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Adapter für Teleskop Omegon CEM25P


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Omegon Teleskop Pro Astrograph 154/600 CEM25P
Welche Adapter benötige ich für obiges Teleskop (OM-D)?  Benötige ich sonst noch etwas? Das wäre mein Einstieg in die Astrofotografie.

bearbeitet von satmax
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Du brauchst einen T2-Adapter für mFT, sowie einen 1,25" auf T2, bzw 2" auf T2 Rüssel. Aber ganz ehrlich, für den Anfang würde ich die Kamera mit Superweitwinkelobjektiv auf das Teleskop schrauben. Da hast Du mehr Erfolgserlebnisse.

lg uncas

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Die CEM-25P ist schon eine potente Nachführung für das Teleskop 😉 Allerdings kann man gerade mit der auch einiges falsch machen, wenn man noch keine Erfahrungen mit entsprechenden Montierungen hat. Ich würde für die ersten Gehversuche in der Astrophotographie einen anderen Weg gehen, eine typische Photomontierung holen und zunächst mit Kamera und Teleobjektiv (Superweitwinkel finde ich eher unpassend) eben diese Erfahrungen sammeln. Selbst wenn später dann doch etwas größeres ins Haus kommt erfüllt die kleinere und leichtere Photomontierung noch ihren Zweck, etwa auf Reisen oder für ein zweites Motiv in der Beobachtungsnacht.

Falls es doch das Teleskop werden soll, reichen wie von Uncas beschrieben der Adapter µFT auf T2 und T2 auf 2 Zoll (oder direkt µFT auf 2 Zoll, falls sich da was finden sollte). Ich würde mir allerdings auf jeden Fall noch einen Adapter holen, um die Kamera direkt auf die Montierung zu schnallen und zumindest damit dann anfangen. 

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vor 9 Stunden schrieb Helios:

Die CEM-25P ist schon eine potente Nachführung für das Teleskop 😉 Allerdings kann man gerade mit der auch einiges falsch machen, wenn man noch keine Erfahrungen mit entsprechenden Montierungen hat. Ich würde für die ersten Gehversuche in der Astrophotographie einen anderen Weg gehen, eine typische Photomontierung holen und zunächst mit Kamera und Teleobjektiv (Superweitwinkel finde ich eher unpassend) eben diese Erfahrungen sammeln. Selbst wenn später dann doch etwas größeres ins Haus kommt erfüllt die kleinere und leichtere Photomontierung noch ihren Zweck, etwa auf Reisen oder für ein zweites Motiv in der Beobachtungsnacht.

Falls es doch das Teleskop werden soll, reichen wie von Uncas beschrieben der Adapter µFT auf T2 und T2 auf 2 Zoll (oder direkt µFT auf 2 Zoll, falls sich da was finden sollte). Ich würde mir allerdings auf jeden Fall noch einen Adapter holen, um die Kamera direkt auf die Montierung zu schnallen und zumindest damit dann anfangen. 

OK, werde mich wohl überzeugen lassem, Danke an alle für die Tipps! Was wäre da eine typische Photomontierung? Was wäre da zu empfehlen?

 

So in etwa: https://www.amazon.de/Skywatcher-Star-Adventurer-Reisemontierung-Kamerahalterung/dp/B00LO7QCBY/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=fotomontierung&qid=1586454436&sr=8-2

bearbeitet von satmax
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@satmax

Eine Reisemontierung mit Nachführung ist diese hier, der Clou, sie braucht keine Stromversorgung:

https://www.astroshop.de/fotomontierungen/omegon-montierung-mini-track-lx2/p,55040

Ich weiß nicht, was bei Dir schon an Ausrüstung vorhanden ist, hier als Set

https://www.astroshop.de/fotomontierungen/omegon-montierung-mini-track-lx2-ns-set/p,60258

Gruß,

Uli

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Die Werte schaun ordentlich aus......  Der OAZ scheint auch gut zu sein.

