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Scheinbar widersprüchliche Objektivkorrektur

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Hallo Zusammen, ich habe folgende Beobachtung mit den OM-D und dem 17mm F1.8 gemacht: Ich bin immer davon ausgegangen, dass das Raw-Bild größer ist (i.S.v. mehr Pixel hat), damit ein wenig "Fleisch" zur Korrektur zur Verfügung steht. Nach der Objektivkorrektur (Verzeichnung), ist das Bild aber größer (zeigt einen größeren Ausschnitt). Ich habe ein RAW-Bild in Aperture entwickelt (alles auf Standard). Aperture "kennt" keine Objektivkorrektur, dennoch zeigt das Bild den gleichen Ausschnitt, wie das kamerainterne Bild (JPEG), welches ja eigentlich korrigiert sein sollte. Ich hätte da einen Unterschied erwartet (Farbe, Kontrast etc. nicht inbegriffen, also nur der Ausschnitt). Nun habe ich das RAW-Bild im Viewer entwickelt (Objektivkorrektur auf "aus") und stelle fest, dass das Bild wie das Kamera JPEG aussieht. Auch hier habe ich einen Unterschied erwartet. Insbesondere, da ich hier immer wieder lese, wie stark das Objektiv verzeichnet. Stelle ich nun die Korrektur auf "AUTO" (hier werden wohl die im Objektiv gespeicherten Werte übernommen), so wird das Bild perspektivisch offenkundig verändert, aber auch größer (man hat am Rand mehr Informationen). Diesen unterschied habe ich nicht erwartet. Begehe ich hier gerade einen Denkfehler? Aber bei dem Wetter kann man sich ja mal damit beschäftigen. Beispielbilder Gruß RB

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Hallo Reinhard, ich hatte den Beitrag bereits bei Erscheinen gelesen und genau das (hier die Beispielbilder mit dem Bass und Verstärker) hätte ich auch bei mir erwartet. Also mehr Rand am unkorrigierten Bild. Der Viewer zeigt aber bei mir das korrigierte Bild mit mehr Rand an. Das lässt also den Schluss zu, dass der Viewer gar nicht das unkorrigierte Bild anzeigen kann (gleiches gilt ja dann auch für Aperture). Bleibt die Frage offen, warum im Viewer das Einschalten der Objektivkorrektur mehr Rand erzeugt. Ich probiere es mal mit eine anderen RAW-Interpreter und melde es mal zurück. Gruß RB

Hallo, ich glaube inzwischen, dass der Viewer ein Programmierfehler hat. Grundsätzlich ist das entwickelte Bild korrigiert. Stellt man unter Bearbeiten/ Verzerrungskorrektur von Auto auf Manuell (Verwenden sie die Objektivkorrekturen ist weiter angekreuzt), dann ist das Bild unkorrigiert. Nimmt man den Haken bei "Verwenden Sie die Objektivinformation" weg, dann ist das Bild wieder korrigiert. Grüße, Peter

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Ich habe nun mal mit einem anderen RAW-Interpreter (Darktable) rumprobiert und folgendes festgestellt: 1. Darktable zeigt das RAW so an, wie Reinhard es beschreiben hat (als "Tonne"). 2. Aperture korrigiert das RAW (wie auch immer, warum auch immer), so dass es so aussieht, wie das Kamera-JPEG. 3. Das als JPEG entwickelte RAW aus dem Viewer ist auch bei nicht aktivierter Verzerrungskorrektur bereinigt und sieht dann auch aus wie das JPEG aus der Kamera bzw. Aperture. 4. Aktiviert man nun im Viewer die Verzerrungskorrektur, so wir die Verzerrungskorrektur wohl teilweise rückgängig gemacht, das Bild wird geringfügig größer. Vermutlich hat Peter recht, es handelt sich wohl um einen Programmfehler. So kriegt man auch einen trüben Nachmittag rum. Bleibt eine freudige Erkenntnis für: die ORF-Dateien werden von Aperture korrigiert. Schön! Gruß RB

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