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Aus verschiedenen Gründen war ich fünf Jahre kaum mit meinem Lieblingshobby beschäftigt. Meine letzte Kamera habe ich mir 2020 gekauft (eine OLYMPUS OM-D E-M5 Mark III), außerdem habe ich eine OM-D E-M1 Mark III und eine PEN-F sowie einen großen Objektivpark, der vom Ultraweitwinkel samt Fisheye bis zum 300mm f4 alles abdeckt.

Nun hatte ich Bock, mal wieder in einen Body zu investieren. Nur: Trotz 5 Jahren Pause reizt mich da nichts. Klar, der Autofokus einer OM1 (bzw. OM1 Mark II) oder einer OM3 ist sicherlich deutlich besser als bei meinen Bodys - aber sonst?

Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde: Ich liebe "mein" MFT-System und habe nicht umsonst bisher knapp 20k investiert, mit meinen Objektiven bin ich extrem glücklich. Aber dass man hier seit meiner PEN-F von Anfang 2016 (!) bei 20 MP stagniert, ist ja wohl ein (schlechter) Witz, oder? Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass das ausreicht oder in der Sensorgröße begründet liegt. Jeder Smartphonewinzsenor kommt heute auf 48MP ... 

Und vor allem: Wie möchte der Hersteller meiner Wahl so eigentlich neue Kameras verkaufen? Also mir fehlt da zumindest der Anreiz. Oder übersehe ich da etwas Bahnbrechendes? 

Nun ja, 

Ich empfinde den Sprung von der m1.3 zur om1.1 , ich habe beide, schon als gross : u.a. besserer af, besseres Menü, bei stacking, ... erheblich schneller,  ... Im Forum gibt es genug threads dazu.

Smartphones betreiben oft pixel binning (oder so), aus 50mp werden 12,5, ist bei den winzsensoren wohl auch besser. Oder sie erfinden Details wie mein pixel.

Mein lieblingsfoto hat 8mp.

 

Jeder wie er mag.

 

Grüße 

Tom

Und lt. Anwendern im Forum ist sogar in bestimmten Situationen ein Wechsel von om1.1 zu om1.2 sinnvoll. Ich werde da eher auf eine om1.3 warten, bin seit 2022 mit der om1.1 sehr zufrieden.

 

 

Edited by tomkn

vor 18 Stunden schrieb Lichtmatters:

Aber dass man hier seit meiner PEN-F von Anfang 2016 (!) bei 20 MP stagniert, ist ja wohl ein (schlechter) Witz, oder? Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass das ausreicht oder in der Sensorgröße begründet liegt. Jeder Smartphonewinzsenor kommt heute auf 48MP ...

Schon, aber die werden dann “gebinnt” und/oder an den Bildern wird hinterher rumgerechnet, bis der Doktor kommt, damit etwas halbwegs Anständiges (soll heißen, auf dem Handybildschirm halbwegs anständig Aussehendes) herauskommt. Die Smartphonewinzsensoren haben eben auch mikroskopische Pixel und kleine poplige Linsen – da muss man eben schummeln, denn die Gesetze der Physik können auch Apple und Samsung nicht aushebeln, sondern allenfalls provisorisch umschiffen.

Bei Micro-Four-Thirds sind die 20 Megapixel ein “Sweet Spot”, der anscheinend einen brauchbaren Kompromiss repräsentiert. Ein Kleinbildsensor mit derselben Pixelgröße hätte 80 Megapixel, und eine entsprechende Kamera gibt es m.W. nicht im Handel – aus guten Gründen, denn der Objektivbau würde erschwert und man müsste vermutlich mehr vom Stativ aus fotografieren, um sich keine Unschärfe einzuhandeln. Die Megapixelzahl bei µFT dramatisch zu erhöhen hätte höchstwahrscheinlich unangenehme Konsequenzen für das Rauschverhalten, so dass man wieder mehr rumrechnen müsste (und wer vom Computer entrauschte und glattgebügelte Fotos mag, der kann ja sein Smartphone benutzen). Außerdem würde die Beugung dazu führen, dass man noch weniger abblenden kann als jetzt schon (wo von Blenden mit größerer Zahl als 8 meist abgeraten wird). Viel mehr Megapixel würden auch die Implementierung von “Computational Photography”-Features wie Live-ND, Live-Composite, Artfilter usw. aufwendiger machen, da in der Kamera mit größeren Datenmengen zu operieren wäre, und auch später auf dem Computer zu viel größeren Dateien, längerer Rechenzeit für die Bearbeitung usw. führen. Das ist die Sache in den meisten Fällen nicht wirklich wert. Auch 20-Megapixel-Fotos kann man, falls nötig, riesengroß ausdrucken. Der einzige echte Grund für mehr Megapixel wäre, dass man leichter Ausschnittvergrößerungen machen könnte – vielleicht interessant für Tier- oder Sportfotografen, die es schwierig finden, ihre Objekte der Begierde formatfüllend auf den Sensor zu kriegen, aber sonst nicht unbedingt ein zwingendes Argument.

