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Ignoriert

Messergebnisse: AF-Verzögerung bei verschiedenen Einstellungen M10II


rarsku

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Moin,

ich habe ein wenig gemessen und dokumentiert: http://www.jwwulf.de/de/foto/ausloesung/ausl_de.htm

Da sind Daten enthalten die man ansonsten vielleicht nicht findet und (für mich überraschend) auch Ergebnisse, die nicht so ganz zu Reinhard Wagners Buch über die M10II passen.

Hat vielleicht jemand in Karlsruhe eine M1II und Interesse an einem Mess-Treffen?

Viele Grüße,

Jens


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Das mit dem Vorfokussieren ist ein freier Parameter, der von Dir individuell nach Deinem Ermessen angewendet wurde. Das gibt den an sich schon systematischen Ergebnissen aber doch so einen Touch von "Beliebigkeit". Wäre es nicht besser gewesen, Du hättest immer z.B. auf Unendlich vorfokussiert? Gruß, Hermann


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Wäre es nicht besser gewesen, Du hättest immer z.B. auf Unendlich vorfokussiert?

Ja, vielleicht wäre es besser gewesen, aber wofür? Du musst schon selbst sagen, woran Du dabei denkst.

Sicher hast Du recht, dass die Wahl der Einstellung vor dem Test beliebig ist (solange man immer die gleiche wählt).

Ich wollte jedenfalls wissen, wie sich die Änderung eines Parameters in einer für mich üblichen Situation auswirkt. Mit üblich meine ich nicht, dass ich immer das Spielzeug meiner Kinder fotografiere, sondern dass ich üblicherweise nicht auf unendlich fokussiert habe, bevor ich ein Foto mache.

Wenn ich wieder mal etwas messe und vergleiche, sollte ich jedoch ein besser definiertes Motiv im Fokusfeld haben und mir überlegen, wie die Voreinstellung vom Fokus reproduzierbarer zu machen ist. "Unendlich" werde ich dabei auch mal benutzen -- aber es ist eben praxisfern.

Gruß,

Jens


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Ich wollte jedenfalls wissen, wie sich die Änderung eines Parameters in einer für mich üblichen Situation auswirkt

Ist mir klar, Jens, dass Du relative Auswirkungen ermitteln wolltest. Durch die individuelle Wahl der Vorfokussierung kannst Du natürlich keine "absolut gültigen" Verzögerungszeiten bekommen; diese wären zwar wünschenswert, wenn man sie mit den Ergebnissen von anderen Autoren vergleicht - aber andrerseits können wohl die anderen auch nicht alle Parameter ihrer Messversuche konstant halten oder gar quantifizieren (oder kennen sie vielleicht sogar nicht mal).

Ich kann mich jedoch erinnern, dass in Tests der AF-Geschwindigkeiten bei anderen (Websites, Magazine e.a.) das Szenario "von Unendlich auf eine Nah-Entfernung" bzw. umgekehrt schon Standard war.

Andrerseits hast Du ja auch an die M1-II gedacht und da fängst Du ja denn selber an mit dem Vergleichen (z.B. zu Deiner E-M10II).

Gruß, Hermann


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Hmmm, Jens, kurze Frage:

Was willst du uns damit sagen?

Als Kleiner Physiker bin ich natürlich von Haus aus für Messungen und Messreihen offen...

...nur was hat dich dazu bewogen, mit deiner E-M10 Messungen zu machen, statt Fotografieren zu gehen?

wundert sich

Martin


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Der Autofokus könnte manchmal schneller sein..und ich zitiere mich mal selbst:

die Ausgangsfrage war lediglich, wieviel Zeitgewinn die Einstellungen "Bildfolge hoch" und "Vivid, Kontrast und Schärfe +2" ungefähr bringen. Es ging weniger um absolute Zahlen, sondern in erster Linie um den Vergleich von Einstellungen in einer bestimmten Situation.

Ebendiese Einstellung für einen schnellen Autofokus habe ich bisher nicht benutzt, und jetzt wollte ich einfach wissen wieviel es bringt, bevor ich mich dazu verurteile jedes so gemacht Bild am Rechner aus dem RAW zu entwickeln anstatt das jpeg zu benutzen. Na und dann habe ich mich noch gefragt ob die Gesichtserkennung zusätzlich Zeit kostet und ein paar weitere Einstellungen sind mir dann noch über den Weg gelaufen. Die Fotos sind schnell gemacht, Auswertung und Dokumentation dauert halt ein wenig.

Und jetzt stellt sich mir weiterhin die Frage: ist eine M1II wesentlich schneller? Vielleicht findet sich ja mal jemand zum vergleichen...

