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Akku's Fremdhersteller

4. Juli 2016 - 20:30

Hallo Leute, brauche noch Akku's für'n Urlaub. Was könnt ihr für Akku's von Fremdherstellern empfehlen?

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4. Juli 2016 - 20:58 changed 4. Juli 2016 - 20:58

Hi Scotti,

da du ja anscheinend eine E-M5 II hast, kann ich dir die BLN-1 von Patona empfehlen.

Kostet nur 1/3 vom Original Akku. Hält allerdings ein klein wenig, weniger lange durch. Aber wenn man die Preis/Leistungs betrachtet, absolut empfehlenswert.

Habe 4 davon seit über 2 Jahren regelmäßig im Einsatz und bisher keinen Ausfall.

Grüße,

Flo

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4. Juli 2016 - 22:11 changed 4. Juli 2016 - 22:22

Also tippt ihr auch auf Patona, habe ich woanders auch schon gelesen, aber wenn dann die Premium oder? Bis jetzt habe ich mir was Akku's angeht immer welche von Ansmann besorgt. Hat evtl. Erfahrung mit Intensilo Akku's?

Gruß Mario

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4. Juli 2016 - 23:13 changed 4. Juli 2016 - 23:13

Fremdhersteller verbauen gebrauchte Akkus. (Patona ist sogar so drauf, dass die das sogar in ihrem Imagevideo zeigen, wie sie die gebrauchten Akkus durchchecken)

Wenn Du gebrauchte Akkus kaufen willst ....

Ich halte mich aus der Sache raus. Ich habe Dutzende von "Kompatiblen" verschrottet und meine Originale laufen immer noch.

Jeder wie er mag.

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5. Juli 2016 - 1:06 changed 5. Juli 2016 - 1:08

Da bin ich ganz bei Reinhard.

Meine "Versuche" mit Akkus von Fremdherstellern habe ich bei mir inzwischen komplett eingestellt.

Aus Schaden wurde ich halt klug.
Musste ich in den 10 Jahren, in den ich digital fotografiere noch keinen Original-Akku abschreiben - ok die ersten beiden Akkus (Leica Digilux 2) sind jetzt doch merklich in die Jahre gekommen - habe ich mich dagegen von allen Akkus von Fremdherstellern teilweise schon nach 1 oder 2 Jahren verabschieden müssen.

Das ist mir dann doch auf Dauer zu teuer.

Viele Grüße

Manfred

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5. Juli 2016 - 9:03 changed 5. Juli 2016 - 9:03

Ich halte mich wie Reinhard und Manfred: Nur orignale. Die originale BLM-1 (das sind die Akkus für DSLR's) sind noch aus 2005 und funktionieren noch. Ein einziges Mal habe ich ein Clone bestellt und der schwächelt schon von Anfang an. Dann bleibt für mich: Nur Originale!!

Der Spareffekt mit Clones ist über die Jahre gleich Null.

Gruß Pit

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5. Juli 2016 - 6:22 changed 5. Juli 2016 - 6:22

Fremdhersteller verbauen gebrauchte Akkus. (Patona ist sogar so drauf, dass die das sogar in ihrem Imagevideo zeigen, wie sie die gebrauchten Akkus durchchecken)

Das ist ein Ding, hast du einen Link? Wenn nicht...

Gruß Bernhard

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5. Juli 2016 - 7:12 changed 5. Juli 2016 - 7:12
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5. Juli 2016 - 9:04 changed 5. Juli 2016 - 9:04

Wenn nicht, dann??????

https://www.youtube.com/watch?v=BMuaRSTtUv8

Das Video zeigt eine Menge fleissiger ChinesInnen bei der Arbeit, lässt aber nur bedingt einen Rückschluss auf die Qualität der Produkte zu (es sei den man glaubt, dass Roboter alles besser machen).

Übrigens, was spricht gegen sorgfältiges Recycling, wenn dadurch Resourcen geschont werden?

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5. Juli 2016 - 9:11 changed 5. Juli 2016 - 9:11

Im Patona-Video zeigt man die Widerstandsprüfung. Bei fixer Temperatur: Wo liegt der Sinn dieser Aktion? Ach ja, damit die Kamera bzw. das Ladegerät zuverlässig überlistet wird.

Ich empfehle mal: https://www.youtube.com/watch?v=qhhRkpyGKB4

Man könnte ohne ESP, ABS, Airbag billiger Auto fahren.

Gruß,

Jo

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5. Juli 2016 - 9:58 changed 5. Juli 2016 - 9:58

Recycling ist eine wunderbare Sache. Und meine Ente hat kein ESP, ABS, AAS, ACC, ADR, AFL.....

