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Auf die Suche nach mehr Schärfentiefe für Landschaftfotos


henna60

Empfohlene Beiträge

Habe bis jetzt noch nie die Belichtungsreihe mit der Zeitprioriotät benutzt obwohl die Kamera es selbstverstänndlich kann. Der Vorteil dabei dachte ich, wäre die Größere Schärfentiefe weil die Kamera eine Blendenreihe macht .

Macht jemand sowas und wie sind eure Erfahrungen ?

Anbei Beispielbilder mit der OMD E-M5 und Zuiko 12-50 mm Kit Objektiv .

Gruß Johann


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"...mit der OMD E-M5 und Zuiko 12-50 mm Kit Objektiv" habe ich letzter Zeit viel Landschaft gemacht oder alternativ mit der E-P5.

"Belichtungsreihe mit der Zeitprioriotät" Du willst also eine Fotoserie im Post verrechnen, damit Landschaftsotos mit mehr Schärfentiefe dabei rauskommen? Ehrlich gesagt bin ich bislang noch keinem Landschaftsmotiv begegnet und kann mir auch keins vorstellen, wo das erforderlich wäre oder irgendeinen Vorteil bringt. Ich halte so ein Vorgehen für eine "technische Spielerei", aber lasse mich durch enstprechende Beweisfotos gerne vom Gegenteil überzeugen ;)

Meiner bisherigen Erfahrung nach, reichen oftmals Blendenwerte zw. 4.0 - 5.6 bei Weitwinkel, um mit einem Schuss ein Ergebnis zu erzielen, das bei Landschaft ausreichend Schärfentiefe liefert. Ein Landschaftsbild muss bei mir als als Ganzes funktionieren, bei normalem Betrachtungsabstand zum Foto ;)

Anbei ein Bespiel, E-P5 mit 12-50 bei 12mm und f4.

Ich denke bis DIN A3 Größe reicht die Schärfe hier allemal, dabei käme ich bei so einem Foto nie auf die Idee das so groß ausbelichten zu lassen, Postkartengröße maximal reicht ;)


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Habe bis jetzt noch nie die Belichtungsreihe mit der Zeitprioriotät benutzt obwohl die Kamera es selbstverstänndlich kann. Der Vorteil dabei dachte ich, wäre die Größere Schärfentiefe weil die Kamera eine Blendenreihe macht .

Macht jemand sowas und wie sind eure Erfahrungen ?

Wie kommst Du darauf, dass die Kamera das selbstverständlich kann? Wo hast Du das gelesen?

Eine Belichtungsreihe mit Zeitpriorität kenne ich bisher bei Olympus nicht (Bei den Belichtungsreihen bleibt die Blende konstant und die Zeit wird entsprechend der Spreizung angepasst, da für HDRs eine Verrechnung von unterschiedlichen Blenden zumindest bis dato nicht möglich war/ist). Ich habe diese Funktion der Blendenreihenaufnahme u.a. auch schon an Olympus als Vorschlag gesendet.

Evtl. meinst Du das Fokusstacking?


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Soweit natürlich alles korrekt , nur bei einem Foto ist es oftmals schwierig alles im Bild zu beliechten und am Himmel auch noch die Wolken zu Geltung bringen , anderseits wurde eine Belichtungsreihe nur bei Windstille mit Pflanzen im Bild einen Vorteil bringen . Bin nur am tüfteln und nicht mehr oder weniger.

Gruß Johann


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Das"Problem" mit den Wolken bzw. Himmel habe ich für mich seit kurzem mit Grauverlaufsfiltern in den Griff bekommen (relativ preisgünstige Lösung von Cokin). Manchmal ist es natürlich immer noch ein Kompromiss (wenn die Abschattung auch in Motivbereiche hineinragt, wo sie nicht unbedingt hin muss), aber irgendeinen Tod muss man manchmal sterben. Manchmal hilft einfach auf den richtigen Zeitpunkt zu warten, wenn Wetter, Licht & Co. den Kontrast in Bereiche bringen die unsere Kameras auch packen. Aber es gibt natürlich Motive, da kommt man nicht so einfach mal hin und die will man dann trotzdem gerne ablichten, auch wenn die Situation gerade subpotimal ist, um es fotografisch bestmöglich wirken zu lassen. Reglerschieben in gewissen Grenzen ist manchmal auch eine Möglichkeit, aber ich bin ein Liebhaber von Oly out of cam (möglichts natural) und will mich so wenig wie möglich mit Postprocesing befassen. Deswegen bin ich jetzt bei Grauverlaufsfiltern gelandet.

