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Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb teebaum3:

ExposurePlot - ist Freeware

Super (kleines und feines) Programm!

vielen Dank!

Uwe

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  • Fotografie macht mit jeder Kamera Spaß, solange man sich von Foren fern hält.  Oft wird man dann nur noch auf die Unzulänglichkeiten der Kamera angesprochen und degradiert. 

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Geschrieben

Gerade im Urlaub ist Zeit zum fotografieren, also das 40-150 2.8, 60mm , 75-300 + om1 für wildlife und gelegentlich Vögel, das 12-100 als Immerdrauf und das Laowa 6mm und das Meike 4.5 zum Spass. Manchmal auch das 45 1.8 und das 17 1.8 für Lowlight. Für Ebiketouren , zum Weitergeben und für unauffälliges Fotografieren dann die alte pl8 mit 14-42 ez + evt. FLM3 (keine große verlustangst) 

Die 5.2 würde schon passen, aber wie geschrieben nicht ohne Fotostory und nicht ohne FLM3.

 

Grüße

Tom

Warum Platz sparen ? Nehme ich weniger Objektive mit, wird der Platz ja doch mit Kleidern oder Deko aufgefüllt 🙂

 

 

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb rz70:

Schade um ein tolles System

Das ist halt die Frage - nur, weil dir die Entwicklung nicht passt (wofür du sicher gute Gründe hast, die ich nicht versuchen werde, dir auszureden 😉), heißt das noch lange nicht, dass die Entwicklung des Systems insgesamt in die falsche Richtung geht. OMDS hat mit der OM-5 II (nicht nur) aus meiner Sicht klar die Outdoor-Fotografen im Visier, die möglichst klein und leicht unterwegs sein wollen, dabei allerdings weder auf optische noch auf Gehäusequalität verzichten wollen, so wenig wie auf Wetterbeständigkeit und möglichst auch noch Unabhängigkeit von Stativen oder Steckdosen. Ich finde, das kriegen sie ziemlich gut hin. Sicher hat nicht jeder MFT-Fotograf das Format eines Petr Bambousek, aber gerade er beweist, was für ein irres Potenzial das System hat. Und soweit ich sehen kann, bietet auf diesem Gebiet kein anderes System eine vergleichbare Mischung an Eigenschaften.

Und wenn die Motiverkennung entscheidend ist (oder die Kamera ein Retro-Schmuckstück sein soll), dann gibts Alternativen im eigenen Haus.

Ich bin seit 2009 erst FT-Kunde (mit E-1 und E-520), 2010 mit der E-PL1 ins MFT-System eingestiegen und kann für mich ganz klar sagen, dass es Phasen gab, wo ich mit der Richtung, die Olympus/OMDS eingeschlagen hat, weniger zufrieden war als im Moment...

HG Sebastian

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb baschdl:

Das ist halt die Frage - nur, weil dir die Entwicklung nicht passt (wofür du sicher gute Gründe hast, die ich nicht versuchen werde, dir auszureden 😉), heißt das noch lange nicht, dass die Entwicklung des Systems insgesamt in die falsche Richtung geht. OMDS hat mit der OM-5 II (nicht nur) aus meiner Sicht klar die Outdoor-Fotografen im Visier, die möglichst klein und leicht unterwegs sein wollen, dabei allerdings weder auf optische noch auf Gehäusequalität verzichten wollen, so wenig wie auf Wetterbeständigkeit und möglichst auch noch Unabhängigkeit von Stativen oder Steckdosen. Ich finde, das kriegen sie ziemlich gut hin. Sicher hat nicht jeder MFT-Fotograf das Format eines Petr Bambousek, aber gerade er beweist, was für ein irres Potenzial das System hat. Und soweit ich sehen kann, bietet auf diesem Gebiet kein anderes System eine vergleichbare Mischung an Eigenschaften.

Und wenn die Motiverkennung entscheidend ist (oder die Kamera ein Retro-Schmuckstück sein soll), dann gibts Alternativen im eigenen Haus.

