Jump to content
Die PEN, OM-D & E-System Community

Über diesen Club

Infrarotfotografie, Farben werden zu Strukturen...

Ort

Eschkamp 2, Nottuln, NRW, 48301, Deutschland

  1. Was gibt es Neues in diesem Club?
  2. Das sieht doch vielversprechend aus! Was für gerätschaften hattest Du im Einsatz? Gruß, Uli
  3. IR Aufnahmen in der Eifel, Rund um den Laacher See/ Glees.
  4. Na dann sag ich mal "Hallo, ich bin der neue" 😉 So hin und wieder fotografiere ich auch in Infrarot mit einer umgebauten E-M5 (Filter entfernt), als Objektiv kommt meist das 12-40mm oder ein Lumix 14-42mm zum Einsatz und wenn das Wetter es wieder zulässt, test ich mal das 9-18mm, das hatte ich bisher noch nicht.
  5. Die Sieger stehen fest, es sind schon fantastische Bilder dabei! https://kolarivision.com/2nd-annual-life-in-another-light-photo-contest-winners/?mc_cid=bd4d06eed2&mc_eid=2f6f9ab261 Gruß, Uli
  6. Infrarot in der Landschaft - im Vergleich zum Sichtbaren. (Infrarot? - kein Dunst!) Hier Blick auf den Dachstein in etwa 50km Entfernung, mit 100mm Objektiv natürlich am gleichen Tag. Beide Bilder mit Anhebung des Kontrasts. Gruß, Gerhard
  7. Das schaut nach daylight-LED aus, der längerwellige Anteil durch Fluoreszenz erzeugt, aber kaum IR. Für IR-Aufnahmen wären klassische Glühlampen (mit oder ohne Jod) geeigneter, die fangen bei >700nm erst richtig an und die Zeiten der Belichtung gehen (mindestens) eine Zehnerpotenz runter. Probier mal ... Und Sigfried weist schon darauf hin, dass den Fischen mit der Zeit warm werden könnte. Gerhard
  8. Dazu kommt, das IR durch Wasser ja an sich ausgefiltert wird. Siegfried
  9. Das ist das Spektrum meiner Beleuchtung, die graue Linie ist dann wohl das natürliche Licht. Allerdings reicht die Helligkeit nicht für kurze Belichtungszeiten. Gruß, Uli
  10. Prima Idee, ich bin gerne in den zwei Welten visuell herum gewandert. Da hast du ja in der Wohnung eine IR-Welt, die dir auch im Winter erhalten bleibt. Gerhard
  11. Das Thema könnte viele faszinierende Einsichten gewähren. Mir fiel gerade nix besseres ein... Aquarium 720nm Aquarium Vollspektrum Gruß, Uli
  12. Danke Siegfried, gehofft hatte ich ja auf deine Beiträge, aber dann auch noch so so schnell... Für mich ist das unglaublich faszinierend, auch dann dazu mit deinen Informationen zum Hintergrund. Ich werde versuchen, mich gleich etwas schlauer machen zu dem Thema. Gerhard
  13. Ich hatte mir ja letzten 2 Winter mal den Spaß gemacht, den Orion Nebel auch mit IR (ab 720nm) abzubilden. In Kürze: Der Orion Nebel ist das von uns aus gesehen wohl das größte Sternentstehungsgebiet. Er ist eine Wolke aus Gas und Staub in der innerhalb der letzten vielleicht hundert tausend Jahre viele Sterne entstanden sind und weiterhin entstehen. Die weitaus meisten Sterne für uns gar sichtbar, da sich innerhalb der Staubwolke befinden, das das sichtbare Licht verschlucken. Längerwelliges Licht kommt da aber durch. Im Inneren sieht man auch ein paar "Löcher" wo gerade neue Sterne und Planeten entstehen. Die sich bildende junge Stern leuchtet dann auch stark im IR. Ich habe dann ein Bild erstellt (GIF-Animation aus zwei Bildern) wo ich in Rot jene Sterne einblende, die dann nur im IR zu finden sind. GIF kann ich nicht zeigen - daher hier ein Link: https://www.astrobin.com/full/qyh0p0/C/ IR hat hier auch den Vorteil, dass man bei Vollmond noch fotografieren kann. Siegfried
