwas mehr freistellen möchtest, kannst du z. B. das 45 mm / f1.8 dazunehmen – das ist klein, leicht und günstig.

Ich würde auch die OM-1.1 vorschlagen. Dadurch dass sie zwei Steckplätze für Speicherkarten hat kannst du unterwegs die Bilder in der Kamera auf eine zweite Speicherkarte kopieren und hast dann ein kompaktes Backup der Bilder falls die Kamera gestohlen wird oder in einen Fluss fällt oder ein anderes Schicksal erleidet. Equipment kann man ersetzen, aber die Bilder nicht.

Ich weiß nicht wie viel besser der Autofokus der OM-5.2 gegenüber der 5.1 ist, aber ich vermute stark dass die OM-1.1 auch hier die bessere Wahl ist. Vielleicht findest du auch ein gutes Angebot für eine gebrauchte (abernur beim (Online)Händler mit Garantie).

Egal welche Kamera, vorher unbedingt üben. Im Zoo, im Stadtpark, egal. Hauptsache du bekommst ein Gefühl dafür was die Kamera kann und gewöhnst dich an die Bedienung. Du musst auch nicht alle Funktionen bis ins Detail kennen. Aber zu wissen wie man schnell den AF-Modus ändert, von Einzelbild auf Serienbilder umstellt etc. kann entscheidend sein ob man ein Bild bekommt oder noch im Menü der Kamera sucht.

Zur Objektivwahl kann ich nicht viel beitragen da ich noch nie in Afrika war.

Die OM-1.1 hat keine „intelligente Vollautomatik“, aber im „P“-Modus übernimmt sie die wichtigsten Einstellungen. Es wäre trotzdem nicht dumm die wichtigsten Grundlagen zu lernen, denn nur du kannst entscheiden ob du das Tier vom Hintergrund freistellen möchtest, Bewegung scharf oder verwischt erscheinen soll und ob das Bild vielleicht heller oder dunkler sein soll als die Automatik das vorschlägt. Das ist aber kein Hexenwerk und lässt sich an einem Nachmittag lernen und üben.

Und ganz wichtig: stell di Kamera auf RAW+JPG ein, selbst wenn du nicht vorhast die Bilder zu bearbeiten! Mit dem RAW hast du mehr Möglichkeiten ein Bild zu korrigieren (heller, dunkler, Farbe) und vielleicht willst du irgendwann doch mal selber ran und das Optimum aus den Fotos rausholen. Dann bist du froh die RAW-Dateien zu haben. Leg sie zu Hause einfach in einen eigenen Ordner, dann stören sie dich nicht solange du sie nicht brauchst!

Hallo Uta,

willkommen im Forum und Gratulation zu deiner Reise. Trips nach Afrika sind immer spannend (zumindest für Fotografen und wenn sie für diese konzipiert sind).

Du fragst jetzt nach einer Kamera, und schon fliegen hier verschiedenste Modelle rum, aber ich würde doch erst mal fragen wie denn deine Reise ungefähr aussehen wird. Hauptsächlich Dschungel und dabei Gorillas und Affen (deine Frage nach der AF Automatik deutet so etwas an), oder ist das nur ein Tag und Ihr seid auf einer 14 Tägigen NP Hatz, wo ihr mehr oder weniger jeden Tag wo anders seid ?
Hintergrund: Im Urwald ist wenig Licht (große Lichtstärke), es ist meistens ein längerer Fußmarsch bis zum Fotospot (Gewicht), während in den Game drives Licht eher nicht das Problem darstellt, aber lange Brennweiten gefragt sind. Es ist also nicht so einfach mal schnell "eine Kamera und ein Objektiv" zu nehmen, sondern man sollte sich das da vorher ein bischen genauer überlegen.
Wegen Kamera-Body: ich hab meiner Frau und meiner Tochter immer meinen Backup Body in die Hand gedrückt, das war ne E-M1 II bzw ne E-M5 II. Dazu haben sie dann ein lichtstärkeres Standard Zoom (sowas wie 12-40 F/2.8) und ein Tele (das 50-200 FT) bekommen, ich hab ihnen den AF auf 9x9 Centerpunkte eingestellt und sie dann mit P Modus mal fotografieren lassen. Nach nem halben Tag kam dann die Frage wie krieg ich das mit "kurzen Zeiten hin"  und gegen Abend dann "wieso werden meine Bilder dunkel". Da waren wir binnen eines Tags bei S und A Modus, und das hat dann auch schon für eine ganze Woche Safari gereicht. Teilweise waren ihre Bilder besser wie meine !
Will sagen "keine Angst für angeblich komplizierter Kamera".

