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Die PEN, OM-D & E-System Community

Über diesen Club

Infrarotfotografie, Farben werden zu Strukturen...

Ort

Eschkamp 2, Nottuln, NRW, 48301, Deutschland
  1. Was gibt es Neues in diesem Club?
  2. Ich habe jetzt wieder ein funktionierendes 14-42mm Kit-Objektiv. Dass das mit dem WCON-01 (dem zugehörigen WW-Konverter) auf 11mm erweitert werden kann habe ich ja schon erwähnt. Objektiv wie Konverter sind billig gebraucht zu kriegen und problemlos für IR. Das 11-42mm für die Hosentasche sozusagen. Hier ein Beispiel, das den Unterschied 14mm und 11mm zeigt - beides natürlich vom selben Standpunkt aus.
  3. Danke für den Link! Interessante Seite und auch zu sehen, welcher Filter angewendet wurde. Tolle Anregung 👍
  4. Diese Farbverschiebung in der Mitte habe ich auch feststellen müssen und ist mir zu heftig. Deswegen habe ich mir das 9-18 geholt. Hier eins mit dem Objektiv. Mit der Bearbeitung konnte ich noch kaschieren:
  5. Nun habe ich ein Ausgangsbild genommen, welches insgesamt um einiges heller gewesen ist als die beiden oberen von gestern. So kam es frisch aus der Kamera. Bearbeitung im RAW-Modus. Nach dem Kanaltausch. Bearbeitung mit Affinity Photo. Ich habe die Schritte geteilt ausgeführt. Bei diesem Bild kann man ja noch einigermaßen eine selektive Auswahl treffen. So habe ich zunächst den Teil über dem Feld bearbeitet, weil ich den Himmel blauer und die Wolken weißer haben wollte, und dem Stoppelfeld habe ich seine gelbe Farbe wieder gegeben. Vorwiegende Änderungen mit "Selektiver Farbkorrektur". Und hier habe ich das Ausgangsbild nach dem Kanaltausch mit Color Efex Pro bearbeitet, und zwar mit "Cross Processing". Viele Grüße Adelheid
  6. Ich werde es noch einmal mit einem hellen Bild probieren, danke! Dieses Mal habe ich mit dem Zuiko 12 - 200 fotografiert, weil mich das 60er Makro zu sehr einschränkte. Da das Makro auch Hotspots zeigte (trotzdem es auf der Liste stand), habe ich mir für das Zoomobjektiv auch einen Filter gekauft. Es stand nicht auf der Liste... Wenn ich dabei bleibe und besser lerne die Bilder gut zu bearbeiten, könnte ich daran denken, meine Canon 700 D, die jetzt hier ihr Rentnerdasein fristet, evtl. umbauen zu lassen. Viele Grüße Addi
  7. Warum gerade dieses stark unterbelichtete (ich schätze mehr als -2EV). Die Bilder sind IR ohnehin schon kontrastarm, du musst also stark aufhellen und bekommst starkes Rauschen dadurch - aber ich glaube, das Thema hatten wir schon. Der Hotspot zeigt sich auch wieder...
  8. Ich habe mich jetzt eine ganze Weile mit der Bearbeitung beschäftigt und bin nicht mehr gar so frustriert, wenngleich vieles noch mehr als verbesserungswürdig ist... Das erste Motiv war ein Blick über ein gerade gemähtes Feld auf eine Baumreihe und ein leicht wolkiger HImmel. Frisch und unbearbeitet aus der Kamera. Fotografiert habe ich es mit verschiedenen Belichtungsstufen. Zur Bearbeitung habe ich jetzt das gewählt. Nur RAW-Entwicklung mit Affinity Photo und leichten Anpassungen sowie Kanaltausch. Mit Color Efex Pro "Sanfte Landschaft"-Vorgabe etwas angepasst. Hier habe ich mit Affinity Photo selber "gebastelt", u. a. auch mit Selektiver Farbkorrektur. Hier habe ich das 2. Foto von oben "negativ mulitpliziert". (also die RAW-Entwicklung + Kanaltausch fanden vorher statt). Und hier habe ich die die letzten beiden Fotos übereinandergelegt (zwei Ebenen) und "Luminanz" eingestellt. Mein Fazit: Der "dramatische" Effekt kommt hier teilweise gut raus, einige Bilder sind mir z. T. zu körnig, und die Baumreihe ist zu wenig "strahlend weiß". Das nächste Motiv war von einer Brücke herunter auf die Wupper (ich wollte schauen, wie es mit Wasser wirkt). So hat es die Kamera ausgespuckt: RAW Entwicklung