Aber würdest Du Dir in Dein Auto eine gebrauchte Batterie einbauen, die jederzeit versagen oder in Flammen aufgehen könnte? Auch wenn sie viel billiger wäre?

Diese "gebrauchten" Zellen sind schlicht Müll, der eben eigentlich recyclet werden sollte. Zerlegt und die Rohstoffe wieder getrennt. Durch den Einbau in neue Plastikgehäuse wird dieser Müll wieder in den Kreislauf gebracht - und damit die Recyclingquote gesenkt. Denn die Billigakkus landen nur zu einem geringen Prozentsatz im Recyclingprozess. Die meisten landen im Hausmüll oder auf Deponien. Selbst in Deutschland ist die Rücklaufquote nur 45%.

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5. Juli 2016 - 10:29 changed 5. Juli 2016 - 10:29

Bin ich wohl Glückspilz ;-) , hab von 4 Fremdaccus (DOT.Foto) noch alle ohne Probleme im Einsatz.

Im Gegensatz dazu, hab ich bei Laptops auch die Gleiche schlechte Erfahrung machen müssen, der war "neu" so schlecht wie der den er ersetzten sollte, wurde zwar anstandslos getauscht, aber ein halbes Jahr später, das gleiche Problem :-(

Mal sehen wie lange die DOT.Foto noch halten, danach muss ich dann entscheiden was ich neu kaufe. Über das halbe Jahr wie beim Notebook Accu bin ich schon längst drüber, ohne irgendwelche Leistungseinbußen.

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5. Juli 2016 - 12:48 changed 5. Juli 2016 - 12:48

Meine Akkus sind von DOT und eben sehr schlecht

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5. Juli 2016 - 10:51 changed 5. Juli 2016 - 10:51

Ich persönlich würde mir nie wieder Akkus von Fremdhersteller kaufen.

Waren zwar billig, aber reichen nur für wenig Fotos.

Wirklich nur als Notakku zu gebrauchen.

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5. Juli 2016 - 12:40 changed 5. Juli 2016 - 12:40

Billig ist etwas anderes als preiswert!

Nach schlechten Erfahrungen mit billig, habe ich es jetzt

mit "Duracelldirect" versucht und es funktioniert bisher einwandfrei.

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6. Juli 2016 - 15:11 changed 6. Juli 2016 - 15:11

Fremdhersteller verbauen gebrauchte Akkus. (Patona ist sogar so drauf, dass die das sogar in ihrem Imagevideo zeigen, wie sie die gebrauchten Akkus durchchecken)

Wenn Du gebrauchte Akkus kaufen willst ....

Ich halte mich aus der Sache raus. Ich habe Dutzende von "Kompatiblen" verschrottet und meine Originale laufen immer noch.

Jeder wie er mag.

Auch bei mir - nie wieder, nachdem ich einen Fremdakku aus der EM 10 meiner Frau nur noch mit Optikerschraubendreher und viel Glück herausbekommen habe. Deutlich aufgequollen...

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5. August 2016 - 13:54 changed 5. August 2016 - 13:54

Für PATONA Akkus werden ausschließlich neue Zellen verwendet.

Im Rahmen des Produktionsprozesses werden Spannung, Widerstand und Leistung der Zellen geprüft, damit die Akkus den strengen Qualitätsrichtlinien unseres Hauses gerecht werden. In dem angeführten Imagevideo werden nur neue Zellen und Akkus gezeigt.

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5. Juli 2016 - 13:07 changed 5. Juli 2016 - 13:07

Bißchen Panikmache ist hier aber schon dabei...

Ich haue seit Jahren pro Woche 2-3tausend Fotos mit diversen OM-Ds durch. Seit es Akkus von Fremdherstellern gibt (die mit dem Original-Ladegerät laden) sind solche mit am Start. D.h. seit mehreren Jahren verrichten Originale von Oly parallel neben Pantona und zwei Quenox ihren Dienst - in Summe 18 Stück.

Die Unterschiede sind - sorry - marginal und fallen mir in der Praxis nicht auf. Bisher ist kein Akku ausgefallen, hatte extrem verkürzte Einsatzzeiten oder andere nennenswerte Probleme.

Gelegentlich wird im schicken Hähnel ProCube mal ein Akku nicht erkannt - davon sind aber Original wie Fremdprodukte gleichermaßen betroffen.

Entspannt bleben...

