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Die OM System Community

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vor 2 Stunden schrieb alouette:

Objektive kann man immer leichter und kürzer machen. Nicht zuletzt auch, weil immer mehr digital optimiert wird. Das alleine genügt aber nicht, dass ich mir ein teures Objektiv kaufen würde. Ich liebäugle ja seit längerem mit dem 150-400/4.5, obschon es mir unten rum zu lichtschwach ist. Ich habe vorgestern und gestern versucht Schwalben im Flug aufzunehmen. Von mehren Hundert Aufnahmen waren 2 scharf. Bei unzähligen war komplett fehlfokussiert. Solange man stundenlang üben muss, um Vögel im Flug scharf ablichten zu können, solange gibt es auch Verbesserungspotential beim Autofokus auf bewegte Motive. Scharfe Schwalben im Flug sollten nicht nur Experten vorbehalten sein. Und auch die Vogelerkennung, insbesondere bei wenig Licht und bei sitzenden Vögel, ist noch nicht da, wo ich sie gerne hätte. Die Augenerkennung, und dass dann auch effektiv auf die Augen scharf gestellt wird (damit meine ich nicht nur Vögel) kann wahrscheinlich auch nie gut genug sein. Die Auslesegeschwindigkeit des Sensors ist inzwischen recht kurz, aber eben doch noch zu weit von einem globalen Shutter. Der H)HiRes-Modus ist fast ausschliesslich auf statische Motive beschränkt. Und die Auflösung ist nicht, was sie vorgibt zu sein (im Vergleich z.B. zu Sensoren mit entsprechenden Sensoren). Dass die Abbildungsqualität weiter zunehmen wird, ist anzunehmen, aber doch eher in sehr kleinen Schritten. Es wird bestimmt immer wieder eine neue Sensortechnologie geben. Sony verbaut im Xperia 1 V erstmals die im 2021 entwickelte 2-Layer Transistor Pixel stacked CMOS image sensor Technologie in ein Serie-Gerät. Von der zukünftigen Computional Photography darf man wesentlich mehr erwarten (natürlich KI-basiert). Ich wünsche mir da z.B. eine besserer Freistellung des Motivs durch die Simulation einer grösseren Blende, als effektiv verwendet. Postfokus wäre auch noch ein Thema. Auch bei der Hardware darf man noch einiges Verbessern. Der EVF ist inzwischen recht gut, aber eben immer noch nicht wie ein optischer. Und dass der bewegliche Sensor als StarTracker dienen kann, ist seit langem bekannt.

Besser geht immer (AF, Rauschverhalten, Auslesegeschwindigkeit,…) und es wird ja auch ständig verbessert. Ja, f/4,5 bei 150mm ist nicht optimal (da gibt es andere Objektive), aber bei 400mm passt es. Glaube mir, ich habe mich lange gegen diese Optik gewährt, das war verlorene Zeit 🙂 . Aber die BWL (big white lens) ist wirklich - mir zumindest - jeden Eurocent wert.

Mir geht es aber auch so wie zB @lionfight: Wenn Vögel, Libellen oder Schmetterling im Flug ohne Übung jeder kann, dann verliert es seinen Reiz. 

Es stimmt, das Pentax-Feature mit dem Star-Tracker hätte ich auch gerne. Erfordert aber GPS, sonst weiß ja, die Kamera nicht wie es die Erdrotation berücksichtigen soll. Also abgesehn vom Pentax-Patent eher eine Lösung für eine OM1 Mark2 oder man füttert die Info per App?

Die aktuell beste Olympus-Optik für „im Flug“ ist das 40-150/2.8. Sollte das (wenn es denn kommt) 50-200/2.8 noch AF-schneller sein als das 40-150/2.8 und nicht viel massenträger, dann wäre mir der Preis fast egal. Ich würde kaufen. 

 

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vor 11 Minuten schrieb alouette:

Das mag auf den 1. Blick für viele ziemlich Gentleman-like wirken. Für nicht wenige ist das Fotografieren von Vögel im Flug eine Art sportliche Herausforderung, mit welcher man sich gegeneinander messen kann. Bei erfolgreicher Betätigung winkt einem Anerkennung und die Möglichkeit, sich mit dem Hobby (zumindest teilweise) selbst zu verwirklichen. So wie das bei vielem anderem im Leben ja auch der Fall ist. Das Problem, dass Dich wohl eher früher als später erreichen könnte: bei Canikony wird es nicht mehr lange dauern, bis man auch mit wenig Übung Schwalben im Flug scharf ablichten kann. Und wenn dass dann bei mFT nicht möglich ist, dann verliert man eher die Motivation, als sich noch mehr Zeit für das Training zu nehmen. Ein nochmaliger Systemwechsel will man aus finanziellen Gründen nicht noch einmal eingehen. Aber selbst, wenn der AF dermassen gut sein sollte, dass es nur noch wenig Übung braucht, um kleine Vögel im Flug scharf ablichten zu können, dann gibt es immer noch die Herausforderung, gleichzeitig das Bild möglichst attraktiv zu komponieren und damit eine Geschichte zu erzählen. Genau das macht letztendlich ein Bild sehenswert und steht aus der grossen Masse heraus. Aber wenn der Vogel unscharf ist, dann hilft auch die beste Bildkomposition und Geschichte nicht, um mit dem Bild Anerkennung (und wenn es nur die eigene ist) zu ernten. Gerade was die Bildkomposition und die Geschichte hinter dem Bild angeht, braucht es Talent und/oder viel Übung. Das kann die Technik einem so schnell nicht abnehmen. Von daher bekräftige ich mein Statement von zuvor noch einmal.

