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Bildersammlung keine gute Idee?


DieterB

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Ich bin im Netz auf eine Zusammenstellung eindrucksvoller Bilder gestossen: http://www.smashandpeas.com/50-really-impressive-washed-up-photographs/ Nun fällt mir bei der Betrachtung vor allem eines auf: Jedes Bild für sich ist eindrucksvoll, dramatisch und faszinierend. Aber bei der Durchsicht von 50 Stück zum gleichen Thema wurde mir das Anschauen ziemlich schnell fade. Geht euch das auch so? Woran liegt das? Ist es eventuell keine gute Idee soviele starke Bilder zu einem Thema zu sammeln? Oder sind nur speziell diese sich einfach zu ähnlich - stehlen sich gegenseitig die Show? Herzliche Grüße, Dieter

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Die Fotos sin fantastisch, wie du schon gut bemerkt hast. Ich bin allerdings der Auffassung, dass ab einer für jeden wahrscheinlich individuellen Anzahl gleichartiger Fotos (wie gut oder schlecht ist eh subjektiv) schnell eine Art "Übersättigung" eintritt. Mein Standpunkt ist eh – nicht durch Masse wird mieses gut und exzellentes noch besser. Bin da eher der Freund von ausgesucht extrem gutem – kommt meiner Meinung nach besser, scheint allerdings zur Zeit nicht zeitgemäß. Grüße Enrico

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Ohne die Situation vor Ort zu kennen,erzählt jedes Bild für sich eine Geschichte.Einiges wirkt doch stark nachbearbeitet in den Bildern.Einige ähneln sich doch etwas.Wie waren den die Diaabende früher ;-). Eindrücke sind subjektiv und jedem recht getan, ist eine Kunst,die niemand kann. Gruß Wolfgang

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Aus diesem Grund sage ich ja schon länger hier, nicht gleich 10 Bilder auf einmal in unsere Galerie stellen, sondern 1-2 ausgesuchte. A hat keiner die Zeit das alles zu gucken, B selbst wenn, wirds schnell "langweilig". Wenn ich mal in nem Ferrari sitzen könnte, währe das superklasse. Hätte ich selber eine und würde ihn jeden Tag fahren, wärs halt nur ein Auto.

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Ich geb' Dir insofern recht, als dass man es sich wohl nicht antut sämtliche 50 Bilder auf einmal zu beurteilen. Für so einen Frischling wie mich, der noch nicht über 20 Jahre Fotografenerfahrung bestimmen kann, ist so eine tolle Bildersammlung jedoch eine schöne Sache. Beim Anschauen bzw. Durchblättern habe ich zig gute Bildbeispiele, die ich im Geiste mit eigenen Bildsituationen bzw. Motiven vergleichen kann, um für das nächste Mal vielleicht mal etwas anderes auszuprobieren. Gruß aus HH Michael

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Ich lese durchweg Zustimmung zu meiner Beobachtung aus euren Beiträgen heraus. Und Michael gibt auch gleich einen Hinweis was man draus für sich selbst und das Ausstellen (z.B: im Forum) lernen kann:

Aus diesem Grund sage ich ja schon länger hier, nicht gleich 10 Bilder auf einmal in unsere Galerie stellen, sondern 1-2 ausgesuchte.
Herzliche Grüße, Dieter
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Das Problem scheint mir die Wiederholung der Bildidee zu sein. Es ändert sich der Gegenstand, die Farbe, das Licht usw., aber irgendwie ist nichts Neues. Die Bilder sind perfekt, keine Frage, aber sie regen in der Wiederholung den Betrachter nicht mehr an. Gruß PeterE

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Alles wiederholt sich doch irgendwie. Vieles kennt man schon aber man kann sich auch inspirieren lassen. Ich finde Bildersammlungen ganz ok. Wenn ich mir Fotos anschaue frage ich mich immer gerne, was sich der Fotograf/die Fotografin dabei gedacht hat, gerade in diesem Moment auf den Auslöser zu drücken. Gruß aus dem mittlerweile wieder schneebedecktem Südhessen Angela

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stehlen sich gegenseitig die Show?
Nein, es ist nur so, das Du visuell sehr schnell abgeglichen bist, weil die Art der Aufnahmen immer gleich sind, und sich dabei nur die Motive ändern. Irgendwann scollst Du dann nur noch mit der Maus, und denkst, hoffentlich bist Du bald durch, oder, kommt da noch was? So gehts mir aber auch, Gruss, Pierre.
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Ein Leitthema ist notwendig, sonst wird eine Sammlung zu einer beliebigen Ansammlung. Aber hier sehe ich nur zwei Motive: Strandgut und Schiffswrack, deren Umsetzung sich im Dutzend wiederholt. Ich kann mir gut vorstellen, dass z.B. drei der Fotos nebeneinander sich gut an der Wand machen, aber 50 wirken auf mich wie ein digitaler Leuchttisch, an dem der Fotograf die schwere Aufgabe hat, die besten für eine Präsentation heraus zu suchen. So eine Sammlung ähnlicher Fotos würde ich nur bei dokumentarischen Serien für sinnvoll halten. Nebenbei, hat sich jemand schon das hier angesehen? http://www.bottrop.de/mq/ausstellungen/113010100000083766.php

