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Guten Morgen,

eine Frage an die Experten.

Ich habe einen guten Schutzfilter (Heliopan) 58 mm und möchte diesen per Adapterring auf

das Olympus 12-40 mit bekanntlich 62 mm Durchmesser schrauben.

Gibt es aus Eurer Sicht irgendwelche Einschränkungen (Olympus hat ja wohl nicht umsonst 62 mm gewählt) oder

kann ich dies bedenkenlos machen?

Danke für eine Antwort.

Beste Grüße

Timeless

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vor 3 Minuten schrieb Timeless:

kann ich dies bedenkenlos machen?

Ich fürchte nein, bei 12 mm könnte der Filter möglicherweise vignettieren, durch den Step-Down-Ring steht auch der Filter weiter vor und ragt in den Blickwinkel rein.

Aber ein anderes Problem: Schutzfilter sollte man nur nehmen, wenn nötig. Zum Beispiel Gefahr von Sandsturm. Wenn, dann sollte man nicht am Schutzfilter sparen, gute kosten einiges. Ansonsten runter damit, wenn du Gegenlicht fotografiert. Es sei denn, du findest Gefallen an Lensflares 😉

 

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Du verkleinerst damit den Durchmesser, also wird was abgedeckt, von 62 mm auf 58 mm reduziert. Bei 12 mm gibt es ganz sicher eine Abdunklung. Würde sagen halte mal deinen Schutzfilter vor die Linse ( 12-40 ) und schau auf dem Display was passiert. LG Roland

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Geschrieben (bearbeitet)

Generell: Gute Schutzfilter kosten mehr als die (extrem seltene) Reparatur einer Frontlinse. Wenn Du nicht gerade in der Wüste oder beim Motocross fotografierst, mindert das nur die optische Leistung Deiner Optiken. Muss aber natürlich jeder selber entscheiden…

Zu Deiner Frage:

Ein Heliopan 58 auf 62 zu setzen, wird schon ohne Reduzierring zu leichter Vignettierung im Weitwinkelbereich führen, mit Reduzierring wird er noch weiter vorne platziert, was den Effekt verstärkt. Solange Du die Blende relativ offen lässt, sollte man den Filter selber aber nicht sehen.

Nun kosten Reduzierringe ja nicht die Welt, also würde ich es einfach ausprobieren.

bearbeitet von Kabe

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Am 15.7.2019 um 09:33 schrieb Timeless:

Guten Morgen,

eine Frage an die Experten.

Ich habe einen guten Schutzfilter (Heliopan) 58 mm und möchte diesen per Adapterring auf

das Olympus 12-40 mit bekanntlich 62 mm Durchmesser schrauben.

Gibt es aus Eurer Sicht irgendwelche Einschränkungen (Olympus hat ja wohl nicht umsonst 62 mm gewählt) oder

kann ich dies bedenkenlos machen?

Danke für eine Antwort.

Beste Grüße

Timeless

Olympus hat diesen Durchmesser  "nicht  umsonst gewählt", sondern die gesamte Objektivkonstruktion ergibt zwangsläufig diesen Durchmesser, um bei Offenblende und WW-Stellung jegliche Vignettierung durch einer "Feldblende" (nicht zu verwechseln mit der Öffnungsblende) zu vermeiden. Damit erübrigt sich diese Fragestellung.

Peter M.

 

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Am 15.7.2019 um 09:33 schrieb Timeless:

Ich habe ein gutes Schutzfilter (Heliopan) 58 mm und möchte dieses per Reduzierring auf das Olympus 12-40 mit bekanntlich 62 mm Durchmesser schrauben. [...] kann ich dies bedenkenlos machen?

Zu meiner Überraschung funktioniert ein E58-Filter mit 62–>58-mm-Reduzierring am M.Zuiko 12-40 mm Pro tatsächlich! Auch bei f = 12 mm gibt's keinerlei Vignettierung. Das hätte ich zuvor kaum für möglich gehalten, aber jetzt habe ich es gerade einmal ausprobiert.

Spaßeshalber habe ich auf den 62–>58-mm-Reduzierring sogar noch einen zweiten Reduzierring und auf diesen dann ein E55-Filter geschraubt. Damit vignettiert's endlich; bei f = 12 mm sind die äußersten Ecken nun schwarz. Doch bei f = 13 mm ist von dieser Vignettierung schon gar nichts mehr zu sehen. Nicht ausgeschlossen, daß das E55-Filter funktionieren könnte, wenn man die Reduktion nicht in zwei Stufen, sondern mit einem einzigen 62–>55-mm-Reduzierring durchführte würde. Aber so einen habe ich nicht, kann's also nicht ausprobieren.

