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hifiskipp

Nochmals: Zuiko 300 F2,8 und EC-20, Bildergebnisse :-(

Empfohlene Beiträge

Ich hatte das Thema letzten Oktober zur Kranichzeit in Zingst schon einmal aufgeworfen. Damals hatte ich hilfreiche Tipps zur AF-Justage erhalten, die dann auch meine Ergebnisse erheblich verbessert hatten.

Ich dachte eigentlich, dass Thema wäre durch, doch die letzten Ergebnisse von meinem Feldhasen waren für mich sehr enttäuschend :-(.

Jetzt habe ich mich gerade noch einmal über FotoME an eine Analyse der Bildserien gemacht und stelle selbst nicht direkt einen Fehler fest... außer dass ich selbst das Fell im Fokuspunkt und auch davor und dahinter als unscharf, vermatscht empfinde...

Stativ Gitzo 5 Systematic, Berlebach Pegasus, Novoflex Teleschiene (Fixierung Body mit Objektiv und Konvertern).

Die AF Justage wurde mit Focus Tune bei 15m Distanz erstellt (Tipps, Hinweise aus dem Forum umgesetzt)

Der Hase war relativ ruhig und hier finde ich ein 1/800 und F7,1 nicht grenzwertig...

Die Fokusdistanz lt. FotoMe liegt bei 20,215m und lt. Schärfefentiefenrechner sind es immerhin 23cm ( oder ich bin zu blöd die Tabelle zu lesen...)

Wer hat denn eine Idee wo der "Hase im Pfeffer" begraben liegt?

oder ist einfach das Fell in Verbindung mit dem Gras mein Problem ?

Danke für Tipps, Ideen - Grüße Ralf


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Gast U-h-rsprung

Hallo,

was man bei dem eingebetteten Foto erkennen kann wirkt nun nicht so schlecht und eine Vergrößerung durch den Browser wage ich nicht zu beurteilen.

Da sind zwei recht dominante Grashalme im Fokusbereich und eine Schärfentiefe von 23 cm wäre für den gesamten Hasen nun auch nicht allzu üppig.

Nachtrag: Also gerade mal das Foto per Rechtsklick auf den Rechner geladen. Da wo der Fokus liegt ist ja viel schwarz (Schatten oder Färbung vom Fell). die Grashalme direkt um den Hasen herum scheinen mir scharf zu sein. Die Unschärfe der Halme hinter dem Hasen sieht merkwürdig aus. Da könnte man Bewegung reininterpretieren, scheint aber eher das (vom Konverter beeinflusste?) Bokeh zu sein. Das Fell am Hasenhintern wirkt nicht "herausragend scharf", aber ich würde hier auch nicht von unscharf sprechen wollen. Ich gebe zu, dass sich das Auge eine höhere Auflösung der Härchen wünscht, nur ob das unter den gegebenen Bedingungen technisch und handwerklich möglich ist, da will ich mich nicht festlegen. Gerade durch oftmals gepimpte Fotos hat sich auch unser Sehempfinden geändert. Bei einem normalen Betrachtungsabstand vom Monitor ist das für mich ein durchaus ansprechendes Bild. Muss man erstmal hinbekommen.

Off-Topic: Dein langer Betreff macht Probleme beim Antworten (länger als 64 Zeichen)

Gruß

Frank


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Ich persönlich stelle nicht so hohe Ansprüche - mit solch ein Bild wäre ich happy.

Vermute es auch, so wie Du es schreibt, die Grashaare vor dem Hasen könnte deine finale Schärfe beeinflusst haben.

VG


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Hallo Frank,

Danke für Deine Einschätzung. Ich habe den Betreff bzw. den Titel versucht zu kürzen.

Ich habe noch einmal ein2. Bild hochgeladen, um das Gras etwas mehr auszuschließen...

Grüße Ralf

Off-Topic: Dein langer Betreff macht Probleme beim Antworten (länger als 64 Zeichen)


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Gast U-h-rsprung

Bei Deinem nun nachgereichten Bild (Hase von vorn) sieht man mit der Nasenspitze am Monitor (oder bei 100% Anzeige) schon Unschärfen beim Hasenauge, was ja im Schärfentiefenbereich liegen sollte. Auch sind hier keine störenden Grashalme im Fokusbereich.

