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Die Kaputtmacher

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Empfohlene Kommentare

Furchtbar! Ich wäre gestern laufen, eigentlich wollte ich eine meiner Lieblingsstrecken laufen, aber es war kein Wald mehr da. Die ersten beiden Baumreihen stehen noch, wahrscheinlich für Menschen die nur auf dem vorgegebenen Wegen bleiben, ansonsten nur Schlamm und Verwüstung. Große Waldstücke wurden einfach gerodet und die Wege waren total durchgepflügt und matschig. Ich habe nur noch geweint, da ich weiß, das ich die Aufforstung, die wahrscheinlich 30 Jahre und länger dauern wird, nicht mehr in dem genießen kann (rein biologisch). Ich habe keine Ahnung von Baumschlag und Aufforstung, dennoch habe ich den Eindruck, das jeder Baum gefällt wird, sogar die intakten Laubbäume. Es ist jetzt meine dritte Laufstrecke, die es innerhalb kürzester Zeit nicht mehr gibt. Ich war immer stolz darauf in Waldhessen zu leben, aber jetzt wohne ich nur noch in Hessen!

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Kennst du die vermeintliche Weissagung des Häuptlings der Cree Indianer  ?

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann"

Ich bin auch kein Förster, Jäger oder sonst ein Experte in Wäldern etc., glaube aber deren Aussage nicht, dass alle diese Bäume so krank sind, dass man sie fällen muss. Für mich ist es oft nur eine Ausrede für Geldmacherei  !!!☹

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ej foto

Geschrieben (bearbeitet)

Vielen Dank SilviaLicht und Wolkenfan ! 

Ich verstehe die derzeitige Forstpraxis selbst auch nicht. Ich glaube das jeder Baum, sei er noch so krank, erheblich wertvoller für unsere Umwelt ist, wenn er stehen bleibt. Ich kann nur jedem Förster raten die Bäume stehen zu lassen und unter ihrem Schutz für diversifizierte Pflanzungen / Sukzession zu sorgen. Selbst kranke Bäume bieten immer noch Schütz vor Hitze und können Wasser speichern. Die Kahlschlagpraxis, der Einsatz von schweren Maschinen werden die Situation im Wald nur noch verschlimmern. Aber in vielen Köpfe bleibt der Wald eigentlich nur Holzlieferant. 

Das Foto zeigt den kläglichen Versuch einen ehemaligen Parkplatz zurück zu bauen und zu renaturieren. Auf der Fläche ist jetzt fast mehr Asphalt als vorher Pflastersteine. 

vor 2 Stunden schrieb SilviaLicht:

...die Aufforstung, die wahrscheinlich 30 Jahre und länger dauern wird...

Das Nachwachsen der Waldes wird definitiv länger dauern. Wir reden - wenn alles gut geht - in etwa 100 Jahren noch einmal darüber.

Beste Grüße
Eric

bearbeitet von ej foto

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vor 14 Minuten schrieb ej foto:

Vielen Dank SilviaLicht und Wolkenfan ! 

Ich verstehe die derzeitige Forstpraxis selbst auch nicht. Ich glaube das jeder Baum, sei er noch so krank, erheblich wertvoller für unsere Umwelt ist, wenn er stehen bleibt. Ich kann nur jedem Förster raten die Bäume stehen zu lassen und unter ihrem Schutz für diversifizierte Pflanzungen / Sukzession zu sorgen. Selbst kranke Bäume bieten immer noch Schütz vor Hitze und können Wasser speichern. Die Kahlschlagpraxis, der Einsatz von schweren Maschinen werden die Situation im Wald nur noch verschlimmern. Aber in vielen Köpfe bleibt der Wald eigentlich nur Holzlieferant. 

Das Foto zeigt den kläglichen Versuch einen ehemaligen Parkplatz zurück zu bauen und zu renaturieren. Auf der Fläche ist jetzt fast mehr Asphalt als vorher Pflastersteine. 

Das Nachwachsen der Waldes wird definitiv länger dauern. Wir reden - wenn alles gut geht - in etwa 100 Jahren noch einmal darüber.

