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Jo_aus_SHG

Außerirdische Streulichtblenden

Empfohlene Beiträge

Nachdem der Thread "Akku's Fremdhersteller" wirklich Licht ins Dunkel gebracht hat, überlege sich jeder den Akku-Kauf zweimal. Mit Recht. Samsung lässt grüßen.

Nun möchte ich ein neues Thema öffnen: Streulichblenden.

Fast jeder beantwortet die Frage, ob Kunststoffteile einfach herzustellen sind, mit "ja". Das führt dazu, dass jeder die Preise der präzise gefertigten Originalteile kritisiert. Meine Antwort auf diese Frage lautet für immer nein. Denn, wenn das Maß bei der Fertigung eine untergeordnete Rolle spielt, wird es beim Anwender sehr schnell teuer. Richtig teuer und selbstverschuldet. Genau das ist das Problem.

Gezeigte Streulichblende für 6 Euro in China bestellt. Nach 3 Wochen habe ich die "Ware" erhalten. Angesetzt auf das neue(!) mft 9-18. Aber es passt nicht. Etwas mehr Druck half, und dann: Das Schrauben geht nicht, Abziehen auch nicht mehr. Was nun? Kein allzu teures Objektiv. Trotzdem, es tut schon weh, wenn man dem ausfahrenden Tubus so viel Gewalt antun muss, die Blende wieder abzubekommen. Ich prüfe nun, ob mein Objektiv noch korrekt funktioniert und abbildet.

Weg mit dem Teil!!

Gleiches habe ich mit dem 75-300 erlebt - eine Streulichblende von JJC. Sie passte beim Aufsetzen, drehte aber nicht richtig ein. Sie ging mit etwas Graphit etwas besser. Die Streulicheblende war aber auch deutlich teurer als 6 €, kostete nämlich das 4-fache.

So. Was habe ich nun gespart? Nix!

Was kann Olympus tun, um den Anwendern entgegen zu kommen? Welche Benutzer-Erfahrungen gibt es hier im im Forum? Gibt es wirkliche Ersatz-Blenden?

Ich freue mich auf den Erfahrungsautausch.

VG

Jo


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Hallo,

Ich hatte eine von JJC für das 45mm 1.8: wurde mit Original ersetzt, da einfach locker und nicht richtig passend. Seitdem kaufe ich nurmehr die Originale.

Ich denke, Olympus kommt uns bei den neu erschienenen Linsen schon sehr entgegen (siehe 25mm, 14-150II etc) und knüpft wieder an vergangene FT-Zeiten an, als die Streulichtblenden immer beilagen. Dafür auch mal ein grosses "Danke".

Christian


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Die Gelis von JJC sind billig und schlecht, die Originale von Olympus sind teuer und wirken teilweise trotzdem billig ;)


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60er Macro - unbedingt original

1,8/45 - unbedingt Heliopan Aluminiumblende

Alle anderen Obis in meinem Fundus - Sonnenblende war von Olympus gleich beigelegt


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Gast U-h-rsprung

Fürs 14-42 EZ hat Olympus nur den Automatikdeckel im Angebot. Wer den nicht will kommt um JJC nicht herum. Mein Exemplar passt kann man nicht meckern, sonst natürlich das Original.


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Normalerweise tendiere ich immer zum Original-Zubehör und bin meist damit auch zufrieden.

Bisher gibt es nur eine Ausnahme: Die Streulichtblende für das PRO-Objektiv 12 mm - 40 mm 1:2,8 rastet nicht ein ... bis heute - nach unzähligen Versuchen - ist mir noch immer nicht klar geworden, woran es liegen könnte.


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Also ich verwende immer die originale Sonnenblende - mit einer Ausnahme... ;-)

Mein FT 50-200SWD hat ja nun eine etwas monströse, wenn auch sehr funktionale, Sonnenblende.

Da ich das 50-200SWD praktisch immer mit langen Brennweiten verwende, montiere ich schon mal die kleinere - wenn auch etwas locker sitzende - Sonnenblende des Pana 100-300 an das FT-Objektiv. Schützt vor Regentropfen und hält auch störende Sonneneinstrahlung ab; ist aber wesentlich kleiner als das Original und passt auch gut in engere Taschen/Rucksäcke ;-)

LG

Wolfgang


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Naja, wie sollte es auch anders sein ;)

Z.B.: für das 60er Macro habe ich mir das Ding einfach selber gehäckelt - da lag so ein Kunststoffteilrest (aus dem Dachdeckerbereich) einfach so herum - gefragt ob ich es haben kann, und dann gebaut.....

Bei mir gilt ... solange sie passen werden sie verwendet - egal was draufsteht. Was nicht passt wird passend gemacht.

Bis jetzt habe ich damit keine Probleme.

Gotti


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Ich selbst habe nur die Oroginalblenden dran. Damit habe ich stets Gewissheit, dass sie auch wirklich passen und nicht klemmen und vignettieren.