Nur, bei normalem Betrachtungsabstand und Reduzierung auf bildschirmfüllende Anzeigengröße (von meinem Notebook) relativiert sich das dann schon wieder. Ob da technisch/handwerklich mehr drin ist, müssen die Profis und Besitzer dieses Objektivs erklären. Gerade auch, ob sich hier der Konverter bemerkbar macht.

Meiner Empfindung nach ist auch das Bild 2 eines, mit dem man durchaus zufrieden sein kann.


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Hallo Ralf,

ich habe mir insbesondere das 2. Bild einmal angeschaut.

Tja, was soll ich hierzu sagen? Das Auge ist m.E. ordentlich scharf. Ggf. kann man mit ein wenig Herumspielen an den Schärfereglern, Kontrast usw. insgesamt (aus den Rohdateien) noch ein wenig mehr herausholen, aber sonderlich viel ist da nicht zu machen.

Die eigentliche Problematik liegt hier m.E. daran, dass das Fell des Hasen sehr detailreich, der Hase schon ein wenig weit weg ist und dann das Gestrüpp mit samt seinen Reflexionen und Doppelkonturen nahe dem Schäfebereich zudem stört.

Schöner wäre es, wenn der Hase ohne störendes Gestrüpp hätte fotografiert werden können. Trotzdem kannst Du dann auch nicht ein super detailliertes Fell erwarten - dafür braucht man mehr Nähe... Irgendwo ist halt auch die Auflösung, die uns die modernen Digi-Kameras samt sonstigem Eqipment bieten, am Ende.

Wenn die Fellhaare nicht so zart, sondern - na, sagen wir mal - 2mm dick wären, wäre ein knackiges Bild auch aus dieser Entfernung zu erwarten ;-) Aber so ist es halt nicht. Dass da etwas dran ist, kannst Du daran erkennen, dass einzelne Grashalme im direkten Umfeld zum Hasen knackig scharf erscheinen...

Einen Singvogel in 10 m Entfernung kannst Du auch nicht so ablichten, dass jedes Federkleiddetail knackig hervorsticht. Farbkanten z.B. zwischen hellem und dunklem Gefieder sind da weniger das Problem, aber die Federstruktur insgesamt geht dann ins Undefinierbare, und auch mit einer nachträglichen Schärfung kann man dann nur bedingt etwas wett machen. Dann kommt zwar ggf. noch irgendetwas wie schlimmstenfalls außerirdisch wirkende Details ins Gefieder, aber z.B. um den Schnabel bilden sich gerne Stufen oder Halos... *grusel*

Da wird es beim Hasen nicht viel anders sein. Na gut, der Schnabel fehlt... ;-)

Bei meinem 300er mit 2-fach-Konverter ist 7.1 das Mindestmaß, um ordentliche Ergebnisse zu erzielen. Die besten Ergebnisse habe ich bei Blende 8.0 und 9.0. Aber das mal nur am Rande.

Vielleicht mögen mir andere Forummitglieder den Kopf abreißen wollen, aber ich denke:

Mehr Felldetails - näher heran

generell schöneres Foto - vorher mit der Mähmaschine durchs Feld fahren ;-)

wenn sich der Hase vor dem Fotoshooting vor kosmetischen Maßnahmen sträubt - nacher mit Schärfung, Kontrast usw. experimentieren... ;-)

LG

Wolfgang


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Gast U-h-rsprung

Nachdem Wolfgang hier im Hauptfaden Entwarnung gegeben hat, würde ich mit der Kombi einen Tag bei optimalen Lichtbedingungen Architekturdetails oder andere statische Objekte mit klaren Linien machen.

Nicht weil hier etwa das fotografische Können angezweifelt wird, sondern um die entstandenen Zweifel in die betreffende Optik für sich selbst auszuräumen. Ein paar knackige Aufnahmen im Archiv wirken sicher als vertrauensbildende Maßnahme und beseitigen den einen oder anderen Zweifel beim nächsten Einsatz auf Feld und Flur.

