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>>> „‘nuff said!“

Empfohlene Beiträge

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Schade eigentlich. Oder?! Nach all den Jahren...

https://photomocking.wordpress.com

Wie es damals begann...

https://www.oly-forum.com/forum/alles-andere/gegen-die-kommerzielle-verbloedung-der-fotografie


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Es kommt nicht immer auf den hinter der Kamera an.

Affen-Selfie: Peta verklagt Fotografen bis zur Pleite

Gutes Equipment kann nie schaden. Die sind bei allen Formaten sehr hoch. Wer beruflich so was braucht und es einspielt, wird es kaufen. Andere können sich überlegen, ob sie sich lieber einen goldenen Toilettensitz oder wegen des Feinstaubes einen ökologischen Wagen zulegen.

Die mit bescheidenen Finanzmittel, bleiben Zaungäste. Das ist auf alle Bereiche übertragbar.

Besonders diese Gruppe zermartert ihren Kopf wegen ihrer Fotos. Gestern kam ein Bericht über den Fotografen Peter Lindbergh. Der macht sehr gute Porträts. Hatte aber immer 5-8 Helfer um sich versammelt und einen Truck voller Equipment. Fotografierte übrigens mit einer D 810.

Udo hat schon vor Jahrzenten gesungen: Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals in Hawaii ...., das Treppenhaus riecht nach Bohnerwachs ...

Man kann nicht alles haben, hoffentlich bleibt Ihr alle gesund.


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Gast

"Man kann nicht alles haben" So ist das nunmal und sie wird´s auch immer bleiben.

Manche hätten gerne ein Leben wie Helmut Newton es hatte, ständig umringt von "shootinggeilen" Supermodels...

Andere hätten gern den Intellekt wie Albert Einstein ihn hatte...


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Die mit bescheidenen Finanzmittel, bleiben Zaungäste. Das ist auf alle Bereiche übertragbar.

Bescheidenes Talent lässt sich mit noch so hohen finanziellen Mitteln nicht kompensieren.


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Schade, dass nun Schluss ist, war mir immer eine Freude, dies zu lesen. Brachte mich immer wieder vom Mainstream ab! Hoffe ich zumindest!


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Interessantes und provozierendes Blog, hab da mal reingeschaut, auch in den hiesigen Eintrag dazu.

Der Schreiber will aufrütteln und uns zum Nachdenken animieren. Nun ist ja das Olympusforum, im Vergleich zu anderen, eine recht bekömmliche Veranstaltung. Immer wenn ich ein konkretes Anliegen/Problem habe, gibt es in kurzer Zeit sachkundige Ratschläge und Antworten.

Sobald es allerdings um Sensoren, Objektive und bestimmte Modelle geht, gewinnen manchmal die Verfechter der reinen Lehre die Oberhand. Um ausländischen Gästen zu demonstieren, wie wir Deutsche so "ticken", gibt es dazu den besten "Anschauungsuntericht" in Foren wie mydealz und in den Sketchen von Loriot.

Auch der Schreiber des kritischen Blogs ist da nur die eine Seite der allzumenschlichen Meinungs-Medaille. Aufklärung ist stets dann erfolgreich, wenn sich die Adressaten dieser bereitwillig öffnen. Doch in Zeiten von Lügenbaronen und Fake News wird dies zunehmend schwierig.

Allerdings ist der Aufrüstungs-Wahn (alle drei Jahre ein neues Modell), gerade bei den Smart-Phones, mitsamt den einhergehenden Elektro-Schrottbergen höchst fragwürdig. Und Foren wie diese sind in der Regel Veranstaltungen der Foto-Industrie, auch zur Entlastung der firmeneigenen Hotline gedacht. Und das weitverbreitete Facebook-Liken geht mir gehörig auf den Keks :( Sehr bedauerlich finde ich es, dass unser ehemaliger Admin mit seinem Fachwissen aus diesem Forum vergrault wurde, auch wenn er manchmal etwas kantig rüberkam.

Hoffentlich wird es neben den Fachsimpeleien auch zukünftige Dabatteneinträge zu Themen wie Bildgestaltung, Fotopraxis, oder Expertenwissen kontra Laienknipsern geben.

Bin allerdings mit meinen Pens auch nur ein "kleiner Fisch" in diesem Olympus-Aquarium. Doch auf die geschossenen Fotos kommt es noch immer an!