Von der routinemäßigen Verwendung eines "Schutzglases" rate ich dennoch ab. So etwas sollte man nur bei tatsächlichem Bedarf unter wirklich widrigen Umständen einsetzen.

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Am 17.7.2019 um 08:14 schrieb MoPet:

Olympus hat diesen Durchmesser  "nicht  umsonst gewählt", sondern die gesamte Objektivkonstruktion ergibt zwangsläufig diesen Durchmesser, um bei Offenblende und WW-Stellung jegliche Vignettierung durch einer "Feldblende" (nicht zu verwechseln mit der Öffnungsblende) zu vermeiden. Damit erübrigt sich diese Fragestellung.

Das ist Unfug, vor allem der letzte Satz.

Der Durchmesser ergibt sich natürlich schon aus der Objektivkonstruktion, aber das ist doch wirklich eine Binse. Der Filterdurchmesser wird durchaus auch so gewählt, dass man zwei Filter stacken kann, und das auch nicht superslims sein müssen, man hat also etwas Reserve. Wie groß die ist, ermittelt man durch Ausprobieren.

Die Reaktion auf Begrenzung der Öffnung ist blendenabhängug, und wenn man hier mit Einschränkungen leben kann, kann das ja durchaus ein Weg sein.

Die Fragestellung einfach für irrelevant zu erklären, ohne irgendetwas Sinnvolles beizutragen, finde ich einen sehr schlechten Stil.

 

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vor einer Stunde schrieb Kabe:

Das ist Unfug, vor allem der letzte Satz.

Der Durchmesser ergibt sich natürlich schon aus der Objektivkonstruktion, aber das ist doch wirklich eine Binse. Der Filterdurchmesser wird durchaus auch so gewählt, dass man zwei Filter stacken kann, und das auch nicht superslims sein müssen, man hat also etwas Reserve. Wie groß die ist, ermittelt man durch Ausprobieren.

Die Reaktion auf Begrenzung der Öffnung ist blendenabhängug, und wenn man hier mit Einschränkungen leben kann, kann das ja durchaus ein Weg sein.

Die Fragestellung einfach für irrelevant zu erklären, ohne irgendetwas Sinnvolles beizutragen, finde ich einen sehr schlechten Stil.

 

Du könntest recht haben, allerdings ging ich davon aus, dass es eben keinerlei Einschränkungen geben soll.

Leider hatte ich zwischenzeitlich keine Gelegenheit, das zu überprüfen. Mein Händler hat keinen entsprechenden Ring am Lager. Ich werde mich aber melden, auch wenn ich mich geirrt haben sollte.

Peter M.

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vor 3 Stunden schrieb Kabe:

Der Filterdurchmesser wird durchaus auch so gewählt, daß man zwei Filter stapeln kann, und das auch nicht Super-Slims sein müssen, man hat also etwas Reserve.

Außerdem hält man sich an die gängigen Filtergrößen und erfindet keine eigenen Zwischengrößen. Überdies versuchen die Hersteller in vielen Fällen, in ihrer Objektivpalette mit möglichst wenigen Filtergrößen auszukommen, idealerweise mit zwei oder drei (außer den langen Teleobjektiven, die fallen wegen ihrer übergroßen Frontlinsen sowieso aus jedem Raster). Olympus tat das einst beim Pen-F-System und später beim OM-System auch, doch bei Vierdrittel und Mikrovierdrittel haben sie's zugunsten kleinerer Objektive aufgegeben und versehen nun die meisten Objektive (nicht alle) mit dem (gängigen) Filterdurchmesser, der am besten zu ihm paßt.

Umso merkwürdiger, daß das M.Zuiko 12-40 mm Pro ein E62-Gewinde bekommen hat, obwohl ein E58 auch ausreichen würde. Und E58 ist recht verbreitet unter den M.Zuikos. Wenn ich mit Reduzierring ein 58er Filter draufbringe, dann würden bei direktem Anschluß an ein natives 58er Gewinde sicher auch zwei Filter draufpassen, ohne daß es vignettiert. Das 62er Gewinde ist hier also wirklich eine Nummer größer als nötig. Doch solche Inkonsistenzen findet man bei Olympus noch öfter. So hat z. B. das M.Zuiko 1:1,8/45 mm ein perfekt passendes, winziges, aber sehr ungebräuchliches und damit unpraktisches E37-Gewinde, während andererseits das M.Zuiko 1:4-5,6/40-150 mm R ein im Vergleich zur Frontlinse riesiges, aber immerhin gebräuchliches E58-Gewinde verpaßt bekommen hat. In beiden Fällen wäre E46 angemessener gewesen.