Ich bin seit 2009 erst FT-Kunde (mit E-1 und E-520), 2010 mit der E-PL1 ins MFT-System eingestiegen und kann für mich ganz klar sagen, dass es Phasen gab, wo ich mit der Richtung, die Olympus/OMDS eingeschlagen hat, weniger zufrieden war als im Moment...

HG Sebastian

Ich will ungern den Thread jetzt mit dem nächsten MFT Thema kapern. Aber das passt gut zur OM-5 II. Mich stört nicht die Ausrichtung von OMS, mich stört, wie wenig dafür getan wird. Die OM-5 II hätte viel besser werden können, aber man bedient sich immer nur aus dem vorhandenen Regal. Ist bei der OM-3 doch genauso. Oder die „neuen“ kleinen 1.8 Objektiven. Nichts an der Optik gemacht, „nur“ am Gehäuse. Und, das ist wirklich sehr subjektiv, hab den Eindruck, dass man nur noch das Verfügbare verwaltet. Und die OM-5 II passt da prima ins Bild. Deshalb finde ich es schade um das System. Da passiert nicht mehr viel an echter Weiterentwicklung. Macht das vorhandene nicht schlechter, ist aber für die Zukunft eines System nicht hilfreich.

Aber ich möchte niemanden die OM-5 II mädig machen. Hatte selber länger die Version 1 und es war eine gute Kamera.Hatte die aber auch für ca. 700 € gekauft. Da passt dann alles.

Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb rz70:

Ich will ungern den Thread jetzt mit dem nächsten MFT Thema kapern. Aber das passt gut zur OM-5 II. Mich stört nicht die Ausrichtung von OMS, mich stört, wie wenig dafür getan wird. Die OM-5 II hätte viel besser werden können, aber man bedient sich immer nur aus dem vorhandenen Regal. Ist bei der OM-3 doch genauso. Oder die „neuen“ kleinen 1.8 Objektiven. Nichts an der Optik gemacht, „nur“ am Gehäuse. Und, das ist wirklich sehr subjektiv, hab den Eindruck, dass man nur noch das Verfügbare verwaltet. Und die OM-5 II passt da prima ins Bild. Deshalb finde ich es schade um das System. Da passiert nicht mehr viel an echter Weiterentwicklung. Macht das vorhandene nicht schlechter, ist aber für die Zukunft eines System nicht hilfreich.

Aber ich möchte niemanden die OM-5 II mädig machen. Hatte selber länger die Version 1 und es war eine gute Kamera.Hatte die aber auch für ca. 700 € gekauft. Da passt dann alles.

Lenkt doch das Thema wieder gut in Richtung OM5.

Ansonsten gut gesagt. Alles.

700€ ist vielleicht nicht haltbar.

Meiner Meinung nach: die OM5.2 ist eine gute Kamera, zu einem viel zu hohen Preis, die zu spät kam.

Wäre die so als OM5.1 gekommen, wären damals alle Kritikpunkte an der OM5.1 nichtig gewesen.

bearbeitet von boddah

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb boddah:

zu einem viel zu hohen Preis

Nun ja - die "alte" OM-5 kostet derzeit neu rund 1100.--, sooo dramatisch finde ich den Unterschied jetzt nicht, zumal der Preis mittelfristig sicher zumindest ein bisschen sinken wird, warten könnte sich also lohnen, wenn man das Ding nicht gleich haben muss.

Ansonsten: Wo liegt denn die Konkurrenz bei neu auf den Markt gebrachten Mittelklasse-Kameras? Vielleicht hab ich nicht intensiv genug gesucht, aber unter 1300.-- habe ich dort auch nix gefunden.

Geschrieben

Fuji X-S20 z.B.. Wird übrigens für den gleichen Einsatzzweck beworben. Wobei neu auf dem Markt relativ ist...

bearbeitet von wallie

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb baschdl:

Nun ja - die "alte" OM-5 kostet derzeit neu rund 1100.--, sooo dramatisch finde ich den Unterschied jetzt nicht, zumal der Preis mittelfristig sicher zumindest ein bisschen sinken wird, warten könnte sich also lohnen, wenn man das Ding nicht gleich haben muss.

