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laurentius

em1 bei Kunstlicht/Deckenbeleuchtung

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Ich habe jetzt leider kein Beispielfoto, weil ich gerade nicht meine Foto-Harddisk bei mir habe. Bei Bedarf lade ich aber morgen mal was hoch. Meine Frage an die em1-Benutzer: Wie seid Ihr zufrieden mit den Farben, der Schärfe und dem Rauschen, wenn's draußen dunkel ist und man nur mit den entsprechenden Lichtquellen im Haus belichtet? Rauschen ist für mich das geringste Problem. Aber ich finde die Farben und die Schärfe oft unnatürlich. Wenn auch nur ein allerletzter Rest Tageslicht zum Fenster reinkommt und ich trotzdem mit 3000iso fotografieren muss, weil's fast dunkel ist: Farben und Schärfe sind topp. Habe ich aber meine Deckenlichter an, werden die Kontraste sehr schwach, und ich bekomme keinen Wießabgleich hin, der ansatzweise die Situation einfängt. Gesichter sind immer tendenziell rotstichig. In solchen Situationen finde ich fast meine Handyfotos besser. Und dass, obwohl ich RAW fotografiere, keine Rauschminderung oder sonstiges eingeschaltet habe. Der Unterschied zwischen Tageslicht (die beste Kamera, die ich mir vorstellen kann) und Kunstlicht ist etwas enttäuschend. Habe die recht lichtstarke und eigentlich scharfe 12-40 Optik drauf. Eigentlich mag ich in solchen Situation am liebsten das kamerainterne Schwarz Weiß. Das sieht dann auch unter den gegeben Umständen ziemlich toll aus. Mich würden sehr Eure Eindrücke interessieren. Denn ich habe mir das 12-40 Objektiv vor allem für solche Anwendungen gekauft (kleines Baby zu Haus, etc...) Viele Grüße, Lars

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Gesichter sind immer tendenziell rotstichig.
Schalte mal im Menü die Option "Warme Farben" auf aus. Guck mal dort, Seite 29. Gruß Pit

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Nach meiner Meinung funktioniert der automatische Weißabgleich bei Kunstlicht im Hause ganz gut, solange nur eine Art von Lichtquelle besteht. Hier habe ich mit der EM-1 keine Probleme. Nur bei "Mischlicht" mit unterschiedlichen Farbtemperaturen kann es bei mir zu Problemen kommen. Wenn die Farben aber nicht exakt der Tatsächlichkeit entsprechen, kann man die Farbtemperatur ja auch manuell einstellen und dann das Sucher-/Monitorbild mit den tatsächlichen Begebenheiten abgleichen. Oder der klassische Weißabgleich mit Farbkarte. Ansonsten muss man wirklich mal schauen, wie die Einstellungen sind. Hier brauchen wir die Metadaten. Am Objektiv selbst dürfte das Problem aber nicht liegen. Das ist spitze. LG Olli

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Warme Farben auf aus, wie Pit schon gesagt hat, ist ein wichtiger Schritt. Zusätzlich kann es darauf ankommen, was für eine Beleuchtung du hast. Glühlampen haben ein kontinuierliches Spektrum, bei dem alle Farben vorkommen. Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen haben das nicht immer, wodurch es zu "komischen" Farben kommen kann, die mit dem Weißabgleich nur bedingt zu beherrschen sind. Muss nicht so sein, kann aber... Gruß Jan

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Wie die Vorgänger schon gesagt haben, hat jeder bei Mischlicht seine Probleme und seine Arbeitsweise um dagegen vor zugehen. Toll war für mich in einer Schiffswerft zu Fotografieren. Allerlei Deckenlampen-von Weiß blau bis gelb. Tageslicht, Lichtbögen von Schutzgas über die Elektrode, bis zum Funkenflug eines Trennschleifer und dem Funkenflug der Schneidbrenner Anlage. Es war einfach herrlich..:-)) Da wirst du verrückt dabei, aber was soll es. Ein Link... https://www.fh-koeln.de/hochschule/optimaler-weissabgleich-bei-mischlicht_12994.php http://www.kamerafokus.de/mischlicht-und-farbtemperaturen/ http://videooutlaws.de/farbtemperatur-mischlicht-warum-weiss-nicht-gleich-weiss-ist/ Grüße Wolfgang