Grüße

Klaus


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Schade eigentlich. Oder?!

Schade? Also ich wünsche diesem Menschen dringend, dass er mit seiner Zeit Erbaulicheres anzufangen findet als ein Fotografie-Blog zu schreiben. Das wäre für alle Beteiligten ein großer Gewinn.

Anselm


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Sehr bedauerlich finde ich es, dass unser ehemaliger Admin mit seinem Fachwissen aus diesem Forum vergrault wurde, auch wenn er manchmal etwas kantig rüberkam.

Ist das mit dem Vergraulen eine Annahme oder eine Tatsache und wer soll das gewesen sein? Ich finde solche unterschwelligen Vorwürfe immer unschön.

Hoffentlich wird es neben den Fachsimpeleien auch zukünftige Dabatteneinträge zu Themen wie Bildgestaltung, Fotopraxis, oder Expertenwissen kontra Laienknipsern geben.

Wenn Dir Diskussionen zu diesen Themen fehlen, dann fang doch einfach selbst eine an. Das macht viel mehr Spaß als darauf zu warten, bis jemand anderes ein Thema aufmacht, dass Dich interessiert.


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Warum fotografiert Peter Lindbergh und andere Profis nicht mit dem 4/3-System. Warum brauch er 5-8 Leute um sich herum, damit ein passables Porträt inmitten einer Betonlandschaft herauskommt? Ist er senil? Brauch er Fotoflüsterer? Warum arbeitet er nicht mit Picasa, warum hat er einen abgedunkelten Regiestand mit Laptop und Monitor direkt on Site? Warum hat er einen Truck voll mit Equipment dabei?

Warum sind Deine Fotos von letzten Oly-Treffen nicht besser und interessanter als solche aus einem Samsung S7 oder 8? DU BIST DOCH DER GEBETSMÜHLENARTIG ZITIERTE KOPF HINTER DER KAMERA. Liegt es am Können oder am Aufwand oder am spärlichem Equipment, oder am mal so schnell im Vorbeigehen abgedrücken?

Fragen über Fragen.

Fürchte Dich nicht vor der Perfektion, denn Du wirst sie nie erreichen.


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Warum fotografiert Peter Lindbergh und andere nicht mit dem 4/3-System. Warum brauch er 5-8 Leute um sich herum, damit ein passables Porträt inmitten einer Betonlandschaft herauskommt? Ist er senil? Brauch er Fotoflüsterer? Warum arbeitet er nicht mit Picasa, warum hat er einen abgedunkelten Regiestand mit Laptop und Monitor direkt on site?

Wenn man 5-8 Leute um sich hat, die den Kram schleppen, zieht die Gewichtersparnis von mFT nicht mehr so. Regiestand vor Ort ist zwar praktisch, aber es gab durchaus schon das ein oder andere Foto, was auch ohne einen solchen entstanden ist.

Warum sind Deine Foots von letzten Oly-Treffen nicht besser und interessanter als solche aus einem Samsung S7 oder 8? Liegt es am Können oder am Aufwand und Equipment, oder am mal so schnell im Vorbeigehen abgedrücken?

Mangelndes Talent, beginnende Grippe und überhaupt schlechten Tag gehabt. Meinst Du, ein Regiestand, 5-8 Leute oder gar eine 1.2er-Linse hätten helfen können?

Vielleicht sollte ich mal über Aufrüstung auf ein Galaxy S8 nachdenken. Ist halt etwas teurer als meine gegenwärtige Kamera mit Linse, aber wenn ich mich dadurch verbessern kann... ;)

Wenn man aber jetzt mal davon ausgeht, dass das trotzdem ein rundum gelungener Tag war, könnte man vielleicht sogar darauf kommen, was dieser Blogger nicht verstanden hat.

Die Sportler unseres Bezirksligisten spielen tatsächlich gerne Fussball, obwohl sie nie Bundesligisten sein werden.


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Warum fotografiert Peter Lindbergh und andere Profis nicht mit dem 4/3-System. Warum brauch er 5-8 Leute um sich herum, damit ein passables Porträt inmitten einer Betonlandschaft herauskommt?

Sowas nennt man eine perfekte "Inszenierung".

Genau aus diesem Grund kriegen Schauspieler wegen nichts einen Tobsuchtsanfall (vorzugsweise vor laufender Kamera) oder photosubversive Elemente machen ein wortgewaltiges Fass auf.