Weihnachten gab's die für 900€. Scheinbar ist das also gut Luft nach unten. 

Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb wallie:

Fuji X-S20 z.B

Kein Wetterschutz, für eine Outdoor-Kamera ein absolutes NoGo (auch schon 2023...), dabei eine ganze Ecke größer und schwerer als die OM-5 II, außerdem gab es zumindest zu Beginn größere Probleme mit der AF-Genauigkeit. Auf der Habenseite: HEIF und 26MP, okay. Aber der fehlende Spritzwasser- und Staubschutz wären bei mir ein knallhartes Ausschlusskriterium...

HG Sebastian

Geschrieben

Wetterschutz lasse ich gelten, wobei auch sehr abhängig vom Anwendungsfall. Die OM5.2 ist Eineinviertel Tafeln Schokolade leichter. Da muss jeder für sich selber abwägen (Pacific Crest vs. Tageswanderung in der rheinischen Ebene). Deinen Größenvergleich halte ich jedoch für deutlich überzogen. Die Fuji hat einen etwas ausgeprägteren Griff. Ich würde zum Abwägen eher die Objektivauswahl des Systems priorisieren. Für einige Anwender ist vielleicht auch die JPG Engine, Video Features oder AF ein Thema. 

Das Ändert aber auch alles nichts an der Sache, das beide Kameras im gleichen Revier zu einem ähnlichen Preis wildern. Aus der Fuji X-S20 Beschreibung*:

"Explore the Unseen World

Nimm die X-S20 mit ans Ende der Welt und wieder zurück. Sie ist immer für dich da, wenn du sie brauchst. Und den Rest der Zeit über belegt sie wenig Platz in deinem Rucksack."

Hört sich doch vertraut an, oder?

Ich möchte hier gar nicht für die eine oder andere Kamera werben. Aber es ist in meinen Augen eben nicht so als ob die OM5.2 komplett alleine in ihrem Segment steht. Die Fuji war nur das eine Beispiel, was mir eingefallen ist; und da finde ich es spannend, wo sich letztlich der Preis der OM einpendeln wird.

* Stand der Fuji Website vom 02.07.2025

bearbeitet von wallie

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb wallie:

Wetterschutz lasse ich gelten, wobei auch sehr abhängig vom Anwendungsfall. Die OM5.2 ist Eineinviertel Tafeln Schokolade leichter. Da muss jeder für sich selber abwägen (Pacific Crest vs. Tageswanderung in der rheinischen Ebene). Deinen Größenvergleich halte ich jedoch für deutlich überzogen. Die Fuji hat einen etwas ausgeprägteren Griff. Ich würde zum Abwägen eher die Objektivauswahl des Systems priorisieren. Für einige Anwender ist vielleicht auch die JPG Engine ein Thema. 

Das Ändert aber auch alles nichts an der Sache, das beide Kameras im gleichen Revier zu einem ähnlichen Preis wildern. Aus der Fuji X-S20 Beschreibung:

"Explore the Unseen World

Nimm die X-S20 mit ans Ende der Welt und wieder zurück. Sie ist immer für dich da, wenn du sie brauchst. Und den Rest der Zeit über belegt sie wenig Platz in deinem Rucksack."

Hört sich doch vertraut an, oder?

Ich hatte Fuji – die Kameras sind hübsch anzuschauen, aber ehrlich gesagt habe ich sie nie richtig gerne bedient. Die meisten liegen schlecht in der Hand, und ich fand den AF nun wirklich keine Offenbarung.

Klein? Sobald du zwei, drei Objektive dabei hast, wird der Unterschied markant.
Bezüglich Gewicht und Größe ist auch die Kamera schon eher mit der OM-3 vergleichbar.
Aber letztlich ist das auch egal – nimm einfach, was dir mehr Spaß macht.

