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Was kann die m1 mark3 besser als die m1-x und umgekehrt


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Natürlich meine ich nicht die offensichtlichen und zigfach beschriebenen Unterschiede.

Eigentlich bin ich mit meiner m1 mark2 zufrieden und nutze auch noch die mark1. Ein update erscheint für mich wenig attraktkv.

Doch jetzt wird die  em1-x für 2k verramscht und die Begehrlichkeit nistet sich ein. Mittlerweile neige ich zu einer point-and-shot Kamera, was ja für die em 1 x voll zutrifft - alles onboard. Daher die Frage, denn das Problem ist der Klotz im Gegensatz zur mark3. Vielleicht hat die neuere Kamera doch weitere Vorteile. Es geht mir um das knipsen.

Gruß, K 

 

bearbeitet von klaramus
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Die X kann vor allem Ergonomie, Handling und Robustheit. Dazu kommen noch die 0,83-fache Suchervergrösserung und die Feldsensoren. Einen "Rückstand" auf die M1III hat sie lediglich bei der Gesichts- und/oder Augenerkennung. 

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vor 7 Stunden schrieb OhWeh:

Ich warte auf die M1.4

ich warte auf die E-M X Mark II 😁
(wenn überhaupt sowas entwickelt wird ...)

Zum Thread:

E-M1 X (die habe ich):

  • größerer Sucher
  • bessere Haptik
  • Konzept der Bedienköpfe (die ISO und Bel.-Korrektur erlauben mir schnelle Parameteränderungen)
  • guter AF
  • robust, zuverlässig (hatte bis jetzt keinen Ausfall oder Absturz)

E-M1 Mark III (habe ich nicht)

  • bessere Gesichts- und Augenerkennung
  • kompakter, kann mit Batteriegriff nachgerüstet werden
  • Starry Sky-AF (wenn man Sternennacht fotografieren will)

Entscheidend ist aber welche Schwerpunkte man setzt. Für mich überwiegen die Vorteile der X.

VG Pit

bearbeitet von pit-photography
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vor 1 Stunde schrieb pit-photography:

guter AF

Ich habe alle drei im Haushalt zur Verfügung. Auf Nachfrage von einem Freund habe ich mal den AF der drei Kameras ganz subjektiv verglichen, und ich bin der Meinung, dass der AF der 1MKIII und der X spürbar schneller zupackt als der der MKII. Natürlich sind das keine Quantensprünge, aber merkbar.

Und nicht zu vergessen der Joystick, den sowohl die 1MKIII als auch die X haben. Für mich eine deutliche Verbesserung.

bearbeitet von Martin Groth
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vor 9 Minuten schrieb Martin Groth:

dass der AF der 1MKIII und der X spürbar schneller zupackt als der der MKII.

Ich habe zwar nur die Mark II und die X. Der AF der X ist für mich wesentlich schneller und packt richtig zu. Das kann ich auch sagen, da ich mit der E-M1 Mark II auch einige Jahre Sportfotografie machte. Bei der X ist das schon ein erheblicher Unterschied.

Auch gegenüber die alte E-M1 Mark I ist die Mark II schneller. Und bei der Mark I fiel mir im Sucher die Latenz auf.

Und noch eins bezüglich manuellem Fokussieren:

Bei der Mark II muss man bei Dunkelheit den Fokussierring ganz sachte drehen. Bei der X sieht man die Schärfeveränderung in Echtzeit. Ich denke, das ist bei der Mark III genauso schnell wie bei der X. Das sollte man auch berücksichtigen wenn man bei Dunkelheit oder Nacht manuell fokussieren will.

VG Pit

bearbeitet von pit-photography
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Im Vergleich zur M1X ist die M1.3 durch ihrem einen TruePic IX „begrenzt“. Und der ist auch nur ein etwas gepimpter VIII: weniger Pufferspeicher, dafür mit Cache - sonst nichts.

Die beiden 2 TruePic VIII in der 1X bieten deutlich mehr Möglichkeiten für zukünftige anspruchsvolle Funktionen, wie beim AF. Bei beiden ist der AF schneller als bei der M1.2. Und die neue AF Funktionen der M1.3 werden wohl von Oly mit dem FW Update im Dez nachgerüstet. Ob es jedoch von JIP weitere FW-Updates geben wird sei dahin gestellt. Das ist eine Wette auf die Zukunft. Geld lässt sich jedenfalls damit nicht verdienen, die Kameras sind bereits verkauft, und irgendwovon muss die Firma nun mal leben.

