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Foto-Ablage - Erfahrungen, Tipps


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Hallo zusammen

Wie sortiert ihr eure Fotos und wo legt ihr sie ab? Bin auf eure Erfahrungen gespannt; so kann ich neue Ideen sammeln und gegebenenfalls etwas bei meiner Ablage anpassen.

Zuerst wähle ich meine besten Fotos aus und bearbeite das RAW mit Lightroom; danach speichere ich nur das entwickelte .jpg im Windows Explorer ab. Behaltet ihr die RAW-Datei auch? Wenn ja, was sind die Gründe dafür? Im Windows Explorer habe ich unter dem Ordner "Fotos" für jedes Jahr einen Ordner. Darin Unterordner, welche nummeriert und beschriftet sind, z.B. "01 Lanzarote 05.-17.03.2020". In diesem Ordner sind jeweils alle Fotos abgelegt - nummeriert und inkl. Text mit der genauen Bezeichnung der Sehenswürdigkeit, Personenname usw.

Für Urlaub und mehrtägige Ausflüge hat sich mein System bewährt. Wenn ich jemanden die Fotos zeige, kann ich das per Diashow im Windows-Explorer. Da ich die Fotos im Ordner nummeriert habe, erscheinen Sie in chronologischer Reihenfolge.

Nun habe ich einige Aufnahmen, die ich z.B. bei einem kurzen Ausflug mache. Sagen wir mal es sind unter 10 Bilder, die mir gefallen und ich speichere. Habe mir in diesem Fall den Ordner "Diverses" angelegt. Bin aber mit dieser Variante nicht ganz zufrieden, da sich während dem Jahr die Fotos in diesem Ordner häufen. Wenn ich jedoch für z.B. 5 Fotos einen separaten Ordner erstelle, wird es dann doch auch etwas unübersichtlich.

Gruss Christine

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Hallo Christine,

ich fotografiere in RAW + JPG, beim Import habe ich einen Musterordner mit Unterordnern den ich kopiere und in das Tagesdatum + Ereignis (z.B. 2020_07_12_ Bockholter Berge) umbenenne.

Die Unterordner darin sind:

JPG

RAW

Tif

Stacks

HDR

Results

Nach dem importieren schaue ich die JPG durch und wähle daraus gelungenen und bearbeitenswerten aus.

Ich bearbeite die  entsprechenden RAW und speichere diese als Tif und JPG ab.

Danach lösche ich alle Bilder aus JPG und RAW.

Sollte wirklich mal ein ganz tolles Foto dabei sein, behalte ich auch das RAW, ansonsten bin ich vom alles immer aufbewahren weg.

Bei Makrostacks verwende ich eh nur JPG und behalte diese zur Vorsicht zusätzlich zum Summenbild, bei HDR-Reihen ebenfalls.

Gruß,

Uli

 

 

 

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Für mich ist das Aufnahmedatum das einzig zuverlässige Kriterium.
Die Zeit in allen Kameras muss daher regelmässig überprüft werden.

Jede Aufnahme bekommt beim Import das Aufnahmedatum/Zeit mit in den Dateinamen,
zusammen mit einem kurzen Hinweis auf die Kamera.
Dies weil ich mit verschiedenen Kameras aufnehme.

Je nach Bearbeitung ergänze ich den Namen am Ende mit einem Buchstaben.

Alle Ordner sind nach Datum angelegt, dies ergänze ich noch mit einem Themenhinweis.

Getrennt von diesen Ordnern gibt es einen Ordner für Diashows mit heruntergerechneten Dateien (FHD,QHD).
Da ist jeder Event fertig bearbeitet und sortiert, bereit zur unkomplizierter Präsentation.

Dann gibt es noch den Ordner Topshots. Von jedem Event landen 1-3 der besten Aufnahmen dort.
Den benutze ich als visuelles Tagebuch. Schnell überflogen und dank des Aufnahmedatums
immer einen schnellen Bezug zum Original.