Man muss nicht nur etwas können (irgend ein Talent hat jeder), sondern den Leuten auch eine gute Show bieten, nur so kann man sich deren uneingeschränkte Aufmerksamkeit sichern. Und darum geht es doch, oder? Die eigene Person soll im Mittelpunkt stehen!


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Schade eigentlich. Oder?!

Schade? Also ich wünsche diesem Menschen dringend, dass er mit seiner Zeit Erbaulicheres anzufangen findet als ein Fotografie-Blog zu schreiben. Das wäre für alle Beteiligten ein großer Gewinn. Anselm

+++ Bin voll und ganz bei dir! ;-)


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Also ich wünsche diesem Menschen dringend, dass er mit seiner Zeit Erbaulicheres anzufangen findet als ein Fotografie-Blog zu schreiben. Das wäre für alle Beteiligten ein großer Gewinn.

Anselm

Ob es für Ihn erbaulich wäre Tiere und Pflanzen zu photographieren, wage ich zu bezweifeln. Den Blog fand ich vor allem unter humanethologischen Aspekten sehr unterhaltsam und lehrreich, ebenso wie die oftmals entlarvenden Kommentare engstirniger Knipser.


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Fürchte Dich nicht vor der Perfektion, denn Du wirst sie nie erreichen.

Yes, sir - weise Worte von imago somnium ;)


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Gast

"Warum brauch er 5-8 Leute"

"Truck voll mit Equipment"

Ich vermute mal, dass in dem LKW eine Menge "Licht" (plus Generatoren) und allerlei Zeug für die Kulisse drin steckt, das dann von seinem Stab an Assistenten irgendwo der Pampa auf- und wieder abgebaut werden muss. Steht erstmal die Kulisse, reicht in der Tat ein Smartphone dies abzulichten ;)

"Fotografierte übrigens mit einer D 810" Oder glaubst du etwa er brauch einen LKW voll mit Ersatzbodies/-linsen? Mich wundert´s ohnehin, dass ein Fotograf von seinem Kaliber nur mit Vollformat knipst. Schlecht für´s Image... HASSELBLAD wäre standesgemäß...

A camera catches your imagination. No imagination, no photo - just crap. The word "image" comes from the word "imagination." It doesn't come come from "lens sharpness" or "noise levels." David LaChapelle's work is all about his imagination, not his camera. Setting up these crazy shots is the hard part. Once set up, any camera could catch them. Give me David LaChapelle's camera and I won't get anything like he does, even if you give me the same star performers. (Ken Rockwell)

https://notonlytwenty.com/wp-content/uploads/2015/09/happysocks-lachapelle-oct13-9.jpg


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Zitat 1: Also, es gibt verschiedene Einträge dazu, wohl hauptsächlich unter Internes, hab die jetzt nicht parat, ist ja auch Schnee von Gestern.

Zitat 2: Da hast du Recht. Es sind jetzt eher grundsätzliche Betrachtungen, angeregt durch das kritische Foto-Blog und meine Wahrnehmungen in verschiedenen Foren. Schaue hier nur manchmal vorbei.

Grüße

Klaus


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Das wäre für alle Beteiligten ein großer Gewinn.

Anselm

Na ja, der "Gewinn" sind für mich neben fachlicher Beratung, und da war/ist "die dunkle Seite" absolut kompetent, auch neue und überraschende Sichtweisen auf Foristen, ihre Objekte (ähm Objektive) und ihre Hobbies.

Und schon damals gab es für Künstler wie Picasso, Max Ernst oder Matisse nur wenige "Empfehlungen" ihrer Zeitgenossen. Also ruhig mal den Blick in den (auch verzerrten) Spiegel riskieren!

Grüße Klaus


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Steht erstmal die Kulisse, reicht in der Tat ein Smartphone dies abzulichten ;)

Stimmt ;)

https://www.facebook.com/georgehtakei/videos/198247110790422/

Wohl leider nur für Facebook-Mitglieder.


