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Olympus 40-150mm f4-5.6 behalten, austauschen oder ersetzen durch ein besseres Objektiv?

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Hallo zusammen,

ich habe wieder Lust und Zeit für Fotografieren gefunden und so wurden in den letzten Monaten rund um die OM5.3 einige Objektive (Oly 12-40 f2,8 Pro I, Pana 15mm f1,7, Pana 9mm f1,7 und Oly 40-150 f4-5,6) angeschafft, welche ich dann auch im Urlaub rege genutzt habe. Beim Olympus 40-150 f4-5,6 fällt mir jetzt im Nachhinein auf, dass es Unschärfen bzw. Farbsäume im rechten Bildbereich verursacht.

Bei 150mm Brennweite, Offenblende, Iso64 und 1/10sec Belichtung aus der Hand fotografiert. IMHO war da eine Stabilisierung aktiv. Hier sieht man bei den am rechten Bildrand liegenden Hochhäusern Unschärfen, links ist das nicht so stark ausgeprägt:

P9050060.thumb.jpg.69381364ab787fbbc4f432fe583d4a0c.jpg

Ebenfalls bei 150mm fotografiert, wieder Offenblende aber mit 1/400sec. Das rechts befindliche weiße Haus ist unscharf und zeigt an den Ränder blaue Farbsäume, welche mit EBV soweit wie möglich eliminiert wurden. Links wieder weniger stark ausgeprägte Unschärfe, die für mich noch tolerierbar ist.

P8292193_DxO-1.thumb.jpg.a00647595cacc3efd9244188f032129d.jpg

Ist das jetzt generell ein Problem bei dem Objektiv oder eher bedingt durch Serienstreuung? Eigentlich wollte ich weitere Investitionen ins Hobby in Richtung 4K-Monitor und einer EBV tägigen, aber aktuell wird einem das Oly 40-150 f4 Pro mit Cashback und Corporate Benefits-Rabatt quasi hinterhergeworfen. Übrigens, das 12-40 f2,8 Pro "für unten rum" ist nicht felsenfest in der Ausrüstung drin. Im Urlaub wäre ein (fast)Immerdrauf wie z.B. das 12-100 f4 pro praktisch gewesen. Insofern wäre es halt eine Überlegung wert, ob ich gleich zum 12-100 wechseln sollte und später ggf. ein anderes Zoom für obenrum besorge. Das 40-150 hätte IMHO zu viel Überschneidung und die 150mm waren bei Tierfotografie limitierend. Tierfotografie hatte ich so noch nicht auf dem Schirm. Dafür wäre z.B. das Pana 100-400 eine günstige Erweiterung, allerdings ist es halt auch ein großer Brocken und dann noch ggf. der Mehraufwand betreiben wegen Verwacklungsgefahr. Daher würde ich mich vielleicht doch eher auf Brennweiten reduzieren, die vom Aufwand/Gewicht her auch wirklich benutzt werden.

Hallo floville,

auch wenn ich selbst das Olympus 40-150 f4-5,6 nicht habe, würde ich sagen, dass die Unschärfe auf der rechten Seite schon ein Ausreißer über die übliche Serienstreuung hinaus darstellt, wenn das bei Blenden-Brennweitenkombinationen reproduzierbar auftritt.

Das 12-100 f4 nutze ich auch sehr gerne, insbesondere bei Flugreisen, wenn ich nicht alle Objektive mitnehmen kann bzw. z.B. im staubigen Auto möglichst selten das Objektiv wechseln will. Für die scheueren Tiere nehme ich noch das Oly 300mm f4 (oft mit dem MC-14) mit, das zwar etwas unflexibler als ein Zoom ist, aber meist braucht man in den Fällen sowieso so viel Brennweite wie möglich und der Bildstabilisator ist schon echt recht gut in dem Objektiv.

Das 12-100 ist in jedem Fall von der BQ dem 40-150 weit überlegen, es ist aber auch eine Ecke schwerer. Ich stelle auch fest, es taugt auf Reisen  für fast 90% aller Motive, kannst es ja später noch durch ein 50-200 ergänzen, dann dürfte das Problem BQ eigentlich keines mehr sein. Der Yoghurtbecher ist jetzt nicht bekannt für seine Abbildungsqualität am langen Ende.

