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Aprupte Temperaturwechsel - Kondenswasserbildung

10. Januar 2017 - 15:29

Hallo zusammen!

Nachdem ich zu Silvester einige Stunden mit meiner M1 mit dem 12-40 Pro bei Eiseskälte (etwa -15°C) rumgespielt hatte, war die ganze Kombi mit ner schönen Reifschicht überzogen. Dennoch hat die Kamera absolut einwandfrei funktioniert, keine Aussetzer, gar nix.

Als ich dann mit der Kamera wieder ins Haus bin, hat sich natürlich ordentlich Kondenswasser am ganzen Gerät und der Optik gebildet, hab deshalb die Kamera sicherheitshalber erst mal im Keller akklimatisieren lassen, wo es natürlich etwas kühler ist.

So weit so gut, die M1 hat das ganze unbeschadet überstanden, hab mir aber natürlich nach der Aktion so meine Gedanken gemacht, wie man das Risiko minimieren könnte, dass es durch das Kondenswasser zu Schaden innerhalb der Kamera kommt.

Hier im Forum wird ja zum Beispiel auch der Tipp gebracht, die Kamera in einem Plastiksack luftdicht einzupacken, bevor man wärmere Räume betritt.

Klingt soweit logisch, da man dadurch ja mehr oder weniger verhindert, dass die warme Luft an der kalten Kamera kondensiert.

Ich frage mich aber jetzt, ob nicht gerade durch einen solchen Plastiksack die verbleibende Luft innerhalb des Sacks förmlich ins Innere der Kamera gezwungen wird? Die Kamera erwärmt sich ja im Sack und die Restluft kondensiert ja deshalb auch, wenn auch in geringem Maße und durch fehlende Luftbewegung kann die Kamera ja auch nicht so gut trocknen?

Wie handhabt ihr denn das bzw. vielleicht gibts ja noch andere Tipps&Tricks, die man in so einem Fall beherzigen könnte?

Gerade jetzt im Winter bin ich auch des Öfteren mit der Kamera draussen unterwegs und möchte gern verhindern, dass es zu Problemen kommt.

LG und gut Licht,

 

Patrick

Im Forum

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10. Januar 2017 - 15:36 changed 10. Januar 2017 - 15:36

Also ich mache mir da keine Gedanken. Die Kamera kommt wieder mit rein und wärmt sich ganz normal im Wohnzimmer auf, so wie ich auch. Das mache ich nun schon seit der E-1, also seit 10(?) Jahren bis hin zur EM1.1 die das auch schon im 3 Winter mitmacht.

Natürlich wechsle ich kein Objektiv, solange die Kamera kalt bzw. beschlagen ist. Ich lasse auch das Karten- und Akkufach geschlossen.

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10. Januar 2017 - 15:48 changed 10. Januar 2017 - 15:48

Fotografiert einfach. Einfach gesagt, ein Paar regeln sind einzuhalten.

https://www.oly-forum.com/forum/techsprech/faq-feuchte-und-die-probleme-damit

Jedes Jahr, stehe ich selbst beim fotografieren von Radcross und Querfeldein Stundenlang in der Kälte und im Regen.

Selbst mit einer alten E-30 ohne Dichtungen im Gehäuse.

Etwas nettes und ja das geht mit Olympus

http://www.markhumpage.com/Mother-Nature/Iceland-E5-Oct-2010/

https://www.youtube.com/watch?v=CkZ9KeF8O5Q

https://www.youtube.com/watch?v=dzBas3HvD-w

https://www.youtube.com/watch?v=DxoYP749CzQ

Viel Spaß weiterhin mit deiner Ausrüstung

Grüße

Wolfgang

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10. Januar 2017 - 15:57 changed 10. Januar 2017 - 15:57

Wenn in einen geschlossenen Plastiksack dann noch Trocknungsmittel beigeben…aber bisher hatte ich mit ganz normalem anklimatisieren nie Probleme. Objektivwechsel und Kartenfach erst wenn Kamera auf Umgebungstemperatur.

