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Robin Wong: 5 Missverständnisse über das IS-System


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Robin Wong hat ein ganz interessantes Video über 5 verbreitete Mißverständnisse hinsichtlich des Olympus Bildstabilisierungssystem veröffentlicht:

 

Für "alte Olympus-Hasen" wahrscheinlich bekannt, aber für Neueinsteiger in dieses System als zusätzliche Info vielleicht doch ganz hilfreich.

So ist z.B. bei Einsatz eines 1,4/2.0-Telekonverters an einem 300/4 PRO nicht ganz unwichtig, dass die Stabilisierungsleistung durch die Konverter automatisch um eine ganze Stufe reduziert wird, gleichzeitig aber natürlich die Brennweite und damit die Verwacklungsgefahr steigt, diese beiden Effekte verstärken sich also in ihrer Wirkung und sollten bei der Mindestverschlußzeit berücksichtig werden. (Auch wenn die Stabilisierung auch bei dieser Kombination immer noch enorm ist). 

 

bearbeitet von ak.lenswork
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Normalerweise schaue ich mir so etwas nicht an, weil ich diese Art von Videos nicht ausstehen kann, wo sich einfach nur jemand vor die Kamera stellt und labert. Dieselbe Information könnte man auch einfach niederschreiben und dem Publikum zu lesen geben – das würde weniger Bandbreite erfordern und wäre einfacher zu rezipieren. Doch in der Hoffnung auf neue Informationen habe ich hier einmal eine Ausnahme gemacht. Und tatsächlich – es kamen ein paar Details ans Licht, die mir vorher nicht klar waren.

Damit nicht jeder dieses gruselige Video selber anschauen muß, hier die Zusammenfassung:

 

1. Sync-IS

Sync-IS heißt, daß zwei Bildstabilisatoren, einer im Objektiv und einer im Kameragehäuse, Hand in Hand zusammenarbeiten und gemeinsam eine höhere Stabilisatorleistung erbringen, als jeder es allein vermöchte (IS = Image Stabilisation = Bildstabilisierung). Normalerweise stören zwei Bildstabilisatoren einander, wenn sie zugleich arbeiten und nichts voneinander wissen. Die gedeihliche Zusammenarbeit erfordert ein spezielles Kommunikationsprotokoll und hohe Rechenleistung. Im Olympus-Mikrovierdrittel-System gibt es zur Zeit zwei (bald drei) Objektive und sieben Kameras, die Sync-IS-fähig sind:

Olympus-Objektive mit eingebautem Bildstabilisator:

  • M.Zuiko 1:4/12-100 mm IS Pro
  • M.Zuiko 1:4/300 mm IS Pro
  • (angekündigt, aber noch nicht erhältlich: M.Zuiko 1:4,5/150-400 mm TC IS Pro)

Sync-IS-fähige Olympus-Kameras:

  • OM-D E-M1
  • OM-D E-M1 II
  • OM-D E-M1 III
  • OM-D E-M1X
  • OM-D E-M5 II
  • OM-D E-M5 III
  • Pen-F

Wird eines der Olympus-Objektive mit eingebautem Bildstabilisator an einer der Sync-IS-fähigen Olympus-Kameras benutzt und die Bildstabilisierung eingeschaltet, so sind immer beide Bildstabilisatoren aktiv. Wird ein Olympus-Objektiv mit IS an eine nicht Sync-IS-fähige Olympus-Kamera angesetzt, so wird der Bildstabilisator in der Kamera stillgelegt und stets nur der im Objektiv genutzt.

Für alle Olympus-Kameras gilt: Die Funktion Lens IS Prio On/Off im Kamera-Menu ist bei Einsatz eines Olympus-IS-Objektives bedeutungslos; sie ist nur für Fremdobjektive mit eingebautem Bildstabilisator wirksam (z. B. Lumix-G-Objektive von Panasonic mit O.I.S.).

 

2. S-IS-Optionen

S-IS steht für still image stabilisation, also für die Bildstabilisierung von Stehbildaufnahmen. Es gibt vier S-IS-Einstellmöglichkeiten:

  • S-IS Auto
  • S-IS 1
  • S-IS 2
  • S-IS 3

Bei S-IS Auto entscheidet die Kamera, welche der fünf Stabilisierungsachsen aktiv sind; bei Mitzieh-Aufnahmen werden ggf. ein oder zwei Achsen automatisch stillgelegt. Bei S-IS 1 sind immer alle fünf Achsen aktiv. S-IS 2 ist für horizontale Mitzieher, S-IS 3 für vertikale Mitzieher gedacht; es wird jeweils die entsprechende Stabilisierungsachse abgeschaltet.