Das kann wahre Wunder wirken. Denn ich denke auch, dass bei den Hasenbildern das Licht schwer bis gar nicht beherrschbar ist (Reflexionen, Streulicht durch Pflanzenhalme und Fell) und den Anschein vermeintlicher Unschärfe verstärkt.


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Hallo Wolfgang,

Danke für Deine ausführliche Analyse. Mit dem vorher "mähen" werde ich mir merken ;-).

Bei meinem 300er mit 2-fach-Konverter ist 7.1 das Mindestmaß, um ordentliche Ergebnisse zu erzielen. Die besten Ergebnisse habe ich bei Blende 8.0 und 9.0. Aber das mal nur am Rande.

Ich habe mir Deine Exif-Daten auch schon vorher einmal angesehen und hier ist mir aufgefallen, dass Du in dem von Dir benannten Blendenbereich mit Konvertereinsatz arbeitest. Wenn das Licht und das Objekt passt - natürlich kein Problem.

Mit der Kombi habe ich auch schon sehr gute Ergebnisse erzielt, so dass ich am Equipment auch nicht zweifeln möchte.

Vielleicht klappt ja noch unser Treffen in naher Zukunft...

Viele Grüße Ralf


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Das was Du vorgeschlagen hast, habe ich auch schon mehrfach umgesetzt - darum habe ich auch nicht an einen technischen Defekt gedacht... meist sitzt das Problem ja hinter der Linse ;-)

Die Faktoren, Licht, Entfernung, unruhiger Vorder-/Hintergrund scheinen dann hier Hauptursache zu sein.

Beim nächsten mal nehme ich Salz mit, streue das auf den Hasen und dann komme ich näher heran :-)

Es war auch eher ein Spontan Motiv...

Grüße Ralf


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Beim nächsten mal nehme ich Salz mit, streue das auf den Hasen und dann komme ich näher heran :-)

Und das Salz nur auf das Schwanzerl streuen. :-)))

LG


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ich kann nicht glauben , daß das die maximale Qualität des Objektivs darstellt.

Mir ist es noch nicht gelungen , einen Hasen in 20m Entfernung mit dem Zuiko 90-250mm plus EC-20 aufzunehmen ,

aber dann erwarte ich eine Qualität , daß der Zahnarzt Karies bei dem Hasen feststellt.

Die Antworten mit "ganz gut und eigentlich sehtr gut" sprechen da Bände .

Das muß besser gehen !

Olympikus


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Gast U-h-rsprung

Das muss besser gehen!

Das Gezeigte muss man unter den selben Bedingungen erstmal erreichen!

Ist ja keine Aufnahme aus dem Zoo wo das Vieh nicht weg kann und man Zeit hat bis die Bedingungen optimal sind. Dass man mit dem Objektiv unter anderen Voraussetzungen ein vielleicht besseres Hasenfoto macht will ich nicht anzweifeln.

Es geht hier ja nicht darum aus einer Reihe von ein paar hundert Fotos von unterschiedlichen Aufnahmeserien das beste Bild herauszufischen. Aber genau das sind wir aus den Veröffentlichungen gewöhnt und beeinträchtigt die Beurteilung des oben gezeigten Bildes. Davon kann man sich nicht so einfach freimachen. Es sei denn man geht morgen raus, ohne auf optimale Bedingungen zu warten und legt auf Meister Lampe an.


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okay ,

dazu sage ich nichts mehr.

Wenn Ihnen diese Qualität des Besten der top pro reicht , kaufen Sie besser kit-Objektive .

aber ich erlaube mir doch, Ihre erste Antwort zu kopieren ;

"was man bei dem eingebetteten Foto erkennen kann wirkt nun nicht so schlecht "

edit

der Fokus sitzt halt nicht auf den Augen sondern Grashalmen.... warum auch immer


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Gast U-h-rsprung

kaufen Sie besser kit-Objektive .

