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vor 14 Stunden schrieb shappy:

WOW da kann ich ja glatt mit der Kamera ins Wasser fallen. Wie gesagt ist mir schon passiert und alles gut gegangen, Kamera blieb trocken.

Das kann ich mit Der EM1 doch jetzt schon. Bzw ist mir schon passiert. <soll Luete geben, die gehen mit irh nach ner harten Tour sogar unter die Dusche.... :))))

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vor 4 Minuten schrieb Jaelle:

Bzw ist mir schon passiert. <soll Luete geben, die gehen mit irh nach ner harten Tour sogar unter die Dusche.... :))))

Das ist nicht neues 😉
Seite E-1 (DSLR) sind praktisch die Flaggschiffe Spritzwasser geschützt. Die E-3 hatte ich auch sogar unter der Dusche gereinigt.
Nur die Consumer-Modelle (E-XX und E-XXX) haben diese Abdichtung nicht.

Gruß Pit

 

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vor 20 Stunden schrieb Sir Gari Neimb:

Also das kann ich kaub glauben... das macht meine EM10 I schon deutlich besser... zumindest beim fotographieren, filmen tu ich fast nie... oder wie sehen es die anderen hier? Das ist ja schockierend schlecht...

*Ursprünglicher Text wurde wegen Falschaussage meinerseits gelöscht, was leider auch für die obigen Aussagen zutrifft, die ich nicht mehr ändern kann, die Aussagen zu AF im Video Bereich kann ich schlicht nicht beurteilen, im Fotobereich hat der C-AF das Problem nicht, Grüße Steve

 

bearbeitet von SteveH

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vor 54 Minuten schrieb pit-photography:

Auffallend ist dass viele "Kleinbild-Fans" die kleineren Sensor niedermachen (ich weiß, es gibt auch Lichtblicke von solchen Fotografen), aber die mFT-Fotografen die Fraktion der großen Sensoren respektieren 😉

 

In meinem Bekannten- und Freundeskreis gibt es niemanden, der mFT niedermacht. Vielleicht bin ich da eine Ausnahme, aber ich kann mich darüber wirklich nicht beschweren, obwohl ich gelegentlich mit Nikon- und Canon-Fortograf*inn*en parallel Events begleite, die für Zeitungen und Fernsehen arbeiten. Und diejenigen, die eine D8x0 oder 5D Mk y im Schrank als Ausstellungsstück herumliegen haben, zeigen mir erst gar nicht ihre Bilder.

Derartige Aussagen kenne ich eigentlich nur von Youtubern, die ihr vermeintliches Wissen möglichst medienwirksam "verkaufen" müssen. Dann wird halt manchmal so ein Blödsinn erzählt, dass Smartphones in Kürze so gute Bilder wie mFT machen werden, während mFT nie an die Qualität von KB heranreichen wird. Und im übernächsten Video ist die zwei Jahre alte GH5 mit mFT-Sensor der (noch nicht einmal erschienen) Lumix S1 mit KB-Sensor deutlich überlegen.

bearbeitet von DocReason
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vor 7 Minuten schrieb DocReason:

In meinem Bekannten- und Freundeskreis gibt es niemanden, der mFT niedermacht. Vielleicht bin ich da eine Ausnahme, aber ich kann mich darüber wirklich nicht beschweren, obwohl ich gelegentlich mit Nikon- und Canon-Fortograf*inn*en parallel Events begleite, die für Zeitungen und Fernsehen arbeiten. Und diejenigen, die eine D8x0 oder 5D Mk y im Schrank als Ausstellungsstück herumliegen haben, zeigen mir erst gar nicht ihre Bilder.

Derartige Aussagen kenne ich eigentlich nur von Youtubern, die ihr vermeintliches Wissen möglichst medienwirksam "verkaufen" müssen. Dann wird halt manchmal so ein Blödsinn erzählt, dass Smartphones in Kürze so gute Bilder wie mFT machen werden, während mFT nie an die Qualität von KB heranreichen wird. Und im übernächsten Video ist die zwei Jahre alte GH5 mit mFT-Sensor der (noch nicht einmal erschienen) Lumix S1 mit KB-Sensor deutlich überlegen.

Ja ich meint die Vlogger oder Blogger. Mein Bekannter, der eine Nikon-Kleinbildformat-Kamera hat, hat auch nie über kleine Sensoren wie mFT negativ geäußert. Wir fotografieren gemeinsam die Sportveranstaltungen im Gehörlosensport und schauten uns auch die Bilder an. Es wurden nur die gerade aufgenommenen Szenen besprochen und wie das Bild beschnitten werden könnte oder welche Aufnahme wir in die Galerie nehmen. Jedoch nie über Rauschen. Unscharfe Bilder, auch die hat er, sortieren wir aus.

Gruß Pit

 

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vor 58 Minuten schrieb Rob. S.:

Nö, sondern billige Polemik. Sowas "meint" nämlich kein Mensch ...

Nach meiner Erfahrung gibt es davon leider doch einige, die bei allem unter KB sofort mit  "Winzsensor" jede weitere Diskussion töten wollen.

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Dann werde ich mal beobachten ob ich sebst zu empfindlich bin 🙂

 

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vor einer Stunde schrieb cimfine:

O.k. dann lass uns versuchen das sauber zu formulieren. 

