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Vergleich M1X mit E3 / E-M10 / M1 MarkII


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So, dann will ich auch mal berichten. Hintergrund: Ich habe eine E3 und eine kleine M10, also einen Prügel und eine "klein aber fein für immer dabei". Wie man gleich anhand der BIlder sehen wird, liegt mein Schwerpunkt beim Handwerk. Produktfotografie (bewegt sich nicht) und ab und zu mal ein Mensch. Eher noch seine Hände. Schlechtes Licht ist Grundvoraussetzung, habe es aber in der Hand, dagegen etwas zu tun ODER die ISO-Zahl hochzudrehen. Für ein Upgrade musste ich mich zwischen MarkII und 1X entscheiden, also noch mal zwischen Prügel oder elegant. Nach einem Tag lag die Entscheidung fest. Lieber ein Prügel den ich demnächst blind bedienen kann (naja, wohl eher könnte, wenn die Zeit es zulässt) als die Fummelei die ich schon von der M10 kenne. Ich möchte mich sowohl ins filmen einfuchsen, als auch mal Großformatige Bilder in meinem Geschäft aufhängen. Um hier vergleichen zu können habe ich mir mal ein Motiv in der Werkstatt gesucht und verschiedene Objektiv- und Kamerakombinationen durchprobiert. Getestet habe ich unter anderem das 25mm 1,8 (meins hat leider starke chromatische Abberationen), das 12-40mm 2,8 Pro bei 25 mm (das ich nur zum Test hatte) und das 14-35mm 2,0 SWD bei 25 mm, mit dem alle hier gezeigten Aufnahmen gemacht wurden. 

Damit man sieht, was was ist, ist das erste Bild beschriftet, die Reihenfolge ist bei den anderen Vergleichsbildern dieselbe. Die Bilder wurden in Olympus Workspace ohne Anpassungen entwickelt und in Photoshop geladen, es handelt sich um Bildschirmscreens, damit ich hier keine Uploadbeschränkungen überschreite. Nebenbei ist eine nette Evolution der Kameraentwicklung der letzten 10 Jahre entstanden. 

Vergleich-Bildausschnitt.jpg

Kameravergleich.jpg

M1X-mit-14-35.jpg

MarkII-mit-12-40.jpg

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Hier nun mal das gesamte Motiv. Wie man sieht, hat sich auch im Bereich der Dynamik einiges getan, während bei der E3 schatten abgesoffen und Lichter zerfressen sind, ist die M1X schon ohne Nachbearbeitung recht ausgewogen. Bei der MarkII sind die Lichter (am Messingeisen) fast überbelichtet, das kann aber an einer ungünstigen Belichtungseinstellung gelegen haben, ich bin da recht hemdsärmelig, Blendenvorwahl und dann Belichtung regeln. Ich habe in den letzten Jahren viele Bilder fürs Internet gemacht. Obwohl schon 10 die Megapixel der E3 fürs Internet zu viel sind, sieht man das ich dort für die Bearbeitung von Schatten und Lichtern zusätzliche Zeit benötige. 

Die Nähte des Schuhs sind nur bei der 1MX ohne Nachbearbeitung zu sehen (Mitte rechter Bildrand).

Vergleich-Ganzes-Bild.jpg

bearbeitet von dpa
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Natürlich möchte ich auch Ausschnitte wählen, die sollen natürlich immer noch über eine brauchbare Auflösung verfügen. Da kommt der High Resolution Shot wie gerufen, Stativ war ja aufgebaut. Da kommt natürlich der Pixelpeeper in mir hoch, siehe erstes Bilddetail. Hier jetzt mal ein Vergleich der Maximal möglichen Auflösungen:

Vergleich-Detail--bei-100-Prozent-2.jpg

bearbeitet von dpa
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So, jetzt einmal ein Mensch (Hallo Uploadfilter, Modelfreigabe liegt vor, die Urheberrechte aller Bilder liegen auch bei mir, alles kein grund zur Aufregung) Einmal direkt aus der Kamera, einmal in der Kamera nachbearbeitet und ebenfalls in Olympus Workspace noch ganz geringfügig optimiert. Die Software gefällt mir ausgesprochen gut, ich teste ebenfalls, DXO2 und Photoshop und ACDsee - Professional zukünftig so wenig wie nötig zu bemühen, macht bis jetzt einen guten Eindruck. Das Portrait ist ein Handheld High Resolutionshot (Mann was ein Wort) von 50 Megapixeln. Es geht also, wenn das Modell - wie vor hundert Jahren schon üblich - mal kurz ruhig hält. Funktioniert auch bei manchen Vogelarten 😉 

Wie man an den Deatilvergrößerungen sieht, ist soviel Detailreichtum nicht wirklich zielführend, Model und ich waren bass erstaunt. Erst auf dem Foto haben wir entdeckt, das die Brille dringend geputzt werden muss. Da kommt man ja aus der Retusche gar nicht mehr heraus...

 

Portrait-in-Olympus-Workspace.jpg

Portrait-bearbeitet-in-Kamera-und-Oly-Workspace.jpg

Portrait-mit-Crop.jpg

bearbeitet von dpa
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Pixel gibts also endlich mehr als genug, ISO ist für mich persönlich kein Thema, was gibts noch? Art-Filter. Kenne ich schon von der M10, hat mich eigentlich nie interessiert. Und in eine Profi-Kamera gehört so etwas ja überhaupt gaaar nicht. Macht aber Spaß und ab und zu ist es auch nett, das man "mal ebenso" in der Kamera - auch nachträglich - ein Foto durch alle Filter jagen kann. Mich hat es erstmals inspieriert, Manche gefallen mir sehr gut, ähneln Looks die ich in NIK-Selective Tool zeitaufwändiger erstellt habe. Aus Spaß an der Freud werde ich demnächst verschiedene Ergebnisse in Photoshop übereinanderlegen, da kommen garantiert ganz neue Sachen bei raus. 

Arteffekte.jpg

bearbeitet von dpa
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Alles in allem jede Menge Neuland, die Videofähigkeiten werde ich mit DaVinci-Resolve und der dafür bereitgestellten LUT-Datei in den nächsten Monaten Jahren sicher weiter erforschen. Einige interessante Entdeckungen:

  • Bei 400-Log stellt die Kamera automatisch auf ISO 400. Merkwürdig, brauchts wohl für die helleren Tiefen..
  • Der Anti-Flimmermodus lässt sich nicht einschalten bei P, und M-Modus. Statt automatisch auf S oder M umzuschalten muss man das Wissen und selber machen.
  • Größter Zeitfresser war der 80MPixel Schuss vom Stativ, es wird immer nur 50M/8160x6120 angezeigt. Nicht kirre machen lassen, Olympus ist scheinbar noch nicht alle Menüpunkte durch (eigentlich nicht verwunderlich) da muss wohl noch ein 80M/10368x7776 Menüpunkt bei der INFO kreiert werden, so sind die Bilder nämlich nach dem übertragen auf dem PC

Bliebe noch einiges zu berichten, für heute reichts aber. Resümee: Mit schneller Karte unglaublich (!!!!) schnelles arbeiten möglich, ein Arbeitstier! Liegt hervorragend in meiner Hand, Akku bekomme ich an einem intensiven Tag nur zur Hälfte leer, WiFi-Übertragung funktioniert auch, einfach der Hammer. Bin begeistert.

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