Generell würde ich auch eine "einser" empfehlen, die Gründe sind einerseits Ausstattungsmerkmale wie ein 2. Kartenslot (da jann man auch gleichzeitig auf beide Karten schreiben und hat im Falle eines Kartenschadens trotzdem noch Bilder), aber eigentlich viel wichtiger die Handhabung. Gerade in einem Safari-Auto geht es manchmal auch ruppig zu, durch Löcher, Pfützen, auch mal steil rauf oder mit ziemlicher Schräglagelage. Da ist es wichtig seine Kamera gut fest zu halten, und das sie vielleicht auch mal einen Stoß einstecken kann. All das sind Dinge, die die "einser" Modelle einfach besser abhaben können als die "fünfer". Du merkst schon, ich mach viel weniger Unterschied zwischen den Modellen. Die Kamera sollte nicht zu alt sein, ok, aber ob E-M1 III, OM-1I oder OM-1II, ist nicht wirklich das entscheidende Kriterium, du wirst mit jeder tolle Bilder nachhause bringen. 
Bei den Objektiven wird es jetzt halt schnell teurer, und du solltest dir daher im Vorfeld überlegen, was will ich mit heimbringen: Ultra-Nahaufnahmen von Gorillas, oder eher Aufnahmen von Tierherden in der Savanne. Bist du eher auf Birding aus, oder auf Jagdszenen von Raubkatzen. Und nicht vergessen "Nachthimmel Aufnahmen gehen dort auch prima". Wenn du da mal ungefähr weißt was es denn werden soll, dann kannst du dir überlegen so eine oben genannte "Standard Kombination" ggf mit einem Weitwinkel oder einem langen Tele zu ergänzen.

 

 

vor einer Stunde schrieb teebaum3:

Das Hauptproblem sehe ich bei deiner mangelnden Erfahrung – die ist immer wichtiger als Technik!

Ich bringe deshalb noch die OM-3 ins Spiel – sicher hat die kleine Nachteile gegenüber der OM-1.2, vor allem der fehlende Grip (da kannst du einen dazu kaufen, z. B. von Leofoto). 

Kann man machen habe ich aber an der OM-3 noch nicht vermisst. Braucht man vermutlich auch nur wenn man die Unsitte begeht und die Kamera in einer Hand halten zu wollen was ich nicht tue.

Ansonsten was die Objektive angeht wenn es super leicht sein soll und trotzdem ein großer Brennweitenbereich abgedeckt werden soll nehme ich immer das 12-100 und 100-300.

 Viel wichtiger als die Technik und das konkrete Kameramodell finde ich sich zumindest etwas mit den Basics der Fotografie vor allem welche Belichtungszeiten braucht man für welches Motiv was schafft der Stabi sowie die Einstellmöglichkeiten und die Bedienung der Kamera und des AF zu befassen.

Was die Automatiken betrifft ist es nicht sonderlich schwer am sinnvollsten Blendenvorwahl (A) und Offenblende. ISO fest auf 200 und falls die Belichtungszeiten bei wenig Licht für das Motiv mal nicht ausreichen sollten die ISO so weit hoch drehen bis die Belichtungszeiten passen. Falls man für Landschaft mehr Tiefenschäfe haben will kann man auch mal abblenden.  Das ganze ist auch nicht sonderlich schwieriger als mit Motivprogrammen zu hantieren, eher sogar einfacher.