Und es kann ja sein, dass die Megapixel-Zahl bei Olympus/OMDS seit der PEN-F “stagniert”, aber ich würde trotzdem den 20-Megapixel-Sensor der PEN-F nicht mit dem 20-Megapixel-Sensor der OM-1 in einen Topf werfen wollen, denn das sind zwei völlig verschiedene Kreaturen.

Panasonic hat es bekanntermaßen mit einem 24-Megapixel-Sensor versucht, aber die Bildqualität ist bei der G9 II dem Vernehmen nach eher schlechter als bei der OM-1 mit ihrem 20-Megapixel-Sensor (und der tatsächliche Unterschied zwischen 20 und 24 Megapixel, was die Auflösung der Bilder angeht, ist jetzt auch nicht so dramatisch). Anscheinend setzt Olympus/OMDS da also grundsätzlich schon auf das richtige Pferd – ein 48-Megapixel-µFT-Kameragehäuse würde vielleicht den Leuten gefallen, die autoquartettmäßig große Zahlen mögen, aber es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass es auch schönere Bilder machen würde.

vor 18 Stunden schrieb Lichtmatters:

Und vor allem: Wie möchte der Hersteller meiner Wahl so eigentlich neue Kameras verkaufen?

Das ist eine völlig andere und sehr berechtigte Frage. “Mehr Megapixel” ist da aber sicher nicht die einzige Richtung, in die Bewegung möglich ist. Ich habe seinerzeit den Schritt von der OM-D E-M5 II zur OM-1 gemacht, und der hat sich für mich schon sehr gelohnt – die höhere Geschwindigkeit, besserer Sucher, besserer Autofokus, bessere Benutzerführung, mehr Features usw. Der Schritt von 16 auf 20 Megapixel war für mich gegenüber den vielen anderen Verbesserungen völlig irrelevant. Die E-M5 II war in ihrer Zeit sehr gut, aber den insgesamten Unterschied merkt man doch ziemlich deutlich, wobei von der OM-D E-M5 III bzw. E-M1 III das “Delta” zur OM-1 natürlich kleiner ist.

Das Problem für OMDS ist, was mich betrifft, eher, dass sie eine Kamera herausbringen müssten, die merklich besser ist als die OM-1 (was IMHO weder für die OM-1 II noch für die OM-3 gilt, zumal ich auch eine PEN-F habe), und das könnte aus meiner aktuellen Sicht durchaus schwierig werden.

Edited by anselm

vor 12 Stunden schrieb Lichtmatters:

Aus verschiedenen Gründen war ich fünf Jahre kaum mit meinem Lieblingshobby beschäftigt. Meine letzte Kamera habe ich mir 2020 gekauft (eine OLYMPUS OM-D E-M5 Mark III), außerdem habe ich eine OM-D E-M1 Mark III und eine PEN-F sowie einen großen Objektivpark, der vom Ultraweitwinkel samt Fisheye bis zum 300mm f4 alles abdeckt.

Nun hatte ich Bock, mal wieder in einen Body zu investieren. Nur: Trotz 5 Jahren Pause reizt mich da nichts. Klar, der Autofokus einer OM1 (bzw. OM1 Mark II) oder einer OM3 ist sicherlich deutlich besser als bei meinen Bodys - aber sonst?

Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde: Ich liebe "mein" MFT-System und habe nicht umsonst bisher knapp 20k investiert, mit meinen Objektiven bin ich extrem glücklich. Aber dass man hier seit meiner PEN-F von Anfang 2016 (!) bei 20 MP stagniert, ist ja wohl ein (schlechter) Witz, oder? Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass das ausreicht oder in der Sensorgröße begründet liegt. Jeder Smartphonewinzsenor kommt heute auf 48MP ... 