mit leichten Anpassungen mit Affinity Photo, dann Kanaltausch. Hier mit etwas "Selektiver Farbkorrektur" gearbeitet. Dieses Bild ist nach dem Kanaltausch mit Color Efex Pro bearbeitet, und zwar mit "Dark Contrast". Mein Fazit: Bei dieser Reihe kommt das Weiß der Bäume schon heraus, aber ich bekomme das Blau nicht "himmelblau", falls das überhaupt geht... Noch eine wichtige Anmerkung: Ich habe die verschiedenen Varianten immer mit den frisch RAW entwickelten Bild und nach dem Kanaltausch gemacht. Wenn ich Color Efex Pro verwendet habe, habe ich auch andere Filter und Varianten, die dort angeboten wurden ausprobiert. Aber die Ergebnisse sagten mir nicht zu. Viele Grüße Adelheid
  9. Affinity Photo nehme ich als Alternative zu Photoshop, da ich das Abo-Model nicht mag. Ich kann ein RAW-Bild auch mit ihm entwickeln, im "Developer", der sich automatisch öffnet, wenn man auf ein RAW-Bild doppelklickt. Bei den vielen Programmen, von denen ich inzwischen gelesen und teilweise heruntergeladen habe, ist mir so langsam die Übersicht verloren gegangen... 🙄 Im Grunde genommen braucht man für die IR-Bearbeitung: 1) RAW-Entwicklungstool (entweder als selbständiges Programm oder integriert) 2) Bildbearbeitungsprogramm (z. B. Affiinity Photo, Photoshop, Lightroom?, usw) 3) "Filterprogramme", sprich, DxO oder andere (bzw. in den "großen" Bildbearbeitungsprogrammen werden ja auch schon Filter mitgeliefert). Habe ich das so richtig verstanden? Viele Grüße Adelheid
  10. Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, Gerhard! 👍 Ich war gestern den restlichen Tag unterwegs, deshalb erst jetzt meine Antwort. Ich habe, mit dem Filter vor der Linse, den Weißabgleich auf grüne Büsche gerichte und gespeichert. IR 720. Also noch ein wenig Farbe kann durchkommen. Reines SW reicht mir nicht, auf jeden Fall mit Tonung. Das Wasser soll nicht blau sein, denn da macht ja gerade das Dunkle den Reiz aus. Den Himmel würde ich - je nach Motiv - gerne blau haben oder eher "geheimnissvoll" dunkelblau. Affinity Photo - ansonsten sehr zufrieden damit und kenne mich recht gut aus. RAW ebenfalls, mit der Belichtung spiele ich beim gleichen Motiv, mache mehrere Fotos mit verschiedenen Werten, weil ich mir noch nicht klar bin, was am besten ist. Ich habe die Nik Collection sozusagen in "Einzelteilen" heruntergeladen, also Programm für Programm. So fällt die zeitliche Limitierung weg. Mit welchen Komponenten arbeitest Du dort? Viele Grüße Adelheid
  11. Das weiß ich (noch) nicht😇. Ich möchte hier nicht irgendetwas mutmaßen bevor ich nicht mehr Details kenne. Wie sieht dein Ausgangsbild aus und was ist dein Ziel. Im Detail: Welchen Weißabgleich hast du verwendet (ich stelle den Sofort-WB auf Gras oder Blätter ein). Welchen Filter verwendest du ( je längerwellig desto SW ohne Farbe, zur Zeit nehme ich 760nm). ORF? Welches Bearbeitungsprogramm kennst du schon und ist dir sonst (ohne IR) gut genug. Willst du gleich zu Anfang blauen Himmel, Wasser... oder reicht dir SW (ev. mit Tonung)? Ich mache es mir jedenfalls einfach. Bei ~760nm oder höher stelle ich den WB auf Gras und speichere den in der Kamera. Dann habe ich im Sucher der Kamera weitgehend ein Schwarz-Weißbild mit geringem Kontrast. Häufig verwende ich bei Sonne -0,5EV damit Lichter - etwa Wolken - nicht ausfressen. RAW wie sonst auch. Das Bild ist ziemlich flau vom Kontrast und hat wenig Farbstich etwa Richtung Sepia. Bearbeiten kannst du so etwas mit dem Raw-Programm deiner Wahl: Kontrast stark anheben etc. Weil ich es gewohnt bin nehme ich DxO, das hat (für mich) einige Vorteile. Notwendig ist gerade dieses Programm natürlich nicht. (Die Bilder von mir, die du gerade mit "Gefällt" versehen hast sind so bearbeitet) Jetzt bist du dran... Gruß, Gerhard