Da hätte ich etwas dazu gefunden, aber nur überflogen.

https://sternenhimmel-fotografieren.de/ioptron-cem25-p-und-omegon-astrograph-154600-test-und-erfahrungsbericht/

Was mir sofort bei den Sternen aufgefallen ist (aber nur weil ich weiß wo ich hinschaun muß), die hellen sind nicht ganz so gut. Liegt wohl an den Halteklammern des Spiegles, oder an mangelnder Schwärzung der Ränder... kann vieles sein.
Da das Thema seit ein paar Monaten aufgekommen ist und es seit ein paar Tagen eine Kaufbare Lösung gibt:

https://teleskop-austria.at/Blende150#m

Da siehst Du wie klein Sterne sein können.  Ob soetwas da passt, glaub ich nicht. Aber man kann sich's ja selbst 3D Drucken oder zumindest mal Schwärzen.
Aber das wird Dir anfangs nicht auffallen.

Der Spiegel ist wie befürchtet aus PK7 Glas. Das ist so gut wie nie in der Richtigen Form und arbeitet sehr stark bei Temperaturschwankungen. Du wirst also laufend nachjustieren müssen. Gerade bei so lichtstarkem Gerät sehr sehr nervig. Da würde ich die Finger davon lassen. Auch mit GoTo findet man so manches Objekt nicht ganz einfach ..und wenn Du zum Scharfstellen jedes mal zu einem hellen Stern fahren musst.... verbringst Du mehr Zeit mit diesem Kram, als zu belichten.

Notwenig ist auch ein Komakorrektor  - am besten den APU (https://teleskop-austria.at/KomakorrF4#m )

Es ist sicher geeignet um gleich mal Bilder vom Mond zu machen. Auch die Planeten sind ansatzweise noch möglich.....

Für alles andere brauchst Du Guiding.......

Wenn Du gut einnordest wirst du mit Abstrichen maximal so um die 1-1,5  Minute Belichten können.  Das ist für DeepSky zu kurz. (Außer Orion oder Andromeda)
Ich habe ein ähnliches Teleskop - das einem 200/800 SkyWatcher Quattro entspricht. (F/4)

Was du auch brauchst: Du muß es kolimieren, dazu brauchst Du eine entsprechnder Okular oder am besten Laser. (ca 100,-)

Dennoch viel Spaß

Siegfried





 

bearbeitet von iamsiggi
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vor 12 Stunden schrieb iamsiggi:

Ja, danke. Den Bericht kannte ich und bin erst dadurch auf dieses Produkt aufmerksam geworden. Ich versuche mich gerade etwas einzlesen aber die Materie ist viel komplizierter als ich ursprünglich dachte. Im Moment sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Diese vielen Fachbegriffe können einen schon stark verwirren... Im Moment habe ich mehr Fragen wie Antworten gefunden... Mein PC Wissen ist gut, Fotografie mittelmässig, Astronomie gleich null...

 

vor 12 Stunden schrieb iamsiggi:

Der Spiegel ist wie befürchtet aus PK7 Glas. Das ist so gut wie nie in der Richtigen Form und arbeitet sehr stark bei Temperaturschwankungen. Du wirst also laufend nachjustieren müssen. Gerade bei so lichtstarkem Gerät sehr sehr nervig. Da würde ich die Finger davon lassen. Auch mit GoTo findet man so manches Objekt nicht ganz einfach ..und wenn Du zum Scharfstellen jedes mal zu einem hellen Stern fahren musst.... verbringst Du mehr Zeit mit diesem Kram, als zu belichten.

Was gäbe es für vernünftigen Alternativen?

 

Gruß
Markus

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Hallo Markus,

ich habe mich damals im Astrotreff angemeldet und immer wohl gefühlt.

Da eine große Zahl von Leuten dort Fotografie betreibt, bleibt eigentlich keine Frage offen:

http://www.astrotreff.de

Insbesondere in diesem Unterforum wird einem super geholfen:

http://www.astrotreff.de/default.asp?CAT_ID=10

Gruß,

Uli

 

bearbeitet von polycom
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vor 3 Stunden schrieb satmax:

 

Ja, danke. Den Bericht kannte ich und bin erst dadurch auf dieses Produkt aufmerksam geworden. Ich versuche mich gerade etwas einzlesen aber die Materie ist viel komplizierter als ich ursprünglich dachte. Im Moment sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Diese vielen Fachbegriffe können einen schon stark verwirren... Im Moment habe ich mehr Fragen wie Antworten gefunden...