LG
Dirk

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5. Juli 2016 - 13:44 changed 5. Juli 2016 - 13:44

schicken Hähnel ProCube

Den hat hier mal wer durchgemessen. Ich verstehe es, wenn Dir Deine Akkus schnuppe sind, aber ich weiß genau, warum ich nur den Original-Lader nehme. Und warum sich bei mir durchaus Unterschiede herausstellen....

Das Thema wird kontrovers diskutiert, jedesmal wenn es aufkommt. Fakt ist: In den Kompatiblen ist das drin, was in Deutschland unter "Sondermüll zur Entsorung" läuft. Die elektronischen Schutzschaltungen sind entweder gar nicht vorhanden oder von minderer Qualität. Fakt ist weiterhin: Das Zeug ist weit billiger als die Neuware.

Fakt ist aber auch, dass man damit trotzdem fotografieren kann und dass die meisten besseren Kompatiblen bis zu zwei Jahren halten, die Billigeren im Allgemeinen nach einem Jahr oder noch früher platt machen.

Es gibt überhaupt nur ein paar Hersteller der Zellen. Ansmann und Hama sind keine Hersteller, sondern Handelsmarken. Duracell ist meines Wissens die einzige Firma, die Lithium-Zellen tatsächlich herstellen und die unter diesem Namen auch vertreibt. Uniross hat den Endkundenvertrieb vor einigen Jahren eingestellt und produziert nur noch für Businesskunden.

Im Endeffekt ist es immer eine persönliche Entscheidung des Verbrauchers.

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5. Juli 2016 - 14:02 changed 5. Juli 2016 - 14:02

Weis du ganz genau was die in den Originalen verbauen? Meines Erachtens baut Olympus auch keine Zellen für Akku's.

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5. Juli 2016 - 14:40 changed 5. Juli 2016 - 14:40

Da hast Du jetzt aber irgendwas vergessen, oder? So ein Emoticon oder sowas?

Dir ist schon bekannt, dass Hersteller Zulieferfirmen haben? Und dass diese Zulieferfirmen im Allgemeinen keine Gebrauchtware verkaufen? Oder meinst Du, dass Audi gebrauchte Standheizungen verbaut, nur weil sie die zukaufen?

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5. Juli 2016 - 14:50 changed 5. Juli 2016 - 14:50

Ist mir schon klar, aber Renomierte Firmen bauen auch nicht immer das beste ein. Ich habe jetzt einen Originalen der bei der Kamera dabei war und schon etwas länger einen von Ansmann, wollte mir jetzt für den Urlaub aber noch einen dritten zulegen für alle Fälle ansonsten komme ich mit zwei Akku's immer aus.

Gruß Mario

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5. Juli 2016 - 15:03 changed 5. Juli 2016 - 15:03

Ja, auch renommierte Firmen sparen bei den Zulieferern. Aber - und das ist der wesentliche Punkt: Alle Akkus kommen im Endeffekt aus den selben Fabriken - auch die in den Billigheimern. Nur dass die in den Originalen eben Neu sind - und die anderen haben es eben schon hinter sich. Und LiIon-Akkus haben eben nur eine begrenzte Lebensdauer. Wie Obst. Das schaut ziemlich lang ganz gut aus, aber irgendwann fängt der Apfel halt an zu schrumpeln. MHD überschritten.... Schnell aufbrauchen.

Deshalb: Wenn Du nur in diesem Urlaub einen Akku brauchst, kannst Du Dir einen Billigheimer kaufen. Einen Urlaub schaffen die allermeisten....

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5. Juli 2016 - 15:22 changed 5. Juli 2016 - 15:22

Deshalb: Wenn Du nur in diesem Urlaub einen Akku brauchst, kannst Du Dir einen Billigheimer kaufen. Einen Urlaub schaffen die allermeisten....

Och bitte!

Es mag sicher viel Schrott da draußen geben. Aber diese pauschalen Aussagen sind schon etwas polemisch.

Die sogenannten Fakten decken sich nicht mit meiner erlebten Praxis. Sogar aus meiner E3/E5 Zeit hatte ich bis vor kurzem noch reihenweise Akkus rumfliegen - auch da ein fröhlicher Mix aus Originalen und Fremdakkus. Ein Original war aufgebläht und ein fremder dito. Der Rest funktionierte aber noch fröhlich.

Die "Fakten" aus meiner Sicht:

Dass am halb so teuren Produkt irgendwo gespart wurde ist klar. Dass es beim Original einen Premiumaufschlag gibt aber ebenso. Das günstigere Produkt ist deshalb aber nicht gleich Schrott.