Ich würde beim Händler oder freunden eine 5.2 und eine om 1.1  jeweils mit Tele mal ausprobieren, ein 12-100 oder 40-150 2.8 finde ich an der kleinen unhandlich, ein 14-150 ist ok.

Danach heißt es üben. Ich persönlich habe die motiverkennung an der om1 kaum genutzt, normaler caf und die schnellen Serien reichen mir.

 

Viel Spaß 

Tom

 

Und es gibt prima Bücher die einem den Einstieg in die Menüführung sehr erleichtern.

Und dazu ein fotolehrgang, ggf. Im Internet,  für die Grundlagen wie iso

Edited by tomkn

vor 3 Stunden schrieb systemcam-neu:

Kann man machen habe ich aber an der OM-3 noch nicht vermisst. Braucht man vermutlich auch nur wenn man die Unsitte begeht und die Kamera in einer Hand halten zu wollen was ich nicht tue.

Ich finde es eher eine Unsitte, bei den heutigen Kameras von einer Unsitte zu reden, Kameras zweihändig halten zu müssen – aus irgendeinem Grund wurden Screens entwickelt, mit denen man die Kamera eben auch aus sehr ungewöhnlichen Positionen halten kann – und die gehen gar nicht alle zweihändig. Meiner Einschätzung nach ist es eher eine Unsitte, die Kamera immer auf Augenhöhe zu haben.

Zudem gibt es Kameras, die geradezu entwickelt wurden für eine einhändige Bedienung – das Tastenlayout schreit geradezu danach. Extrembeispiel ist die Ricoh GR3, aber auch eine OM-5 mit kleinem Objektiv kann gerade bei Streetfotografie manchmal deutlich unauffälliger einhändig bedient werden.

Aber wir schweifen vom Thema ab..."

Ansonsten sollten wir nicht unterschätzen, wie viel man über die Jahre gelernt hat im Umgang mit Fototechnik – wenn jemand bisher nur mit Motivprogrammen gearbeitet hat und nun kurz vor einer Reise sich die ganze Technik draufarbeiten sollte, kann das gut und gerne zu ziemlich frustrierenden Ergebnissen führen.

Ein paar gute Presets und ein AF mit Motiverkennung können da sehr helfen, auch mit Resultaten nach Hause zu kommen, die Spaß machen. Die OM-1 Mark II oder OM-3 ist dafür schon ein deutlicher Vorteil – wenn man geübt ist, kriegt man auch mit einem älteren AF sehr viel hin, wenn’s nicht gerade Vögel im Flug sein müssen. Aber der Fragesteller hat seine Situation ja klar umschrieben.
In Afrika kommt manchmal hinzu, dass man nicht immer staubfreie Situationen vorfindet. Ich bin für mich selber überhaupt kein Fan von Superzooms, aber gerade auf einer Safari kann es deutlich sicherer sein, wenn man das Objektiv nicht wechseln muss. Hinzu kommen gelegentlich Situationen, in denen man auch nicht mit zu protzigem Equipment auffallen sollte oder besser etwas Leichtes & Kleines dabei hat, das man eng am Körper tragen und immer im Blick haben kann.

Edited by teebaum3

Jetzt müsste der TO nur noch ein Lebenszeichen von sich geben - Tipps gabs ja wirklich erst mal genug...

vor 12 Stunden schrieb teebaum3:

Ich finde es eher eine Unsitte, bei den heutigen Kameras von einer Unsitte zu reden, Kameras zweihändig halten zu müssen – aus irgendeinem Grund wurden Screens entwickelt, mit denen man die Kamera eben auch aus sehr ungewöhnlichen Positionen halten kann – und die gehen gar nicht alle zweihändig. Meiner Einschätzung nach ist es eher eine Unsitte, die Kamera immer auf Augenhöhe zu haben.