Ich kann nicht sicher sagen, ob deine Probleme beim 14-150 gängig sind oder eher auf einen Defekt hindeuten - was bedeutet, dass ich auch nicht beurteilen kann, ob ein Ausflug des Glases nach Portugal Besserung bringen wird. Was ich als ehemaliger Besitzer des 14-150 II sagen kann ist, dass es brauchbar, aber nicht sensationell gut ist.

Alternativen wurden bereits genannt: Das 12-100 ist sensationell, aber auch groß und schwer. Für mich wäre es an deiner kleinen Kamera definitiv keine Option. Meine Empfehlung (ich habe die vom Format her praktisch identische OM-5 II als Reise- und Outdoorkamera) sind das 12-45 und das 40-150 f/4. Klein, leicht, abgedichtet und im Hinblick auf die Abbildungsqualität definitiv in einer anderen Liga als das 14-150. Preislich nicht weit weg vom 12-100, dafür viel handlicher - allerdings mit dem "Nachteil", dass man manchmal das Glas wechseln muss. Aber das ist mit unseren Kameras ja durchaus möglich, wenn ich richtig informiert bin...😉

HG Sebastian

  • Author
vor 11 Stunden schrieb baschdl:

Ich kann nicht sicher sagen, ob deine Probleme beim 14-150 gängig sind oder eher auf einen Defekt hindeuten - was bedeutet, dass ich auch nicht beurteilen kann, ob ein Ausflug des Glases nach Portugal Besserung bringen wird. Was ich als ehemaliger Besitzer des 14-150 II sagen kann ist, dass es brauchbar, aber nicht sensationell gut ist.

Die Fotos stammen vom 40-150 f4-5,6, nicht von einem 14-150!

 

vor 11 Stunden schrieb baschdl:

Alternativen wurden bereits genannt: Das 12-100 ist sensationell, aber auch groß und schwer. Für mich wäre es an deiner kleinen Kamera definitiv keine Option.

Ich benutze die M5.3 mit einem Haoge Handgriff, damit harmoniert der Body gut mit dem 12-40 Pro. Ein 40-150 Pro oder 12-100 Pro sollte auch noch passen. 

  • Author
vor 13 Stunden schrieb Picturehunter:

Das 12-100 ist in jedem Fall von der BQ dem 40-150 weit überlegen, es ist aber auch eine Ecke schwerer. Ich stelle auch fest, es taugt auf Reisen  für fast 90% aller Motive, kannst es ja später noch durch ein 50-200 ergänzen, dann dürfte das Problem BQ eigentlich keines mehr sein. 

Ich nehme an, du vergleichst mit dem 40-150 f4-5,6 und nicht mit dem 40-150 f4 Pro. Warum empfiehlst du das 50-200 als Ergänzung zum 12-100, wo es ordentlich Brennweitenüberlappung und "nur" 200mm am langen Ende bietet (was laut einem Test auch noch dessen Schwäche ist)?

vor einer Stunde schrieb floville:

Die Fotos stammen vom 40-150 f4-5,6, nicht von einem 14-150!

Aaah, okay, mein Fehler, sorry.

vor einer Stunde schrieb floville:

Ich benutze die M5.3 mit einem Haoge Handgriff, damit harmoniert der Body gut mit dem 12-40 Pro. Ein 40-150 Pro oder 12-100 Pro sollte auch noch passen. 

Am Ende ist es deine Entscheidung - und, wenns nicht harmoniert, tatsächlich dann auch dein Problem. Die zur Debatte stehenden Gläser sind erstklassig, keine Frage. Ich würde die Kombi nach Möglichkeit mal vorab ausprobieren, wenn das möglich ist. Aber wie gesagt: Deine Entscheidung.

HG Sebastian

vor 59 Minuten schrieb floville:

Ich nehme an, du vergleichst mit dem 40-150 f4-5,6 und nicht mit dem 40-150 f4 Pro. Warum empfiehlst du das 50-200 als Ergänzung zum 12-100, wo es ordentlich Brennweitenüberlappung und "nur" 200mm am langen Ende bietet (was laut einem Test auch noch dessen Schwäche ist)?