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Also ich bin der Meinung, dass die Bilder alle sehr auf Effekt aus sind, deswegen übersättigt man schnell. Sie sind alle auf den ersten Blick gut, aber auf den zweiten weniger -- anders herum wäre besser. Insgesamt scheinen sie mir geschickt und mit technischer Raffinesse Klischees zu bedienen, auf kosten eigener Originalität. Mit Michaels Hinweis kann ich in dem Zusammenhang leider nichts anfangen. Niemand stellt sein Bild hier rein, wenn ihm nicht etwas daran liegt. Ich finde auch nicht, im Sinne von Manni, dass es sich hier um grundgute Bilder handelt. die nur deswegen irgendwann langweilen, weil es zwischendrin kein schlechtes gibt, von dem sie sich wieder absetzen könnten. Echte Kunst braucht nicht den Kontrast zur unechten, um echt zu sein. Das ist dann auch mein Fazit. An Schönem kann man sich nicht satt sehen, wenn es doch passiert, war es nicht wirklich schön. Ach so, Bildersammlung zu einem bestimmten Thema halte ich schon für richtig. Was sollte daran falsch sein? Gruß und Kuss frank

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Ich denke, feiningerfan hat es zuerst auf den Punkt gebracht... das heisst dann psychologisch "Reizgeneralisierung"... die simpele Strukturformel der Bilder ist: Gegenstand GROSS, daneben eine raue Landschaft mit steinen und groben Sand/Kies... und wenn dein Gehirn das einmal gelernt hat(z.B. nach 7 Bildern) kommt nichts neues mehr für die Matschbirne.... Da Bemerkenswerte dabei ist (leider!), dass durch diese Komposition auf einmal alle Gegnstände, die zuvor das Hauptobjekt darstellten (und somit unterchiedlich/differenzierend sein sollten), auf einmal völlig austauschbar werden...das Hauptmotiv wird austauschbar... es ist dem betrachteer vollkommen gleich, ob da ein Schiff, ein Schuh oder eine Dose liegt...es gibt (grob) drei Grundregeln zur Erzeugung vo Aufmerksamkeit: Physishce Reize (Größe/Farbe/Kontrast, etc.), emotionale Reize (Kinder, Br***e, etc.) und "überraschende Reize"... die Bilderreihe bewegt sich lediglich im Bereich physische Reize / Größe...daher wirkt sie schnell ermüdend...

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 fabb said:
Ich finde auch nicht, im Sinne von Manni, dass es sich hier um grundgute Bilder handelt. die nur deswegen irgendwann langweilen, weil es zwischendrin kein schlechtes gibt, von dem sie sich wieder absetzen könnten. Echte Kunst braucht nicht den Kontrast zur unechten, um echt zu sein.
Hier habe ich mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Mit Kontrast meinte ich nicht den Kontrast zwischen guten und schlechten Bildern. Aber z.B. "x"- Wellenbilder empfinde ich - auch bei aller Güte als recht monoton. Hier würde ich durch den Bildinhalt selbst mehr Kontraste schaffen wollen - und beispielsweise zu Wassermotiven Wüstenbilder stellen etc... Viele Grüße Manfred
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Diese Diskussion trifft sich für mich gut, ich hätt da nämlich auch eine Frage: Ich bearbeite Aufnahmen gerne mit Photoshop Elements um sie zu verfremden oder das Wesentliche herauszuholen. Darf ich die auch einstellen, sofern sie mit meiner Oly gemacht sind? Oder sind nur die "puren" Ergebnisse erwünscht? Keine Sorge, ich lade nicht gleich meinen ganzen Papierkorb aus, hi hi! LG Anne/Milina

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Hallo Anne,

Ich bearbeite Aufnahmen gerne mit Photoshop Elements um sie zu verfremden oder das Wesentliche herauszuholen. Darf ich die auch einstellen, sofern sie mit meiner Oly gemacht sind?
Natürlich darfst Du. Die Galerie "Kreativ" oder "Freestyle" bieten sich dafür an.
Oder sind nur die "puren" Ergebnisse erwünscht?
Die können auch interessant sein, sind aber keine Voraussetzung. Ich könnte mir vorstellen, dass sich einige hier für eine Gegenüberstellung interessieren würden wie das "pure" Bild ausgesehen hat und was Du dann daraus gemacht hast. Könnte sogar ein eigenes Thema sein. *winkmitdemzaunpfahl* an die zukünftigen CdMs. Herzliche Grüße, Dieter Bethke - Moderator Olympus Fotoforum
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