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ArcherV

Telezoom für Landschaft

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Moin,

aktuell bin ich mit meiner EM5.2 und dem 12-40 F2.8 als "immer drauf" unterwegs. Ich hätte nun gerne ein Telezoom.

Das Tele soll hauptsächlich für Landschaften genutzt werden. Toll wäre es, wenn das Filtergewinde 62mm oder kleiner wäre - damit ich die Pol- und ND Filter von dem 12-40 F2.8 weiterverwenden kann (Step Down Ringe sind vorhanden). Ein Wetterschutz wäre auch gut aber kein muss.

Ich möchte aber auch mal in den Zoo gehen und ein paar Tierfotos machen. Irgendwann möchte ich auch noch mal nach Namibia, dafür würde ich auf das 40-150 F2.8 sparen. Aber bis die Reise ansteht dauert es sicherlich noch ein paar Jahre.

Aktuell ist mir das 40-150 F2.8 Pro aber zu teuer. Mein Budget liegt bei ~400€ und es soll ein Gebrauchtobjektiv werden. Wie viel Brennweite ich nun wirklich brauche weiß ich noch nicht.

Ich habe mir auch schon ein paar Objektive rausgesucht:

- Panasonic 100-300mm F4.0-5.6 II, ~380€, 58mm Gewinde - Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:4-5.6 R, ~100€, 58mm Gewinde - Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300mm II 1:4.8-6.7, ~300€, 67mm Gewinde - Olympus Zuiko digital FT 50-200mm/f2.8-3.5 + Adapter, ~380€, 67mm Gewinde

Aus das Liste sagt mir am meisten das FT 50-200 F2.8 bis 3.5 zu. Das ist eine super Mischung aus viel Brennweite und viel Lichtstärke. Allerdings bräuchte ich dann neue Schraubfilter und einen FT-MFT Adapter. Muss es der originale Olympus Adapter sein oder funktionieren die Nachbau-Modelle genauso gut? (z.B. https://shop.equiprent.de/Commlite-CoMix-CM-FT-MFT-Autofocus-Adapter-Four-Thirds-zu-Micro-Four-Thirds::1891.html) Das Objektiv hat in meinen Augen auch das beste Preis-Leistungsverhältnis.

Auf der anderen Seite wäre das 40-150R ein echter Preisknaller und die alten Filter würden passen. Allerdings ist es gegenüber dem FT50-200 schon ziemlich lichtschwach.

Grüße,

Archer


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Servus Archer,

da Du die OMD E-M5 II Dein eigen nennst, würde ich von der angestrebten Richtung FT Objektiv mit Adapterlösung Abstand nehmen. Für solchen Einsatz sehe ich die OMD E-M1en mit ihrem Phasendetektions-AF eher als prädestiniert an. Ansonsten hieße meine Empfehlung klar FT 50-200mm/2.8-3.5 SWD.

Außerdem habe ich bei meiner Art der Fotografie festgestellt, dass selbst 200mm zu kurz sein können und gerade beim Einsatz im Gelände auch das Gewicht des Equipments eine Rolle spielt. Ziehst Du los, hast Du für die Landschaftsfotografie neben den Zooms meist eine lichtstarke Festbrennweite, ein Stativ und eventuell einen zweiten Body dabei, auch die Filter die Du angesprochen hast.

Dein zukünftiges Teleobjektiv ist der Gegenpol zum Weitwinkel, Du kannst Dein Hauptmotiv besser betonen, Details filtern. Da Du das 40-150mm/2.8 Pro auf der Einkaufsliste hast, leite ich einen gewissen hohen Anspruch an Deine Resultate ab. Als günstige Zwischenlösung aus den von Dir genannten möglichen Objektiven kann ich Dir das Panasonic 100-300mm/4.0-5.6 II empfehlen, es hat allerdings 67mm im Durchmesser. Neben der Brennweite bietet es für mich den besten Kompromiss auch bezüglich der Blendenöffnung und Abbildungsleistung. Auch Wetterschutz wäre mit an Bord und würde damit das Paket zu Deiner Kamera abrunden.

Viele Grüße

Hans


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Telezoom und Landschaft ? Ist da nicht eher WW angesagt ? Mit deinem 12-40 bist du doch bestens ausgerüstet.

Das Thema "Namibia" ist eine ganz andere Baustelle. Hier ist Brennweite, Brennweite und nochmal Brennweite gefragt und Staubschutz ein must have. Dazu noch ein 2. Body, weil Objektivwechsel unter diesen Bedingungen ein no go sind.

Das Thema "Landschaft" erschlägst du eher mit einem WW-Zoom, z.B. dem 7-14 PRO (ist aber über deinem Budget) oder etwas in die Richtung 9-18. IMO brauchst du das aber alles nicht. Das 12-40 reicht völlig aus.


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Gast

Es ist egal welches Objektiv du nimmst, jedes ist für Landschaft geeignet.


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Landschaft ohne Telezoom geht doch gar nicht, also nee ;)

Zumindest bei mir nicht. Im letzten Urlaub habe ich ca 70% der Bilder mit dem 12-40, 25% mit dem 75-300 II, 4% mit den Festbrennweiten und < 1% mit dem 7-14 gemacht.

