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13 Ergebnisse gefunden

  1. Hallo liebe Oly-Freunde, ich setze Oly-Kameras beruflich ein und bin grundsätzlich von der Entwicklung von OLYMPUS, wie sie sich mit der E-M1X abzeichnet, zufrieden. Kamera liegt super in der Hand etc. etc. Ich finde auch das Konzept gut, dass OLYMPUS Kameras und PCM-Rekorder getrennt anbietet, die man auch zu einer Filmkamera zusammen betreiben kann. Insgesamt schätze ich die hohe Flexibilität. Ich habe auch mit dem Service von OLYMPUS sehr gute Erfahrungen gemacht. Und in der E-M1X sind viele Neuerungen auch im Bereich Filmen. Ich habe in teure mFT- und FT-Objektive investiert. Aber wenn es darauf ankommt, den Leuten zu zeigen, warum ich OLYMPUS verwende, dann bleibt mFT daheim. Dann komm ich mit den großen Obejktiven und den auffälligen Gegenlichtblenden. Und mache beeindruckende Ergebnisse. Auch beim Filmen. Sodass ich auch Lob von einem Kameramann einer deutschen bekannten Filmproduktion für mein Equipment bekomme: "Toll, OLMYPUS ist schon immer einen eigenen Weg gegangen!" Aber irgendwie nicht konsequent genug. Und das kann ich nicht verstehen. Das Format 4:3 ist in der Filmbranche nicht gerade unbekannt. Warum geht dann bei mFT/FT nicht die Post ab?? OLYMPUS hat mit FT die TopPro Objektive auf den Markt gebracht, die durchgängig bei Zooms eine Brennweite 2.0 haben, ein vorbildliches Bokeh, mit einer vorbildlichen Freistellung, die die ganzen Diskussionen sofort verstummen lässt. Mit diesen Optiken kommt die seltsame Frage nach Professionalität oder gehobene Amateurklasse erst gar nicht auf. Aber was kann man mit diesen Highend-Profiobjektiven beim Filmen auf der E-M1X besser machen als bisher? NICHTS! OK, Stabi, Schwenk und Farbprofil. Vorher muss man fokussieren und das wars. Während des Filmens kann man nur noch manuell den Fokus verändern. Die physikalischen Vario-ND Filter sind beim Filmen nach wie vor ein schlechter Notbehelf. Die Idee der digitalen ND-Filter der E-M1X wäre eine coole Lösung. Geht leider beim Filmen nicht!!!! Marketer: Die junge Generation steht auf Filmen, schaut zB mal auf YouTube oder vimeo, kennt ihr das, seht ihr, was da abgeht? Für mich ist der Schwerpunkt der Kamera auf ausschließlich mFT für (Nicht-Hallen)-Sport- und (Klein-)Tier-Fotografen zu eng und definitv nicht mehr zeitgemäß, trotz innovativer KI. Und mFT braucht endlich mal Objektive mit einer Brennweite durchgängig 1.x und eine Anmutung der FT TopPros. OLYMPUS, ihr habt das doch drauf, wass soll das? Und mit den Phasen- und Kontrast-AFs könntet ihr sicher noch mehr die "alten" TopPros beim Filmen unterstützen. Und das solltet ihr, solange mFT noch nichts Vergleichbares bietet.
