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Sailer

Sind das die richtigen Objektive?

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Ich bin gerade etwas verwirrt. Die Bezeichnung der Objektive sagt mir, als neueinsteiger nicht viel. Bislang habe ich (wie ich finde einigermaßen gute Bilder hinbekommen. Aber wenn es noch besser gehen sollte währe das natürlich auch recht.

Hier also die Aufstellung meines Equipments. Könntet ihr mir bitte sagen ob die Objektive okay sind, die mir der Verkäufer dazu verkauft hat? Was bedeuten die Bezeichnungen ED und MSC?

Besten Dank im Voraus!

OM-D E-M10 MarkII

75 - 300mm 1:4,8 - 6,7 II ED MSC

40 - 150mm 1:4,0 - 5,6 R ED MSC

14 - 42mm 1:3,5 - 5,6 EZ ED MSC


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Sagen wir es so, von Anfänger zu Anfänger, mit den Objektiven kann man fotografieren und das auch recht gut.
Allerdings gibt es eben Optiken mit denen die Bilder besser und auch schärfer werden, die dann allerdings auch richtig Geld kosten. Und was deinen Optiken völlig abgeht ist die Lichtstärke.
Möchtest du z.B. auch in der Dämmerung fotografieren ohne die ISO hoch zu drehen und damit ein deutliches Bildrauschen in Kauf zu nehmen, benötigst du Lichtstarke Objektive, welche über die gesamte Brennweite dies Lichtstärke liefern. Hier sei als Beispiel das sehr gut 12-40 /f.2.8 genannt.

Was ich mich im übrigen frage ist, welche Präferenzen hast du dem Verkäufer genannt?
Mit dem 75-300 hast du quasi ein Ultrazoom zum "größeren" ablichten von weit entfernten Dingen.
Mit dem 14-42 hast du ein "immer dabei" Objektiv, welches sicherlich für die meisten "normalen" Anwendungen ausreicht.

Zu den Abkürzungen:
ED - Gibt die verwendete Glassorte oder Vergütung an (Extra-Low Dispersion)
MSC -Bezeichnet den Autofocus, welcher Movie und Still Compatible ist, also geeignet für Video und Foto.


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Hallo Jörn,

danke für die schnelle Antwort.

Ich wollte (da ich mich manchmal in Kanada rumtreibe) Tiere aus größerer Distanc ablichten. Das dicke ding ist aber auch bei Aufnahmen von Insekten gut.

Im Halbdunkel würde ich auch gern fotografieren. Das die Objektive da nicht so gut sind hatte ich nicht bedacht und der Verkäufer nicht gesagt. Ich hatte ihm aber klar gasagt, dass ich Geld ausgeben wollte und was vernünftiges haben möchte. Bislang bin ich ja auch zufrieden. Habe aber auch noch nicht soooo viel im Dunkeln fotografirt. Da werden die Objektive wol an ihre Grenzen kommen. Na mal sehen.


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Die Objektive sind Ok, ich habe auch zwei davon. Lichtstarke Objektive sind gut, besser geeignet für wenig Licht, aber auch teuer.


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. Das dicke ding ist aber auch bei Aufnahmen von Insekten gut.

Insekten ohne Makro Objektiv ist fragwürdig,wenn man schon hohen Wert auf Qualität legt.

ich hätte ,als Anfänger ehe mit 14-150mm angefangen.

Viel Spaß mit Oly und allzeit gut Licht

Rafomir


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Hallo drrado,

da ist ein gutes Beispiel die Libelle (meine Fotos) die ich mit dem 300er fotografirt habe. Aus ca 4m Entfernung. Ich kann halt nicht beurteilen ob das selbe Foto in der selben Situation mit einem anderen Objektiv besser geworden währe. Warscheinlich schon, aber mit welchem und würde sich die Anschaffung lohnen? Letzte Frage kann wol nur ich selber beantworten.


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Was bedeuten die Bezeichnungen ED und MSC?

ED bedeutet "Extra Low Dispersion" und bezieht sich darauf, dass Glas-Sorten mit anomaler (unüblicher) Dispersion (Abhängigkeit des Brechungsindexes von der Wellenlänge des Lichtes) verwendet wurden. Das ist deswegen gut, weil dadurch ein Beitrag zur gleichmäßig guten Schärfe über das ganze Spektrum des Lichtes von Blau nach Rot geleistet wurde.