Aktuell hat kaum ein System mehr scharfe BIF-Bilder pro Sekunde als die OM1 (ich habe das nur gegen die Alpha 1 getestet). Auch bei KB musst Du den Vogel im Sucher halten können. Da KB-Systeme i.d.R weniger leicht sind (oder zT längere Linsen brauchen) ist das Verfolgen auch dort Übungssache, auch wenn der AF der Sonys wirklich gut ist. Bei klassichem C-AF finde ich den Oly AF auch sehr, sehr gut,

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vor 2 Stunden schrieb tgutgu:

Die Preispolitik für mFT Systeme kann eigentlich nur sein, deutlich billiger zu sein als die KB-Konkurrenz. Bei sinkender Nachfrage hilft nur besseres Preisleistungsverhältnis oder exklusives Image. Für letzteres haben die mFT Systeme mMn. null Potential.

..

Die Preise von KB-Systemen, die qualitativ und von der Leistung auf einem ähnlichen Niveau sind wie die OM-1 und die Pro Objektive von OMDS, kann und will ich mir nicht leisten. Die Preise sind für mich neben anderen das wesentliche Argument, nicht auf KB zu wechseln.

 

Qualität und Leistung sind bei der Fotografie recht subjektiv geprägte Begriffe.  Im digitalen Zeitalter, wo dermassen stark digital "geschummelt" wird, kann Qualität und Leistung auch künstlich geschaffen werden. Man sollte nicht vergessen, dass bei mFT infolge der nur halb so grossen Bilddiagonale, die Objektive bei gleicher Sensorauflösung, doppelt so gut auflösen müssen. Das erfordert kleinere Toleranzen, was die Herstellung verteuert. Meiner Meinung ist es auch ein Widerspruch, die Herstellkosten mit abnehmenden Stückzahlen senken zu können. Und die Kostenführerschaft erlangt man nur mit der Massenproduktion oder mit grosser Kompromissbereitschaft durch den Kunden.

An einem sonnigen Tag, ist man mit einem kompakten mFT-Gehäuse und einem kompakten und leichten F/4-Objekv auf einem 4'000er Berg gut bedient. Aber die Masse steigt nicht auf Berge. Die Masse geht nicht einmal wandern. Genauso wenig, wie die Masse an Menschen Gämsen zur blauen Stunde fotografieren möchte. Aber diejenigen, die unbedingt Gämsen mit dem Bildwinkel von 800mm KB-Äquivalent fotografieren möchten, kommt es neben der Brennweite auch auf Lichtstärke an. Zudem ist jedes Kilo mehr, eines zu viel. Und gerade bei der Supertele-Fotografie birgt mFT meiner Meinung nach den besten Kompromiss zwischen Bildqualität, Gewicht, Führigkeit und Kosten. Aber dafür braucht es lichtstarke Objektive im Brennweitenbereich von 150-300mm mFT, die im Vergleich zu den KB-Objektive mit identischer Brennweite (absolut, nicht relativ) 1 EV-Stufe lichtstärker sind: Wie z.B.
mFT 150/2.0 vs KB 300/2.8
mFT 200/2.0 vs KB 400/2.8
mFT 300/2.8 vs KB 600/4.0
mFT 400/4.0 vs KB 800/5.6
mFT 150-400/4.5 vs KB 300-800/6.3

Bei all diesen Vergleichen wäre die mFT-Ausrüstung kleiner, leichter, kompakter, führiger und vor allem günstiger als die KB-Ausrüstung.
Den Nachteil von 1EV Stufe bei der Freistellung und dem Auflösungsvermögen (Bestandteil der Bildqualität) gilt nur, solange man die KB-Ausrüstung mit Offenblende nutzt, und die beiden System Sensoren mit derselben (absoluten) Auflösung verwenden

Bereits das E-System war vergleichsweise teurer als die Konkurrenzsysteme. Olympus hat sich noch kurz vor dem Verkauf der Imaging-Sparte mehrfach darüber geäussert, dass man die Zukunft im Hochpreissegment sieht, ohne ins Detail zu gehen. Die OM-1 hat vor 1 Jahr der Schweiz CHF 2'400.- gekostet. Inzwischen bekommt man sie für CHF 1'800.-. Der Wertzerfall war bei Olympus und nun scheinbar auch bei OMDS schon immer extrem gross.  Daraus lernt der Kunde, dass er besser 1-2 Jahre wartet, bevor er seinem GAS erliegt. Dass wird aber OMDS mit der Zeit nicht überleben. Auch wenn es viele hier anders sehen als ich: mFT muss sich gegen KB behaupten. Da spielt alles eine Rolle. Aber wenn es um die Grösse, das Gewicht und damit um die Führigkeit geht, steht das mFT-System immer zuoberst. Dafür muss aber auch der Rest einigermassen stimmen (Bildqualität, AF, etc.).
 