  2. Mit der Olympus OM-D E-M1X stellt der japanische Hersteller im Jubiläumsjahr zum 100. Firmengeburtstag ein neues Flaggschiff mit professionellem Anspruch vor. Anders als im Vorfeld vermutet ist es kein Nachfolger für die OM-D E-M1.2, diese bleibt als besonders kompakte Profi-Kamera im Programm und wird einen eigenen Nachfolger erhalten. Die Olympus OM-D E-M1X legt dagegen speziellen Wert auf maximale Belastbarkeit, intuitive Bedienbarkeit und integriert einige spannende neue Funktionen. Aber zunächst die wichtigsten Daten auf einen Blick: 20,4-MP-Live-MOS-Sensor mit verbessertem Supersonic Wave Filter für Staubschutz Dualer TruPic VIII Hochgeschwindigkeits-Bildprozessor klapp- und schwenkbares Display 2,4MP EVF mit bis zu 120 Bildrate Highres Shots: 50MP aus der Hand, 80MP-RAW-Dateien vom Stativ Auslöser für 400.000 Auslösungen ausgelegt 2 UHS-II SD-Karten Slots Neue Staubentfernung SSWF LiveND Funktion für Langzeitbelichtungen Sensoren für GPS, Temperatur, Umgebungsdruck und Kompass Olympus ist bekannt dafür, immer wieder spezielle technische Highlights anzubieten, die die Kameras von den Konkurrenzmodellen abheben. Für die OM-D E-M1X hat Olympus Features wie den HighRes Shot weiterentwickelt, aber überrascht auch mit spannenden neuen Funktionen, z.B. … ND Filter-Funktion LiveND, um Belichtungszeiten um bis zu Faktor 32 zu erzielen Neue Sensoren für GPS, Temperatur, Umgebungsdruck und Kompass Die Olympus OM-D E-M1X kommt Ende Februar für 2.999 € (UVP) in den Handel. Professioneller Anspruch Dass Olympus als Kunden u.a. Berufsfotografen im Visier hat, zeigt sich einerseits in Features, die als Pflichtprogramm für eine „professionelle“ Kamera angesehen werden: Der Auslöser ist für 400.000 Auslösungen ausgelegt Die Kamera hat 2 UHS-II SD-Karten Slots, der Pufferspeicher nimmt 287 RAW-Bilder in Folge auf Außerdem hat Olympus die Kamera für extreme Anforderungen gerüstet. Sie ist gegen extrem gut gegen Staub und Wasser abgedichtet. Sollte doch Staub auf den Sensor geraten, hilft der neue Super Sonic Wave Filter, der Verschmutzungen vom Sensor mit 30.000 Schwingungen /sek katapultiert. Um eine Überhitzung von Sensor und Prozessoren zu vermeiden, ist in der Kamera eine sog. Heat-Pipe integriert, die Wärme in die äußeren Teile der Kamera ableitet. 5-Achsen Bildstabilisator bringt bis zu 7,5 Blendenstufen Olympus war der erste Hersteller, der die Bildstabilisierung im Gehäuse spiegelloser Kameras anbot. Die Kombination mit der optiischen Stabilisierung konnten bislang verwackelungsfrei Belichtungszeiten genutzt werden, die 6,5 Blendenstufen länger waren. Diesen Wert schiebt die E-M1X nochmals weiter raus: Unter bestimmten Bedingungen sind jetzt 7,5 (mit dem 12-100 mm Objektiv) bzw. 7 (nur durch die Kamera) Blendenstufen längere Belichtungszeiten als per Freihand ohne Unterstützung möglich. Dies entspricht einem Faktor von ca. 180x, also z.B. ca 4 sek statt einer 1/50 Sekunde. Dies wird u.a. möglich durch einen neuen Gyrosensor, dessen Empfindlichkeit um den Faktor 5 gegenüber der E-M1 Mark 2 gesteigert wurde. 50MP Highres Shots aus der Hand, 80MP vom Stativ Den HighRes Shot hatte schon die E-M12 Mark 2: Durch das Verrechnen mehrerer Aufnahmen, zwischen denen der Sensor um weniger als 1 Pixel verschoben wird, konnten deutlich höher aufgelöste Aufnahmen erzeugt werden. Beim Vorgängermodell entstanden so 40MP JPEG- bzw. 60MP RAW-Dateien. Der Nachteil: es musste ein Stativ genutzt werden. Mit der E-M1x lässt sich diese Funktion jetzt aus der Hand nutzen, die Auflösung beträgt sogar 50 MP, vom Stativ sind jetzt sogar 80MP RAW-Dateien möglich. Beim Handheld HighRes Shot werden bis zu 16 Aufnahmen miteinander verrechnet - der Sensor wird dabei nicht gezielt verschoben, sondern die natürlichen Verwackelungen des Fotografen werden genutzt. Während der Produkteinführung wurden Bildbeispiele von Olympus Visionaries im Druck präsentiert, die zeigen, dass dieses Feature mit minimalem Aufwand tatsächlich extrem hoch