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Die OM System Community

Empfohlene Beiträge

vor 25 Minuten schrieb Grinzold:

Bei welchem Gradienten? Die Änderung ist entscheidend für den Eindruck...

Was ist in dem Zusammenhang ein Gradient? Ich habe einfach meinen DOF-Rechner benutzt und dort Sensorgröße, MP, Brennweite, Entfernung und Blende eingestellt.

Gruß 

Hans

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vor 30 Minuten schrieb alouette:

im letzten OlyFos spricht Reinhard Wagner kurz über ein geplantes Objektiv mit den Randdaten 50-200/2.0 an, das günstiger als das 150-400/4.5 kosten soll. Natürlich ist das nur ein Gerücht. Und ein 4-fach Zoom mit Offenblende F2.0 ist doch extrem unwahrscheinlich. 

Aber natürlich würde es perfekt an den Rand eines Spielfelds passen und dementsprechend auf die Sportfotografen abziehlen. Würde bestimmt schwerer als das 150-400/4.5. Ich denke, es käme auf mind 2.5kg.

Wenn die das hinbekommen würden und dann zu solch einem Preis wäre ich sofort dabei.

Gruß 

Hans

bearbeitet von Hacon
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vor 1 Stunde schrieb Manfred-Wien:

Limit wofür soll das sein? Meinst Du Probleme mit Beugungsunschärfe? Würde ich nicht zustimmen. Bis f/13 habe ich sehr scharfe Bilder, aber auch noch kleinere Blende heißt nicht automatisch, dass ich Beugungsunschärfe als störend wahrnehme. 

Meine Aussage war, und auf die hat sich, glaube ich zumindest, @Borbarad bezogen, dass bei der Schärfentiefe zwischen 150/2 und 200/2.8 kein großer Unterschied ist. Bei 8m sind das, je nach Rechner, etwa 4cm. Und das 200/2.8 hat weniger DOF als das 150/2, daher wäre mir ein 200/2.8 lieber als ein 150/2, abgesehen von der Tatsache, dass ich 150mm für meine Fotos für recht kurz halte. Dein Argument ist, dass man "mehr" Schärfentiefe durch Abblenden erzielen kann. Sehe ich auch so 🙂 

Jedenfalls bin ich froh, dass ich nicht das Objektivportfolio eines Herstellers zu entscheiden habe.

 

 

Ich meine Limit für Konverter… das 150-400 ist hier aussergewöhnlich sehr gut noch mit dem MC20…. Nur nagt es am ISO.

F2/2.8 ist halt super für Konverter und ISO…. 

B

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vor 14 Stunden schrieb alouette:

im letzten OlyFos spricht Reinhard Wagner kurz über ein geplantes Objektiv mit den Randdaten 50-200/2.0 an, das günstiger als das 150-400/4.5 kosten soll. Natürlich ist das nur ein Gerücht. Und ein 4-fach Zoom mit Offenblende F2.0 ist doch extrem unwahrscheinlich. 

Aber natürlich würde es perfekt an den Rand eines Spielfelds passen und dementsprechend auf die Sportfotografen abziehlen. Würde bestimmt schwerer als das 150-400/4.5. Ich denke, es käme auf mind 2.5kg.

Das ist nicht einmal ein Gerücht, sondern reines Wunschdenken. Es ist ja nicht so, dass nur der Linsendurchmesser mit Lichtstärke und Brennweite steigt, sondern auch der Aufwand für die Korrektur der achsenfernen Lichtstrahlen. Das Ding würde ähnlich groß und teuer wie das Nikon 4/180-400: 3,5kg, 12000€.

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vor 22 Stunden schrieb systemcam-neu:

Weil das kompletter Unsinn ist. MFT hat viele Vorteile aber doch nicht bei der Schärfentiefe oder der Belichtungszeit.

Schärfentiefe:

KB: 50mm/ F 5.6/ Entfernung 5m/ Schärfentiefe 1,64m (4,3m - 5,95m)

mFT: 25mm/ F 5.6/ Entfernung 5m/ Schärfentiefe 3,59m (3,78m - 7,37m)

Belichtungszeit:

Bei KB müsste man nun die Blende schließen und die ISO heraufsetzen, um die Belichtungszeit beizubehalten.

... jetzt kannst Du von mir aus wieder den Vorteil des geringeren Rauchens bei KB geltend machen. Den halte ich aber für gewagt, Zum einen wirken immer mehr Megapixel bei den KB-Sensoren da eher kontraproduktiv noch lassen sich diverse vermeintlich "lichtstarke "Objektive in hohen ISO-Bereichen uneingeschränkt verwenden. Das kann jeder ausprobieren, der die 1.2er sein Eigen nennt. Spätestens ab 800-1600 ISO bricht Dir da die Bildqualität deutlich zusammen. Das Phänomen der elektronisch aufgehellten Optiken begegnet Dir aus gutem Grund im KB-Bereich noch häufiger als bei mFT.  Selbst Edeloptiken wie die Otus-Reihe gehen in diesen Bereichen deutlich in die Knie. 

Wenn der KB-Fotograf also an der ISO schraubt, und Equipment vorhält, welches das auch mitmacht, dann kann er vielleicht gleichziehen. Wenn OMDS hingegen die lichtstarken Optiken künftig  außenvor lässt, verschenken sie eben eine Menge Potenzial.