Leider bin ich Sammler und trenne mich nur von total missratenen Aufnahmen.
Zum Glück ist externe HD günstig. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich diese Sicherungen
im Verhältnis 1:500000 brauche und sie auch weglassen könnte, aber genau dieses einemal
war ich froh drum.

Für Rückblicke benutze ich die Diashows und die Topshots.

Dieses System wende ich seit ca. 20 Jahren an und hat sich sehr bewährt.
Fast so lange unterstützt mich Faststone bei dieser Archivierung schnell und äusserst flexibel.
Ein Verschlagwortung kommt für mich nicht in Frage, da zu aufwendig und zu selten gebraucht.
Das Aufnahmedatum reicht aus um mit Standardtools (Explorer) schnell ans Ziel zu kommen.
Die RAW-Verarbeitung ist die absolute Ausnahme. Ich nutze sie nur, wenn ich mit JPG an Grenzen stosse.
Aber das ist eine andere Diskussion.

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Hallo,

ich importiere und speicher in Ordnern nach Datum.

Dann werden die Bilder mit Schlagworten in abstiegender Hirarchie versehen, also zB Natur Tier Vogel Specht. So finde ich alles Gesuchte in kürzester Zeit.

Ein Backup wird auf eine externe HD gespeichert, die ich an meiner Arbeitstelle lagere.

 

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Hi, auch bei mir wird grundsätzlich beim Import in LR bzw. jetzt in CapOne automatisch in Ordner nach Aufnahmedatum abgelegt (Jahr/Jahr-Monat/Jahr-Monat-Tag). Die Dateien (fast 100% RAW) erhalten das Datum und den Aufnahmeort als Ergänzung des Dateinamens. Stichwortvergabe versuche ich durchzuhalten, aber über Aufnahmeort und Datum finde ich im Zweifel auch so recht schnell, was ich suche. Zur Veröffentlichung vorgesehene Dateien kommen in ein separates Export-Verzeichnis ohne weitere Sortierung (gleicher Dateiname). Ablage bis hierher lokal auf HDD. Sicherung 1 auf NAS mit Raid1. Sicherung 2 in Amazon-Cloud, da ich als Prime-Kunde derzeit unendlich viel Speicherplatz für Fotos inklusive habe. Die Verwaltung von BKT-Serien in CapOne löse ich über Alben, das ist aber ein Kapitel für sich. Grüße Stefan

Ergänzung: Ich behalte die RAW-Dateien, weil ich ja nicht weiß, welches andere Dateiformat, welche andere Dateigröße ich mal benötige, und das generiere ich dann aus Qualitätsgründen lieber aus dem Original. Zudem gibt es immer mal wieder neue Möglichkeiten der Entwicklung/Bildbearbeitung, die sich besser auf die RAW-Datei anwenden lassen. Und manchmal gefällt mir eine ältere Entwicklung/Bildbearbeitung auch nicht mehr oder ich möchte mal etwas neues versuchen.

bearbeitet von dece1709
Ergänzung
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Ich importiere per LR in den Ordnern Haupt-Rubrik - Jahr - Monat - Tag - "Wo und was hab ich fotografiert".
Die Bilddateien belasse ich so. An den Dateien erkenne ich schon das Datum und der erste Buchstabe ordne ich der Kamera zu mit der ich fotografiert habe.

Ich fotografiere nur RAW, dazu JPG nur wenn ich Artfilter oder das Kreativrad der PEN-F genutzt habe. Sehr missratene Bilder werden gelöscht (geht mit der Taste X im LR und am Ende mit Umschalt und Rücktaste in einem Rutsch).

Verschlagworten mache ich einfach im Importierfenster, meist mit Haupt-Schlagworte, was ich fotografiert habe. Wenn was spezielles auf dem Foto ist, füge ich nachträglich im Bibliothekmodul noch weitere Schlagworte hinzu.