  14. Und mit einem 650nm-Filter kann man bei Herbstfärbung schon fast einen Normaleindruck erzeugen mit Hilfe von Farbverschiebung etc.
  15. Bei Lust oder Bedarf können wir ja hier einen Vergleich von Bildern anfangen: Einmal im Sichtbaren Spektrum und dann im Infraroten. Die Grenzen sind ohnehin nicht scharf bei Durchlassfiltern von < 750nm. Da ist ohnehin einiges an Rot dabei - die "Falschfarben"-Bilder zeigen das ja deutlich. Ich mache mal den Anfang mit einem Detail: Blatt einer Funkie aus dem Sommer. Einmal 780nm einmal visible. Vielleicht habt ihr ja Lust mit zu machen. Gruß, Gerhard
  16. Danke an Polycom und Fotofirnix über die Aufklärung von Oberflächeneigenschaften von Linsen und IR-Hotspots. So kann ich diese interessante Diskussion besser nachvollziehen.
  17. In der Tat ist mir nicht klar, wozu dieses Filter dient. Vielleicht gibt es ja wissenschaftliche Anwendungen dafür. In der gestalterischen Fotografie kann ich den Zweck eines solchen Filters nicht erkennen. Im Vergleich zum IR850 reduziert es nur den Kontrast und verlängert unnötig die Belichtungszeit.
  18. Für mich würde ich das so interpretieren: IR 950nm: die Probleme bei der Wellenlänge bereiten mir kein Kopf zerbrechen - wer braucht schon wann 950nm IR 760nm: schaut soweit zufriedenstellend aus, Blenden kleiner f/16 brauche ich (fast) nie. Das Fehlen des step-up Ringes kann schon heikel sein wegen ev. Streulicht. Gruß, Gerhard
  19. Wer kennt sich da schon aus... Aber es geht nicht darum, ob Objektive (das Glas) IR durch lassen, sondern dass die Beschichtungen an Linsen oder Korpus innen nicht für IR ausgelegt sind. Dadurch sollen unerwünschte Reflexe entstehen, die sich verstärkt im Zentrum des Bildes (nicht bei den Wolken des Himmels) zeigen. Tendenziell steigt die Gefahr von Hotspots im IR bei Objektiven mit sehr großer Anfangsblende und vielen Linsen. Einfacher gebaute alte Objektive können da besser abschneiden und auch "Kit"-Linsen. Gruß, Gerhard
  20. Exakt. Die Angabe der Wellenlänge des Filters sagt dann aus, ab welchem Bereich das geschieht. Alles Licht unter diesem Wert wird vom Filter (je nach Qualität) geblockt. Gruß, Uli
  21. Das 9-18mm mit dem 25 /1,8 (und ev. dem leichten 40-150, das ich noch testen muss) soll auch als IR-Set - irgendwann - wieder auf Reisen mit gehen. Wo hast du dann letztlich umbauen lassen und zu welchem Preis denn (ev. als PN?)? Das steht mir noch bevor, denn meine kleine Pen kommt in die Jahre. Gruß, Gerhard
  22. Kurze Antwort: An den Rändern gibt es schon einen leichten, sichtbaren Leistungsbfall. Ich finde die Abbildungsleistung insgesamt dennoch mehr als ausreichend, wobei sich mein Urteil derzeit nur auf die Ansicht am Monitor bezieht. Als absoluter IR-Anfänger liegen mir bislang keine Ausdrucke vor und ich bin auch noch nicht in der Lage, eine hochwertige Nachbearbeitung durchzuführen. Daher die Vorbehalte. Lange Antwort: 1. Für mich zählt die Wirkung eines Bildes in seiner Gesamtheit. Eines meiner Lieblingsfotos habe ich