aufgelöste Bilder erzeugen. Serienbilder bis zu 60 B/s Die Serienbildrate beträgt wie beim Vorgänger spektakuläre 60 Bilder/Sek mit dem elektronischen Shutter – dann allerdings ohne C-AF-Nachführung. Mit mechanischem Verschluss und voller AF-Unterstützung sind es 18 B/s, dank des großen Pufferspeichers werden bis zu 257 RAW-Bilder gespeichert, bevor die SD-Karte beschrieben werden muss Live ND - bis zu 32x längere Belichtungszeiten Eine weitere neue Funktion ist LiveND: Durch die Kombination mehrerer Einzelbilder errechnet die Kamera den gleichen Effekt wie eine Langzeitaufnahme mit bis zu 32-fach längerer Belichtungszeit. Im Gegensatz zu „echten“ Langzeitaufnahmen wird der Effekt live im Sucher angezeigt. Autofokus Das Autofokus-System wurde komplett überarbeitet. Der Phasen-AF arbeitet wie beim Vorgänger mit 121 Kreuzsensoren, zusätzlich werden jetzt auch Bildinformationen bereits aufgenommener Bilder genutzt, um die Motivschärfe perfekt zu verfolgen. Die Motiverkennung erkennt spezielle Motive jetzt automatisch und verfolgt sie, während sich der Fotograf auf das die anderen Bildaspekte konzentrieren kann. Olympus hat versprochen diese Funktion per Firmware-Update mit zusätzlichen Motivarten weiter aufzurüsten. Akkugriff direkt integriert Die wichtigste Änderung gegenüber dem Vorgängermodell: Der Akkugriff ist direkt in die Kamera integriert. Er fasst zwei Akkus (identisch mit denen der E-M1.2) und ermöglicht so mit einer Ladung bis zu 870 Aufnahmen – oder sogar 2.580 Aufnahmen, wenn der QuickSleep-Modus genutzt wird. Die Akkus lassen sich per USB z.B. über eine Powerbank laden, anscheinend sogar im laufenden Betrieb. Dies eröffnet interessante Möglichkeiten für langlaufende Video- oder Intervallaufnahmen. Design, Usability & Handling Die wichtigsten Bedienelemente sind zweifach vorhanden, jeweils für Quer- und Hochformat: Auslöser AE- und AF-Lock-Taste Hinteres und vorderes Wählrad ISO- und Korrektur-Taste Zwei frei belegbare Funktionstasten auf der Vorderseite der Kamera Sogar der neue Joystick – der von vielen Kunden gewünscht wurde – ist doppelt vorhanden, über ihn lässt sich der AF-Punkt verschieben. Alle direkt erreichbaren Bedienelemente sind unterschiedlich strukturiert, so dass sich die Kamera nach kurzer Eingewöhnung blind bedienen lässt. Die Beschriftungen der Buttons sind auch nicht mehr aufgedruckt, sondern sondern in die Bedienelemente eingelegt. Die Kamera liegt mir persönlich perfekt in der Hand, sowohl im Quer- als auch im Hochformat: Alle Bedienungselement an der richtigen Stelle, ohne Verrenkung zu erreichen und unabsichtliche Fehlbedienung. Display & Sucher Das Touch-Display ist wie bei der E-M1.2 klapp- und schwenkbar. Der Sucher hat eine Auflösung von 2,4 MP, Vergrößerung 0,83x und hat eine Bildwiederholrate von bis zu 120 fps - nicht interlaced sondern als Vollbild. Menü Um oft benötigte Elemente aus den Tiefen des Menüs schneller zu erreichen, kann jetzt ein eigenes Menü konfiguriert werden, das sich wiederum durch eine frei belegbare Funktionstaste aufrufen lässt. Software Auch bei der Software tut sich was: Der Olympus Viewer wird durch den neuen Olympus Workspace ersetzt, der die RAW-Entwicklung um den Faktor 10 beschleunigen soll. Er kann demnächst kostenlos von Besitzern von Olympus Kameras runtergeladen werden Ebenfalls demnächst möglich: Kabelloses Tethered Shooting via WiFi: Sie Olympus Lösung arbeitet im Gegensatz zu anderen Herstellern im 5GHz Band, so dass höherer Bandbreiten möglich sind in bis zu 30m Entfernung von der Kamera. Fazit Während mehrere Hersteller ihr Heil im spiegellosen Vollformat suchen, setzt Olympus darauf, die Stärken eines kompakten Systems und des kleineren MFT Sensors auszuspielen. Olympus verzichtet bewusst auf die Steigerung der Megapixel (und liefert mit dem Handheld HighRes Shot eine elegante Alternative) und bietet mit der neuen OM-D E-M1X ein Paket aus extremer Belastbarkeit, intuitiver Bedienbarkeit und wirklich praxisrelevanten Innovationen.