Was an BKT und Belichtungsreihe angeht: Die gruppiere ich.

 

bearbeitet von pit-photography
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vor 9 Stunden schrieb photoart_cb:

Zuerst wähle ich meine besten Fotos aus und bearbeite das RAW mit Lightroom; danach speichere ich nur das entwickelte .jpg im Windows Explorer ab. Behaltet ihr die RAW-Datei auch? Wenn ja, was sind die Gründe dafür?

Zum "Ablegen" exportiere ich in Lightroom nichts. Das Programm selbst verwaltet die Bilddateien hervorragend und der Bildbetrachter mit seinen verschiedenen Ansichtsmodi lässt kaum Wünsche übrig. Die Bearbeitungen kann ich on the fly am RAW Bild sehen und betrachten, wozu sollte ich ein RAW Bild nach JPEG exportieren und im "Explorer" ablegen? In dem Sinne gibt es bei mir keine "Entwicklung".

Wenn ich Bilder präsentieren möchte, übertrage ich sie über die Veröffentlichungssammlung auf meine Online Galerie auf SmugMug. Das SmugMug Plugin generiert JPEG Dateien und überträgt diese in die ausgewählte Online Galerie ohne jedoch von dem JPEG Spuren auf meiner Festplatte zu hinterlassen.

Im Bildbearbeitungsprozess (z.B. mit DxO) entstehen bei den Bilder, wo sich die Bearbeitung lohnt, TIFF-Dateien, welche im Verzeichnis der RAW Datei gespeichert werden und mit dem RAW Orginal einen Stapel bilden. Diese TIFFs belasse ich einfach an Ort und Stelle. Für spezielle Aufgaben wie der Weiterverarbeitung in einem Programm für Bildpräsentationen (Wings 7) exportiere ich die dafür vorgesehenen Bilder in ein Verzeichnis für die Präsentation, was aber sonst keinen weiteren Zwecken dient.

Bilder importiere ich in Lightroom unterhalb von einer zweistufigen Themenhierarchie datumsbasiert nach dem Schema JJJJMMTT-<Namenskürzel>-<laufende Nr>.

Schnell aufgenommene Bildserien stapele ich in Lightroom mit Hilfe der Angabe des Intervalls zwischen den Aufnahmen. Dadurch lassen sich Serienfolgen (Aktion, Fokusreihen, HDR, Belichtungsreihe) sehr gut von einander trennen.

Zum Sortieren und Filtern von Bildern nutze ich die sehr vielfältigen Funktionen in Lightroom. Auf fast jedes Attribut der Bildmetadaten lässt sich filtern, das schafft fast kein anderes Organisationswerkzeug auch nur annähernd so gut. Die Verzeichnis- und Dateibenennungen spielen für das Filtern und Sortieren kaum eine Rolle, da ich unter Nutzung der Metadaten in Lightroom das viel besser kann. Außerhalb von Lightroom schaue ich mir meine Bilder praktisch nie an.

bearbeitet von tgutgu
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Ich fotografiere nur mit ganz wenigen Ausnahmen ausschließlich im RAW-Format. Ich finde das Konzept von Darktable gut, die Kameradaten in sogenannten "Filmrollen" zu speichern. Das sind normale Verzeichnisse unterhalb des Importordners, welche nach dem Datum benannt werden, an dem die Bilder importiert wurden. Die Bilder selbst werden nach dem Schema "Datum_LaufendeNummer" umbenannt. Dies hat zum Beispiel dann einen Vorteil, wenn man Bilder einer Reise nicht in getrennten Tagesverzeichnissen haben möchte. Arbeitet man mit verschiedenen Karten oder Kameras, kann man der Filmrolle noch einen Job-Namen anhängen. Seit ich das so mache, benenne ich keine Verzeichnisse und Dateiens mehr um. Ich muss auch nicht mehr in mehreren Ordnern nach neuen Dateien suchen.