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10. Januar 2017 - 16:06 changed 10. Januar 2017 - 16:06

Meine E-M1 wandert - aus der Kälte kommend - in einen Gefrierbeutel, den ich mit einem Clip verschließe. Nach ca. 30-45 Min. ist die Kamera durchgewärmt und es bildet sich kein Kondenswasser mehr. Allerdings klappt das bei mir nur mit dem 12-40, Beutel, die groß genug für das 40-150PRO wären, hab ich (noch) nicht.

Ich bin aber auch schon aus -10°C mit der Kamera in der Hand in die Kneipe gelatscht, weil ich einfach nicht dran gedacht hatte. Hat ihr auch nicht geschadet. Ich würde sie in dem Zustand aber nicht öffnen wollen (Kartenfach, Akku, Objektiv).

Mach dir keinen Kopf. Die Teile können was ab. Ich bin mit meiner schon stundenlang im Regen herumgelaufen (inkl. Tropfen auf dem Augensensor im Sucher - andere Geschichte). Geschadet hat es weder der Kamera noch dem Objektiv (war aber immer ein Pro). Ich meine, hier im Forum auch schon mal gelesen zu haben, dass jemand seine E-M1 unter fliessendem Wasser abgespült hat.

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10. Januar 2017 - 16:06 changed 10. Januar 2017 - 16:06

Danke für die schnellen Antworten und vor allem an blitz für die hilfreichen Links! Den Thread hatte ich bei meiner Suche nicht gefunden... klasse Erklärungen dabei!

Ich mach mir ja eigentlich auch keine Sorgen, weil ich ja weiß, dass die Olympus das abkönnen sollte, dennoch mach ich mir bei meinem Schätzen zumindest Gedanken in Punkto Risikominimierung ;)

Mit meiner Nikon D5100 hätte ich mich das nie getraut, bei der M1 hab dich da viel mehr Vertrauen ins Material. Es ist ein sehr schönes Gefühl, dass man einfach "machen" kann, ohne groß nachzudenken...

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10. Januar 2017 - 16:43 changed 10. Januar 2017 - 16:43

Ich mach mir ja eigentlich auch keine Sorgen, weil ich ja weiß, dass die Olympus das abkönnen sollte,

Hallo,
seid da mal ganz vorsichtig…
Kondensierende Flüssigkeit in einem Gehäuse das elektronische Bauteile enthält- kann erheblichen Schaden anrichten.
Zum einem entstehen diese Flüssigkeiten, weil kein Druckausgleicht der Luft stattfinden kann, zum anderem- weil die Temperatur des Gehäuse/der Bauteile unter dem Taupunkt der Umgebungsluft liegt.

Die OMD ist spritzwasser geschützt, d.h. das Gehäuse ist dicht- aber nicht gegen Kondensat geschützt.
Bildet sich Kondensat, dann weiß man nie an welchen Stellen. Das kann am Gehäuse sein, an den Linsen und auch auf Platinen die Spannung führen.

Was tun:
ICH- würde draußen die Kamera ausschalten, den Akku entfernen, die Kamera einschalten und auslösen, dann die Kamera ausschalten.
Vielleicht ist sie dann Spannungslos.
Dann ohne Akku in die "warme" Stube an einem gut belüfteten ablegen.
Kamera und Objektiv würde ich trennen, ganz einfach aus dem Grund- weil so schneller ein Luftaustausch stattfinden kann.
Gruß und Glück
Andreas

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10. Januar 2017 - 16:54 changed 10. Januar 2017 - 16:54

Was tun:
ICH- würde draußen die Kamera ausschalten, den Akku entfernen, die Kamera einschalten und auslösen, dann die Kamera ausschalten.
Vielleicht ist sie dann Spannungslos.
Dann ohne Akku in die "warme" Stube an einem gut belüfteten ablegen.
Kamera und Objektiv würde ich trennen, ganz einfach aus dem Grund- weil so schneller ein Luftaustausch stattfinden kann.
Gruß und Glück
Andreas

Hab ich jetzt einen Denkfehler? Gerade das Entfernen des Objektivs würde doch erst recht die warme, gesättigte Luft IN die Kamera lassen, und zwar so schnell, dass sich doch erst recht Kondenswasser im Inneren bildet?