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb boddah:

Lenkt doch das Thema wieder gut in Richtung OM5.

Ansonsten gut gesagt. Alles.

700€ ist vielleicht nicht haltbar.

Meiner Meinung nach: die OM5.2 ist eine gute Kamera, zu einem viel zu hohen Preis, die zu spät kam.

Wäre die so als OM5.1 gekommen, wären damals alle Kritikpunkte an der OM5.1 nichtig gewesen.

Dank Einführungsangebot seitens OM System ist die Kamera mit ca. 1000€ eigentlich nicht wirklich teuer. Nach dem Einführungsangebot aber müsste was am Preis gemacht werden.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Lord Nelson:

Dank Einführungsangebot seitens OM System ist die Kamera mit ca. 1000€ eigentlich nicht wirklich teuer. Nach dem Einführungsangebot aber müsste was am Preis gemacht werden.

Freut sich das Marketing wenn du das so siehst. Belastet wird dein Konto aber trotzdem mit 1300€ ohne Objektiv.

Geschrieben
Am 28.6.2025 um 16:20 schrieb Grinzold:

Beziehst du dich auf Thomas Eisl? Dann solltest du das auch schreiben.

Und der 'Storch' ist ein Graureiher.

Und das Objektiv wohl ein 100-400 (Eisl-Edition) 😆

oder im OM5MK2-Werbevideo hat er doch schon das kommende neue Objektiv in weißer Profi-Optik ? Herr Eisl als Promoter bzw. Markenbotschafter bekommt ja anscheinend neue Sachen schon recht frühzeitig zum Ausprobieren und Video-Produzieren.

Zur OM5MK2 nach den Papierdaten (mein Händler meinte sogar, dass es läuft wie schon bei der OM3, zum Zeigen würde er wohl nie was da haben, aber Vorbestellen zum Kaufen könnte ich natürlich sofort):

Als Zweitkamera, wenn man Geld und ein wenig Gewicht sparen will, ist sie sicher eine tolle Kamera mit längst überfälligen (Er)Neuerungen (was mich bisher abgehalten hatte, die "alte" OM5 Version 1 zu kaufen). Hat man schon eine OM1 oder 3, dann übernimmt die OM5.2 eben die "normalen" Fotoaufgaben, z.B. mit einem 1.4/20er oder einem 2.8/12-40er - nur mal so als Beispiel.

Aber wenn jemand wirklich Geld sparen muss/will und die OM5MK2 als alleinige Kamera kaufen will, da sieht es dann schon meiner Meinung nach etwas anders aus. Meist macht man das ja, weil man dann vor hat, das gesparte Geld vielleicht in teurere Optiken zu stecken, denn die machen als Werkzeug schließlich das Bild. Und dann kommt es stark darauf an, was man fotografieren will. Wenn Herr Eisl in seinem Werbevideo davon spricht, dass die Kamera sehr gut praktisch für alles zu verwenden ist und dabei dann die Insekten auch noch extra erwähnt, komme ich etwas ins Grübeln. 

Andere OM-Kameras haben nicht nur andere Sachen wie die Motiverkennung (in dem Zusammenhang natürlich kein Thema) aber eben auch kamerainternes Fokusstacking.  Und obwohl es das Bracketing (Verarbeitung am PC) ja auch gibt, ist meine Erfahrung, dass die Leute dann trotzdem lieber doch das Fokusstacking intensiver nutzen, wenn die Kamera es schon anbietet. Weil es so bequem ist und weniger Nachbearbeitung erfordert.

Und die neue OM5 [MK2] hat da eben nur 8 Bilder im Stapel statt 15 [bei OM1 u.a.] wenn ich mich nicht ganz irren sollte.

15 Bilder sind schon knapp, aber mit 8 kann man eben nur einen begrenzten ABM-Bereich fotografieren, das ist leider reine Physik, da kann auch der beste Promoter nichts mehr richten. Vielleicht war es Absicht, um den Abstand zu höherpreisigen OM-Kameras zu erhalten, vielleicht ist es auch der "alte" Prozessor aus der OM5MK1 ? Wer weiß das schon ?