Die einfachste und beste Option für Mitzieh-Aufnahmen ist jedoch, die Bildstabilisierung komplett auszuschalten, statt zwischen den verschiedenen Optionen hin- und herzuschalten.

 

3. M-IS-Optionen

M-IS steht für movie image stabilisation, also für die Bildstabilisierung von Filmaufnahmen. Es gibt zwei M-IS-Einstellmöglichkeiten:

  • M-IS 1
  • M-IS 2

Bei M-IS 1 wird zusätzlich zur mechanischen Bildstabilisierung der Kamera noch eine digitale Stabilisierung aktiviert, welche die Effektivität der Bildstabilisierung erhöht, aber dafür den Bildwinkel geringfügig reduziert. Bei M-IS 2 ist die digitale Bildstabilisierung deaktiviert und nur die mechanische Stabilisierung der Kamera aktiv.

 

4. IS-Schalter am Objektiv

Wird ein Olympus-Objektiv mit eingebautem Bildstabilisator an einer Olympus-Kamera benutzt, so schaltet der IS-Schalter am Objektiv immer die Bildstabilisierung komplett ein oder aus – einerlei, ob die Kamera Sync-IS-fähig ist oder nicht. Es ist nicht möglich, zwischen Objektiv-IS und Kamera-IS auszuwählen oder hin- und herzuschalten.

 

5. Effektivität der Olympus-Bildstabilisierung

Die in der Olympus-Werbung herausgestellte Stabilisatorleistung (Verlängerung der Freihandgrenze) von bis zu 7,5 LW gilt nur das Objektiv M.Zuiko 12-100 mm IS Pro an der OM-D E-M1X oder E-M1 III. An anderen Sync-IS-fähigen Olympus-Kameras bringt dasselbe Objektiv max. 6,5 LW.

Das Objektiv M.Zuiko 300 mm IS Pro bringt an Sync-IS-fähigen Olympus-Kameras 6 LW, in Verbindung mit einem der beiden Telekonverter MC-14 und MC-20 nur noch 5 LW an maximaler Stabilisatorleistung.

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vor 4 Stunden schrieb EckhaM:

Ich dachte, die OM-D E-M5 würde mit Firmware ab 2.2 auch Sync-IS unterstützen [...]

Das ist genau die Art von Mißverständnissen, die Robin Wong mit seinem Video ausräumen wollte. Die Firmware 2.2 für die OM-D E-M5 ermöglicht der Kamera das Erkennen von Olympus-Objektiven mit eingebautem Bildstabilisator ... aber kein Fünfachsen-Sync-IS.

Mit Olympus-IS-Objektiven an der E-M5 gibt's immerhin Dreiachsen-Dual-IS – d. h. die Kamera übernimmt die Stabilisierung von Rollbewegungen (Drehen um die optische Achse), das Objektiv stabilisiert den Rest (Kippen und Schwenken). Steht alles in der Funktionsbeschreibung der Firmware.

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Danke fuer den Link und fuer die geschriebene Zusammenfassung.

Ich erlaube mir mal eine fuer mich interessante Frage zu stellen, die das Ganze noch einmal aus einer anderen Perpektive beleuchtet. Bin gespannt ueber „Euer Licht“ in „meinem Dunkel“.

Ich habe aus obiger ERlaeuterung verstanden, dass der Body Stabi mit dem des Olympus Objektiv Stabis des 12-100 und des 300 perfekt miteinander abgestimmt ist und harmoniert. Das Ganze geht aber nur mit den hoeherwertigen Olympus Kameras, also nicht mit den OM-D 10ern oder der PLs ...

So weit so gut. Was passiert nun, wenn ich diese beiden PRO Objektive an einem OM-D10 betreibe? 

 

Laut Omzu Iko‘s Zusammenfassung verhält es sich so:

<< Wird ein Olympus-Objektiv mit IS an eine nicht Sync-IS-fähige Olympus-Kamera angesetzt, so wird der Bildstabilisator in der Kamera stillgelegt und stets nur der im Objektiv genutzt  >>

Wenn dem so ist, wären ja beide PRO Objektive an den 10ern und den PLs nur mit wesentlichen Leistungseinbussen zu betreiben, verlieren diese Kombinationen ja die wesentliche Stabilisationsfunktionalitaet des Gehaeuses. Währenddessen bietet ein „Einfach“-Objektiv, z.B. das 70-300, nach wie vor bei diesen einfacheren Oly-Kameras deren volle Body-Stabi-Funktionalitaet. Das sind immerhin noch  - wenn ich mich richtig erinnere, etwa 4 EV-Stufen.

