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Kompaktes Wildlife Foto und Video Setup

Featured Replies

Ich bin auf der Suche nach einem leichten und mobilen Wildlife Foto Setup.
Ich verwende zur Zeit eine Sony A7IV für meine Foto und Video Arbeit. 
Für Wildlife habe ich ein Tamron 50-400
Mehr Brennweite wäre manchmal echt hilfreich, aber ich möchte keine größere Linse verwenden als das Tamron 150-500.
Mit diesen Einschränkungen überlegt man irgendwann ob es nicht besser wäre, eine Crop- Sensor Kamera zu nutzen.
Da ich keinen Zugang habe zu einer APS-C oder MFT Kamera um selber Vergleichsversuche zu machen, würde ich gerne nachfragen ob jemand anderes da schon Erfahrungen hat.
Konkret geht es darum:
Ich möchte den Blickwinkel von, z.B. 800mm erreichen.
Wie groß ist der Unterschied in der Bildqualität am Ende wirklich wenn ich
1. das Bild mit 400 mm an 33 MP Vollformat mache und im Nachhinein zuschneide
2. das Bild mit 400 mm an 26 MP APS-C mache und im Nachhinein zuschneide
3. das Bild mit 400 mm an 20 MP MFT mache

Die Sensoren sind, in dem Vergleich, alle am selben technischen Stand und die Nachbearbeitung, Richtung Rauschreduzierung und Resize ist auch Vergleichbar.

Würde es sich also auszahlen eine Cropsensor Kamera anzuschaffen, bzw. das System zu Wechseln?
Bin gespannt auf eure Einschätzung zu dem Thema

Bei deinen drei Setups wird die mFT-Kamera die besten Ergebnisse liefern, da du bei den anderen stärker croppen musst, als du durch die Mehrpixel gewinnst. Dazu kommt natürlich auch, dass dein Tamron vermutlich (zu) sehr gefordert wird, Bildfehler werden halt beim Croppen deutlicher sichtbar. 

Den Vorteil von APS-C sehe ich bei deinem Szenario überhaupt nicht, da du den "Crop-Gewinn" durch den Pixelverlust beim Sensor wieder ausgleichst. Im Endeffekt kommt es darauf an, wie oft du die längere Brennweite wirklich brauchst. Wenn es wirklich oft ist, lohnt entweder eine höher auflösende KB-Kamera mit möglichst gutem Tele oder eine mFT-Kamera.

Versuche am besten, eine OM-1 II und ein 100-400 über Test and Wow für eine Woche zu testen. Das kostet nichts und du siehst, ob du mit dem Kamerakonzept klarkommst.

Gruß

Hans

vor 4 Stunden schrieb JauAN127:

Die Sensoren sind, in dem Vergleich, alle am selben technischen Stand und die Nachbearbeitung, Richtung Rauschreduzierung und Resize ist auch Vergleichbar.

Nein.

Die Sensoren sind überhaupt nicht vergleichbar.

Der A7IV Sensor rauscht erheblich weniger und hat deutlich mehr Reserven in der Nachbearbeitung.

Dafür ist die Auslesegeschwindigkeit grottig, man kann beim schwenken mit langen Brennweiten sichtbaren Rolling shutter verursachen. 

Der OM1 Sensor ist dafür mit CAF gut fünf mal so schnell (50 FPS), ohne CAF gehen ~x10 schnellere Bildraten. 

Rolling Shutter sieht man seltenst bis gar nicht mit der OM1

vor 4 Stunden schrieb JauAN127:


1. das Bild mit 400 mm an 33 MP Vollformat mache und im Nachhinein zuschneide
2. das Bild mit 400 mm an 26 MP APS-C mache und im Nachhinein zuschneide
3. das Bild mit 400 mm an 20 MP MFT mache

Reale Brennweite bzw. Bildwinkel schlägt Croppen so gut wie immer.

Crop ist immer ein Kompromiss.

