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Olympus 25mm F1,8 - Bei Blende 2,0 schlechter als bei Blende 1,8


Gast

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Hallo,

ich habe mir ein 25mm F1,8 gekauft und auf eine Backsteinwand vom Stativ mit Selbstauslöser und 2 Sekunden Verzögerung fotografiert. Generell ist es im linken Bildbereich schwächer als rechts.  Durch Abblenden wird es aber besser. Nur; bei meiner Testreihe F1,8-2,0-2,8-4,0-5,6-8,0-11,0 ist es bei Blende F2,0 wesentlich schwächer als bei Blende F1,8! Verwackelt ist da nichts, im Bildzentrum gibt es Bereiche wo es knackscharf war. Rückwirkend ist mir nur eingefallen, dass der IS nicht deaktiviert worden ist. Kann das die Ursache sein für diesen Ausreißer? Sonst mach ich die Serie nochmal mit deaktiviertem IS. Anbei ein link auf die Bilder mit Blende 1,8 / 2,0 / 2,8 / 4,0. Gerne auch eure Meinung generell ob die optische Leistung i.O. ist.

Ich muss anmerken, das ist mein zweites 25mm F1,8. Ich habe mir vor Jahren schon einmal eines gekauft, dass deutlich schlechtere Bildränder als dieses hier hat und auch durch Abblenden bis F5,6 nicht gut wird. Auch im zentrumsnahen Bereich ist es leicht dezentriert. Leider habe ich das erst nach Ablauf der Garantie bemerkt. Deshalb habe ich mir jetzt noch ein Exemplar bestellt, dass auch erheblich weniger schlecht ist. Aber auch nicht einwandfrei zentriert ist, was haltet ihr von dem Exemplar? Danke euch.

https://photos.app.goo.gl/v3Tc9f3AZsLBjc847

Gruß Björn

 

 

bearbeitet von Gast
Formatierung
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ich hab kurz drübergeschaut und nix dramatisches gemerkt.

Täuschung des IBIS würde das gesamt Bild beeinflussen, ist also auszuschließen

tritt das "wesentlich Schlechtere" Ergebnis im gesamten Bild auf oder nur lokal auf einen bestimmten Punkt im Bild konzentriert auf?

 

 

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Der linke Bildrand ist generell sichtbar schwächer als der rechte Bildrand. Auch bei F2,8 noch, Bei F4,0 ist der linke Bildrand  akzeptabel, aber die Ecken immer noch schwach. Erst ab F5,6, besser F8,0 werden die Ecken brauchbar. Hingegen der rechte Bildrand und Ecken bereits bei F1,8 gut, abgeblendet auf F2,8 perfekt. Das ist recht deutlich zu sehen.

 

bearbeitet von Gast
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Vorsicht; ihr müsst euch die Bilder herunterladen zur Ansicht. Chrome und Edge zeigen die Bilder auch bei Nutzung der Vergrößerung nicht in 100% an.

 

Also ich sehe das sofort dass der gesamte linke Bildrand deutlich abfällt gegenüber rechts. Trotzdem danke für Deine Einschätzung.

Aufnahmeabstand war 12 Meter. Bei Blende 1,8 ist der Schärfebereich ca. 16m. Ja, die Kamera war parallel ausgerichtet. Es wurden insgesamt 2 Stück 25mm F1,8 und 1 Stück 12-40 F2,8 bei 25mm getestet. Das 12-40 ist bei Offenblende F2,8 Rand und Eckenscharf, die beiden Festbrennweiten sind außerhalb des Bildzentrums nicht so gut wie das Zoom bei gleichen Blenden.

bearbeitet von Gast
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Der Dr. Thomas Hintze (RAW Akademie) hatte auch ein Problem mit dem 25er:


Er hat das dann aber getauscht bekommen und das zweite war dann besser:

 

bearbeitet von Rolf-M
Falscher Link
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Seltsam, auch bei ihm der linke Bildbereich. Wie den beiden bei mir hier. Wobei mein altes Objektiv tatsächlich ähnlich schlecht ist. Das neue ist besser, aber auch leicht dezentriert; sprich rechts besser als links. Das stört mich sehr. Was hältst Du von den von mir verlinkten Bildern?