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Image ist eine englische Ableitung aus der lateinischen Sprache. Daraus haben die Angelsachsen imagination entwickelt, kann heißen:

Vorstellung Vorrstellungskraft Einbildung Fantasie

Ein weiser Mann ( Psychologe Frank Keil von der amerikanischen Yale University) hat daraus seine wisenschaftlichen Erkenntnisse niedergeschriebenn:

Wir glauben, was wir sehen. Leider, denn wir sehen längst nicht so gut, wie wir glauben. Manchmal oder sehr oft oder immer haben wir scheinbar die richtige Fantasie und Vorstellungskraft. Trotzdem ist das Foto schlecht. Die Kamera liefert nur ein Trugbild. Manche mehr, die anderen weniger.

Bei einigen reichte allein die Vorstellungskraft aus, um Gabeln und Löffel zu verbiegen (Uri Geller). Jahrzehnte glaubten die Leute daran. Ich laß Dir Dein Trugbild, Photonen allein durch Deine Vorstellungskraft so zu bewegen, dass ein monumentales Kunstwerk für Dein begeisterten Anhang entsteht.

Ich mache nur Traumbilder - imago somnium.


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Ich laß Dir Dein Trugbild, Photonen allein durch Deine Vorstellungskraft so zu bewegen, dass ein monumentales Kunstwerk für Dein begeisterten Anhang entsteht.

Es stimmt natürlich, dass man für eine passable Mondscheinsonate nicht nur einen Beethoven, sondern auch ein brauchbares Klavier benötigt. Welchen Anteil am Mondschein jetzt der Ludwig und welchen der Bösendorfer hat, ist offensichtlich hochgradig Ansichtssache.

Ein weiteres Problem: wie komme ich mit meiner persönlichen Mondscheinsonate überhaupt zum begeisterten Anhang? Übers Sonatenforum oder klimpr.com? Ich fürchte, dass da ein paar Beziehungen hilfreich sind.

Und insofern hast Du vermutlich recht: ohne begüterte Eltern mit Kontakten zum Adel hätte es passieren können, dass Mozarts Genius völlig ohne Resonanz verpufft.

Ich selbst habe, wie vermutlich auch einige andere Forenmitglieder, weder Genius noch Adelskontakte. Zum Kamera-Bösi reichts vielleicht noch. Deshalb begnügen wir uns mit ein paar Likes im Forum und freuen uns wie die Schneekönige, wenn uns irgendein Wettbewerbsveranstalter ein Foto statt gegen Bezahlung für einen wertlosen Award abgeluchst hat.

Aber nicht nur deshalb: begeisterter Anhang kann anstrengend und fordernd sein, da muss man ständig nachliefern um ihn bei Laune zu halten.

Das wird anstrengend. Das brauche ich nicht und kaufe mir deshalb den Linsen-Steinway nur, wenn ich ihn geil finde. Nicht weil ich ihn auf dem Weg zur Perfektion brauche.


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Lesenswerte Ausführung unseres ehemaligen Admins:

Über Amateurfotografie. Eingestellt von Reinhard am März 06, 2018

https://pen-and-tell.blogspot.de/2018/03/uber-amateurfotografie.html

Es liegt nicht etwa an den trotteligen Fotoamateuren, die auf die Versprechungen einer Fotoindustrie reinfallen. Es liegt schlicht und ergreifend daran, dass man sein Werkzeug beherrschen muss, damit man damit kreativ werden kann. Wenn man nicht weiß, wie eine Kettensäge funktioniert, wird das mit dem Baumfällen nix. Und im Zweifel sägt man den falschen Baum um.

not nuff said

Einiges ist bei dem kritischen Blogger schon überzeichnet und er pauschalisiert allzuoft, dennoch finden sich dort auch scharfsinnige Beobachtungen zum heutigen Foren-Geschehen.

Ist halt wie immer: Licht und Schatten

Klaus


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Reinhard Wagner schrieb in seinem Blog:

Es liegt nicht etwa an den trotteligen Fotoamateuren, die auf die Versprechungen einer Fotoindustrie reinfallen. Es liegt schlicht und ergreifend daran, dass man sein Werkzeug beherrschen muss, damit man damit kreativ werden kann. Wenn man nicht weiß, wie eine Kettensäge funktioniert, wird das mit dem Baumfällen nix. Und im Zweifel sägt man den falschen Baum um.

Das ist mir ein bisschen zu undifferenziert. Es gibt sicher wahre Künstler der Kettensäge. Ich selber kenne mich mit einer Kettensäge gut genug aus, um einen kleinen Baum abzusägen, ohne dabei mich oder meine Umwelt ungebührlich zu gefährden. Das ist mitunter eine ganz nützliche Fähigkeit, auch wenn man nicht in der Lage ist, virtuos und ohne in Schweiß zu kommen einen hohen Mammutbaum umzulegen, so wie es alle die professionellen Holzfäller können.