bearbeitet von alouette
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vor 18 Minuten schrieb Manfred-Wien:

Aktuell hat kaum ein System mehr scharfe BIF-Bilder pro Sekunde als die OM1 (ich habe das nur gegen die Alpha 1 getestet). Auch bei KB musst Du den Vogel im Sucher halten können. Da KB-Systeme i.d.R weniger leicht sind (oder zT längere Linsen brauchen) ist das Verfolgen auch dort Übungssache, auch wenn der AF der Sonys wirklich gut ist. Bei klassichem C-AF finde ich den Oly AF auch sehr, sehr gut,

Wenn der Matthieu das, sagt, dann wird es wohl stimmen 🙂

Im Ernst: ich fotografiere lieber mit 10 B/s und das Motiv ist auf 9-10 Aufnahmen scharf, als dass ich mit 25 oder gar 50 B/s die Speicherkarte zum Grossen Teil zumülle (so wie die letzten beiden Abenden).t. 

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vor 47 Minuten schrieb alouette:

Wenn der Matthieu das, sagt, dann wird es wohl stimmen 🙂

Im Ernst: ich fotografiere lieber mit 10 B/s und das Motiv ist auf 9-10 Aufnahmen scharf, als dass ich mit 25 oder gar 50 B/s die Speicherkarte zum Grossen Teil zumülle (so wie die letzten beiden Abenden).t. 

Danke für das Vertrauen 🙂 Ja, es stimmt, Matthieu hat recht - weil blind glauben bei Fotozeugs ist fast so fahrlässig wie bei Anglern

Ich hatte auch schon schlechte Tage. Da muss man durch, mehr üben hilft 😉 

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vor 3 Stunden schrieb g-foto.de:

Von "Nutzungsverhalten" ist ja auch nicht die Rede. Es sind die reinen Absatzzahlen.

Hier die (geschätzten) Smartphone Zahlen. Ich denke das spricht eine klare Sprache.

image.png.2d88b3d989979c6b754289666b9a5cca.png

Auch ein stark übersättigter Markt. Es wird nicht wenige Haushalte geben, wo 4 (Alt)Geräte mit den „Seltenen Erden“ in der Schublade liegen und 3-4 im aktuellen Gebrauch sind. Aber vergessen wir nicht: die aktuelle Geldpolitik zielt eindeutig darauf ab, Kaufen unattraktiver zu machen, den Konsum also einzudämmen. So hat das letztens jedenfalls einer der Wirtschaftsweisen im Interview erklärt. Zusammen mit der Mixtur hohe UVPs und deutliche Lieferschwierigkeiten durch die Chipkrise haben da dann nicht nur Foto-Händler mit Ladengeschäft schlaflose Nächte. Derzeit agiert der gesamte Fotomarkt der klassischen Firmen mit Hochpreispolitik und regelmäßigen Rabattaktionen, das ist kein Problem speziell von OMDS, auch wenn das hier im Forum immer anders dargestellt wird. Zur Winteraktion 21/22 hat mir ein größerer Händler vor Ort noch sein Leid geklagt: nicht speziell OMDS, sondern Sony, Canon, Nikon: kaum was weggegangen in der Aktion und das zu Weihnachten ! Dann kommt aktuell noch eine andere Sache hinzu: Die Chips reichen bei den großen Firmen mit großer Angebotspalette nicht mehr für alle angekündigten Modelle (Kameras und Objektive). Wie man hört, sind Canon und Fuji jetzt die ersten, die die Reißleine (etwa beim Verkaufspreis von 500 Euro) ziehen. Man will sich auf die teuren Modelle konzentrieren mit dem, was die Einkaufsabteilung am Weltmarkt noch an Zubehörteilen organisieren kann. 
 

Folge 1: ich denke, es wird eher teurer werden als günstiger

Folge 2: man muss wohl bei seinen Anschaffungen in großen Zyklen denken - jetzt kam bei OMDS anscheinend gerade eine Lieferung an 150-400ern an, dann soll wieder was im Oktober erwartet werden (da ist die Saison fast vorbei), dann das Nächste wieder im Januar … 

Die Zeiten, wo man was bestellt und in 4 Wochen in Händen hält, scheinen erstmal vorbei. Blitze von Godox habe ich schon, der Funk-Transmitter dafür war seit letztem Oktober bestellt, nach der x-ten Verschiebung wurde er jetzt von „ganz sicher im Juli“ auf Ende August verschoben. Ich verwende behelfsmäßig einen V1-Blitz von Godox als Transmitter, dessen eigene Leistung ich dann auf Null stelle. Bestimmte Softboxen sind plötzlich ganz raus, da für den europäischen Markt gestrichen, bestimmte Faltdiffusoren von Lastolite ohne Kommentar gestrichen usw. usw. Manchmal habe ich das Gefühl, dass nicht der Kunde aus der Werbung König ist, sondern dass man auf Knien rutschen muss, wenn man sich erdreistet, was kaufen zu wollen. Und der Händler ist der Dumme, der einen immensen Aufwand hat, wegen den Sachen „herumzutelefonieren“.

bearbeitet von miclindner
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vor 32 Minuten schrieb miclindner:

...Derzeit agiert der gesamte Fotomarkt der klassischen Firmen mit Hochpreispolitik und regelmäßigen Rabattaktionen, das ist kein Problem speziell von OMDS, auch wenn das hier im Forum immer anders dargestellt wird...