Dass die Kameras nicht "dicht" sind, ist klar, in dem Falle würde ja auch kein Zoomobjektiv funktionieren, bzw. wär jeder Objektivwechsel ein Kraftakt...

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10. Januar 2017 - 17:31 changed 10. Januar 2017 - 17:31

Nein, DU hast keinen Denkfehler.

Gruß, Gerhard.

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10. Januar 2017 - 16:58 changed 10. Januar 2017 - 16:58

seid da mal ganz vorsichtig…

Ich habe meine Kameras zum fotografieren nicht zum in Watte (Trockengel) packen ;-) Nach 10 Jahrenweiß ich, was ich einer einstelligen Olympus zumuten darf.

Kamera und Objektiv würde ich trennen, ganz einfach aus dem Grund- weil so schneller ein Luftaustausch stattfinden kann.

Damit Sensor und alles andere im Kamerainneren so richtig schon beschlagen können? Damit in einer Ecke ein Tröpfchen zusammenläuft und dann beim wieder mit Strom versorgen ein Kurzer entsteht? Nie!

Das mit dem unter laminar(!) laufendem Wasser abspülen bin übrigens ich. Empfehle ich niemanden. Aber ich mache es, so es notwendig ist.

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11. Januar 2017 - 8:40 changed 11. Januar 2017 - 8:40

Ich habe meine Kameras zum fotografieren nicht zum in Watte (Trockengel) packen ;-) Nach 10 Jahrenweiß ich, was ich einer einstelligen Olympus zumuten darf.

Ich auch!

Das mit dem unter laminar(!) laufendem Wasser abspülen bin übrigens ich. Empfehle ich niemanden. Aber ich mache es, so es notwendig ist.

Dto.!

Leute, das sind Werkzeuge, keine Spielzeuge!

Klar, auch Werkzeuge können kaputt gehen und sollten bestimmungsgemäß benutzt werden. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass mehr Olys kaputt gespielt werden als im wirklichen Einsatz kaputt zu gehen...

jm2c

Martin

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11. Januar 2017 - 12:36 changed 11. Januar 2017 - 12:36

Aber ich bin der festen Überzeugung, dass mehr Olys kaputt gespielt werden als im wirklichen Einsatz kaputt zu gehen...

jm2c

Martin

Ich kann mir nicht helfen.... irgendwie klingt das schlüpfrig.... :D

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11. Januar 2017 - 15:55 changed 11. Januar 2017 - 15:56

Aber ich bin der festen Überzeugung, dass mehr Olys kaputt gespielt werden als im wirklichen Einsatz kaputt zu gehen...

Haste Recht. Und ich werde den Eindruck nicht los, dass in Foren immer mehr Kameras und Objektive kaputtgeschrieben werden. ;-)

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11. Januar 2017 - 16:07 changed 11. Januar 2017 - 16:07

jetzt verstehe ich das endlich. Wundere mich schon lange, warum keine meiner Kaneras kaputt gehen.

Danke Martin für die Aufklärung

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10. Januar 2017 - 17:27 changed 10. Januar 2017 - 17:27

Das Wichtigste ist eigentlich, bei kalter Kamera im Warmen die Deckel zuzulassen, und vor allem keine Linsenwechsel vorzunehmen!

Generell Kamera und Linse NICHT trennen, es sei denn, man machst das bereits draußen UND schließt Kamera & Linse mit den entsprechenden Deckeln. Das halte ich für wenig praktikabel.

