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Affinity Photo vs. Capture One


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Guten Tag,

da ich immer noch mit Lightroom 5 arbeite und keine Lust auf das Abomodell habe bin ich gerade am überlegen welche Software ich mir zulegen soll. Was mich bei LR in erster Linie stört, ist dass meine PEN-F nicht unterstützt wird. Ansonsten finde ich es schon, dass es ein recht ordentliches rundum Paket ist, inkl. Verwaltung.

Was würdet ihr mir von den beiden oben genannten Programmen empfehlen und warum? Für mich besonders wichtig:

- zügiger Workflow

- Bilderverwaltung integriert

- Unterstützung der E-M1 und PEN-F

- läuft schnell

- ein paar Automatikfunktionen sind auch nicht verkehrt

Vielen Dank für eure Hilfe und beste Grüße

Thomas


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Was würdet ihr mir von den beiden oben genannten Programmen empfehlen und warum?

Installiere dir von beiden Programmen die Testversionen und dann teste ausgiebig.

Gute Idee, aber leider nicht mehr möglich. Hatte Affinity mal installiert, aber bin dann leider gar nicht dazu gekommen mich damit wirklich auseinanderzusetzen... :-/


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Die Frage nach "Affinity vs. C1P" ist mMn etwa die gleiche, wie die nach "LR vs. PS". Viele entwickeln ihre Bildern nur noch in LR, viele nur in C1P.

Die anderen Programme sind "Ergänzungen", die für meinen Workflow nachgelagert sind. Ich mache keine RAW - Entwicklung in Affinity, das habe ich auch so gut wie nie in PS gemacht. Gut, Affinity muss da auch noch nachlegen.

Da ich meine Bilder mit Programmen wie LR oder C1P importiere und verwalte (Katalog), stellen die für mich immer eine Grundlage dar. Wenn ich auf ein Programm verzichten müßte, dann eher auf Affinity (oder PS).

HG

Martin


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Exakt, Affinity Photo ist eine Alternative zu Photoshop. Wenn Du einen Raw Converter willst, dann nimm Capture One Pro. Der Umstieg ist zunächst etwas holprig, wenn man aber den Workflow versteht bzw. an seine Bedürfnisse angepasst hat - C1 kann sehr ausgiebig in der Oberfläche konfiguriert werden, Olympus Jünger fühlen sich quasindirekt zuhause - geht alles schnell von der Hand. Ich liebe z.B. die Arbeit mit Sessions statt mit Katalogen.


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Exakt, Affinity Photo ist eine Alternative zu Photoshop. Wenn Du einen Raw Converter willst, dann nimm Capture One Pro.

Ich will deine Vorliebe für Capture One nicht in Frage stellen ;-)

Aber - Frage an alle:

Wie wollt ihr einen "RAW Converter/Entwickler" definieren?

Jedes Programm welches mit unterschiedlichen Möglichkeiten ein RAW-Bild in ein JPEG, TIFF etc. entwickeln kann, gehört dazu. Sollte Affinity in dieser RAW-Bearbeitung schwächeln, bleibt es immer noch ein RAW-Entwickler. Zu dieser etwas willkürlichen Differenzierung ist es nur durch Adobe's eigenwillige Produktstrategie gekommen.

Gruß Dieter


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Das stimmt, Dieter.

LR oder C1P sind halt einerseits RAW-Konverter, andererseits Bildverwaltungen und Bildbearbeitungsprogramme. Letzteres bereits erstaunlich gut und vielfältig, jedoch bieten die puren Bildbearbeitungsprogramm, wie PS oder Affinity, noch deutlich mehr. Und da muss eben jeder selber heraus finden, was er möchte und braucht.

Ich kann diejenigen gut verstehen, die komplett auf die reinen Bildearbeitungsprogramme verzichten. Mit LR oder C1P - um nur mal diese beiden zu stressen - kann man bereits umfangreiche Bearbeiteungen vornehmen, in C1P sogar über Ebenen. Das reicht in sehr vielen Fällen aus.

Ist also alles eine Frage des persönlchen Geschmacks und der Vorlieben.

HG

Martin


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Danke, dass Du meine knappe Antwort ergänzt hast. Capture One Pro bietet noch deutlich mehr als RAW conversion. Es hat wie Lightroom Kataloge, aber auch Sessions, was ich sehr mag. Die Bildbearbeitungsmöglichkeiten sind auf sehr hohem Niveau, vor allem was Farben angeht.