Völlig richtig!

Nach meiner Analyse leiden vor allen Dingen Canon und Nikon unter dem Wegfall der APSC Knipsen auf den Grabbeltischen dieser Welt. Olympus war in dieser Kategorie eher selten vertreten. Leider gibt es ja nirgendwo öffentlich zugänglich Zahlen zu den einzelnen Formaten. Aber ich würde einiges darauf wetten, dass APSC DSLR Kamerasets um die 500-700 EUR waren bestimmt 70% der verkauften DSLR weltweit. Die sind jetzt nahezu alle mit dem Smartphone unterwegs und fehlen besonders Canon als auch Nikon.

Ich glaube nach wie vor, dass OMDS mit seiner Spezialisierung auf Foto+Outdoorfotografie richtig liegt.

Deswegen denke ich, dass die beiden neuen Objektive einen weiteren Schwung neuer mft User bringen kann/wird. Und das sehe ich sowohl für das 2.8 als auch das 4.0. Gerade das f4 dürfte eine interessante Linse für ambitionierte Zoofotografen werden.

bearbeitet von g-foto.de
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Um ehrlich zu sein, die Zoo-Fraktion hatte ich gar nicht im Hinterkopf. Dass die auch ein interessanter Markt für das OM-System sind, sehe ich natürlich auch ein. Aber spielt da die Grösse und das Gewicht der Ausrüstung die zentrale Rolle? Eins ist gewiss: das 50-250/4 wird wesentlich kompakter, leichter und günstiger als das kleinbildäquivalente RF 100-500/4.5-7.1. Auf den Direktvergleich bin ich schon gespannt. Letztendlich muss aber auch die hinten dran angeschlossene Kamera die Kundenwünsche erfüllen. Nur bietet derzeit alles unterhalb der OM-1 keine AI-AF Programme (die E-M1X scheidet infolge der Grösse aus). Die G9 bietet einen Tier-AF (aber scheinbar nicht auf die Augen) und ist nur halb so teuer wie die OM-1. Sie ist aber klobiger und nicht jeder will eine 6-jährige Kamera kaufen. Zudem hätte OMDS davon nichts. Bis ein OM-5 Nachfolger kommt, der über einen Tier-AF verfügt, könnte es noch etwas dauern.

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vor 3 Minuten schrieb alouette:

Um ehrlich zu sein, die Zoo-Fraktion hatte ich gar nicht im Hinterkopf. Dass die auch ein interessanter Markt für das OM-System sind, sehe ich natürlich auch ein. Aber spielt da die Grösse und das Gewicht der Ausrüstung die zentrale Rolle? Eins ist gewiss: das 50-250/4 wird wesentlich kompakter, leichter und günstiger als das kleinbildäquivalente RF 100-500/4.5-7.1. Auf den Direktvergleich bin ich schon gespannt. Letztendlich muss aber auch die hinten dran angeschlossene Kamera die Kundenwünsche erfüllen. Nur bietet derzeit alles unterhalb der OM-1 keine AI-AF Programme (die E-M1X scheidet infolge der Grösse aus). Die G9 bietet einen Tier-AF (aber scheinbar nicht auf die Augen) und ist nur halb so teuer wie die OM-1. Sie ist aber klobiger und nicht jeder will eine 6-jährige Kamera kaufen. Zudem hätte OMDS davon nichts. Bis ein OM-5 Nachfolger kommt, der über einen Tier-AF verfügt, könnte es noch etwas dauern.

Wenn das Gewicht so entscheidend wäre, dann müsste OMDs an der Spitze der umsatzstärksten Kameraherstellern stehen.

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vor 14 Stunden schrieb miclindner:

...., Günstigeres scheint also gar nicht mehr in Sicht zu sein.

Die Wünsche sind ja hier alle durchdiskutiert worden: lichtstark, staubdichter Einschwenkkonverter (aber zumindest konvertertauglich), zusätzlicher Objektiv-Stabilisator, interessante Nahgrenze usw.

Was machen denn die Anderen ? 

....

Natürlich baut Sigma da Billigeres verglichen mit dem Brennweitenbereich (und theoretisch konvertertauglich), aber am langen Ende (600 mm KB !) geht die Auflösung dann zentral bei Offenblende 6.3 auf 78 % zurück und kostet auch UVP 2349 Euro … gemeint ist das 60-600 Sports. Aber Sigma bringt eben auch noch viele andere Objektive auf den Markt für weniger Geld, das macht/kann OMDS anscheinend nicht.