Auch nicht gut: Im dampfigen Wirtshaus die Linse wechseln und dann raus.

Das Einpacken in den Plastiksack dient nur dazu, die Kondensation von Wasser auf der Kamera zu verhindern, die kondensiert dann an der Tüte.

Klaus

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10. Januar 2017 - 21:17 changed 10. Januar 2017 - 21:17

Ich möchte mich hier kurz einschalten und erwähnen, dass kondensiertes Wasser praktisch destilliertes Wasser ist - also reines H2O - und damit elektrisch nicht leitend. In der Praxis ist es natürlich nicht 100% rein, aber dennoch extrem schlecht leitend. Für Elektronik ist es damit erstmal völlig unbedenklich, solange das Wasser nicht Stoffe aus seiner Umgebung löst, die zum Ladungstransport taugen.

Grüße, Michael

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11. Januar 2017 - 0:22 changed 11. Januar 2017 - 0:22

Hallo Michael,

Sorry es ist Quatsch.

Kondensierendes Wasser gibt es technisch nicht in der Form wie du es beschreibst.

Eine Wolke ist Wasser

Nebel ist Wasser

Luftfeuchte, Messbar, Fühlbar oder schon sichtbar ist Wasser.

Diese Feuchtigkeit enthält Salze, Mineralien, Schadstoffe , etc.

Wir Reden sprach gebräuchlich von Wasserdampf. Nein es ist Wasser.

Somit ist es auch elektrisch leitend

Destilliertes Wasser, ist Wasser das Verdampft wird (er ist dann immer noch sichtbar)und dann an einem Oberflächenkühler abkühlt, wird als Kondensat aufgefangen, gesammelt und genutzt.

Zurück bleiben die Salze und Mineralien.

Da dies aber zu Aufwändig und teuer ist, nimmt man Wasser, Filtert es, leitet es durch Kation und Anion Austauscher, Kerzenfilter und füllt es dann ab. Für das Bügeleisen, etc.

Das ist der Vorgang

In der Elektroindustrie und in der Medizin sind die Ansprüche an die Reinheit noch größer.

Kraftwerke brauchen Wasser von hoher Reinheit. Nachzulesen in den TRD Dampf.

Dampf in technischer Form ist trocken gesättigt, oder Überhitzter Dampf, dieser enthält mehr zugeführte Wärmeenergie. Beides ist Dampf in reiner Form. Das bedeutet er ist klar wie Luft und nicht Sichtbar.

Temperaturen deutlich über 100 Grad Celsius, bis 600 Grad Celsius. Dies wird nur in Kesselanlagen / Kraftwerken erreicht !!

Alles was wir sehen ist Wasser in verschiedenen Aggregat Zuständen.

Grüße

Wolfgang

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11. Januar 2017 - 1:37 changed 11. Januar 2017 - 1:37

Hallo Wolfgang,

ich halte Michaels Aussage gar nicht für Quatsch.

du schreibst "Luftfeuchte, Messbar, Fühlbar oder schon sichtbar ist Wasser. Diese Feuchtigkeit enthält Salze, Mineralien, Schadstoffe , etc."

Nehmen wir ein Beispiel aus der Foto-Praxis: Du atmest relativ trockene Zimmerluft ein. Wenn du sie wieder ausatmest ist sie (bei 35°) ziemlich mit unsichtbarem Wasserdampf gesättigt. Diese hauchst du jetzt auf die kühle Frontlinse -bitte nicht spucken. Da wirst du keine Salze, Mineralien und kaum Schadstoffe in *relevanten Mengen* in diesem Kondensat finden. Deshalb reinigen auch viele Ihre Linse so.

Jedenfalls ist die "elektrische Leitfähigkeit" dieses Kondensates für die Elektronik weniger problematisch als salzhaltiges Wasser.