12-40 2,8; 40-150 2,8 und Pancace Zoom. Habe somit ausschließlich Kit-Objektive. Danke für die Empfehlung, bin damit sehr zufrieden.

Auch ein Top-Pro wird unter ungünstigen Bedingungen keine Wunder bewirken. Wer da nur auf die Qualität des Objektivs setzt, ist doch auf dem Holzweg. Ohne hier die Fähigkeiten des Fotografen anzuzweifeln.

Das Zitat ist aus dem Zusammenhang genommen und bezog sich auf das zu diesem Zeitpunkt einzige Bild darüber. Beim vollständigen Lesen des Beitrags wäre auch klar geworden, dass ich die heruntergeladenen Bilder in voller Größe anders beurteilt habe

Zum Eindruck der Schärfe hat Wolfgang meiner Meinung nach die richtige Einschätzung abgegeben, ohne dabei weder den TO noch das Objektiv infrage zu stellen.

Aus meiner Sicht sind beim zweiten Bild "scharfe" Grashalme vor und hinter dem Hasen zu finden, wenn man sich mal auf die grünen konzentriert. Daher tue ich mich schwer hier einfach von einer Fehlfokussierung zu sprechen. Die Schärfe des Auges im ersten Bild kann ich nicht beurteilen.


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Hallo Ralf,

wenn Du schon sehr gute Ergebnisse mit der Kombi erzielen konntest, dann solltest Du Dir im Moment keine großen Gedanken machen. Die Hasenbilder sind halt nicht optimal - viel wuseliges Gras, dadurch ein unruhiges Bokeh, und vielleicht steckt hier und da noch auf halbem Wege zwischen Hase und Objektiv noch der ein oder andere Halm, der den Kontrast auch nicht gerade erhöht.

Selber habe ich mehr als genug Ausschuss bei meinen Versuchen, Vögel fotografisch festzuhalten. Wenn ich mal ein Bild hier zeige, dann nur die gelungenen ;-) Und ein wenig nachträglich geschärft und notfalls auch aufgehübscht wird in der Regel auch noch... Aber ich gehe mal davon aus, dass das praktisch alle so machen ;-)

Tja, unser Treffen wurde ja auf unbestimmte Zeit verschoben. Unabhängig davon können wir uns gerne mal - z.B. im Bergischen Lande - treffen und sozusagen vor Ort Dein und mein Objektiv miteinander vergleichen.

Zu den technischen Grenzen habe ich mal gerade kurz nachgerechnet - ich hoffe, dass ich da nicht falsch liege... ;-)

Vorab bezweifle ich ein wenig, dass Du wirklich nur 20 Meter vom Hasen entfernt warst. Den Metadaten kann man da nicht wirklich vertrauen...

Wie ich darauf komme? Ganz einfach - und jetzt hoffe ich, dass ich mich nicht vertan habe ;-)

300mm Brennweite bei Olympus bedeuten 4,2 Grad Bildwinkel. Mit dem EC-20 sollte sich der halbieren, also 2,1 Grad.

Bei 20 Meter Entfernung bedeuten (Umfang 2 x 20m x 3,14 = 125,6 Meter) 2,1 Grad ein Blickfeld von etwa (125,6 x 2,1/360) 73,3 cm. Ein Feldhase sollte aber lt. Wikipedia eine Körperlänge von etwa 42 bis 68 cm haben. Der Hase müsste also das Bild weitgehend ausfüllen, tut er aber nicht.

Aber egal, wir gehen mal von 20 Metern Entfernung aus. Bei 4.608 Pixel auf der Breite bedeutet ein Pixel auf dieser Entfernung 0,16 mm. Somit müsste im optimalem Falle ein Haar des Felles 0,2 mm stark sein, um von einem Bildpixel in der Breite in der Theorie überhaupt einzeln abgebildet werden zu können. Und dann Haar neben/auf Haar müssen dann noch abgegrenzt werden... Also wird man nicht jedes einzelne Haar erkennen können, sondern bestenfalls Haarbüschel und -Zottel ;-) Kontrast und Belichtung müssen stimmen, um einen schlüssigen, scharfen Eindruck von dem Hasenfell zu vermitteln. Gräser und Halme, Lichtreflexe, Luftbewegung u.a. stören da nur. Dazu kommt noch, dass auch der Phasen-AF nicht immer gleich arbeitet, sondern immer mal ein wenig von Foto zu Foto vom Optimum abweicht - aber das kennst Du selber ja auch von Deinen Bemühungen, den AF zu justieren ;-)