Da das Tamron ohnehin schon relativ schwach ist, würde ich auch schätzen das die OM1 hier in dem Vergleich die Nase vorn haben wird.

vor 27 Minuten schrieb Hacon:

Versuche am besten, eine OM-1 II und ein 100-400 über Test and Wow für eine Woche zu testen. Das kostet nichts und du siehst, ob du mit dem Kamerakonzept klarkommst.

Das halte ich für das Beste was du machen kannst.

 

PS: Ich hatte viele Jahre eine OM1.1/OM1.2 und parallel eine A7IV.

Das Tamron ist einfach ein überdurchschnittlich limitiertes Objektiv. Mit einem modernen Objektiv kannst Du das nicht vergleichen, da spielt der Sensor und die verwendete Kamera nicht die entscheidende Rolle.

Mit einem neuen Objektiv wirst Du, unabhängig von der Sensorgröße, einen WOW-Effekt haben.

Willst Du wirklich 800mm am langen Ende haben wirst Du um OM nicht umhinkommen. Da bleibt dann nur noch Canon, aber schwerer und mit miserabler Lichtstärke.

Mft macht mehr Spaß und man nimmt die Kamera eher zur Hand.

vor 12 Minuten schrieb lionfight:

Da bleibt dann nur noch Canon, aber schwerer und mit miserabler Lichtstärke.

Die Firma von der er bereits eine Kamera hat, die hat da auch was im Sortiment. 😇

Vermeintlich schwache Lichtstärke relativiert sich durch das bessere Rauschverhalten.

Dennoch würde ich für Wildtier-Fotografie,  in dem Budget immer die OM1 bevorzugen.

Die In Frage kommende APSC ist deutlich langsamer und wie gesagt die A7IV ist auch schnarch langsam im Vergleich zur OM1.

vor 6 Minuten schrieb Toffie:

Mft macht mehr Spaß

Mein Foto-Spaß war bisher unabhängig vom System. 😇

  • Author

Grüß euch,

Danke für die hilfreichen und sachlichen Antworten.

Die Geschichte mit dem Test and Wow klingt genau nach dem was ich gesucht habe.

vor 14 Stunden schrieb boddah:
vor 18 Stunden schrieb JauAN127:

Die Sensoren sind, in dem Vergleich, alle am selben technischen Stand und die Nachbearbeitung, Richtung Rauschreduzierung und Resize ist auch Vergleichbar.

Nein.

Die Sensoren sind überhaupt nicht vergleichbar.

Damit habe ich gemeint, dass die jeweiligen Sensoren für sich gesehen dem aktuellen technischen Stand entsprechen, und wir nicht aktuelle Vollformat Sensorern mit 10 Jahre alten MFT Sensoren vergleichen. Zum Beispiel.

War quasi nur als Prämisse für den Vergleich gedacht. 

Das 50-400 ist jetzt keine G-Master Pro Linse. Das Stimmt schon. 

Aber sowohl meine Erfahrungen im Feld als auch die allgemeine Meinung im Internet, zeigt eine durchaus gute Leistung des Objektives.

Bis auf die Lichtstärke vielleicht.

Dass es ein "überdurchschnittlich limitierendes, nicht modernes" Objektiv sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Aber wenn so stark gecropt wird, kommen halt alle Limitierungen stark zum Vorschein.

 

Ihr kennt doch sicher die Videos auf Youtube, wo eine R5 mit 600 F4 mit einer OM1 mit 300 F4 verglichen wird.

Würde euch nicht auch der Vergleich 300mm an Canon mit 300mm an MFT interessieren?

Und dann eben den selben Bildausschnitt erzeugen.

Wenn ich die OM in Erwägung ziehe, spielt die Größe des Systems doch sicher auch immer eine Rolle.

Wenn ich da Limitiert bin, aus welchem Grund auch immer, ist dieser Verglich sicher sehr interessant.

Bin auf eure Meinung zu dem Thema gespannt.