Zu FT-Zeiten waren sie immer dabei. Wäre beim 35-100 die Gegenlichtblende als Extrazubehör, würde man schon heftig dicke Backen machen, wenn man den Preis ansieht.

Gruß Pit


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Ich verwende für alle Objektive (Pana und Oly) mit 46mm Filtergewinde durchgehend von JJC das LH-46GFII aus Alu (4 Streulichtblenden also).

Bin hoch zufrieden. Passt auf alle 4 Objektive perfekt. Auch untereinander wechseln alles ok.

Und nebenbei liebe ich den damit erzielten einheitlichen Look. Kann also nicht meckern.

Mit den Plastikteilen habe ich auch schlechte Erfahrungen.

Markus


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Gleiches habe ich mit dem 75-300 erlebt - eine Streulichblende von JJC. Sie passte beim Aufsetzen, drehte aber nicht richtig ein.

Mit der JJC-Blende für das 75-300 habe ich sehr ähnliche Erfahrungen gemacht - passt mit viel Mühe, aber schnell mal draufsetzen und nach Abnehmen schnell umgekehrt wieder aufsetzen ist nicht. Stattdessen benutze ich jetzt die Blende des 70-300 FT - passt perfekt.

Grüße

Frank


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Hallo,

ich benutze für mein 14-42 EZ und das 40-150 die Blenden von JJC und kann mich nicht beschweren. Auch ein schnelles Umdrehen beim 40-150 ist möglich.

Ich tippe mal auf große Fertigungstoleranzen oder schlechte Qualitätskontrolle beim Hersteller.

Da hab ich mit meinen vielleicht Glück gehabt?

Gruß Rolf


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Danke für die zahlreichem Antworten.

Also eines zeichnet sich schon ab: Da, wo ein eigener Markenname wie JJC drauf steht, hat jemand wenigstens Maß genommen. Die Probleme entstehen ggf. durch Fertigungstoleranzen. JJC liefert offensichtlich einen Nachbau nach Maßen eines Originals.

Dieses Ding hier ist bestenfalls ein Nachbau nach einem Foto, dass vom Mars aus oder sonstwo gemacht wurde. (Darum auch der Titel :-) Mehr nicht. Das sich dafür Vertriebskanäle öffnen, an denen die Betreiber auch noch ein paar Cent verdienen, grenzt an ein Wunder. In den Kosten von 6,52 € waren sogar die Reisekosten enthalten. Vielleicht wird hier sogar Ausschuss einer Qualitätsprüfung verhökert.

Fast geschenkt und noch zu teuer.

Gruß,

Jo


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Auch meine Erfahrung, daß Streulichtblenden aus Kunststoff eine schlechtere Passung haben, als das Original von Olympus. Ich habe dann schließlich B-Ware von Olympusmarket ersteigert, womit sich die Kosten dann etwas mehr im Rahmen halten.

Allerdings hält die JJC Blende für das 12-40 f2.8 ähnlich gut/schlecht wie die Originalblende. Das Problem ist, dass konstruktionsbedingt nur eine Rastnase verriegelt und somit bei leichtem Druck gegen die Entriegelungstaste die Blende bereits verdrehbar ist. Helge betrachtet das Problem bereits seit geraumer Zeit aber hat wohl zu viele andere Projekte.

Olympus würde wohl nicht die Preise verlangen können, wenn die Konkurrenzprodukte die gleiche oder bessere Funktionalität aufwiesen.

donknizi


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So ganz 100%ig sind die Original-Blenden manchmal leider auch nicht. Die vom 12-60 ist besonders im Winter oft sehr straff, während die vom 35-100 tendenziell zu locker sitzt. Ist aber natürlich nichts, was man nicht irgendwie gelöst bekäme mit eine Feile oder ein paar Tropfen Sekundenkleber.

André


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Es ist nicht völlig trivial, so etwas zu fertigen, aber die Gewinnspannen, die Olympus hier für diese Teile realisiert(e), finde ich jenseits von gut und feierlich. Die Geli der 60er Makros ist die Einzige, die ich gekauft habe, und die war ihr Geld auch wert. Die anderen hätte ich vielleicht für die Hälfte gekauft, aber ganz sicher nicht für die aufgerufenen Preise.

Für das 75-300 hatte ich auch eine Blende von JJC (hat damals 14€ gekostet), und die funktionierte soweit OK, am 45er habe ich eine Gummiblende zum Einschrauben, am 17er und 75er lebe ich ohne, die sind da in meinen Einsatzscenarien auch sehr gutmütig.

Ansonsten hat be Olympus ja allmählich ein Umdenken stattgefunden, und die neueren Linsen kommen nun fast alle mit Streulichtsblenden. Das finde ich den richtigen Ansatz, denn so nutzen die Leute sie auch, und man verärgert nicht den frisch gewonnenen Kunden mit Beuteschneiderei.