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vor 4 Stunden schrieb Marsupilami:

>>>Der linke Bildrand ist generell sichtbar schwächer als der rechte Bildrand. Auch bei F2,8 noch, Bei F4,0 ist der linke Bildrand  akzeptabel, aber die Ecken immer noch schwach. Erst ab F5,6, besser F8,0 werden die Ecken brauchbar. Hingegen der rechte Bildrand und Ecken bereits bei F1,8 gut, abgeblendet auf F2,8 perfekt. Das ist recht deutlich zu sehen.<<<

 

Für solche Fälle gibt es den Service.

Mein 25/1,8 ist in allen Belangen hervorragend, es hat das Panaleica 25/1,4 bei mir verdrängt, das zudem noch im AF-Modus mitunter ruckelte. 

Demgegenüber habe ich das 25 /1,2 3 x (!) getauscht und danach noch im Service justieren lassen. Trotzdem zeichnet es in den Ecken bei vergleichbarer Blende nicht besser als mein 1,8 er (!). 

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Danke für die Info. Dann bin ich ja froh dass ich mir kein 25 1,2 gekauft habe, ich war kurz davor. Das 25 F1,8 geht jetzt zurück. Mein altes noch schlechteres 25 F1,8 ist leider außerhalb der Gewährleistung, es ist für die Tonne. Das ärgert mich schon; die große Streuung selbst bei den Pro Serien. Das führt zu nichts als Frust, bei denen die es rechtzeitig merken und auch bei denen wo letztendlich die mangelhaften Objektive verbleiben.

Gruß Björn

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Der Testaufbau ist in Ordnung, nur unqualifiziert meckern und nichts beitragen - danke nein. Die leichte Verkippung ist ohne Auswirkung, siehe Kommentar Schärfebereich weiter oben. Leicht dunklere linke Bildhälfte - so what? Außerdem lief mein 12-40 mit - und das ist scharf, siehe auch Kommentar weiter oben.

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Hallo,

ich habe jetzt bei meinem lokalen Fotohandel nochmals zwei Exemplare 25mm F1,8 originalverpackt zum Testen bekommen. Insgesamt habe ich somit also 4 Stück Objektive zum Testen gehabt, mein eigenes Exemplar und 3 Stück originalverpackte, neue Objektive. Ergebniss; das oben gezeigte Exemplar ist noch das am wenigsten Schlechteste. Mein altes Bestandsobjektiv ist miserabel und deutlich schlechter als das hier gezeigte, die beiden anderen von meinem Fotofachhändler sind weniger schlecht als mein eigenes Exemplar, aber schlechter als das hier gezeigte. Alle 4 Exemplare bei gleichen Blenden chancenlos gegen mein 12-40 F2,8.

Fazit: Wer Olympus Objektive kauft ist gut beraten die Dinger vor Geldübergabe zu prüfen. Diese extreme Streuungen, kenne ich von meinen Canon Objektiven in vergleichbarer Preisklasse so nicht. Sauer auf stößt mir dass auch richtige üble Gurken ohne Rücksicht ausgeliefert werden, in Vietnam gibt es sicherlich 0% Ausschußquote bei der Fertigung, alles ein Frage der Einstellung. Motto: Endkontrolle beim Kunden. Auch mein 12-40 F2,8 habe ich eines von 5 Stück selektiert, alle 5 Stück haben eine Streuung bzgl. Aulsösung in  Ecken und Rändern gehabt. Dass, das ich jetzt habe ist auch nicht einwandfrei, aber mit dessen Charakteristik komme ich am ehesten klar. 

 

bearbeitet von Gast
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vor 13 Stunden schrieb Marsupilami:

Der Testaufbau ist in Ordnung, nur unqualifiziert meckern und nichts beitragen - danke nein.

Der Testaufbau ist mangelhaft bis ungenügend, vorallem wenn man die Gleichmäßigkeit, die Zentrierung eines Objetkives beurteilen will, ist unabdingbar das das Testmotiv (absolut) senkrecht zur optischen Achse steht.  Schärfe, ideale Schärfe gibt es in der optischen Abbildung immer nur in exakt einer Ebene (oder einer mehr oder weniger Kugelschale, für die ganz genauen).