Nach ein paar wenigen Landschaftsbildern mit UWW weiß ich, wie ultra viel Himmel und ultraviel Erde auf nur einem Foto aussieht ;)

Zur Frage von ArcherV:

Ich komme in der Landschaft recht gut mit dem mZuiko 75-300 klar. Es hat übrigens 58 mm Filtergewinde. Die Filter vom 12-40 passen also mit Step-up-Ring.

Die Linse ist zwar bei der längsten Brennweite nicht mehr topscharf, aber in der Landschaft bekommst Du bei 300 mm auch mit einer Top-Linse keine Super-Schärfe mehr, weil einfach zuviel Luftkonvektion zwischen Objekt und Sensor ist.

Ich habe mal ein paar Bilder vom 75-300 aus Korsika zusammengestellt:

http://www.trippler.net/pics2/75300/


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Danke für eure Antworten.

Also ein WW-Zoom wie das 7-14 Pro benötige ich nicht, da die 12mm des 12-40 für mich bis jetzt gereicht haben. Außerdem macht ja jeder Landschaftsfotograf WW :-).

Es läuft also auf das Olympus 75-300ii vs Pana 100-300ii hinaus.

Das Oly 75-300er ist etwas leichter, ist unten rum etwas flexibler und ich kann meine Filter weiter benutzen, das Pana ist etwas lichtstärker.

Eignet sich das Oly 75-300ii denn noch für "Tierfotografie im Zoo zwischendurch" ? Ist das Pana optisch so viel besser?


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Das Pana ist wohl bei 300 mm einen Deut besser. 300 mm brauchst Du für Zoo-Bilder aber doch nur, wenn Du keinen Eintritt zahlen willst ;)

Letztlich ist es aber eher egal, welches Du nimmst. Die Filterkompatibilität würde ich auch nicht überbewerten. Ich habe Polfilter und einen Graufilter-Stack fürs 12-40, die ich häufig einsetze. Aber der Adapterring fürs 75-300 verschimmelt im Rucksack. Für Telezoom und Graufilter ist mir noch nicht so recht ein Anwendungsgebiet eingefallen und der Polfiltereffekt bleibt meines Erachtens im Vergleich zu Aufnahmen mit dem Standardzoom+Polfilter deutlich unspektakulärer.


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Das Pana ist wohl bei 300 mm einen Deut besser. 300 mm brauchst Du für Zoo-Bilder aber doch nur, wenn Du keinen Eintritt zahlen willst ;)

Letztlich ist es aber eher egal, welches Du nimmst. Die Filterkompatibilität würde ich auch nicht überbewerten. Ich habe Polfilter und einen Graufilter-Stack fürs 12-40, die ich häufig einsetze. Aber der Adapterring fürs 75-300 verschimmelt im Rucksack. Für Telezoom und Graufilter ist mir noch nicht so recht ein Anwendungsgebiet eingefallen und der Polfiltereffekt bleibt meines Erachtens im Vergleich zu Aufnahmen mit dem Standardzoom+Polfilter deutlich unspektakulärer.

Dann wird es das Oly 75-300ii. Auf das letzte quäntchen Qualität kommt es mir nicht an solange es kein Suppenzoom ist - aber ich glaube sowas gibt es bei MFT eh nicht. Selbst das Kit-Objektiv 12-50 ist ziemlich brauchbar.

Das mit dem Filter war auch nur so einen Gedankengang welchen ich mal gerne ausprobieren möchte, Stichwort Langzeitbelichtung und Wasser. Da wäre es toll nicht extra neue Filter kaufen zu müssen, daher passt das Oly 75-300ii schon. :)


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Das Thema "Namibia" ist eine ganz andere Baustelle. Hier ist Brennweite, Brennweite und nochmal Brennweite gefragt und Staubschutz ein must have. Dazu noch ein 2. Body, weil

Ein zweiter Body ist vorhanden: die EM5.1

Obwohl wenn es mit Namibia so weit ist spiele ich mit dem gedanken zusätzlich zur EM5.2 mir eine Sony A7III + Tele zu mieten. Einfach weil da freistellungsmäßig bei den Tieren einfach viel mehr drin ist. Wenn man schon mal da ist. Aber wie gesagt, das ist ein anderes Thema. Für die Reise muss ich noch viel sparen.


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Preis-Leistung kann ich nur sagen, dass das 40-150 non-pro von Olympus echt ein Kracher ist. Ich hab es für 85 Euro gebraucht bekommen, war mega-überrascht, wie "klein und niedlich" es in echt wirklich ist, und finde es für ein günstiges Zoom noch vergleichsweise lichtstark und mit guter Abbildungsleistung. Ich würde Dir dazu raten, und für das 40-150 Pro zu sparen (so mache ich es zumindest im Moment auch, und eigentlich auch nur, weil das Non-Pro mir für Sport zu langsam ist). Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich keinen Vergleich zu den anderen von Dir genannten Linsen habe.