Wieviel bieten den die beiden PRO-Objektive an einer OM-D 10?

Merci fürs Licht,

Holger

bearbeitet von XiaoXie
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vor 2 Stunden schrieb XiaoXie:
Zitat

Wird ein Olympus-Objektiv mit IS an eine nicht Sync-IS-fähige Olympus-Kamera angesetzt, so wird der Bildstabilisator in der Kamera stillgelegt und stets nur der im Objektiv genutzt.

Wenn dem so ist, wären ja beide IS-Pro-Objektive an den E-M10-Modellen und den Pen-E-Modellen nur mit wesentlichen Leistungseinbußen zu betreiben, verlieren diese Kombinationen ja die wesentliche Stabilisationsfunktionalität des Gehäuses. [...] Das sind immerhin noch, wenn ich mich richtig erinnere, etwa 4 LW.

Die Stabilisationsfunktionalität des Gehäuses ist wesentlich – aber das ist die der IS-Pro-Objektive auch. Beide liegen jeweils für sich etwa in der Größenordnung von vier bis fünf Lichtwerten (ugs. auch: Blendenstufen). Aber im Sync-IS-Betrieb addieren sich diese nicht einfach. Stattdessen erhöht sich die Stabilisierungsleistung bei Zusammenarbeit beider Stabilisatoren um etwa ein bis zwei Lichtwerte. Benutzt man also nur einen der beiden Stabilisatoren, so halbiert sich die Effektivität nicht etwa, sondern man verliert lediglich einen bis zwei Lichtwerte – da bleibt eine immer noch sehr gute Stabilisatorleistung übrig, einerlei, ob die vom Gehäuse oder vom Objektiv erbracht wird.

Des weiteren scheint die Aussage Robin Wongs nicht zu stimmen, bei Verwendung von Olympus-Objektiven mit eingebautem Bildstabilisator an nicht Sync-IS-fähigen Olympus-Kameras werde der Stabilisator im Gehäuse komplett abgeschaltet und ausschließlich der im Objektiv genutzt. Tatsächlich ist es meinen Nachforschungen zufolge wohl vielmehr so, daß zumindest bei manchen Kameras (z. B. OM-D E-M5, siehe auch Beitrag #6) nur diejenigen Achsen des gehäuseintegrierten Stabilisators abgeschaltet werden, die vom Stabilisator des Objektives übernommen werden können – nämlich Drehung um die Querachse (Kippen) und Drehung um die Hochachse (Schwenken). Wenn aber der Stabilisator der Kamera weitere Achsen stabilisieren kann, insbesondere Drehung um die Längsachse (Rollen), so wird er das weiterhin tun. So etwas nennt man Dual-IS; hier werden einige Achsen nur von dem einen und andere Achsen nur von dem anderen Bildstabilisator bedient. Im Unterschied dazu werden bei Sync-IS mindestens eine, in der Regel wohl zwei Achsen von beiden Stabilisatoren gemeinsam bedient.

Zusammenfassend kann man sagen: IS is gut, Dual-IS ist besser, Sync-IS ist noch besser.

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vor 5 Minuten schrieb Omzu Iko:

Zusammenfassend kann man sagen: IS is gut, Dual-IS ist besser, Sync-IS ist noch besser.

Dual IS  nennt es sich bei Panasonic und dort gibt es viele Objektiv-/ Gehäuse Kombinationen die dies unterstützen. Olympus steigt hier trotz besserem Sync-IS Verfahren leider sehr halbherzig in das Thema ein. Nur das 12-100 mm bringt 7,5 EV. Warum fällt hier schon das 300 mm ab trotz Sync-IS ? Und was bleibt davon mit dem MC-14/20 ? Dem 12-200 hätte Sync-IS gut getan, hoffe das 100-400 mm wird auch mit 7,5 EV stabilisiert...

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vor 39 Minuten schrieb Uli´s Oly:

Und was bleibt davon mit dem MC-14/20 ?

Das wird doch bereits im Ausgangspost beschrieben:

Am 1.5.2020 um 13:55 schrieb ak.lenswork:

So ist z.B. bei Einsatz eines 1,4/2.0-Telekonverters an einem 300/4 PRO nicht ganz unwichtig, dass die Stabilisierungsleistung durch die Konverter automatisch um eine ganze Stufe reduziert wird, gleichzeitig aber natürlich die Brennweite und damit die Verwacklungsgefahr steigt, diese beiden Effekte verstärken sich also in ihrer Wirkung und sollten bei der Mindestverschlußzeit berücksichtig werden. (Auch wenn die Stabilisierung auch bei dieser Kombination immer noch enorm ist).

