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Neues Supertelezoom von OM SYSTEM: M.ZUIKO DIGITAL ED 50–200mm F2.8 IS PRO


Empfohlene Beiträge

vor 1 Stunde schrieb Casimir2022:

  Nö, bedingt durch den kleineren Sensor und den Blickwinkel nicht 🙂

Bezüglich des Preises schon. 

10 Liter Bier bleiben 10 Liter, egal ob du es aus 0,2l Gläsern oder Maßkrügen trinkst. 😉

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Bei Teleobjektiven kommt der Vergleich mit ähnlichen Blenden/Brennweiten anderer Systeme in erster Näherung ganz gut hin. Weil der Aufwand für ein 70-200/2.8 grundsätzlich sehr ähnlich ist. Abweichungen ergeben sich dann natürlich im Detail. Wie auch hier z.B. mit der unterschiedlichen Anfangsbrennweite von 50mm. Aber auch Konstruktion des IS und generelle Konstruktionsdetails werden sich auf den Preis auswirken. Bei dem mFT-Objektiv gleicher Brennweite hat man durch die größere Vergrößerung auch höhere Ansprüche an die Fertigung. Daher ist ein Preis für ein mFT-Objektiv, der etwas höher liegt als bei gleichen Brennweiten anderer Systeme, sehr nachvollziehbar. Natürlich fällt es auch leichter den Preis zu erzielen, wenn man bedenkt, dass es vom Bildwinkel eben einer wesentlich längeren Brennweite bei anderen Systemen entspricht.

Mit dem neuen 50-200er liegt er sogar 100€ unter dem des neuen Canon 70-200, damit sollte die Diskussion eigentlich beendet sein. Bleibt nur die Frage für jeden selber, ob einem der Aufpreis zum sehr guten 40-150 die Sache wert ist. 

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vor 2 Minuten schrieb Peter Herth:

Bei Teleobjektiven kommt der Vergleich mit ähnlichen Blenden/Brennweiten anderer Systeme in erster Näherung ganz gut hin. Weil der Aufwand für ein 70-200/2.8 grundsätzlich sehr ähnlich ist. Abweichungen ergeben sich dann natürlich im Detail. Wie auch hier z.B. mit der unterschiedlichen Anfangsbrennweite von 50mm. Aber auch Konstruktion des IS und generelle Konstruktionsdetails werden sich auf den Preis auswirken. Bei dem mFT-Objektiv gleicher Brennweite hat man durch die größere Vergrößerung auch höhere Ansprüche an die Fertigung. Daher ist ein Preis für ein mFT-Objektiv, der etwas höher liegt als bei gleichen Brennweiten anderer Systeme, sehr nachvollziehbar. Natürlich fällt es auch leichter den Preis zu erzielen, wenn man bedenkt, dass es vom Bildwinkel eben einer wesentlich längeren Brennweite bei anderen Systemen entspricht.

Mit dem neuen 50-200er liegt er sogar 100€ unter dem des neuen Canon 70-200, damit sollte die Diskussion eigentlich beendet sein. Bleibt nur die Frage für jeden selber, ob einem der Aufpreis zum sehr guten 40-150 die Sache wert ist. 

Gut zusammengefasst, 🙏für mich aber auch nur die halbe Wahrheit. Nur mit einem Objektiv kann man nicht fotografieren. Man kauft sich quasi in ein System. Dann spielen so viele Dinge eine Rolle. Ich selbst kann mit solchen Vergleichen überhaupt nichts anfangen. 
Beim Objekt würde ich dann irgendwie was sparen und beim vergleichbaren Body müsste ich dann 1000 Euro mehr bezahlen. 
 

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vor 3 Minuten schrieb MBiker17:

Gut zusammengefasst, 🙏für mich aber auch nur die halbe Wahrheit. Nur mit einem Objektiv kann man nicht fotografieren. Man kauft sich quasi in ein System. Dann spielen so viele Dinge eine Rolle. Ich selbst kann mit solchen Vergleichen überhaupt nichts anfangen. 
Beim Objekt würde ich dann irgendwie was sparen und beim vergleichbaren Body müsste ich dann 1000 Euro mehr bezahlen. 
 