In Augenhöhe halte ich die Kamera auch nicht immer. Augenhöhe ist Kameraposition und die hat nichts mit ein oder zweihändig zu tun.
Also ich kenne keine Position die nicht auch zweihändig gehen würde. Ich kann zweihändig von ganz unten fotografieren als auch von ganz oben.
Und das wesentlich besser was Verwackelungen angeht als auch die Bedienung der Kamera selber.

 

vor 12 Stunden schrieb teebaum3:

Zudem gibt es Kameras, die geradezu entwickelt wurden für eine einhändige Bedienung – das Tastenlayout schreit geradezu danach. Extrembeispiel ist die Ricoh GR3, aber auch eine OM-5 mit kleinem Objektiv kann gerade bei Streetfotografie manchmal deutlich unauffälliger einhändig bedient werden.

OM-5 hält sich mit dem kleinen leicht angedeuteten Griff einhändig vielleicht etwas besser als eine OM-3 ist aber diesbezüglich auch weit entfernt von einer OM-1 und sicher auch noch schlechter als eine OM-3 mit zusätzlichem Grip. Es kann ja auch jeder die Kamera halten wie er möchte, Ich selber sehe da nur Nachteile drin und denke das das fast immer nur gemacht wird weil Leute das vom Smartphone gewöhnt sind oder weil es cooler aussieht. Ich glaube auch nicht das der für maximalen Halt ausgelegte Griff der OM-1 wegen besserer einhändiger Bedienung implementiert wurde sondern weil er bei beidhändiger Haltung von den schwersten Superteleobjektiven den optimalsten Halt gibt den man dort auch haben will.

Eine OM-1 mit winzigem Pencake Objektiv finde ich schon vom Aussehen gewöhnungsbedürftig und halte den riesen Griff in so einer Konstellation eher für eine Gewichtsverschwendung. Vermutlich sieht das auch der Hersteller so und stattet deswegen seine kleineren Modelle die nicht primär für die allerschwersten Supertele Objektive ausgelegt sind auch nur mit sehr kleinen dezent ausgeformten Griffen aus.     

 

vor 12 Stunden schrieb teebaum3:

Aber wir schweifen vom Thema ab..."

Ansonsten sollten wir nicht unterschätzen, wie viel man über die Jahre gelernt hat im Umgang mit Fototechnik – wenn jemand bisher nur mit Motivprogrammen gearbeitet hat und nun kurz vor einer Reise sich die ganze Technik draufarbeiten sollte, kann das gut und gerne zu ziemlich frustrierenden Ergebnissen führen.

So kurz wird es ja noch nicht sein wenn er noch über die Kamera nachdenkt.

Ich denke das kann man aber auch alles problemlos an einem Wochenende lernen und ausprobieren wenn man die Kamera hat.

Es geht auch nicht darum Profi Level zu erreichen und alle Details und Funktionen der Kamera zu beherrschen sondern nur die wichtigsten und relevantesten die man benötigt. Das ist jetzt nicht so viel.

 

Edited by systemcam-neu

vor 6 Minuten schrieb systemcam-neu:

Eine OM-1 mit winzigem Pencake Objektiv finde ich schon vom Aussehen gewöhnungsbedürftig und halte den riesen Griff in so einer Konstellation eher für eine Gewichtsverschwendung.

Bestes Gefühl überhaupt! Probier mal das Panasonic 20 1.7, das ist eine Traum-Kombinationen.

Was das Thema angeht: OM-5 II, vollkommen ausreichend. 
Die OM-1 ist eh nichts Halbes und nichts Ganzes.

Am 12.7.2025 um 12:41 schrieb boddah:

Aufjedenfall die OM1.

Bei kleinerem Budget die OM1.1, die kostet im Angebot neu das gleiche wie die OM5II

Ansonsten die OM1.2

Lass dich von der Bedienung nicht abschrecken, die OM5 ist kein bisschen leichter zu bedienen als die OM1.

Bzw. Andersherum ist es freundlicher ausgedrückt, die Bedienung der OM1 ist genauso Anfänger geeignet wie die der OM5.