 

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vor 1 Stunde schrieb Omzu Iko:

Wenn aber der Stabilisator der Kamera weitere Achsen stabilisieren kann, insbesondere Drehung um die Längsachse (Rollen), so wird er das weiterhin tun.

Nicht insbesondere, sondern ausschließlich, weil die Korrektur um die Längsachse in hinreichender Qualität ohne weiteren Informationsaustausch erfolgen kann, während eine Korrektur der Lateralbewegung und der Rotation um Hoch- und Querachse diesen erfordert (egal wer was übernimmt). Die Probleme gerade im Lateralbereich ergeben sich sowieso primär über die Sensorik, nicht die jeweilige Korrekturbewegung, da der Einfluss abgesehen von großen Abbildungsmaßstäben eher zu vernachlässigen ist. 

vor 1 Stunde schrieb Uli´s Oly:

Nur das 12-100 mm bringt 7,5 EV. Warum fällt hier schon das 300 mm ab trotz Sync-IS ?

Weil für die gleiche Stabilisierungsleistung mit zunehmender Brennweite der Bewegungsbereich unter Beibehaltung der Korrekturgeschwindigkeit erhöht werden muss und es daher, wie immer, um einen Kompromiss geht. 

bearbeitet von Helios
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vor 1 Stunde schrieb Uli´s Oly:

Olympus steigt hier trotz besserem Sync-IS Verfahren leider sehr halbherzig in das Thema ein.

O bitte. Halbherzig? Du nennst das effektivste Bildstabilisierungssystem des Weltmarktes "leider sehr halbherzig"!? Bevor du dir so ein Urteil erlaubst, denke doch erst einmal darüber nach!

.

vor 1 Stunde schrieb Uli´s Oly:

Nur das 12-100 mm bringt 7,5 LW. Warum fällt hier schon das 300 mm ab trotz Sync-IS?

Weil es größere (und damit schwerere) Linsen besitzt und überdies einen kleineren Bildwinkel hat.

Du wunderst dich doch auch nicht, daß ein LKW trotz hoher Motorleistung eine geringere Beschleunigung und eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit hat als ein Sportwagen. Oder würdest du deswegen dem Hersteller vorwerfen, er konstruiere seine Nutzfahrzeuge "leider nur sehr halbherzig"?

.

vor 1 Stunde schrieb Uli´s Oly:

... hoffe, das 100-400 mm wird auch mit 7,5 LW stabilisiert ...

Na dann träum weiter.

bearbeitet von Omzu Iko
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vor 1 Stunde schrieb Omzu Iko:

... . Tatsächlich ist es meinen Nachforschungen zufolge wohl vielmehr so, daß zumindest bei manchen Kameras (z. B. OM-D E-M5, siehe auch Beitrag #6) nur diejenigen Achsen des gehäuseintegrierten Stabilisators abgeschaltet werden, die vom Stabilisator des Objektives übernommen werden können – nämlich Drehung um die Querachse (Kippen) und Drehung um die Hochachse (Schwenken). Wenn aber der Stabilisator der Kamera weitere Achsen stabilisieren kann, insbesondere Drehung um die Längsachse (Rollen), so wird er das weiterhin tun. ...

So macht das auch richtig viel Sinn. Um auf mein Ausgangsbeispiel zu gehen, in diesem Fall kann es fuer PL9 und O-MD 10 Besitzer sehr wohl doch Sinn machen, bei Objektiven auf die Spitzenklasse „PRO“ zu greifen, also das 12-100 und insb. das 300.

 

Ich war ursprünglich ein wenig konsterniert, dass diese beiden Premiumobjektive an den „kleineren“ Kameras zu solch schwachen Bildstabilisierungen führen würden. Dies haette das 300er ja praktisch fuer „aus der Hand Fotografieren“ fuer diese Kameras unbrauchbar gemacht ...

 

So passt das wieder 🤗 

Merci fürs Licht

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vor 2 Stunden schrieb Uli´s Oly:

Olympus steigt hier trotz besserem Sync-IS Verfahren leider sehr halbherzig in das Thema ein.

Hi! Weiß nicht, ob ich hier Äpfel mit Birnen vergleiche, dafür mag Olympus aber gute Gründe haben. Bin ja von Canon auf Olympus umgestiegen und Canon hat lange Zeit auf IS in den Objektiven gesetzt. Bei allen Canon Objektiven, die ich benutzt habe, ging die Stabilisierung in den Objektiven sichtbar zu Lasten der Bildqualität, daher hatte ich die auch meist abgeschaltet. Bei meinen ersten Olys habe ich daher auch den IBIS abgeschaltet, bis ich merkte, das der die Bildqualität überhaupt nicht kompromittiert... LG Hannes 

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vor 38 Minuten schrieb kegon:

Bei meinen ersten Olys habe ich daher auch den IBIS abgeschaltet, bis ich merkte, das der die Bildqualität überhaupt nicht kompromittiert...