Der Tag an dem meine Filter geliefert wurden, bot sich prompt eine Gelegenheit vor der Haustür mal zu testen, was die Filter so können ;)

Mir scheints, mit Grauverlaufsfiltern kann je nach Motiv eine zusätzlich Portion Dramatik ins Bild gebracht werden, ohne dass du mit BEA-Filtern arbeiten musst.

1x mit Filter (6 Blendenstufen in Summe), 1x ohne (oder weniger Filter davor, genau weiß ich es nicht mehr).


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Schalte das Ding auf S und guck wie die Ausgangszeit am besten passt um eine Blendenreihe zu machen , selbstverständlich geht das , nur bei meiner E-M5 muß ich die Fotos extern zusammen flicken und das ist der einziger Unterschied. Die knalige Bilder die dabei rauskommen sind natürlich Geschmakssache , es war nur eine weitere doofe Frage von mir und keine Behauptung.

Gruß Johann


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bei einem Foto ist es oftmals schwierig alles im Bild zu beliechten und am Himmel auch noch die Wolken zu Geltung bringen

Diese Problematik hat doch nichts mit Schärfentiefe zu tun, sondern mit Dynamik und Belichtung!?

Um das in den Griff zu bekommen mache ich bei entsprechenden Motiven eine 3er Reihe (im HDR-Modus) und verrechne diese dann in der Bearbeitung (LR oder eine extra HDR SW, die Ergebnisse OOC überzeugen mich nicht). Solche Reihen funktionieren gut aus der Hand. Landschaft sowieso, aber auch in Innenräumen.

VG Karsten


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Cool, da entdeckt man doch immer wieder neue Funktionen.

Vielen Dank für den Tipp.

Gruß

Andreas

P.S.: In dem Zuge habe ich jetzt auch verstanden, wie ich das BKT auf die HDR - Taste gelegt bekomme, damit ich AE-Bracketing mit dem elektronischen Verschluss machen kann, statt die HDR Funktionalität zu nutzen, die immer den mechanischen Verschluss verwendet (E-M1 Mark II). Schade nur, dass AE Bracketing nur bis maximal 0,7 EV Differenz zwischen den Fotos zulässt.


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... Belichtungsreihe mit der [Blendenautomatik] [...] Der Vorteil dabei, dachte ich, wäre die größere Schärfentiefe, weil die Kamera eine Blendenreihe macht.

Was ist das denn für eine merkwürdige Idee? Eine Blendenreihe führt doch nicht zu mehr Schärfentiefe!

Wenn sonst alles gleich bleibt – also gleiche Kamera, gleiche Brennweite, gleiche Entfernungseinstellung – dann gibt's umso mehr Schärfentiefe, je kleiner die Blende ist. Ganz einfach. Bei der Aufnahme mit der kleinsten Blende ist die Schärfentiefe am größten – einerlei, ob das eine Einzelaufnahme oder Teil einer Blendenreihe ist. Die meisten µ4/3-Objektive lassen sich bis f/22 abblenden. Bei dieser Blende ist die Schärfentiefe also maximal.

Leider läßt ab ungefähr f/11 die Maximalschärfe wegen des zunehmenden Einflusses der Beugung ein wenig nach. Die Maximierung der Schärfentiefe muß also mit einer leichten Einbuße an Allgemeinschärfe bezahlt werden. Wollte man diesen Preis nicht zahlen – oder wollte man noch mehr Schärfentiefe, als selbst mit der kleinsten Blende f/22 des Objektives möglich wäre –, so müßte man einen Fokusstapel ("focus bracketing" bzw. "focus stacking") anfertigen. Einige Olympus-Modelle können das automatisch, was die Sache sehr erleichtert. Aber es funktioniert nur bei statischen Motiven ... was in der Landschafts- oder Architekturfotografie nicht so das Problem sein sollte.