 

bearbeitet von Frank W.
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Den 4/3 Objektiven sagt man auch mangelndes Bokeh nach.
Das hängt mit der höheren Tiefeschärfe zusammen.

Die KB-Bokeh-Monster haben Blenden von 1.8 bis 0,9.
Bei mft muss ich schon meine 0,95 Noktons rausholen, um auf ähnliches Bokehs wie bei KB 1.8 zu kommen.
Das zeigt mir jedenfalls, dass die 1.2er Reihe nicht vernachlässigt werden sollte. Mein Wunsch wäre ein 1.2er um 8-10mm Brennweite.

Bokeh, Tiefenschärfe und Nachttauglichkeit vom Nokton 17,5 mm/0,95
Darum möchte ich kein Objektiv mit Anfangsblende 4.0.

Laternensticker

Nokton17_5mm0_0_95Laternenaufkleber-240039.thumb.jpg.f105d9c2298e8f6beb37a959d32593db.jpg

bearbeitet von imago somnium
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vor 10 Stunden schrieb AUB:

Das ist nicht einmal ein Gerücht, sondern reines Wunschdenken. Es ist ja nicht so, dass nur der Linsendurchmesser mit Lichtstärke und Brennweite steigt, sondern auch der Aufwand für die Korrektur der achsenfernen Lichtstrahlen. Das Ding würde ähnlich groß und teuer wie das Nikon 4/180-400: 3,5kg, 12000€.

laut Reinhard ist es ein Gerücht. Ich glaube aber auch nicht daran, das sowas in Serie geht.

Aber angenommen das neue 50-200 kommt nicht als F2.8, sondern als F2.0 (😋), dann wäre es wohl ähnlich schwer aber wesentlich kürzer und günstiger als das RF 100-300/2.8.

Das Fujinon XF 200mm f/2 R LM OIS WR wiegt 2.3kg, misst 122x206mm und kostet um die 5‘000 € inkl Konverter.

bearbeitet von alouette
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Sagt mal wovon träumt ihr eigentlich!?

F2.0 Tele oder weitere f1.2 Linsen wird es bei mft nicht mehr geben. Alle Zeichen der beiden Systemführer deuten in eine komplett andere Richtung. Da hilft auch kein mit den Füßen auf dem Boden stampfen oder Jehova…

Wer das UNBEDINGT braucht, muss entweder zusätzlich investieren oder ganz wechseln.

bearbeitet von g-foto.de
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vor 5 Stunden schrieb imago somnium:

Den 4/3 Objektiven sagt man auch mangelndes Bokeh nach.
Das hängt mit der höheren Tiefeschärfe zusammen.

Ich glaube eher, dass dies mit der Rechnung des jeweiligen Objektives zusammenhängt.

Wenn Du ein Objekt mit unterschiedlichen Objektiven bei jeweils gleicher Brennweite und gleicher Blende aufnimmst, wirst Du im Ergebnis unterschiedliche Bokehs erhalten. Mal schön smooth, mal kringelig und manchmal auch zu "digital berechnet" wie beim 40-150 2.8.

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vor 3 Stunden schrieb g-foto.de:

F2.0 Tele oder weitere f1.2 Linsen wird es bei mft nicht mehr geben. Alle Zeichen der beiden Systemführer deuten in eine komplett andere Richtung.

Ich weiß ja nicht, woran Du Dich orientierst, aber ich halte mich schlichtweg an die Aussagen der Entwickler und Geschäftsführer der beiden großen mFT-Hersteller.

Die Niederlassung in Hamburg ist Marketing und Vertrieb. Die lobpreisen das Material, welches sie gerade in der Auslieferung haben und die F4.0-Reihe hat ihnen ja noch Olympus vor die Tür gelegt. Ob das eine Erfolgsgeschichte war, kann ja jeder für sich bewerten.

OMDS nimmt kein Blatt mehr vor den Mund, wenn es darum geht, alles unterhalb der OM-5 infrage zu stellen. Damit wir uns nicht missverstehen, ich nutze selbst das 12-45 F4.0 an der PEN-F. Eine ideale Kombi, auf die man so leider viel zu lange warten mußte.

Nur geht das Bestreben bei OMDS derzeit dahin Gehäuse zu entwickeln, die oberhalb der OM-1 angesiedelt sind. Ein Nachfolger der X (Fomfaktor unbekannt) wurde zumindest als in Entwicklung bestätigt, eine PEN-F hingegen nicht bestätigt und ob da nochmal kleine PEN oder OM-10 Gehäuse kommen ist halt fraglich - zudem sich da schon die Frage nach der Verfügbarkeit eines Sensors stellt. Der OM-1 Sensor bleibt eine Eintagsfliege und der zukünftige Sensor für die Spitzenmodelle dann in einer Kamera unterhalb der OM-5?

Panasonic bringt nun auch den Phasen-AF. Die 1.7er Zooms stehen für den Umbruch und sollen in den Telebereich adäquat ergänzt werden.

Das 90mm Makro spricht doch in Preis und Größe ebenfalls eine deutliche Sprache. Ich kann Deiner Erkenntnis, dass das in die derzeit vom Vertrieb beworbene Richtung weitergeht nicht ganz folgen - auch wenn ich eine Überarbeitung der kleinen Festbrennweiten begrüßen würde. Aber es gibt halt nicht mehr viele Gehäuse dafür. Wer in den Bereich reingeht kauft eher Zooms und schleppt nicht einen Sack voller Festbrennweiten mit sich herum. Das wird dann von dieser Käuferschicht auch nicht mehr als „tragbar“ wahrgenommen.