Vielleicht habe ich mich jetzt mit der etwas kruden Rechnerei total blamiert - aber so stelle ich mir das halt vor ;-)

Optimal sind Deine Hasenfotos sicherlich nicht geworden, aber das ist Dir ja auch klar. Wenn Du Zweifel hast, dann fotografiere vielleicht einmal ähnliche Tiere unter kontrollierten Bedingungen - ohne Gestrüpp vor und hinter dem fotogenen Objekt bei möglichst weichem Licht.

Viele Grüße aus Köln

Wolfgang


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Hallo Ralf,

kann es sein, dass es da schon leichtes "Hitzeflimmern" über der Wiese gab? Der Gesamteindruck des Bildes macht ein bisschen den Eindruck. Bei der Brennweite kann das auch bei 20m schon die Schärfe beeinträchtigen.

Grüße Wolfram


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Hallo Ralf,

der Hase war wesentlich weiter weg als 20 Meter, eher doppelt so weit. Mit umgerechnet 1.200 mm Brennweite (KB) wäre der Hase bei 20 m absolut formatfüllend gewesen. Wenn ich jetzt also von mehr als der doppelten Entfernung ausgehe und den Sonnenschein berücksichtige, dann flimmert so viel Luft zwischen dir und dem Hasen, dass das Ergebnis nicht besser werden kann. Beim zweiten Foto ist der Kopf des Hasen viel zu unscharf, das geht viel besser. Die Distanzangabe in den EXIF-Daten ist nicht zuverlässig, beim angehängten Bild vom Purpurreiher zeigt mir der Eintrag 24 m an, der Reiher war aber geschätzt 60 bis 70 m weg (sonst hätte ich ja den EC-20 gar nicht benutzt...). Generell gilt zum Einsatz mit Zweifach-Konvertern (nicht nur mit dem EC-20): die Ausbeute nimmt drastisch ab, kleinste Fehler (wie zu lange Verschlusszeit, Vibrationen, Luftflimmern usw.) führen zu unbrauchbaren Ergebnissen. Der Purpurreiher (als Beispiel für gute Schärfe mit dem EC-20) wurde mit ISO 800 aufgenommen, Blende 7.1, 1/800s und aus dem Auto heraus aufgelegt auf den Bohnensack.

Gruss

Axel


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Wieso ist das Originalbild so klein? Ich habe es in der Originalaufllösung eingestellt (hatte ja immerhin 5 MB) und wenn ich jetzt mit der rechten Maustaste auf "Bild in neuem Fenster zeigen" klicke, dann kommt nur eine winzige Darstellung. Habe ich was falsch gemacht, bisher ging es so?

Gruss

Axel


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Bei mir mit Windows 10 und dem IE funktioniert die Anzeige in Originalgröße überhaupt nicht - da muss ich das Bild speichern, um es anzuschauen.

Mit Firefox klappt es mit rechter Maustaste und "Grafik anzeigen".

Halt! Alles zurück! :-)

Dein Bild kann ich auch nur in kleiner Ausfertigung anschauen. Es ist - wenn ich es speichere - auch nur 25,7 kb groß und hat eine Auflösung von lediglich 400 x 300 Pixeln. Da ist beim Hochladen wohl irgend etwas schief gegangen...

LG

Wolfgang


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So, als Test lade ich mal ein Wasseramselfoto (E-M1, 300/2.8, EC20, ISO 500, 1/100 Sek. Blende 8.0) aus dem dunklen Ahrtal hoch - mal schauen, ob man es auch mit voller Auflösung (2560 x 1600) anschauen kann.