LG aus der Steiermark

 

vor 14 Stunden schrieb Rolf-M:

Link zu Test & Wow:

https://my.omsystem.com/test-and-wow

 

Am besten mit einem erfahrenen Telefotografen mit OM-1 treffen um gemeinsam zu fotografieren. Jedes System hat so seine eigenheiten. Mit Hilfe werden die Ergebniss viel näher am möglichen sein als ohne.

Gruß

Gloana

PS: @Nils Häußler Ein Testmöglichkeit mit fachkundiger Unterstützung (FFB; Lünen; ......) nur so als Idee

Edited by gloana

Kannte das Video nicht, aber ich habe mich mit dem Thema intensiver beschäftigt. Bei den Videos ist das immer so eine Sache. Ich habe schon öfters Top-Equipment in den Händen von Personen gesehen, die damit einfach nichts anfangen konnten und auch schon das Gegenteil, Fotografierende die mit mittelmäßiger Ausrüstung hervorragende Ergebnisse gebracht haben. Oder auch Top-Fotografen, die halt das System nicht gut kennen und sub-optimal bedienen. Jedes System muss ein bisschen anders gestreichelt werden.

Ich zeige Dir hier ein paar Folien, die ich anlässlich eines Vortrages bei einem Fotohändler einmal gebastelt habe:
i-HpM6krW-X3.jpg

Da vergleiche ich eine Sony Alpha 1, die ein Freund von mir verwendet, mit einer OM1 (könnte auch eine OM1.2 sein, diesbezüglich egal). Im Vortrag habe ich gesagt, dass ich ohne bedenken oft auf z.B. 3840 x 2160 Pixel beschneide. Mach ich das bei der Alpha 1 croppe ich damit um den Faktor 2,25, bei der OM1 mit (zusätzlichem) Faktor von 1,35. D.h. aus einem 400mm Objektiv am KB-Sensor wird daraus quasi wie 900mm. Am MFT-Sensor wird daraus quasi 400mm x 1,35 = 540mm, mit dem Crop-Faktor des Sensors also 1080mm. Der Unterschied ist eigentlich nicht wirklich entscheidend aus meiner Sicht. Man, oder zumindest ich, würde ihn am ausgedruckten Bild sicher nicht erkennen. Das geht aber, Stichwort Rolling Shutter, nur bei den wirklich schnellen hochauflösenden Sensoren. Als nicht für die 7er-Reihe von Sony. Die halte ich für suboptimal für Wildlife (wenn sich auch was bewegen dürfen soll)

Die zweite Folie bezieht sich auf andere Aspekte. Ich habe hier die Folie mit dem 300/4 genommen (im Vergleich zum 600/4 von Sony), weil Du es erwähnt hast:
i-KzKpSx9-X2.jpg

In meiner Praxis mit der Sony Alpha 1 habe ich jedenfalls bei BIF nicht mehr scharfe Bilder pro Sekunde als mit meiner Ausrüstung geschafft. Und auch bei anderen Tiermotiven war die Sony nicht immer besser vom Resultat her. Dass das Tracking bei der Oly eigentlich nicht den Namen verdient im Vergleich zur Sony stimmt. Aber dafür spricht z.B. die Motiverkennung eine Spur schneller an. In Summe und richtig konfiguriert glaube ich, dass der Abstand zwischen Top-Sony und Top-Oly kleiner ist, als das, was man durch persönliche Verbesserungen erreichen könnte. 

Beide Systeme haben ihre Vorteile. Für mich überwiegen auch nach intensiverer Auseinandersetzung jene des MFT-Systems. 