Da eine Suche nach dem Datum sowieso implementiert ist, muss die Verzeichnisstruktur das nicht hergeben.

Nach dem Import verschlagworte ich alle Bilder, dann führe ich eine Erstbewertung durch. Ich lösche nur abgelehnte Bilder, die unscharf sind oder andere eklatante Fehler haben, welche eine Bearbeitung ausschließen. Die übrigen bearbeite ich in mehreren Arbeitgängen oder archiviere sie unbearbeitet. Die Bewertung mache ich mit Sternchen, den Workflow mit Farben.

Am Ende des Jahres schiebe ich sie auf ein gesichertes NAS und zusätzlich auf eine gebrauchte SD-Karte, die ich dann weglege. Gelegentlich durchforste ich alte Jahrgänge und dünne sie (meist erheblich) aus. Das macht mit zeitlichem Abstand mehr Sinn.

Inzwischen verwalte ich alle Bilder ausschließlich mit Darktable, auch die exportierten JPGs. Ältere Bilder auf meinem NAS kann ich als lokale Kopien auf den Rechner laden und nach dem Bearbeiten zurückspielen. Darum kümmert sich Darktable grandios.

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Das Datum in Namen von Verzeichnissen und vor allem Bilddateien dienst ja auch nur dem Zweck, dass Bilder eine halbwegs gute Ordnung und Sortierung erhalten, wenn man mal ohne ein Programm, das Such- und Filterfunktionen hat, auf die Bilder zugreifen muss. Gute Bildverwaltungssoftware nutzt ohnehin nur die an Bildern hängenden EXIF (Daten, welche Kamera liefert) und wenn man sich selbst Mühe gibt IPTC Daten (Ort, Autor, Beschreibungen, Schlüsselworte), um Bilder zu suchen und zu filtern. Leider nutzen so manche Bildprogramme nur einen geringen Anteil dieser Metadaten hierfür. Lightroom verwendet dagegen nahezu alles, was die Metadaten hergeben.

Meinen Bildkatalog sortiere ich nach Aufnahmedatum aus den EXIF Informationen.

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Ich überlasse meine Verwaltung komplett dem Mac bzw. der Fotos.app.

Die Bilder, ich fotografiere nur in RAW, werden von Fotos eingelesen und intern nach Datum abgelegt. In Fotos erzeuge ich dann Ordner nach dem System Jahr-Monat-Tag-Ereignis, die wiederum in Jahresordner einsortiert werden. Aller Bilder werden verschlagwortet. Fotos selber hat nochmal ein eigenes Verschlagwortungssystem das automatisch im Hintergrund läuft. So kann man nach den Exif-Daten, den eigenen Schlagworten, als auch Fotos Schlagworten(wobei Apple diese explizit nicht angibt) wie "Haus mit Zaun" suchen. Daneben bietet Fotos die Möglichkeit über intelligente Ordner zu suchen. Per drag&drop-Menüs kann ich definieren nach was ich suchen möchte und dieser Bilder tauchen dann automatisch in dem Ordner auf.

Nach der Bearbeitung der RAW's erzeugt Fotos eine Overlay-Datei wenn mit Fotos bzw. RAW Power entwickelt wird. Bei allen anderen Programmen die als Extensiongenutzt werden, ein jpg was intern abgelegt. Beim Export hat man dann die Wahl zwischen Original (RAW) oder einem jpg. Wurde mit einem Extensionprogramm, wie Affinitiy Photo, Luminar oder Pixelmator, enwickelt, so wird das vorher erzeugt jpg ausgegeben. Bei Entwicklung mit Fotos oder Raw Power wird bei jpg-Ausgabe das RAW mit der Overlay-Datei verrechnet und das daraus resultierende jpg ausgegeben.

Das dürfte ähnlich wie bei Lightroom funktionieren.

So brauch man sich um gar nichts kümmern, außer immer regelmäßig mindestens ein Backup von der Datenbank erstellen. 

 

Thomas

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