Hier sollte an sich ein eingefügtes Bild auftauchen...

Tja, irgendwie geht "Bild" einfügen z.Zt. nicht. Nur als Dateianhang bekomme ich es hin... :-(

LG

Wolfgang


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Hallo Wolfgang, hallo Axel, hallo alle anderen die mir hier hilfreiche Tipps bei der Analyse bis jetzt gegeben haben,

Vielen Dank!

- Entfernungsangaben aus den Exif Dateien: Eigentlich Schade, wenn die Angaben noch nicht mal Metermäßig stimmen.

Die Entfernung zum Hasen im Nachgang noch zu bestimmen ist jetzt auch müssig, doch eure Erläuterungen sind einleuchtend...

- Ich bin dann wieder über kleine Stolpersteine gefallen....(... da habt ihr doch noch einen größeren Erfahrungsschatz)

Aber das Forum und die Infos die ich wieder diesbzgl. erhalten habe sind wieder super!

@Wolfgang: das mit dem Treffen behalten wir im Auge - ich habe ja Deine privaten Kontaktdaten :-)

Erkenntnis:Technik ist nicht alles und Luft ist ein entscheidener Faktor...

Wg. dem Upload Bild muss ich schauen...

Nochmals Danke an alle

Grüße Ralf


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Hallo Ralf,

der Umgang mit solchen "Monster"-Brennweiten wird extrem unterschätzt. Wir haben ja schon bei der Vorstellung des 4/300 gesehen, wie wenige wirklich Erfahrung im Umgang mit dieser Brennweite haben und welche Ergebnisse dabei herauskamen. Es sind so viele Faktoren, die das Bildergebnis verschlechtern können, so dass nur absolut konzentriertes Arbeiten bei optimalen Bedingungen zu brauchbaren Ergebnissen führen. Darum nehme ich den EC-20 auch nur, wenn es nicht anders geht. Aber wenn alles stimmt, sind die Ergebnisse hervorragend und ohne Probleme mit dem Canon EF 5,6/1200 vergleichbar, das ich einmal ausprobieren durfte - und dessen Bildqualität und vor allem der AF mich doch ziemlich enttäuscht hat, vor allem wenn man den Preis von ca. 110.000 Euro bedenkt (Nein, ich habe vor dem Punkt keine "1" zuviel geschrieben).

Anbei nochmals der Versuch, das Vollbild des Purpurreihers einzufügen.

Gruss

Axel


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Hallo zusammen.

Ich hänge hier mal ein Foto eines Hasen an, das mit dem 300mm F4 ohne Konverter entstanden ist - wie so oft eine Zufallsbegegnung. Das Bild ist vollkommen unbearbeitet (OOC) und ist als Vergleichsaufnahme gedacht. Ich war mit der Schärfe hier zufrieden, obwohl das Objektiv meiner Meinung nach noch mehr hergibt, wenn die Bedingungen besser sind.

Fellstrukturen sind hier noch recht gut zu erkennen, aber bei doppelter Brennweite und doppelter Entfernung wie bei den Anfangsbildern muss man sicher Abstriche machen. Nach meiner Einschätzung liegt aber auch der Fokus etwas daneben, das 300mm 2.8 dürfte also prinzipiell schon noch ein ganzes Stück mehr liefern können.

Viele Grüße,

Michael


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Ich kann nur Vergleichsbilder mit dem 1,4fach TK liefern. Nur mal um zu zeigen, dass es nicht am Feldhasen liegt... ;-) Beim zweiten Bild erkennt man, dass ein Grashalm zwischen Kamera und Hase war, das kann auch zu einem unscharfen Eindruck führen. Grüße

Nils


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Hallo Nils,

Danke für das Zeigen Deiner Hasenbilder - kein Vergleich :-)

Die Lichtverhältnisse, die Entfernung und auch der 1,4er Konverter sind m.E. doch bessere Vorrausetzung für Deine Bilder gewesen - sehr schöne Bilder!

Schön für mich zu sehen, wie andere ihren Feldhasen abgelichtet haben!

Grüße Ralf


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