  12. Darktable ist doch ein (RAW) Foto Entwicklungstool. Bei dem man Helligkeit, Kontrast, Farbe udgl. anpassen kann. Affinity Foto kenne ich als "Alternative" zu Photoshop zur Fotomanipulation und weniger in Richtung "Entwicklung"
  13. Ich habe dieser Tage immer wieder versucht, meine IR-Bilder zu bearbeiten. Zunächst einmal geht es mir nicht um die Qualität des Bildes, den Hotspot oder so beim Fotografieren, sondern einzig nur um den Nachbearbeitungsablauf. Es wird ja vielfach empfohlen, den Weißabgleich bzw. die Farbtemperatur in Bereiche zu bringen, die ein "normales" Bildbearbeitungsprogramm nicht macht, weil es nicht darauf ausgelegt ist. Mein Affinity Photo geht bei der Tempteratur auch nur bis 2.000. Infrarot ist bei den Bearbeitungsprogrammen ebenfalls nicht vorgesehen, wie in den Kameras... Anleitungen folgend habe ich mir zum einen den DNG-Converter heruntergeladen, um dann im DNG File Editor Anpassungen vorzunehmen, die mit Affinity Photo nicht gehen. In Affinity Photo läßt sich auch kein eigenes Kameraprofil erstellen, wenn ich das nicht übersehen habe. Von daher habe ich mir Darktable ebenfalls heruntergeladen. U. a. auch, weil in einer Videoanleitung damit gearbeitet wurde. Mir scheint es ein sehr umfangreiches Programm mit vielen Möglichkeiten zu sein (und überraschenderweise kostenlos...) und nun stellt sich mir allgemein die Frage, ob es Sinn macht, dass ich mich näher mit diesem Programm beschäftige und es lerne oder ob es genauso gut (besser, schlechter) ist, bei Affinity Photo zu bleiben? Kennt einer von Euch Darktable und Affinity Photo? Bisher sind mir noch keine schönen Ergebnisse gelungen. Nach der RAW-Bearbeitung in Sachen Weißabgleich, Klarheit usw, dann anschließend die üblichen Korrekturen von Helligkeit und Kontrast, den Kanaltausch... aber solche Ergebnisse, wie im Post 3, 4 (das zweite Foto) oder 6, bekomme ich einfach nicht hin... Momentan habe ich das Gefühl, ich probiere hier etwas aus, da etwas aus und habe noch keine wirkliche (richtige) Richtung, sprich Programme und Ablauf gefunden... Wo liegt mein Fehler? Viele Grüße Adelheid
  14. Hier mal wieder Beispiele mit Berg und See: Kleiner Bergsee, gutes Wetter. Traunsee, Oberösterreich. Und von oben, schlechte Fernsicht, starke Bearbeitung. Der Dachsteingletscher im Hintergrund ist 50km entfernt. Im Normallicht sieht das gar nicht gut aus. Gruß, Gerhard
  15. Ich brauche durch den Umbau auf IR 700 kein Stativ. Kann einfach jede Zeit/ Blende Kombi verwenden. Deswegen ist es schon einfacher scharfe Bild zu machen und mit dem Stabi sehr viel einfacher.
  16. Danke Gerhard, für Deine Mühe! Du wohnst in einer schönen Gegend, wenn Du bei "kurz losgezogen" solche Motive vor der Linse hast! Als ich mir die Kamera (vor noch nicht allzulanger Zeit) zulegte, habe ich an Infrarotfotografie nicht gedacht. Da es mich nun reizt, muss ich es mit den Objektiven versuchen, die ich habe. Einen Kameraumbau ziehe ich (noch) nicht in Betracht. So habe ich das oben erwähnte 60 mm, dann noch das 12 - 200 mm Zuiko, und von der Canon das 18 - 135 mm, Canon Makro 100 und Sigma Makro 150 mm. Vielen Dank Uli, für Deine Antwort. Ich werde sofort nach den beiden Programmen schauen. Viele Grüße Adelheid
  17. Das war noch meine alte M10-II, die Bilder mit 720nm hatten alle diesen Sepia-Look, es sei denn bei gleißender Mittagssonne. Zum entfärben nehme ich gerne 2 Filter aus der Nik-Collection, die gibt es auch in der älteren Version zum freien download. Die Filter heißen "White Neutralizer" und "Remove Color Cast", im Modul ColorFX. Gruß Uli