Wer aber meint, er kann geschickt eine "günstigere" OM5MK2 mit einem 3.5/90er Makro kombinieren zusammen mit der Option Fokus Stacking, der wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Er wird sicher schöne Bilder bekommen, wird aber die Möglichkeiten des Makroobjektives damit nicht ausnutzen können.

Wie gesagt, man kann weiterhin mit der Neuen in der normalen Fotografie sicher ganz wunderbar fotografieren - keine Frage. Aber trotz aller Euphorie sollte man bei diesem Spezial(?)gebiet vorher noch mal genau überlegen.

Natürlich alles nur unter der Voraussetzung, dass die 8er-Grenze bei der OM5 MK2 wirklich erhalten geblieben ist ...

bearbeitet von miclindner

Geschrieben

es wurde hier sehr viel geschrieben...zum letzten Post fällt mir nur ein, dass es absolut nichts mit der Anzahl der Focusstackingbilder zu tun hat, ob man ein Makro (welches auch immer) ausreizt oder nicht. Nicht für jeden Makrofotografen ist Stacking das Mittel der Wahl...das klappt bei unbewegten Motiven sicher wunderbar...bei "arbeitenden" Insekten wirds da ein bisschen schwierig....

Ansonsten verstehe ich nicht, warum die OM5 Reihe immer wieder in die Nische der Zweitkamera geschoben wird. Ich habe mir vor einigen Jahren die EM5-III zugelegt, sie deckt für mich so gut wie alle Bereiche ab...und da es für mich nur ein Hobby ist, spielt sie in einem Preisbereich, der für mich noch verschmerzbar ist.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass fotografieren mit Kamera mittlerweile ohnehin schon sehr speziell/außergewöhnlich geworden ist...ohne "günstige" Kameras (wobei ich 1000€ nicht klassisch günstig finde) würden sich nur mehr sehr wenige Hobbyfotografen dazu durchringen sich so ein Gerät zuzulegen.

Was mir hier etwas abgeht ist Toleranz und über den "Tellerrand" schauen...es gibt auch andere Meinungen und Zugänge...und ja, auch die können so stehen gelassen werden

bearbeitet von fotoroman

Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb fotoroman:

es wurde hier sehr viel geschrieben...zum letzten Post fällt mir nur ein, dass es absolut nichts mit der Anzahl der Focusstackingbilder zu tun hat, ob man ein Makro (welches auch immer) ausreizt oder nicht. Nicht für jeden Makrofotografen ist Stacking das Mittel der Wahl...das klappt bei unbewegten Motiven sicher wunderbar...bei "arbeitenden" Insekten wirds da ein bisschen schwierig....

 

und ich dachte, hier kommt es auf Praxis an. Natürlich kann man ganz "normal" Makros ohne jegliches Stacking machen. Und bekommt auch schöne Bilder.

Nutzt man es aber, ist man an die Physik gebunden. Wie kommst Du also zu Deinem "absolut nichts"? Es geht um das Stacking ohne PC-Einsatz. Wenn da die Zahl der Bilder im Stapel nicht zu den gewählten Einstellungen passt, bekommt man ein schlecht(er)es Ergebnis oder der Vorgang bricht ganz ab. Oder man fragt dann hier im Forum, woran das wohl liegen kann. Und dann geht das große Rätselraten los.

Ist so ähnlich wie mit der Motiverkennung für Tiere. Hat man die nicht, dann kann man im Bereich der Vogelfotografie sicher auch schöne Bilder machen, kann das Genre aber eben nicht richtig ausnutzen.

Aber zurück zum Makromodus der OM5.2:

Der ABM 1:1 (also ein Motiv in den Sensorabmessungen der OM5 mit 17,3 x 13 mm) fordert schon mit dem großzügigen Zerstreuungskreis von 1/1500 (Bild soll später also nicht weiter zugeschnitten werden) bei einer Überlappung von nur 20% mindestens 16 bis knapp 40 Bilder (je nachdem, ob man am Motiv mit der Schärfe 2 oder 5 mm in die Tiefe gehen will). Das erzwingt die Physik, die software kann da auch nicht zaubern.

