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Baumann

Fotos mit der E-5 und dem Zeiss Spektiv 85 T FL über Zeiss-Fotoadapter - hat jemand Erfahrung ??

Empfohlene Beiträge

Hallo an Euch - Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Fotografie mit der E-5 und dem Zeiss Spektiv 85 T FL über den Zeiss-Fotoadapter ? Fotografiert würden Greifvögel etc. - allgemein NATUR vom Stativ aus. Ich bin für Empfehlungen sehr dankbar. Herzliche Grüße - Dieter

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Ich habe das mit dem 85er DiaScope und dem T2-Adapter mit der E-M1 versucht und bin ziemlich enttäuscht.

Die Montage des Adapters am Spektiv erfolgt mittels eines Feingewindes, nicht wie bei den Okularen per Bajonett. Da schraubt man gefühlt eine halbe Stunde. Also nichts mit schnellem Wechsel. Die Brennweite entspricht 2000 mm (!!). Das bedeutet es schwingt und zittert, beim fokussieren.

Und zwar sowohl auf der Stativ-Kopf Kombi: FLM-CarbonStativ + Berlebach-552 2-Wege-Neiger als auch mit einem Berlebach Report + FLM Kugelkopf CB-48FT

Beide Stative sind mit dem 552 zum Beobachten allererste Sahne.

Das Fokussieren mit der E-M1 ging dank Sucherlupe dennoch irgendwie, mit der E-5 stelle ich mir das als SEHR schwierig vor. Die Ergebnisse waren bei mir (Vielleicht bin ich auch zu blöd) dennoch schlecht, sprich unscharf (nicht verwackelt, sondern unscharf). Und zwar sowohl bei Nachtreihern auf dem Nest als auch bei Sonnenfinsternisbildern.

Falls Du es dennoch probieren willst, kannst Du gerne meinen ca. 10 mal benutzten Zeissadapter für die Hälfte des Neupreises haben, den T2-Adapte musst Du Dir selbst besorgen ( ich habe ja den T2-mFt )


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Hallo Ratomir - der Autofokus funktioniert da nicht, stimmt. Ich habe gestern mit dem Händler gesprochen, bei dem - mein Sohn - das Spektiv gekauft hat. Er möchte nun den Fotoadapter passend von Zeiss noch kaufen. Der Händler sagte mir, dass alle Spiegelreflexkameras durchgefallen wären - und die E-5 da noch die beste Wahl wäre - ich bin kein Profi: wegen dem kleineren Sensor (Bildkreis ?) ....... Ich dache, ich kann über den Monitor der E-5 dann im Live View scharf stellen - sogar mit der "Sucherlupe" ? Der Fotoadapter kostet richtig Geld - deshalb dachte ich: meeeeehr Vorinfo´s sind sinnvoll.

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@ OhWeh ja - die Optik des 85er DiaScope ist der Hammer - glockenklar und hell beim Durchschauen. Das sind nicht so ganz gute Nachtrichten. Unschärfe in den Foto´s ist nicht der Bringer. Es ist halt auch eine irre Brennweite. Das Stativ was im Set mit dabei war ist von Manfrotto MIT ZEISS Aufkleber. Zittrig ist das schon........ Ich würde heut abends mit meinem Sohn reden - Dein Angebot - zum halben Preis für den Adapter - ist natürlich eine Überlegung wert. Grüße Dieter

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Ich hatte vergessen, Du kannst natürlich bei der E-5 über LifevIew scharfstellen, klar. Wenn die Sonne nicht zu sehr stört.


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DAS hatte ich mir so vorgestellt - über Life View scharfstellen. Bei voller Sonne wird das sicher eh nix - weil da das Luftflimmern so hoch ist, das stört ja schon beim normalen Durchschauen. Nur - wenn die Schärfe dann trotzdem nicht stimmt........... das ist schon bedenklich. Meine Vorstellungen waren und sind ja : über die Monitorlupe scharf stellen und dann mit Spiegelvorauslösung und per Funk auslösen. Mehr geht ja eigentlich nicht ? Dieter

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Guckst du hier..

http://www.naturfotografie-digital.de/info/dslr-adapter-spektiv.php


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Hallo!

Da ich mich auch intensiv mit dem Fotografieren von Vögeln beschäftige und auch das etwas schwächere Zeiss 65 FL Spektiv besitze, interessiert mich dieses Thema sehr. Ich arbeite allerdings zur Zeit mit der Russentonne teils erfolgreich und teils mit den entsprechenden Kompromissen. Ich verwende allerdings die EM-1.