Ja, das 40-1504/5,6 hat den Spitznamen Yoghurtbecher, weil es so leicht ist.

Zum 12-100 und 50-200:
Es sind beides Sync IS Objektive, wie es sicher immer mehr heraushören lässt, ist die lange Brennweite konvertertauglich. Sie haben beide weite Arbeitsbereiche, so dass es sich aus der fotografischen Praxis heraus nicht immer sofort ein Objektivwechsel benötigt wird, wenn es in andere Bereiche geht. Für mich ist die Überschneidung kein Problem, wenn Andere das anders sehen, es darf ja jeder kaufen, was er will 

vor 12 Minuten schrieb Picturehunter:

Zum 12-100 und 50-200:

Dazu nochmal mein Senf: Natürlich kann man das neue 50-200 mit einer EM-5 III kombinieren (wenn man mal ein Exemplar geliefert bekommen hat, was sicher seine Zeit dauern wird), man kann sogar ein 150-600 an diese kleine Kamera anflanschen. Das alles geht mich am Ende überhaupt nichts an. Dennoch: Machen solche Kombinationen Sinn? Ich würde meinen, für optimale Ergebnisse wäre da schon eine OM-1 besser geeignet, nicht nur wegen der Ergonomie, sondern auch, weil der AF der OM-1 einfach deutlich mehr kann als der der E-M5 Markwasauchimmer. Vom Yoghurtbecher kommend, finde ich die Diskussion um einen Wechsel in die höchsten (nicht nur qualitativen, sondern auch preislichen) Regionen des Systems vorsichtig gesagt steil...

Aber, richtig: Jede und jeder darf kaufen, was sie und er will...

Edited by baschdl
Ergänzung

Am 4.10.2025 um 16:03 schrieb floville:

...

Ebenfalls bei 150mm fotografiert, wieder Offenblende aber mit 1/400sec. Das rechts befindliche weiße Haus ist unscharf und zeigt an den Ränder blaue Farbsäume, welche mit EBV soweit wie möglich eliminiert wurden. Links wieder weniger stark ausgeprägte Unschärfe, die für mich noch tolerierbar ist.

 

hmm... ich mag mich täuschen, aber wo lag denn der Fokuspunkt? Denn, seh ich mir das Bild mit den Häusern an, sieht es ja fast so aus als fotografiert man aus einer Perspektive wo das Haus recht näher am Standpunkt ist und das Haus recht weiter weg. So wäre eine gegebene Unschärfe allein deswegen schon möglich 😉

Mag natürlich auch falsch liegen...

Hier geht's ja drunter und drüber... 

Ich möchte nur mal eben die Vorteile des vom TO anfangs erwähnten 40-150 f4 Pro aus meiner Sicht und Erfahrung auflisten: 

- Wie schon vom TO selber festgestellt, ist das Zoom über die aktuelle Aktion sehr günstig zu haben. 

- Das Zoom ist sehr leicht und kompakt, auch durch die eingezogene Transportstellung. 

- Das 40-150 f4 Pro ist über den gesamten Zoom-Bereich bis zum Rand sehr scharf - und das sogar bis Blende 11! 

- Gegenüber dem 12-100 hat es im Regen den Vorteil, dass es keinen atmenden Zoom-Rüssel hat und keine Tulpen-Gegenlichtblende. 

- Der Unschärfeverlauf (Bokeh) ist schöner als beim 40-150 f2,8. Deshalb eignet es sich eher für Nahaufnahmen und Portraits. 