Eine Blendenreihe wäre allenfalls dann von Nutzen, wenn man die Schärfentiefe nicht maximieren, sondern optimieren wollte ... wenn es also nicht darum ginge, eine möglichst große, sondern die für die gewünschte Bildwirkung genau richtige Schärfentiefe zu finden. Dann probiert man verschiedene Blenden durch und sucht sich hinterher das beste Ergebnis heraus.


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Ich denke, dass bei Johann das verrechnen der Bilder auch nur deshalb gut funktioniert hat, weil auch bei größter Blende der Belichtungsreihe noch alles scharf war.

Oder macht das einen HDR-Programm nichts aus, wenn die Bilder einer Reihe unterschiedlich belichtet und mit unterschiedlicher Schärfentiefe aufgenommen wurden.

Muss ich in Kürze mal ausprobieren.


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Oder macht das einen HDR-Programm nichts aus, wenn die Bilder einer Reihe unterschiedlich belichtet und mit unterschiedlicher Schärfentiefe aufgenommen wurden?

Was für eine Frage! Selbstverständlich macht es einem HDR-Programm nichts aus, wenn die Einzelbilder unterschiedlich belichtet sind. Im Gegenteil – genau das ist doch der Sinn der Sache! Wären alle Bilder einer Belichtungsreihe gleich belichtet, so wär's ja albern.

Doch geht's bei HDR weder um Schärfe noch um Schärfentiefe. Werden die unterschiedlichen Einzel-Belichtungen ganz oder teilweise durch die Blende geregelt, so kann tatsächlich ein und dasselbe Bilddetail in der einen Aufnahme weniger scharf erscheinen als in der anderen. Doch dem HDR-Programm ist das egal, denn welche Einzelaufnahme welches Bilddetail beisteuert, hängt gar nicht von der Schärfe, sondern von der Belichtung ab. Ob dir das Endergebnis trotz ggf. wild variierender Tiefenschärfe gefällt, steht auf einem anderen Blatt. Es kann merkwürdig aussehen – deshalb wird gewöhnlich empfohlen, für HDR die Blende konstant zu lassen und die Einzelbelichtungen per Verschlußzeit zu variieren. Dem Programm aber wäre das wurscht.

Doch wie gesagt – HDR hat mit der ursprünglichen Fragestellung gar nichts zu tun.


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Doch dem HDR-Programm ist das egal, denn welche Einzelaufnahme welches Bilddetail beisteuert, hängt gar nicht von der Schärfe, sondern von der Belichtung ab.

Der Sinn eines HDR-Algorithmus ist mir schon klar und dass sich ein Programm für nichts interessiert auch.

Allerdings bin ich noch nie auf die Idee gekommen, zu diesem Zweck eine Blendenreihe zu machen, weil ich davon ausgehe, dass das Resultat merkwürdig aussehen wird.

Nur das sollte mein Beitrag aussagen.

Doch wie gesagt – HDR hat mit der ursprünglichen Fragestellung gar nichts zu tun.

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Hast mich falsch verstanden , die Bilder sind allesamt eine Belichtungsreihe mit -2 bis + 2 Blenden natürlich um das Licht im Griff zu bekommen , im S-Modus gibt's noch eine Blendenreihe gratis dazu .

Gruß Johann

Das hatte ich allerdings so interpretiert.


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Ich möchte das Thema nicht groß aufblähen. Ich beschäftige mich mit der Landschaftsfotografie und erkläre kurz die Vorgehensweise wie ich es mache.

Ich arbeite ausschließlich in der Blendenpriorität und halte mich zwischen Blende f/8 und f/11.

Je nach Motiv und Licht arbeite ich entweder mit diversen Filtern oder nutze die BKT Funktion und mache 3 Bilder mit je 1 Blendenunterschied und setze diese Bilder in Photoshop zusammen. Natürlich fotografiere ich mit RAW und zum Ende wird das Bild wieder geschärft.

Wenn du meine Bilder anschauen willst siehe Profil - Info.

VG

HB


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