 

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Interview mit dem CEO von OM Digital Solutions Shigemi Sugimoto auf der CP+2023 im März 2023:

Q: The Olympus brand was associated with cameras for decades. How do you build a new brand around OM System that leverages this history?

"Our focus is to develop the OM System brand to meet the needs and expectations of adventurous photographers who are passionate about the outdoors, where the benefits of our system can be most advantageous.

For the past two years, we have focused on the mindset of adventure, as our compact and lightweight camera system can enrich the lives of people who enjoy spending time outdoors, capturing the world around them and sharing their passion with their community..."

 

Im weiteren Interview wird auch die Frage nach den Vorteilen ggü. KB gestellt. Die Antwort war dort auch nicht, dass wir grosse hervorragende f1.2 Linsen bauen können, die in der Freistellung auf Augenhöhe mit KB sind. Sondern vielmehr der neuen Strategie zu folgen, die Vorteile im Telebereich für Outdoor-Fotografie vervorzuheben.

 

What does the future look like for Micro Four Thirds?

It's clear that Micro Four Thirds can deliver advantages to photographers shooting genres such as birds, wildlife, macro, nature, etc. We believe that we have a solid position in these market segments and that we must continue to provide value to users who want to enjoy photography with Micro Four Thirds.

Das ganze Interview hier: 

https://www.dpreview.com/interviews/5231447037/cp-2023-om-digital-solutions-interview-om-digital-solutions-was-reborn-as-an-imaging-business

 

In diesem Kontext monströse f2.0 Linsen oder weitere f1.2 Linsen als zukünftigen Benefit eines kompakten und leichten Kamera Systems zu sehen, ist aus meiner Sicht eine Fehlinterpretation.

Und Panasonic kündigt gerade eine (Foto)Telelinse nach der anderen ab, da sie sich noch mehr auf Video fokussieren werden. Dazu braucht es neben den hervorragend für Video geeigneten 1.7 Zooms, aber eben keinen "adäquaten" -was immer das heißen soll- Telebereich. Deswegen ist auch Totenstille bzgl. einer G9II.

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vor 9 Stunden schrieb Frank W.:

- ich halte mich schlichtweg an die Aussagen der Entwickler und Geschäftsführer der beiden großen mFT-Hersteller.

- OMDS nimmt kein Blatt mehr vor den Mund, wenn es darum geht, alles unterhalb der OM-5 infrage zu stellen

-  Nur geht das Bestreben bei OMDS derzeit dahin Gehäuse zu entwickeln, die oberhalb der OM-1 angesiedelt sind … zudem sich da schon die Frage nach der Verfügbarkeit stellt …

-  als „tragbar“ wahrgenommen.

 

Ich sehe das auch so ähnlich wie Du, habe mal einige Aussagen von Dir herausgegriffen, meine Gedanken dazu:

- mich stört es nicht, wenn sich OMDS künftig auf Natur, Wildlife und Makro konzentriert, ich habe inzwischen auch schon genug Geräte, um für mich (!) Randbereiche wie Porträt, Architektur, Landschaft, Bühne ausreichend abdecken zu können

- ich habe auch nichts gegen eine OM-2, denn das bedeutet nur, dass die OM-1 noch besser wird ( und seien es nur so Kleinigkeiten wie eine Strichmarkierung am Ausschalter, ich betreibe nämlich die OM-1 oft mit abgeschaltetem Kameramonitor und muss daher oft ganz genau hinschauen, ob ich sie auch wirklich ausgemacht habe 😂, da könnte man auch den Energiesparmodus noch weiter verfeinern, damit man Dimm- und Ausschaltzeit des Suchers individueller anpassen kann)

- ich habe gerade mit einem (!) Fotohändler gesprochen über die Situation in der Fotoindustrie allgemein: was ich jetzt nicht gedacht hatte, die Chipkrise („Verfügbarkeit“) hat sich deutlich ausgeweitet, Firmen wie Canon haben jetzt alles zurück gestellt, was unter einer imaginären Grenze von 500 Euro liegt (Objektive und Kameras), man will sich die verfügbaren Chips für die hochpreisigen Modelle aufsparen. FUJI hat weitreichend im aktuellen Sortiment  Sachen auf Eis gelegt, die jetzt schon lieferbar sein müssten, um das Lieferzeitenproblem zu entschärfen usw. Daher denke ich, dass es, sollte bei einem kompakten OMDS-Modell noch mal was kommen, es teuer werden wird (und das nicht deshalb, weil es ein Designermodell wie die PEN werden würde). Wenn da nichts mehr kommt, muss ich in den sauren Apfel beißen und eine EM10MK4 kaufen, auch wenn diese in einigen Punkten zu stark beschnitten wurde. Werbung wird ja derzeit dafür forciert, vielleicht verkauft man das Modell jetzt doch ab und es kommt ja doch noch was, wenigstens mit mehr Freiheit bei der Belegung der Knöpfe und dem neuen Menü …

Ich warte also erst mal ab, von der Größe und vom Preis ist mir der Unterschied bei einer OM5 zu meiner OM1 noch zu gering, um als kompakte Alternative durch zu gehen

bearbeitet von miclindner
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Am 1.7.2023 um 16:24 schrieb tgutgu:

Wer mFT kauft, muss sich halt davon verabschieden, damit KB simulieren zu wollen und zu können.