  3. olynord

    Die E-M1X: Review Sammlung

    Ich glaube so etwas hatten wir auch für die E-M1 II, daher würde ich hier gerne einen Thread starten, in dem die bereits vorhandenen und demnächst noch erscheinenden Reviews (Blogs und Youtube) zur neuen E-M1X an einem Ort zusammengefasst werden, so dass sich Interessierte und Kaufwillige leichter einen Überblick verschaffen können. Alle sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Am besten nur den Link zum Review und vielleicht ein kurzes Fazit, wenn man das möchte. Aber keine größeren Diskussionen über einzelne Reviews, dafür kann man ja ggfs. einen einzelnen Thread zu dem betreffenden Review anlegen, wo man diesen dann diskutiert. Dieses hier soll eher als eine Linksammlung zur schnellen Orientierung dienen. Ich mache mal den Anfang: DPReview zur E-M1X (Video) Jared Polin: E-M1X Hands-on Preview (Video) Petr Bambousek: E-M1X - my impressions (Blog) RED35: E-M1X First look (Video) The Phoblographer: Review E-M1X (Blog) Chris Eyre-Walker: E-M1X Real World Review (Video)
  4. Das kann ich mit Der EM1 doch jetzt schon. Bzw ist mir schon passiert. <soll Luete geben, die gehen mit irh nach ner harten Tour sogar unter die Dusche.... :))))
  5. olaf242

    E-M1X

    https://www.43rumors.com/ft5-the-new-e-m1x-will-outperform-the-fuji-x-t3/ ich bin gespannt, was da kommen soll/mag.
  6. Hallo, ich heiße Sascha und werde euch in der nächsten Zeit in diesem Thema meinen Testbericht zur neuen Olympus OM-D E-M1X präsentieren. Dabei werde ich eure Testwünsche berücksichtigen (soweit mir das möglich ist) und objektive Messungen und Vergleichsbilder erstellen, aber auch meine persönlichen Eindrücke und Schlussfolgerungen aus der praktischen Nutzung der Kamera heraus schildern. Letztere sind natürlich subjektiv und nicht allgemeingültig, sie entsprechen meinen Wahrnehmungen und Ansichten. Die E-M1X wurde mir von Olympus zur Verfügung gestellt, und ich werde für den Test der Kamera bezahlt - meine Meinung ist allerdings nicht käuflich. Bevor es nun losgeht möchte ich noch darauf hinweisen, dass ihr im bestehenden Diskussionsthema zu diesem Testbericht auch weiterhin Wünsche für den Test (bzw. für bestimmte Testszenarien) im entsprechenden Thema äußern könnt, ich werde versuchen, sie so weit es geht zu berücksichtigen. Gehäuse und Bedienung In gewisser Weise steht die Olympus OM-D E-M1X in der Tradition der Olympus E-1, der vor gut fünfzehn Jahren erschienenen ersten Four-Thirds-Kamera mit ihrer fast schon legendären Robustheit und dem ergonomischen Design, dass noch heute die Fans ins schwärmen bringt. Beide Disziplinen beherrscht auch die neue E-M1X, die den Elementen genauso trotzt wie man es von den Spitzenmodellen von Olympus seit der E-1 gewohnt ist, aber eben auch sehr gut in meiner Hand liegt. Es ist kein riesiger Unterschied im Vergleich zur etwas älteren (aber noch immer aktuellen) Halbschwester E-M1 Mark II, vorausgesetzt, diese wird mit dem optionalen Hochformatgriff