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vor 10 Minuten schrieb t0rge:

Im Vergleich zur M1X ist die M1.3 durch ihrem einen TruePic IX „begrenzt“. Und der ist auch nur ein etwas gepimpter VIII: weniger Pufferspeicher, dafür mit Cache - sonst nichts.

Die beiden 2 TruePic VIII in der 1X bieten deutlich mehr Möglichkeiten für zukünftige anspruchsvolle Funktionen, wie beim AF. Bei beiden ist der AF schneller als bei der M1.2. Und die neue AF Funktionen der M1.3 werden wohl von Oly mit dem FW Update im Dez nachgerüstet. 

Da hätte ich mir von Olympus mehr Ehrlichkeit erwartet, ich habe mich auf die Aussage verlassen !

TruePic-IX-Bildprozessor
Die E-M1 Mark III hat den neuesten Bildprozessor an Bord: TruePic IX. Damit meistern Sie vielfältige Aufnahmesituationen. Hochaufgelöste Freihandaufnahmen, Live ND, Sternenhimmel AF usw. sind nun mit nur einem, hocheffizienten Prozessor möglich. In der E-M1X wurden für diese hohe Leistung noch zwei TruePic-VIII-Bildprozessoren benötigt.

 

https://www.olympus.de/site/de/c/cameras/om_d_system_cameras/om_d/e_m1_mark_iii/index.html

 

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vor 32 Minuten schrieb Uli´s Oly:
vor 51 Minuten schrieb t0rge:

... TruePic IX [...] der ist auch nur ein etwas gepimpter VIII: weniger Pufferspeicher, dafür mit Cache – sonst nichts.

... ich habe mich auf die Aussage verlassen! [...]

Und jetzt verläßt du dich auf die Aussage von Torsten t0rge, oder was!? Woher willst du denn wissen, ob seine Behauptung überhaupt stimmt?

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Gerade eben schrieb klaramus:

Eigentlich bin ich mit meiner m1 mark2 zufrieden und nutze auch noch die mark1. Ein update erscheint für mich wenig attraktkv.

Doch jetzt wird die  em1-x für 2k verramscht und die Begehrlichkeit nistet sich ein. Mittlerweile neige ich zu einer point-and-shot Kamera, was ja für die em 1 x voll zutrifft - alles onboard. Daher die Frage, denn das Problem ist der Klotz im Gegensatz zur mark3. Vielleicht hat die neuere Kamera doch weitere Vorteile. Es geht mir um das knipsen.

 

Also Gründe für ein update gegenüber einer mark2 fallen mir wesentliche ein. Da wären bei mir der bessere Stabi geht jetzt z.T bis in den Sekunden Bereich, Gerade im Dunkeln, Landschaft, Gebäude etc komme ich da wesentlich weiter. Ich mag keine Stative, wenn man minutenlang belichten muss lässt es sich nicht vermeiden aber ansonsten kann ich damit viele Bilder machen für die ich früher noch ein Stativ gebraucht hätte. HiRes aus der Hand ist ebenso für mich ein Killerfeature weil das lästige Stativ wegfällt. Die höhere Auslesegeschwindigkeit ebenfalls. Sehr schnell drehende Propeller bekommt man zwar immer noch verbogen aber für die allermeisten Sachen kann man jetzt bedenkenlos den elektronischen Verschluss nehmen. Der Joystick ist auch nett. Außer Stativen mag ich auch keine Klötzer weshalb die X für mich auch keine Option ist selbst wenn sie billiger wäre.

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vor einer Stunde schrieb systemcam-neu:

Also Gründe für ein update gegenüber einer mark2 fallen mir wesentliche ein. --- Die höhere Auslesegeschwindigkeit ebenfalls. Sehr schnell drehende Propeller bekommt man zwar immer noch verbogen aber für die allermeisten Sachen kann man jetzt bedenkenlos den elektronischen Verschluss nehmen.