Volle Zustimmung. Ich wüsste auch gar nicht, warum und wann ich das machen sollte. Mein Schwerpunkt ist die Makrofotografie. Und da brauche ich gerade meine ganze Zeit, um meinen Arbeitsablauf umzustellen, weil ich einen neuen Einstellschlitten habe, der jetzt die Schrittweite beim Stacking von 0,25 mm auf 0,01 mm runter- und dafür die Anforderungen hochschraubt. Solange ich da Strukturen, die nur rund 1 Millimeter messen, relativ groß ins Bild setzen kann und dabei auch noch zufrieden bin, interessiert es mich nicht im Geringsten, ob ich da nun eine KB-Kamera oder „nur“ einen mft-Sensor am anderen Ende sitzen habe.Es muss im Freiland funktionieren, das ist für mich das Entscheidende und nichts Anderes. Derzeit bin ich mit Olympus bzw. OM-System noch hoch zufrieden. Das ist ja auch schon mal was …

bearbeitet von miclindner
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vor 8 Stunden schrieb g-foto.de:

For the past two years, we have focused on the mindset of adventure, as our compact and lightweight camera system can enrich the lives of people who enjoy spending time outdoors, capturing the world around them and sharing their passion with their community..."

Im weiteren Interview wird auch die Frage nach den Vorteilen ggü. KB gestellt. Die Antwort war dort auch nicht, dass wir grosse hervorragende f1.2 Linsen bauen können, die in der Freistellung auf Augenhöhe mit KB sind. Sondern vielmehr der neuen Strategie zu folgen, die Vorteile im Telebereich für Outdoor-Fotografie vervorzuheben.

It's clear that Micro Four Thirds can deliver advantages to photographers shooting genres such as birds, wildlife, macro, nature, etc. We believe that we have a solid position in these market segments and that we must continue to provide value to users who want to enjoy photography with Micro Four Thirds.

 

In diesem Kontext monströse f2.0 Linsen oder weitere f1.2 Linsen als zukünftigen Benefit eines kompakten und leichten Kamera Systems zu sehen, ist aus meiner Sicht eine Fehlinterpretation.

Ich denke, so eindeutig zu interpretieren ist dieses Interview nicht. Bzw. nur, wenn man F2.0 Objektive per se als "monströse Linsen" disqualifiziert. Man kann es aber auch so sehen: In den letzten beiden Jahren hat OMDS seinen Fokus auf Reise- und Abenteuer-Fotografie mit besonders kompakten und leichtgewichtigen Objektiven gelegt. Nun legen sie den Schwerpunkt mehr auf Genres wie Natur, Wildlife, Vögel- und Makrofotografie. Dass man da nicht sehr weit mit Objektiven wie dem 4.0/40-150 kommt wird ihnen wohl klar sein.

Für micht stellt sich bei OM System halt die Frage, ob sie das 150-400 als einmaligen Ausrutscher ansehen, der in ihrem künftigen Portfolio eher stört oder ob sie ihr System auch in dieser Objektivklasse erweitern und vervollständigen. Ich kann zwar auch verstehen, dass viele Nutzer hier im Forum für immer neue Varianten von Objektiven im gleichen Einsatzbereich plädieren, bis die für sie optimale dabei ist, halte aber solch ein Vorgehen bei einer eher kleinen Nutzerbasis und eher geringen Resourcen in der Entwicklung für unglücklich.

Es gibt vermutlich nicht so viele Nutzer des 2.8/40-150, die sich zusätzlich das 4.0/40-150 gekauft haben und nun beide Objektive nutzen. Meist musst wohl die 2.8er Variante gehen als die 4.0er gekauft wurde. Damit gibt es einen Gebrauchtverkauf mehr, an dem OMDS nichts verdient. Besser ist es doch, die Leute dazu zu bekommen, ein weiteres Objektiv zu kaufen, dass die Möglichkeiten erweitert (wenn auch mit dem Manko des höheren Gewichts und der gewachsenen Abmessungen) und das alte Objektiv als kleine und leichte Alternative zu behalten. Und es geht darum, neue Nutzer zu gewinnen, was meist bedeutet, sie von anderen Herstellern abzuwerben. Mit dem 150-400 ist das im Wildlifebereich gelungen und wäre noch erfolgreicher gewesen, wenn das Objektiv besser lieferbar gewesen wäre und wenn es eine adäquate Kamera gegeben hätte. Dabei geht es nicht darum, Kleinbild mit dem mFT-Sensor nachzubauen, sodern eher darum den Unterschied von Kleinbild zu mFT von 2 Blendenstufen auf eine zu reduzieren. Ich denke, das Ziel muss dabei sein, weiterhin gut freihand nutzbare Objektive zu entwickeln und das 150-400 stellt da sicher die obere Grenze dar. Aber eben bis an diese Grenze können imho auch künftige Objektive gehen.