Auch wenn die Meinung vielleicht einigen nicht schmeckt, wollte ich auch noch meine Gedanken dazu auslassen 😄 

Ich finde, man kann Sigma als Anbieter von Objektiven mehrerer Mounts nicht mit Olympus vergleichen. Sigma hat vermutlich ein anderes Markpotential als guter Preis/Leistungs-Anbieter für einen riesigen Mark (Canon/Nikon/Sony/...), anstatt Olympus mit seinen Objektiven für "nur" MFT.

Meiner Meinung nach hat Olympus ausreichend "günstige" Objektive, oder zumindest welche im mittleren Preissegment. Und ansonsten hat man mit den anderen Anbietern im MFT-Bereich wirklich eine große Auswahl an guten und günstigen Alternativen. Oder welche Objektive würden dir fehlen? 🙂 

Das gilt jetzt nicht für System-Neueinsteiger, aber als Besitzer von mittlerweile einigen Linsen, freue ich mich über Luft nach oben! Anstatt dass weitere "low cost" Varianten auf den Markt gebracht werden, welche ich mir dann nicht kaufen würde, da die meisten Brennweiten mit dem bisherigen Portfolio gut abgedeckt sind.
Auch wenn ich mir kein 150-400 leisten werde, wer weiß, wie man seinen Objektivpark noch in Zukunft ausbauen möchte. Da ist es doch schön, noch Möglichkeiten zu haben.

Und da die "Smartphone"-Fotografen wohl auch immer mehr zunehmen, finde ich es durchaus berechtigt, als OM Systems sein Portfolio zukünftig hochwertiger auszulegen anstatt mit günstigeren einsteiger- oder mittelklassischen-Linsen. Vielleicht heißt die Zukunft dann halt: Enweder fotografiere ich mit ordentlichem und leider teurem Equipment oder lasse es sein und nehmen mein Handy.

Schade finde ich allerdings, dass Sigma sich aus dem MFT-Bereich zurückziehe. Hier hatte ich beim Umstieg auf MFT vor Jahren gehofft, dass sie ein paar ordentliche Linsen auf den Markt bringen könnten. Wobei, wenn ich genau darüber nachdenke während ich das schreibe, fällt mir auf, dass diese mich jetzt mittlerweile nicht mehr zufrieden stellen würden... Allein wegen dem fehlenden Spritzwasserschutz, der mich beim KB schon genervt hatte.

Schöne Grüße und allen einen schönen Abend 🙂 

 

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Dein Beitrag leidet darunter, dass nicht klar ist, was mit Low Cost gemeint ist. Objektive ab ca. 900 € sind für mich kein Low Cost und auch kein mittleres Preissegment mehr. Low Cost geht für mich bis ca. 400 € und da sind die OMDS Objektive schon nicht mehr wirklich gut. Alles was oberhalb von 2.500 € geht für mich schon in Richtung Top Preisniveau, das ich nicht mehr kaufen würde.

Heute wird im Low Cost Bereich kaum noch etwas Neues angeboten und der Bereich ist weitgehend tot. Im mittleren Bereich hat OMDS einige Schätzchen im nicht Pro Segment (z.B. O 1.8/75mm und O 2.8/60mm Makro) und ab ca. 900 € fängt die Pro Linie an, welche am besten ausgebaut ist.

Tolle Objektive, die weit jenseits dessen sind, was ich mir leisten will (könnte ggf. schon, aber da gäbe es andere Prioriäten), nützen mir nichts. Ich könnte diese Produkte bewundern, aber wozu?

Daher kann ich mit Spekulationen dieses oder jenes Objektiv müsse mindestens 3.500 € kosten nichts anfangen. OMDS sollte seine Preise mit Augenmaß setzen, darüber lassen sich mMn. am ehesten neue Kunden gewinnen, gerade in Zeiten, in denen das Geld nicht mehr so locker sitzt.

Wenn die Strategie ist „teuer oder Smartphone“, schaufelt sich die Fotoindustrie mittelfristig ihr eigenes Grab.

Mein teuerstes Objektiv ist das O 2.8/40-150mm, damals in 2013 für ca. 1.400 € erworben. Das empfinde ich schon als relativ teuer, aber im Vergleich zur Konkurrenz hat es ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis. Genau das macht das Objektiv attraktiv.

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vor 18 Stunden schrieb tgutgu:

Dein Beitrag leidet darunter, dass nicht klar ist, was mit Low Cost gemeint ist. Objektive ab ca. 900 € sind für mich kein Low Cost und auch kein mittleres Preissegment mehr. Low Cost geht für mich bis ca. 400 € und da sind die OMDS Objektive schon nicht mehr wirklich gut. Alles was oberhalb von 2.500 € geht für mich schon in Richtung Top Preisniveau, das ich nicht mehr kaufen würde.

