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Abbildungsmaßstab mit Kupplungsring vergrößern


turbok

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Hallo,

es gibt die Möglichkeit mit Hilfe eines Kupplungsringes ein zweites Objektiv am Filtergewinde zu koppeln um einen besseren Abbildungsmaßstab zu erreichen. Ich habe das 60mm Makro und ein altes 35mm FT Makro, dass ich vorne mit der Kupplung verbinden will. Das müsste laut Theorie einen Abbildungsmaßstab von ca. 2:1 ergeben.

Bei dieser derartigen Kombination gibt es aber das Problem, dass heutige Automatikobjektive immer nach dem abkoppeln von der Kamera die Blende schließen. Damit muss ich ein Objektiv mit geschlossener Blende vorne ankoppeln. Gibt es eine Lösung, dass diese Blende im abmontierten Zustand offen bleibt.

Für Hinweise genau in diese Richtung wäre ich sehr dankbar. Könnte man z.B. zwei bestimmte Pin mit einer Spannung versorgen damit die Blende aufgeht. Völlig andere Lösungen wie Zwischenringe usw. will ich hier nicht diskutieren. Ich würde gerne diesen Problempunkt lösen.

Grüße

Kurt


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Du meinst das alte FT-Makro vorne an mFT 60er?

Würde nicht gehen, meiner Meinung. Du kannst mal probieren, wenn du das FT-Makro mit der Hand vorne dran hältst. Meiner Vorstellung nach ist das Abbild hinter dem 35er, auf dem das Bild auf dem Sensor ist, sehr klein. Wenn der vorne auf das 60er landet. Dann hinter dem 60er nicht größer. Also kein Maßstabgewinn. Sogar kleiner! Wenn ich mich nicht irre.

Besser ist doch, vorne an dem mFT 60er eine Vorsatzlinse zum Beispiel von Raynox anzuclipsen. Damit kriegst du auch größeren Abbildungsmaßstab. Mit Zwischenringe noch größer.

Gruß Pit


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Hallo,

danke vorerst für eure Rückmeldungen. Damit meine Frage verständlicher wird, möchte ich noch ein paar Erklärungen abgeben. Ich arbeite bereits häufig mit Zwischenringen und dem 60mm und habe hierbei die gezeigten Abbildungsmaßstäbe von Frank Rückert des öfteren erreicht.

https://flic.kr/p/XupssX

https://flic.kr/p/WDeWqJ

https://flic.kr/p/Xbx5Kf

Hierbei arbeite ich mit automatischen Zwischenringen von gesamt max 94 mm. Mehr funktionierte bei meinen Tests leider nie. Um den Abbildungsmaßstab bei Verwendung von Focus Bracketing weiter zu erhöhen gibt es natürlich die Möglichkeit von Raynox und die Möglichkeit ein umgekehrt montiertes Objektiv vorne mit Kupplungsringen drauf zu setzen.

Dies funktionierte bei meinem alten Sigma 105mm plus dem 35mm vom Abbildungsmaßstab sehr gut, wenn nicht der große Lichtverlust durch die Blende wäre.

Da dies einmal vorhanden ist, habe ich mir gedacht, dass ich diesen Weg probieren möchte aber nur wenn es ohne Lichtverlust geht.

Grüße

Kurt


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Du müßtest sowas verwenden:

https://www.enjoyyourcamera.com/Makrozubehoer/Retroadapter-Umkehrringe-fuer-Makrofotografie/Novoflex-Autofokus-Retroadapter-AF-Umkehrring-fuer-Canon-EOS-DSLRs-58-mm::3764.html?language=de&gclid=CjwKCAiAo9_QBRACEiwASknDwWMdoiRFKS-QpuH17VuwiO6USHIPp8rXQDqaZRroNALwNnLTnzM0VhoC7dAQAvD_BwE

Einen Ring schraubst du auf das "Vorsatz"-Objektiv, den andern auf die passende Kamera, die du daneben legst. Also mit 2 Kameras fotografieren. Vielleicht kannst du auch einen FT-MFT Adapter aufsägen/auftrennen/aufschrauben und ein Kabel sebst anbauen.

Aber das 2. Objektiv muß ja kein Makro sein, da tut es ja auch ein manuelles 35er.

Aber das Ganze ist doch ein wenig "Old School".


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Hallo,

nicht alle Objektive schlissen die Blende beim ausschalten der Kamera, aber wen das Objektiv die Blende beim Ausschalten der Kamera schlisst muss bei eigeschalteter Kamera der Akku entnommen werden.

Jetzt kann das Objektiv mit offener Blende von der Kamera getrennt werden.

Grüße

Rudolf


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Die Blende hat sich damals bei meinem an mFT 150er Sigma Makro für Canon durch abflanschen im eingeschalteten Zustand offen gehalten bzw. konnte ich z.B. auf f4 einstellen.. Ob es allerdings bei FT auch so funktioniert, keine Ahnung.

Der Versuch ...

FT Objektiv an die Kamera, Kamera einschalten, Offenblende einstellen, Objektiv entfernen, Kamera ausschalten. Das FT-Objektiv sollte jetzt die Blende offen haben.

... wäre es wert.

LG ... Helmut


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Muss es denn ein digitales Vorsatz-Objektiv sein ? Die Oblektive der analogen OM-Olys haben standardmäßig Offenblende und konnten mittels einer Taste am Objektiv manuell abgeblendet werden. Auch die noch älteren Linsen fürs Exakta-Bajonett oder Praktica (M 42) hatten diese Abblendtaste. Sie kosten fast nix. Und von der optischen Leistung dürften sie als Vorsatz-Achromat allemal mithalten können.