Gruß,

Jens

PS: warum stellst Du diese Frage anstatt fotografieren zu gehen?


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Hmmm, Jens,

dein Profil hier ist bilderfrei. Deshalb frage ich mich bzw. dich, was du fotografierst und in welchen Situationen, um die letzte Millisekunde aus dem AF herauskitzeln zu wollen.

Erfahrungsgemäß hängt die AF-Schwindigkeit viel stärker vom Objektiv, der Lichtsituation, dem Motiv und, mit Verlaub, vom Fotografen ab, als von der Kameraeinstellung vivid und/oder Schärfe/Kontrast +2.

Klar, die E-M1 MKII ist das derzeitige Oly-Flagschiff und vermutlich noch einen Tick schneller, als deine 10er. Nur ist die E-M10 MKII keine "alte" Kamera, die sonderlich langsam wäre...

jm2c, Martin


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Hallo Martin,

jetzt nochmal: ich habe *mir* Fragen gestellt, habe sie durch Versuche beantwortet und mir die Mühe gemacht, es auch für andere zu dokumentieren. Ich wollte einfach mal konkrete Zahlen aus realistischen Beispielen haben -- und nicht aus Werbeangaben oder von irgendwelchen Webseiten mit fragwürdigen oder nicht erläuterten Messmethoden. Ich habe kein Problem, ich habe niemanden um Rat gebeten, ich bin nicht hier um das Diskutieren zum Selbstzweck zu erheben. Hier habe ich die Ergebnisse angekündigt, damit möglicherweise Interessierte sie finden können und falls jemand über die Messungen oder Ergebnisse an sich diskutieren möchte. Ebenfalls gehe ich davon aus, dass nur ein kleiner Teil der Fotografen sich für solche Zahlen interessiert. Auch die müssen sich nicht dazu äußern...aber wer an dem Thema kein Interesse hat, muss doch hier keine Diskussion vom Zaun brechen, oder?

Nun zu Deinen Aussagen: die meisten von Dir aufgezählten Abhängigkeiten sind bekannt, auch mir seit langem (aber ich kenne jetzt Zahlen, die belastbarer sind als irgendwelche nicht-untermauerten Forenbehauptungen). Dass die AF-Geschwindigkeit jedoch vom Fotografen abhhängen soll ist schlichtweg falsch, aber vermutlich hast Du Dich nur schlecht ausgedrückt. Verschiedene Fotografen schaffen es bei gegebener Situation und Material durch unterschiedliche Vorgehensweisen den AF besser oder schlechter zu nutzen, aber niemals ist der Fotograf selbst ein wirksamer Parameter. Und Du machst auch eine Aussage zu "Kameraeinstellung vivid und/oder Schärfe/Kontrast +2". Aber das ist eben auch nur eine Behauptung, ebenso wie die Behauptung von Reinhard Wagner dazu in seinem Buch zur Kamera (was ich weiterhin für empfehlenswert halte). Aber wenn man wissen will, was es mit solchen Behauptungen auf sich hat, kommt man durch weitere solche Behauptungen eben nicht weiter.

Jedem Tierchen sein Pläsierchen!


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ich habe *mir* Fragen gestellt

Tschuldigung, Jens, ich wollte hier keinen Monolog stören...

Üblicherweise stellen wir hier im Forum den anderen Fragen um diese dann zu diskutieren, uns gegenseitig zu beantworten. So lernt man dazu.

Offensichtlich hatte ich deine Beweggründe nicht richtig gelesen bzw. falsch gedeutet.

Asche auf mein Haupt!

Martin


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...war alles nicht bös' gemeint. Ich finde es unhöflich nicht zu reagieren, muss aber noch einen passenden Weg finden zwischen "einfach nicht reagieren" und mich (zu) ausführlich zu erklären. Außerdem vermische ich nicht gerne Themen, die mir klar trennbar erscheinen...schon wieder off topic, ich gehe besser schlafen ;-)


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Hallo Jens , kann dir nur meine Bewunderung für deine Arbeit ausdrucken . Aber wofür der ganze Aufwand für längst bekannte Tatsachen

Die Richtige Messergebnisse habe ich nie angewandt , sofern bekannt wo das Motiv auftaucht auf die Stelle schon mal vorfokusiert ,Gesiechtserkehnuhng aus , Stabi bei Serien Fotos aus und die Zeiten so kurz wie möglich zu halten .Mein 45 mm F/1,8 ist eine Actionlinse ohne Einschränkungen und die vorhandene Panasonic Objektive eben so..

Gruß Johann


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Falle ich jetzt auf einen Troll herein?

Johann: längst bekannte Tatsachen? Es wird behauptet (müsste also als "längst bekannt" gelten), dass Vivid, Kontrast und Schärfe +2 den AF beschleunigt. Meine Versuche bestätigen das überhaupt nicht.