.

vor 2 Stunden schrieb MoPet:

Leider hatte ich zwischenzeitlich keine Gelegenheit, das zu überprüfen. [...] Ich werde mich aber melden ...

Nicht nötig; die Frage ist längst geklärt ... und ja, du hast dich geirrt.

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Übrigens: Das so unpraktische E-37 ist im Camcorderbereich durchaus häufig, und ich hatte für die Grösse schon einiges direkt parat. Auch die Raynoxe gehen z.B. direkt drauf 😉

 

bearbeitet von Kabe

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vor 11 Minuten schrieb Kabe:

Das so unpraktische E37 ist im Camcorder-Bereich durchaus häufig ...

Das stimmt zwar, nützt den allermeisten Fotografen trotzdem nichts. Denn nur wenige haben einen Camcorder, und noch weniger haben irgendwelche Filter dafür. Zumal diese Gerätegattung praktisch ausgestorben ist. Wer filmt denn heute noch mit Camcordern? Jede moderne Foto-Kamera liefert heutzutage eine bessere Video-Aufnahmequalität als ein Camcorder aus jenen Tagen, als Camcorder noch gebräuchlich waren ...

Und selbst wenn ich E37-Filter hätte ... wollte ich die – neben anderen Filtergrößen – wirklich mitschleppen, wenn die doch nur auf ein einziges Objektiv passen?

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Nur der Vollständigkeit halber, der Einfluss eines adaptierten 58-mm-Filters auf die Vignettierung ist bei maximaler Auslenkung des Bildstabilisators durchaus messbar und im unkorrigiertem RAW (linear ausgegeben) auch sichtbar. Schon der Adapter alleine ist erkennbar. Wie hier allerdings bereits erwähnt wurde, dürfte es in der Praxis bei normaler Nutzung kaum zu irgendwelchen bildrelevanten Problemen kommen. Wer allerdings gern auf die Verzeichnungskorrektur verzichtet oder diese nur reduziert einsetzt (ich mache das bei Landschaftsaufnahmen durchaus häufiger), dem würde ich persönlich passende Filter empfehlen. 

vor 22 Stunden schrieb Omzu Iko:

Wer filmt denn heute noch mit Camcordern?

Auch wenn es OT ist: In der Masse nur noch wenige, die allerdings aus guten Gründen: bessere Handhabung bei längerer Nutzung, keine Aufnahmezeitbegrenzung auch bei den günstigsten Modellen, unter Umständen auch bessere Bildstabilisation bei längeren Brennweiten und auch bessere Bildqualität im gleichen Preissegment. Für den Ausblick auf den Kameramarkt (für einige sind derartige Spekulationen ein besonderes Hobby) könnte sich eine nähere Betrachtung der Marktsituation bei den Camcordern durchaus lohnen 😉

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vor 10 Minuten schrieb Helios:

Der Einfluß eines adaptierten 58-mm-Filters auf die Vignettierung ist bei maximaler Auslenkung des Bildstabilisators durchaus meßbar und in der unkorrigiertem Rohdatei (linear ausgegeben) auch sichtbar.

Tatsächlich!? Das hatte ich weder bedacht noch überprüft, danke für den Hinweis. Das erklärt, warum das Filtergewinde des 12-40 Pro so großzügig ausgelegt ist.

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Am 29.7.2019 um 11:53 schrieb Omzu Iko:

Nicht nötig; die Frage ist längst geklärt ... und ja, du hast dich geirrt.

>>>  Am 30.7.2019 um 11:24 schrieb Helios:

Der Einfluß eines adaptierten 58-mm-Filters auf die Vignettierung ist bei maximaler Auslenkung des Bildstabilisators durchaus meßbar und in der unkorrigiertem Rohdatei (linear ausgegeben) auch sichtbar.<<<

Anbei der Unterschied ohne 58er Slim Filter (oben) und mit 58er Slim Filter BW /Pro (unten), jeweils die rechte obere Ecke des Bildfeldes bei 12mm, 24mm und 40mm und Offenblende. Zur besseren Sichtbarkeit die Bilder mit Tontrennung 4 bearbeitet. Die Vignettierungszuwachs mit Filter ist sehr gering und geht bei Abblendung noch zurück. 

Peter M.

 

 

Vignettierung_12-24-40mm_Offenblende_.jpg

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