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Test: Ringen 2



Dieses Foto ist hier in Verbindung mit dem thread [url=http://www.oly-forum.com/forum/alles-andere/akkreditierung-und-sportfotografie]"Akkreditierung und Sportfotografie"[/url] hochgeladen. Ein weiteres Test-Ergebnis mit dem selben Thema ist hier zu sehen: [url=http://www.oly-forum.com/gallery/view/test-ringen-1?context=user_recent&tag=]Test: Ringen 2[/url] Es handelt sich um einen Versuch Zugang zur Sportfotografie zu schaffen. Photographisch eins der schwierigsten Gebiete wie ich immer wieder feststellen muss. Dieses Foto ist eins von meinen ersten Tests im Ringen-Verein wo ich selber mitmache. Allein die Beleuchtung in der Halle ist ein Thema und muss Klug gelöst werden. Nachdem ich zwei direkte Blitz-Schüsse gemacht habe die natürlich nichts brauchbares rausbringen, habe ich meine zwei Metz-Blitze an den Seiten der (zum Glück kleine) Halle gebracht. Ich habe versucht die möglichst hoch zu positionieren damit der Weg bis zur Decke kleiner wird. Es gibt ein Foto wo der Raum mit der Decke zu sehen ist. Da kann man sehen wie ich versucht habe das Licht hinzukriegen. Die Blitze habe ich mit der Vernsteuerung vom Olympus E-System betrieben und sofort festgestellt dass ich einfach ihre volle Kraft brauche (also nix mit fein runter regulieren der Leuchtkraft). Kann also das nächste Mal die Yognuos Funk-Dinger benützen weil ich eh nichts einstellen brauchen werde. Wenn mir das Licht zu viel wird kann ich immer abblenden. Meistens haben die auch gut mitgemacht aber es gab auch ab und zu einen Aussetzer (wobei dieser eher der Nachlade-Zeit zu beschuldigten ist, als der Kommunikation mit dem on-Camera Master Blitz der E-5) Beim nächsten Versuch werde ich vielleicht kleine Blitzstative mitbringen und entweder diese auf volle Höhe hochfahren und in dem Raum besser positionieren, oder Reflektions-Schirme ausprobieren. So hoffe ich dass ich mehr Licht auf die Matte hinkriege. Allerdings gibt es auch noch Raum bei der ISO Einstellung, da könnte ich bis 800 oder 1000 ASA gehen und so die Verschlusszeit kurzer machen. Diese Fotos hier sind mit 200 ASA gemacht. Ich merke jetzt wie die Farben von den Holzflächen der Turnhalle ins Warme überkippen. Als Weissabgleich war Blitz-Licht eingestellt, musste aber bei der Bearbeitung der ORFs mit den Farben (und die Beleuchtung) rumschrauben. Hier das Bild mit der Decke der Turnhalle: Test: [url=http://www.oly-forum.com/gallery/view/test-ringen-decke-als-beleuchtungs-reflektor]Ringen Decke als Beleuchtungs-Reflektor[/url] Noch ne Sache: Am Objektiv habe ich ein Pol-Filter gehabt. Die Matte glänzt und es sieht schöner aus wenn es nicht so ist. Und vom Inhalt her ist klar: man muss Erfahrung sammeln bis was gutes kommen kann. Das tolle ist dass bei so einem Training alles viel einfacher ist als wenn es ein wirkliches Kampf-Treffen wäre. Ich weiß nicht ob es möglich wäre da so locker Blitze im Raum hinzustellen. Und nicht alle Hallen sind so klein und bieten eine Decke die man als Reflektor benützen kann.


Empfohlene Kommentare

Ich frage mich nur, warum du mit der E-5 bis ISO 200 rangegangen bist. Selbst mit dieser Kamera kannst du locker bis ISO 1600 oder höher rangehen. Ringen ist zwar gemächtlicher, aber da sind manchmal kurze Verschlusszeiten wertvoller. Es gibt im Ringen Momente, wenn es zum Wurf kommt, dass läuft das schnell ab und da stören Unschärfe durch Verwischungen. Ich selbst habe oft ISO 2000 bei meiner E-3 nehmen müssen, bei Basketball beispielsweise. Auch wegen weiter geschlossener Blende aufgrund der Schärfentiefe ist höherer ISO besser und auch die Verschlusszeit möglichst kurz zu halten. Ich selbst habe Auto-ISO und Programmrad auf S und wähle die Verschlusszeit, die ich benötige. Bei Ballsport in der Halle habe ich 1/400 (ist schon grenzwertig) genommen. Beim Ringen kannst du etwas länger nehmen. Aber 1/60 sek. sind schon aus meiner Sicht zu lang. Was es mit Weißabgleich angeht, meistert die E-5 eigentlich ganz gut. Im anderen Bild ist ja zu sehen, dass viel Holz zu sehen ist. Frag besser vorher, ob Blitze akzeptiert werden. Gerade bei Wettkämpfe stören sie den Sportlern. Mal sehen, was die anderen dazu sagen. Gruß Pit