Heute wird im Low Cost Bereich kaum noch etwas Neues angeboten und der Bereich ist weitgehend tot. Im mittleren Bereich hat OMDS einige Schätzchen im nicht Pro Segment (z.B. O 1.8/75mm und O 2.8/60mm Makro) und ab ca. 900 € fängt die Pro Linie an, welche am besten ausgebaut ist.

Tolle Objektive, die weit jenseits dessen sind, was ich mir leisten will (könnte ggf. schon, aber da gäbe es andere Prioriäten), nützen mir nichts. Ich könnte diese Produkte bewundern, aber wozu?

Daher kann ich mit Spekulationen dieses oder jenes Objektiv müsse mindestens 3.500 € kosten nichts anfangen. OMDS sollte seine Preise mit Augenmaß setzen, darüber lassen sich mMn. am ehesten neue Kunden gewinnen, gerade in Zeiten, in denen das Geld nicht mehr so locker sitzt.

Wenn die Strategie ist „teuer oder Smartphone“, schaufelt sich die Fotoindustrie mittelfristig ihr eigenes Grab.

Mein teuerstes Objektiv ist das O 2.8/40-150mm, damals in 2013 für ca. 1.400 € erworben. Das empfinde ich schon als relativ teuer, aber im Vergleich zur Konkurrenz hat es ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis. Genau das macht das Objektiv attraktiv.

Zu einen ähnlichen Preis habe ich das Olympus 40-150/2.8 Pro im Jahr 2013 auch erworben, aber wegen den harschen Bokeh relativ selten benutzt.
Mein teuerstes Objektiv war das PL 200/2.8 O.I.S. + PL TC 1.4x für damals ca. 2.800,-€ was ich wegen der Größe dem Olympus 300/4.0 Pro IS 
vorgezogen habe.
Auch habe ich mir damals das feine und kleine PL 50-200 O.I.S. zugelegt und es den Olympus 40-150/2.8 Pro bei Aufnahmen von Insekten und Pflanzen in Verbindung  mit den PL TC 1.4x als Pseudo-Telemakro vorgezogen, wegen den besseren Brennweiten Bereich und den angenehmeren Bokeh...🙂

bearbeitet von mftler
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Soweit ich mich erinnere ist 2008 das Olympus 2,8-3,5/50-200mm für 1.499€ auf den Markt gekommen. 2008!!! Jetzt, 15 Jahre später will ein Teil der Forengemeinde hier ein neues 50-200 mit durchgehender Lichtstärke F2,8, einer für wesentlich höhere Auflösungen (HighRes) gerechneten Optik, einem dramatisch schnelleren Autofokus, einem eingebauten Stabi, kompakteren Abmessungen und geringerem Gewicht für deutlich unter 2.000€. Und, ach ja, die Auflage wird aufgrund des geschrumpften Marktes auch deutlich kleiner sein. 

Gruß 

Hans

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Hans, darf ich dich korriigeren?

Es war früher, nämlich 2004 in der ersten Version (ohne SWD) Ich kann dir nicht mehr sagen, ob die UVP 1499.- € war. Aber für diesen Preis ging es nicht über die Theke, es war billiger.
Aber deine grundsätzliche Aussage ist trotzdem verstanden und auch richtig. Das Ding wird teuer....

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vor 11 Minuten schrieb Hacon:

Soweit ich mich erinnere ist 2008 das Olympus 2,8-3,5/50-200mm für 1.499€ auf den Markt gekommen. 2008!!! Jetzt, 15 Jahre später will ein Teil der Forengemeinde hier ein neues 50-200 mit durchgehender Lichtstärke F2,8, einer für wesentlich höhere Auflösungen (HighRes) gerechneten Optik, einem dramatisch schnelleren Autofokus, einem eingebauten Stabi, kompakteren Abmessungen und geringerem Gewicht für deutlich unter 2.000€. Und, ach ja, die Auflage wird aufgrund des geschrumpften Marktes auch deutlich kleiner sein. 

Gruß 

Hans

Du hast den einschwenkbaren Konverter vergessen 😁

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vor 1 Minute schrieb Zuikophil:

Hans, darf ich dich korriigeren?

Es war früher, nämlich 2004 in der ersten Version (ohne SWD) Ich kann dir nicht mehr sagen, ob die UVP 1499.- € war. Aber für diesen Preis ging es nicht über die Theke, es war billiger.

Stimmt, ich bezog mich auf die SWD-Version. Die kam 2008. Und den Unterschied zwischen UVP und Marktpreis wird es ja dann auch geben.

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vor 1 Minute schrieb Zuikophil:

Du hast den einschwenkbaren Konverter vergessen 😁

Nee, derjenige,  der den ständig fordert bin ich ja selbst. Und ich will ja das 2.0/40-150 damit und würde auch 5k€ dafür zahlen.

Gruß 

Hans

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vor 33 Minuten schrieb Hacon:

Soweit ich mich erinnere ist 2008 das Olympus 2,8-3,5/50-200mm für 1.499€ auf den Markt gekommen. 2008!!! Jetzt, 15 Jahre später will ein Teil der Forengemeinde hier ein neues 50-200 mit durchgehender Lichtstärke F2,8, einer für wesentlich höhere Auflösungen (HighRes) gerechneten Optik, einem dramatisch schnelleren Autofokus, einem eingebauten Stabi, kompakteren Abmessungen und geringerem Gewicht für deutlich unter 2.000€. Und, ach ja, die Auflage wird aufgrund des geschrumpften Marktes auch deutlich kleiner sein. 