Und vor allem: Wie möchte der Hersteller meiner Wahl so eigentlich neue Kameras verkaufen? Also mir fehlt da zumindest der Anreiz. Oder übersehe ich da etwas Bahnbrechendes? 

Es hängt davon ab, was Du gerne fotografierst.

Wenn Du mit Deiner Pen-F lieber fotografierst als mit Deiner EM1.3, dann brauchst Du nichts Neues. Wenn Dir die letzten paar Prozent Bedienkomfort egal sind, dann brauchst Du nichts Neues.

Sensel (SENsor ELements) haben die OM1 und die OM1.2 übrigens 80, Pixel dann halt 20. Und wenn Dir, was ich nicht vermute, Tierfotografie wichtig ist, dann ist die OM1.2 an entscheidenden Stellen für mich deutlich besser als die OM1. Aber die EM1.3 war, vom C-AF her, auch schon gut.

Du sprichst mit Deiner Frage natürlich wichtige Punkte an. Ich vermute, dass das nächste Spitzenmodell 25 Millionen Pixel (100 mio Sensel) haben könnte.

 

Hi,

zu den hohen Auflösungen der Smartphones möchte ich was anmerken. Solange man das ganze Bild nimmt ist es manchmal "wow" unter bestimmten Situationen. Sobald aber viele kleine nicht erwartbare Details im Bild sind, wird es gruselig. 

Beispiel: Früher Morgen, Hecke, ca. 50 Spatzen auf der Hecke. Gehst du zurück und holst die Kamera mit leichten Tele, sind sie weg. Gehst du näher, sind sie weg. Smartphone gezückt, 50 MP eingestellt, Gegenlichtsituation (später konnte ich das umgehen). 

Ergebnis: Durch die Gegenlichtsituation fast alles unscharf, Crop kann man vergessen. Um die Vögel starke Schärfe Kontrastlinien, Blattwerk Matsch. Effektive Auflösung gefühlt 2 MP. 3 Min später andere Stelle der Hecke, wo die Vögel hin geflogen sind. Licht im Rücken. Ergebnis nicht viel besser. Crop kann man vergessen, Details matschig, wieder Schärfelinien um die Vögel und Blätter Matsch. Hier finden die Routinen keine Möglichkeit den Matsch des Sensors wiederherzustellen. Bilder haben nur Beweis- aber keinen Erinnerungswert. Egal mit welchem Objektiv und welcher (m)FT Kamera; da wäre besseres raus gekommen.

Schönen Gruß 

Werner

Hallo,

bei dem vorhandenen MFT-Equipment ist ja alles dabei. Daher gibts wohl keinen Anreiz hier etwas neues zu kaufen - um diese Frage zu beantworten.

Nach 5 Jahren Pause würde ich mich fragen, welche Fotos ich machen will? Investiere ich lieber in Fotofreizeit? Oder möchte ich Technik?
Für mich wäre im letzteren Fall ein Mittelformat mit hoher Auflösung (100 MP) die Lösung – aber ich fotografiere überwiegend Landschaft.

Aktuell bin ich sehr zufrieden mit meiner MFT-Ausrüstung. Für das Mittelformat fehlen mir einfach die finanziellen Möglichkeiten.

Beste Grüße
Eric

 

vor 14 Stunden schrieb Lichtmatters:

Trotz 5 Jahren Pause reizt mich da nichts.

Dann lass einfach alles so, wie es ist.

vor 9 Stunden schrieb W.P.:

Hi,

zu den hohen Auflösungen der Smartphones möchte ich was anmerken. Solange man das ganze Bild nimmt ist es manchmal "wow" unter bestimmten Situationen. Sobald aber viele kleine nicht erwartbare Details im Bild sind, wird es gruselig. 

Beispiel: Früher Morgen, Hecke, ca. 50 Spatzen auf der Hecke. Gehst du zurück und holst die Kamera mit leichten Tele, sind sie weg. Gehst du näher, sind sie weg. Smartphone gezückt, 50 MP eingestellt, Gegenlichtsituation (später konnte ich das umgehen). 