Zur Objektivwahl:
Wenn Dich der Brennweitenbereich von etwa 400mm interessiert an MFT, dann gibt es eine Menge besserer Alternativen als das 100-400 (egal ob PL oder O). Das beginnt einmal beim 150-400/4.5. Dann ist mein Exemplar des 50-200/2.8 mit meinem MC20 auch besser als jedes 100-400 das ich bis jetzt entweder besessen habe (hatte das PL und das O der 1. Generation) oder ausprobiert habe. Auch das 300 mit MC14 ist den 100-400ern überlegen (ist halt fix). Hier im Forum sind nicht alle so zufrieden mit den MCs wie ich, nur um das zu erwähnen. Offensichtlich habe ich Glück oder besonders schlechte Augen. Ich schalte manchmal für Tests auch beide MCs hintereinander. Da sieht man dann schnell, was Objektive taugen. Du findest hier im Forum ohnehin genug Fotos (auch von Vergleichen mit der Sony). Aber wenn nicht wirklich die gleiche Person die Fotos macht, ist ein Vergleich auch nicht so aussagekräftig.

Edited by Manfred-Wien

vor 2 Stunden schrieb JauAN127:

Das 50-400 ist jetzt keine G-Master Pro Linse. Das Stimmt schon. 

Aber sowohl meine Erfahrungen im Feld als auch die allgemeine Meinung im Internet, zeigt eine durchaus gute Leistung des Objektives.

Selbst das ältere 200-600 G ist erheblich schärfer als das Tamron. Das ist aber kein Thema fürs OM Forum. Die E-Mount Objektiv Diskussion wäre in einem Sony Forum besser aufgehoben.

vor 2 Stunden schrieb JauAN127:

Würde euch nicht auch der Vergleich 300mm an Canon mit 300mm an MFT interessieren?

Wenn ich dich richtig verstehe, dann würde bei dem Vergleich ungefähr das gleiche rauskommen wie beim 600/4 und 300/4 Vergleich nur bei doppeltem Bildwinkel. 😉

Ich hatte mir mehrfach Croppen vs. Brennweite angeschaut.

OM1 + 150-400 vs. Z8 180-600 -> Z8 gecroppt war ungefähr gleich

A1 + 200 - 600 vs. OM1 + 150 - 400 -> A1 gecroppt, OM1 minimal besser

A7IV 200 - 600 vs. OM1 + 150 - 400 -> A7IV gecroppt OM1 sichtbar besser, bei gleichem Bildwinkel OM1 besser, aber nicht mehr so doll

OM1 + 150 - 400 vs. Z8 + 800 -> ziemlich gleich, auch ohne croppen (!)

A1 + 600/4 vs OM1 + 150 - 400 -> A1 deutlich schärfer

Jeweils immer auf einen normierten Bildausschnitt. Die Ergebnisse waren immer ähnlich gut oder manchmal etwas schlechter bei der gecroppten Kleinbild Aufnahme. Das 600/4 fiel positiv aus der Reihe und verträgt am 50 Mpx Sensor auch heftiges Croppen. Kostet mit Kamera aber auch 21000€ 

Fairerweise muss man hier aber auch sagen das 150-400 von OM ist ne Nummer für sich. Kostet auch 7000€+ das hier bessere Ergebnisse erzielt werden als beim 1200€ 200-600 Sony Objektiv sollte zu erwarten sein.

Beim nativen Brennweiten Vergleich hatte Kleinbild in der Bildqualität eher die Nase vorne.  Die Ausrüstung war in der Regel aber doppelt so schwer und doppelt so teuer.

Zudem reden wir hier über 7000€ und 4000€ Gehäuse mit 45 bzw. 50 Mpx also nicht die ursprünglich genannte A7IV oder a6700.

Die OM1.1 gab's neu zeitweise für 1300€ vom Händler. Selbst bis 2000€ gibt's kaum eine Kamera die von den Features und der Geschwindigkeit der OM1 mithalten kann.

Sony hat keine. Ich habe eine A7IV als Backup und schätze diese sehr für meine Urlaubs/Landschaftsfotografie. Wildlife geht mit der Kamera, ich kenne viele die das tun. Es ist aber nicht unbedingt die Stärke der Kamera.

Ansonsten hat @Manfred-Wieneigentlich alles ausführlich dargelegt.

 

Oh. Ich möchte noch Ergänzen das die Bildqualität in der Praxis in der Regel sehr viel stärker von Hitze und Luftunruhe limitiert ist als vom verwendeten Objektiv.