Gruß 

Hans

Man darf berücksichtigen, dass damals die Objektive stärker optisch korrigiert wurden und heute immer mehr digital. 

Für das ZD 7-14mm F4 habe ich kurz nach dem Launch im 2005  CHF 2‘500.- bezahlt. Das m.Zuiko 7-14mm F2.8 soll in den meisten Bereichen optisch teils wesentluch besser abbilden, ist 1 EV Stufe lichtstärker, kleiner, kompakter und leichter, kostete aber im Juni 2015, als es in den Handel kam, dennoch nur CHF 1’600.-. Fairerweisse merke ich an, dass im Jahr 2005 der Euro stärker war als im Juni 2015.

bearbeitet von alouette
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vor 24 Minuten schrieb alouette:

Man darf berücksichtigen, dass damals die Objektive stärker optisch korrigiert wurden und heute immer mehr digital. 

Im Weitwinkelbereich ist das sicher ein Riesenunterschied, im Telebereich sind die elektronischen Eingriffe aber gering. Da geht es hauptsächlich um die Korrektur der Vignettierung und die gab es ja schon bei FT.

Gruß 

Hans

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vor 46 Minuten schrieb Hacon:

Nee, derjenige,  der den ständig fordert bin ich ja selbst. Und ich will ja das 2.0/40-150 damit und würde auch 5k€ dafür zahlen.

Gruß 

Hans

Eventuell sollte OM-System mal mit Tamron über eine Lizenz für das feine "35-150mm F/2-2.8 Di III VXD" sprechen...🙂

 

bearbeitet von mftler
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Am 1.7.2023 um 18:57 schrieb lionfight:

Obwohl ich ja von der D850 komme, habe ich tatsächlich die größere Schärfentiefe, von wenigen Ausnahmen abgesehen, bisher nicht als Nachteil empfunden. Eher im Gegenteil.
Klar, das Sigma 1.8 135 ist eine Klasse für sich und etwas was OM nie bauen kann. Ich habe einige tolle Bilder bei 1.8 gemacht. Aber viele sind es ehrlich gesagt nicht.

Gruß!
der Joe

Das würde ich gern noch mal aufgreifen (wir sind ja eh wieder thematisch beim Kampf der Sensorgrößen angekommen 😉).

Ich schließe mich den Ausführungen vollauf an. Ich kann nicht recht verstehen, warum allein das Kriterium (theoretische) Tiefenschärfe offenbar so eine hohe Relevanz in Testberichten und bei einigen Foristen hat.

Ich habe ein komplettes OM-Setup (28 mm 2.8 & 3.5, 35 mm 2.8, 50 mm 1.8, 100 mm 2.8, 135 mm 3.5) und stelle fest, dass die theoretische Schärfentiefe dieser Objektive überwiegend vergleichbar ist mit MfT-Primes. Ich habe nirgendwo einen Testbericht finden können, der vor 40 Jahren eine zu hohe Tiefenschärfe bemängelt hat. Und auch im Gebrauch blende ich eigentlich alle Objektive regelmäßig ab, allein schon weil die OM-2 und OM-30 nicht schneller als 1/1000 Sekunde können. Fehlende Freistellung kann ich dennoch nicht feststellen…

Ich habe daneben auch noch eine Canon 1 Ds II. Dazu das 28 mm 1.8, 50 mm 1.4 und 28-75 3.5-4.5. Potentiell haben die Festbrennweiten eine sehr geringe Tiefenschärfe offenblendig, was aber nicht heißt, dass mir die Bilder wirklich gut gefielen. 

Das Canon ist (um mal das Äquivalenzgeschwurbel mitzugehen) vom Look ein 25 mm 0.7 an Mft. Wenn ich die Bilder vom 50 mm 1.4 neben Bilder, die ich mit dem Olympus 25 1.2 Pro gemacht habe halte, gefallen mir die vom 1.2er durch die Bank besser, egal ob ich das Canon abgeblendet habe oder nicht. 

Es gehört eben doch etwas mehr dazu, als theoretisierende Abhandlungen über Tiefenschärfe, Äquivalente und Lowlight-Performance. 

Jedes Produkt hat seine charakteristischen Eigenheiten, egal wie groß der Sensor ist.

Wenns um „3 D Pop“ oder Freistellung geht, ist meine fähigste Kamera übrigens eine Zeiss Ikon Ikonta M 6x6 mit 75 mm f3.5 Novar-Anastigmat, Baujahr 1950. Und zwar im Bereich f8-f16. Gerade schwarz weiß Scans vermitteln den Eindruck, dass das Motiv gleich durch den Monitor kommt… Obwohl die Schärfentiefe „nur“ etwa f2.5 an MfT entspricht.