Die, die sich interessieren, sollten mal eine Demo herunterladen oder evtl. besser, einen Blick in die Tutorials bei Phase One werfen.

Ja, ich bin ein totaler Capture One Fan, aber das hat die Software auch verdient :-).


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Wieso wird im Zusammenhang der RAW-Entwickler + Bearbeitungstool nicht auch Photoline genannt. Liegt es am Namen oder mangelt es an Professionalität oder an der Verbreitung ?

LG ... Helmut


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Wieso wird im Zusammenhang der RAW-Entwickler + Bearbeitungstool nicht auch Photoline genannt. Liegt es am Namen oder mangelt es an Professionalität oder an der Verbreitung ?

Na ja, DxO (mein absoluter Favorit) wurde auch noch nicht erwähnt. Jeder hat halt so seine Vorlieben. Ich denke, solange dem TO klar ist, dass jede Empfehlung am Ende sehr subjektiv ist und es sich lohnt, den Markt mal selber zu durchforsten, ist ja alles in Ordnung...;-)

HG Sebastian


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Das Topic "Affinity Photo vs. C1" ist in meinen Augen falsch gewählt. Ich würde Affinity Photo eher als weitergehendes Tool für den Fall betrachten, bei dem man mit dem RAW Konverter (wie z.B.C1) an Grenzen stößt und eine weitergehende Bildbearbeitung (z.B. Panorama, Stacking, HDR usw.) oder Composing braucht.

Da man Affinity Photo aus C1 heraus aufrufen kann, ist das zumindest bei der Einzelbildbearbeitung auch rel. komfortabel zu handhaben.

RAW Entwicklung ist mit Affinity Photo zwar möglich. Aber diese Funktion kann nicht gegen C1 anstinken. Das wurde in diesem Thread ja auch schon erwähnt. Die Bildbearbeitungsmöglichkeiten mit Affinity Photo empfinde ich aber als sehr gut und umfangreich.


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Ah ok, dann habe ich das auf deren Seite anscheinend total falsch verstanden. Dachte Affinity wäre quasi ein Lightroom mit Photoshop integriert. Da ich zweites aber nicht häufig brauche macht C1 für dich dann wohl definitiv mehr Sinn. Also mir geht es in erster Linie wirklich um einen guten RAW-Converter. Nicht zu kompliziert, bei Bedarf aber viele Einstellungsmöglichkeiten und flott soll er sein. Vielen Dank! :)


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Mit LR oder C1P - um nur mal diese beiden zu stressen - kann man bereits umfangreiche Bearbeiteungen vornehmen, in C1P sogar über Ebenen. Das reicht in sehr vielen Fällen aus.

Das ist natürlich nicht uninteressant. Zwischendurch nutze ich Photoshop auch mal kurz und dann geht es mir hauptsächlich um die Ebenen. Wenn das C1 ja auch kann, perfekt. Dann kann ich beide Programm in Rente schicken. :)


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Wieso wird im Zusammenhang der RAW-Entwickler + Bearbeitungstool nicht auch Photoline genannt. Liegt es am Namen oder mangelt es an Professionalität oder an der Verbreitung ?

Na ja, DxO (mein absoluter Favorit) wurde auch noch nicht erwähnt. Jeder hat halt so seine Vorlieben.

Und wieso ist DxO dein Favorit? Bzw. was meinst du kann dieser "besser"?


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Und wieso ist DxO dein Favorit?

Weil ich mir ein für mich maßgeschneidertes Preset entwickelt habe, bei dem ich nach dem Einstellen der Gardationskurve nur noch wahlweise ein paar (bereits in meiner Toolbar liegende) Optionen an- oder ausknipsen muss, um ein für mich optimales Ergebnis zu kriegen. Außerdem ist die Perspektivenkorrektur mit dem eingebetteten ViewPoint sagenhaft gut und einfach.

Mag sein, dass andere Programme das auch können. Aber meine Erfahrungen mit LR waren bereits bei der Lizensierung derart unerfreulich, dass ich nach anfänglicher Unsicherheit hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit von DxO (meine erste Lizenz habe ich 2006 erworben) dabei geblieben bin. Mittlerweile ist ein Wechsel für mich unvorstellbar.

Bzw. was meinst du kann dieser "besser"?

Keine Ahnung, ob das Programm irgendetwas besser kann als andere. Aber ein paar Sachen kann es wirklich gut: Entrauschung, Objektivkorrektur (Verzeichnung, Schärfe, Vignette...), Lighting etc. pp.