Außerdem würde ich davon Abstand nehmen, Brennweitenüberlappungen grundsätzlich zu vermeiden! - Brennweitenüberlappungen bedeuten seltenere Objektwechsel und die Möglichkeit, für einen gegebenen Anlass den idealen Zoom-Bereich auszusuchen - ggf. auch die geeignetste Lichtstärke. - Deshalb macht es nicht unbedingt Sinn, viel Zeit für die Aufstellung eines Objektiv-Beschaffungsplans aufzuwenden, der bis weit in die Zukunft reicht. Ich würde eher danach gehen, wo ich im Moment in meiner Ausrüstung die größten Defizite spüre bzw. was ich in nächster Zeit fotografieren möchte, 

Ich plädiere auch für das 40-150 f4, insbesondere an der OM 5.3. Andererseits habe ich noch ein Plastic-fantastic 40-150 f4-5.6, das durchaus anständige Bilder macht. Nicht großartig, aber doch ok. Falls noch Garantie besteht, würde ich es einschicken. 

Hallo,

Dezentierung kann an allen Objektiven auftreten. Ist nur die Frage, reparieren/korrigieren lassen oder was anderes. Grundsätzlich ist das 40-150 4-5.6 nicht schlecht. Vorteil ähnlich wie beim 9-18: Es findet immer irgendwie Platz in der Ausrüstung, die man dabei hat.

Bzgl. Bildqualität gibt es sicher gute Alternativen. Letztendlich musst du selbst abwägen, wie viel Gewicht du mitnehmen willst. Wenn ein Objektiv nicht dabei ist, kannst du das so gewollte Bild nicht machen.

Schönen Gruß 

Werner

  • Author
vor 9 Stunden schrieb baschdl:

Vom Yoghurtbecher kommend, finde ich die Diskussion um einen Wechsel in die höchsten (nicht nur qualitativen, sondern auch preislichen) Regionen des Systems vorsichtig gesagt steil...

Ich hatte kein Budget vorgegeben, daher kann ja jeder munter Vorschläge posten 😇Übrigens wäre sinnvoll, wenn es eine Brennweite (Zoombereich) in unterschiedlichen Varianten gibt, dass man dann gleich präzise angibt, wovon man spricht. Also das neue 50-200 mit Sync IS steht bei mir 100%ig nicht zur Debatte. Objektivbudget ist limitiert auf dreistellige Beträge, zur Not mit Gebrauchtkauf.

vor 8 Stunden schrieb zoomMike:

hmm... ich mag mich täuschen, aber wo lag denn der Fokuspunkt? Denn, seh ich mir das Bild mit den Häusern an, sieht es ja fast so aus als fotografiert man aus einer Perspektive wo das Haus recht näher am Standpunkt ist und das Haus recht weiter weg. So wäre eine gegebene Unschärfe allein deswegen schon möglich 😉

Wir reden hier über eine Entfernung von ca. 600m, die rechten Häuser sind 50m näher (mit Google Maps nachgemessen). Laut Schärfentiefenrechner bei f5,6 und 150mm Brennweite Schärfebereich von Nahpunkt ca. 200m bis unendlich. 

vor 38 Minuten schrieb floville:

Ich hatte kein Budget vorgegeben, daher kann ja jeder munter Vorschläge posten 😇

Wenn man sonst nichts zu tun hat 😅🤣😂

Am 4.10.2025 um 16:03 schrieb floville:

... so wurden in den letzten Monaten rund um die OM5.3 einige Objektive (Oly 12-40 f2,8 Pro I, Pana 15mm f1,7, Pana 9mm f1,7 und Oly 40-150 f4-5,6) angeschafft.

Du schreibst nicht, ob das ein Gebrauchtkauf war. Ansonsten verstehe ich Dein Problem nicht. Wenn das Objektiv stets so abliefert, wie von Dir hier gezeigt, dann die Garantie nutzen und das Ding von OMDS reparieren lassen. Führt eigentlich eh kein Weg daran vorbei, auch wenn Du es verkaufen willst. Anschließend würde ich mal ein paar Bilder mit dem reparierten Teil machen und schauen, ob es nicht doch für meine Zwecke ausreichend ist. Denn als Ersatz (neu) käme von Deinem nun genannten (dreistelligen) Budget nur das 40-150mm F4.0 infrage.

Mit einem gebrauchten 12-100mm F4.0 stellst Du eigentlich Deine Anschaffungen der letzten Monat infrage und bei einem 100-400mm hast Du eine Lücke von 40-100mm, was für mich auch keinen Sinn ergibt.