Ergebnis: Durch die Gegenlichtsituation fast alles unscharf, Crop kann man vergessen. Um die Vögel starke Schärfe Kontrastlinien, Blattwerk Matsch. Effektive Auflösung gefühlt 2 MP. 3 Min später andere Stelle der Hecke, wo die Vögel hin geflogen sind. Licht im Rücken. Ergebnis nicht viel besser. Crop kann man vergessen, Details matschig, wieder Schärfelinien um die Vögel und Blätter Matsch. Hier finden die Routinen keine Möglichkeit den Matsch des Sensors wiederherzustellen. Bilder haben nur Beweis- aber keinen Erinnerungswert. Egal mit welchem Objektiv und welcher (m)FT Kamera; da wäre besseres raus gekommen.

Schönen Gruß 

Werner

Du verlässt tatsächlich das Haus ohne om1, 40-150 2.8, laowa 6mm , 12-40 2.8 und godox ?

Ich fühl mich schon komisch wenn ich zum Einkauf das Berlebach zu Hause lasse.

🙂

Grüße 

tom

heute herbstbilder mit und ohne hdr, mit om1 und pixel8.

wie im letzten Jahr : die Blätter auf den om1.1 fotos gibt es wirklich. 

vor einer Stunde schrieb tomkn:

Du verlässt tatsächlich das Haus ohne om1, 40-150 2.8, laowa 6mm , 12-40 2.8 und godox ?

Tatsächlich gehe ich noch zum Gottesdienst in die Kirche, ohne Foto Equipment dabei zu haben. Die Menschen könnten von "Beweisfotos" verschreckt werden zwecks Verfolgung. 😜

Von den genannten Teilen habe ich auch nur das 12-40 mm f/2,8 😁. Ich habe dazu alles eine Nummer und 2 Generationen kleiner: Olympus OM-D E-M1 II(und 3 ältere Bodies); mFT 9-18 f/4-5,6; mFT 40-150 f/4-5,6, FL-36R und diverse andere Objektive und Blitze.

Die OM-1 hatte ich mal in der Hand. Die E-M1 II schmeichelt sich jedoch etwas besser hinein. Klebt quasi darin fest...

Schönen Gruß 

Werner

  • Author
Am 19.10.2025 um 10:11 schrieb baschdl:

Dann lass einfach alles so, wie es ist.

So mache ich das 😉

Gegenwärtig wäre mir der Benefit definitiv zu klein. Früher gab es von Generation zu Generation einen Sprung, heute eher Trippelschritte. Da ging in der ersten EM1 Generation gefühlt mehr durch die Softwareupdates als heute bei der Erneuerung  der Hardware …

Gerade eben schrieb Lichtmatters:

So mache ich das 😉

Gegenwärtig wäre mir der Benefit definitiv zu klein. Früher gab es von Generation zu Generation einen Sprung, heute eher Trippelschritte. Da ging in der ersten EM1 Generation gefühlt mehr durch die Softwareupdates als heute bei der Erneuerung  der Hardware …

Irgendwann wird es auch immer schwieriger große Entwicklungssprünge zu machen

Das war schon in der analogen Zeit so, irgendwann waren die Kameras so ausgereift das es eher auf bessere Filme ankam

VG Ludwig

  • Author

Jede Menge Potential für MFT schlummert sicherlich noch in der Computational Photography. Den High-Res-Modus finde ich wirklich beeindruckend (deutlich mehr Detailtreue und höherer Dynamikumfang) - wenn die Hardware mal in der Lage ist, das für bewegte Bilder zu leisten wäre das endlich mal wieder ein richtiger Sprung und ich hätte definitiv einen neuen Body 😉

vor 5 Stunden schrieb Lichtmatters:

Früher gab es von Generation zu Generation einen Sprung, heute eher Trippelschritte.

Nun ja, das liegt im Auge des Betrachters. Der neue Sucher ist eine Offenbarung. Und für alle, die Verwendung für einen wirklich zuverlässigen C-AF und die damit einhergehenden Motiverkennungen haben, sind das nicht nur Trippelschritte. Außerdem ist die Toleranz der RAWs aus der OM-1 für massive Eingriffe in der Bearbeitung deutlich ausgeprägter das bei den Vorgängerinnen. Ob das den Invest rechtfertigt, ist dann natürlich eine sehr persönliche Entscheidung.