Test & WOW Kamera kostenlos ausleihen und selber probieren!

Edited by boddah

vor 20 Stunden schrieb JauAN127:

Ich bin auf der Suche nach einem leichten und mobilen Wildlife Foto Setup.
Ich verwende zur Zeit eine Sony A7IV für meine Foto und Video Arbeit. 
Für Wildlife habe ich ein Tamron 50-400
Mehr Brennweite wäre manchmal echt hilfreich, aber ich möchte keine größere Linse verwenden als das Tamron 150-500.
[...]
Konkret geht es darum:
Ich möchte den Blickwinkel von, z.B. 800mm erreichen.

Mal ne blöde Frage: Was konkret verstehst du unter Wildlife ? Sprichst du von Birding, von Whalewatching. Bären in Kärnten oder Safari in Afrika ?

Hintergrund meiner Frage ist die maximale Blende bzw das Thema Rauschen. Alle Beiträge hier haben sich auf die Brennweite bezogen, was ja deine Frage implizit mit vorgegeben hatte, aber oft ist es bei Tieraufnahmen so, das man in der früh beim ersten Licht oder Abends in der Blauen Stunde die meisten Tieraktivitäten hat, und wenn dann bei 800mm einfach Dunkel ist, dann hilft dir auch ISO 6400 nicht mehr weiter. Wenn für dich "Wildlife" gleichbedeutend mit "Tag" ist, dann läuft die Diskussion hier schon richtig, wenn aber "Dämmerung" dabei ist, dann spielen Blende und Sensor eine wichtige Rolle.

Ich war z.B. in Afrika auf der Heimfahrt von einem Game drive, also wir eine Leopardin und Ihr Junges entdeckt haben. Bei der Foto-Sichtung hinterher stellte sich heraus, das die Bilder die ich mit dem 40-150 2.8 gemacht hatte, trotz Crop, dann besser waren, als Bilder mit meinem damaligen 400er, denn das wollte dann immer Belichtungszeiten von 1/10 oder so.

Was ich damit sagen will, je nach Einsatz ist Brennweite jetzt nicht das allein-glück-selig-machende Kriterium, das kann unter Umständen etwas komplexer sein.
Aber generell hast du schon recht: "Leicht und mobil" ist das OM-System schon, dazu ist es Wetterfest (falls du auch Pantanal oder sowas ähnliches in Erwägung ziehst). Idealerweise solltest du wirklich mal eine OM-1 mit dem 150-400 oder dem 50-200 in die Hand nehmen. Test&Wow wurde dir hier ja schon als Möglichkeit genannt.

 

  • Author
vor 18 Minuten schrieb Pixeleater:

Mal ne blöde Frage: Was konkret verstehst du unter Wildlife ? Sprichst du von Birding, von Whalewatching. Bären in Kärnten oder Safari in Afrika ?

Absolut keine blöde Frage😂

Ich denke an Steinböcke und Gämse in den Bergen.

Also ist Geschwindigkeit eher weniger ein Thema. Rauschverhalten und vor allem Packmaß aber schon.

Deshalb würde ich die Vorgabe eher so formulieren:

Packmaß sollte die Größe eines 100-400mm Objektives nicht überschreiten.

Gewicht ist weniger ein Problem

Fotos werden auch bei eher schlechteren Lichtverhältnissen gemacht

Für mich würden sich dann folgenden Optionen ergeben (auch hinsichtlich Finanziellen Möglichkeiten):

A7IV mit 150-500 und Croppen wenn nötig

APS-C mit 100-400 (Fuji oder Sony) die hätten halt auch den Benefitt von 4k 120

OM1 mit 100-400

 

 

 

Dann würde ich es ganz einfach ausprobieren. "Theoretisch" wird Dir beim Fotografieren ohnehin nicht helfen 🙂 Bei Gämsen ist es wahrscheinlich wirklich vollkommen egal, da reicht die Sony A7IV sicher. 

  • 2 weeks later...