Klaus


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Ansonsten hat be Olympus ja allmählich ein Umdenken stattgefunden, und die neueren Linsen kommen nun fast alle mit Streulichtsblenden. Das finde ich den richtigen Ansatz, denn so nutzen die Leute sie auch, und man verärgert nicht den frisch gewonnenen Kunden mit Beuteschneiderei.

Ist es nicht eher so, dass Olympus generell lediglich den Pro-mFT-Objektiven Sonnenblenden beifügt, bei den preisgünstigeren Objektiven dagegen in der Regel nicht? Das 25er hat meines Wissens als einziges "Premium"-Objektiv auch eine Sonnenblende spendiert bekommen. Und derzeit kommen vermehrt Pro-Objektive auf dem Markt...

LG

Wolfgang


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Streulichtblenden sind für mich ein Bestandteil zum Objektiv der auch im Lieferumfang sein sollte.

War ja früher mal bei Olympus so, aber seit mft haben sie sich an die anderen Hersteller angepasst und liefern nur noch zu den teuren Linsen die Streulichtlende dazu. Bei Objektiven von Fremdherstellern z.B. Sigma ist sie immer dabei, da geht es ja auch. Und teuer in der Herstellung kommen die Teile nicht. Ähnliches hab ich selbst konstruiert und kenne die Kalkulationen dazu. Die Teile lassen sich selbst die Fremdhersteller wie JJC noch gut bezahlen. Bin mir nicht mal sicher ob die nicht aus den selben Werkzeug kommen, war früher z.B. bei den Diakästen und Rahmen so. Gleiches Werkzeug, andere Farbe, Stempel für anderen Namen, andere Verpackung und 100% Preisunterschied.

LG


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während die vom 35-100 tendenziell zu locker sitzt.

Meine fällt inzwischen fast von alleine herunter. Gibt es da einen Workaround? Immer drauf ist gerade bei dem Monster ja nicht so angesagt.

Das 12-60 ging bei mir nach einer Behandlung mit einem 4B-Bleistift wunderbar. (Graphitpuder würde ich nicht nehmen)


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Moin

welchen Grund gibt es eigentlich, dass die Gummi-Faltblenden so aus der Mode gekommen sind ?

Ich verwende die ganz gern. Neben gutem Preis auch noch ein "weicher Stoßschutz".

Gerade die 3-in-1-Blenden finde ich gelungen - auch wenn man da ein bißchen experimentieren darf, welche zu welchem Objektiv gut paßt. Eher für lange Brennweiten.

Manchmal braucht es einen step-up - z.B. 37 auf 46mm für das oly-45mm.


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Zuerst habe ich es beim 35-100 mit Klebeband versucht, aber besser ist ein dünner Film Sekundenkleber innen in der Blende. Muss man nach einer Weile erneuern aber es geht.


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Die Kunststoffblenden sind definitiv nicht umgelabelt. Sowohl Form als auch Passform unterscheiden sich. Olympus hat sehr aufwendige mehrteilige Spritzgussformen mit Lichtfalle, die der anderen sind zweiteilig und glatt.

donknizi


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Die Kunststoffblenden sind definitiv nicht umgelabelt. Sowohl Form als auch Passform unterscheiden sich. Olympus hat sehr aufwendige mehrteilige Spritzgussformen mit Lichtfalle, die der anderen sind zweiteilig und glatt.

donknizi

Dem kann ich nur zustimmen. Es schaut eher so aus, als würde man versuchen einen Abguß aus der Originalform herzustellen. Das ist den Toleranzen natürlich nicht so zuträglich, denn das Material ändert sich noch wärend der Abkühlphase! Hatte ebenfalls schon Geli´s von JJC und die waren immer zu locker oder haben nicht richtig gegriffen.

Hinter der Spritzgußtechnologie steckt doch auch noch ein wenig mehr know how als einem bewusst ist. Olympus steckt in die Entwicklung der Formen und Werkzeuge auch eine Menge Geld. Das sollte man nicht außer acht lassen finde ich. Die anderen Hersteller kopieren einfach oder haben Universallösungen. Das heißt jetzt nicht, dass ich die Preispolitik gerechtfertigt finde. Aber man kann eventuell den Entwicklungsaufwand nachvollziehen. Die anderen Hersteller haben den nur minimal oder gar nicht!

Für uns ist es nur ein Stück Plastik, aber das braucht auch Investitionsaufwand! Für jeden der weiß wie teuer Industriewerkzeuge sind, (das sind ja auch meist spezielle Einzelanfertigungen) kann das nachvollziehen.

Gruß Tobias


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Wenn Olympus wie Panasonic die Blenden dem Objektiv beilegen würde, denn rentierte sich die aufwendigere Form wegen der Stückzahl mehr und kaum jemand würde die Blenden von den Außerirdischen kaufen. Obwohl manchmal ersetze ich monströse Blenden von Panasonic (Beispiel für 25/1.7) durch die Gummieteile oder solche Metallröhren.


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