Am 18.10.2025 um 19:55 schrieb Lichtmatters:

Nun hatte ich Bock, mal wieder in einen Body zu investieren. Nur: Trotz 5 Jahren Pause reizt mich da nichts. Klar, der Autofokus einer OM1 (bzw. OM1 Mark II) oder einer OM3 ist sicherlich deutlich besser als bei meinen Bodys - aber sonst?

Für mich war der Schritt von der E-M1.x Kamerageneration zur OM-1.x Generation der größte Schritt, seitdem Olympus die erste 1er Kamera herausgebracht hatte.

  • Neues, viel besseres Menüsystem (endlich)
  • hoch auflösender Sucher (endlich)
  • wesentlich verbessertes AF System mit Motiverkennung und neuem Sensordesign mit AF Zellen über die ganz Fläche
  • Sensor mit spürbar besserem Rauschverhalten
  • Insgesamt deutlich performantere Hardware 

Wenn man von der E-M1.x kommt, ist der Schritt zur OM-1.x die sinnvollste Investition seit langem.

Funktionen, welche Bildinhalte berechnen oder verrechnen („Computational“) reizen mich nur wenig, das interessante ist da noch Live Composite.

 

Edited by tgutgu

vor 6 Stunden schrieb Lichtmatters:

Früher gab es von Generation zu Generation einen Sprung, heute eher Trippelschritte.

In der Rückschau waren der Schritt von E-M1.2 nach E-M1.3 tatsächlich nur ein Trippelschritt. Von E-M1.1 war der wichtigste Punkt, dass man dieser qualitätsmäßig fürchterlichen ersten 1er Kamera (grünstichige Sucher, Shutter Shock, einbrennende Sucher, abgehende Gummierung, defekte Einstellräder) etwas qualitativ solides nachfolgen ließ. Von der E-M1.3 zur OM-1.1 hat dann wieder eine neue Kameraplattform eingeläutet.

Übrigens, wenn man sich unsicher ist, ob eine OM-1 I oder II einem wirklich mehr bietet; warum nicht OMs Test & WOW nutzen, dafür gibt es das doch 😉

Einfach selbst testen, dann kann man besser sagen, ob es einem den Preis wert ist, oder nicht 😉

 

Würde ich, ausgehend von meiner E-M1 II einem OM-1 II kaufen? Nein.

Das ist nur zu viel Geld für eine Kamera, aktuell, andererseits würde ich mich nicht gegen die Cam wehren, wenn ich die Geschenkt bekomme (muss mir nur mal nen entsprechenden Gönner bzw. eine Gönnende suchen) 😄 

 

Grundsätzlich aber, wie auch andere schon schrieben:

 

1. Warum was neues, wenn das alte alles kann was man braucht? (Wäre bei mir zu etwa 90% so, die letzten 10& wären bei mir die deutliche bessere AF Leistung in den OM-1) 

2. Megapixel im MFT System sind für mich auch weniger das Argument; im Kleinbild muss ich für deutlich mehr Pixel auch verdammt gut bezahlen, und der Nutzen ist nicht sonderlich groß, wenn ich nicht richtig viel mehr ausgebe und Richtung 60MP gehe. 

 

3. Und das ist der wichtigste eigentlich: Fotografieren soll Spaß machen, und so lange das mit der vorhandenen Ausrüstung geht, sollte man den Spaß genießen, so lange es geht und so viel es geht 😉

vor 14 Stunden schrieb Lichtmatters:

Jede Menge Potential für MFT schlummert sicherlich noch in der Computational Photography. Den High-Res-Modus finde ich wirklich beeindruckend (deutlich mehr Detailtreue und höherer Dynamikumfang) - wenn die Hardware mal in der Lage ist, das für bewegte Bilder zu leisten wäre das endlich mal wieder ein richtiger Sprung und ich hätte definitiv einen neuen Body 😉

Gerade in der Computational Photography bietet OMDS einiges, was es bei anderen Herstellern gar nicht oder nur in sehr teuren Bodys gibt.

Mal ein kleiner Vergleich zu anderen Herstellern:

  • Es gibt Hersteller, die können immer noch nicht Pro-Capture in RAW.
  • Es gibt Hersteller, die bieten immer noch kein High-Res an. Mittlerweile ab der OM-1 II wird 14-Bit RAW bei High-Res unterstützt.
  • Es gibt keinen Hersteller, der LIVE ND oder LIVE GND neben OMDS anbietet.
  • Live Composite gibt es nur bei OMDS und Panasonic.
  • Bei Fokus Bracketing ist OMDS bezüglich der Leistung ungeschlagen.
  • usw.