Gruß

Hans

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Am 1.7.2023 um 17:09 schrieb blitz:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/170924/umfrage/interesse-am-fotografieren/

Es gibt außerhalb der Forumsblase praktisch keinen Nachwuchs mehr. In unserer Abteilung arbeiten mehr als 65 Mitarbeiter, einige Vorgesetzte, keiner hat eine Kamera. IPhone soweit das Auge reicht. Unser Fotoclub, vor 66 Jahren gegründet, ist Liquidiert.

Wo soll's den bei mangelndem Interesse herkommen. 

Ich denke schon, dass es einige junge Fotografen/Videografen gibt.

Nur nutzen diese andere Plattformen. 

Gerade das Aufnehmen von eigenen Videos ist heiß begehrt.

Foren nutzen die unter 25-jährigen gar nicht mehr oder nur noch sehr selten.

Auch Foto Gruppen werden gemieden, da der Altersunterschied sehr groß ist und die Themen manchmal ziemlich abschweifen.

Ich selbst würde OM System raten, wie Leica eine Kooperation mit einem Smartphone Hersteller einzugehen, um die Marke zu pushen und weitere Einnahmen generieren zu kõnnen. Apple würde sich hier sicherlich anbieten.

OM System hat tolle, einzigartige Features. Nur muss die Software stärker mit einer KI arbeiten, um mit dem Smartphone-Markt mithalten zu können.

 

Zum Objektiv:

Würde mich sehr freuen, wenn die noch vor dem kommenden Jahr erscheinen und auch verfügbar sein würde. Passt m. M. n. perfekt zur EM1X, die ich nun wieder besitze.

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vor 55 Minuten schrieb Hacon:

Ich denke, so eindeutig zu interpretieren ist dieses Interview nicht. Bzw. nur, wenn man F2.0 Objektive per se als "monströse Linsen" disqualifiziert. Man kann es aber auch so sehen: In den letzten beiden Jahren hat OMDS seinen Fokus auf Reise- und Abenteuer-Fotografie mit besonders kompakten und leichtgewichtigen Objektiven gelegt. Nun legen sie den Schwerpunkt mehr auf Genres wie Natur, Wildlife, Vögel- und Makrofotografie. Dass man da nicht sehr weit mit Objektiven wie dem 4.0/40-150 kommt wird ihnen wohl klar sein.

Für micht stellt sich bei OM System halt die Frage, ob sie das 150-400 als einmaligen Ausrutscher ansehen, der in ihrem künftigen Portfolio eher stört oder ob sie ihr System auch in dieser Objektivklasse erweitern und vervollständigen. Ich kann zwar auch verstehen, dass viele Nutzer hier im Forum für immer neue Varianten von Objektiven im gleichen Einsatzbereich plädieren, bis die für sie optimale dabei ist, halte aber solch ein Vorgehen bei einer eher kleinen Nutzerbasis und eher geringen Resourcen in der Entwicklung für unglücklich.

Es gibt vermutlich nicht so viele Nutzer des 2.8/40-150, die sich zusätzlich das 4.0/40-150 gekauft haben und nun beide Objektive nutzen. Meist musst wohl die 2.8er Variante gehen als die 4.0er gekauft wurde. Damit gibt es einen Gebrauchtverkauf mehr, an dem OMDS nichts verdient. Besser ist es doch, die Leute dazu zu bekommen, ein weiteres Objektiv zu kaufen, dass die Möglichkeiten erweitert (wenn auch mit dem Manko des höheren Gewichts und der gewachsenen Abmessungen) und das alte Objektiv als kleine und leichte Alternative zu behalten. Und es geht darum, neue Nutzer zu gewinnen, was meist bedeutet, sie von anderen Herstellern abzuwerben. Mit dem 150-400 ist das im Wildlifebereich gelungen und wäre noch erfolgreicher gewesen, wenn das Objektiv besser lieferbar gewesen wäre und wenn es eine adäquate Kamera gegeben hätte. Dabei geht es nicht darum, Kleinbild mit dem mFT-Sensor nachzubauen, sodern eher darum den Unterschied von Kleinbild zu mFT von 2 Blendenstufen auf eine zu reduzieren. Ich denke, das Ziel muss dabei sein, weiterhin gut freihand nutzbare Objektive zu entwickeln und das 150-400 stellt da sicher die obere Grenze dar. Aber eben bis an diese Grenze können imho auch künftige Objektive gehen.

Gruß

Hans

Der Vorteil des O 150-400mm ist es gerade, dass es *nicht* anstrebt, sich bzgl. „Äquivalenz“ KB zu nähern. Es verfolgt klar das Ziel im Vergleich kompakt zu bleiben und preislich deutlich unter den KB Mitbewerbern zu sein.

Ein f2.0 Telezoom im klassischen Bildwinkelbereich eines f 2.8/70-200mm Zooms müsste mMn. dessen Größe und Gewicht nicht überschreiten und preislich eher noch darunter bleiben. Sonst wird das „Original“ gekauft.