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Das Thema "Namibia" ist eine ganz andere Baustelle. Hier ist Brennweite, Brennweite und nochmal Brennweite gefragt und Staubschutz ein must have. Dazu noch ein 2. Body, weil

Ein zweiter Body ist vorhanden: die EM5.1

Obwohl wenn es mit Namibia so weit ist spiele ich mit dem gedanken zusätzlich zur EM5.2 mir eine Sony A7III + Tele zu mieten. Einfach weil da freistellungsmäßig bei den Tieren einfach viel mehr drin ist.

Die Mietkosten für diesen Klopper und das Verlust-/Schadensriskio wären es mir nicht wert. Außerdem spielt das Thema Freistellung bei den extremen Brennweiten, die du hier brauchst, eh kaum noch eine Rolle - es sei denn, der Löwe hockt direkt neben dem Defender. Dann brauchst du aber so was eh nicht.

Hier würde ich das geringe Gewicht einer mft - z.B. mit einem 300/4 inkl. MC-14, entsprechend 840 mm KB-Äquivalent - bevorzugen. Etwas Ähnliches hat Sony nicht zu bieten. Von den KB-DSLR ganz zu schweigen.

Mal zurück zum Thema: auch wenn das hier einige anders sehen, halte ich das 7-14/2.8 für eines der genialsten Landscape-Objektiven schlechthin.


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Mal zurück zum Thema: auch wenn das hier einige anders sehen, halte ich das 7-14/2.8 für eines der genialsten Landscape-Objektiven schlechthin.

Nunja, ab und zu geht UWW schon ;)

http://www.trippler.net/stuff/7mm

Ist allerdings Pana


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Das Thema "Namibia" ist eine ganz andere Baustelle. Hier ist Brennweite, Brennweite und nochmal Brennweite gefragt und Staubschutz ein must have. Dazu noch ein 2. Body, weil

Ein zweiter Body ist vorhanden: die EM5.1

Obwohl wenn es mit Namibia so weit ist spiele ich mit dem gedanken zusätzlich zur EM5.2 mir eine Sony A7III + Tele zu mieten. Einfach weil da freistellungsmäßig bei den Tieren einfach viel mehr drin ist.

Die Mietkosten für diesen Klopper und das Verlust-/Schadensriskio wären es mir nicht wert. Außerdem spielt das Thema Freistellung bei den extremen Brennweiten, die du hier brauchst, eh kaum noch eine Rolle - es sei denn, der Löwe hockt direkt neben dem Defender. Dann brauchst du aber so was eh nicht.

Hier würde ich das geringe Gewicht einer mft - z.B. mit einem 300/4 inkl. MC-14, entsprechend 840 mm KB-Äquivalent - bevorzugen. Etwas Ähnliches hat Sony nicht zu bieten. Von den KB-DSLR ganz zu schweigen.

Mal zurück zum Thema: auch wenn das hier einige anders sehen, halte ich das 7-14/2.8 für eines der genialsten Landscape-Objektiven schlechthin.

Das 300 / 4 müsste ich auch mieten da es fast 2k€ kostet. Zudem habe ich ja nur die EM5.2 mit dem lahmen AF.


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Preis-Leistung kann ich nur sagen, dass das 40-150 non-pro von Olympus echt ein Kracher ist. Ich hab es für 85 Euro gebraucht bekommen, war mega-überrascht, wie "klein und niedlich" es in echt wirklich ist, und finde es für ein günstiges Zoom noch vergleichsweise lichtstark und mit guter Abbildungsleistung. Ich würde Dir dazu raten, und für das 40-150 Pro zu sparen (so mache ich es zumindest im Moment auch, und eigentlich auch nur, weil das Non-Pro mir für Sport zu langsam ist). Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich keinen Vergleich zu den anderen von Dir genannten Linsen habe.

Das habe ich mir auch gedacht.

ABER:

Ich weiß nicht ob das 40-150 pro wirklich die richtige Linse für mich wäre. Das riecht für mich eher nach einen "ich will es haben weil es geil ist und nicht weil ich es brauche"-Kauf. Die optische Qualität des Pros ist zweifelsohne besser. Aber ob ich die durchgehende F2.8 Blende wirklich brauche? Da ist das 75-300 mit den zusätzlichen 150mm schon sehr attraktiv..


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Ja, das kann ich gut verstehen. Mir würde die Lücke von 40-75 vermutlich fehlen, aber da kommt es dann tatsächlich auf das an, was Du wirklich fotografierst. Berichte doch mal über Deine Erfahrungen, wenn Du gekauft hast!


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Moin, moin ich nehme an der M1 oft folgende Kombi mit : 12-40 2.8 (Lichtstark) und/oder 14-150 II (bequem ) und 75-300 II (Tele) Das ist noch tragbar und mir reicht die Bildqualität des 75-300 bei weitem aus, vor allem bei Gelegenheitsbildern (Steinbock im Berg) ohne Stativ. Als Ergänzung empfehle ich die Fisheye Bodycap , macht Spaß und ist leicht und nicht so teuer. Grüße tom

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