Nun zu den Problemen. Meines Wissens ist auch beim Spektiv gleich wie bei der Russentonne die Blende ungefähr bei 10. Entsprechend sind dann auch die Belichtungszeiten. Es gehen eigentlich nur ruhige Vögel bei halbwegs gutem Licht aber dafür können dann mit der Brennweite alle annähernd leistbaren Objektive nicht mehr mit. Bei deiner Kombination mit der E-5 hast du 2 Probleme mehr als ich mit der EM-1. Problem 1 mit der E5 kommst du bei den ISO Werten nicht an die EM-1 und Problem 2 ist der Spiegelschlag.

Ich arbeite fast ausschließlich vom Stativ oder Bohnensack mit elektronischer Auslösung mittels Handy. Das ist absolut vibrationsfrei. Sobald du die Finger an der Kamera hast, kannst du das Bild vergessen oder höchstens zur Bestimmung verwenden. Die Schwingung des Spiegels bei deiner Kamera sind sicher ein Problem, dass ich nicht habe. Das musst du mit Spiegelvorauslösung lösen. Problem ist auch der Boden, der seine Schwingungen auf das Bild überträgt. Wenn du auf einem Holzboden einen Meter neben dem Stativ auftrittst, gibt es nur Matsch. Das muss man bei solchen Brennweiten erst lernen.

Mich würde dieser Adapter trotzdem interessieren, weil es leichter wie die Russentonne bei ähnlicher Leistung wäre.

Grüße

Kurt


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Hallo Kurt - Danke für Deine hilfreiche Antwort. Du hast Dinge beschrieben, die Probleme darstellen, welche ich mir auch schon so als problematisch vorgestellt habe. Vibrationen aus dem Spiegelschlag, Untergrund, lange Belichtungszeiten etc.. Der Fotoadapter ist leider noch nicht bei uns angekommen - obwohl schon ein Woche unterwegs ......... DHL hat da was "versaut". Dümpelt irgendwo bei Dortmund rum - völlig unverständlich. Dieser Fotoadapter wird ja von Zeiss wohl nicht mehr hergestellt - soweit mein Händler "Foto-Siegl" aus Erfurt. Irgendwie hat er, vielleicht weil wir das Spektiv dort gekauft haben, noch einen "aufgetrieben". Ist ja auch nicht grad billig - 530 EUR incl. der erforderliche Adapter "T2" für meine Oly E-5. Für Deine EM1 gibt´s ja wieder nen anderen. Und die ISO-Werte, ja das kann problematisch werden mit meiner E-5. Ich werde mir (bzw mein Sohn) in absehbarer auch eine EM1 zulegen. Hatte in Zingst schon eine zur Ausleihe. Sobald der Fotoadapter bei uns ist, schreibe ich Dir meine Erfahrungen. Das Hitzeflimmern wird ja nun bald vrerschwinden ? Die "Russentonne" würde mich auch interessieren Kurt. Ist die Qualität der Foto´s gut ? Viele Grüße - Dieter

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Hallo Dieter,

ich habe mal 2 Bilder angehängt, die ich allerdings mit einem Swarovski-Spektiv , Canon 7d bzw. 5 D II und 50mm Objektiv gemacht habe.

Der Reiher steht ca. in 60-80 Meter Entfernung. Die Taube hat einen Abstand von 20- 25 Metern.

Mittlerweile habe ich eine EM 1, die ich über einen Adapter direkt ohne Objektiv an das Spektiv anschließen kann.

Die Scharfeinstellung erfolgt hierbei über das Spektiv. Die Auslösung erledige ich über eine App auf dem Smartphone.

Zu Beginn habe ich mit einer Kompaktkamera (4-fach Zoom) durch das Spektiv fotografiert. Die Abbildungsmaße waren hier noch deutlich höher. Aber dadurch erhöhten sich natürlich auch die Bildfehler.

Google doch einmal unter Digiskopie.Dort kann man sehr viel hierüber erfahren. Und man kann sehen, was alles möglich ist.

Freundliche Grüße

Jupp


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Mittlerweile habe ich eine EM 1, die ich über einen Adapter direkt ohne Objektiv an das Spektiv anschließen kann.

Du meinst ohne Okular?


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Hallo Dieter,

hier ein paar Links von Russentonnenbildern bei denen ich der Meinung bin , dass sie brauchbar sind. Aber das ist alles relativ. Mit meinen 400mm (200er mit 2fachKonverter) brauche ich manchmal gar nicht abdrücken, weil die Tierchen zu weit weg sind. Bei der Russentonne geht das schnell einmal, wenn die Umgebungsbedingungen, das Licht sowie die Stabilität des Objektivs und des Objekts, passen.

https://www.flickr.com/photos/turbok/27988590296/in/album-72157631788511159/

(Die kleineren Braunkehlchen davor und danach im Stream sind bei gleichem Abstand mit 400mm gemacht)

https://www.flickr.com/photos/turbok/27692423544/in/album-72157631788511159/

https://www.flickr.com/photos/turbok/29007046360/in/album-72157631788511159/

https://www.flickr.com/photos/turbok/29216610801/in/album-72157631788511159/

Bei der Russentonne ist das Gewicht das Problem, vor allem, wenn ich mich in der Natur bewegen muss. Da denke ich, dass ein Spektivadapter mit noch schlechterer Lichtstärke eine Alternativ sein könnte.