Meiner Meinung nach hat man eh mehr davon, wenn man die Preise bei der Systemwahl außen vor lässt und sich für ein System wegen seiner Eigenschaften entscheidet. Dann kann man immer noch sehen, ob das auch ins Budget passt. Man kann sich auch den Spaß an der Fotografie verderben, in dem man immer dem neuesten Schnäppchen nachrennt und ständig das System wechselt. 

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vor 41 Minuten schrieb MBiker17:

Gut zusammengefasst, 🙏für mich aber auch nur die halbe Wahrheit. Nur mit einem Objektiv kann man nicht fotografieren. Man kauft sich quasi in ein System. Dann spielen so viele Dinge eine Rolle. Ich selbst kann mit solchen Vergleichen überhaupt nichts anfangen. 
Beim Objekt würde ich dann irgendwie was sparen und beim vergleichbaren Body müsste ich dann 1000 Euro mehr bezahlen. 
 

Ja, es ging mir hier nur um die Diskussion des Preises dieses speziellen Objektives. Da hält es, wie dargelegt, gut mit der Konkurrenz mit. Wenn man dann auch noch den Blickwinkel und die Flexibilität mit Telekonvertern betrachtet, sehe ich persönlich sogar einen klaren Vorteil. Umgekehrt haben die 70-200er im 35mm Format natürlich ganz andere Verwendungszwecke als das 50-200. Aber das ist eine weite Diskussion, die sicher hier nicht in den Thread hinein gehört. 

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vor 42 Minuten schrieb tilo_in_space:

Meiner Meinung nach hat man eh mehr davon, wenn man die Preise bei der Systemwahl außen vor lässt und sich für ein System wegen seiner Eigenschaften entscheidet. Dann kann man immer noch sehen, ob das auch ins Budget passt. Man kann sich auch den Spaß an der Fotografie verderben, in dem man immer dem neuesten Schnäppchen nachrennt und ständig das System wechselt. 

Das sowieso. Natürlich ist es wichtig bei der Systemauswahl zu schauen, was finanziell geht. Deshalb habe ich damals 2005, beim Einstieg in die Digitalfotografie mit Systemkameras, mir eine ziemlich komplette Wunschausrüstung zusammen gestellt. Da hat halt eine E-1 + 14-54 + 50-200 locker gegen die Wettbewerber gewonnen. Wie naiv ich war, was zukünftige Anschaffungen betrifft 😀. Interessanterweise für diese Diskussion hier war letztlich das 50-200 ausschlaggebend für die Entscheidung, weil es in der Summe der Eigenschaften ein so perfektes Teleobjektiv war. 

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vor 7 Stunden schrieb Peter Herth:

Bei Teleobjektiven kommt der Vergleich mit ähnlichen Blenden/Brennweiten anderer Systeme in erster Näherung ganz gut hin. Weil der Aufwand für ein 70-200/2.8 grundsätzlich sehr ähnlich ist. Abweichungen ergeben sich dann natürlich im Detail. Wie auch hier z.B. mit der unterschiedlichen Anfangsbrennweite von 50mm. Aber auch Konstruktion des IS und generelle Konstruktionsdetails werden sich auf den Preis auswirken. Bei dem mFT-Objektiv gleicher Brennweite hat man durch die größere Vergrößerung auch höhere Ansprüche an die Fertigung. Daher ist ein Preis für ein mFT-Objektiv, der etwas höher liegt als bei gleichen Brennweiten anderer Systeme, sehr nachvollziehbar. Natürlich fällt es auch leichter den Preis zu erzielen, wenn man bedenkt, dass es vom Bildwinkel eben einer wesentlich längeren Brennweite bei anderen Systemen entspricht.

Mit dem neuen 50-200er liegt er sogar 100€ unter dem des neuen Canon 70-200, damit sollte die Diskussion eigentlich beendet sein. Bleibt nur die Frage für jeden selber, ob einem der Aufpreis zum sehr guten 40-150 die Sache wert ist. 