MSC ist eine Olympus-eigene Bezeichnung dafür, dass das Objektiv gleichermaßen für Still- (Fotos) und Video-Aufnahmen geeignet angesehen wird. Hat nichts mit Kreuzfahrten oder zertifizierten Fischereifangprodukten (z.B. Fischstäbchen) zu tun ;). MSC bedeutet lustigerweise irgendwie "Multi ..." - und es ist mir jetzt zu blöd, weil unwichtig, die Auflösung der Abkürzung rauszusuchen.

Gruß, Hermann

P.S. Aha, wieder war mal einer schneller; diesmal Jörn jsc0852


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Das mit den Insekten stimmt, wenn man sie größer aufnehmen will (Abbildungsmaßstab 1:2 bis 1:1). Ich fotografiere Insekten mit dem 14-42 und verschiedenen anderen, allerdings alten Objektiven. Das geht auch. Ein Makro können diese natürlich nicht ersetzen, klar.

Das genannte 12-40/2.8 halte ich für eine sehr gute Ergänzung, auch wenn sich der Brennweitenbereich mit dem Kit überschneidet. Das schmale Kit 14-42 EZ ist wirklich kompakt und damit universell einsetzbar, trägt nicht auf. In der Dämmerung dann das 12-40/2.8.

Andere Alternative: Festbrennweiten (M.Zuiko Digital 17mm/1.8, 25mm/1.8 und/oder 45mm/1.8). Ich habe nur das 45mm/1.8 und nehme genau das für Konzertfotografie im Dämmerlicht - meist mit F/2. In diesen Situationen komme ich mit dem Kit nicht aus. Da erreiche ich mit F/2 häufig ISO800.

Bessere Bilder: die macht der Fotograf selbst.

Viel Spaß mit der kleinen Oly. Mein Tipp: überlegen, welcher Brennweitenbereich wichtig ist. Für diesen Bereich ein lichtstarkes Objektiv oder Zoom nach kaufen. Dann ist man in der Dämmerung auf der sicheren Seite.


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Hallo Hoss,

danke für deinen Tip. Ich schau mal ob ich mir das ein oder andere ausborgen kann und dann erweitere ich meine Sammlung.

Hallo Nieweg

auch an dich herzlichen Dank!


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Die drei genannten Objektive sind prima. Damit kann man 1001 Situationen "abdecken" und lichtbildnerische Meisterwerke erschaffen. Ich rate dringend, sie einfach in Gebrauch zu nehmen und möglichst viel und oft zu benutzen. Am besten, du trägst deine neue Kamera jederzeit und überall mit dir herum. Falls dir die komplette Ausrüstung einmal zu sperrig ist, dann nimm einfach nur die Kamera mit dem 14-42 EZ mit. Mach dir keine Gedanken, ob die Objektive gut oder schlecht oder richtig oder falsch sind. Fotografiere einfach jeden Scheiß! Ein typischer Anfängerfehler ist der Irrglaube, für gute Fotos brauche man besondere Motive ... man müsse irgendwo hingehen, wo es schön oder exotisch oder wo etwas los ist. Nein! Die besten Bilder entstehen, wann man einfach das fotografiert, was man jeden Tag vor der Nase hat. Die banalsten Dinge und Situationen geben die besten Bilder.

Irgendwann im kommenden Frühjahr oder Sommer kannst du dir dann einmal überlegen, wo's hakt. Wo bist du an Grenzen gestoßen? Was hat dir gefehlt? Brauchst du mehr Bildwinkel? Mehr Reichweite? Mehr Tempo? Mehr Lichtstärke im Dunklen? In einigen Monaten weißt du genau, was dir fehlt und was du brauchst und kannst dementsprechend entscheiden, welches Objektiv du dir als nächstes kaufen solltest ... wenn du überhaupt ein weiteres brauchst.


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Diese Libelle leidet an iso 800 und unnötigen 1/3200s.Iso hat ziemlich Rauschen verursacht.Ein bissel mehr Schärfe könnte Libelle verkraften.Die gelbe Fläche ist zu dominant und lenkt ab von Hauptmotiv.