Um den Bogen zu schlagen… Mir hängt es zum Halse raus, hier bei der Aussicht auf ein stabilisiertes 40-150 2.8 oder ein 50-250 f4 irgendwas von Tiefenschärfe oder „f8-Äquivalent“ zu lesen. Als gäbe es nichts wichtigeres…

Wenn die Objektive kommen, freue ich mich sehr!

bearbeitet von Ektachrome
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vor 11 Minuten schrieb Ektachrome:

Das würde ich gern noch mal aufgreifen (wir sind ja eh wieder thematisch beim Kampf der Sensorgrößen angekommen 😉).

Um den Bogen zu schlagen… Mir hängt es zum Halse raus, hier bei der Aussicht auf ein stabilisiertes 40-150 2.8 oder ein 50-250 f4 irgendwas von Tiefenschärfe oder „f8-Äquivalent“ zu lesen. Als gäbe es nichts wichtigeres…

Da ich ja die letzte Diskussion darüber aufgebracht habe, hier meine Erklärung des Warum: Mache ich ein Portrait, dann kann ich mich oder mein Model so positionieren, dass ich einen angenehmen Vorder- und Hintergrund habe. Ich kann auch meist den Abstand vom Motiv zum Hintergrund steuern. 

Bei Wildlife und auch bei Sport habe ich aber leider oft weder den Kamerastandort noch die Motivposition genau in der Hand. Hier hilft es, aufblenden zu können. Zweitens braucht man bei diesen Genres gerne sehr schnelle Zeiten und möglichst niedrige ISO-Werte. Da hilft eine möglichst hohe Lichtstärke. 

Wenn OMDS sich als Hersteller in diesem Segment etablieren will kann es helfen, Objektive herauszubringen, die einerseits noch transportabel und freihandtauglich sind - der Markenkern von OM System -, andererseits aber auch die maximal mögliche Lichtstärke haben. Die sind dann zwar teuer, aber immer noch wesentlich billiger als die Objektive, die Sport- oder Wildlifefotografen sonst nutzen.

Gruß 

Hans

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Am 7.7.2023 um 23:14 schrieb DominikGeiger:


Auch wenn die Meinung vielleicht einigen nicht schmeckt, wollte ich auch noch meine Gedanken dazu auslassen 😄 

Ich finde, man kann Sigma als Anbieter von Objektiven mehrerer Mounts nicht mit Olympus vergleichen. Sigma hat vermutlich ein anderes Markpotential als guter Preis/Leistungs-Anbieter für einen riesigen Mark (Canon/Nikon/Sony/...), anstatt Olympus mit seinen Objektiven für "nur" MFT.

Meiner Meinung nach hat Olympus ausreichend "günstige" Objektive, oder zumindest welche im mittleren Preissegment. Und ansonsten hat man mit den anderen Anbietern im MFT-Bereich wirklich eine große Auswahl an guten und günstigen Alternativen. Oder welche Objektive würden dir fehlen? 🙂 

Das gilt jetzt nicht für System-Neueinsteiger, aber als Besitzer von mittlerweile einigen Linsen, freue ich mich über Luft nach oben! Anstatt dass weitere "low cost" Varianten auf den Markt gebracht werden, welche ich mir dann nicht kaufen würde, da die meisten Brennweiten mit dem bisherigen Portfolio gut abgedeckt sind.
Auch wenn ich mir kein 150-400 leisten werde, wer weiß, wie man seinen Objektivpark noch in Zukunft ausbauen möchte. Da ist es doch schön, noch Möglichkeiten zu haben.

Und da die "Smartphone"-Fotografen wohl auch immer mehr zunehmen, finde ich es durchaus berechtigt, als OM Systems sein Portfolio zukünftig hochwertiger auszulegen anstatt mit günstigeren einsteiger- oder mittelklassischen-Linsen. Vielleicht heißt die Zukunft dann halt: Enweder fotografiere ich mit ordentlichem und leider teurem Equipment oder lasse es sein und nehmen mein Handy.

Schade finde ich allerdings, dass Sigma sich aus dem MFT-Bereich zurückziehe. Hier hatte ich beim Umstieg auf MFT vor Jahren gehofft, dass sie ein paar ordentliche Linsen auf den Markt bringen könnten. Wobei, wenn ich genau darüber nachdenke während ich das schreibe, fällt mir auf, dass diese mich jetzt mittlerweile nicht mehr zufrieden stellen würden... Allein wegen dem fehlenden Spritzwasserschutz, der mich beim KB schon genervt hatte.

Schöne Grüße und allen einen schönen Abend 🙂 

 

Grundsätze gebe ich Dir Recht. "Aber" wer kauft als Einsteiger eine Kamera icl. Objektiv von > 3000 €. Ein Hersteller ist gut beraten für Einsteiger ein gutes und übersichtliche Angebot anzubieten. Mondpreise förden, dass dann eine Kaufentscheidung eben nicht umgesetzt wird, man beim Handy bleibt. 

Und wer glaubt billig und eine geringe Qualität als Einstiegsvariante anzubieten, irrt gewaltig. Das Produkt, der Preis und der Zeitraum muss passen. 

LG 

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