Das O 2.8/40-150mm verfolgt mMn. die gleiche Strategie wie das O 150-400mm. Es ist funktional ein Pendant zu den KB Klassikern, bleibt bei der gleichen Anfangsöffnung, liegt bzgl. Größe und Gewicht nicht darüber und schafft noch dazu einen größeren Bildwinkelbereich. Dazu ist es deutlich preiswerter. Das ist mMn. ein mögliches Erfolgsrezept. Ein 2.8/50-200mm würde auf derselben Linie wandeln. Das 4/50-250mm wäre ggf. ein hochwertiges Zoom, dass vermutlich viel kompakter sein würde als das RF 100-500mm und zugleich lichtstärker.

mFT hat sich mMn. preislich, bzgl. Kompaktheit, Abbildungsleistung und tw. erweiterte Bildwinkelbereiche ohne Qualitätseinbußen Alleinstellungsmerkmale für sein Portfolio erarbeitet, die auch sehr geschätzt werden. Das Markenrenomee von Canon, Nikon und seit ein paar Jahren auch Sony lässt sich damit nicht ausgleichen. Das funktioniert aber auch mit f2.0 Telezooms nicht.

bearbeitet von tgutgu
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vor 2 Stunden schrieb Hacon:

… Natur, Wildlife, Vögel- und Makrofotografie. Dass man da nicht sehr weit mit Objektiven wie dem 4.0/40-150 kommt wird ihnen wohl klar sein …

Für micht stellt sich bei OM System halt die Frage, ob sie das 150-400 als einmaligen Ausrutscher ansehen, der in ihrem künftigen Portfolio eher stört

… immer neue Varianten von Objektiven im gleichen Einsatzbereich plädieren, bis die für sie optimale dabei ist, halte aber solch ein Vorgehen bei einer eher kleinen Nutzerbasis und eher geringen Resourcen in der Entwicklung für unglücklich.

… Es gibt vermutlich nicht so viele Nutzer des 2.8/40-150, die sich zusätzlich das 4.0/40-150 gekauft haben und nun beide Objektive nutzen. Meist musst wohl die 2.8er Variante gehen als die 4.0er gekauft wurde.

1  glaube ich auch, da wird noch was kommen

2. bei dem Objektiv ist eher das Problem, dass man es nicht annähernd in Stückzahlen produzieren kann, wie es nachgefragt wird (das gilt aber inzwischen leider auch für andere Linsen), das Problem sollte man lieber nicht wiederholen - ein Grund, warum Canon derzeit alles unter 500 Euro auf Eis legt (zu wenig Chips)

3.  gut, schwierig für ein kleineres Unternehmen gemessen an Nikon und Canon, das muss der Investor dann entscheiden - dennoch gut, dass man die Wahl hat

4.  Das weiß ich nicht, das 4.0er ist wahrscheinlich auch wegen des Preises nicht wenig verkauft worden (ich habe auch beide so wie ich im Keller auch verschiedene Werkzeuge für den gleichen Zweck habe) - der Markt scheint mir jetzt aber nicht gerade mit 2.8/40-150ern überschwemmt worden zu sein, das könnte passieren, wenn der Nachfolger nicht sehr viel teurer wird, wovon ich nicht ausgehe, ich rechne mit einer UVP um die 1999 Euro (man schaue sich mal die Mitbewerber an, zusätzlich mehr Brennweite mit Konvertertauglichkeit und wahrscheinlich einem IS)

bearbeitet von miclindner
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vor 56 Minuten schrieb tgutgu:

Der Vorteil des O 150-400mm ist es gerade, dass es *nicht* anstrebt, sich bzgl. „Äquivalenz“ KB zu nähern. Es verfolgt klar das Ziel im Vergleich kompakt zu bleiben und preislich deutlich unter den KB Mitbewerbern zu sein.

Ein f2.0 Telezoom im klassischen Bildwinkelbereich eines f 2.8/70-200mm Zooms müsste mMn. dessen Größe und Gewicht nicht überschreiten und preislich eher noch darunter bleiben. Sonst wird das „Original“ gekauft.

Das O 2.8/40-150mm verfolgt mMn. die gleiche Strategie wie das O 150-400mm. Es ist funktional ein Pendant zu den KB Klassikern, bleibt bei der gleichen Anfangsöffnung, liegt bzgl. Größe und Gewicht nicht darüber und schafft noch dazu einen größeren Bildwinkelbereich. Dazu ist es deutlich preiswerter. Das ist mMn. ein mögliches Erfolgsrezept. Ein 2.8/50-200mm würde auf derselben Linie wandeln. Das 4/50-250mm wäre ggf. ein hochwertiges Zoom, dass vermutlich viel kompakter sein würde als das RF 100-500mm und zugleich lichtstärker.

Ich glaube, du würfelst da gerade zu viele Dinge durcheinander, um deine Argumentation stimmig zu machen. Ich versuche mal zu ordnen.

1. Das 150-400 strebt mit an, sich der "Äquivalenz" KB zu nähern. Es soll preislich unter den Mitbewerbern bleiben und dabei kompakt bleiben. Klingt plausibel, aber wenn man das Ganze von der Bildanmutung sieht (und nein, ich will hier wirklich keine neue Äquivalenzdiskussion aufmachen), dann entspricht das Objektiv einem KB 9,0/ 300-800. Das gibt es so nicht für KB, am nächsten kommt ihm das Sony 5,6-6,3/200-600, das mit Konverter zu einem 8,0-9,0/280-840 wird. Aber eben nur mit dem Konverter, der zu Einbußen bei der Bildqualität führt. Außerdem ist es schwierig, die Kombi weiter zu verlängern. Diese Kombi ist etwas größer und schwerer, als das Oly, aber dafür wesentlich preisgünstiger. Insofern: Der Vorteil des 150-400 ist hauptsächlich, dass KB hier nichts Vergleichbares anzubieten hat.