Beste Grüße
Eric

Ich habe mit einem Forstarbeiter in einem Privatwald geredet. Dort wurden nur die wirklich bruchgefährdenten Bäume geschlagen und das waren überwiegend Nadelbäume. Diese werden nach CHINA verschifft!!! Da stellt sich die Frage, wie sich so etwas rechnet. Von Hessen (kein Hafen in Sicht), nach Hamburg transportieren und dort nach China verschiffen ?! Ich bin natürlich auch kein BWLer, aber mein Verstand sagt mir, da läuft etwas gewaltig schief.

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In meiner alten Heimat 33034 Brakel sind heute noch in den Wäldern um Brakel Waldschäden von Kyrill zu sehen,  ein Orkan, der zwischen dem 18./19. Januar 2007 über Deutschland weggefegt ist. Im Weserbergland hat er große Schäden hinterlassen. Die Wiederaufforstung ist im Gang,  ich glaube aber nicht das ich mit meinen 54 Jahren noch erleben werde, wie die jungen Bäume die Lücken schließen und eine einigermaßen stattliche Größe erreichen werden. 😔

bearbeitet von wolkenfan

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vor 2 Stunden schrieb ej foto:

Ich verstehe die derzeitige Forstpraxis selbst auch nicht.

Diese Praxis ist doch von höchster Stelle abgesegnet, so meines Wissens. Nennt man glaube ich Ministerium für Um(unvernunft)  Auch ich kann nur noch fassunngslos den Kopf schütteln.

HG Jürgen

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vor 12 Stunden schrieb SilviaLicht:

... aber mein Verstand sagt mir, da läuft etwas gewaltig schief.

Dein Verstand liegt genau richtig !

vor 11 Stunden schrieb wolkenfan:

In meiner alten Heimat 33034 Brakel sind heute noch in den Wäldern um Brakel Waldschäden von Kyrill zu sehen,  ein Orkan, der zwischen dem 18./19. Januar 2007 über Deutschland weggefegt ist. Im Weserbergland hat er große Schäden hinterlassen. Die Wiederaufforstung ist im Gang,  ich glaube aber nicht das ich mit meinen 54 Jahren noch erleben werde, wie die jungen Bäume die Lücken schließen und eine einigermaßen stattliche Größe erreichen werden. 😔

Es wird schwierig das noch zu erleben, aber es findet immerhin eine Aufforstung statt !

vor 9 Stunden schrieb jürgen1950:

Diese Praxis ist doch von höchster Stelle abgesegnet, so meines Wissens. Nennt man glaube ich Ministerium für Um(unvernunft)  Auch ich kann nur noch fassunngslos den Kopf schütteln.

HG Jürgen

Diktat der Wirtschaft oder der Weg des Geldes. Der Wald muss Holz liefern - Punkt.

Beste Grüße
Eric

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Welche Art von Bäumen wurden denn dort neu gepflanzt? Ich frage, weil es Überlegungen gibt, Bäume zu pflanzen die mit der Trockenheit und der Hitze besser klar kommen. Dann würde ein Kahlschlag und die Neuaufforstung Sinn machen. Die letzten Jahre waren einfach sehr schlecht für den Wald und gut für Borkenkäfer. Die Eschen hier in Schwaben hat auch ein Pilz dahingerafft, der die Wurzeln angreift. Dadurch kippen die gesund aussehenden Bäume einfach um. Ich ziehe heute mal los und zeige euch Bilder davon. Einfach erschreckend.

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ej foto

Geschrieben (bearbeitet)

vor einer Stunde schrieb Sailer:

Welche Art von Bäumen wurden denn dort neu gepflanzt? 

Welche Setzlinge hier im Foto stehen, kann ich im Augenblick nicht sagen, werde es aber herausfinden.

vor einer Stunde schrieb Sailer:

Die Eschen hier in Schwaben hat auch ein Pilz dahingerafft, der die Wurzeln angreift. Dadurch kippen die gesund aussehenden Bäume einfach um.