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Moin Lars, wenn Du das 12-40 / 2,8 meinst, das ist top und bildet scharf ab. Daran wirds nicht liegen. Wie einige hier schon geschrieben haben, ist Mischlicht schon eine "Herausforderung". Möglicherweise hilft es, das Tageslicht komplett draußen zu lassen (Vorhänge zu) und nur eine Lichtquellensorte, wie Leuchtstoffröhren, einzuschalten und darauf den Weißabgleich einzustellen. Am Computer kannst Du den Weißabgleich dann ggf. noch nachjustieren. Rotstichige Gesichter bekommst Du bei der Entwicklung der RAWs ja immer ausgeglichen, die Frage ist halt nur, wie der Rest des Bildes dann aussieht - besonders bei verschiedenen Lichtquellen. S/W finde ich allerdings auch eine charmante Alternative bei schwierigen Lichtverhältnissen. Beste Grüße Ingo

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Hallo Lars, ich kann das, was du beschreibst, sehr gut nachvollziehen. Im Vergleich habe ich auch schon oft die Feststellung gemacht, dass Bilder verschiedener Aufnahmegeräte, die im gleichen Raum und unter gleichen Bedingungen aufgenommen wurden (z.B. Familienfeier), sehr unterschiedliche Ergebnisse in der Farbwiedergabe zeigten. In vielen Fällen war es so, dass hauptsächlich das iPad, aber auch diverse Smartphones unterschiedlicher Hersteller, ein fast natürliches Bild ablieferten, während der Weißabgleich meiner EM-5 allerdings aus dem Mischlicht falsche Schlüsse zog und rote oder ins gelblich gehende Gesichter produzierte. Seither habe ich immer eine Graukarte dabei und stelle im Zweifelsfalle die Kamera auf die Graukarte ein. Woran das allerdings liegt, dass gerade das iPad (und auch einige Smartphones) bei fast ausnahmslos allen Lichtbedingungen offenbar bessere Möglichkeiten besitzen, sehr farbecht aufzunehmen, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass man sich in manchen Fällen nicht auf die Automatik der Kamera verlassen kann. Viele Grüße, Bernhard Ludwig

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Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten. Das mit den warmen Farben war wohl tatsächlich in einigen Bildmodi bei mir noch nicht abgeschaltet. Das werde ich heute Abend gleich mal testen. Ob es so einen großen Unterschied macht, weiß ich aber nicht. Wie gesagt: Bei Mischlicht (ich habe verschiedene Lichtquellen und einige häßliche Energielampen. Ich lebe in Brasilien, und hier gibt es nix gescheites) finde ich die Resultate irgendwie schwach. Auch der AUtofokus ist bei den Bedingungen problematisch langsam und pumpt ordentlich rum... Ich habe natürlich für die genannten Verhältnisse den optimalen Weißabgleich gespeichert, und dennoch wirkt die ganze Komposition nie so ganz stimmig. Aber es wird wohl wirklich die chaotische Lichtsituation sein... Beste Grüße und vielen Dank, Lars

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Gast wotan.w.

Mischlicht ist für alle Kameras ein problem. Richtet sie sich nach dem Tageslicht, dann kommen die Lampen im Raum viel zu warm, und umgekehrt. Wenn Du nun zhause noch diverse unterschiedliche Lichtquellen hast, kanns noch verheerender werden. Dann müsstest Du eventuell einen entsprechenden Weißabgleich mit der Kamera ausführen, der aber auch wiederum nur das Mischlicht "mischen" kann. Ih habe die Erfahrung gemacht, dass die modernen Digitalen viel besser mit LED-Licht und altem Neonlicht klar kommen, als mit der traditionellen Glühbirne, die eine aussterbende Gattung ist. Ansonsten, mach mal (siehe Bedienungsanleitung) einen Weißabgleich mit einem weißen Blatt Papier und dem dominierenden Licht. Vergiss aber nicht, dass "weißes" Licht im Raum selten wirklich weiß ist, und deshalb der Weißabgleich etwa bei einer Glühbirne durchaus künstlich wirken könnte. zu den AF-Problemen möcht ich mich nicht äußern. Die M1 ist nach meiner Erfahrung trotz ihrer zahlreichen Sensoren kein AF-Weltmeister bei schwachem Licht. Schon gar nicht bei bewegten Objekten (auch wenn jetzt vermutlich wieder Andersdenkende die Knute schwingen werden). Ich würde immer empfehlen, den AF über den mittleren Sensor auszuführen lg Wotan

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Mangels Vergleichen kann ich nicht sagen, wer vielleicht Weltmeister bzgl. AF-Geschwindigkeit bei low light ist. Meine E-M1en machen das recht ordentlich. Kann aber sein, dass es da schnellere Cams gibt. Hängt wohl auch mit dem Objektiv zusammen. Da gibt es große Unterschiede...