Naja, welchen sittlichen Nährwert hätte es, eine Bildstabilisierung zu verwenden (oder überhaupt anzubieten), die die Bilder unter dem Strich verschlechtert? Ziel des Ganzen ist es doch, die Bilder zu verbessern, etwa indem Fotos, die ansonsten verwackelt gewesen wären, scharf herauskommen. (Von daher kann ich die Lage bei Canon nicht so recht verstehen, aber egal, das hier ist ja das Olympus-Forum.)

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vor 4 Minuten schrieb anselm:

Naja, welchen sittlichen Nährwert hätte es, eine Bildstabilisierung zu verwenden (oder überhaupt anzubieten), die die Bilder unter dem Strich verschlechtert?

Den gleichen, wie zu hohe ISO Werte auswählbar zu machen... Ist eine Frage des Tradeoffs

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vor 1 Minute schrieb kegon:

Den gleichen, wie zu hohe ISO Werte auswählbar zu machen... Ist eine Frage des Tradeoffs

OK, jetzt bin ich neugierig. Wenn ich einen zu hohen ISO-Wert auswähle, werden meine Bilder verrauscht. Was passiert, wenn ich den Canon-IS einschalte, so dass die Bilder schlechter werden?  – Bei Olympus ist der Nettoeffekt des IS ja, dass ich längere Belichtungszeiten “aus der Hand” fotografieren kann, weil der IS allfällige Zittereien ausgleicht. Ansonsten hat er aber bei “normalen” Fotos (keine Mitzieher o. ä.) m. W. keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Bildqualität. Ist das anderswo anders?

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vor 18 Minuten schrieb anselm:

Ist das anderswo anders?

Ja. Zumindest bei meinen Canon Objektiven hat der OIS die Ränder der Motive gelegentlich ausgefranst... War aber klagen auf hohem Niveau... Die Bilder sahen zum Teil "computational" aus... irgendwie künstlich, wie aus dem Handy. Ist aber auch ein paar Jahre her.

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vor 4 Stunden schrieb Omzu Iko:

O bitte. Halbherzig? Du nennst das effektivste Bildstabilisierungssystem des Weltmarktes "leider sehr halbherzig"!? Bevor du dir so ein Urteil erlaubst, denke doch erst einmal darüber nach!

Halbherzig war in meinem Gedanken die Strategie, Sync IS als Produktpalette auszurollen. Das 100-400 mm wird ein IS, ist aber genau so wenig PRO wie das 12-200 mm, welches vermutlich aus Kostengründen keinen IS bekommen hat, ansonsten wäre es ja bei 200 mm Endbrennweite  auch sinnvoll gewesen. 

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@omzu Iko

In deinem Beitrag 2 schreibst du bienenfleißig den kompletten Wortlaut von Robin Wong nieder und dieses Video ist dir zu dämlich?

Persönliche Angriffe möchte ich gerne vermeiden, hilfst du mir dabei und würdest dich mir gegenüber vernünftig und kultiviert verhalten? 

In diesem Video erhält man den Hinweis, das der IS nur unterstützt, wenn die Verschlusszeit in einen kritischen Bereich fällt.
 

bearbeitet von Uli´s Oly
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vor 2 Stunden schrieb Uli´s Oly:


@omzu Iko

In deinem Beitrag 2 schreibst du bienenfleißig den kompletten Wortlaut von Robin Wong nieder und dieses Video ist dir zu dämlich?

Persönliche Angriffe möchte ich gerne vermeiden, hilfst du mir dabei und würdest dich mir gegenüber vernünftig und kultiviert verhalten? 

In diesem Video erhält man den Hinweis, das der IS nur unterstützt, wenn die Verschlusszeit in einen kritischen Bereich fällt.
 

10 Minuten für diesen kleinen Hinweis?

Einer hier sollte sich die Mühe machen, die 10 Min zu investieren. 🙂

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vor 11 Stunden schrieb Omzu Iko:

Und? Magst du uns verraten, worum es geht, oder müssen wir alle uns allen Ernstes dieses dämliche Video ansehen?

Ich schätze dich sehr, um so mehr bin ich überrascht was du bezüglich Robins Videos von Dir gibst. Du musst es ja nicht mögen, dämlich sind sie aber ganz und gar nicht

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