Auch das Kondens-Wasser aus Luftentfeuchtern wird verschwindend wenig Salze enthalten, woher denn auch. Ich rede nicht von Meeresnähe, Auspuff- und sonstigen Abgasen. Der entscheidende Faktor ist da die Leitfähigkeit des Wassers durch gelöste "Ionen" aus Salzen und Säuren.

Und wir sind uns einig, dass auch sauberes Wasser im Inneren von Objektiv und Kamera nicht förderlich ist - womit wir wieder beim Thema wären, wie das praxisnahe zu verhindern ist.

2Groschen mit Gruß, Gerhard

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11. Januar 2017 - 7:42 changed 11. Januar 2017 - 7:42

Bitte geht mal zu einem Menschen, der Luftschadstoffe misst und erklärt ihm die Theorie, dass Kondensat reines H2O ist. Da kriegt ja schon eine Hygieneschwester Krämpfe.

Das, was in unserer Luft rumfliegt ist ein Chemiecocktail aus Weichmachern, Biomaterial (Bakterien) Pilzsporen, Lösungsmitteln, Feinstäuben, Kohlenwasserstoffen und so ziemlich allem, was ungesund und schmierig ist..

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11. Januar 2017 - 7:46 changed 11. Januar 2017 - 7:46

Wenn man nach Peking schaut, ist das schon sehr heftig, was dort in der Luft und im Wasserdampf liegt ;-)

Gruß Pit

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11. Januar 2017 - 11:32 changed 11. Januar 2017 - 11:32

Wenn man nach Peking schaut, ist das schon sehr heftig, was dort in der Luft und im Wasserdampf liegt ;-)

Gruß Pit

Wenn man beim Thema bleibt, ist die Rede von kondensierendem Wasserdampf in der Zimmerluft.

Da ist Peking ziemlich weit hergeholt. Sollte die Luft tatsächlich vergleichbar sein, rate ich dringend zum Lüften.

; ) mit Gruß, Gerhard

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11. Januar 2017 - 13:28 changed 11. Januar 2017 - 13:28

Das, was in unserer Luft rumfliegt ist ein Chemiecocktail aus Weichmachern, Biomaterial (Bakterien) Pilzsporen, Lösungsmitteln, Feinstäuben, Kohlenwasserstoffen und so ziemlich allem, was ungesund und schmierig ist..

Nicht hier... ich wohn in Österreich, in den Bergen, bei uns gibts nur reinen Sauerstoff in der Luft, so wie bei Heidi und dem Geißen-Peter ;)

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11. Januar 2017 - 13:47 changed 11. Januar 2017 - 13:47

Reiner Sauerstoff? Das erklärt einiges....

SCNR

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11. Januar 2017 - 15:52 changed 11. Januar 2017 - 15:52

Reiner Sauerstoff? Das erklärt einiges....

;-)

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11. Januar 2017 - 14:41 changed 11. Januar 2017 - 14:41

bei uns gibts nur reinen Sauerstoff in der Luft, so wie bei Heidi und dem Geißen-Peter ;)

Pass nur auf, dass du im Freien keinen Funken machst oder Feuer anlegst ;-)
Jeder Schweißer in der Ausbildung weiß das warum ...

Gruß Pit

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11. Januar 2017 - 16:20 changed 11. Januar 2017 - 16:20

Bitte geht mal zu einem Menschen, der Luftschadstoffe misst und erklärt ihm die Theorie, dass Kondensat reines H2O ist. Da kriegt ja schon eine Hygieneschwester Krämpfe.

Das, was in unserer Luft rumfliegt ist ein Chemiecocktail aus Weichmachern, Biomaterial (Bakterien) Pilzsporen, Lösungsmitteln, Feinstäuben, Kohlenwasserstoffen und so ziemlich allem, was ungesund und schmierig ist..

Hallo Reinhard,

falls dein Statement sich auf meinen Beitrag bezieht, meine Feststellung war: "Jedenfalls ist die "elektrische Leitfähigkeit" dieses Kondensates für die Elektronik weniger problematisch als salzhaltiges Wasser."

