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Partielle Sonnenfinsternis am 10.06.2021


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Geschrieben (bearbeitet)

Diese kleine partielle Sonnenfinsternis am Donnerstag, den 10. Juni 2021 um die Mittagszeit, war im Rheinland dank des strahlenden Sonnenscheins und der wenigen Schönwetterwolken in der ganzen Länge schön zu sehen. In Düren sollte die größte Bedeckung um ca. 12:20 h sein; 'größte' ist relativ, denn eigentlich 'knabberte' die Scheibe nur etwas am Rande der Sonne - aber immerhin!

Meine beiden Fotos hier entstanden um 12:02 h MESZ und 12:22 h MESZ; ich stelle die Kamera nie von Winterzeit auf Sommerzeit um und deshalb zeigen die Exif-Daten etwas anderes.

Es sind Aufnahmen mit der E-M5III mit dem Lochobjektiv < Skink Pinhole Pancake (for mFT-Bajonett) 1:90/16 d=46 mm > an insgesamt 75mm Zwischenringen, was zu einer 'Brennweite' von ca. 110 mm führt. Die Aufnahmeparameter sind 1/160 sec bei ISO 800 und -0.7 EV-Korrektur (1. Foto), bzw. 1/2500 sec bei ISO 200 und -5.0 EV-Korrektur (2. Foto), alle Fotos mit Stabi S-IS1. Das zweite Foto hier zeigt einen ca. 2-fach crop.

120dpi_P6109979_1.jpg.22d9f9a6e3c8b615f67249712329a218.jpg

120dpi_P6109981_1.jpg.c092cf814afa7f82c4fba62db9e40fb2.jpg

Zum Abschluß noch mein Gruß aus dem Garten mit derselben Kamera-/Pinhole-Kombination, Hermann.

120dpi_P6100010_1-DeNoiseAI-denoise.jpg.539983ca9934354abfb97e98528ab831.jpg

 

bearbeitet von Nieweg
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  • Gleiche Inhalte

    • Von iamsiggi
      Bei mir, unweit von Wien, wurde gerade mal 5% der  Sonne vom Mond bedeckt. Also im Alltag komplett unbemerkt.

      Ich richtete mein Teleskop mit 800mm Brennweite und MC14 auf die Sonne und hoffte auf eine Wolkenlücke.
      Natürlich war ein passender Filter im Einsatz.

      Letztlich konnte ich 302 Bilder mit dem Silent Shutter High Speed Modus um das Maximum der Bedeckung sammeln.
      Auch zwei Sonnenfleckengruppen gab es, wenn auch sehr kleine.
      Oben: AR 2832 und rechts unten gegen den Rand: AR 2829

      Mehr über die Entstehung des Bildes gibt es hier:
      Und in 50% des Originals auf Astrobin: https://astrob.in/z2twn8/0/
      Siegfried
    • Von c_b
      Pac-Maaan... dadadadadadadadadadadada... Pac-Maaaan... dadadadadadadadadadadadadada
    • Von iamsiggi
      Eine nur im Hohen Norden totale Sonnenfinsternis wird bei uns im Süden eher unspektakulär und unmerkbar stattfinden.

      Ist sie auf Höhe München nur gegen 5% sind es in Hamburg immerhin 17% auf Sylt immerhin 21% aber das bemerken wir so auch nicht mehr wirklich.

      Da ganz beginnt so gegen 11:30 und endet so ca 13:30. Dazwischen (je nach Ort des Beobachters) ist dann die maximale Bedeckung.

      Hier noch eine Anmerkung:
      Keinesfalls ohne geeigneten Schutz in die Sonne schauen oder Fotografieren.

      Ein ND Filter (außer 100.000) ist keine geeigneter Schutz auch nicht IR Filter oder sonst wie für uns dunkel / schwarz aussehenden Filter, denn sie können immer noch UV oder IR ungebremst durchlassen und unser Auge / Sensor grillen.
      Ein geeignetes Filter ist dieses Baader Sonnenfolie. Günstig und gut.

      Siegfried
       
    • Von iamsiggi
      Eine totale Sonnenfinsternis zählt wohl zu den eindrucksvollsten Erlebnissen, welche man haben kann.

      Ich durfte bisher zwei miterleben. Meine erste Totale am 11. August 1999 in meiner Heimatgemeinde und am 29.3.2006 in Side, östlich von Antalya, an einem Hotelstrand.