Hast Du das Objektiv billig gebraucht erworben, dann hau es in die Bucht und kaufe Dir meinetwegen das 40-150mm F4.0. Ansonsten sende Dein Objektiv zur Reparatur und überlege Dir mal in aller Ruhe, wie Du Dein System mit begrenzten Budget überhaupt ausrichten willst. Mir sieht das alles zu sehr nach Kaufrausch aus.

Beste Grüße

Frank

Da daa 14-150 ii erwähnt wurde: wenn man ein gutes Exemplar erwischt, ist dies ein leichtes Immer-drauf. dein 12-40 kann meiner Meinung nach auch gut durch das PL35-100/2.8 ergänzt werden. ein kompaktes Innenzoom!

Das 40-150 F4 sollete dem "Joghurtbecher" klar überlegen sein, was BQ anbelangt.

Das 12-100 ist, was die Unversalität bei sehr guter BQ angeht nicht zu schlagen. 

Das neu 50-200 ist ein Teuerer Klopper.

Zu den grifflosen 10er und 5er, wenn man die mit einem Griff, wie dem oben beschriebenen Haoge oder Mengsgriff (hatte ich an einer 10er) aufrüstet, dann hat man in meinen Augen keine gute Handlichkeit, weil der Griff sehr glatt und nicht hinterschnitten ist, an der 10er war zudem der Auslöser deutlich schlechter zu erreichen. Als ich mir dann die Maße und das Gesamtgewicht angeschaut habe, dann habe ich mir bei einer super Aktion damals eine 1M2 gekauft, die ist dann nur unwesentlich schwerer, aber der Griff und die gesamte Handlichkeit ist um Welten besser als die gepimpten 5er und 10er. 

Gerade mit den schwereren Objektiven wie dem 12-100 F4, da kann man die Kamera ganz entspannt ohne großen Kraftaufwand mit zwei Fingern auf dem Griff hängend tragen. Das ist mit der 10M2 und dem aus dem vollen gefrästen glatten Metallgriff von Mengs nicht möglich.

  • Author
vor 7 Stunden schrieb Select de Meo:

Du schreibst nicht, ob das ein Gebrauchtkauf war. Ansonsten verstehe ich Dein Problem nicht. Wenn das Objektiv stets so abliefert, wie von Dir hier gezeigt, dann die Garantie nutzen und das Ding von OMDS reparieren lassen. Führt eigentlich eh kein Weg daran vorbei, auch wenn Du es verkaufen willst. Anschließend würde ich mal ein paar Bilder mit dem reparierten Teil machen und schauen, ob es nicht doch für meine Zwecke ausreichend ist. Denn als Ersatz (neu) käme von Deinem nun genannten (dreistelligen) Budget nur das 40-150mm F4.0 infrage.

Mit einem gebrauchten 12-100mm F4.0 stellst Du eigentlich Deine Anschaffungen der letzten Monat infrage und bei einem 100-400mm hast Du eine Lücke von 40-100mm, was für mich auch keinen Sinn ergibt.

Ja, ich stelle meine Anschaffungen in Frage. Irgendwo musste ich mal anfangen und mit den gesammelten Erfahrungen will ich die Ausrüstung für meinen Einsatzzweck optimieren. Das bemängelte 40-150 f4-5,6 war ein Gebrauchtkauf, insbesondere um kostengünstig zu schauen, ob ich obenrum überhaupt Bedarf habe. Würde es ordentlich abbilden, käme jetzt auch nicht der Gedanke auf, eine Alternative zu suchen. Erst recht nicht, wenn OM gerade nicht Cashback auf Telezooms anbietet. Denn mit den aktuellen Objektiven decke ich weitgehend ab, was ich aktuell fotografiere. Natürlich gibt es auch der Wunsch, andere Fotomotive aufzunehmen. Ein paar Vögel haben das Interesse an mehr Brennweite geweckt, daher der Gedanke an 100-400 und das mit einem 12-100 nach unten abzurunden. Aber jetzt, wenn die Tage kürzer werden, wäre Indoor-Makrofotografie mal interessant. Letzteres geht für ein bisschen herumspielen mit dem 12-40 Pro bis ca. 1:3 Vergrößerung ohne extra Investition, da fehlt mir eher lichttechn. noch ein wenig Equipment.