 

Zitat

Leicht dunklere linke Bildhälfte - so what?

So What?? ... der visuelle Eindruck eines dunkleren Bildbereiches ist für das Auge immer schlechter.  Zudem werden dunklere Bereiche vom Kamera-Sensor mit weniger Bits aufgelöst, da der Sensor linear aufzeichnet was in eine logarythmische visuelle Wahrnehmung umgerechnet wird -> Objektiv schlechtere Darstelung.  Dann interagiert das mit der Vignettierung des Objektives, und schon erhält man einen Mix aus verschiedenen Einflussfaktoren, aus denen sich beim besten Willen nichtmehr herausfiltern läßt, ob das Objektiv jetzt übermäßig dezentriert ist oder nicht.

Gerade Objektive mit Öffnung größer gleich F2 spielt da hier die Abdunklung zweier Faktoren ineinander, in einem Maß wie das ein F 2.8 Objektiv nicht betroffen ist.  Was soll man dazu schon sagen, wenn das angebotene Material eine objektive Beurteilung so nicht zulässt.

Auch dies ist eine unzureichende Testanordnung:PIC85547_01_c.thumb.jpg.819cff6aced2544028f48c24cc25847a.jpg

Aber, Ausbaufähig, die schräge Mauer hingegen nicht.

 

 

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Am 9.7.2020 um 15:31 schrieb Rolf-M:

Der Dr. Thomas Hintze (RAW Akademie) hatte auch ein Problem mit dem 25er:

Auch sein Backsteintest weist Mängel auf, er weist auch mal darauf hin, als er sagt, daß er vielleicht nicht genau genug zur Wand ausgerichtet hatte. Das sehe ich auch so, wenn ich mir den Verlauf der Unschärfelinien so betrachte.  Daß die Schärfe von der Mitte zu den Ecken rechts so gleichmäßig gut ist deutet sehr daraufhin, denn Objektive für allgemeine Fotografie sind nie perfekt in der Bildfeldebnung.  Normal hätte er bei allen 4 Ecken einen gleichmäßigen Abfall sehen müssen, so wie die Diagramme im Objektivtest.  Er sieht aber nach rechts gleichmäßig gut, was zeigt, daß dieser Bereich genauer auf der Abbildungskugel lag, und nach links wird das Ergebnis entsprechend schlechter.

Wer Backsteinwände perfekt Fotografieren will, sollte sich im Bereich der Repro-Objektive umsehen. Olympus konstruiert für den Anwender der 3-Dimensionale Objekte festhalten will, das merkt man immer wieder, wenn ein Objektiv nicht nach technisch steriler Perfektion korrigiert ist, aber doch überraschend gute Bilder abliefert.

Er meint das wäre zwar in der Schärfentiefe. Was zeigt daß auch er "Schärfentiefe" nicht richtig verstanden hat. Schärfentiefe ist der Bereich, der bei normaler Betrachtung, für das Auflösungsvermögen des durchschnittlichen menschlichen Auge  noch scharf erscheint. Dabei werden meist Kriterien Eingesetzt, die alle Kammeras mit mehr als 6 Mix. obsolet machen.

Wenn er mit 80 Mix-Hires Pixelpeepen tut, dann schrumpft die Schärfentiefe gegen Null, nämlich von 1/1500 Diagonale Augenauflösung, als "bewährter" Berechnungsansatz,  zu  dem halben Durchmesser eines Pixels beim Hires-RAW  1/12960 der Bilddiagonalen. Statt 22 cm in seinem Fall also nur ein Bereich von 2.5 cm, wo er optimale Schärfe erwarten kann, bei seiner Betrachtungsweise.

Aber schön, Olympus war kulant, vielleicht hat er beim 2. Test auch besser gearbeitet, ich beschäftige mich jetzt nicht damit.