Was soll man da mit 8 Bildern machen ? Lösung: man nimmt einen "schwächeren" ABM, also weniger Vergrößerung. Nutzt das Makroobjektiv also nicht voll aus. Zum obigen Beispiel mit einem doch recht teuren 3.5/90er Makro an der OM5: wieviel ABM könnte man mit dem Objektiv nochmal maximal erreichen ? Das meinte ich damit, dass eine Kamera auch zum Objektiv passen muss bzw. man sonst die Möglichkeiten des Objektives nicht voll ausnutzten kann.

Inwieweit man den Verzicht auf ABM dann durch späteren starken Bildbeschnitt kompensieren kann, muss man jeweils sehen (ist aber unsicher).

Ohne Vergleichsmöglichkeit sehen die Bilder eines 8er Stapels sicher auch nicht schlecht aus, im direkten Vergleich aber eben nicht mehr.

 

Ehrlicherweise muss ich allerdings sagen: auch wenn ich mir für eine OM2 später mal mehr als 15 Bilder wünschen dürfte, dann ist es mit Freihand eh vorbei, man braucht dann eine Unterstützung oder ein Stativ, weil sich der Mensch immer minimal bewegen muss. Bewegt sich dagegen das Motiv (Wind oder Lebewesen), dafür gibt es dann ja den Blitz oder das Stempelwerkzeug in der teureren Helikon Fokus Variante.

Es wäre ja schön, wenn man die OM5 per FW-Update auf 15 nachrüsten könnte, auch wenn das Fotografieren damit schwieriger werden würde. Aber so hätte man wenigstens die Wahl. 8 Bilder im Stapel der OM5.2 sind aber in vielen Fällen eben einfach zu wenig, da bekommt man viel zu wenig Motivtiefe scharf. Dann besser die Funktion nicht nutzen oder zum Bracketing wechseln.

Man sollte das wenigstens wissen und nicht blind auf die Werbung vertrauen.

Allerdings ist Fokusstacking ja auch nur ein kleines Feature der unzähligen Möglichkeiten dieser neuen Kamera und für manchen ist das sicher auch völlig uninteressant. Daher gebe ich Dir in Teilen natürlich auch Recht.

Und ja, niemand muss Fokusstacking machen, keine Sternenfotografie, keine verwaschenen Aufnahmen von Wasserfällen oder Leute verschwinden lassen. All das hatten früher Spiegelreflexkameras auch nicht oder man musste dafür eben extra Zubehör kaufen. Für die gute alte Fotografie braucht man das alles nicht (ich überlege zur Zeit zum Beispiel, mir ein rein manuelles Objektiv ohne AF und alles Andere für einen ganz bestimmten Anwendungszweck zu kaufen, das würde auch an der OM5 super Bilder liefern, keine Frage).

Von daher kann hier natürlich gleich wieder zu einem anderen Thema gewechselt werden.

 

(da bis jetzt keiner widersprochen hat, gehe ich jetzt mal davon aus, dass das mit den 8 Stapelbildern auch bei der OM5.2 leider so stimmt)

bearbeitet von miclindner

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb miclindner:

(da bis jetzt keiner widersprochen hat, gehe ich jetzt mal davon aus, dass das mit den 8 Stapelbildern auch bei der OM5.2 leider so stimmt)

Keine Ahnung ob das so stimmt, wo hast du die Infos gefunden, in der BDA?

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb miclindner:

15 Bilder sind schon knapp, aber mit 8 kann man eben nur einen begrenzten ABM-Bereich fotografieren, das ist leider reine Physik, da kann auch der beste Promoter nichts mehr richten. 