Die Dinge die du lernen musst, das grundlegende bedienen einer Kamera, ggf. Grundlegendes fotografieren unterscheidet sich nicht zwischen einer Einsteigerkamera (damit meine ich nicht die OM5!) und einem Profi-Modell.

Also ich würde mich da wirklich nicht verunsichern lassen, nur weil die OM1 Mehr an Profis adressiert wird. Wobei ich das generell Mal in Frage stellen würde, meiner Meinung nach adressiert OMDS schon lange keine Profis mehr. Sondern Hobby-Fotografen und engagierte Amateure. Ohne das negativ wertend zu meinen.

Die OM1 bietet wesentlich mehr Einstellungen, z.B. zur Empfindlichkeit des AF (hat meines Wissens die OM5.x nicht). Das kann einen überfordern. 
In Uganda wird man vermutlich mehr Gorillas und große Säuger vor der Kamera haben als fliegende Vögel. 
Allerdings ist das aktuelle Angebot für die OM1.1 in der Tat sehr verlockend. Klar die leistungsfähigere Kamera im Vergleich zur OM5.x.

Aber auch die OM5.x würde prinzipiell genügen. Ich war zweimal in Südafrika auf Fototour und hatte da nur die OMD EM-10 Mk I dabei. 
 

Und woran machst Du fest, dass OMDS die Hobbyisten und nicht die Profis im Blick hat? 🤔

vor 4 Stunden schrieb KaiRo:

Bestes Gefühl überhaupt! Probier mal das Panasonic 20 1.7, das ist eine Traum-Kombinationen.

Was das Thema angeht: OM-5 II, vollkommen ausreichend. 
Die OM-1 ist eh nichts Halbes und nichts Ganzes.

Inwiefern ist die OM1 nichts halbes und nichts ganzes? 😅

vor 15 Minuten schrieb tilo_in_space:

Die OM1 bietet wesentlich mehr Einstellungen, z.B. zur Empfindlichkeit des AF (hat meines Wissens die OM5.x nicht). Das kann einen überfordern. 

Die man aber unangetastet auf den Standardeinstellungen lassen kann! 

vor 16 Minuten schrieb tilo_in_space:

Und woran machst Du fest, dass OMDS die Hobbyisten und nicht die Profis im Blick hat? 🤔

Kein equivalent zum 70-200 2.8, zudem fehlende Einsicht das man hier eine Riesen Lücke hat.

Aktuelle Geräte werden flott repariert, dennoch fliegen sehr schnell mal Geräte plötzlich aus der Reparatur Liste.

Kein ernstes professional Programm.

Eine App die sehr hemdsärmlich ist da:

Nicht die Möglichkeit zwei gleiche Kamera Modelle parallel in der App zu nutzen. Absolutes No-Go für jemanden der profesionell immer mit Backup Gerät unterwegs ist.

Kein vergleichbares Tethering in der App wie beim Wettbewerb. Generell keine FTP Unterstützung in der Kamera.

Keine (zumindest öffentlichen) Bemühungen für die ganzen Content Credibility Geschichten 

Das könnte man jetzt weiter führen, ist aber Off-topic und mir wurde neulich erst ein Post gelöscht bei dem ich mir viel Mühe und Zeit für die Antwort gegeben habe.

 

vor 4 Minuten schrieb boddah:

Die man aber unangetastet auf den Standardeinstellungen lassen kann! 

Kein equivalent zum 70-200 2.8, zudem fehlende Einsicht das man hier eine Riesen Lücke hat.

Aktuelle Geräte werden flott repariert, dennoch fliegen sehr schnell mal Geräte plötzlich aus der Reparatur Liste.

Kein ernstes professional Programm.

Eine App die sehr hemdsärmlich ist da:

Nicht die Möglichkeit zwei gleiche Kamera Modelle parallel in der App zu nutzen. Absolutes No-Go für jemanden der profesionell immer mit Backup Gerät unterwegs ist.

Kein vergleichbares Tethering in der App wie beim Wettbewerb. Generell keine FTP Unterstützung in der Kamera.