In der Tat habe ich noch nirgends gelesen, dass man mit einem kleinen Sensor keine guten Fotos machen könnte, insofern hast du Recht. 

Allerdings ließt man häufig genug das eine Kamera wegen der Sensorgröße nicht erstzunehmen sei, was im Rahmen einer Technikdiskussion aus meiner Sicht das gleiche bedeutet. z.B. hier

http://www.sonyuserforum.de/forum/showpost.php?p=2045952&amp;postcount=28

 

Meine Erfahrung ist, dass die meisten Anti-mFT-Sprücheklopper noch nie mit dem "Winzformat" fotografiert haben. Alles nur Hörensagen, Nachgeplapper und Klicksgenerierung.

In meinem fotografischen Bekanntenkeis (u. a. Fotoclub) fragt man im allgemeinen nicht nach dem Format und wundert sich auch nicht weiter über die guten Ergebnisse. Eher fragt man "wie hast du das gemacht?". Da ist man aber auch den Formatmix von Handy bis Mittelformat gewöhnt.

Ein Bekannter, den ich längere Zeit nicht gesehen hatte, eröffnete mir, dass er eine neue Kamera habe, eine GX9 mit dem kleinen Kitobjektiv. Vorher hatte er eine Nikon DSLR. Er ist hin weg von dem kleinen Ding und seiner Bildqualität. Dass er damit mein ganzes Objektivprogamm nutzen könnte, hat ihn überrascht (du hast doch Olympus?!). Es war ihm nicht bewußt, welches Format er da in der Hand hatte.

 

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vor 29 Minuten schrieb Johannes.Eudes:

Hier noch ein Auszug von einem Blogger.

 

Olympus hat den professionellen Kameramarkt im Visier...

Damit das auch funktioniert, hat die Kamera einen zweiten Prozessor spendiert bekommen... ...Damit der Apparillo nicht zu heiß dabei wird, hat man den Batteriegriff und einen Kupferklotz eingebaut. Und damit das dann nicht zu teuer wird, hat man beschlossen, die Lagerbestände an alten Sensoren, alten Displays und alten Suchern aufzubrauchen....

 

Quelle: RW auf P&T Link darf man hier nicht posten

Beim guten Reinhard klingt es ein wenig nach Schmollecke. Es scheint, dass er keine Unterstützung mehr seitens Olympus erhält und nun halt kräftig austeilt. Noch vor nicht allzu langer Zeit konnte er noch jedes Feature einer neuen O-MD wortgewaltig verteidigen und lobpreisen - wie zum Beispiel bei diversen AF-Diskussionen -, jetzt ist alles nur noch schlecht. Bin ich froh, dass ich ihn schon seit Jahren nicht mehr ernst nehme.

Gruß

Hans

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vor einer Stunde schrieb Hacon:

Beim guten Reinhard klingt es ein wenig nach Schmollecke

Man mag von R. Wagner halten, was man will – der Wahrheitsgehalt einer Aussage von ihm ist unabhängig davon, ob er "schmollt" oder was die (Küchen-) Psychologie sonst noch für Analysen seiner Persönlichkeit hergibt.

Dass er nicht mehr als Forumsbetreuer täglich für Olympus arbeitet, und dass er damit in der Öffentlichkeit auch nicht mehr vertraglich zum Lobhudeln verpflichtet ist, das macht seine Aussagen, wenn irgendetwas, dann seriöser, und nicht weniger seriös.

bearbeitet von Rob. S.
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vor 29 Minuten schrieb Rob. S.:

Man mag von R. Wagner halten, was man will – der Wahrheitsgehalt einer Aussage von ihm ist unabhängig davon, ob er "schmollt" oder was die (Küchen-) Psychologie sonst noch für Analysen seiner Persönlichkeit hergibt.

Dass er nicht mehr als Forumsbetreuer täglich für Olympus arbeitet, und dass er damit in der Öffentlichkeit auch nicht mehr vertraglich zum Lobhudeln verpflichtet ist, das macht seine Aussagen, wenn irgendetwas, dann seriöser, und nicht weniger seriös.

Wenn seine Aussagen denn wirklich seriös wären (die aktuellen wie die älteren) wäre es ja gut. Nimm nur mal das oben Zitierte: Eine Heatpipe ist nunmal kein "Kupferklotz", das hat auch nichts mit flapsiger Ausdrucksweise zu tun, sondern ist schlicht falsch. Und für die Aussage, das Olympus nur Lagerbestände von alten Suchern, Sensoren und Displays aufbrauchen würde, bräuchte es chon irgendwelche Quellenangaben. Ohne die ist es jedenfalls fernab von "seriös".

Ob er je zum "Lobhudeln" verpflichtet war, darf auch bezweifelt werden. Jedenfalls nach dem, was die Olympus Visionaries und Ambassadors verlauten lassen. Die dürfen sagen, was sie wollen (wenn es Olympus zu lange nicht passt, sind sie halt ihren Titel wieder los) und tun das auch.

Gruß

Hans

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vor 28 Minuten schrieb Hacon:

Wenn seine Aussagen denn wirklich seriös wären (die aktuellen wie die älteren) wäre es ja gut. Nimm nur mal das oben Zitierte: Eine Heatpipe ist nunmal kein "Kupferklotz", das hat auch nichts mit flapsiger Ausdrucksweise zu tun, sondern ist schlicht falsch.

Die Kritik teile ich nicht. So viel Intelligenz würde auch ich als potenzieller Blogautor meiner Zielgruppe unterstellen, zu begreifen, dass es sich nicht im Wortsinne um einen Kupferklotz handeln muss, wenn ich das Wort so verwende.

vor 28 Minuten schrieb Hacon:

für die Aussage, das Olympus nur Lagerbestände von alten Suchern, Sensoren und Displays aufbrauchen würde, bräuchte es chon irgendwelche Quellenangaben

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass es für solche Aussagen zitierfähige Quellen gibt, selbst wenn Wagner mehr weiß als wir, was ich für gut möglich halte. Der Verdacht ist aber ohnehin so naheliegend, dass ich den Wagner nicht mal gebraucht habe, um eine solche Vermutung zu entwickeln.

vor 28 Minuten schrieb Hacon:

Ob er je zum "Lobhudeln" verpflichtet war, darf auch bezweifelt werden

Er hat da selbst gar keinen Hehl draus gemacht, wenn ich mich recht erinnere... Wobei er die Verpflichtung natürlich auch frei- und bereitwillig einging. Ich habe die Zitate nicht mehr parat, das ist zu lange her, aber Zweifel daran gibt es für mich keine. Ich denke, er war tatsächlich eher Angestellter (bzw. freier Mitarbeiter) als 'Visionary' oder 'Ambassador' – das ist was ganz anderes.

bearbeitet von Rob. S.

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@Rob. S.Schau, du bist doch auch in der Lage pointiert zu schreiben und einen Subtext mit zu liefern. Oder waren deine Äußerungen, ich betriebe Küchenpsychologie oder wäre halt nicht so intelligent, Reinhards Äußerungen zu verstehen nur Zufall und keine bewusst gesetzten Spitzen? Dann weißt du doch auch, was Reinhard mit seinem Text suggerieren will: Die E-M1X sein ein möglichst billig zusammengehauenes Monstrum, dass eigentlich komplett überflüssig ist. Wenn man nun die anderen Reviews liest, scheint dem nicht so zu sein. Es geht halt nicht nur um die AF-Modi für Züge, Autos und Flugzeuge, sondern die Kamera ist in benahe jedem Aspekt gegenüber der E-M1 II spürbar verbessert worden. Das ist ihm aber wohl nur beim Knopf für MySet aufgefallen. Ansonsten blafft er halt nur rum à la: "Was Profis brauchen, ist nicht eine Foolproof-ich-kann-das-besser-als-Du-Besserwisser-Knipse, sondern ein Werkzeug, das mit unvorhergesehenen Zwischenfällen klar kommt." Lustigerweise sehen etliche Profis anders und können das auch äußern, ohne gleich für alle Profis sprechen zu wollen.

Gruß

Hans

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Nun, rein prinzipiell sollte ein Autor, wenn er eine Behauptung aufstellt, sich nicht wundern, wenn Nachfragen kommen, wie er denn zu dem Schluss gekommen ist. Da wir hier nicht wissenschaftlich arbeiten, gibt es allerdings auch keinen Zwang, Aussagen zu belegen, aber sie beiden dann eben auch nur Meinungsäußerungen.

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vor 37 Minuten schrieb Hacon:

waren deine Äußerungen, ich betriebe Küchenpsychologie oder wäre halt nicht so intelligent, Reinhards Äußerungen zu verstehen nur Zufall

Ich habe derlei weder explizit noch implizit behauptet. Was ich behaupte, ist, dass du den Interpretationsspielraum für Wagners Äußerungen in den konkreten Beispielen, die du genannt hast, maximal zu seinen Ungunsten ausgeschöpft hast.

Ich bin wahrlich der letzte, der es darauf anlegen würde, hier plötzlich als Wagner-Fürsprecher zu gelten; es gibt wohl in meiner gesamten, rund fünfzehn Jahre andauernden Präsenz in deutschen und internationalen Fotoforen mit und ohne direktem Olympus-Kontext keinen anderen Menschen, zu dem sich für mich noch gravierendere und noch weniger überbrückbare, grundsätzliche Differenzen aufgetan hätten als Wagner. Und ich muss auch seine aktuellen Einlassungen zu Olympus und zur E-M1X nicht in jedem Detail nachvollziehen können, halte sie aber dennoch für eine erfrischende und, gerade und ausgerechnet von ihm kommend, erfrischend respektlose Bereicherung der Diskussion.

Ob Wagner mit seiner Rede von "den Profis" richtig oder falsch liegt, ich weiß es nicht, aber ich halte seine Argumentation für logisch schlüssig und plausibel. Die Scharen von Profis, die ihn Lügen strafen und Olympus die E-M1X aus den Händen reißen, die wünsche ich Olympus von ganzem Herzen, aber an die glaube ich erst, wenn ich die Verkaufszahlen und Marktanteile sehe.

Dass die E-M1X "in beinahe jedem Aspekt gegenüber der E-M1 II spürbar verbessert worden" wäre, das kommt wohl noch darauf an, wie man "spürbar" definiert. Solche "spürbaren Verbesserungen" wurden von Markenfans, Wagner zu seinen Olympus-hörigen Zeiten eingeschlossen, ja immer bei jedem Modellwechsel gesehen, auch wenn sie nicht der Rede wert waren. Würde man die High-ISO-Verbesserungen aufaddieren, die in den Markenforen zwischen den Modellgenerationen immer gesehen wurden, wären wir schon mit der E-M1 II jeder KB-Kamera um zehn Blendenstufen voraus...

 

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vor einer Stunde schrieb Hacon:

... die Aussage, das Olympus nur Lagerbestände von alten Suchern, Sensoren und Displays aufbrauchen würde ...

Ich möchte mich nicht in Eure Diskussion einmischen und das ich den obigen Satz aus Hacons Statement zitiere heißt nicht, das ich seine Sicht nicht teile. Möchte aber mal kurz etwas zu obiger Annahme schreiben, da ich die ja auch schon öfter gelesen habe... (und langsam nervt mich obiger Satz). Und wenn das hier nicht passt, dann bitte ich um einen Hinweis, dann lösche ich das wieder.

Ich für meinen Teil halte diese Aussage für ziemlich absurd und ... (na ja, was auch immer). Aus dem Grund weil

1. der Sucher doch meines Wissens die doppelte Bildwiederholrate hat wie der Alte. So etwas läßt sich - meines Wissens - nicht einfach mal so umstellen.

2. die bestimmt nicht hergegangen sind und haben bestehende Sensoren neu aufbereitet (der neue Sensor hat ja eine neue Beschichtung etc.)

Die Dinger sind neu produziert worden und man hat keine alten Lagerbestände "aufgebraucht". Man hat die zugrunde liegende technische Idee genutzt, überarbeitet und verbessert.

Vermutlich kann man die Teile die übernommen wurden - wenn überhaupt - an einer Hand abzählen (Bajonett, Akku, ??) und da man die restlichen sowieso geändert hat, hätten sie auch ganz anders aussehen können, da alle Formteile etc. neu erzeugt werden mußten. Vermutlich war man der Meinung, das die Idee dahinter gut war.

Und das Display? Für mich persönlich sowieso nur für eine erste Beurteilung, trotz Lesebrille. Den Rest mache ich sowieso zu Hause... (aber das trifft ja vielleicht nur auf mich zu...) Anderfalls bitte ein 17" Rolldisplay das nächste Mal.

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vor 14 Minuten schrieb SusanneJ:

der Sucher doch meines Wissens die doppelte Bildwiederholrate hat wie der Alte. So etwas läßt sich - meines Wissens - nicht einfach mal so umstellen

Ich weiß nicht, ob es so ist, aber wenn der Sucher bereits vorher diesen Betriebsmodus hatte, der vom Kameraprozessor früherer Kameras mangels Leistungsfähigkeit nur nicht genutzt wurde, dann könnte man das durchaus einfach mal so umstellen. Weißt du, welche EVF-Panels eingesetzt wurden und welche möglichen Betriebsmodi sie haben?

vor 14 Minuten schrieb SusanneJ:

die bestimmt nicht hergegangen sind und haben bestehende Sensoren neu aufbereitet (der neue Sensor hat ja eine neue Beschichtung etc.)

Olympus als Optikhersteller ist Spezialist für Glasvergütungen. Warum sollte Olympus die Filter-Glasaufsätze für vorhandene Sensor-Lagerbestände (die Olympus vermutlich ohnehin selbst herstellt und erst für die Kamerafertigung auf den Sensoren anbringt) nicht auch selbst und ad hoc in unterschiedlicher Weise vergüten können?

bearbeitet von Rob. S.

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vor 22 Minuten schrieb Rob. S.:

Ich weiß nicht, ob es so ist, aber wenn der Sucher bereits vorher diesen Betriebsmodus hatte, der vom Kameraprozessor früherer Kameras mangels Leistungsfähigkeit nur nicht genutzt wurde, dann könnte man das durchaus einfach mal so umstellen. Weißt du, welche EVF-Panels eingesetzt wurden und welche mögichen Betriebsmodi sie haben?

Nein, das weiß ich nicht 🙂 Das könnte natürlich so sein, andererseits könnte ich mir aber auch vorstellen, das sie dann schon in der E-M1 II ggfs. eine variable Wiederholrate implementiert hätten (wenn denn die Rechenpower wirklich nicht ausgereicht hätte), hat Fuji nicht auch so etwas in irgendwelchen XT-? Modellen?

Zitat

Olympus als Optikhersteller ist Spezialist für Glasvergütungen. Warum sollte Olympus die Filter-Glasaufsätze für vorhandene Sensor-Lagerbestände (die Olympus vermutlich ohnehin selbst herstellt und erst für die Kamerafertigung auf den Sensoren anbringt) nicht auch selbst und ad hoc in unterschiedlicher Weise vergüten können?

Du hast ja schon mal erwähnt, das dort ein "Glasbaustein" vor dem Sensor sitzt, könnte natürlich auch sein ...

Aber es wäre - aus meiner Sicht - schon ziemlich(!) ungewöhnlich das eine Firma heutzutage solch hohe Lagerbestände hat, das sie die bestehende und eine neue Produktionslinie aus Lagerbeständen versorgen, da doch heutzutage auch vornehmlich just-in-time produziert wird.

Aber wie ich auch jetzt wieder sehe, "nichts genaues weiß man nicht" und eine Definitive Aussage dazu könnte wohl nur ein Insider geben. Da es SO oder SO sein könnte.

Ich halte die Aussage immer noch für mindestens(!) ziemlich abwegig und würde solch eine Aussage nur als "Scherz" formulieren oder wenn ich eine Firma diskreditieren möchte.

bearbeitet von SusanneJ
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Das ist doch alles Spekulatius. Ich finde es ja auch unglücklich, dass man nicht bei einer der 3 Komponenten die Auflösung geändert hat, aber wir kennen alle nur die Papierform. Ja, marketingmäßig sicher nicht der klügste Schachzug, da gibt es wohl kaum eine Gegenrede. Am Ende ist aber aufm Platz.

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vor einer Stunde schrieb SusanneJ:

könnte ich mir aber auch vorstellen, das sie dann schon in der E-M1 II ggfs. eine variable Wiederholrate implementiert hätten (wenn denn die Rechenpower wirklich nicht ausgereicht hätte)

Wärmeentwicklung ist ein weiterer Punkt. Es gibt mehr mögliche Gründe, warum Olympus die Bildwiederholrate hätte beschränken können – und für mich bisher keinen Grund, der zwingend nahelegen würde, dass es ein neuer Sucher sein müsse. 

Zumal es, Entschuldigung, ja wirklich noch bescheuerter wäre, wenn man schon ein neues Bauteil einkaufen würde, dass man dann nicht Nägel mit Köpfen machen und für das neue Über-Super-Profi-Top-Modell eines der längst existierenden, deutlich höher auflösenden Panels nehmen würde...

vor einer Stunde schrieb SusanneJ:

Aber es wäre - aus meiner Sicht - schon ziemlich(!) ungewöhnlich das eine Firma heutzutage solch hohe Lagerbestände hat, das sie die bestehende und eine neue Produktionslinie aus Lagerbeständen versorgen, da doch heutzutage auch vornehmlich just-in-time produziert wird

Ist das so, bei Kameras und Sensoren? Können die Absatzzahlen und einzukaufenden Stückzahlen, die letztlich den Stückpreis bestimmen, im Voraus so exakt kalkuliert werden, dass man keine Lagerhaltung braucht? Kennst du die Branche so gut, dass du das mit Sicherheit annehmen kannst?

Und selbst wenn's keine Lagerbestände mehr gäbe – es ist doch letztlich derselbe, alte Sensor, und ich würde wetten, irgendwo steht auch noch dieselbe Typbezeichnung drauf. Der Kamera ist es auch egal, ob der Sensor aus dem Olympus-Lager kommt oder doch nochmal frisch von Sony gefertigt wurde.

Und es tut mir leid, aber für mich sieht die E-M1X nach einer Kamera aus, die mit möglichst vielen alten, preiswerten Komponenten, dabei komplett ohne Rücksicht auf Größe und Gewicht, und mit genau soviel Verbesserung, dass sie sich gerade eben ein bisschen von der zwei Jahre alten E-M1 II abhebt, so teuer wir möglich angeboten werden sollte.

bearbeitet von Rob. S.

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vor 17 Minuten schrieb Rob. S.:

Und es tut mir leid, aber für mich sieht die E-M1X nach einer Kamera aus, die mit möglichst vielen alten, preiswerten Komponenten, dabei komplett ohne Rücksicht auf Größe und Gewicht, und mit genau soviel Verbesserung, dass sie sich gerade eben ein bisschen von der zwei Jahre alten E-M1 II abhebt, so teuer wir möglich angeboten werden sollte.

So sah die Kamera für mich auch aus, als ich die Specs gelesen hatte. Nachdem ich in den letzten Wochen aber Reviews von kompetenten Fotografen gelesen habe, komme ich doch zu einem deutlich anderen Urteil. Beim Sucher z. B. haben sie zwar nicht die höchste Auflösung, aber die höchste Bildwiederholrate. 120 Hz non interlaced kann bisher niemand sonst. Und für eine Action-Kamera mit höchten Bildwiederholraten halte ich es für sinvoller, an der Bildwiederholrate zu arbeiten, als an der Auflösung. Beim Sensor sind sie natürlich auch darauf angewiesen, was sie kriegen und dann ggf. modifizieren können. Da gibt es wohl bisher nichts im im 4/3-Format, was schneller bei der Auslesung wäre. Eine höhere Auflösung wäre für eine Action-Kamera sicher nicht wünschenswert, da hat man mit viel zu vielen Daten zu kämpfen. Canon und Nikon bieten da übrigens auch nicht mehr und selbst die A9 ist nicht signifikant höher auflösend. Beim Monitor gebe ich dir recht, da hätte man was Moderneres bringen können.

Dinge wie der bessere Stabi, der wohl komplett neu entwickelte Gyro-Sensoren erfordert hat, die neue Sucher-Optik, Handheld- HighRes, der neu entwickelte AF (ich meine jetzt den "normalen", nicht den mit Deep Learning entwickelten) oder die nochmals verbeserte Abdichtung möchte ich auch nicht nur als Pflichtprogramm abhaken.

Größe und Gewicht der Kamera können ja durchaus eine Fehlentscheidung gewesen sein, aber die Kamera ist bestimmt nicht deshalb so groß geworden, weil nur so Rudi's Resterampe reinpasst. Sie soll eine Klientel ansprechen, die Gehäuse dieser Art bevorzugt. Dass damit eine andere Klientel nicht zu potentiellen Käufern wird, war wohl in gewissem Maß eingeplant.

Ich empfehle dir wirklich das von mir gestern hier verlinkte Gespräch von Joe Edelman mit Kelley Cox. Was sie als Sportfotografin zur Kamera dem AF und auch dem Gewicht sagt (und in ihren Fotos zeigt), finde ich sehr bedenkenswert.

Gruß

Hans

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vor 19 Minuten schrieb Hacon:

Größe und Gewicht der Kamera können ja durchaus eine Fehlentscheidung gewesen sein, aber die Kamera ist bestimmt nicht deshalb so groß geworden, weil nur so Rudi's Resterampe reinpasst

Nun, ich halte auch einen solchen Verdacht für potenziell begründet und nicht komplett für an den Haaren herbeigezogen. Wenn man für die Features, die man immerhin liefern will, weil man ja irgendwas besser machen muss und dafür mehr Leistung braucht, dann aber statt eines neuen, moderneren, schnelleren und gleichzeitig effizienteren Prozessors einfach zwei alte nimmt (auch da hat man ja auf die Resterampe zurückgegriffen), dann braucht man unter Umständen nur deswegen die Energie von zwei Akkus und den Platz für die Wärmeableitung, die nur das monströse Riesengehäuse bietet. 

vor 24 Minuten schrieb Hacon:

empfehle dir wirklich das von mir gestern hier verlinkte Gespräch von Joe Edelman mit Kelley Cox

Werd ich mir mal anschauen...

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vor 20 Minuten schrieb Rob. S.:

statt eines neuen, moderneren, schnelleren und gleichzeitig effizienteren Prozessors einfach zwei alte nimmt 

Wenn es denn einen neueren, mind. doppelt so schnellen und effizienteren Prozessor gibt und sich auch keine Verluste bei dem Zugriff auf gemeinsame Ressourcen ergeben. Meines Wissens haben die Prozessoren ja unterschiedliche Aufgaben. Und wenn ich richtig informiert bin, werden die Entwicklungskosten für eine neue Prozessor-Generation bei Intel in x-milliarden Dollar kalkuliert. Ob man das dafür opfern sollte? Dualprozessor-Systeme? Ich finde die gut.

:-)

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vor 26 Minuten schrieb SusanneJ:

Wenn es denn einen neueren, mind. doppelt so schnellen und effizienteren Prozessor gibt 

"Mindestens doppelt so schnell" wäre erforderlich, wenn die bestehende Lösung doppelt so schnell wäre wie die frühere. Ist sie das?

vor 27 Minuten schrieb SusanneJ:

Meines Wissens haben die Prozessoren ja unterschiedliche Aufgaben

Anders würde der Zwei-Prozessoren-Ansatz ja auch überhaupt keinen Sinn machen...

vor 28 Minuten schrieb SusanneJ:

wenn ich richtig informiert bin, werden die Entwicklungskosten für eine neue Prozessor-Generation bei Intel in x-milliarden Dollar kalkuliert

Computer-CPUs und Kameraprozessoren sind zwei verschiedene Welten. 

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    • Von OLY_Ozelot
      Hallo liebe Oly-Freunde,
      ich setze Oly-Kameras beruflich ein und bin grundsätzlich von der Entwicklung von OLYMPUS, wie sie sich mit der E-M1X abzeichnet, zufrieden. Kamera liegt super in der Hand etc. etc. Ich finde auch das Konzept gut, dass OLYMPUS Kameras und PCM-Rekorder getrennt anbietet, die man auch zu einer Filmkamera zusammen betreiben kann. Insgesamt schätze ich die hohe Flexibilität. Ich habe auch mit dem Service von OLYMPUS sehr gute Erfahrungen gemacht. Und in der E-M1X sind viele Neuerungen auch im Bereich Filmen.
      Ich habe in teure mFT- und FT-Objektive investiert. Aber wenn es darauf ankommt, den Leuten zu zeigen, warum ich OLYMPUS verwende, dann bleibt mFT daheim. Dann komm ich mit den großen Obejktiven und den auffälligen Gegenlichtblenden. Und mache beeindruckende Ergebnisse. Auch beim Filmen. Sodass ich auch Lob von einem Kameramann einer deutschen bekannten Filmproduktion für mein Equipment bekomme: "Toll, OLMYPUS ist schon immer einen eigenen Weg gegangen!"
      Aber irgendwie nicht konsequent genug. Und das kann ich nicht verstehen. Das Format 4:3 ist in der Filmbranche nicht gerade unbekannt. Warum geht dann bei mFT/FT nicht die Post ab??  OLYMPUS hat mit FT die TopPro Objektive auf den Markt gebracht, die durchgängig bei Zooms eine Brennweite 2.0 haben, ein vorbildliches Bokeh, mit einer vorbildlichen Freistellung, die die ganzen Diskussionen sofort verstummen lässt. Mit diesen Optiken kommt die seltsame Frage nach Professionalität oder gehobene Amateurklasse erst gar nicht auf. Aber was kann man mit diesen Highend-Profiobjektiven beim Filmen auf der E-M1X besser machen als bisher? NICHTS! OK, Stabi, Schwenk und Farbprofil. Vorher muss man fokussieren und das wars. Während des Filmens kann man nur noch manuell den Fokus verändern. Die physikalischen Vario-ND Filter sind beim Filmen nach wie vor ein schlechter Notbehelf. Die Idee der digitalen ND-Filter der E-M1X wäre eine coole Lösung. Geht leider beim Filmen nicht!!!!
      Marketer: Die junge Generation steht auf Filmen, schaut zB mal auf YouTube oder vimeo, kennt ihr das, seht ihr, was da abgeht? Für mich ist der Schwerpunkt der Kamera auf ausschließlich mFT für (Nicht-Hallen)-Sport- und (Klein-)Tier-Fotografen zu eng und definitv nicht mehr zeitgemäß, trotz innovativer KI. Und mFT braucht endlich mal Objektive mit einer Brennweite durchgängig 1.x und eine Anmutung der FT TopPros. OLYMPUS, ihr habt das doch drauf, wass soll das? Und mit den Phasen- und Kontrast-AFs könntet ihr sicher noch mehr die "alten" TopPros beim Filmen unterstützen. Und das solltet ihr, solange mFT noch nichts Vergleichbares bietet.
    • Von Sascha S.
      Hallo, ich heiße Sascha und werde euch in der nächsten Zeit in diesem Thema meinen Testbericht zur neuen Olympus OM-D E-M1X präsentieren. Dabei werde ich eure Testwünsche berücksichtigen (soweit mir das möglich ist) und objektive Messungen und Vergleichsbilder erstellen, aber auch meine persönlichen Eindrücke und Schlussfolgerungen aus der praktischen Nutzung der Kamera heraus schildern. Letztere sind natürlich subjektiv und nicht allgemeingültig, sie entsprechen meinen Wahrnehmungen und Ansichten. Die E-M1X wurde mir von Olympus zur Verfügung gestellt, und ich werde für den Test der Kamera bezahlt - meine Meinung ist allerdings nicht käuflich.
      Bevor es nun losgeht möchte ich noch darauf hinweisen, dass ihr im bestehenden Diskussionsthema zu diesem Testbericht auch weiterhin Wünsche für den Test (bzw. für bestimmte Testszenarien) im entsprechenden Thema äußern könnt, ich werde versuchen, sie so weit es geht zu berücksichtigen. 
      Gehäuse und Bedienung

      In gewisser Weise steht die Olympus OM-D E-M1X in der Tradition der Olympus E-1, der vor gut fünfzehn Jahren erschienenen ersten Four-Thirds-Kamera mit ihrer fast schon legendären Robustheit und dem ergonomischen Design, dass noch heute die Fans ins schwärmen bringt. Beide Disziplinen beherrscht auch die neue E-M1X, die den Elementen genauso trotzt wie man es von den Spitzenmodellen von Olympus seit der E-1 gewohnt ist, aber eben auch sehr gut in meiner Hand liegt. Es ist kein riesiger Unterschied im Vergleich zur etwas älteren (aber noch immer aktuellen) Halbschwester E-M1 Mark II, vorausgesetzt, diese wird mit dem optionalen Hochformatgriff verwendet. Aber es sind die kleinen Verbesserungen, der für meine Hände optimal ausgeprägte Griff, die angenehme und griffige Daumenablage, dieser Eindruck einer monolithischen Einheit, der dazu beiträgt, dass das Anfassgefühl bei mir keine Wünsche offen lässt. Monolith ist allerdings in doppelter Hinsicht passend, denn das Gewicht ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, besonders dann, wenn man keine großen Objektive verwendet. Schon mit dem M.Zuiko 12-40 mm f/2,8 PRO liegt sie nicht ganz auf meiner Wellenlänge, ist aber noch gut benutzbar. Das M.Zuiko 40-150 mm f/2,8 PRO hingegen erscheint wie der natürliche Tanzpartner dieser Kamera, denn damit wandelt sich der Gewichtsnachteil in einen Gleichgewichtsvorteil. Es macht Spaß, die Kamera genau in dieser Kombination zu verwenden. Groß ist immer relativ.
      Das Bedienlayout ist in meinen Augen im wesentlichen gelungen, die Einstellräder sitzen an der für mich richtigen Stelle, die unterschiedliche Gestaltung der Tasten ist sinnvoll und erlaubt wie gewünscht die eindeutige Erkennung der Funktion bei der blinden Bedienung. Auch die neue Position des Menü-Knopfes auf der linken Seite erachte ich persönlich als vorteilhaft, die zweihändige Bedienung überwiegt in der Praxis gerade aufgrund der Größe von Kamera und montiertem Objektiv, und geht damit deutlich flüssiger von der Hand. So sinnvoll diese Anpassungen allerdings für die Bedienung der E-M1X auch sind, zum Teil verkomplizieren sie eine parallele Nutzung der Kamera etwa zusammen mit der E-M1 Mark II. Natürlich lassen sich Veränderungen nicht vermeiden, wenn es um Verbesserungen geht, manche sind allerdings nur schwer nachzuvollziehen (beispielsweise die Neugestaltung des Wahlhebels/FN-Schalters). Diese Probleme umgeht man natürlich, wenn man zwei E-M1X parallel nutzt. 

      Der Joystick hat bisher viel Lob und Kritik geerntet, für mich überwiegt aktuell der positive Eindruck - er ist klar in seiner Auslegung und Verstellung in alle acht Richtungen, und auch die Tastenfunktion arbeitet wie gewünscht (und klappt bei mir ohne Verstellung in eine Richtung). Die Anschlagpunkte könnten etwas eindeutiger sein, sicherlich, aber in der Praxis hat sich das bisher nicht als Problem herausgestellt, weil die Wirkung direkt sichtbar ist und dadurch zumindest bei mir keine Fehler entstanden. Da die Frage gestellt wurde: ja, über den Joystick lässt sich das Fokusfeld auch im Video-Modus verschieben, sowohl vor wie auch während der Aufnahme, was dementsprechend gut zur Steuerung des Fokus genutzt werden kann. 
      Und dann ist da ja noch der Sucher. Groß ist er, was im Querformat bereits deutlich wird, im Hochformat aber einen noch stärkeren Eindruck hinterlässt, denn es fühlt sich spürbar weniger so an, als würde man durch einen Türspalt blicken. Das wird besonders im direkten Vergleich mit der “natürlichen Referenz” E-M1 Mark II deutlich, im Querformat ist der Größenzuwachs schön, im Hochformat sehr schön. Mehr Fläche bei gleicher Auflösung bedeutet allerdings auch eine etwas gröbere Darstellung, was im Bild nur leicht auffällt, beim Overlay der Kameradaten hingegen etwas besser sichtbar wird - und dort zum Glück am wenigsten stört. Besser ist die Leistung beim Thema Geschwindigkeit, nicht beim ersten durchschauen, sondern dann, wenn schnelle Motivbewegungen ins Spiel kommen. Es wäre nun übertrieben zu behaupten, Welten liegen zwischen der Darstellung - aber es ist eine Verbesserung, die besonders dann nützlich ist, wenn eben Geschwindigkeit eine Rolle spielt. Und das dürfte bei der gesamten Auslegung der Kamera durchaus nicht so selten sein.
      Eine weitere willkommene Verbesserung ist der überarbeitete Live-View-Boost (LV-Erweiterung). Bisher war ich kein großer Freund dieser Funktion und nutzte sie daher selbst bei wenig Licht nur selten, weil die Darstellungsgeschwindigkeit einfach so stark zu wünschen übrig ließ, dass sich in meinen Aufnahmesituation kaum ein Vorteil ergab. Mit der neuen LV-Erweiterung der E-M1X sieht es nun anders aus, das Bild ist zwar minimal dunkler, dafür aber nahezu verzögerungsfrei auch bei extrem wenig Licht. Damit ergibt diese Funktion für mich deutlich mehr Sinn. 
      Soweit meine ersten Eindrücke zum Gehäuse und zur Bedienung, im nächsten Beitrag wird es dann um die Bildqualität des Sensors gehen.
      Kommentare bitte im Diskussionsthema zu diesem Testbericht
    • Von Andreas J
      Wir haben gerade für ca. drei Wochen eine Olympus OM-D E-M1X zum Testen bekommen – und würden jetzt gerne wissen, was euch besonders interessiert. Natürlich haben wir unser Testprogramm und einige Szenarien, mit denen wir versuchen, die Schwächen und Stärken der Kamera rauszukitzeln (ja, „Sport“ und „Vögel im Flug“ stehen schon auf der Liste).
      Um alles rauszuholen und eure Fragen zur Kamera perfekt zu beantworten, freuen wir uns über Vorschläge von euch:
      Was sollen wir an der Olympus OM-D E-M1X testen?
      Bitte habt Verständnis, wenn wir nicht jeden Wunsch erfüllen können, aber wir tun unser möglichstes…
      Gerne möglichst klare Fragen und Testszenarien - vielen Dank!
      Später dann: AMA-Session…
      Wenn wir mit Kamera richtig vertraut sind, machen wir als Experiment eine AMA-Session: Ask Me Anything
      (Klingt cooler und prägnanter als „Frag mich alles/irgendwas“-Sitzung).
      Für ein paar Stunden beantworten wir in einem Forum-Thread eure Fragen, mit der Möglichkeit für Nachfragen.
      Jetzt aber erstmal bitte eure Testanfragen für den Olympus OM-D E-M1X Test!
    • Von Johannes_S
      Das neue Olympus Flaggschiff OM-D E-M1X verfügt über viele innovative Features, die an anderer Stelle im Forum kontrovers diskutiert werden.
      Uns interessiert, welche der neuen Funktionen oder Eigenschaften dich zum Kauf bewegen könnte…
      Jetzt abstimmen: Was bringt dich bei der E-M1X in Versuchung?
      Dich begeistert ein anderes Feature? Gerne unten den Kommentaren!
       
    • Von Andreas J
      Auf Anregung durch @Klaus R. (danke dafür):
      Habt ihr noch Fragen zur Olympus OM-D E-M1X, die durch Handbuch, technische Daten, Reviews und Diskussionen noch nicht geklärt werden konnten?
      Dann stellt sie gerne hier in diesem Thread, wir konsolidieren dann die Liste und gehen sie mit Olympus durch.
      Damit wir klare Fragen bekommen, gelten hier etwas andere Spielregeln:
      Fragen bitte kurz und knapp stellen und fett setzen. Erläuterungen bitte absetzen und auch gerne knapp halten. Falls jemand eine Antwort verbindlich geben kann, bitte die Frage (und nur die Frage) zitieren ebenfalls kurz und knapp antworten und eine Quelle angeben (Manual mit Seitenangabe, Review mit Link oder eigene praktische Erfahrung) Bitte keine allgemeinen Urteile zur Kamera (dafür haben wir andere Diskussionen) Strictly no off topic - ich pfeife hier kleinlich So, los geht's!
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