Hallo Markus,

Wenn du das erkannt hast, bist Du bereits richtig unterwegs:

Gibt dir das mal:
http://www.scottys-universe.de/berichte.htm

Nimm Dir wirklich Zeit, bei mir hat es bis beim immer wieder mal "gustieren" viele Monate gedauert...
Aber ich hab das Glück letztlich auf genau das Gerät zu stoßen dass zu mir passt... und erkannte dann was ich mir ersparte, dass sich keinen Kompromiss in Sachen Montierung eingegangen bin:

http://www.austrianaviationart.org/cms/category/astronomy/telescope/

Ich darf Dir zum "Durchgraben" unser kleines Forum empfehlen: https://www.astronomieforum.at/  (wobei da auch viele  im Astroforum  sind ...wenngleich so manche Forum in D "zensuriert" wird.) Da ist ein Großteil meiner Weisheiten her, aber ich kenne eine großen teil der Leute persönlich und man trifft sich ab und an, und bei diesen Gesprächen kann man wirklich vieles lernen. 😉 

Empfehlen: Die Montierung die bei Deinem Set dabei war war gut, da kann man von der Beschreibung her nicht mekkern. Die Tragkraft ist aber immer ein Punkt, der maßlos übertrieben wird,.... Fotografisch kannst du da gleich mal um 50% reduzieren, vor allem sobald Du was längeres (Hebel bei Wind etc ) drauf hast.
Da würde ich als Minimum eine Montierung der Klasse EQ5 sehen, besser EQ6... und die Pro haben einen Riemenantrieb.... Meine AZ.EQ6 GT stellt dann das Maximum dar was man noch etwas tragen kann .....
Teleskop mäßig:

Ein Einstieg in die Welt des APO  kostet so um die 500-700 Euro und da der Lacerta APO 432/72. Wenn dir diese Art von Bilddarstellung liegt. Hat F/6
Da gibt es ähnliche die etwas günstiger sind TS, SkyWatcher, aber auch nicht ganz so gut, wobei natürlich das der Einstieg ist, denn nach oben Bildet ein SkyWatcher Esprit natürlch ganz andere Leistungen, die man aber auch erkämpfen muss. Wobei mit uns der kleine Sensor zu Gute kommt..... Da würde dann ein passender Flattener/Reducer auch super harmonieren. Aber da reden wir dann eben nicht mehr über 700-1000 Euro sondern 1500-2000 Euro in der Welt der kurzen APO's

Darüber gibt es dann eben dann die Newton Systeme, die einfach unheimlich viel Licht für wenig Geld bringen.
Vom Einstieg eines Skywatchers 650/150 oder F/5 Systeme bis zu den heikleren F/4 Systemen wie sie ein SkyWatcher Quattro darstellt. Der noch in Kohlefaser und ein besserer OAZ und man ist dann eben bei meinem System - der gepimpte SkyWatcher Quattro.
800mm reichen weil unser Sensor klein ist.... Alles was größer wird, stellt auch stark steigende Anforderung bei fast allen Dingen...
Teleskope sind meist eine Baustelle, Spiegelsystem noch viel viel mehr...... APO, wenn sie gut geprüft sind weniger, außer ein dejustierter APO ...und den bringt man selbst nicht hin....bezw: Es wird eine lange Lernphase nötig sein um sich das anzueignen.
Fehler sind beim Spiegel (da ist vieles möglich) den Problemen von Reflexionen an allen Stellen möglich und einem nicht feinfühligen AOZ etc zu suchen.
Spiegelmaterial sollte mindestens ein Pyrex sein, besser natürlich Quarz, aber in der Preisklasse nicht möglich....
Da stellt einfach die Synta Gruppe (Skywatcher, Celestron und Astro) wirklich gute Spiegel von der Stange her.