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Ich frage mich nur, warum du mit der E-5 bis ISO 200 rangegangen bist.
Ich frage mich jetzt auch wieso ich es so gemacht habe. Meistens ist die Kamera auf Auto-ISO eingestellt. Ich habe mehrmals die Erfahrung gemacht dass diese Auto-ISO Einstellung ein sehr nützliches Ding ist. (Seitdem ich Blöderweise einmal in eine Foto-Session in der Düsseldorfer Kirmes im Sommer bei vollen Sonnenschein mit Vergessene ISO 2000 jede Menge gute Aufnahmen versaut habe) In diesem Fall habe ich schon daran gedacht aber konnte nicht auf dem Display die Verwischungen sehen weil ich beim Ringen meine Brille ablege ... Nächstes Mal. Und ich glaune es wird nicht mal nötig sein über 1600 ISO zu gehen. Wenn das Licht besser ausgerichtet werden kann.
Programmrad auf S und wähle die Verschlusszeit
Diese Einstellung habe ich fast nie benützt, aber hier handelt sich eindeutig um einen Fall wo sowas gemacht werden sollte.
Frag besser vorher, ob Blitze akzeptiert werden. Gerade bei Wettkämpfe stören sie den Sportlern.
Der einzige Weg bei richtigen Wettkämpfen diese Möglichkeit zu bekommen (Blitze aufzustellen) scheint mir durch Überzeugende Aufnahmen aus dem Training die dann so gelungen sein müssen dass sie die Veranstalter und die Sportler für eine Duldung überzeugen. Dadurch dass nicht direkt abgeblitzt wird, hat man 'ne Chance dass sie nicht so deutlich und störend wahrgenommen werden. Vielleicht.
Was es mit Weißabgleich angeht, meistert die E-5 eigentlich ganz gut. Im anderen Bild ist ja zu sehen, dass viel Holz zu sehen ist.
Ich hab da bei der Entwicklung der ORFs rumgeschraubt damit die Bilder nicht so warm bleiben wie sei waren. Ja es ist viel Holz in der Turnhalle und das schluckt und reflektiert braunes Licht. Vielleicht sollte man farbige Ausgleichs-Filter auf den Blitzen montieren. (Ich brauch ne ToDo Liste für's nächste Mal).
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Der einzige Weg bei richtigen Wettkämpfen diese Möglichkeit zu bekommen (Blitze aufzustellen) scheint mir durch Überzeugende Aufnahmen aus dem Training die dann so gelungen sein müssen dass sie die Veranstalter und die Sportler für eine Duldung überzeugen. Dadurch dass nicht direkt abgeblitzt wird, hat man 'ne Chance dass sie nicht so deutlich und störend wahrgenommen werden. Vielleicht.
das kommt sehr auf die Sportart an. Bei Mannschaftssportarten wie Handball, Basketball, Futsal (Hallenfußball) blenden die Sportler die umstehenden Personen am Spielfeldrand aus. Blitze registrieren sie nur nebenbei. Das größte Problem bei geblitzten Bildern sind die Schattenwürfe und auch, welche Leistung die Blitze abgeben müssen und das kann in der Nähe des Blitzes verdammt hell sein. Hinzu kommt, wenn die Spieler helles, vor allem weißes Trikot anhaben, es zu unschönen überbelichteten Elemente auf dem Bild. Bei Sportarten, meist bei Einzelspielern, ist das aber sehr unerwünscht. Ich hatte 2007 eine Badminton-Weltmeisterschaft fotografiert und da wurde ausrücklich das Blitzen untersagt, auch von der Zuschauertribüne. Die Konzentration ist bei den Spielern sehr hoch und emfinden selbst bei "Funzelblitzchen" der Kompakten sehr störend. Daher mache ich nie Blitzfotos beim Sport, egal welche Sportart. Was man machen kann um das Rauschen bei High-ISO möglichst gering zu halten: Von Anfang an korrekt belichten. Das heißt, keine dunklen Stellen (beispielsweise Gesichter der Sportlern) im Bild. Oft muss man die Belichtungskorrektur in Plusrichtung (0,3 bis 1,0) regeln. Denn der helle Hallenboden reflektiert das Licht sehr stark und verleitet die Belichtungsmessung oft zur Unterbelichtung. Ist so wie bei Schnee und Strand. Was an Weißabgleich angeht, ist oft essehr schwierig alles in Einklang zu bringen. Bei schwierigen Lichtsituationen ist natürlich RAW angesagt. Schwierig wird es bei Hallen sein, wenn vor allem draußen die Sonne schein, die sehr große Fensterflächen hat und dazu noch künstliches Licht von der Hallendecke kommt. Da muss man abwägen, was bei der Lichtfarbe wichtiger ist. Ich mach erst mal ein paar Bilder mit festem Weißabgleich und schau mir auf dem Monitor an. Ist das Bild entweder zu kühl oder zu warm und entscheide mich dann. Was mir wichtiger ist: Die Sportler sollen keinen rötlichen Kopf haben ;-) Aber es ist immer gut, bei Training die Erfahrungen zu sammeln. Ist ja wie Training, nur aus "sportfotografischer" Sicht ;-) Gruß Pit
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Das größte Problem bei geblitzten Bildern sind die Schattenwürfe
Deswegen zeige ich nicht mal die ersten zwei, drei Fotos die ich mit direktem blitzen ausprobiert habe. Das ging garnicht weil es unakzeptable Ergebnisse herausbrachte.
Die Sportler blenden die umstehenden Personen am Spielfeldrand aus. Blitze registrieren sie nur nebenbei.
Diesen Eindruck hatte ich auch bei meinem Test-Versuch jetzt hier beim Ringen. Allerdings nur beim indirekten Blitzen.
Oft muss man die Belichtungskorrektur in Plusrichtung (0,3 bis 1,0) regeln. Denn der helle Hallenboden reflektiert das Licht sehr stark und verleitet die Belichtungsmessung
Was an Weißabgleich angeht, ... Die Sportler sollen keinen rötlichen Kopf haben ;-)
Danke für die feine Tipps Pit!
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