2. Ein f2.0 Telezoom im klassischen Bildwinkelbereich eines f 2.8/70-200mm Zooms müsste mMn. dessen Größe und Gewicht nicht überschreiten und preislich eher noch darunter bleiben. Sonst wird das „Original“ gekauft. Es gab ja für FT das 2.0/35-100, dass ähnlich groß war, wie ein 2,8/70-200 für KB und auch im selben Preissegment lag. Tolles Objektiv, nur entsricht es von der Bildanmutung einem 4.0/70-200 in der KB-Welt. Und das ist eben deutlich kleiner, leichter (in etwas so, wie das 2,8/40-150) und günstiger. Ein neues 2,0/35-100 müsste also eher in dessen Abmessungen bleiben und um 1.000 € kosten. Das dürfte schwer zu realisieren sein. OMDS muss also wohl andere Wege gehen.

3. Das 2.8/ 40-150 stellt ein mögliches Erfolgsrezept für künftige Objektive dar, da es bei gleicher Anfangsöffnung kompakt bleibt und sogar noch einen größeren Bildwinkelbereich abdeckt. Ja, es hat auch die Lichtstärke F2,8. Und ja, es deckt mit umgerechnet 80-300mm auch einen größeren Bildwinkelbereich ab, als ein 70-200. Bleibt aber wieder die Bildanmutung und da entspricht es einem 5,6/80-300. Diese Objektivklasse gibt es durchaus, es sind die 4,0-5,6/70-300 Objektive. Sie sind qualitativ und preislich allerdings unterhalb des Oly-Objektivs angesiedelt, in Größe und Gewicht entsprechen sie ihm jedoch. Was Olympus hier also gemacht hat: Sie haben in einem üblichen Segment der gehobenen Amateur-Objektive ein professionelleres entwickelt, was mit besserer Bildqualität aber vorallem mit besserer Abdichtung und schnellerem AF punktet. 

4. Ein 2.8/50-200 für mFT würde auf der gleichen Linie wandeln, wie das 2.8/40-150. Ich denke, das würde es insofern, als dass es bei mFT eine ähnliche Käuferschicht anspricht, was ich für problematisch halte. Das Objektiv würde in der Bildanmutung einem 5,6/100-400 in der KB-Welt entsprechen, in Größe und Gewicht aber einem KB 2,8/50 (70)-200. Direkt vergleichbare KB-Objektive gibt es hier nicht, die ähnlichsten sind am langen Ende 1/3 Blenden lichtschwächer. Aber natürlich gäbe es einen Markt für solch ein OM System Objektiv. Es müsste dazu nur das 2.8/40-150 entweder kannibalisieren oder gar ersetzen, denn wesentlich teurer als dieses dürfte es nicht werden, um noch mit den KB 100-400ern der KB-Welt konkurrieren zu können. Schaut man sich aber die neueren KB 2,8/70-200 an, dann wird das schwierig, mit einer geringeren Stückzahl diese preislich zu unterbieten. Ein Ausweg könnte es sein, wenn OMDS den Weg von Nikon geht und sich das hervorragende Tamron 2,8/70-180 als OM System Version bauen lässt. Nur ist dieses Objektiv dann wirklich viel zu nah am 2,8/40-150 und müsste es schon ersetzen.

5. Das 4/50-250mm wäre ggf. ein hochwertiges Zoom, dass vermutlich viel kompakter sein würde als das RF 100-500mm und zugleich lichtstärker. Da kann ich nicht mitgehen. Die Bildanmutung entspricht einem KB 8,0/100-500 und liegt damit doch sehr nah am Canon RF 4,0-7,1/100-500. Damit kann es wohl etwas kompakter sein, als dieses, wenn man es auch als Luftpumpenzoom baut (was ich nicht hoffe), denn die Frontlinse kann etwas kleiner sein (Eingangspupille 70,4mm zu 62,5mm). Und das Canon hat ja - wegen der Kompaktheit - den großen Nachteil, dass ein Konverter erst ab 300mm Brennweite nutzbar ist. Solche Einschränkungen kann man sich bei OM System hoffentlich nicht vorstellen.

Natürlich hat meine Argumentation über die Bildanmutung den Nachteil, dass die höhere Lichtstärke der OM System Objektive nicht genügend gewürdigt wird. Und die spielt ja auch eine Rolle. In den Zeiten von AI Entrauschung aber eine immer geringere. Und AI Bokeh gibt es halt noch nicht in ausreichnder Qualität.

Gruß

Hans

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vor einer Stunde schrieb Hacon:

Ich glaube, du würfelst da gerade zu viele Dinge durcheinander, um deine Argumentation stimmig zu machen. Ich versuche mal zu ordnen.

1. Das 150-400 strebt mit an, sich der "Äquivalenz" KB zu nähern. Es soll preislich unter den Mitbewerbern bleiben und dabei kompakt bleiben. Klingt plausibel, aber wenn man das Ganze von der Bildanmutung sieht (und nein, ich will hier wirklich keine neue Äquivalenzdiskussion aufmachen), dann entspricht das Objektiv einem KB 9,0/ 300-800. Das gibt es so nicht für KB, am nächsten kommt ihm das Sony 5,6-6,3/200-600, das mit Konverter zu einem 8,0-9,0/280-840 wird. Aber eben nur mit dem Konverter, der zu Einbußen bei der Bildqualität führt. Außerdem ist es schwierig, die Kombi weiter zu verlängern. Diese Kombi ist etwas größer und schwerer, als das Oly, aber dafür wesentlich preisgünstiger. Insofern: Der Vorteil des 150-400 ist hauptsächlich, dass KB hier nichts Vergleichbares anzubieten hat.