Diese Argumentation ist aber aus Kundensicht bzw. Marktsituation völlig egal. Die Kunden kaufen nach benötigtem Bildwinkel und nicht nach Brennweite. Wenn ein 2.8/50-200mm mFT prinzipiell teurer ist als ein 4-5.6/100-400/500mm KB hat mFT einen Wettbewerbsnachteil in diesem Bereich. Insofern ist OMDS gut beraten, wenn es den aktuellen Einstiegs UVP so kalkuliert hat, dass für spätere Preissenkungen noch genügend Spielraum ist, ohne die notwendige Profitabilität zu verlieren. Ob sie den UVP senken, wenn die Nachfrage nachlässt (und das wird sie) oder Cashback Aktionen anbieten, wird sich zeigen. Ich vermute, es wird zunächst Cashback sein. Das liegt auch vom Zeitpunkt her sicher noch in weiter Ferne.

Das so teure RF 2.8-70-200mm USM Z hat einige für Videografen wichtige Funktionen, welche wohl den Preis erhöhen.

vor 7 Stunden schrieb tilo_in_space:

Meiner Meinung nach hat man eh mehr davon, wenn man die Preise bei der Systemwahl außen vor lässt

Für mich absolut nicht. Ich bin 2009 bei mFT (Panasonic G1) eingestiegen, auch weil es erschwinglich war. Anlass war natürlich die Kompaktheit, aber Preis hat meinen Einstieg überhaupt ermöglicht. Wenn dass nächste OM-1 Kameramodell über 2.600 € kostet, bin ich draußen und kaufe nichts mehr. Bereits die 2.399 € für die OM-1.2 waren für mich eine nicht akzeptable Preishöhe, ich habe sie erst jetzt mit Cashback gekauft. mFT ist für mich Topqualität zu vergleichsweise günstigen Preisen.

Neueinsteiger kaufen i.d.R. preisbewusst und von meinem Fotohändler höre ich immer wieder, dass diese Kunden zuallererst mit bestimmten Preisvorstellungen kommen und dann OM System, ggf. rausfällt, weil das preiswerte Angebot technisch schon etwas angestaubt ist.

vor 45 Minuten schrieb tgutgu:

Diese Argumentation ist aber aus Kundensicht bzw. Marktsituation völlig egal. Die Kunden kaufen nach benötigtem Bildwinkel und nicht nach Brennweite. Wenn ein 2.8/50-200mm mFT prinzipiell teurer ist als ein 4-5.6/100-400/500mm KB hat mFT einen Wettbewerbsnachteil in diesem Bereich. Insofern ist OMDS gut beraten, wenn es den aktuellen Einstiegs UVP so kalkuliert hat, dass für spätere Preissenkungen noch genügend Spielraum ist, ohne die notwendige Profitabilität zu verlieren. Ob sie den UVP senken, wenn die Nachfrage nachlässt (und das wird sie) oder Cashback Aktionen anbieten, wird sich zeigen. Ich vermute, es wird zunächst Cashback sein. Das liegt auch vom Zeitpunkt her sicher noch in weiter Ferne.

Das so teure RF 2.8-70-200mm USM Z hat einige für Videografen wichtige Funktionen, welche wohl den Preis erhöhen.

Naja, es ging ja um eine Einordnung des Preises, die hängt vom technischen Aufwand ab. Deswegen habe ich festgestellt, mit dem Canon verglichen ist es nicht teurer, sogar 100€ günstiger. Welches der Objektive im Detail "besser" ist, kann gerne diskutieren, wer dazu konkrete technische Angaben machen kann. Aber darum geht es hier ja gar nicht, sondern um eine grundsätzliche Einordnung. Die sagt ganz klar: für ein hervorragendes 50-200/2.8 kommt der Preis ganz abstrakt hin.

Für die Positionierung am Markt ist der Blickwinkel relevant, aber auch da steht OM mit diesem Objektiv sehr gut da. Und natürlich wird es auch für dieses Objektiv Cashback geben. Ich hätte nichts dagegen, setzte die Branche nicht so sehr auf "Aktionen", aber so ist es nun mal. 

vor 1 Stunde schrieb tgutgu:

Die Kunden kaufen nach benötigtem Bildwinkel und nicht nach Brennweite.