Gruß Andreas


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Hallo Kurt,

du möchtest an einem (nicht manuellen) Objektiv eine Wunschblende fixieren:

Das Objektiv an die Kamera geben.

an dieser "Vorschau" auf eine Funktionstaste legen.

Wunschblende einstellen und "Vorschau" drücken.

Bei gedrüchkter(!) Vorschautaste Objektiv von der Kamera nehmen.

Jetzt ist die gewünschte Blende am Objektiv fixiert.

Du wirst ja wissen, dass der AM umso größer wird je kleiner die Brennweite des Vorsatzobjektivs ist im Verhältnis zum ersten.

2 Groschen mit Gruß, Gerhard


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Hallo,

ist da nicht grundsätzlich das Verbindungsproblem "Vorsatzobjektiv" auf Filtergewinde des Makros?

Der Abstand müsste doch je nach Objektivkombi unterschiedlich sein, sprich anderes Verbindungsstück?

Außerdem wäre mir diese Kombi dann doch recht kopflastig, also verwacklungsanfällig, ohne Stativ geht da nix mehr. Frage ist auch, je nach Gewicht des vorderen Objektivs, wie lange das Filtergewinde diese Belastung aushält...

Wegen des Bedienungskomforts kämen für mich nur Vorsatzlinse oder Zwischenringe zum Einsatz.

Gruß! - der wiesenschaftler


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Meines Wissens muss der Abstand möglichst gering sein. Also die Frontlinsen möglichst dicht voreinander stehen. Was bei manchen Makro-Objektiven schon ein Problem ist, weil die Frontlinse sehr tief im Gehäuse versenkt sitzt. Deine Bedenken um die Kopflast einer solchen Kombi sehe ich auch. Aber noch mehr Sorgen würde ich mir um den Fokus-Trieb machen. Die vorgeflanschte Masse hängt ja am inneren Tubus. Mit dem Autofokus ist das aber alles relativ zart und sensibel. Ob das die Linear-Führungen auf Dauer nicht doch übelnehmen. Innenfokus wäre da klar im Vorteil.

Gruß Andreas


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Makro-Aufnahmen mit einem Objektiv in Retro-Stellung versprechen dann ein sehr gutes Ergebnis, wenn es sich um ein Objektiv in der sog. 'Retrofocus'-Bauart handelt (z.B. Retrofocus Weitwinkel Objektiv), was an der günstigen Lage der hinteren Hauptebene liegt.

Makro-Aufnahmen mit einem Objektiv sozusagen als Vorsatzlinse montiert an dem normalen Objektiv in Retro-Stellung mit einem Kupplungsring werden mE scheitern bzw. erheblich an Vignettierung leiden (abhängig von den Positionen der versch. Ein- und Austrittspupillen); selbst bei voller Öffnung des Vorsatzobjektivs. U.U. kommt es auch hier auf das optische Konzept und die Lage seiner Hauptebenen/Nodalpunkte des "Vorsatzlinsen-Objektivs" an.

Aber es sind noch ganz andere Verfahren ausprobiert worden, nicht zuletzt auch die Verwendung von Mikroskop-Vorsätzen.

Eine gute Übersicht über Methoden (insges. 12 Verfahren) und die erzielbaren Vergrößerungsmaßstäbe (bis 50:1) findet sich z.B. in der Abbildung 61.2 in Applied Photographic Optics von Sidney F. Ray, Focal Press.

Im Übrigen empfehle ich wirklich, für unsere Zwecke die Erfahrungen von Frank Rückert zu nutzen.

Gruß, Hermann


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Das 60er Makro kenne ich nicht persönlich. Mit Innenfokus hätte es das genannte Problem nicht (wurde am Ende aber erwähnt). Neben Kopflast und mechanischen Risiken taucht bei der Tandem-Lösung in der Praxis meist noch ein weiteres Problem auf: Mit zunehmendem Abbildungsmaßstab strebt der freie Arbeisabstand gegen Null. Und da ist das ausladende Bajonett des vorgesetzten Objektivs einfach im Weg. Dann wird es immer schwieriger, das Objekt noch mit ausreichend Licht zu versorgen. Aus diesem Grund waren im alten OM-System die kurzbrennweitigen Balgenköpfe vorne konisch zulaufend konstruiert. Hermann weist zu Recht auf die Möglichkeit hin, auch optische Systeme aus der Mikroskopie vorzusetzen. Zumindest bei hohen Abbildungsmaßstäben ist eine schlanke Konstruktion immer klar im Vorteil.

Gruß Andreas


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Hallo,

danke für die zahlreichen Rückmeldungen.

Da ich das Objektiv zur Zeit nicht bei mir zu Hause hatte, weil es verborgt war, habe ich erst gestern eure Vorschläge probieren können.

Ich habe den Vorschlag von Pit mit einfach vorne drauf halten probiert. Der Maßstab ca. 2:1 und die Abbildungsqualität sind ganz gut.

Es füllt aber nicht das ganze Bildfeld aus und bildet nur ein Kreisfeld von ca. drei Viertel der Bildfläche aus. Daher ist diese Kombination ungeeignet.

Meine ursprüngliche Frage die ich von meinen ersten Tests mit dem 14-54mm gemacht hatte, wo üblicherweise die Blende beim Abnehmen geschlossen war, hat sich somit auch erübrigt. Allerdings verhält sich das 35mm gegensätzlich wie das 14-54mm. Das 35mm Makro hatte beim Abnehmen immer Offenblende. Beim 14-54er stimmen die Tipps.

Vielleicht wird es jetzt doch ein Raynox Makrovorsatz oder ich bringe noch eine Lösung mit mehr Zwischenringen zustande.

Danke und Grüße

Kurt


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