Grüße

Kurt


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Hallo OhWeh,

ich meine schon Objektiv. Früher habe ich ja mit dem 50mm Objektiv die Bildergemacht. Jetzt habe ich noch einen

TLS-APO-Adapter, der über T" direkt an die Kamera angeschlossen wird. Diese Kombi wird nur auf das Spektiv über das Okular geschoben. Es ist also kein Objektiv mehr zwiscehn Spektiv und Kamera, aber das Okular am Spektiv angesetzt.

Jupp


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Hallo Dieter,

google mal nach "Gerd Rossen" oder besuche folgende Internetseite "www.ozellus.de."

Dort kannst Du sehr viel über Digiskopie erfahren.

Jupp


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Da das Okular ein virtuelles Bild liefert, folgt daraus, dass in dem Adapter noch mal Optik drin ist. Darauf deutet ja auch die Bezeichnung "APO" hin.

Also bei Dir dann: Spektivobjektiv- Spektivokular - Adapater-Optik (also gleiches Prinzip, wie wenn Du mit der Kompaktkamera und dem Schwenkadapter durchs Okular fotografierst)

Mit dem Zeiss-T2-Adapter: Spektivobjektiv - Adapater-Optik


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Hallo Dieter,

da du das Angebot von OhWeh nicht angenommen hast, habe ich mir das Ding beschafft und heute gleich ein paar Aufnahmen gemacht. Zufällig habe ich ein paar Bekassinen entdeckt und es genutzt. Bekassinen sind relativ dankbar, weil sie langsam sind aber mit kürzeren Brennweiten bei uns fast nicht zu erreichen sind. Die Beleuchtung war nicht sehr optimal, da es fast schon reines Gegenlicht war. Mein erster Eindruck ist nicht schlecht. Bei anderen Testaufnahmen im Garten habe ich allerdings den Anschein, dass die Russentonne etwas schärfer zeichnet. Das Einstellen des Focus ist mit dem Spektiv leichter, da die Russentonne doch sehr unhandlich ist. Sieh es dir einfach an und mache dir selbst ein Bild. Alle Bilder sind am Bohnensack aufgelegt und mit Handyapp fernausgelöst.

Dieses Bild habe ich als Vergleichsaufnahme mit 400mm (50-200+2fach Konverter) gemacht

https://www.flickr.com/photos/turbok/29371917826/in/dateposted-public/

Das nächste Bild stammt von meinem Spektive Zeiss Diascope 65T*FL (also ca. 700mm)

https://www.flickr.com/photos/turbok/29371924276/in/dateposted-public/

Das Bild kommt von der Russentonne (ca. 1000mm).

https://www.flickr.com/photos/turbok/29406580515/in/dateposted-public/

Das stammt wieder vom Spektive Zeiss Diascope 65T*FL (also ca. 700mm)

https://www.flickr.com/photos/turbok/28784899773/in/dateposted-public/

Das ist wieder von der Russentonne

https://www.flickr.com/photos/turbok/29371976496/in/dateposted-public/

Das letzte Bild ist nur mehr von der Russentonne. https://www.flickr.com/photos/turbok/29406648385/in/dateposted-public/


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OK, ich war wohl zu dumm, das Ding zu benutzen. Gut, dass Du es jetzt richtig nutzt!


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Hallo Oliver,

dass muss nicht unbedingt sein. Ich habe einmal gelesen, dass Spektive mit Schrägeinblick problematischer sein können. Der Artikel war in seiner Aussage nicht auf Zeiss beschränkt sondern eher als allgemeine Aussage gemeint.

Ich habe gestern vergessen dazu zu schreiben, dass ich nur mit Fernbedinung sondern auch mit elektronischem Verschluss gearbeitet habe, also absolut erschütterungsfrei kameraseitig. Die Scharfstellung mache ich mit 5fach Vergrösserung. Allerdings sieht man hier deutlich wenn ich mich nur ein wenig bewege, dass sich alles auf das Objektiv überträgt. Als trotz Fernauslösung still sitzen und Luft anhalten.

Grüße

Kurt


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Ein Berlebach UNI... zb. das 22er und ein Pegasus obenauf... :-))))

Link.

http://www.lensworks.at/stativkopf/im_einsatz/im_einsatz_06.html

http://www.naturfotocamp.de/?a=blog&id=3051

Für meine Russentonne genau das richtige.

Weniger, wird dafür nicht mehr getragen und Aufgestellt.

Gruß

Wolfgang


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