Konnte man schon in Erfahrung bringen, was die Ursache für diesen Pilzbefall ist? Trockenheit? Bodenbeschaffenheit? stehende Nässe? Oft ist auch ein Mangel an Nährstoffen im Boden die Ursache für die Schwächung der Bäume.

Der Wald ist ein faszinierender, äußerst sensibler und komplexer Lebensraum. Wir sollten lernen ihn zu verstehen und ihn weitestgehend in Ruhe lassen. 

 

bearbeitet von ej foto

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vor 3 Stunden schrieb Sailer:

https://www.baumpflegeportal.de/baumpflege/eschentriebsterben_pilz-bedroht-heimische-eschen/

Hier ein Artikel dazu. Ich stelle mal drei Bilder in die Galerie.

Tja, das liest sich nicht gut, wenn Experten und Wissenschaftler ratlos sind. Von einem Kahlschlag würde ich abraten und versuchen den Eschenbestand so lange wie möglich stehen zu lassen. In der Zwischenzeit würde ich beginnen Ersatzbaumarten zu sähen oder pflanzen, dabei verschiedene an den Standort angepasste Arten durchmischen. 

https://naturwald-akademie.org/themen/waldwirtschaft/wir-brauchen-keine-foerster-sondern-waldhueter/

Hier ein ganz interessanter Ansatz zum Waldumbau.

 

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Ein sehr interessanter Artikel, jetzt fehlt nur noch das Verständnis und die Umsetzung. Ich hatte auch gelesen, dass die Bäume wieder mit Pferden gerückt werden sollen....eine Jahreszahl wurde nicht angegeben ;(

 

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vor 10 Minuten schrieb SilviaLicht:

Ein sehr interessanter Artikel, jetzt fehlt nur noch das Verständnis und die Umsetzung. Ich hatte auch gelesen, dass die Bäume wieder mit Pferden gerückt werden sollen....eine Jahreszahl wurde nicht angegeben ;(

Das Rücken mit Pferden ist die "sanfteste" Methode. Es geht aber auch mit leichtem Gerät und der Seilwinde. Man muss nur wollen, um den Waldboden zu schonen...

Die Naturwald Akademie betreibt auch diese Seite:

https://waldreport.de/

 

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Diese Pflanzung macht den Eindruck einer naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahme. So wie ich die Naturschutzpraxis kenne, könnte es sich hier um (den Versuch der) die Kompensation derjenigen erheblichen Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft handeln, die z.B. 1 Kilometer Autobahn oder 1 große Windkraftanlage verursachen. Den Ausgleichspflichtigen tut es in der Geldbörse nicht weh, weil sie hier wahrscheinlich preisgünstig ein so genanntes "gefangenes", also ein sonst nicht nutzbares Restgrundstück inmitten eines Wanderparkplatzes erworben haben. Ganz klar - hier werden sich in Zukunft seltenste Tiere aller Klassen nur so tummeln.

bearbeitet von Botaniker

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vor 2 Stunden schrieb Botaniker:

Diese Pflanzung macht den Eindruck einer naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahme. So wie ich die Naturschutzpraxis kenne, könnte es sich hier um (den Versuch der) die Kompensation derjenigen erheblichen Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft handeln, die z.B. 1 Kilometer Autobahn oder 1 große Windkraftanlage verursachen. Den Ausgleichspflichtigen tut es in der Geldbörse nicht weh, weil sie hier wahrscheinlich preisgünstig ein so genanntes "gefangenes", also ein sonst nicht nutzbares Restgrundstück inmitten eines Wanderparkplatzes erworben haben. Ganz klar - hier werden sich in Zukunft seltenste Tiere aller Klassen nur so tummeln.

Wissen das die selten Tierarten schon? 😬

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vor 3 Stunden schrieb SilviaLicht:

Wissen das die selten Tierarten schon? 😬

War ironisch gemeint. Diese Pflanzung hier hat weder einen ökologischen noch ästhetischen Wert

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vor 11 Minuten schrieb Botaniker:

War ironisch gemeint. Diese Pflanzung hier hat weder einen ökologischen noch ästhetischen Wert

Ich meinte es auch ironisch 😂

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