Ich habe volles Verständnis für die LR-Fraktion, die auf die Software schwört (so wie ich auch den Ärger vieler User durch die Änderung der Lizenzen verstehe). Auch C1 habe ich mal mit Interesse ausprobiert. Keine Frage, dass man damit erstklassige Ergebnisse erhalten kann. Aber es ist am Ende doch immer dasselbe: Man muss mit der Arbeitsweise, die einem das Programm vorgibt, gut klarkommen, man muss wissen, was man wie damit erreichen kann - kurz: Man muss eingearbeitet sein und sich bei der Arbeit wohlfühlen. Ich fühle mich da bei DxO am besten aufgehoben und bete, dass an sich dort nicht ähnliche Spökskes wie bei Adobe überlegt...


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Gibt es eigentlich auch eine Möglichkeit Kataloge aus Lightroom zu importieren? Oder gehen dann erstmal alle Einstellungen flöten?

Das hatte ich mir gerade auch gefragt. Grundsätzlich bei Capture One Ja, aber ;-)

Das User Manual wird hier nicht deutlich genug; aber schau dir mal auf Youtube die Videos an. Dort siehst du im Ablauf in einem Infofenster was alles aus dem Lightroom Katalog importiert wird.

Gruß Dieter


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Affinity hat für 2018 die Integration einer Datenbank angekündigt. Deshalb ist noch nicht abschließend zu beurteilen wo die Reise hingeht. C1 soll 2018 mit der Version 12 auf den Markt kommen. Spätestens mit der neuen E-MIII sollte man auf einen möglichen Wechsel bei der Software vorbereitet sein. Es ist NICHT sicher, dass Lightroom Classic CC dann noch von Adobe bereitgestellt wird. Die Tendenz geht leider zur Cloud mit Datenhaltung in der Cloud. Das hat ein Adobe Verantwortlicher auch für die Datei (Bearbeitungsstufen) bestätigt.

Viele brauchen die Integration von Windows+Android+Tablet+Smartphone nicht. Ich auch nicht und werde das nicht finanzieren. Ich habe nichts dagegen, wenn LR Stand Alone teurer und besser werden würde, aber nicht unter diesem Zwang.

Capture One oder DXO oder Affinity sind spätestens bei der neuen E-MIII fällig. Die letzte Version 6.3 wird diese nicht mehr unterstützen und das LR Classic CC ist dann auch gestorben.

Wer nicht in einen Loch fallen möchte, muß sich auf den Weg machen.


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Viele brauchen die Integration von Windows+Android+Tablet+Smartphone nicht.

Ich auch nicht, auch wenn LR 6 das kann. Das Problem ist die nicht gleichbleibende Internet-Geschwindigkeit. Was nützt mir, wenn zu Hause 100 MBit/s läuft, aber außerhalb oder woanders, wenn man Mobilfunk nutzt, mit GPRS-Tempo durch den Daten-Schmalspur tuckert.

Und wenn ich in einigen Beiträge hier so lese, dass die Miet-Software LR Classic in der Funktion kastriert ist, werde ich in ferner Zukunft wohl umdenken müssen :-(

Gruß Pit


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Ehrlich gesagt, sehe ich die ganze Sache recht entspannt.

Ich habe mir das LR Classic aufgespielt, es läuft wie erwartet bzw. erhofft. Ich kann keine Cloud wegen der total unzureichenden Bandbreite hier am Wohnort nutzen. Und selbst wenn es anders wäre, weiss ich nicht, welche Vorteile sie mir bringt. Ich ahne nur eine ganze Reihe von Nachteilen. Z.B. hatten wir hier Ende September mehrere Tage einen totalen Netzausfall. Auch in meiner Firma haben wir gelegentlich Netzausfälle. Es handelt sich also nicht um ein Einzelschicksal. Und wer begibt sich schon gerne in eine Abhängigkeit, gegen die er sich in keinster Weise wehren kann? Schneller als bisher wird es mit einer Cloud auch niemals sein, höchstens langsamer. Ich denke, so sieht es die Mehrheit der Anwender.

Was bringt es Adobe, die Abonnenten in die Cloud zu zwingen? Die Hoffnung auf mehr Umsatz und die Gefahr, massiv (und ich meine mehr als 75%) an Kunden zu verlieren. Das kann sich kein börsennotiertes Unternehmen leisten, selbst wenn die verbliebenen Kunden mehr Umsatz generieren sollten.

Auf einen Cloud-Anhänger kommen in Deutschland zehn Cloud-Skeptiker. Ich denke, dass wird in den anderen europäischen Ländern nicht total anders sein.


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