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5. Juli 2016 - 16:01 changed 5. Juli 2016 - 16:01

Die sogenannten Fakten

Dirk, ich bestreite nicht, dass man mit den Dingern fotografieren kann. Mache ich ja auch. Aber nimm ein Meßgerät und miss Deine Akkus nach und nimm etwas Werkzeug und mach mal so ein "günstigeres" Produkt mal auf. (Tunlichst erst, wenn die Dinger leer sind, sonst ist das richtig gefährlich- gemeinerweise kann es sein, dass von den beiden Zellen nur eine leer und die andere voll ist, dann raucht's auch...) Und dann unterhalten wir uns weiter über "sogenannte Fakten".

Ich bin allen neuen Fakten gegenüber aufgeschlossen. Aber jeder(!) der diesen Kompatiblen mal mit dem Messgerät oder dem Schraubenzieher zu Leibe gerückt ist, und mal nachgesehen hat, was er da wirklich hat, war hinterher kuriert. Positive Meldungen habe ich ausschließlich a la "Bei mir haben sie funktioniert, konnte keine Unterschiede feststellen."

ich habe vor Jahren mal eine Sammelbestellung bei Uniross aufgegeben. BLM-1 für die E-3, E-5. Weil sich da mal einer die Mühe gemacht hatte, ein ganzes Dutzend Clones aufzuschrauben und nachzumessen. Und nur zwei überhaupt die Anforderungen an Sicherheitsschaltungen erfüllt haben. Eben Uniross und die Originalen. Und selbst die Uniross haben nicht die Leistung der Originalakkus erreicht. Ich bin nicht mit Olympus verheiratet - und wenn es eine Quelle gäbe, die vernünftige kompatible Akkus liefert, ich wäre sofort dabei. Eine Zeitlang habe ich die DotPhoto empfohlen (ja, ich!) aber auch die verbauen Müll. Da die aber keine LiIonen sondern LiPos verbauen, fällt das nicht so schnell auf. (erkennt man daran, dass auf den Labels zwar Lithium, aber eben nicht LiIon drauf steht. ) Erst wenn man die Dinger aufmacht. Aber ich habe eben noch keine Quelle gefunden, die anständige Fremdakkus liefert. Duracell wäre eine Möglichkeit, aber ich brauche derzeit keine - und nur zum Testen ist mir das dann doch zu teuer...

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5. Juli 2016 - 16:17 changed 5. Juli 2016 - 16:17

Ich frage mich allerdings wie Olympus auf 7,6V kommt? Li-ion Akku's haben pro Zelle eine Spannung von 3,6V und die Li-po's sind bei 3,7V zusammengerechnet komme ich dann auf 7,2 V oder 7,4V aber nicht 7,6V! Wie wäre denn das zu erklären? Auf Anfrage bei Olympus könnte mir keiner sagen in welchem Spannungsbereich meine EM 5II arbeitet, denn mein Ansmann-Akku hat nur 7,4V und funktioniert und der Originale eben die 7,6V.

Gruß Mario

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5. Juli 2016 - 16:30 changed 5. Juli 2016 - 16:30

Frag mal unseren Akkuspezialisten Goly hier im Forum und lies mal einen seiner Posts oder lies Dich einfach hier durch, falls Du es ernsthaft wissen willst:

http://batteryuniversity.com/learn/

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5. Juli 2016 - 16:43 changed 5. Juli 2016 - 17:10

Ja da bin ich ... LiIon hat ein normal toleriertes Spannungsfenster genauso wie der "echte" LiPo!

Nur bei LiIon wird teilweise großzüger verfahren mit den "echten" Ladeschlussspannungen. :-(
Ist schön bequem für die Ladegerätehersteller weil ihre Lader dann eben LiIon UND LiPo kompatibel sind!

Das Spannungsfenster von LiIon darf gerne bis 4,2Volt/Zelle (auch vom Kathodenmaterial abhängig), normal eben 4,1V/Z, verlaufen und das von LiPo bis 4,25V/Z.

Insofern ist es dem Hersteller überlassen, wie hoch er das ausreizen möchte und demzufolge mit höheren Kapazitäten werben kann

Fakt ist dabei, wird ein LiIon bis 4,2V/Z ausgereizt (siehe den "Cube Lader", das Original lädt "nur" bis 4,08V/Z = sehr schonend), hat man bis zu 5%-10% mehr an Nutzkapazität, bei dem Nachteil einer weit mehr als 10% reduzierten Laufzeit eines Akkus (geht eher in Richtung 50% - und nicht vergessen, das i.G. unnötige Risiko einer gezielten Überladung)!