Da sind wir uns einig.

vor 1 Stunde schrieb tgutgu:

Wenn ein 2.8/50-200mm mFT prinzipiell teurer ist als ein 4-5.6/100-400/500mm KB hat mFT einen Wettbewerbsnachteil in diesem Bereich.

Das kann dann nur jeder für sich entscheiden. Im Gegensatz zur Brennweite wird eben nicht jeder Kunde auch die Blende umrechnen. Da hat jeder seine ganz individuellen Präferenzen.

Hilft unterm Strich aber alles nicht, denn die Herstellungskosten für ein Objektiv mit Blende x und Brennweite y unterscheiden sich ja erstmal nicht, egal an welchem Bayonett es hängt. Wenn ich weniger Stückzahlen absetzen kann, weil die Rechnung speziell für mFT ist und der Markt somit relativ klein, dann wird es wahrscheinlich auch etwas teurer daherkommen.

Auf fallende Preise würde ich nicht setzen. Wir erinnern uns, dass das 150-400mm sogar nach einiger Zeit im Preis gestiegen ist. Wenn beide Objektive (nach Bildwinkel / Lichtstärke) als alternativlos angesehen werden - und das sogar über Sensorgrößen hinweg, dann gibt es für OMDS auch keinen Grund den Preis zu senken.

vor 1 Stunde schrieb tgutgu:

Wenn dass nächste OM-1 Kameramodell über 2.600 € kostet, bin ich draußen und kaufe nichts mehr.

Die Kosten seit der OM-1 sind ja eh deutlich höher, als auf den ersten Blick wahrnehmbar. Ladegerät und Netzteil als Zubehör. Den Akku kann man sich wegen der erhöhten Leistung schönrechnen, aber der Akku-Griff setzte preislich ebenfalls neue Maßstäbe. Der Anstieg der Service-Pauschale um rund 300€ auf das Doppelte der vorherigen Serien 1er (also die X ausgenommen) ist auch beachtlich.

Wenn ich aber mal schaue wieviele Typennumern, angefangen bei Z9 von Nikon, ich heruntergehen muss, um auf das Preisniveau einer OM-1 zu gelangen, sehe ich gerade hier ein Problem für mFT. Ich gönne Dir Deine 1er für unter 2600€, aber ich hätte dann auch gerne eine Linie für Leute die bereit sind auch für mFT mehr zu investieren. Wenn die nicht kommt, wird es halt immer schwerer den Anschluss nicht zu verlieren. Denn selbst wenn ich Leute davon überzeugen kann, dass Sensorgröße keine Rolle spielt oder kleine Sensoren auch Vorteile haben, wird es halt schwierig wenn die mal eine Z8 in die Hand nehmen und das nötige Kleingeld  für eine entsprechende Ausrüstung haben. Wenn die nicht in dem Bereich Unterwegs sind, was man mal als Super-Tele oder Super-Weitwinkel definierte, wird man es schwer haben, diese für mFT zu gewinnen. Objektive für 7500€ dann aber beim Gehäuse zu viele Kompromisse eingehen, um irgendwelche Preisschwellen nicht zu überschreiten halte ich für schwierig.

Es ist sicher vernünftig, sich selbst eine Grenze zu setzen. Aber ich würde das nur ungern machen, indem ich gleichzeitig auch versuche den Hersteller zu beschränken. Dieses „ich bin raus, wenn ich selbst nicht mehr in der oberen Liga - also beim Spitzenprodukt - mitspielen kann“, ist mir fremd. Airbag, ABS gab es anfangs auch nur in den Edelkarossen und dann wurde es für alle erschwinglich. So kam auch der Phasen-AF in die 5er-Reihe.

Raus bin ich nicht, wenn ich mir das Spitzenmodell nicht mehr leisten kann, sondern wenn der Abstand zur Konkurrenz irgendwann mal so groß wird, dass ich das in der täglichen Anwendung, jenseits vom Kameraquartett, als hinderlich empfinde.

bearbeitet von Select de Meo
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