Wenn viel Wert auf eine hohe Auslösung bei der Aktionfotografie gelegt wird, dann wird es bei KB mit einem stacked Sensor schnell teuer. Bei den KB Bodys mit nicht stacked Sensoren gibt es starke Einschränkungen beim Speed und mit dem elektronischen Verschluss kommt es schnell zum Rolling Shutter. Z. B. eine A7RV mit ihren 61MP ist auch nicht gerade ein Schnäppchen und dafür noch sehr langsam.

Mir persönlich reicht bei KB 24MP oder bei MFT 20MP. Habe dafür auch wesentlich kleiner Datenmengen zu verarbeiten.  Bei entsprechenden guten Objektiven ist ein ansehnlicher Crop auf 5-6MP kein Problem und ggf. kann bei bedarf, die Ergebnisse z. B. noch mit Topaz Photo AI aufgepimpt werden.  

Bezüglich Ausstattung, Leistung und integrierten Features wird es in der Preisregion einer OM-1 (II) bei den anderen Herstellern doch schon recht eng.  

Edited by FotoUwe

vor einer Stunde schrieb FotoUwe:

Es gibt Hersteller, die bieten immer noch kein High-Res an. Mittlerweile ab der OM-1 II wird 14-Bit RAW bei High-Res unterstützt.

Das ist richtig. Aber ich hätte gern auch 14 Bit RAW in der normalen Auflösung. Das habe andere Hersteller.

Edited by pit-photography

vor 16 Minuten schrieb pit-photography:

Das ist richtig. Aber ich hätte gern auch 14 Bit RAW in der normalen Auflösung. Das habe andere Hersteller.

Irgendwie geht man an bestimmten Stellen immer Kompromisse ein😏

Meine Lumix S1 II hat dann bei Speed Priority auch nur 12-Bit RAW aber dafür eine schnellere Auslesegeschwindigkeit als mit 14 Bit.

Edited by FotoUwe

vor 2 Stunden schrieb Chris-W201-Fan:

Fotografieren soll Spaß machen, und so lange das mit der vorhandenen Ausrüstung geht

Volle Zustimmung und genau, dass ist der Grund, weshalb ich heute mit der OM-1.2 fotografiere. Das alte Menüsystem war grauenvoll, zu verschachtelt und wichtige Parameter, z.B. die Einstellung der Fokusreihen Parameter, waren nur durch viele Klicks erreichbar. Die Motiverkennung ist ein wichtiges Instrument, um den AF zuverlässiger zu machen, das hat bei den E-1.x Kamera bei bewegten Objekten immer wieder genervt. Der klar, hoch auflösende Sucher ist beim Fotografieren ein Genuss. Also gerade das Argument Spaß beim Fotografieren ist eine der Hauptmotivation für mich, eine OM-1.x zu kaufen.

Die E-M1.x haben halt an vielen Punkten den Spaß eher verhindert.

Moin,
bei mir stand auch vor 1,5 Jahren eine Neuorientierung bzgl Forografie an. Die Frage danach, was mit digitaler Fototgrafie noch machbar ist im Vergleich zu Smartphone only!
Meine Entscheidung fiel in Richtung "Weiter machen mit dem Olympus-Gerätschaften", die ich schon hatte.
Was mich allerdings mächtig voran gebracht hat, war mich in Sachen Software neu aufzustellen. Vorher war ich der Meiniung, möglichst wenig nachbearbeiten, besser JPEG OOC. Mit DxO Photolab und der Entscheidung für mehr RAW-Bearbeitung hat mein Hobby wieder Schwung gewonnen. Die Nachbearbeitung fällt damit weniger aufwendig aus, als ich das von LR gewohnt war. Software hat einen entscheidenen Anteil daran, das ich nun mehr aus dem Bildsensor der OM und Olympus-Kameras herausholen kann. Damit erübrigt sich für mich der Wunsch nach mehr Pixel.
Das nur als Anregung von mir ... neue Hardware ist vielleicht nicht nötig!
Grüße,
Arne

vor 4 Stunden schrieb tgutgu:

Volle Zustimmung und genau, dass ist der Grund, weshalb ich heute mit der OM-1.2 fotografiere. Das alte Menüsystem war grauenvoll, zu verschachtelt und wichtige Parameter, z.B. die Einstellung der Fokusreihen Parameter, waren nur durch viele Klicks erreichbar. Die Motiverkennung ist ein wichtiges Instrument, um den AF zuverlässiger zu machen, das hat bei den E-1.x Kamera bei bewegten Objekten immer wieder genervt. Der klar, hoch auflösende Sucher ist beim Fotografieren ein Genuss. Also gerade das Argument Spaß beim Fotografieren ist eine der Hauptmotivation für mich, eine OM-1.x zu kaufen.