  18. Damit es nicht in graue Theorie ausartet bin ich kurz losgezogen. Mit dabei das angefragte 60 mm Macro mit einen 720 IR-Filter, E-M1 II nicht adaptiert für IR, ISO 800, -0,5EV Hier als Beispiel mit f/4, 1s aufgestützt. Mit DxO in SW umgewandelt und bearbeitet. Die Fernsicht im Normallicht war sehr schlecht (diesig), ohne IR braucht man das Bild gar nicht zu machen. Bei Gegenlicht ginge es recht schlecht wegen ev. Flares, die kommen bei den langen Zeiten (wegen der inneren Reflexionen) stark heraus. Empfehlen kann ich das 60mm für IR nicht aber es geht. Gruß, Gerhard
  19. Vielen Dank für Eure Antworten! Da besteht ja noch Hoffnung, dass nicht überall ein Hotspot auftaucht. Ich muss darauf achten und schauen, ob es sich bei ähnlichen Sonnenwinkeln wiederholt, oder eben nicht. Uli, mit welcher Technik hast Du die Wolken so weiß hinbekommen? Die gleiche Frage gilt für den "Sepia-Look". Das waren die Versuche, wo ich die Blendenöffnung verkleinert hatte und nicht die Blendenzahl (unser Mißverständnis). Zudem habe ich manche Motive mit verschiedenen Belichtungskorrekturen fotografiert, weil ich wissen wollte, ob sich besser hellere oder dunklere Ausgangsbilder für IR eignen (wo ich aber noch keine Antwort gefunden habe, ich aber zu den dunkleren tendiere...). Nein, das ist nicht vorrangig, ich arbeite ja mit Stativ. Die nächsten Fotos versuche ich dann mit kleinerer Blendenzahl, etwas mehr ISO und weniger Belichtungskorrektur. Viele Grüße Adelheid
  20. Uli, das artet ja jetzt in Arbeit aus 😉. Eben versucht, nicht umgebaute E-M1 ii, 60mm Macro mit IR 720. Weißabgleich auf Gras: ISO 1600, f/2,8, +1EV (bloß als Versuch!),1/2s Freihand angelehnt. Histogramm unproblematisch, kein Hotspot, Aufnahme körnig aber OK. Bei f/9,5 , -1,5EV, 1s, angelehnt. deutlicher Hotspot aber ausreichend scharf dort wo nicht vom Winde verweht. Gruß, Gerhard
  21. Wenn man bei einer nicht umgebauten Kamera auf das Histogramm belichtet, ist der Rotkanal immer weit über dem Anschlag, vielleicht liegt es mit daran. Gruß Uli
  22. Hallo Adelheid, zwei Dinge an deinen Angaben fallen mir auf: Warum korrigierst du so extrem unter (-3) und machst gleichzeitig die Blende so weit zu (f/10)? Ich habe jetzt zwei Vergleichsaufnahmen mit dem 60mm und IR gemacht vom leicht wolkigen Himmel (da kommt ein Hot Spot gut heraus): Bei f/11 sofort auffallender heller zentraler Fleck und bei f/2,8 saubere Aufnahme. Wie gesagt, versuche es doch mit Blendenwerten kleiner 5,6 - z.B. f/4. Wenn es dir darum geht nicht zu lange Zeiten zu bekommen dreh lieber die ISO etwas höher, kleinere Blendenwerte und die Belichtung nicht so weit nach unten. Gruß, Gerhard
  23. Ja, das kenne ich bei dem Objektiv. Je nach Winkel zur Sonne und Blende war mal ein hotspot da oder auch nicht. Auf jeden Fall nicht reproduzierbar. Hier mit leichtem diffusen hotspot (OLYMPUS CORPORATION E-M10MarkII ƒ/2,8 / 1.5 Sek. / 60 mm / ISO 200) Und hier etwas andere Situation ohne hotspot (OLYMPUS CORPORATION E-M10MarkII / ƒ/2,8 / 1.6 Sek. / 60 mm / ISO 200) Gruß Uli
  24. Vielen Dank Uli, für Dein Beispiel. Für mein Objektiv stand in der Liste, dass es für IR geeignet ist, aber ich habe auch dort einen Hotspot. M.Zuiko 60 mm, Belichtung 5s, Blende 10, ISO 400, Belichtungskorrektur -3, Stativ, (ich glaube, Fernauslöser), aber es war etwas windig. Hier das Bild unbearbeitet aus der Kamera: Und (mit noch keiner Erfahrung) bearbeitet: Es sind sicher noch weitere fotografiertechnische Fehler dabei, aber mir ging es hier um den Hotspot. Viele Grüße Adelheid
  25. Hallo Adelheid, ich habe das 12-200mm mit einem Hoya R72 ausprobiert, leider zeigt es einen Hotspot: Das Bild habe ich übrigens 2019 mit meiner nicht auf IR umgebauten E-M5 III gemacht. Ich habe mit ISO400 und f5,6 2,5s vom Stativ belichtet. Mit ISO800 und z.B. f3,5 konnte ich aber aus der Hand belichten, ca 1-1,5s. Das geht mit unseren Olys. Gruß Uli
  26.  

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