Man kann auch 999 Bilder machen und den Rest in Workspace. Die die höhere Ansprüche haben werden eh immer mit externer Software stacken denn selbst mit 15 Bildern kommt man in den meisten Makros mit größeren Abbildungsmaßstab nicht aus. Abgesehen davon das mit externer Software auch noch viel bessere Ergebnisse erzielbar sind völlig unabhängig von der Anzahl der Bilder. Der Unterschied zwischen 8 oder 15 Bildern ist gering, der Unterschied dazu zu 999 Bildern ist dagegen gigantisch. Internes Stacking ist ein nettes Gimmik bei geringen Ansprüchen mehr aber auch nicht und alles andere als unbedingt notwendig. Schneller ist es auch nicht eher im Gegenteil weil man um halbwegs brauchbare Ergebnisse zu bekommen aufwendig experimentieren und die passenden Einstellungen herausfinden muss die für jede Situation anders sind. Viel schneller geht es dagegen alles mit einem Knopfdruck per Bracketing einzusammeln was immer passt.

Hinzu kommt auch noch das internes Stacking auch mit vielen Objektiven überhaupt nicht funktioniert.

     

bearbeitet von systemcam-neu

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Marti_S:

Keine Ahnung ob das so stimmt, wo hast du die Infos gefunden, in der BDA?

Steht so in der BDA: 3-8 Bilder 😐

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb Grinzold:

Steht so in der BDA: 3-8 Bilder 😐

Steht auch in den Specs unter technischen Daten:

image.png.d8839570089c216f12c9acae454c2bcb.png

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb systemcam-neu:

. Abgesehen davon das mit externer Software auch noch viel bessere Ergebnisse erzielbar sind völlig unabhängig von der Anzahl der Bilder. Der Unterschied zwischen 8 oder 15 Bildern ist gering, der Unterschied dazu zu 999 Bildern ist dagegen gigantisch. Internes Stacking ist ein nettes Gimmik bei geringen Ansprüchen mehr aber auch nicht und alles andere als unbedingt notwendig. Schneller ist es auch nicht eher im Gegenteil weil man um halbwegs brauchbare Ergebnisse zu bekommen aufwendig experimentieren und die passenden Einstellungen herausfinden muss die für jede Situation anders sind. Viel schneller geht es dagegen alles mit einem Knopfdruck per Bracketing einzusammeln was immer passt.

Hinzu kommt auch noch das internes Stacking auch mit vielen Objektiven überhaupt nicht funktioniert.

     

Der Unterschied zwischen 8 und 15 ist beim ABM zwischen 1:2 und 1:1 nicht gering, sondern macht oft den entscheidenden Unterschied. Und Viel hilft auch nicht unbedingt viel, es fällt sogar auf, dass beim Bracketing pi mal Daumen oft sehr umfangreiche Stapel angefertigt werden, obwohl weitaus weniger völlig gereicht hätten.

Es ist kein "nettes Gummik", also unbedingt auch mit der OM5.2 ausprobieren und nicht zu schnell den Mut verlieren. Also hartnäckig bleiben. Die Bildergebnisse sind damit oft sogar besser, wenn alle Bedingungen stimmen. Es treten nämlich oft deutlich mehr Halos in großen Bracketing-Stapeln auf, die man auch aufwendig entfernen muss, sofern man das teurere Helicon-Pro-Programm überhaupt hat. Dessen Retuschefunktion ist nämlich wirklich eine große Hilfe.  Bracketing ist auch nicht immer lustig, zumal, wenn das Motiv über 100 Bilder hinweg ruhig sitzen soll.

Schneller ist das kamerainterne Fokusstacking in jedem Fall, wenn man die nötige Übung hat. Da braucht man auch nicht experimentieren, sondern nutzt eine Handtabelle. Und es hat einen entscheidenden Vorteil: das Ergebnisbild. Was nutzt es einem, wenn man zu Hause erst merkt, dass der 150er Stapel völlig in die Hose gegangen ist. Mit dem kameraintern erzeugten Bild kann ich je nach Motiv gleich vor Ort entscheiden und evt. die Sache schnell nochmal zu machen mit anderen Einstellungen.