Keine (zumindest öffentlichen) Bemühungen für die ganzen Content Credibility Geschichten 

Das könnte man jetzt weiter führen, ist aber Off-topic und mir wurde neulich erst ein Post gelöscht bei dem ich mir viel Mühe und Zeit für die Antwort gegeben habe.

 

Es gibt aber viele Profis, die OM für Wildlife und Makro einsetzen, auch manche Hochzeitsfotografen nutzen OM-Kameras. 
Zwei Kameras in der App würde mir sehr gefallen, aber erstens fotografiere ich nur zum Spaß und zweitens will ich schlicht die GPS-Daten im Bild haben. Es gibt zweifellos Anwendungsfälle, wo ein Profi eine bessere App braucht, die oben genannten Fälle sehe ich da aber nicht. Und auch das Pendant zum 70-200/2.8 stellt für mich da nicht die riesige Lücke dar (es gibt ja auch noch Panasonic).

vor 2 Stunden schrieb boddah:

Generell keine FTP Unterstützung in der Kamera.

Alles andere mag ja gerechtfertigt sein, aber als IT Security Mensch wäre FTP das letzte was die Kamera haben sollte. Lieber noch einen Anschluß für nen Drahtauslöser als so ein Netzwerkloch.

Das war schon vor 20 Jahren ein No-Go und sollte wirklich verbannt werden. Port 20/21 gehören geschlossen, das Protokoll ist hochgradig unsicher. Solltest du das wirklich vermissen, dann nehme ich mal an das du das benutzt - kostenloser Tip: nimm SSH oder NETCAT, alles besser als ein offener FTP Port.

 

Gerade eben schrieb Pixeleater:

Alles andere mag ja gerechtfertigt sein, aber als IT Security Mensch wäre FTP das letzte was die Kamera haben sollte. Lieber noch einen Anschluß für nen Drahtauslöser als so ein Netzwerkloch.

Das war schon vor 20 Jahren ein No-Go und sollte wirklich verbannt werden. Port 20/21 gehören geschlossen, das Protokoll ist hochgradig unsicher. Solltest du das wirklich vermissen, dann nehme ich mal an das du das benutzt - kostenloser Tip: nimm SSH oder NETCAT, alles besser als ein offener FTP Port.

Es ist komplett Off Topic und war nicht mein Ziel dermaßen ins Detail zu gehen, aber die entsprechenden Kameras die ich meine Unterstützen alle FTP über SSL (SFTP) und kommunizieren selbstverständlich verschlüsselt.

Hallo Uta,

anbei ein kleiner Appetithappen aus Uganda, fotografiert mit einer OM-D EM5 II, also vom Handling her einer OM-5 ganz ähnlich.

Herzlich willkommen im Forum und Glückwunsch, dass Du Dich zu dieser Reise hast überreden lassen!

Also, ich war damals mit eben jener EM5II unterwegs, d.h. mit einer OM5 machst Du bestimmt nichts verkehrt. Wenn Sie Dir gefällt, würde ich die einfach nehmen. Viel Entscheidender im Urwald ist aber, dass Du ein möglichst lichtstarkes Objektiv hast - es ist dort meistens eher finster... Ich hatte das 40-150mm f2.8 (eine ganz klare Empfehlung!). Wenn Du Dir dazu noch den 2x Konverter (MC-20?) zulegst, hast Du auch genügend Brennweite auf Tiere, die dann evtl. weiter weg sind. Die Gorillas werden wohl eher nah sein, bei den Schimpansen kann es auch mal weiter weg sein, wenn sie in Bewegung sind.

Zum Fotografieren bist Du wohl auf der sicheren Seite im P-Modus, Du kannst natürlich auch im A-Modus mit Offenblende und Auto-Iso fotografieren, der Autofocus wird treffen.

Ich wünsche Dir schon jetzt ganz viel Spaß mit der neuen Kamera (da tut sich bestimmt eine Welt auf...) und natürlich eine spannende und schöne Reise nach Uganda!

Viele Grüße und allzeit gut Licht!

Stefan

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