auf Neopan 400 (@800) mit einem Zeiss (Contax) 2.8/28 bei Offenblende gemacht. Das Bild zeigt die perfekte Kombination aus Vignettierung, leichter Randunschärfe und Filmkorn. Technische Perfektion ist eine feine Sache. Aber sie ist eben nur ein Aspekt von vielen und oftmals nicht der wichtigste. Manchmal unterstreicht technische Imperfektion die Bildaussage. Und wenn man einmal die Eigenheiten seiner Werkzeuge kennen gelernt hat, kann man sie in der Bildgestaltung berücksichtigen. Das wird auch für das 9-18 zutreffen. 2. Man nimmt, was man hat, lernt damit umzugehen und das beste daraus zu machen. Ich hätte gerne das 4/12-45 PRO für die Infrarotfotografie verwendet, es ist aber leider aufgrund der Hot Spots ab f5.6 nicht besonders gut dafür geeignet. Das 2.8/12-40 ist vielleicht besser geeignet, es passt jedoch nach meinem Gefühl hinsichtlich Größe und Gewicht nicht zur GX80. Das ist für mich ein sehr wichtiger Aspekt. Bleibt noch das 2.0/12, das 1.8/17 und eben das 9-18. Das sind die Objektive, die mir derzeit zur Verfügung stehen. Für Letzters gab es das passende (preisgünstige) Filterset, also habe ich diese Kombination ausprobiert. Da der GX80 beim Umbau die Sensorreinigung gestutzt wurde, möchte ich unterwegs auf einen Objektivwechsel weitgehend verzichten. Ein zweiter Pluspunkt für das Zoom. Nachdem ich beim 9-18 auch keine Hot Spots erkennen kann, bleibt das jetzt erst einmal meine IR-Kombination. Leichte Randunschärfen lassen mich dabei nicht aus dem Konzept bringen. Dafür freue ich mich über den Brennweitenspielraum "nach unten".
  23. Wenn ich das hier richtig lese, geht es hier um IR-Fotografie. Offenbar lassen einige Objektive mehr IR oder ein anderes Spektrum durch als andere. Daher Hotspots - vermutlich bei den Wolken im Himmel. Ich kenne mich da nicht aus. Aber: Die Helligkeit der beiden Bilderserien oben unterscheidet sich doch ganz erheblich in den dunklen Häusern - besonders beim Haus ganz rechts. Beim normalen Fotografieren würde ich denken, das sind 2-3 Blenden Unterschied und weiter: dann verschwinden auch dann Wolken. Könnte das hier nicht teilweise Ursache sein? Interessehalber (man lernt doch gerne dazu): IR-Filter lassen IR durch und blocken viel vom anderen, sichtbaren Licht. Richtig?
  24. Danke, das habe ich gerne angesehen und verglichen. Wie siehst du das selber? Ich hatte ja kürzlich ein 9-18mm als B-Ware von Olympus geordert und musste das natürlich testen - auch für IR, denn dafür soll es ja verwendet werden. Erste Ergebnisse mit einem 650nm Filter waren am Rand nicht zufrieden stellend. Das lag aber am billigen Filter und wegen der roten Wellenlänge auch an zusätzlichen CA. (Die Neewer-IR-Serie, wie sie Uli auch verwendet, ist aber gut brauchbar.) Und für das Normallicht ist das 9-18mm ohne jeden Tadel. Häufig verwende ich auch dünne LEE- Filter hinter dem Objektiv, ähnlich wie Bernd, dann brauch kein Fitergewinde. Gruß, Gerhard
  25.  

  • Newsletter

    Möchtest du immer über unsere Neuigkeiten und Informationen auf dem Laufenden gehalten werden?
    Anmelden
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie den Community-Regeln zu. Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung