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Test am ISO-Chart: Zuiko 8-25 vs. Lumix 7-14 vs. Olympus 12-100


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Der Dealer meines Vertrauens möchte mich verlocken und hat mir das 8-25 zum Testen zur Verfügung gestellt.

Bisher hatte ich es für mich für uninteressant erachtet, da ich mit meinem f/4.0er Dreigestirn bestehend aus Lumix 7-14, Zuiko 12-100 und Zuiko 300mm f/4.0 kein Bedarf gesehen habe. Das 300er an der X, das 12-100 an der 1/III und das 7-14 in der Hosentasche, bildet aus meiner Sicht nahezu das Optimum aus Leichtigkeit und Bildqualität.  Dennoch konnte ich meinem natürlichen Spieltrieb folgend nicht widerstehen, ein neues Objektiv auf den ISO-Testchart loszulassen.

Zusätzlich verlockend: Bei positivem Test des 8-25 hätte ich endlich ein Argument für mich, mir das Zuiko 40-150 f/2.8 zu kaufen und unter Weggabe des 7-14 und des 12-100 ein neues Dreigestirn zu bilden. Ja, es wäre schwerer und hätte ein schlechteres Handling, denn ein 40-150 f/2.8 oder das 300mm f/4.0 in der Hosentasche geht nicht wirklich.

Um es vorweg zu nehmen: Leider geht das 8-25 ihmo gar nicht. Nach den ersten, sehr guten Offenblendeindrücken der Bildmitte traf mich beim Betrachten der Bildecken fast der Schlag und ich tauschte das Testexemplar gegen ein anderes. Leider keine Änderung. Oha. Wie kann denn ein Olympus Pro-Objektiv in den Ecken derart matschig sein? Das erinnerte mich spontan an meine Canon Pro Zeit und dem ewigen Theater mit Willich wegen dezentrierter WW und WW-Zooms. Die sahen auch so aus. Brr...

Ein zweites Erlebnis der besonderen Art hatte ich, als das auf 8mm eingestellte 8-25 gegen das auf 8mm eingestellte 7-14 an der Kamera tauschte. Es war dabei nämlich deutlich weitwinkliger, geschätzt 2mm. Also entweder dachte ich, entsprechen die Olympus 8mm nicht den realen 8mm, oder die 8mm des Lumix entsprechen realen 6mm. Weitere Tests brachten dann etwas Licht ins Dunkel. Die 8mm des Zuiko sind vorsichtig formuliert, sehr optimistisch angegeben. Zusätzlich und ausschlaggebender jedoch ist die Tatsache, dass dieser Wert von einem elektronisch unkorrigierten Bild stammt. Durch die Korrektur der extremen Verzeichnung bleibt dann vom optimistischen Weitwinkel noch weniger übrig. So eine Art WLTP-Angabe für Objektive.

Hier kann man sich die 1:1 Files downloaden und selbst prüfen: https://drive.google.com/drive/folders/1Bshg-gW_lY8aTPDkmlWhjbaD3ht14r4e?usp=sharing

Hier vorab das 8-25 bei 8mm f/4.0: https://abload.de/image.php?img=8-25_8mm_f40tvkxl.jpg

Hier die unkorrigierten 8mm des 8-25.

1301139211_8-25withoutlenscorrection_s.thumb.jpg.e74b1dcf86b96378f5ed7838b49678a7.jpg

 

Hier das auf 8mm eingestellte 7-14, welches eigentlich für die 8mm des Zuiko 8-25 auf die 4:3 Markierungen passen sollte. Es ist deutlich weitwinkliger.

365261102_7-14_8mm_f40__islikeatheoretically6mmattheOly8-25_small.thumb.JPG.9dd678ea0b4ecf954181158db8344bf6.JPG

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Der Dealer meines Vertrauens möchte mich verlocken und hat mir das 8-25 zum Testen zur Verfügung gestellt. Bisher hatte ich es für mich für uninteressant erachtet, da ich mit meinem f/4.0er Dreig

Die Bildwinkelabweichung hat mich gestern Abend gedanklich doch noch deutlich beschäftigt und so kam ich auf die Idee, dass es evtl. am extremen Nachbereich zum Testchart gelegen haben könnte. Ich hab

Das wäre auch mein erster Verdacht. Aber es kommt noch schlimmer ... . ... denn bei großen Bildwinkeln im Nahbereich können bei gleicher Entfernung die Eintrittspupillen zweier verschieden

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Ich denke auch, dass ich bei meinen O 2.8/7-14mm und PL 8-18mm bleiben würde. Interessant wäre noch, was DxO aus dem O 8-25mm macht. Weitwinkelaufnahmen lasse ich fast immer durch die Objektivkorrekturen von DxO laufen.

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vor 24 Minuten schrieb tgutgu:

Interessant wäre noch, was DxO aus dem O 8-25mm macht. Weitwinkelaufnahmen lasse ich fast immer durch die Objektivkorrekturen von DxO laufen.

Mein DxO PureRAW kann das 8-25 noch nicht. Lightroom entzerrt recht gut. Die Matschecken kriegt nicht mal die interne JPG-Engine hingezaubert. Wie auch...

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Daß die Ecken nicht wirklich scharf sind, ist ja schon in verschiedenen Testberichten angeklungen. Das wäre für mich bei einer überwiegenden Eignung für Landschaft noch zu verschmerzen. Den Bildwinkel-Unterschied zum Pana bei 8mm finde ich aber schon etwas verstörend. Wenn die von Olympus angegebenen 8mm mit Korrektur eher 9mm sind, dann muß ich mir nochmal ganz genau überlegen, ob diese Linse bei mir reinpaßt.

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Danke für den Hinweis, den Bildwinkel werde ich mir dann auch nochmal ansehen. Bei Landschaftsbildern finde ich bei meinem die Ränder ok, aber natürlich gibt es bessere Weitwinkelobjektive.

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Geschrieben (bearbeitet)

Ich könnte mir vorstellen, dass die beschriebenen matschigen Ecken des 8-25 auch durch die kamerainterne Softwarekorrektur der Verzeichnung, also besonders bei den weitwinkligeren Einstellungen passiert? Kannst du das verifizieren?

Das 2,8/7-14 hat nach meiner Einschätzung bei bestimmten Situationen (ca. 7 mm Brennweite und Fokus der Ecken im Nahbereich) jedenfalls auch matschige Ecken, die wahrscheinlich aufgrund der kamerainternen Verzeichnungskorrektur entstehen.

Was mir auffällt bei deinem Test ist, dass die rechte Bildhälfte immer weicher abgebildet wird, zumindest bei den hier gezeigten Bildern. Die 1:1-Bilder habe ich mir nicht angeschaut. Wäre das mein Testaufbau, würde ich mich fragen, ob ich die Kamera korrekt ausgerichtet habe 😉

Nachtrag. Ob das 7-14 auf 8 mm eingestellt als Referenz für den 8 mm-Blickwinkel geeignet ist, weiß ich auch nicht. Es könnte vielleicht auch weitwinkliger sein oder die Einstellung bei der 8 ist nicht perfekt, bzw. perfekt getroffen und dann würde die Angabe von Olympus bez. des 8-25 schon passen.

Ich selbst mache nie solche Testcharts, sondern teste meine Objektive unter den Bedingungen, wie ich sie einsetzen möchte. Nur einen Dezentrierungstest mache ich bei neu erworbenen Objektiven, aber auch das sind keine Charts.

Dennoch ziehe ich meinen Hut vor dem Aufwand und den Mühen einen solchen Test zu machen!

Ich persönlich würde dem Objektiv eine Chance geben, sofern ich an diesem Objektiv interessiert wäre. Macht auch Tests unter realen Bedingungen und trefft dann eure Kaufentscheidung.

bearbeitet von Analog im Kopf
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Geschrieben (bearbeitet)

Gerade beim Superweitwinkel kommt es ja auf den nutzbaren Bildwinkel am unteren Ende an. Der ist im Prinzip in vielen Fällen durch nichts zu ersetzen. So ist der Verlust des zusätzlichen Bildwinkels, den ein O 2.8/7-14mm schon spürbar und wenn das O 8-25mm auch hinter den 8 mm zurückbliebe, wäre das ärgerlich. Da würde ich dann eher auf die 25mm verzichten, obwohl sie das Objektiv universeller einsetzbar machen.

Im Ultraweitwinkel gibt es echt ein Dilemma: Das O 2.8/7-14mm ist bzgl. Randschärfe deutlich besser und geht bis 7 mm herunter, ist aber extrem anfällig für Gegenlichtreflexe. Das O 8-25mm scheint kaum gegenlichtempfindlich zu sein, schwächelt aber möglicherweise bei der Abbildungsqualität und erreicht ggf. nicht den für 8mm erwarteten Bildwinkel. Das PL 8-18mm liegt dazwischen, es ist nicht frei von unschönen Reflexen und bzgl. Abbildungsleistung schwächer als das O 2.8/7-14mm und neigt zumindest bei mir zu ungleichmäßiger Schärfeverteilung bei einigen Bildern, die sich nicht verlässlich reproduzieren lässt, aber doch Bilder unbrauchbar werden lassen kann.

So bleibt nur eins: Das O 8-25mm muss vor Ort selbst getestet und verglichen werden. Blind werde ich es Online nicht kaufen, das Hin und Her wäre mir zu blöd. Also einfach warten, bis ich wieder mal bei einem Fachhändler sein und das Objektiv möglichst über Test & Wow prüfen kann.

bearbeitet von tgutgu
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vor 28 Minuten schrieb tgutgu:

 

Im Ultraweitwinkel gibt es echt ein Dilemma: Das O 2.8/7-14mm ist bzgl. Randschärfe deutlich besser und geht bis 7 mm herunter, ist aber extrem anfällig für Gegenlichtreflexe. Das O 8-25mm scheint kaum gegenlichtempfindlich zu sein, schwächelt aber möglicherweise bei der Abbildungsqualität und erreicht ggf. nicht den für 8mm erwarteten Bildwinkel. Das PL 8-18mm liegt dazwischen, es ist nicht frei von unschönen Reflexen und bzgl. Abbildungsleistung schwächer als das O 2.8/7-14mm und neigt zumindest bei mir zu ungleichmäßiger Schärfeverteilung bei einigen Bildern, die sich nicht verlässlich reproduzieren lässt, aber doch Bilder unbrauchbar werden lassen kann.

Das kann ich fast alles gut nachvollziehen und bez. des 7-14 auch bestätigen.

Da ich das 7-14 zwar gerne benutze, mir aber als regelmäßige Option in der Fototasche manchmal zu schwer und zu groß ist, habe ich bei der Ankündigung ganz kurz nachgedacht, ob ich es gegen das 8-25 eintausche. Der Gedanke kam wirklich nur sehr kurz auf und das hatte etwas mit den fehlenden 7 mm zu tun, ein wenig mit der Blende 2,8 gegen 4,0 und ganz viel damit, dass ich mit dem 7-14 einfach sehr zufrieden bin. Obwohl ich es anfangs fast zurückgegeben hätte wegen dieser unschönen Matschigkeit in den Ecken bei bestimmten Bedingungen.

Ich bin aber ziemlich sicher, dass das 8-25 ganz ordentlich "liefern" wird und kein "Gurkenobjektiv" ist. Es wird im extremeren Weitwinkelbereich sicher immer bestimmte  Kompromisse geben müssen.

Wer die 7 mm "braucht", braucht sich um die Objektivwahl hinsichtlich der genannten Zooms keine Gedanken machen 😊  Der Unterschied zwischen 7 und 8 mm Brennweite ist schon ganz ordentlich und mehr, als der eine Millimeter suggerieren könnte.

bearbeitet von Analog im Kopf
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Die Bildwinkelabweichung hat mich gestern Abend gedanklich doch noch deutlich beschäftigt und so kam ich auf die Idee, dass es evtl. am extremen Nachbereich zum Testchart gelegen haben könnte. Ich habe heute Morgen daher diesen Punkt mit diversen Motivabständen, gestaffelt zwischen Nah- und Fernbereich intensiv getestet und voilá..., klammert man den Nahbereich aus, so werden die Unterschiede zwischen dem 7-14 und dem 8-25 gering. Der real world Auflösungsvergleich deckt sich aber mit den Testchartaufnahmen.

Man lernt ja nie aus und so werde ich künftig bei Brennweitenvergleichen auch die Ferndistanzen berücksichtigen. Insoweit hat sich der Aufwand für mich schon deshalb gelohnt.

Witziger Weise konnte ich feststellen, dass die 12mm des 12-100 bei Allerweltsdistanzen, verglichen mit 7-14 und 8-25, eher 12,5 bis 12,7mm Brennweite entsprechen.

 

vor 11 Stunden schrieb Karsten:

Daß die Ecken nicht wirklich scharf sind, ist ja schon in verschiedenen Testberichten angeklungen. Das wäre für mich bei einer überwiegenden Eignung für Landschaft noch zu verschmerzen. Den Bildwinkel-Unterschied zum Pana bei 8mm finde ich aber schon etwas verstörend. Wenn die von Olympus angegebenen 8mm mit Korrektur eher 9mm sind, dann muß ich mir nochmal ganz genau überlegen, ob diese Linse bei mir reinpaßt.

Du hast Recht. Bei den Testaufnahmen im Ambient- und Landschaftsbereich hielten sich die Defizite der Ecken in Grenzen. Dennoch... für ein 1.000,- € Pro Objektiv hätte ich das schon auf dem Level des 12-100 gewünscht. Ich denke, dass eine leicht weniger kompakte Konstruktion mit einem leicht überdimensionierten Bildkreis die bessere Entscheidung gewesen wäre. 

 

vor 2 Stunden schrieb Kreier:

Danke für den Hinweis, den Bildwinkel werde ich mir dann auch nochmal ansehen. Bei Landschaftsbildern finde ich bei meinem die Ränder ok, aber natürlich gibt es bessere Weitwinkelobjektive.

Dem kann ich nun voll zustimmen.

 

vor 2 Stunden schrieb Analog im Kopf:

Ich könnte mir vorstellen, dass die beschriebenen matschigen Ecken des 8-25 auch durch die kamerainterne Softwarekorrektur der Verzeichnung, also besonders bei den weitwinkligeren Einstellungen passiert? Kannst du das verifizieren?

Was mir auffällt bei deinem Test ist, dass die rechte Bildhälfte immer weicher abgebildet wird, zumindest bei den hier gezeigten Bildern. Die 1:1-Bilder habe ich mir nicht angeschaut. Wäre das mein Testaufbau, würde ich mich fragen, ob ich die Kamera korrekt ausgerichtet habe 😉

 

Nein, an der Softwarekorrektur liegt es nicht, siehe das oben gepostete unkorrigierte Beispiel. 

Es ist nicht immer die rechte Bildhälfte. Beim Lumix ist es die Linke, bei 12-100 bei 12mm die eine, bei 25mm die andere. Ich versuche natürlich eine möglichst planparallele Ausrichtung. Allerdings war es kein Dezentrierungstest, da muss noch deutlich akribischer ausgerichtet werden. Für einen allgemeinen Eindruck war ich glaube ich, genau genug.

 

vor 59 Minuten schrieb tgutgu:

So bleibt nur eins: Das O 8-25mm muss vor Ort selbst getestet und verglichen werden. Blind werde ich es Online nicht kaufen, das Hin und Her wäre miraculous blöd. Also einfach warten, bis ich wieder mal bei einem Fachhändler sein und das Objektiv möglichst über Test & Wow prüfen kann.

Ein guter Plan.

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vor 34 Minuten schrieb Axel.F.:

Die Bildwinkelabweichung hat mich gestern Abend gedanklich doch noch deutlich beschäftigt und so kam ich auf die Idee, dass es evtl. am extremen Nachbereich zum Testchart gelegen haben könnte. Ich habe heute Morgen daher diesen Punkt mit diversen Motivabständen, gestaffelt zwischen Nah- und Fernbereich intensiv getestet und voilá..., klammert man den Nahbereich aus, so werden die Unterschiede zwischen dem 7-14 und dem 8-25 gering. Der real world Auflösungsvergleich deckt sich aber mit den Testchartaufnahmen.

Das mit dem Nahbereich kann ich mir gut vorstellen, gerade bei extremeren Weitwinkelobjektiven. Alle von Fotografen gewünschten Anforderungen lassen sich nicht für den Preis und Größe/Gewicht des Objektivs umsetzen und eine gute Qualität im Nahbereich ist sicher besonders schwierig für ein solches Zoomobjektiv (um die 1000 €) zu realisieren.

Aber ich bleibe dabei, obwohl ich das 8-25 nicht in den Händen hatte- unter "real world"-Bedingungen wird das Objektiv sehr wahrscheinlich sehr brauchbar sein. Wenn ich eine Landschaft fotografiere, dann nehme ich wahrscheinlich am Rand keine Strukturen mit auf, die Testchartqualität haben. Vielleicht passt es sogar sehr gut zu meinem Motiv, wenn die Ecken etwas weicher werden und sich damit der Blick noch stärker aufs Hauptmotiv setzt.

Wer Architekturfotografie damit macht, muss sicher genauer hinschauen.

Das meinte ich mit meinem Hinweis, dem Objektiv eine Chance zu geben und es auszuprobieren - sofern es ansonsten passt.

bearbeitet von Analog im Kopf
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Jeder wie er mag und meint es zu brauchen und das meine ich wirklich wertfrei 🙂

Mir scheint, dein Dilemma bezüglich der Entscheidung zwischen den 3 genannten Objektiven hat sich erledigt - nämlich keines davon ist gut genug 😃

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Ich hätte erwartet, dass ein neues „Pro“ Objektiv mit den Nachteilen der existierenden Lösungen aufräumt. Ich denke, diese Erwartung ist berechtigt.

Ich werde mir das Objektiv wohl in den Weihnachtsferien näher anschauen, falls das möglich ist.

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Nur als Anmerkung am Rande: Beim Betrachten der Bilder ist mir aufgefallen, dass DxO beim unkorrigierten Bild doch etwas wegschnippelt. RT wirft beim neuen 20MPix-Sensor 5240x3912 Pixel aus, bei DxO sind es nur 5184x3888. Ist im UWW-Bereich nicht ganz optimal.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 31 Minuten schrieb rodinal:

RT wirft beim neuen 20MPix-Sensor 5240x3912 Pixel aus, bei DxO sind es nur 5184x3888.

Affinity Photo gibt auch 5240x3912 aus. RT und AP ignorieren das im RAW hinterlegte Korrekturprofil. Der Unterschied ist schon erheblich:

 

AP full pixel s.jpg

LrC full pixel s.JPG

bearbeitet von Axel.F.
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vor 23 Stunden schrieb Axel.F.:

Die Bildwinkelabweichung hat mich gestern Abend gedanklich doch noch deutlich beschäftigt und so kam ich auf die Idee, dass es evtl. am extremen Nachbereich zum Testchart gelegen haben könnte.

Ist das Lumix 7-14 nicht deutlich kürzer als das 8-25? Grad in Nahbereich machen da 3cm weniger schon einen deutlichen Bildunterschied. Da müstest man vl. den Testaufbau an der Frontlinse ausrichten und nicht an der Sensor Ebene?

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Danke für den ausführlichen Test, welcher mich eigentlich ziemlich erschüttert. Ich habe mein 8-25mm vor etwa einer Woche bekommen und seitdem ersetzt es mein 12-100. Ganz einfach, weil das 8-25 um einiges kompakter und spürbar leichter ist (ich weiß, es sind nur 150g, die spürt man aber deutlich). Ich bin bei Objektiven eigentlich streng, was ihre Abbildungsleistung betrifft und teste ebenfalls neue Objektive zuerst mal, ob sie all das können, was ich mir erhoffe. 

Das (mein) 8-25 tat das und liefert ordentlich ab. Ich habe allerdings weder in Nahdistanz einen Schärfetest in den Ecken gemacht noch den wahren Bildwinkel gemessen. Ich gebe deinem Test aber noch etwas zu bedenken:
Selbst, wenn man mit 8mm an MFT bei nur Blende 4 fotografiert, ist der Schärfebereich nicht allzu groß. Durch den extremen Bildwinkel ergeben sich geometrisch große Längenunterschiede zwischen Zentrum und Bildecken. Evtl. kompensiert das 7-14 durch die Bildfeldwölbung genau dies in Nahdistanz, dafür kämpft man mit unscharfen Ecken im Unendlichen. Beim 8-25 wäre es dann genau umgekehrt. Dass die Ecken beim 8-25 im Weitwinkelbereich auf großen Distanzen ebenfalls schwächeln, kann ich nicht bestätigen. Ich hatte mal das Leica 8-18, das lieferte deutlich matschigere Ecken. Zum 7-14 Pro habe ich leider keinen Vergleich. Heute möchte ich einmal einen Test machen, das Zentrum und die Ecken auf Ferndistanz jeweils im High-Res-Mode. Falls ich dazu komme, stelle ich die Bilder ein.

Bei mir hat das 8-25 jedenfalls das 12-100 abgelöst. Das 8-25 ist bei Berg- und Wandertouren sowie in der Landschaftsfotografie das All-in-One-Objektiv. Beim 12-100 musste ich häufig auf ein UWW wechseln und gleichzeitig brauchte ich den oberen Brennweitenbereich nur ganz selten. Auch abbildungstechnisch steht das (mein) 8-25 dem 12-100 um nichts nach. Evtl. gibt es aber auch ein Qualitätsproblem und ich hatte bei meinem Exemplar einfach nur Glück. 

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vor 34 Minuten schrieb wedge:

Ist das Lumix 7-14 nicht deutlich kürzer als das 8-25? Grad in Nahbereich machen da 3cm weniger schon einen deutlichen Bildunterschied. Da müstest man vl. den Testaufbau an der Frontlinse ausrichten und nicht an der Sensor Ebene?

Die Sensorebene ist schon richtig, die Naheinstellgrenze bezieht sich ja immer auf Entfernung zum Sensor und nicht zur Frontlinse meine ich…

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Gerade eben schrieb mchomer:

Die Sensorebene ist schon richtig, die Naheinstellgrenze bezieht sich ja immer auf Entfernung zum Sensor und nicht zur Frontlinse meine ich…

hier gings NICHT um die Naheinstellgrenze sondern um den Bildwinkel

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vor 24 Minuten schrieb canonfan123:


Selbst, wenn man mit 8mm an MFT bei nur Blende 4 fotografiert, ist der Schärfebereich nicht allzu groß. Durch den extremen Bildwinkel ergeben sich geometrisch große Längenunterschiede zwischen Zentrum und Bildecken. 

Am Chart beträgt die Schärfentiefe bei 15 cm Abstand und Blende f/4.0 ca. 4cm. In der Totalen bei 8mm Brennweite und Blende f/4.0 ist die Hyperfokaldistanz ca. 1,07m, d. h. das Foto ist von 54cm bis unendlich scharf. 

bearbeitet von Axel.F.
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Ich verstehe es zwar auch nicht, ein O 8-25mm kann eigentlich kein O 12-100mm ersetzen, außer man nutzt das Spektrum des O 12-100mm nicht aus, so dass es eher fehl am Platze wäre.

Gemeint ist wohl, dass nicht mehr das O 12-100mm das „Immderdrauf“ ist, sondern das O 8-25mm.

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vor 43 Minuten schrieb tgutgu:

Gemeint ist wohl, dass nicht mehr das O 12-100mm das „Immderdrauf“ ist, sondern das O 8-25mm.

Aber fehlende 75mm tun schon richtig weh und ein 12-100 zusätzlich zum 8-25 in der Hosentasche geht nicht, von einem 40-150 f/2.8 ganz zu schweigen und einen Stabi hat es auch nicht. Bleibt als Alternative, anstelle des 7-14 f/4.0 das 8-25 zusätzlich zum 12-100 in die Hosentasche zu stecken. Die Beule wäre größer, aber ich wäre die nervigen Flares des 7-14er endlich los.

 

7-14vs8-25.jpg

bearbeitet von Axel.F.
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