Ich bin viel mit dem Rad und in den Bergen mit meiner Ausrüstung unterwegs. Jeder leidenschaftliche Fotograf und Videograf strebt danach mit der aktuellen Technik ein formatfüllendes Bild von seinen Lieblingsmotiven zu erhalten. Ich habe nur die 20MP und strebe danach den Sensor zu füllen. Hätte ich eine 60 MP Kamera, hätte ich auch dieses Bestreben. Es könnte für mich nicht der Kaufgrund einer 60MP Kamera sein, nur brauchbare 20MP herauszuschneiden. Ja, Grafiker und Designer machen das aber ich bin Fotograf und will nach dem Abdrücken des Auslösers ein möglichst schönes formatfüllendes qualitativ hochwertiges Gesamtbild haben und nicht zwei Drittel Sensorfläche zum wegwerfen.

Wenn ich so denke und ich glaube, da bin ich nicht alleine, habe ich bei Vollformat schnell ein Problem mit dem Pack Maß und dem Gewicht meiner Ausrüstung. 500 oder 1000 Höhenmeter zu Fuß  mit einem oder zwei Kilo mehr im Rucksack, was bei Vollformat schnell zusammenkommt, ist das eine zusätzlich Herausforderung, die nicht immer bewältigbar ist. Solange jemand Auto nahe Naturfotografie betreibt, Tierpark, Ansitze  usw. würde ich persönlich dem Vollformat den Vorzug geben. Sobald es stundenlange oder sogar Tagestouren zwecks Tierfotografie  mit einer qualitativ hochwertigen Ausrüstung sein sollen , kommt für mich nur MFT in Frage. 

Wirkliches Wildlife ist die Stärke vor allem von OM und ist dafür aktuell der beste Kompromiss!

Grüße

Kurt

vor einer Stunde schrieb turbok:

Wirkliches Wildlife ist die Stärke vor allem von OM und ist dafür aktuell der beste Kompromiss!

 

Was ist denn wirkliches Wildlife?

vor 22 Minuten schrieb boddah:

Was ist denn wirkliches Wildlife?

Die Vorstufe zu wirklich wunderbarem Wildlife, dem sogenannten WWW.

Gruß

Hans

vor 30 Minuten schrieb boddah:

Was ist denn wirkliches Wildlife?

In seinem letzten Satz steht doch was es alles nicht ist.....also alles was dann noch übrig bleibt.

vor 15 Minuten schrieb Toffie:

In seinem letzten Satz steht doch was es alles nicht ist.....also alles was dann noch übrig bleibt.

Und das legt der Verband der wirklichen Wildlife Fotografen fest ?

Oder wer macht das ?

vor 29 Minuten schrieb boddah:

Verband der wirklichen Wildlife Fotografen

Das ist der WWF, nicht wahr? 🤣

vor 1 Stunde schrieb boddah:

Und das legt der Verband der wirklichen Wildlife Fotografen fest ?

Oder wer macht das ?

So hat jeder seine eigene Sicht auf die Dinge.

vor 3 Stunden schrieb boddah:

Was ist denn wirkliches Wildlife?

nun, ich würde dabei immer von den schlechtesten Bedingungen ausgehen, die ich meistern müsste (körperlich wie mental): also z.B. mittlere Bergtour (Tagestour !) in der Schweiz, alles zu Fuß, kein Träger (Sherpa 🥴), Regenperiode trotz sommerlicher Temperaturen auch mal möglich. Es geht also durchaus mal zu Lasten der Motivation.

Da ich dann blöderweise nicht nur das Tele mitnehmen möchte, sondern auch noch Makros mache, muss ich mit wirklich spitzem Bleistift rechnen, da ich weder jung noch besonders groß oder Superman bin. Beim Rucksack habe ich die Grenze seit dem 150-400er beim BP 650 von Lowe gezogen. KB käme daher vom Geld mal abgesehen für mich nicht in Frage. Danke an Herrn Wien für seine sehr schönen Folien, die eigentlich alles Wichtige zeigen 👍

Edited by miclindner

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