Ich würde immer empfehlen, den AF über den mittleren Sensor auszuführen
DAS kann ich nun allerdings nicht nachvollziehen! Warum nur das mittlere AF-Feld? Technisch sollten alle Felder identisch sein. Und dann ist jenes Feld das beste, was dem Objekt der Fokus-Begierde am nächsten liegt: Das nächstgelegene Fokusfeld anwählen, genau auf das Objekt legen, Fokussieren und dann so wenig wie möglich (am besten gar nicht) verschwenken. jm2c Martin

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Gast wotan.w.

@Martin W. Das mit dem mittleren Sensor ist eine reine (alte) Angewohnheit. Hab früher mit ner Canon 6D fotografiert, und die hat nur in der Mitte einen - wenn auch hoch empfindlichen Kreuzsensor - Der Rest ist ziemlich Schrott. Und wenn man halt nur mit einer einstellung arbeitet, kann man nicht "vergessen", das AF-Feld anschließend wieder in die Mitte zu rücken... Gruß Wotan

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Um nochmal beim Thema zu bleiben ;-) Ich finde wie gesagt, dass der Autofokus bei Deckenbeleuchtung ganz schön träge wird (hatte ich auch schon bei früheren Olympusmodellen bemerkt). Das Licht ist eigentlich recht hell, so dass ich bei Iso 1600 bei Offenblende mit 1/60s fotografieren kann. Aber der AF pumpt da ganz schön. Und das 12-40er f2.8 ist ja auch kein schlechtes Objektiv, nicht wahr? Anyway, ich muss mich einfach damit abfinden, dass irgendwo auch die Grenzen dieser ansonsten unglaublichen Kamera erreicht sind. Ein Freund hat mal mit einer Top-Nikon bei uns bei gleichen Bedingungen geknippst. Und das war dann halt eine ganz andere Liga. Latent habe ich wohl die falsche Erwartungshaltung an meine em1 ;-)

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Hallo Reinhard, Deine Bücher habe ich mir gleich zu Beginn gekauft und auch viel mit gearbeitet. Vielleicht muss ich mein Wissen aber auch noch einmal auffrischen. Werde gleich dieses Wochenende die entsprechenden Passagen durchackern!!!

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Gast aspherical
Ich finde wie gesagt, dass der Autofokus bei Deckenbeleuchtung ganz schön träge wird (hatte ich auch schon bei früheren Olympusmodellen bemerkt). Das Licht ist eigentlich recht hell, so dass ich bei Iso 1600 bei Offenblende mit 1/60s fotografieren kann. Aber der AF pumpt da ganz schön.
Dein Problem ist mit gleicher Kamera und gleichem Objektiv absolut nicht nachvollziehbar! Gruß Franz

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Ich kanns auch nicht nachvollziehen. Hab bei konzerten mit schnell wechselndem Licht, hoher ISO fotografiert - null Problem. sowohl mit dem 12-40 als auch mit dem 75mm/1.8. Was nimmst du denn? S-AF oder C-AF? Ich nutze immer den S-AF, der ist m.M. nach bei sowas schneller dabei. Serienaufnahmen verkneif ich mir da ganz.

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Ich kanns auch nicht nachvollziehen.
Ich auch nicht! "Neulich" bis Iso 12.800 fotografiert. Und zwar mit dem FT12-60SWD, das ja angeblich sogar noch "schlechter" fokussiert, als das µFT12-40! Kein Thema - alles fein! jm2c Martin

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Also: Zuerstmal kann man ja eine Konzertsituation nicht mit diffusem bzw. schummrigen Deckenlicht vergleichen. Beim Konzert gibt's in der Regel starke Lichtquellen und daher auch ziemlich viele hell-dunkel-Kontraste. Aber: Ich muss eingestehen, dass ich erst jetzt auf das kleine Fokusfeld umgestellt habe. Jetzt geht es schon viel besser. Das hatte ich wohl nach einem Update vergessen, erneut zu aktivieren...

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Moin, moin sorry , kann mir jemand bitte erklären warum ein kleines Fokusfeld zu einem schnelleren Fokus ohne Pumpen führt ? Ich dachte immer, das das kleine nur einen "falschen" Fokus verhindern soll. Weniger Messfläche müsste doch eher zu mehr Pumpen führen ? Ich verkneif mir bisher das kleine Feld außer in speziellen Situationen (durch Zweige / Gitter im Tierpark hindurch,..) Danke schön tom

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Das mit dem "zwischen Vorder- und Hintergrund Nicht-Entscheiden-Können" wird es sein, wenn ich das große Meßfeld nehme. Ich weiß, ich müsste viel genauer die technischen Hintergründe studieren, um eine ganz fundierte Meinung zu äußern.

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