verwendet. Aber es sind die kleinen Verbesserungen, der für meine Hände optimal ausgeprägte Griff, die angenehme und griffige Daumenablage, dieser Eindruck einer monolithischen Einheit, der dazu beiträgt, dass das Anfassgefühl bei mir keine Wünsche offen lässt. Monolith ist allerdings in doppelter Hinsicht passend, denn das Gewicht ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, besonders dann, wenn man keine großen Objektive verwendet. Schon mit dem M.Zuiko 12-40 mm f/2,8 PRO liegt sie nicht ganz auf meiner Wellenlänge, ist aber noch gut benutzbar. Das M.Zuiko 40-150 mm f/2,8 PRO hingegen erscheint wie der natürliche Tanzpartner dieser Kamera, denn damit wandelt sich der Gewichtsnachteil in einen Gleichgewichtsvorteil. Es macht Spaß, die Kamera genau in dieser Kombination zu verwenden. Groß ist immer relativ. Das Bedienlayout ist in meinen Augen im wesentlichen gelungen, die Einstellräder sitzen an der für mich richtigen Stelle, die unterschiedliche Gestaltung der Tasten ist sinnvoll und erlaubt wie gewünscht die eindeutige Erkennung der Funktion bei der blinden Bedienung. Auch die neue Position des Menü-Knopfes auf der linken Seite erachte ich persönlich als vorteilhaft, die zweihändige Bedienung überwiegt in der Praxis gerade aufgrund der Größe von Kamera und montiertem Objektiv, und geht damit deutlich flüssiger von der Hand. So sinnvoll diese Anpassungen allerdings für die Bedienung der E-M1X auch sind, zum Teil verkomplizieren sie eine parallele Nutzung der Kamera etwa zusammen mit der E-M1 Mark II. Natürlich lassen sich Veränderungen nicht vermeiden, wenn es um Verbesserungen geht, manche sind allerdings nur schwer nachzuvollziehen (beispielsweise die Neugestaltung des Wahlhebels/FN-Schalters). Diese Probleme umgeht man natürlich, wenn man zwei E-M1X parallel nutzt. Der Joystick hat bisher viel Lob und Kritik geerntet, für mich überwiegt aktuell der positive Eindruck - er ist klar in seiner Auslegung und Verstellung in alle acht Richtungen, und auch die Tastenfunktion arbeitet wie gewünscht (und klappt bei mir ohne Verstellung in eine Richtung). Die Anschlagpunkte könnten etwas eindeutiger sein, sicherlich, aber in der Praxis hat sich das bisher nicht als Problem herausgestellt, weil die Wirkung direkt sichtbar ist und dadurch zumindest bei mir keine Fehler entstanden. Da die Frage gestellt wurde: ja, über den Joystick lässt sich das Fokusfeld auch im Video-Modus verschieben, sowohl vor wie auch während der Aufnahme, was dementsprechend gut zur Steuerung des Fokus genutzt werden kann. Und dann ist da ja noch der Sucher. Groß ist er, was im Querformat bereits deutlich wird, im Hochformat aber einen noch stärkeren Eindruck hinterlässt, denn es fühlt sich spürbar weniger so an, als würde man durch einen Türspalt blicken. Das wird besonders im direkten Vergleich mit der “natürlichen Referenz” E-M1 Mark II deutlich, im Querformat ist der Größenzuwachs schön, im Hochformat sehr schön. Mehr Fläche bei gleicher Auflösung bedeutet