15/1.8 eine Actionlinse? Sowas wird behauptet. In meinen Versuchen war es das langsamste, sogar das 40-150mm F4.0-5.6 R war deutlich schneller.


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Diese Einstellung mit vivid halte ich für ein Märchen, nur die Bilder aus der Kamera sind für die Tonne , sonst ist mir kein Unterschied aufgefallen .

Gruß Johann

Hmmm, Johann, "Vivid" alleine ist ziemlich gut für etwas "moderne" Bilder ooc zu gebrauchen. Klar, Schärfe und Kontrast auf +2 verhunzt wohl viele Aufnahmen.

Im Urlaub nutze ich fast durchgängig "Vivid" in der E-M1 (noch ohne irgendein "MK"). Die Bilder bekommen dadurch den kleinen Tick Farbe und "Knack", der sie ooc z.B. auf dem iPad gut ausschauen lässt. Schärfe und Kontrast lasse ich selbstverständlich auf 0!

In AF-schwierigen Situationen (Dunst, Staub, etc...) habe ich den Eindruck, dass alleine "Vivid" tatsächlich dem AF hilft. Gerade die FT 7-14 und 12-60, die ja an der ersten E-M1 als nicht so super schnell gelten, gewinnen etwas an AF-Treffsicherheit und (gefühlt?) auch Geschwindigkeit.

Deshalb ja mein Tipp: einfach fotografieren! Ausprobieren, ob besagte Einstellungen im "real Life" etwas bringen oder nicht. Und wenn ja: nutzen und RAW entwickeln. Wenn nein: bleiben lassen...

jm2c, Martin


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Diese Einstellung mit vivid halte ich für ein Märchen, nur die Bilder aus der Kamera sind für die Tonne , sonst ist mir kein Unterschied aufgefallen .

Ein paar Leute im DSLR Forum, auf dpr und co. haben sich vor ein paar Jahren gefragt, ob man dem C-AF der E-M5 I irgendwie auf die Sprünge helfen könnte und Versuchsreihen von fahrenden Autos, rennenden Pfernen, Hunden, BIF usw. gemacht.

Bei diesem Kameramodell, also der allerersten OMD war es tatsächlich so, dass ein möglichst kontrastreiches JPG zwar als Bild für die tonne ear, dem C-AF (und nur diesem) jedoch auf die Sprünge geholfen hat. Es mag natürlich auch sein, dass wir, die das damsl mit ausprobiert hatten, alle von den überaus b7nten und knackigen Bildern in unserem Sucher irgendwie so beeinflussen lassen haben, dass wir dem Motiv auch ohne „sichtbare AF Eld Begrenzung“ besser folgen konnten als bei einer Darstellung in „Natural“.

Eines der damaligen Erklärungsmodelle war, dass das Bild für die vorausberechnung eventuell das Bild aus dem Stream sein könnte, dass die Kamera jeweils im Sucher anzeigt.

Mittlerweile hBen die E-M1 Modelle PDAF Pixel auf dem Sensor, Panasonic verwendet DFD und auch Olympus hat das selbst bei den kleineren Modellen irgendwie anders gelöst, sprich dem AF ist es mittlerweile egal, wie man die JPG Engine in Bezug auf Sättigung, Kontrast und Schärfe einstellt.


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Moin acahaya,

vielen Dank für Deinen Beitrag über das, was vielleicht der Ursprung dieser Einschätzung ist. C-AF habe ich ja nicht getestet, denn diese Versuche sind im Vergleich zu dem was ich gemacht habe tatsächlich aufwendig -- zumindest aus meiner Sicht, denn es ist nicht mal abends oder zwischendurch im Wohnzimmer zu erledigen.

Ich habe gerade im DSLR-Forum nach "olympus, C-AF, vivid, E-M5" gesucht und ein paar Threads gefunden -- und darin wieder etwas weiter gesucht. Dabei sind mir im wesentlichen die Beiträge von DonParrot aufgefallen, der aber auch für S-AF eine Verbesserung beschreibt. Es war aber eine andere Kamera (und Firmware macht ja auch viel aus).

Oben schrieb jemand, dass vivid unter bestimmten Bedingungen (Dunst, Staub, Objektive) hilfreich ist. Vielleicht hängt es einfach sehr stark vom Motiv ab? Schade, dass nicht Olympus selbst eine Aussage dazu macht, ob die Bildeinstellungen in die AF-Berechnung eingehen oder nicht. Und solche Experimente sind für mich einfach zu zeitaufwendig. Da bleibe ich lieber bei einer Einstellung mit brauchbaren jpegs und fotografiere ;-)


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