Das wird durch deine obige Feststellung in keiner Weise widerlegt.

Das, was du als Chemiecocktail bezeichnest ist ohne Zweifel hygienisch bedenklich. Aber keine der von dir erwähnten Stoffe erhöht die Leitfähigkeit beträchtlich und schadet besonders der Elektronik.

Und dann wird dir schon klar sein, dass die Weichmacher, Feinstäube und was du sonst noch für Aerosole aufgeführt hast, nicht erst Kondenswasser brauchen, um sich nieder zu schlagen. Nach wie vor geht es bei unserem Thema um solches Kondenswasser, das an der Kamera beim Wechsel von kalt auf warm entsteht.

Abschließend wiederhole ich das von mir schon oben geschriebene:

"Und wir sind uns einig, dass auch sauberes Wasser im Inneren von Objektiv und Kamera nicht förderlich ist - womit wir wieder beim Thema wären, wie das praxisnahe zu verhindern ist."

2 hygienisch unbedenkliche Groschen mit Gruß, Gerhard

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11. Januar 2017 - 16:48 changed 11. Januar 2017 - 16:47

Aber keine der von dir erwähnten Stoffe erhöht die Leitfähigkeit beträchtlich und schadet besonders der Elektronik.

Die Fälle, in denen durch Kondenswasser akute Kurzschlüsse verursacht werden, sind eher selten. Das Problem ist eben genau dieser Cocktail, der sich niederschlägt und durch Kondenswasser "verschmiert" und "kriecht". Das gibt weniger "guten Kontakt", als eher "schlechten Kontakt". Das bedeutet Kontaktabbrand. Korrossion. Und eben auch "spinnende Elektronik".

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11. Januar 2017 - 17:06 changed 11. Januar 2017 - 17:06

Finde jetzt sind wir im Rahmen der Diskussion an einem Punkt angelangt, um den wir uns wie ein Strudel im Sog drehen, aber es kommen keine neuen Erkenntnisse hinzu, weil von allen Seiten schon alles geschrieben wurde.

Ein gemeinsamer Nenner wäre, jeder hat ein bisschen Recht und die die Recht haben , ein wenig mehr :-).

Könnte man das so stehen lassen.

Gelernt haben wir hoffentlich alle etwas davon. Wie es dann die /der ein oder andere Zuhause für sich praktiziert ist seine Sache.

Hat er Probleme, gibt es ja das Forum.

Grüße

Wolfgang

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11. Januar 2017 - 18:03 changed 11. Januar 2017 - 18:03

Wolfgang, ich stimme dir zu!

Mein Eindruck ist auch, dass hier schon so viel Hirnschmalz kondensiert ist, dass der klare Durchblick auf das Thema getrübt erscheint.

Auch solche Kondensation gilt es zu vermeiden.

Mein letzter Groschen zu dem Thema mit Gruß, Gerhard

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11. Januar 2017 - 12:42 changed 11. Januar 2017 - 12:42

Was tun:

ICH- würde draußen die Kamera ausschalten, den Akku entfernen, die Kamera einschalten und auslösen, dann die Kamera ausschalten.
Vielleicht ist sie dann Spannungslos.
Dann ohne Akku in die "warme" Stube an einem gut belüfteten ablegen.
Kamera und Objektiv würde ich trennen, ganz einfach aus dem Grund- weil so schneller ein Luftaustausch stattfinden kann.
Gruß und Glück
Andreas

Nur mal interessehalber: das machst Du mit all Deiner Elektronik so (oder ähnlich)? Also Smartphone, Notebook, Tablet, Garmin etc?

Hört sich unheimlich umständlich an.....

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11. Januar 2017 - 13:45 changed 11. Januar 2017 - 13:45

Der wesentliche Unterschied ist, dass Smartphones und ähnliches Gebrauchsgegenstände sind, während es sich bei Kameras und Zubehör um Kultartikel handelt. Da muss man ganz anders vorgehen ;)

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