Und um das dreistellige Budget noch genauer zu präzisieren - du hast es ja schon erkannt, aber für den Rest nochmal - ist es für aktuell und für ein Objektiv gedacht. Sollte ich mich für das 12-100 Pro f4 entscheiden, dann würde ich natürlich erst zu einem späteren Zeitpunkt nach oben hin eine Alternative anschaffen. Genauso auch andersherum… würde ich jetzt ein 100-400 anschaffen, müsste sich ein 12-100 noch ein wenig gedulden. Da würde ich dann zwischenzeitlich notgedrungen bei 12-40 und 40-150 f4-5,6 bleiben. 

 

vor 1 Stunde schrieb floville:

würde ich jetzt ein 100-400 anschaffen, müsste sich ein 12-100 noch ein wenig gedulden. Da würde ich dann zwischenzeitlich notgedrungen bei 12-40 und 40-150 f4-5,6 bleiben. 

eventuell kannst mit der lücke zwischen dem 12-40 und dem 100-400 eine weile leben. später stellst du eventuell ja fest, dass du in dieser Lücke eher eine Festbrennweite siehst ( zB 56/1.4 oder 75/1.8)

vor 2 Stunden schrieb floville:

… würde ich jetzt ein 100-400 anschaffen, müsste sich ein 12-100 noch ein wenig gedulden.

Kann ich alles irgendwie noch verstehen, aber ich nagele Dich mal auf Deinen für diesen Thread gewählten Titel fest:

„Olympus 40-150mm f4-5.6 behalten, austauschen oder ersetzen durch ein besseres Objektiv?

Ich wäre mir nicht sicher, wenn ich gerade mit der Abbildungsleistung meines Objektivs nicht zufrieden bin, ob ich mir dann noch zusätzlich ein OMDS 100-400 mm ins Portfolio holen würde, was ich zumindest als Mark l für eine kleine Diva halte. Da gab es viele Diskussionen wegen dem fehlenden Sync IS, welche Art der Stabilisierung man denn nun wählen sollte. Auch kann ein Gebrauchtkauf wieder für Überraschungen sorgen. Als erstmal gebranntes Kind fängt man da garantiert wieder das Pixelpeepen an und bei solchen Brennweiten hat man auch mit gut justiertem Glas naturgemäß höheren Ausschuss. Das würde ich mir jetzt nicht geben wollen. Das soll nicht heißen, dass das Glas nichts taugt.

  • Author
Am 6.10.2025 um 21:31 schrieb Select de Meo:

Kann ich alles irgendwie noch verstehen, aber ich nagele Dich mal auf Deinen für diesen Thread gewählten Titel fest:

„Olympus 40-150mm f4-5.6 behalten, austauschen oder ersetzen durch ein besseres Objektiv?

Wie wir wissen, ist der Kopf rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. Und so kam es jetzt, dass ich beim Stöbern im Internet Gefallen an dem bisher nicht beachteten Oly 75-300 fand. Und da es bis heute bei Amazon Prime als Schnapper drin war, habe ich es kurzerhand bestellt. Ich werde nach ein paar Testaufnahmen entscheiden, ob es bleiben darf. Ein bisschen wurmt mich natürlich die aufkommende Lücke von 40-75mm, andererseits wäre ich mit 300mm am oberen Ende wohl auf längere Zeit wunschlos glücklich. Wenn es mir nicht zusagt, habe ich immer noch die Cashbackaktion für das 40-150 im Hinterkopf oder ich lasse es erst mal gänzlich bleiben. Mit "Negative abfotografieren" und "Indoor-Makrofotografie" hab ich schon zwei Projekte am Start, die mich eine Weile beschäftigen werden.

vor 9 Stunden schrieb floville:

wäre ich mit 300mm am oberen Ende wohl auf längere Zeit wunschlos glücklich

Sieh dir die Qualität an langen Ende genau an. Meines ist erst nach einem Servicebesuch akzeptabel.

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