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Focus by wire - eine Idee


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Ich habe mir jetzt auch ein Pro 12-100 gegönnt. Feines Teil. Ich habe aber noch nicht ernsthaft damit gearbeitet, nur ein paar Testbilder gemacht. Beim Testen der manuellen Entfernungseinstellung hatte ich den Eindruck, das das Objektiv recht schnell verstellt, d.h. ein kleiner Dreh am Fokusring bewirkt eine recht starke Verstellung. Da kam mir die Idee, ob Olympus das nicht anders umsetzen könnte bzw. zu einem Feature ausbauen kann? Eine Möglichkeit, den Focus by wire einstellbar zu machen, d.h. ob eine bestimmte Drehung des Fokusrings eine kleine oder starke Verstellung der Optik bewirkt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Makrofotografen eine noch präzisere Verstellung, auf eine Taste hin aktivierbar, lieben würden. Oder mach ich einen Denkfehler und sowas wird gar nicht gebraucht?

lG, Klaus


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Die Kamera bietet schon jetzt zwei verschiedene Geschwindigkeiten für die Entfernungseinstellung: Wenn man MF via den Objektivring wählt, geht es schneller und wenn MF mit der Kamera eingestellt wird geht es langsamer. Die zweite Option eignet sich somit besser für sehr präzises Fokusieren und die erste, wenn alles sehr schnell gehen soll.


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Man könnte es natürlich machen wie bei der Maus: Schnelle Bewegungen führen zu großen Änderungen, langsame Bewegungen zu präzisen kleinen. Wäre aber möglicherweise verwirrend, vor allem für Leute, die nicht oft mit MF fotografieren. Sollte also im Menü abschaltbar sein.

Anselm


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Hallo Klaus , kann es gut nachvollziehen was du meinst , nur mein Eindruck ist das es nicht an Präzision oder zu kurzer Übersetzung mangelt sonder der MF ist so leichtgängig das die geringste Falschbewegung die Vorarbeit schell zu nichte machen kann . Das erfreuliche ist ob günstig oder erheblich teurer , die können es alle . Meine Erfahrung lautet die FTs können es genauso nur die entgültige Einstellung ist stabiler . Die Altgläser sind noch schwieriger weil die Lupe erstmal dazugeschaltet werden muss , die übersetzung ist keineswegs präziser und meistens zu schwergängig .Eine Kowa Tele Masterlens mit zwei MF Ringen wurde ich mal gerne testen , seit etwa fünf Jahren auf den Markt , sonst kaum etwas durchgedrungen aber der Ansatz zeigt wie es jedem gerecht gemacht werden kann .

Gruß Johann


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Hallo,

ihr vermischt hier gerade zwei unterschiedliche Focus by wire Implementierungen bei Olympus Objektiven:

Die Pro Objektive wie z.B. das angesprochene 12-100 haben einen proportionalen Winkel Drehgeber eingebaut. Durch Drehen am Ring wird eine konkreter Wert, also eine konkrete Entfernung (z.B. 5 Meter) eingestellt. Daher ist auch eine Entfernungsskale eingraviert und es gibt einen links- und rechts Anschlag. Eine Fokus Verstellung mittels Daumenrad ist allerdings nicht möglich.

Die nicht-Pro-Objektive haben lediglich einen Impuls-Drehgeber eingebaut. Durch Drehen am Ring wird hierbei lediglich das Kommando „weiter Richtung nah“ oder „weiter Richtung unendlich“ zur Kamera übertragen. Deshalb gibt es weder eine Entfernungsskale noch einen linken / rechten Anschlag. Allerdings ist hier die Verstellung mittels Daumenrad möglich und geschwindigkeitsabhängig ist das Ganze auch.

Vielleicht hilft zur Verdeutlichung des Unterschieds noch folgender Versuch:

Pro-Objektiv: Schalte die Kamera aus. Ziehe den Fokus Ring zu dir. Stelle 5m ein. Schalte die Kamera ein. Der Fokus springt sofort auf 5m.

Nicht-Pro-Objektiv: Schalte die Kamera aus. Drehe am Fokus-Ring. Schalte die Kamera ein. Und? Nix passiert. Der Fokus steht entweder da, wo er war oder in Ausgangsstellung (je nachdem wie ihr Zahnrad-A3-Objektiv zurücksetzen eingestellt habt.

Also mir ist der Pro-Fokus da deutlich lieber, weil direkter. Und wenn man das 12-100 manuell ganz präzise einstellen will, einfach ganz langsam und präzise verstellen...


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Macht es einen Unterschied um zu fokussieren ? Habe nur pro FT Objektive oder mFT nicht Pro was die machen ist mir egal , kein einziges Glas hat den MF Schiebe -Neueinsteigerverwierungsring alle zeigen es gleich an ob es scharf ist oder auch nicht .

Gruß Johann


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Ich habe das gerade nochmal ausprobiert: Die Nicht-Pro-Objektive, also z.B. die kleinen Festbrennweiten 25 und 45mm mit 1.8er Lichtstärke haben beim Focus by wire tatsächlich (mindestens) zwei elektronische Übersetzungen. Beim schnellen Drehen des Fokus-Rings ist die Fokus-Änderung pro Grad deutlich höher als beim langsamen Drehen. Damit kann sehr präzise manuell fokussiert werden. Bei den Pro-Objektiven (ich habe es allerdings nur am 12-40 ausprobiert) scheint es nur eine Übersetzung zu geben - wohlbemerkt auch beim echten Focus by wire, also ohne zurückgezogenen Fokus-Ring.


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