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Die zweite Folge unseres (mit Martin Wagner) Fotogeplauders ist online. In dieser Folge sprechen wir über die wichtigste Methode in der Fotografie überhaupt, über die BdA-Methode: was sich dahinter verbirgt, wofür die Abkürzung steht und warum diese Methode wichtiger ist als jede hochwertige technische Ausrüstung oder dem perfekten Beherrschen aller Regeln der Bildkomposition. Mit eindrucksvollen Beispielen aus der Praxis zeigen wir Euch, warum auch Ihr nicht früh genug mit dem Erlernen und Anwenden dieser Methode beginnen könnt.

 

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Vielen Dank für das interessante Video und die schönen Bildbeispiele.

MYA ist natürlich wichtig.
Nicht nur weil sonst alle nur noch ein und das selbe Bild machen, sondern auch um die Landschaft ein bisserl zu erforschen. Selbst wenn kein "besseres" Bild dabei herauskommt. Wobei die bekannten Fotospots zugegeben oft eine wirklich schöne Perspektive haben. Das wussten schon Kodak und Agfa und die Instagrammer sind auch nicht blind.

Ich finde es aber ausgesprochen Schade, dass Ihr so abfällig über Landschaftsfotografie mit Telebrennweiten sprecht und die Weitwinkel für diese Art von Bildern so propagiert. Denn es kommt meiner Meinung nach immer aufs Motiv an.
Landschaft ohne fotogenen und gut in Szene gesetzten Vordergrund fürs WW ist ebenso langweilig wie Landschaft mit Tele bei der ohne Überlegung verdichtet wird.

Wichtig ist doch viel eher, dass man erkennt, welche Optionen man grundsätzlich hätte und sich dann für diejenige entscheidet, mit der die Bildaussage am besten unterstützt wird.

VlG - Sabine

PS: Ach so ja, Olympus bietet 3 dieser Pfui Teufel Suppenzooms für Fuß-Faule an. Soll man die also nicht kaufen?
PPS: Stormchaser-Touren  z.B. mit Reed Timmer sind für Fotografen insofern gut, dass sie keine Chaser Kenntnisse brauchen, sondern sich auf die Fotos konzentrieren können, bis es wieder hopp hopp ab ins Auto heißt. Ist so ähnlich wie auf Safari oder Unterwasser selbst Tiere zu finden oder mit einem Guide unterwegs zu sein, der weiß, wonach man an welchen Stellen suchen sollte und worauf man unbedingt achten muss, weil es sonst "Next stop Mogadishu" heißt (z.B. am Kuredu Express).

bearbeitet von acahaya
Next Stop Mogadishu ergänzt

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Bildkomposition besteht im wesentlichen aus Perspektive und Ausschnitt, für ersteres ist die Bewegung wichtig und für letzteres eben die Brennweite (bzw. der nachträgliche Beschnitt, je nach gusto). Dort nun willkürlich zu priorisieren ist Unsinn (genauso wie der Begriff Turnschuhzoom oder Fußzoom, aber den werden wir wohl nicht mehr los werden), vielmehr kommt es auf das Zusammenspiel an, und das hängt wiederum von Motiv und Absicht ab. Die Bildbeispiele im Video zeigen das in meinen Augen auch sehr gut, denn das Bild des Svartifoss brauchte das Weitwinkel, aber der Skógafoss wäre ohne längere Brennweite so wohl eher nicht möglich gewesen - oder? 

Die Kritik an den typischen "Photohoppern", raus aus dem Auto, schnell das Bild vom Aussichtspunkt, rein in den Wagen und ab zum nächsten Ort und den dadurch immer gleichen Aufnahmen ist insofern für mich verständlich, weil dort sowohl die Auseinandersetzung mit dem Motiv und damit das Eigene letztlich fehlt. In der Landschaftsphotographie ist bei Photographen, die mit mehr Zeit an ihre Bilder gehen allerdings durchaus schon seit einem Jahrzehnt auch die andere Seite so weit verbreitet, dass man dies aus dem gleichen Grund ebenfalls kritisieren könnte: der exzessive Gebrauch des UWWs mit viel Unraum (bei den schlechteren) oder stark vergrößerten Banalitäten (bei den besseren) im Vordergrund und einer bis zur Miniatur verkleinerten Landschaft im Hintergrund ist auch nicht gerade neu. 