Die E-M1.x haben halt an vielen Punkten den Spaß eher verhindert.

Das ist aber individuell 😉

Ich hab auch mit E-M1 I und II noch viel Spaß 😉

vor 13 Minuten schrieb Chris-W201-Fan:

Das ist aber individuell 😉

Ich hab auch mit E-M1 I und II noch viel Spaß 😉

So ist es. Habe mit Kameras mit alten Menü-System keine Probleme und komme auch gut klar. Spaß an der Fotografie habe ich immer, egal wie das Menü ist.

Am 18.10.2025 um 19:55 schrieb Lichtmatters:

 Aber dass man hier seit meiner PEN-F von Anfang 2016 (!) bei 20 MP stagniert, ist ja wohl ein (schlechter) Witz, oder? Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass das ausreicht oder in der Sensorgröße begründet liegt. Jeder Smartphonewinzsenor kommt heute auf 48MP ... 

Und vor allem: Wie möchte der Hersteller meiner Wahl so eigentlich neue Kameras verkaufen? Also mir fehlt da zumindest der Anreiz. Oder übersehe ich da etwas Bahnbrechendes? 

Ja das du aufs Marketing reingefallen bist denn dein 48MP Smartphone hat in Wirklichkeit nur 12 MP echte Pixel und die 48 MP ist nur die hochinterpolierte Angabe der Subpixel die aber nichts mehr auflösen weil die die gleiche Farbe haben und nebeneinander liegen und auch nur im Verbund als ein einzelner großer Pixel wirken. 

So einen Quad Bayer Sensor wo ein Pixel aus 4 gleichfarbigen nebeneinanderliegenden Subpixeln besteht hat übrigens auch die OM-1/OM-3. In der Zählweise der Smartphone Hersteller wäre das ein 80 MP Sensor. Machen die seriösen Fotohersteller natürlich nicht. Deren Kunden würden so ein Schwindel natürlich bemerken, im Gegensatz zu den Smartphone Knipsern die auf ihren winzigen Display das eh nicht bemerken und auch keine Bilder mit 48MP speichern und deswegen auch nicht auffällt das diese dann Detailarm und nicht mehr richtig scharf wären weil es dann nur ein vergrößertes 12MP Bild ist.

 

 

 

   

 

Am 18.10.2025 um 19:55 schrieb Lichtmatters:

Aber dass man hier seit meiner PEN-F von Anfang 2016 (!) bei 20 MP stagniert, ist ja wohl ein (schlechter) Witz, oder? Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass das ausreicht oder in der Sensorgröße begründet liegt. Jeder Smartphonewinzsenor kommt heute auf 48MP.

Ich lese regelmäßig mit, kommentiere aber aus Zeitgründen selten bis nie ... jetzt mach ich aber mal eine Ausnahme:

Ich habe meine OM-1 gerade WEGEN der "nur" 20 MP (nicht nur deswegen, aber auch, siehe unten): Dateigröße halbwegs klein, mehr brauch ich nicht.

Ausgehend von einer 16-MP-Lumix G81, die ich immer noch liebe vor allem für unkomplizierte Botanik-Makrofotografie mit dem Lumix G 30mm Macro f/2,8 (bei Panasonic bleibt das Fokus-Peaking im  manuellen Fokusmodus MF durchgehend an im Gegensatz zu meiner OM-1) ...

... habe ich eine kleine Kurve gedreht über die Sony A6700 (alles gut, super AF mit expliziter Insekten-Augenerkennung, ABER kein Pre-Capture), dann auf Fujifilm X-H2s gewechselt (auch super, MIT Pre-Capture bis zu 40 BPS, Stacked Sensor und ebenfalls sehr brauchbarem Insekten-Augenerkennung), ...