allerdings auch eine etwas gröbere Darstellung, was im Bild nur leicht auffällt, beim Overlay der Kameradaten hingegen etwas besser sichtbar wird - und dort zum Glück am wenigsten stört. Besser ist die Leistung beim Thema Geschwindigkeit, nicht beim ersten durchschauen, sondern dann, wenn schnelle Motivbewegungen ins Spiel kommen. Es wäre nun übertrieben zu behaupten, Welten liegen zwischen der Darstellung - aber es ist eine Verbesserung, die besonders dann nützlich ist, wenn eben Geschwindigkeit eine Rolle spielt. Und das dürfte bei der gesamten Auslegung der Kamera durchaus nicht so selten sein. Eine weitere willkommene Verbesserung ist der überarbeitete Live-View-Boost (LV-Erweiterung). Bisher war ich kein großer Freund dieser Funktion und nutzte sie daher selbst bei wenig Licht nur selten, weil die Darstellungsgeschwindigkeit einfach so stark zu wünschen übrig ließ, dass sich in meinen Aufnahmesituation kaum ein Vorteil ergab. Mit der neuen LV-Erweiterung der E-M1X sieht es nun anders aus, das Bild ist zwar minimal dunkler, dafür aber nahezu verzögerungsfrei auch bei extrem wenig Licht. Damit ergibt diese Funktion für mich deutlich mehr Sinn. Soweit meine ersten Eindrücke zum Gehäuse und zur Bedienung, im nächsten Beitrag wird es dann um die Bildqualität des Sensors gehen. Kommentare bitte im Diskussionsthema zu diesem Testbericht
  7. Das neue Olympus Flaggschiff OM-D E-M1X verfügt über viele innovative Features, die an anderer Stelle im Forum kontrovers diskutiert werden. Uns interessiert, welche der neuen Funktionen oder Eigenschaften dich zum Kauf bewegen könnte… Jetzt abstimmen: Was bringt dich bei der E-M1X in Versuchung? Dich begeistert ein anderes Feature? Gerne unten den Kommentaren!
  8. Andreas J

    Noch Fragen an Olympus zur E-M1X?

    Auf Anregung durch @Klaus R. (danke dafür): Habt ihr noch Fragen zur Olympus OM-D E-M1X, die durch Handbuch, technische Daten, Reviews und Diskussionen noch nicht geklärt werden konnten? Dann stellt sie gerne hier in diesem Thread, wir konsolidieren dann die Liste und gehen sie mit Olympus durch. Damit wir klare Fragen bekommen, gelten hier etwas andere Spielregeln: Fragen bitte kurz und knapp stellen und fett setzen. Erläuterungen bitte absetzen und auch gerne knapp halten. Falls jemand eine Antwort verbindlich geben kann, bitte die Frage (und nur die Frage) zitieren ebenfalls kurz und knapp antworten und eine Quelle angeben (Manual mit Seitenangabe, Review mit Link oder eigene praktische Erfahrung) Bitte keine allgemeinen Urteile zur Kamera (dafür haben wir andere Diskussionen) Strictly no off topic - ich pfeife hier kleinlich So, los geht's!
  9. Wer Lesestoff für das kommende (und viele weitere) Wochenenden braucht: Hier ist die deutsche Bedienungsanleitung für die E-M1X mit fast 700 Seiten (PDF, ca. 21 MB): http://download.aws.olympus.eu/consumer/manuals/cameras/E-M1X_MANUAL_DE.pdf Die vollständigen technischen Daten findet ihr in diesem PDF: Specifications_E-M1X_DE.pdf