Beim Fotografieren ist es so ähnlich. Ich komme mit meiner Kamera ganz gut zurecht und die Ergebnisse freuen nicht nur mich, sondern oft auch andere Leute. Allerdings lebe ich nicht im entferntesten in dem Wahn, ein genialer Fotograf zu sein, und das brauche ich auch in keinster Weise. Ich habe darum auch nicht viel Zeit für Leute, die in Foren und Blogs über die “Amateurfotografen” herziehen, die ja alle so inkompetent und unkreativ sind, weil sie die Menüs ihrer Kamera nicht mit verbundenen Augen betätigen können. Wenn ein Reinhard Wagner das hinkriegt, schön für ihn – ich schaue wahrscheinlich zweimal hin und muss eventuell hin und wieder auch ein bisschen länger überlegen, was die beste Einstellung für eine Situation ist. Klar, dadurch entgeht mir möglicherweise mal der ideale Moment für ein Motiv, den ein Reinhard Wagner mühelos abgegriffen hätte. Aber auch der zweit- oder drittideale Moment führt vielleicht noch zu einem schönen Foto, und so wie das sprichwörtliche blinde Huhn gelegentlich ein Korn findet, tut das unter Umständen auch der inkompetente und unkreative “Foto-Amateur”, selbst wenn er nicht in Reinhard Wagners Kursen gewesen ist.

(Wobei ich keineswegs diese Kurse niedermachen möchte. Ich kann mir vorstellen, dass man da eine Menge lernen kann. Wenn ich entsprechend Zeit und Geld übrig hätte … aber ich will auch nicht als “trotteliger Fotoamateur” dastehen, dem R.W. erst mal die Kamera erklären muss. Ich fotografiere, weil mir Fotografieren Spaß macht; auf eine kritische Würdigung meiner Persönlichkeit – nicht etwa meiner Fotos – kann ich dabei gerne verzichten.)

Anselm


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Beim Fotografieren ist es so ähnlich. Ich komme mit meiner Kamera ganz gut zurecht und die Ergebnisse freuen nicht nur mich, sondern oft auch andere Leute. Allerdings lebe ich nicht im entferntesten in dem Wahn, ein genialer Fotograf zu sein, und das brauche ich auch in keinster Weise.

Anselm, natürlich ist das, was Reinhard in seinem Blog schreibt, irgendwo pauschal, undifferenziert, und etwas launig geschrieben. Aber wie so oft steckt auch hier einiges an Wahrheit drin. Meine Erfahrung!

Ich habe den einen oder anderen Kurs mitgemacht. Quer Beet, Studio, Street, Tiere etc. Und bis auf wenige Ausnahmen wurde erstmal zu Beginn des Kurses eine recht lange Zeit darauf verwandt, die nötigen Einstellungen in der Kamera zu erforschen. Und das, obwohl das als Voraussetzung für den Kurs (Workshop heißt das ja heute) explizit genannt war.

Es geht nicht um das Beherrschen der Kamera bis in den hintersten Winkel (davon bin ich besonders bei meiner E-M1 MKII weit entfernt!), es geht doch hier darum, dass die Grundfunktionen der Kamera bekannt sind. Wann ich wo eine Vorauslösung, Zündfolge, Mehrfachbelichtung etc. einzustellen ist, das ist meinem interesse für diese Details überlassen. Aber über die Zusammenhänge von Blende und Belichtungszeit, ISO, wie man eine Kamera manuell bedienen kann, was ETTR bedeutet und warum (wobei das schon fast zu speziell ist) etc., das sollte man wissen. Und wie das an der Kamera einzustellen ist, auch! Dann ist man auch in der Lage Lichtsituationen einzuschätzen, Bilder auf dem Display zu beurteilen und Schwächen oder Fehler durch die Wahl geeigneter Korrekturen zu beseitigen.

Genau das habe ich immer wieder auf Kursen erlebt, erlebe ich, wenn ich mit anderen Hobby-Knipsern unterwegs bin immer wieder. "In der freien Wildbahn" ist mir das weitgehend egal, in Kursen hat das enorm genervt.

Einen schönen Tag noch!

Martin


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