2. Ein f2.0 Telezoom im klassischen Bildwinkelbereich eines f 2.8/70-200mm Zooms müsste mMn. dessen Größe und Gewicht nicht überschreiten und preislich eher noch darunter bleiben. Sonst wird das „Original“ gekauft. Es gab ja für FT das 2.0/35-100, dass ähnlich groß war, wie ein 2,8/70-200 für KB und auch im selben Preissegment lag. Tolles Objektiv, nur entsricht es von der Bildanmutung einem 4.0/70-200 in der KB-Welt. Und das ist eben deutlich kleiner, leichter (in etwas so, wie das 2,8/40-150) und günstiger. Ein neues 2,0/35-100 müsste also eher in dessen Abmessungen bleiben und um 1.000 € kosten. Das dürfte schwer zu realisieren sein. OMDS muss also wohl andere Wege gehen.

3. Das 2.8/ 40-150 stellt ein mögliches Erfolgsrezept für künftige Objektive dar, da es bei gleicher Anfangsöffnung kompakt bleibt und sogar noch einen größeren Bildwinkelbereich abdeckt. Ja, es hat auch die Lichtstärke F2,8. Und ja, es deckt mit umgerechnet 80-300mm auch einen größeren Bildwinkelbereich ab, als ein 70-200. Bleibt aber wieder die Bildanmutung und da entspricht es einem 5,6/80-300. Diese Objektivklasse gibt es durchaus, es sind die 4,0-5,6/70-300 Objektive. Sie sind qualitativ und preislich allerdings unterhalb des Oly-Objektivs angesiedelt, in Größe und Gewicht entsprechen sie ihm jedoch. Was Olympus hier also gemacht hat: Sie haben in einem üblichen Segment der gehobenen Amateur-Objektive ein professionelleres entwickelt, was mit besserer Bildqualität aber vorallem mit besserer Abdichtung und schnellerem AF punktet. 

4. Ein 2.8/50-200 für mFT würde auf der gleichen Linie wandeln, wie das 2.8/40-150. Ich denke, das würde es insofern, als dass es bei mFT eine ähnliche Käuferschicht anspricht, was ich für problematisch halte. Das Objektiv würde in der Bildanmutung einem 5,6/100-400 in der KB-Welt entsprechen, in Größe und Gewicht aber einem KB 2,8/50 (70)-200. Direkt vergleichbare KB-Objektive gibt es hier nicht, die ähnlichsten sind am langen Ende 1/3 Blenden lichtschwächer. Aber natürlich gäbe es einen Markt für solch ein OM System Objektiv. Es müsste dazu nur das 2.8/40-150 entweder kannibalisieren oder gar ersetzen, denn wesentlich teurer als dieses dürfte es nicht werden, um noch mit den KB 100-400ern der KB-Welt konkurrieren zu können. Schaut man sich aber die neueren KB 2,8/70-200 an, dann wird das schwierig, mit einer geringeren Stückzahl diese preislich zu unterbieten. Ein Ausweg könnte es sein, wenn OMDS den Weg von Nikon geht und sich das hervorragende Tamron 2,8/70-180 als OM System Version bauen lässt. Nur ist dieses Objektiv dann wirklich viel zu nah am 2,8/40-150 und müsste es schon ersetzen.

5. Das 4/50-250mm wäre ggf. ein hochwertiges Zoom, dass vermutlich viel kompakter sein würde als das RF 100-500mm und zugleich lichtstärker. Da kann ich nicht mitgehen. Die Bildanmutung entspricht einem KB 8,0/100-500 und liegt damit doch sehr nah am Canon RF 4,0-7,1/100-500. Damit kann es wohl etwas kompakter sein, als dieses, wenn man es auch als Luftpumpenzoom baut (was ich nicht hoffe), denn die Frontlinse kann etwas kleiner sein (Eingangspupille 70,4mm zu 62,5mm). Und das Canon hat ja - wegen der Kompaktheit - den großen Nachteil, dass ein Konverter erst ab 300mm Brennweite nutzbar ist. Solche Einschränkungen kann man sich bei OM System hoffentlich nicht vorstellen.

Natürlich hat meine Argumentation über die Bildanmutung den Nachteil, dass die höhere Lichtstärke der OM System Objektive nicht genügend gewürdigt wird. Und die spielt ja auch eine Rolle. In den Zeiten von AI Entrauschung aber eine immer geringere. Und AI Bokeh gibt es halt noch nicht in ausreichnder Qualität.

Gruß

Hans


Warum soll das 150-400 ein F9 sein? Nur wegen DOF und ISO Umrechnung?  Was ist denn  mit Af Speed ? Niedrige ISO usw….

Was bringt mir KB wenn ich alle Theoretischen Vorteile opfern muss….  Da hapert es doch. Ich nehme ein System. Und da hilft mir keine KB DOF ISO Umrechnung well wenn ich KB haben will dann will ich die Vorteile trotz der Nachteile….

B

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