  10. Hier der Link zum Video (ab 0:30 wird es interessant), Einbetten klappt noch nicht ganz...
  11. olynord

    dpreviewTV: Review zur E-M1x

    Chris Nicholls von dpreviewTV hatte Gelegenheit, die Fähigkeiten der neuen E-M1x vorab zu testen. Das Video dazu ist gerade online gegangen: Und es ist wohl genau so gekommen, wie ich das schon vermutet hatte: abseits der neuen AF-Spezialprogramme für Flugzeuge, Motorsport und Züge (die anscheinend auch jeweils im Menü jedesmal erst aktiviert werden müssen, je nachdem was man nun genau vor sich hat), hat sich bei den allgemeinen AF-C-Tracking Fähigkeiten nicht viel getan. Im wesentlichen ist es anscheinend bei dem geblieben, was die E-M1 II geliefert hat. Chris und Jordan waren jedenfalls nicht zufrieden mit der Zuverlässigkeit des AF-C bei allgemeinen Aufgaben. Ab Timecode 7:30 führt er das im Video ausführlicher aus. Fazit: die Lock-on Tracking Fähigkeit der neuen E-M1x bleibt auf dem Stand der E-M1 II und kommt leider in der Praxis nicht annähernd an die Zuverlässigkeit des 3D-Tracking einer Nikon D850 oder auch nicht an die Leistung des Real-Time Tracking AF der Sony 6400 (!) heran. Bedienung des AF-Systems nach wie vor sehr menülastig und etwas umständlich. Gut, hier kann man sicher durch die C1-4 Tasten und vielleicht das neue MyMenu das eine oder andere vorab programmieren, so dass es etwas einfacher wird. Gefallen hat die Möglichkeit, HighRes aus der Hand zu machen, die gute Stabi-Leistung, und die Abdichtung der Kamera. Die Live-ND-Funktion ist anscheinend sehr langsam und ein nettes Gimmick, für die Komposition eines Fotos allerdings ihm deutlich zu langsam. Sein Weg war, die Funktion auf eine Taste zu legen, das Foto erst zu komponieren und dann die Live-ND Funktion kurz per Taste zu aktivieren um zu sehen, wie der Bildeindruck sein wird, dann wieder ausschalten und ggfs. neu komponieren. Das hintere Display hat gut gefallen, ist auf Höhe der Konkurrenz. Der EVF allerdings nicht, hier wurde die zu niedrige Auflösung im Vergleich zur Konkurrenz und zum Preis dieser Kamera extra erwähnt. Da scheint sich also leider das zu bestätigen, was bereits durch die erste Vorabveröffentlichung der Specs angedeutet hat. Wenn der Kommentar lautet: sehr schöne, klare Vergößerung, aber leider wird nur die niedrige Auflösung des EVF vergrößert, ist das mehr als bitter. Über Sensorauflösung, weniger Rauschen oder mehr Dynamik wurde gar nicht gesprochen, ds bleibt also wohl im wesentlichen beim alten wie schon in der E-M1.2 und PEN-F gehabt. Besondere Verbesserungen, soweit vorhanden, scheinen nicht aufgefallen zu sein. Gedreht wurde das Video übrigens komplett mit der neuen E-M1x. Alles in allem ein ziemlich durchwachsenes Fazit, was die beiden nach einem Tag mit dem neuen Flaggschiff ziehen. Es bleibt wohl doch im wesentlichen eine etwas aufgebohrte E-M1 II mit einigen neuen Features, aber einem alten EVF und einem etwas erratischen AF-Tracking-Verhalten, soweit es sich nicht gerade um programmierte AF-Spezialfälle handelt. Zwischen den Zeilen kommt da doch deutliche Kritik am neuen Flaggschiff auf, mehr als ich erwartet hatte. Grundtenor: Olympus versucht, die konzeptbedingten Nachteile des kleinen Sensors bei Rauschverhalten und Auflösung durch technische Innovationen in der E-M1x zu überwinden, allerdings wird es schwierig werden, die Leute zu finden und begeistern, die bereit sind, dafür 3000 Euro / USD auszugeben. Die AF-Leistung und Bedienung wie auch der EVF sind nicht ausreichend für diese Preisklasse und das AF-System kommt nicht an die Einfachheit im Bedienung, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit heran, die Sony bei der A6400 für 2000 Euro weniger anbietet. Da die E-M1x speziell für die Action- und Wildlife-Zielgruppe positioniert wird, dürfte es angesichts dieser Konkurrenz wahrscheinlich schwierig werden.
  12. Hier ein weiteres Review Video, in dem auch der AF für Sport-Fotografie getestet wird:
  13. Hier der offizielle Olympus Live Stream: Heute (24. Januar 2019) ab 15 Uhr wird die Kamera nochmal live vorgestellt. Ihr könnt auch zurückspulen und Ausschnitte der gestrigen Pressekonferenz mit interessanten Infos ansehen.
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