Tipps für den der wirklch wissen Will:

Vorlage Ebener als typische Backsteinwand, wo Maurer und Zahn der Zeit (alle Fundamente fliessen!) nicht unbedingt Perfektion angestrebt haben. Bei der Mauer richtet das meist der Gipser, daß der Schrank sauber an der Wand steht.  Mitte Vorlage ein Spiegel. ist das Spiegelbild des Filterrings am Objektiv im Sucher exakt mittig Ausgerichtet passt die Optische Achse.  Perfekt gleichmäßige Ausleuchtung (2 symetrische Lichtquellen).

Und dann das entscheidende das zweite Bild: Kamera 180° Drehen.  Wenn dann genau dieselben Fehler die auf erstem Bild links sind, auf dem Zweiten Bild rechts sind, dann ist es eine Dezentrierung des Objektives. Andernfalls nicht.

Und jetzt beschäftige ich mich damit nicht mehr weiter.

 

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Am 12.7.2020 um 02:07 schrieb Using_µFT:

Der Testaufbau ist mangelhaft bis ungenügend, vorallem wenn man die Gleichmäßigkeit, die Zentrierung eines Objetkives beurteilen will, ist unabdingbar das das Testmotiv (absolut) senkrecht zur optischen Achse steht. 

Nein, das ist er nicht. Der Testaufbau ist nicht perfekt weil verkippt, aber exakt planparallel (Motiv hat exakt planparalleles ausrichten sehr gut möglich gemacht) und wegen genügend Abstand Sensor - Motiv rechnerisch über 16m Schärfebereich habe dann ist das eine gute Basis. Der Testaufbau entspricht wegen dem Objektabstand auch dem realen Einsatz. Vor allem aber; wenn die Verkippung ein Problem wäre, dann hätte ich eine sehr hohe, aber gleichmäßig und symetrisch verlaufende Unschärfe an den Bildrändern und Ecken die eine Bewertung der Objektivmängel nicht zulässt/ oder verdeckt! Habe ich aber nicht; wie auf den Bildern zu erkennen sind manche Ecken bereits bei Offenblende akzeptabel aufgelöst und gegenüberliegende Ecken mangelhaft aufgelöst. Außerdem habe ich via Schnellwechselplatte in genau dieser Kamerastellung 5 Stück Objektive mit gleicher Brennweite und gleichen Blenden getestet. Und dabei war klar ersichtlich dass der Testaufbau praktisch gut und tauglich ist. 

mit Deiner Behauptung, dass die leichte linke Abschattung (eines Baumes)  der linken Bildhälfte eine Beurteilung sehr erschwere, bist du allein, das ist Quatsch.

Deine fachlich falschen Unterstellungen sind inakzeptabel. Und Du hast Unrecht. Das beweisen die Bilder, die ich verlinkt habe. Bereits beim Einstieg in die Diskussion hast Du ohne Wissen zum Testaufbau sofort scheinbare Mängel unterstellt, so tut nur wer anderer Leute Arbeit negieren will.

Dein vorgeschlagener Testaufbau hat genau den typisch falschen Ansatz den viele machen, testen im Nahbereich. Das ist nicht übertragbar wie das Objektiv sich verhält wenn die Objektabstände wie im tatsächlichen Einsatz viele Meter entfernt sind. Stichwort Bildfeldfwölbung, die ist im Nahbereich bei Objektiven anders ausgebildet als im Fernbereich.

Auf Deine Besserwisserei in Kombination mit Halbwissen und dämlichen Anmerkungen als ob Maurer nicht senkrecht mauern können (auf dem Bau kennt man schon seit Jahrtausenden das Senklot womit man sehr genau arbeiten kann), kann ich gerne verzichten und ich danke Dir dass Du freiwillig angekündigt hast, dich nicht mehr an der Diskussion zu beteiligen.  Schau Du mal lieber nach ob Deine Türzarge lotrecht vom Zimmermann eingebaut wurde, und dein vielleicht im mm Bereich schiefes und in sich typischerweise alles andere als 100% planes Sperrholztürblatt auf dem Dein wellig aufgeworfenes Papier angeklatscht ist, mit Aufnahmedistanz im Zentimeterbereich, zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Objektiven im realen Einsatz mit Arbeitsabständen von dutzenden Metern, eine gute und praktikable Testbasis ist.

bearbeitet von Gast
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