Herzliche Grüße

Aus Oberfranken

als Anhang Libelle mit reduzierter gelbe Fläche


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Irgendwann im kommenden Frühjahr oder Sommer kannst du dir dann einmal überlegen, wo's hakt. Wo bist du an Grenzen gestoßen? Was hat dir gefehlt? Brauchst du mehr Bildwinkel? Mehr Reichweite? Mehr Tempo? Mehr Lichtstärke im Dunklen? ............

oder weniger Schärfentiefe? Auch dafür sind lichtstärkere Optiken sehr gut geeignet.


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Lese ich da Backnang... ich komme aus Marbach, wir können uns ja mal treffen, da kannste mal ein paar Pro's begrabbeln, so z.B. folgende:

- 12-40/2.8
- 40-150/2.8 inkl. TK
- 60/2.8 (kein Pro, aber Makro)

Viele Grüße Torsten


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So habe ich auch angefangen, mit langen Brennweiten "dicht ran". Das ist allerdings kontraproduktiv. Mit längeren Brennweiten benötigst du unnötig schnelle Verschlusszeiten und damit auch häufig eine höhere Verstärkung im Sensor (höhere ISO-Werte). Außerdem ist die Naheinstellgrenze zu lang. Beim Libellenfoto war das aber nicht entscheidend (4m Fokusabstand). Das geht nur so mit langen Tele-Objektiven.
Entscheidend ist der Abbildungsmaßstab eines Objektivs. Das kleine Pancake 14-42 EZ hat ein recht großes (1:4 etwa), ein richtiges Makro 4x so viel und zwar 1:1 (ein 15mm langes Objekt ist auch auf dem Sensor 15mm lang abgebildet, d. h., es füllt fasst den ganzen Sensor aus). Die Tele-Brennweiten haben meist einen kleineren Abbildungsmaßstab. Das Tele-Zoom 40-150/4-5.6 R hat nur einen Abbildungsmaßstab von 1:6 etwa. D. h., für Insekten dicht dran benötigst du wirklich ein Makro.

Ich habe mir vor kurzem auch ein M.Zuiko Digital ED 40-150 R besorgt. Das Tele-Zoom ist gut, es hat eine recht gute Abbildungsqualität. Ich habe jede Menge alte lichtstarke F/2.8 Teleobjektive im Haus und kann vergleichen. Besser geht immer und nur mit den Pro-Objektiven.

Mit dem 14-42 EZ Pancake habe ich einen Norwegen Urlaub fotografiert, nur mit diesem Objektiv. Es geht, entscheidend ist das Bildmotiv und deine fotografischen Fähigkeiten. Außerdem ist diese Lösung kompakt und stört den Partner nicht "durch dauernden Objektivwechsel".

Kleiner Tipp: das Hundefoto, da sitzt der Fokus zu weit vorne. Versuche auf die Augen zu fokusieren. Das Bild wirkt dann wesentlich besser.


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Hallo an alle nochmal,

Danke Danke Danke

ihr habt mir wirklich sehr weiter geholfen.

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Ich würde mich auf keinen Fall mit dem Torsten treffen. Du bist jetzt noch mit deinen Objektiven zufrieden...

Deine Objektivauswahl ist schon sinnig: Für wenig Geld erstmal fotografieren lernen, streng deine Fehler und nicht die des Objektivs ausmerzen, alles ausprobieren und später die Wahl für 1-2 gute Objektive treffen. Noch willst du alles knipsen, was typisch für den Einsteiger ist. Später solltest du dich etwas enger festlegen, oder es wird nichts. Die dann nötigen Objektive kosten durchschnittlich etwa 500-1000 oder mehr (pro Stück).

Ob du gute Bilder machst, hängt nicht von der Ausrüstung ab, sondern ob du deine Ausrüstung richtig einsetzt. Auch mit einem Handy würden Eyecatcher gelingen - wenn du die Grenzen kennst. Also üben, lernen und keine unsinnigen Empfehlungen kaufen.

K.


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Hi Klaramus,

das macht Sinn. Ich denke es geht bei mir in Richtung Tiere und Landschaften. Soooooo sehr spezialisieren werde ich mich nicht.

Aber danke !!!


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