... diese beiden APS-C-Cams hatten aber 26 MP und die Dateigrößen waren mir einfach zu groß. Ich hab dann alles verkauft und bin zur OM-1 Mark 1 gewechselt. Und WARUM? Weil sie meines Wissens nach die EINZIGE Kamera auf dem Markt ist, die in Sachen "Einstellbarkeit der Pre-Capture-Funktion" einer Sony Alpha 9 Mark III das Wasser reichen kann ... und ich brauche GENAU DAS:

--> einen Stacked Sensor für geringen bis gar keinen Rolling-Shutter-Effekt, 

--> mindestens 25, besser 50 oder 100 BPS (für den Start von Libellen, Grashüpfern oder Schmetterlingen),

--> die so präzise eingestellt werden können in Sachen "genaue Bildzahl vor auslösen und Gesamtbildzahl", dass ich genau die 0,3 bis 0,5 Sekunden "Zeitreise zurück" rausstanze, die ich brauche, und kaum Überschuss habe. Die X-H2s hat mir immer 40 Bilder geliefert ohne Begrenzung, sodass ich meist viel zuviele im Kasten hatte. 

--> Zudem ist das Rauschverhalten der OM-1 selbst im JPEG vorbildlich, nämlich GENAU GLEICH oder tendenziell sogar einen Hauch besser als mit der X-H2s mit APS-C-Sensor (optimal finde ich die geringste Stufe der JPEG-Entrauschung, das ham sie echt fein hinbekommen). Ab und an schieß ich schonmal ein RAW, ich schau aber, dass ich die JPEGS optimal belichte (toll auch die orange-blaue Über- und Unterbelichtungswarnung), weil ich zuweilen mit 100en Bildern aus dem Gelände komme und die müssen dann fertig sein, keine Zeit für Nachbearbeitung (die selektive Schattenaufhellung in der JPEG-Bearbeitung ist auch so ein geniales Feature). 

Zugegeben, diese Starts sind eine Spezialanwendung, und ich mache das noch nicht lange, aber ich wollt das mal hier reinsenfen (hab grad bissl Ferien und ausnahmesweise mal einen oder zwei  Abende Zeit). Den Anstoß gab mal die Lumix G81 und ein Zufallstreffer auf einen Grashüpfer mit ihren 30 BPS (aber mit brutaaaaaalem Rolling-Shutter-Effekt) und so kam det Janze ins Rollen. 

Man könnte also sagen, dass die OM-1 eine Mini-7000-Euro-Sony-Stacked-Sensor-Konkurrentin im Miniformat ist (auch preislich). Und ich brauch dazu auch keinen Insektenerkennungs-AF, weil ich das bei 1/6400 sec mit dem S-AF mache: Das Schärfeband ist bei der Anwendung mit dem Oly 100-400er unter einem cm breit (mein Allrounder) und es ist reiner Zufall, ob die Viecher ins Schärfeband reinstarten, rausstarten, ne Kurve drehen und doch wieder durchfliegen oder parallel dazu starten (was das Optimum ist). 

Zur Smartphone-Fotografie sag ich nur: Ein Thema für sich, ein Xiaomi 15 Ultra mit Leica-Kamera ist aber schon sehr brauchbar als Immerdabei: mit vier (für ein Smartphone) recht großsensorigen Kameras mit (KB-äquivalenten) 14, 23, 70 und 100mm und sehr feiner optischer Stabilisierung (alle). Hat bei den ersten drei Brennweiten auch Pixel-Binning von 50 MP auf 12,5 MP.  Der 200 MP-1/1,4"-Sensor hinter dem optischen 4,3fach-Zoom (die 100mm) macht einen guten Job bis zur 10 bis maximal 20fachen Vergrößerung, dann ist das auch "over" (und nicht auf Ziele, die einen Punkt-AF benötigen, wobei der AF für ein Smartphone gut ist). Wunderbar (und auch nicht so oft auf dem Markt zu sehen) ist die Telemakro-Funktion des optischen 3fachen-Zooms (KB 70mm): Sehr geringe Naheinstellgrenze, maximaler Abbildungsmaßstab etwa 1:5 (also Pseudo-Telemakro, aber immerhin ein sehr schönes Bokeh). 

Soweit mal, schön Aaaabend noch und beste Grüße in die Runde! 

Edited by Azurblau

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