Am schnellsten geht Bracketing übrigens mit rund 42 Bildern pro Sekunde mit einer Kombination aus 2.8/40-150 + Vorsatzachromat . Da ist OM meines Wissens sogar immer noch Marktführer ?!

Entscheidend ist, dass Fokusstacking mit allen Makroobjektiven von OM funktioniert. Das ist für mich wichtig. Denn Hochqualitative Makrobilder möchte ich nur damit machen und nicht mit einem 12-40er ... die Bildfeldwölbung lässt schön grüßen.

Ich empfinde daher dieses Feature für die Naturfotografie (aber auch für Produktfotos) als eine geniale Erfindung der OM-Ingenieure.

Liegt aber alles vielleicht auch daran, dass Makros nicht gerade Dein Schwerpunkt sind ?

bearbeitet von miclindner

Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb pit-photography:

Steht auch in den Specs unter technischen Daten:

image.png.d8839570089c216f12c9acae454c2bcb.png

 

Also, wenn es an zwei Stellen steht, dann muss es wohl stimmen. Es sei denn, die haben voneinander abgeschrieben 😆🤣

Geschrieben

@miclindner Sicher, dass die OM5.1 15 Bilder konnte? Meine EM5.3 kann auch nur 8 Frames pro Stack. Dabei kann Sie auch nicht die Anzahl der Frames pro Stack variieren. Meine EM1.2 kann Stacks mit bis zu 15 Frames (variable Anzahl).

 

Ich bin übrigens nicht der Meinung, dass es sich um ein Gimmick handelt. Je nach Hintergrund habe ich so in dunkleren Umgebungen die Möglichkeit, mit weit offener Blende die Verschlusszeit in einem brauchbaren Rahmen zu halten. Anders müsste ich ein einzelnes Bild mit weiter geschlossener Blende (und höherer ISO machen). Mit kurzer Verschlusszeit hält sich auch der komplette zeitliche Ablauf des Stacks (Frames+Verrechnung) in Grenzen. Je statischer die Motive, desto größer ist natürlich die Chance auf Erfolg. Für Blümchen und ähnliches, reicht das alle mal.

bearbeitet von wallie

Geschrieben

Laut Handbuch kann die OM 5/1  3-8 Aufnahmen beim Fokus-Stacking.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb fotoroman:

es wurde hier sehr viel geschrieben...zum letzten Post fällt mir nur ein, dass es absolut nichts mit der Anzahl der Focusstackingbilder zu tun hat, ob man ein Makro (welches auch immer) ausreizt oder nicht. Nicht für jeden Makrofotografen ist Stacking das Mittel der Wahl...das klappt bei unbewegten Motiven sicher wunderbar...bei "arbeitenden" Insekten wirds da ein bisschen schwierig....

Ansonsten verstehe ich nicht, warum die OM5 Reihe immer wieder in die Nische der Zweitkamera geschoben wird. Ich habe mir vor einigen Jahren die EM5-III zugelegt, sie deckt für mich so gut wie alle Bereiche ab...und da es für mich nur ein Hobby ist, spielt sie in einem Preisbereich, der für mich noch verschmerzbar ist.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass fotografieren mit Kamera mittlerweile ohnehin schon sehr speziell/außergewöhnlich geworden ist...ohne "günstige" Kameras (wobei ich 1000€ nicht klassisch günstig finde) würden sich nur mehr sehr wenige Hobbyfotografen dazu durchringen sich so ein Gerät zuzulegen.

Was mir hier etwas abgeht ist Toleranz und über den "Tellerrand" schauen...es gibt auch andere Meinungen und Zugänge...und ja, auch die können so stehen gelassen werden

Fotografie macht mit jeder Kamera Spaß, solange man sich von Foren fern hält. 

Oft wird man dann nur noch auf die Unzulänglichkeiten der Kamera angesprochen und degradiert. 

bearbeitet von blitz

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