Immer vorausgesetzt, dass die Angaben von R. Wagner in seinem informativen Buch zur E-M1 X auch in diesem Teilbereich richtig sind, ist die Auslesegeschwindigkeit des Sensors sowohl bei der E-M1 MK II als auch der E-M1 X unverändert und liegt bei etwa 1/60 Sekunde.

bearbeitet von wolfcgn
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Was mich am upgrade reizt, aber noch keine 1,7k wert war, ist für mich der lifeND, denn für das 7-14 wollte ich keinen ND + Halter mitschleppen, denn dann wäre die Tasche voll. Und da man mit den neuen länger ohne Stativ belichten kann, ist das natürlich genial. Und der handheld hiresmodus ist auch was. Ein Killerfeature ist für mich Akku laden in der Kamera. Das wären meine Wünsche,  aber meine Geldbörse meint nein. Aber da nun das Profimodell nur wenig mehr kostet...

Zwischenfrage, da ja hier die Nutzer sind: kann man den NDFilter mit Lifecomp kombinieren? Bis jetzt nehme ich einen Schraubfilter und das 7-14 bleibt aussen vor.

K.

bearbeitet von klaramus
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vor 47 Minuten schrieb wteichler:
vor 2 Stunden schrieb t0rge:

 

Wo hast du das denn abgeschrieben?

Na von dem einzigen der bisher diese Weisheit (wie immer ohne Quellenangabe) mit fast gleichem Wortlaut veröffentlichte.

https://pen-and-tell.de/2020/07/firmwareupdate-e-m1x/

bearbeitet von jsc0852
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vor 8 Minuten schrieb klaramus:

ist für mich der lifeND, denn für das 7-14 wollte ich keinen ND + Halter mitschleppen

Im dunklen Wald am Bächlein wird das mit ISO 64 natürlich ohne Graufilter gehen. Aber in der Landschaft bei Tageslicht geht es ohne Graufilter nicht.
Und nicht vergessen, so toll auch der Live ND-Filter ist, die max. Belichtungszeit sind 60 Sekunden. Auch bei Modus Manuell (Live ND funktioniert nur mit Mode S und M).

Will man länger als 1 Minute, dann hilft das nur mit sehr dichtem Graufilter ohne Live ND.

bearbeitet von pit-photography
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vor 9 Minuten schrieb Uli´s Oly:

Nils Häusler hat der Aussage doch auch widersprochen ...

Welcher Aussage?

.

vor 25 Minuten schrieb jsc0852:
vor einer Stunde schrieb wteichler:

Wo hast du das denn abgeschrieben?

Na, von dem einzigen, der bisher diese Weisheit (wie immer ohne Quellenangabe) mit fast gleichem Wortlaut veröffentlichte. [...]

Na ja ... abgesehen davon, daß "Cache" auch nur ein anderes Wort für Pufferspeicher ist ...

Wenn man einmal alle Verschwörungstheorien beiseite läßt und einfach davon ausgeht, daß die unterschiedlichen technischen Ausstattungen der aktuellen OM-D-Modelle primär technisch (und nicht vorwiegend marktpolitisch) bedingt seien, dann ist doch ganz offensichtlich, daß ein Truepic IX in der E-M1 III mehr leistet als ein Truepic VIII in der E-M1 II – aber nicht ganz so viel wie zwei Truepic VIII in der E-M1X.

Natürlich ist die Vermutung naheliegend, daß der Truepic IX nicht von Grund auf neu entwickelt wurde, sondern in eher evolutionärer Weise aus seinem Vorgänger hervorging ... man hätte ihn wohl ebenso gut "Truepic VIII+" nennen können. Auch die Tatsache, daß der Truepic VIII seinerzeit mit viel Bohei beworben wurde ("3,5× schneller als Truepic VII"), während heute für den Truepic IX der Ball eher flach gehalten wird, deutet in diese Richtung. Das heißt aber noch lange nicht, daß der Leistungsunterschied zwischen Truepic VIII und IX marginal sein müsse und die ganze Sache nur ein Marketing-Trick zur Übertölpelung der Kundschaft sei.

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Zitat

Das heißt aber noch lange nicht, daß der Leistungsunterschied zwischen Truepic VIII und IX marginal sein müsse und die ganze Sache nur ein Marketing-Trick zur Übertölpelung der Kundschaft sei.