      Zunächst wird es düster, Tiere in der Umgebung verhalten sich wie gegen Abend und suchen Schlafplätze auf. Dann geht alles sehr schnell: Eine Dunkelheit die mit zweifacher Schallgeschwindigkeit auf einen zu rast. Venus und Merkur werden sichtbar. Dann die Minuten der absoluten Verdunklung der Sonne durch den Mond:
      Es wird fahl dunkel, die Sonnenkorona leuchtet auf. Eine unbeschreibliche Stille breitet sich aus, die Welt scheint den Atem anzuhalten!

      Mir kommt unweigerlich der unheimliche dunkle Ton des Filmes „Die Unheimlichen Begegnung der 3.Art“ in den Sinn. In welche Ängste musste dieses surreale Geschehen die Unwissenden vor tausenden Jahren wohl gestürzt haben?

      Zum dokumentarischem Teil:
      1999 hatte ich noch eine analoge Olympus OM4Ti mit Olympus Zuiko 300mm f4.5 Teleobjektiv. Gerade mal 2 Wochen vor der Sonnenfinsternis 2006 waren die ersten Olympus E-330 Digitalkameras erhältlich und ich bekam das letzte lagernde Stück. Sie war deshalb so schnell vergriffen, weil sie die erste Spiegelreflex war, die Live view bot: Unumgänglich zum präzisen Scharf stellen. Als Objektiv diente das auch heute immer noch kaum zu topende Pro Konsumer Tele: ED50200 mit EC14, einem 1,4x Telekonverter. Umgelegt auf Kleinbild Brennweite sind das 560mm Brennweite!

      Nachdem ich mir viel Zeit genommen hatte, mit Hilfe des LiveView bei hoher Vergrößerung die Schärfe genau zu erwischen machte ich ein Serie an Bildern, bei der ich dann die Belichtungszeit immer mehr verringerte:

      Basiswerte waren: 280mm Brennweite, F/5 ISO 100 (damals die Nennempfindlichkeit) 100% Ausschnitt

      1/1000s


      1/500s


      1/200s


      Man sieht wie die inonisierten Gase sich entlang des Magnetfelds der Sonne ausrichten
      1/80s


      1/20s


      1/3s

      1/500s
      Der Diamantring Effekt:
      Die ersten Sonnenstrahlen scheinen durch Mondgebirge hervor.....





      Jetzt ist es Zeit abzubrechen, wenn man keine geeigneten Schutzfilter hat !

      Die 3 Minuten waren viel zu schnell um!

      Siegfried
      ----
      Achtung:
      Nur wenn der Mond die Sonne absolut verdeckt, kann man ohne geeignete Filter direkt in die Sonne schauen oder Fotografieren !
      Alle anderen Sonnenbilder bedürfen spezieller Filter. Baader Sonnenfolie reicht. Bedenkt: wenn ihr andere vermeintlich lichtblockierende Filter verwendet: Es ist nicht gesichert ob sie auch IR oder UV Licht blockieren !!
    • Von iamsiggi
      Eine totale Sonnenfinsternis zählt wohl zu den eindrucksvollsten Dingen, die man erleben kann.

      Auch weil man es selbst so sieht, wie es immer Abgebildet wird: Bei der absoluten Bedeckung flammt der Rand der Sonne auf und leuchtet. Dazu die unheimliche Stimmung.
      Meine erste totale Sonnenfinsternis durfte ich unweit meiner Heimat recht einsam auf einer Bergstraße im August 1999 erleben. Damals mit der OM-4Ti und dem OM Zuiko 300/4.5 und Diafilm:




      Ende März 2006 durfte ich sie dann in Side (Türkei) miterleben.
      Kamera war die damals neu herausgekommene E-330. Die erste Kamera die LiveView bot, was mir wohl die scharfen Bilder ermöglichten. 
      Als Linse setzte ich das ED50-200/2.8-3.5 mit dem EC14 Telekonverter ein.
      Das hier gezeigte Bild war das mit der längsten Belichtung: 1/3 Sekunde aus einer Serie von 1/1000stel bis hinunter.

      Ziemlich minimalistisch und surreal, könnte im Computer entstanden sein. Es ist ein 100% crop aus dem Bildfeld.

      Siegfried
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