Letztlich sind es ein paar Eckpunkte um die sich alles dreht und Du Deine Antwort finden mußt:

APO kann man praktisch nicht justieren Newton muß und kann man! Aber das ist schnell erledigt!
Ein schnelles System (F4) ist da sehr empfindlich, ermöglicht es aber beim Belichten mMn bei 4 Minuten zu bleiben.
Bei Temperaturänderung muß man immer wieder neu Scharfstellen, außer ein gute AOZ, Kohlefasertubus und das richtige Spiegelmaterial - also Pyrex oder Quarz
Und Farbrein (also keine Aufspaltung der Farben weshalb es ja APO Systeme gibt, die das mindern sollen) ist nur ein Spiegelteleskop.
Für alle diese Bauarten brauchst Du einen Komakorrektor. Der muß aber genau zum Teleskop passen und ist einfach teuer!
Für Deep Sky brauchst Du Guiding, weil Du im Minuten Bereich arbeitest pro Bild. Man kann aber auch jede Mal eine Stunde? zubringen, seine (wirklich gute) Montierung genau genug einzunorden.
Ein noch so gutes Gerät wird ohne zuverlässige Montierung einfach nicht funktionieren, daher ist die Montierung der teuerste Teil, und den wollte ich auch nich zwei mal kaufen...

Siegfried

bearbeitet von iamsiggi
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vor 22 Stunden schrieb satmax:

Im Moment sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Diese vielen Fachbegriffe können einen schon stark verwirren... Im Moment habe ich mehr Fragen wie Antworten gefunden... Mein PC Wissen ist gut, Fotografie mittelmässig, Astronomie gleich null...

Das ist völlig normal und ging vermutlich den meisten so. Auch der Gedanke Photographie plus Astronomie gleich Astrophotographie geht so nicht auf, das ist schon ein ganz eigenes Themengebiet, und man kann vorhandenes Wissen nur bedingt übertragen. Wenn du am PC Fit bist ist es zumindest deutlich einfacher, weil die Astrophotographie für gute Ergebnisse viel mehr Nacharbeit bedingt als die normale Photographie, bei der man ja inzwischen auch aus der Kamera schon ziemlich gute Ergebnisse erzielen kann. Aber gerade weil das ganze sehr komplex ist würde ich niemandem empfehlen, direkt gleich in die Vollen zu gehen, weil du gleich mehrere Baustellen parallel aufmachst.

Mit einer kleinen Photomontierung (auf einem stabilen Stativ), deiner Kamera und einem passenden Objektiv kannst du dich mit der Funktionsweise einer Montierung vertraut machen, die Einnordung eben jener üben, die Arbeitsabläufe verinnerlichen und dich in die Nachbearbeitung der Bilder einarbeiten, während das ganze noch recht tolerant bei Fehlern ist. Auch wichtig ist, den zeitlichen Aufwand und die Bedingungen kennen zu lernen, denn mal eben macht man selten gute Astroaufnahmen. Wenn du damit an deine Grenzen stößt hast du schon sehr viel wichtiges Grundwissen für den nächsten Schritt und kannst dich mit den unterschiedlichen Teleskoptypen, der jeweiligen Justierung, dem Guiding, Filtern und ähnlichem beschäftigen.

Der von dir verlinkte Star Adventurer gehört schon zu den besseren Photomontierungen, hat eine gute Genauigkeit und liefert dir viel Spielraum, um auch mit längeren Brennweiten gute Ergebnisse zu erzielen. Ich nutze ihn selbst seit etlichen Jahren, und aufgrund seiner kompakten Größe ist er bis heute häufig als "Zweitmontierung" mit dabei. Alternativen gibt es natürlich auch einige, ein Astrokollege ist beispielsweise mit dem iOptron SkyTracker ähnlich zufrieden wie ich mit dem Star Adventurer. 

Natürlich kannst du auch direkt mit dem von dir eingangs erwähnten Teleskop starten, das ist nicht einmal eine schlechte Wahl (gerade auch die Montierung ist gut). Aber du wirst dann gleichzeitig an mehreren "Fronten" Erfahrungen sammeln müssen, das geht Erfahrungsgemäß bei vielen schief und am Ende fehlt dann gänzlich die Lust am Hobby. Du selbst kennst dich am besten und musst beurteilen, welchen Weg du gehen willst. 🙂

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