An der Stelle kann man vielleicht nochmal darüber nachdenken, dass eines der Hauptprobleme von potenten Prozessoren – gerade in abgedichteten Kameragehäusen – das des Abwärme-Managements ist (sieht man ja gerade gerüchteweise bei der Canon EOS R5). Bei der E-M1X wurde da anscheinend einiges Augenmerk drauf gelegt, und das Gehäuse selbst ist ein gutes Stück größer, so dass man höhere Sprünge in Sachen Hardware zur Wärmeabfuhr machen kann (Heatpipe und so). In einem kleineren Gehäuse einen einzelnen Prozessor unterzubringen, der mehr leisten soll als die zwei Prozessoren der E-M1X zusammen, ist vielleicht nicht unmöglich, aber jedenfalls wohl gar nicht trivial. Dass die E-M1X mehr rohe Rechenleistung einsetzen kann als die E-M1 III, ist demnach zumindest für mich nicht 100% unplausibel.

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vor 2 Minuten schrieb anselm:

sieht man ja gerade gerüchteweise bei der Canon EOS R5

Das sind nicht nur Gerüchte ...

Die Rechenleistung interessiert mich bei den beiden Olympus Kameras wenig, sondern nur das, was hinten herauskommt. Wenn die Konkurrenten bestimmte Funktionen mit einem Prozessor anbieten können (Tier-AF), teilweise via Firmware Update, ist es erstmal nicht erklärlich, weshalb Olympus das in einem Gehäuseformat a la E-M1.3 nicht auch hinbekommmen sollte.

bearbeitet von tgutgu
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vor 4 Stunden schrieb jsc0852:
vor 5 Stunden schrieb wteichler:
vor 6 Stunden schrieb t0rge:

 

Wo hast du das denn abgeschrieben?

Na von dem einzigen der bisher diese Weisheit (wie immer ohne Quellenangabe) mit fast gleichem Wortlaut veröffentlichte.

https://pen-and-tell.de/2020/07/firmwareupdate-e-m1x/

Nee, aber gleiche Quelle - zumindest habe ich mir Reinhards Buch zur M1.3 gekauft. 
Ihr habt in so fern recht, da nicht klar Ist welcher Puffer verringert wurde, und wo er an anderer Stelle er als Cache zur Verfügung gestellt wurde. Offenbar profitiert vom TruePic IX die AF-Funktion an mehren Stellen davon, erlaubt live ND-Effekt und handheld HiRes. Er ist aber nicht so schnell wie 2 TruePic VIII in der M1X, wie von Olympus und Nils Häußler anfänglich behauptet.

Heute klingt das bereits ganz anders von ihnen... Komplexere Funktionen wie AF-Tracking der M1X sind mit M1.3 nicht möglich. Diese wird es nicht geben, dafür wird ein 2. Prozessor benötigt.

Um zum Thema zurückzukehren, die M1X mit den 2 TruePic VIII hat mehr Wachstumspotenzial. Ob das je durch JIP genutzt wird steht auf einem anderen Blatt.

Und die M1.3 ist eher ein Technology Refresh um mit der Konkurrenz gleich zu ziehen. Ob das für die nächsten 3 Jahre reichen wird bezweifelte ich — und trotzdem habe ich sie mir gekauft. Im Vergleich dazu waren M1.1 & M1.2 damals richtige Schritte nach vorne.

bearbeitet von t0rge
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Um auf das Eingangsthema zurück zu kommen - ich stehe vor der gleichen Thematik.

Aktuell EM10 / EM5 II / Pen-F und insgesamt 10 Oly-Objekte. 

Und jetzt auf der Suche nach der „finalen“ OMD - vorsorglich für den Fall, daß es keine weiteren Modelle mehr gibt...... 😞

Eine Klasse höher als meine bisherige EM5 II wollte ich schon seit Anfang des Jahres - deshalb werde ich hier mal ganz fleißig mitlesen. 😉

Ansonsten gehe ich mit Sicherheit den üblichen Weg – beim örtlichen Händler mal beide „Geräte„ in die Hand nehmen. 