Insofern verstehe ich die explizite Erwähnung langer Brennweiten nicht, denn das Problem (und darauf soll es im Video ja augenscheinlich gehen) ist doch eher die Monotonie der Abbildung, der Verzicht auf eigene Wege und dadurch die immer gleichen Motive - egal mit welcher Brennweite

Für meine Landschaftsphotographie gehört jedenfalls ein Teleobjektiv zur Grundausstattung und wird immer dann eingesetzt, und da bin ich voll bei Sabine, wenn das Motiv dies erfordert. Genauso wie das UWW, und alles dazwischen 🙂

PS: Natürlich soll jeder es so machen, wie er es will, immer und überall. Nur muss ich das ja nicht gut finden 😉

bearbeitet von Helios
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Hey und danke für Eure Rückmeldung. Wir haben uns dann wohl nicht eindeutig genug ausgedrückt, sorry. Klar kann man auch mit Tele super Landschaftsaufnahmen komponieren (ja, Skogafoss). Macht dann Sinn imho, wenn man genau weiß was man da tut und machen möchte. Dieses also bewusst einsetzt.

Viel zu häufig werden Tele aber eben verwendet, weil man ja so schön bequem steht und das Motiv damit heranholen kann (gilt natürlich auch für viele weitere Spielarten der Fotografie). Es also nicht bewusst sondern aus Bequemlichkeit verwendet.

Und ja, UWW bis hin zu Fisheye sollte man einsetzen können, sonst nützt es auch nichts. Ich persönlich bin auch kein Fan dieser "prominenter Vordergrund vor verschwindend kleiner Landschaft", ein WW sollte die Weite einer Landschaft abbilden, nicht einen hübschen kleinen Vordergrund 🙂 Aber auch das ist natürlich keine generelle Regel und gibt es wirklich fantastische Ausnahmen.

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Ich denke, als Hinweis, wirklich nach neuen Perspektiven zu suchen, ist das Video interessant und so ist es ja wohl auch gemeint. Nur stelle ich mir gerade von, wie jetzt täglich hunderte Touristen auf Island die - nicht ohne Grund - abgegrenzten Pfade verlassen, um nach einer neuen Fotoperspektive zu suchen. Dann kann man die Insel vermutlich nach zwei Jahren dicht machen, weil an den Hotspots keine Vegetation mehr vorhanden ist. Oder am Vulkanrand wie Adrian mit Handy auf Selfiestick rumturnen, sein Guide hatte ja auch nicht ohne Grund Panik, er könnte abstürzen (ist ja auch schon öfter mal passiert). Auch bei mehr meinem Thema - Safaris - ist es sicher toll nach eigenen Perspektiven zu suchen. Auch da gibt es ja Spezialisten, die gerne mal die Kamera am Einbein aus dem Landrover halten, um die Löwen aus einer ganz neuen Perspektive zu fotografieren. Wenn die wüsste, wie schnell so ein Löwe die 10 Meter bis zum Jeep macht, wenn er diese Aktion nicht so prickelnd oder eben gerade sehr interessant findet. Was ich bei Safaris auch immer toll fand: sechs Jeeps stehen vor den Löwen am Riss, dann kommt Jeep 7 und fährt zur gegenüberliegenden Seite der Szene, weil er von da ja vielleicht eine ganz andere Perspektive hat. Dass die sechs anderen jetzt gar keine mehr haben - egal!

Will sagen: Was in dem Video vorgeschlagen wird, ist leider zum großen Teil inkompatibel mit dem Massentourismus heutiger Zeit. Will man an gut besuchten Orten "eigene" Fotos machen, dann sollte man das tunlichst auch zu Zeiten tun, an denen keine anderen Leute sind. Und sich auch an die Regeln halten, die für alle gelten. Insofern: neben B.d.A. gilt auch B.d.H. (Benutz dein Hirn!!!)

Gruß

Hans

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Hallo Hans, da hast Du ganz sicher nicht unrecht. Und klar sollte nicht jeder jetzt durch die Vegetation trampeln, das mache ich ja auch nicht bzw. wenn nur mit absoluter Vorsicht. Worum es uns geht ist einfach der Aufruf, sich über dieses Thema einmal Gedanken zu machen und zu überlegen, wo man - im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten - mit B.d.A. nach anderen Perspektiven und Blickwinkeln Ausschau halten kann. Manchmal reicht es ja in der Tat in die Knie zu gehen. 

Insofern stimme ich Dir selbstverständlich zu, dass immer B.d.A. mit B.d.H in Kombi gilt 😉

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