"Sie" ist definiert auf 80% DoD (deph of discharge), bezogen auf eine definierte Entladung (meist CV/10) bis zur Minimalspannung. D.H., ein 1000mAh darf bis 800mAh einbrechen, erst darüber zählt er als verbraucht!

Wer mehr wissen möchte dazu: http://www.elektromodellflug.de/files/Lit-Akku-Techn-Einfuehrung.pdf

... und hab's gefunden - siehe Table 4 (discharge cycles): http://batteryuniversity.com/learn/article/how_to_prolong_lithium_based_batteries ;-)

Ich persönlich nutze nur noch den Originallader von Olympus.

LG Gerd

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5. Juli 2016 - 16:59 changed 5. Juli 2016 - 16:59

Also mit 4,25V Ladeschlußspannung bei Lipo's ist mir neu. Ich kenn das nur bis 4,1 bei Lipo alles was drüber geht schädigt den Akku oder im schlimmsten Fall explodiert er. Li-ion haben denk ich weniger als 4,1V . Aber es hat sich da in den Jahren evtl.schon wieder was geändert mit der Lipo-Technik.

Gruß Mario

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5. Juli 2016 - 17:02 changed 5. Juli 2016 - 17:02

Sorry jetzt hab ich was durcheinander gebracht mit Lipo und Li-ion . Li-ion 4,1V und Lipo 4,2V

Gruß Mario

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3. August 2016 - 2:24 changed 3. August 2016 - 2:25

Ja, auch renommierte Firmen sparen bei den Zulieferern. Aber - und das ist der wesentliche Punkt: Alle Akkus kommen im Endeffekt aus den selben Fabriken - auch die in den Billigheimern. Nur dass die in den Originalen eben Neu sind - und die anderen haben es eben schon hinter sich.

Und diese Erkenntnis beziehst du genau woher? Sorry Reinhard, mir ist klar dass du dein Geld mit Olympus-Produkten verdienst, aber dein mantrahaftes Wiederholen von beleglosen Behauptungen nervt (ich habe hier jetzt ein paar Akkuthreads durchgelesen und in jedem behauptest du, dass in den Drittherstellerakkus gebrauchter Müll verkauft würde bzw. versuchst, aus dem Firmensitz oder Werbevideos eines Herstellers (Patona) auf die Qualität seiner Produkte zu schliessen).

Also, Butter bei die Fische: woher stammt dein Wissen, dass - nehmen wir ruhig als Beispiel Patona - dort nur gebrauchte Zellen verwendet werden? Hast du dafür Belege?

Und hast du echte Belege dafür, dass die Originalakkus unter besseren Produktionsbedingungen gefertigt werden als die von Patona?

Wäre dem so, dann würden die Akkus reihenweise in den ersten Monaten ausfallen und darüber würde man spätestens in den Rezensionen bei Amazon das Wehklagen nachlesen können. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil, ich habe ungefähr genauso viele Ausfallberichte im Netz über originale Olympus-Akkus wie über Patona-Akkus gefunden.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der originale und der Patona-Akku nach 2 Jahren Benutzung in etwa gleich abgebaut haben. Mehr als 10% Differenz der Bilderzahl pro Ladung kann ich beim besten Willen nicht ausmachen.

Und ganz ehrlich, aus Sicht der Kostenleistungsrechnung gibt es kein vernünftiges Argument, warum der Olympus-Akku 3-4 mal so teuer sein sollte wie der Dritthersteller-Akku. Die Herstellkosten eines Akkus dürften sich im Bereich von 1-2 EUR bewegen. Selbst wenn man grosszügig ist und Olympus 50% Aufschlag (also dann 3 EUR pro Akku) für die bessere Qualitätskontrolle gewährt, dann sind es eben immer noch 3 EUR Herstellkosten und nicht 30 EUR (selbst in letzterem Fall blieben 100% Gewinnmarge zu den 60 EUR, die Oly vom Endkunden haben will).

Diese Preispolitik von Oly ist schlicht unclever, denn damit treiben sie ihre Kunden direkt in die Arme der Dritthersteller und machen demzufolge überhaupt keinen Umsatz. Würde man eine kundenfreundliche Preispolitik betrieben und der Originalakku nur 20 EUR kosten, bliebe immer noch genügend Kohle für Olympus, aber sie würden mit einem Schlag einen Großteil des Markts der Dritthersteller übernehmen und entsprechend mehr Umsatz (und Gewinn!) machen.

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