Freue mich auf weitere aufschlußreiche Beiträge – und wünsche einen guten Start in die Woche. 
Beste Grüße aus München 👋🏻🍺

bearbeitet von Markus-Muc
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vor 7 Stunden schrieb t0rge:

Komplexere Funktionen wie AF-Tracking der M1X sind mit M1.3 nicht möglich. Diese wird es nicht geben, dafür wird ein 2. Prozessor benötigt.

Eventuell hat man da einfach einen Vorteil davon, dass einer der beiden Prozessoren der E-M1X sich ausschließlich mit AF beschäftigt. Wenn derselbe Prozessor AF und auch noch alles andere machen soll, dann verliert man Zeit dadurch, dauernd zwischen den verschiedenen Funktionen hin- und herschalten zu müssen, und die Programmierung insgesamt wird komplexer.

Die logische Antwort darauf wäre ein “TruePic X” mit zwei “TruePic VIII”- oder “IX”-Kernen auf demselben Stück Silizium. Der wäre flächenmäßig etwas größer (aber nicht so groß wie zwei separate “TruePic VIII”), würde mehr Wärme produzieren (aber wahrscheinlich auch nicht so viel wie zwei separate “TruePic VIII”), und wäre wohl auch eine relativ teure Option (jedenfalls im Vergleich dazu, einfach einen Chip, den man sowieso schon hat, zweimal zu verbauen), aber hätte die gewünschte Rechenleistung. Und wenn man sich anschaut, was Smartphones heute so an Prozessorkernen, Rechenleistung usw. enthalten, auch ohne dass sie sich im Dauerbetrieb in rotglühende Briketts verwandeln, denkt man sich, da müsste noch Luft drin sein – zumal Smartphone-SoCs auf der Silizium-Ebene gerätespezifisch aus standardisierten “Baugruppen” zusammenkonfiguriert werden können und da wahrscheinlich schon so einiges auf dem Markt zu finden ist, was auch in einer Digitalkamera nützlich sein könnte.

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vor 2 Minuten schrieb anselm:

Eventuell hat man da einfach einen Vorteil davon, dass einer der beiden Prozessoren der E-M1X sich ausschließlich mit AF beschäftigt.

Ich denke, das wird das Ausschlaggebende für die AF-Technologie sein, welche die E-M1X verwendet. Die Frage ist eher, ob der Ansatz der effizienteste ist, wenn es Mitbewerber einfacher hinbekommen.

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vor einer Stunde schrieb tgutgu:

Die Frage ist eher, ob der Ansatz der effizienteste ist, wenn es Mitbewerber einfacher hinbekommen.

Das weiß man ja nicht genau. Was wir wissen, ist dass die Mitbewerber anscheinend ein paar Sachen hinkriegen, die Olympus noch nicht genauso hinkriegt. Ob das für die “einfacher” war, ist von außen schwer zu sagen. Eventuell haben die Mitbewerber ja auch mehr als einen Prozessor (oder mehr als einen Prozessorkern auf demselben Chip). Oder deren Algorithmen sind weniger allgemein und darum effizienter? Oder sie haben bloß mehr Programmierer, die sich mit der Sache beschäftigen, und werden deshalb halt schneller fertig?

Prinzipiell scheint der AF der E-M1X ja ganz OK zu sein, bis darauf, dass Olympus mal mit einem speziell auf Vögel (oder Tiere oder was auch immer) trainierten neuronalen Netz rüberkommen müsste. Wenn die Grundlagen in Ordnung sind, dann sollte das vor allem eine Fleißarbeit sein, und dafür braucht man halt Leute, die es machen bzw. der Job muss die entsprechende Priorität haben. Eventuell müssen die Ingenieure, die sich bei Olympus um die E-M1X-Firmware kümmern, ja erst mal dafür sorgen, dass der Sync-IS mit dem 150-400mm-Objektiv richtig funktioniert oder so. Oder es sind bei der Programmierung des Vogel-AF Probleme mit dem AF insgesamt zu Tage getreten, die erst noch behoben werden mussten. (Aus irgendwelchen Gründen waren bei der E-M1X Eisenbahnzüge für Olympus erst mal wichtiger als Vögel. Vielleicht waren die AF-technisch gesehen “niedrig hängendes Obst”, oder in Japan fotografieren die Leute tatsächlich lieber Züge als Vögel. Ich weiß nicht, wie die Mitbewerber mit Eisenbahnzügen zurecht kommen.)

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